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Hallo,
so nach vielen Jahren keimt in mir eine interessante Frage. Ich hatte in meiner Jugend heftigste Probleme mit der Stirn, ich sah dort aus wie eine alte Pizza. Diese Stelle reagierte aber zum Glück gut auf Bestrahlung. Heute ist meine Stirnpartie sehr gut geworden, dafür kam aber im Gesicht plötzlich eine andere Stelle hinzu.
Das bringt mich zu einer interssanten Frage. Selbst wenn man mal Erfolg hat, dieser kranke Metabolismus der Haut ist ja weiterhin vorhanden. Wir behandeln bei PSO ja nur die Symptome, da die Ursache nicht behandelbar ist. Darum leiden wir ja auch ein Leben lang daran.
Nun meine Theorie. Wenn ich an einer Stelle erfolgreich behandle, ist also der gestörte Metabolismus weiterhin vorhanden. Nun tobt er sich an anderer Stelle aus und bildet daher neue Herde. Für mich klingt das sehr plausibel.
Wenn das so wäre, dann wäre es evt. praktisch, z.B. an weniger sichtbaren Stelle einen PSO-Herd einfach weniger zu behandeln, damit sich dort die Krankheit austoben kann, damit man die sichtbareren Stellen im Gesicht o.ä. frei halten kann.
Genau so mache ich es momentan. Ich behandle meinen Rücken kaum bis gar nicht, die PSO dort ist gut erträglich und kaum wahrzunehmen. Dafür gehe ich umso stärker am Kopf und den Händen ran.
Wenn ich alle PSO-Herde angehen würde, würde sich gem. meiner These evt. ganz woanders neue Herde bilden. Also belasse ich bestehende Herde und gehe nur da ran, wo es wirklich stört.
Findet ihr das auch plausibel? Deckt sich das vielleicht sogar mit euren Erfahrunegn?
Gruß
M