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Frust... Therapie...und ab zur Selbsthilfegruppe ?

Hallo und guten Morgen zusammen,

ich muss heute meinem Frust mal ein bisschen Luft machen :) und möchte außerdem eure Meinung zur Therapie hören.

Zunächst muss ich aber wohl mal ein bisschen ausholen....

Ich bekam die Pso 2005 nach einer Gürtelrose. Zunächst wurde ich mit Daivobet behandelt, später kamen Bestrahlungen 3mal wöchentlich dazu. Brachte alles nichts. Mein Hautarzt verschrieb mit dann Fumaderm, was aber nach einigen Monaten wegen der Nebenwirkungen abgesetzt wurde. Danach gings ja erst recht rapide bergab.

2006 bin ich das erste Mal ans Tote Meer gefahren und kam komplett erscheinungsfrei zurück. So glücklich wie damals war ich vorher schon lange nicht mehr.

Die Erscheinungsfreiheit hielt bis Ende Oktober gut an, dann kamen wieder kontinuierlich jeden Tag neue Flecken hinzu.

Wieder sollte ich nur Kortison schmieren. Zusätzlich hab ich Salzbäder gemacht und war 2mal in der Woche im Solarium.

Später hab ich auch mit Folie geschmiert, weil es ja bekannt ist, dass so die Wirkung wesentlich stärker ist. Brachte aber auch nichts.

In 2007 habe ich mit die Mandeln entfernen lassen. Mein Hautarzt meinte, er hätte im Blut Entzündungsherde gefunden und das müsste behoben werden.

Danach ging es meiner Haut tatsächlich etwas besser... leider hielt das nicht lange an.

Ich bin dann wieder mit der Gruppenreise nach Jordanien geflogen. Diesmal war es aber enttäuschend. Ich war zwar erscheinungsfrei dort, aber nach dem 3. Tag in Deutschland gings schon wieder los.

Wahrscheinlich war es einfach nicht sonnig genug (es war April). Morgens musste ich mit Bademantel auf der Liege liegen, weil es einfach zu kalt war.

Seit Mitte 2007 bin ich nun in der Uniklinik in Behandlung. Erst musste ich wieder 6 Wochen Kortison schmieren, allerdings mit Aussicht auf eine Studienteilnahme, was ich ja auch anstrebte.

Ich kam in die Inflixmab-Studie... allerdings in die MTX-Gruppe.

Mein Arzt erklärte mir, dass das für mich nur Vorteile hat. Schließlich könnte ich nach der Studie das MTX auf Rezept bekommen. Remicade hätte er mir ja nicht verschreiben können.

Ich war eigentlich auch ganz glücklich über die MTX Studie. Ich war in der Zeit mitten in der Prüfungsvorbereitung und hatte einfach keine Zeit alle 4 Wochen einen halben Tag in der Klinik zu verbringen. Oft überschnitten sich die Termine mit Klausurenterminen.

Das MTX schlug sagenhaft an bei mir. Schon in der ersten Wochen verschwanden die Schuppen nach und nach und nach gut 4 Wochen war ich erscheinungsfrei und richtig happy.

Es folgen 5 tollen Monate bis Ende November :ähäm

Trotz MTX fing ich an zu blühen. Nicht wirklich schlimm, aber immerhin.

Anfang Dezember nahm der Arzt mir dann die Tabletten weg. Es würde jetzt eine 4 wöchige Beobachtungszeit ohne MTX folgen und dann wäre die Studie vorbei.

Nun gut, ich hatte ja die Hoffnung, dass ich die Tabletten wie damals versprochen nach den 4 Wochen auch bekomme.

Auf die Frage, was denn nach diesen 4 Wochen passieren würde sagte er mir, dass ich das MTX auf Rezept bekomme.

Nach diesen 4 Wochen hatte sich mein Pasi-Wert verdoppelt. Dementsprechend unglücklich war ich. Und was sagt er? 7 Wochen Kortison bitte.... :wein

Für mich brach wirklich eine kleine Welt zusammen. Ich wollte nicht schon wieder schmieren und ich hatte mich einfach darauf vorbereitet mit einem Rezept nach Hause zu gehen.

Er meinte aufgrund meines Alters (25) könnte man das Medikament nicht über lange Zeit nehmen.

Hallo??? Mein Alter kannte er doch auch schon vorher. Und das Argument mit dem Kinder kriegen ist in meinen Augen auch nicht wirklich eins. Ich habe mich für diese Studie entschieden und bin mir den Risiken bewusst. Außerdem weiss ich sowieso nicht, ob ich jemals Kinder möchte. Ich möchte einfach nicht, dass sie so leiden müssen wie ich es tue. Gerade in der Schule beim Schulsport o.ä....

Naja, egal... anderes Thema.

Ich schmiere also nun seit 4 Wochen mit Folie...

Jeden Tag gibt es neue Flecken, mittlerweile auch schon im Gesicht und auf dem Kopf :ähäm

Gut, dass man das MTX vielleicht in meinem Alter nicht über lange Zeit nehmen darf (wegen Schädigung der Organe o.ä.) könnte ich mir ja noch vorstellen, aber dann soll er doch mal klare Ansagen machen und nicht „und dann schaun wir mal“ (!) sagen.

Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn ich das Medikament nur 6 Monate im Jahr nehmen darf... dann aber bitte so, dass ich im Sommer erscheinungsfrei bin.

Ich könnte es ja auch verstehen, wenn ich das MTX erst wieder nehmen darf ab einem bestimmten Pasi-Wert. Aber dann soll er doch verdammt noch mal sich klar ausdrücken...

Wenn ich dieses „Schaun wir mal“ nur höre, könnte ich ihm stundenlang in die Fresse kloppen *sorry* :ähäm

Wisst ihr wie das ist? Zahlt die Krankenkasse das erst ab einem bestimmten Pasi-Wert? Oder ist das von Krankenkasse zu Krankenkasse verschieden?

Ich kann mir das eigentlich gar nicht vorstellen...

Ich fühle mich von dem Typen so verarscht und es gab echt einen Knicks im Vertrauensverhältnis.

Und, was noch viel schlimmer ist... ich hab keine Ahnung wie es weiter gehen soll.

Ich habe auch in 2008 Urlaub eingetragen für einen evtl. Jordanienaufenthalt im Juni/Juli.

Was mach ich bloß, wenn er mit tatsächlich am 17.März MTX verschreibt und nach drei Monaten sagt... „so, jetzt ist alles abgeheilt... absetzen“ ??? Dann ist der Urlaub vorbei und ich sitz da mit meinem Talent im Hochsommer mit Flecken und kann wegen Urlaub von Kollegen und Chef nicht nach Jordanien. B)

Versteht ihr die Problematik?

Selbst wenn er mir verspricht, dass ich die Tabletten ein halbes Jahr nehmen kann, weiss ich einfach nicht ob ich ihm das glauben soll/kann...

Das nächste Problem ist eindeutig die Psyche... ich weiss ja selbst, dass ich positiv denken muss und lernen muss die Pso zu akzeptieren. Aber das fällt mir sooo sagenhaft schwer.

... es juckt wie verrückt, ich hab schmerzen B) und das ganze zieht mich dermaßen runter

Meine Familie und auch mein Freund meinen ich soll zu einer Selbsthilfegruppe gehen um vielleicht dort zu lernen, wie ich es akzeptieren kann.

Aber ich halte von so was eigentlich nicht viel.

Gut, ich hab es noch nie ausprobiert, aber ich stelle mir wirklich vor, dass die Schuppis dort im Kreis sitzen und über ihre Probleme reden. Das hat für mich einiges mit den anonymen Alkoholikern zu tun. Ich möchte hier keinem zu nahe treten, aber so denke ich darüber.

Ausserdem macht es wirklich Sinn dort hinzugehen, wenn man sich sowieso innerlich und unbewusst dagegen wehrt?

Denn ich bin mir einfach nicht sicher, ob ich die Pso nicht akzeptieren kann oder es einfach nicht will :confused:

Was denkt ihr darüber? Wart ihr schon mal bzw. seit ihr immer noch in einer Selbsthilfegruppe? Hat es euch was gebracht?

Ich freue mich auf eure Antworten...

Kaddy

Hervorgehobene Antworten

Hey Bobi,

ja damit hast du recht... ich setz mich selbst unter Druck. Sicherlich ist das falsch, aber so bin ich eben ;)

@anjalara

Ich bin auch dem DPB beigeteten, weil ich während meiner SHG-Erkundung gesehen hatte, dass es dort so was gibt.

Zu mehr bin ich bisher aber noch nicht gekommen.

Auf der HP habe ich gesehen, wer die Regionalgruppe leitet und wer die Auskünfte dazu erteilt. Ob ich das allerdings so toll finde, weiss ich auch nicht, denn ich bin ja in hautärtzlicher Behandlung in der Uniklinik Kiel.

Auf der anderen Seite hat es bestimmt Vorteile, so wüssten sie mal wie schlecht es mir geht... denn manchmal hab ich das Gefühl das sie mir gar nicht zuhören, wenn sie fragen, wie es mir geht.

Schwierig, schwierig... :) :)

Euch enen tollen Tag.

Kaddy

.....wer fragt dich?, hab ich nicht verstanden. Wenn es die "Kieler" sein sollten. lass doch mal die Bemerkung fallen, dass du Mitglied im DPB bist. Wenn du hier an PI vorbeikommst, können wir uns doch mal treffen so zum quatschen, wenn du magst.

LG Anja

  • Ersteller

Huhu,

ja genau ich meinte die Kieler.

Hab mitte Mai den nächsten Termin dann werde ich das mit sagen ;)

In Pinneberg bin ich leider sehr sehr selten bis nie ...

LG Kaddy

Hey Bobi,

vielen Dank für deine lieben Beitrag.

Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich das Thema SHG mal wieder in die Schublade ganz hinten gesteckt hatte.

Nachdem mein Arzt mir endlich wieder das gewünschte Medikament verschrieben hatte, war ich wieder absolut oben auf.

Leider schlägt das Medikament bisher noch überhaupt nicht an und ich merke, wie ich in den letzten zwei Wochen wieder sehr damit zu kämpfen habe.

Langsam kommt das gute Wetter hier durch und mich nervt es jetzt schon wieder im Büro immer die Jacke anbehalten zu müssen.

Und nunja, eins kommt zu anderen...

Hab momentan wieder richtig dolle Schmerzen und werd nachts wach, weil ich mal wieder falsch gelegen habe :D

Das zieht mich dann noch zusätzlich runter.

Grundsätzlich besteht in meiner Familie das Probelem, dass sie zwar alle trösten wollen, aber ich halt der Meinung bin, dass es niemand wirklich nachvollziehen kann, der keine Pso hat.

Meine Mutti schimpft immer nur mit mir, dass ich nicht so negativ denken soll...

Sicherlich hat sie recht, aber das ist schwer zu verstehen (für mich). Ich kann nicht voller Lebensmut und freudestrahlend durch die Weltgeschichte laufen, wenn es mir nicht gut geht.

Und es ist genau das Problem, was Claudia schon mal beschrieben hat. Die gut gemeinten Ratschläge aus der gesamten Familie in Form von Zeitungsausschnitten über irgendwas, was bei irgendwem mal was gebracht haben soll. Wahrscheinlich bei der Mutter der Freundin von der Tante ;) Weisst wie ich meine?

Ja... Fazit... ich denke das Thema SHG ist immer noch aktuell... vielleicht aktueller als je zuvor für die bevorstehenden Sommermonate :)

Du hast geschrieben, wie lange du die Pso schon hast. Auch da ist ein Unterschied zu mir. Ich habs erst seit 2005 und seitdem schon ziemlich akut.

Um die Krankheit wirklich akzeptieren zu können (wenn man es denn überhaupt kann) braucht man wahrscheinlich viele Jahre und einfach mehr Erfahrung als ich sie hab.

LG Kaddy

hallo,

war schön mal zu lesen da auch andere menschen diese probleme mit den langen klamotten habe .....ich glaube ich war seit fünf jahren letztes jahr nach der fumaderm therapie das erste mal im schwimmbad das war wie ostern und wiehnachten zusammen hab mich gefühlt wie so ein kleines kind ....wisst ihr wo es solche selbsthilfe gruppen gibt.....da kommt man sich vor....will diese scheisse einfach nur los werden von akzeptieren noch keine spur.....lg vi

will diese scheisse einfach nur los werden von akzeptieren noch keine spur.....lg vi

und bringt einem diese Einstellung weiter?

Ich denke mal nicht. Es gibt viele schlimme Krankheiten auf dieser Welt, da ist die Pso fast noch "harmlos".

Bei unserem Tag der offenen Tür in der Firma, sah ich zwei geistig "behinderte" Kinder, wo mir mal wieder bewußt wurde, das ich da lieber die Pso habe als so zu sein. Wobei diese noch nicht mal unglücklich ausgesehen haben.

Es wird immer Leute geben die einem nicht mögen, ob man nun Pso hat oder auch nicht. Schließlich mögen wir ja auch nicht alle.

Gruß Frank

Huhu,

ja genau ich meinte die Kieler.

Hab mitte Mai den nächsten Termin dann werde ich das mit sagen ;)

In Pinneberg bin ich leider sehr sehr selten bis nie ...

LG Kaddy

...na du kommst doch an Pi vorbei!!!, nagut fast ggg

LG Anja

und bringt einem diese Einstellung weiter?

Ich denke mal nicht. Es gibt viele schlimme Krankheiten auf dieser Welt, da ist die Pso fast noch "harmlos".

Bei unserem Tag der offenen Tür in der Firma, sah ich zwei geistig "behinderte" Kinder, wo mir mal wieder bewußt wurde, das ich da lieber die Pso habe als so zu sein. Wobei diese noch nicht mal unglücklich ausgesehen haben.

Es wird immer Leute geben die einem nicht mögen, ob man nun Pso hat oder auch nicht. Schließlich mögen wir ja auch nicht alle.

Gruß Frank

ich bin heilerziehungspflegerin un weiss das bestimmt sehe das jeden tag,es gibt immer was schlimmeres auf dieser welt ,aber jeden bedrücken andere sachen ,und ich denke du bist ein mann und kannst das nicht ganz nachvollziehen was einer eigentlich mal attraktiv gewesenen frau damit von jetzt auf gleich zu gemutet wird mit der krankheit .....meinen ersten job hab ich dadurch verloren und ich schäme mich einfach dafür nicht so ausgelassen leben zu können wie manch anderer ,ich will nicht in jeder disco langärmelige sachen an haben wollen,fakt ist manche menschen sind einfach sehr verletzend und solange es noch so viele davon gibt,verstehe einfach nicht wie gemein manche menschen sind, leider werden menschen in der gesellschaft zu viel über aussehen nur angesehen,lg vi ......

ich bin heilerziehungspflegerin un weiss das bestimmt sehe das jeden tag,es gibt immer was schlimmeres auf dieser welt ,aber jeden bedrücken andere sachen ,und ich denke du bist ein mann und kannst das nicht ganz nachvollziehen was einer eigentlich mal attraktiv gewesenen frau damit von jetzt auf gleich zu gemutet wird mit der krankheit .....meinen ersten job hab ich dadurch verloren und ich schäme mich einfach dafür nicht so ausgelassen leben zu können wie manch anderer ,ich will nicht in jeder disco langärmelige sachen an haben wollen,fakt ist manche menschen sind einfach sehr verletzend und solange es noch so viele davon gibt,verstehe einfach nicht wie gemein manche menschen sind, leider werden menschen in der gesellschaft zu viel über aussehen nur angesehen,lg vi ......

Was hat das ganze mit deinem Beruf zu tun?

Ich selbst habe bei einem Unfall mit 7 Jahren fast mein linkes Bein verloren, meinst du die Narben sehen gut aus, meinst du es tut gut immer ausgegrenzt geworden zu sein. Ich weiß durchaus wovon ich spreche. Mir fällt es auch nicht immer leicht meine Pso zu zeigen. Aber ich mach es trotzdem und habe mehr positive Erfahrungen gemacht als Negative. Wie ich schon sagte, Idioten gibt es viele auf der Welt. Und wenn du im Sommer bei 30° in der Disco mit langer Kleidung rum rennst, ist es wohl doch normal, das die Leute dann erst recht blöd schauen. Die meisten schauen nämlich weniger als man glaubt. Und wenn man seiner Familie, Freunden und Bekannten nicht sagen kann was man hat, dann hat man schon mal ganz andere Probleme als die Pso. Denn wenn nicht diesen Menschen, welchen sonst kann man seinen Kummer mitteilen?

Wenn man sich selbst nicht mag, wie kann man dann erwarten, das einem jemand anderst mag?

Gruß Frank

Wenn man sich selbst nicht mag, wie kann man dann erwarten, das einem jemand anderst mag?

Gruß Frank

Hallo Frank,

dieser Satz erscheint mir bezugnehmend wichtig und begründet meinen Hinweis,

dass ich eine richtige psychologische Behandlung oder eine

psychologisch basierende Therapiegruppe für empfehlenswerter halte.

Klar nichts gegen Selbsthilfegruppen jeder Art.

Aber hier muss m. E. tiefer gegangen werden.

Nette gemeinschaftliche und tippreiche Gespräche

in Selbsthilfegruppen sind sicher auch hilfreich,

aber vgl. wie og. psych. m.E. sicher nicht.

viele Grüsse

Hallo Frank,

dieser Satz erscheint mir bezugnehmend wichtig und begründet meinen Hinweis,

dass ich eine richtige psychologische Behandlung oder eine

psychologisch basierende Therapiegruppe für empfehlenswerter halte.

Klar nichts gegen Selbsthilfegruppen jeder Art.

Aber hier muss m. E. tiefer gegangen werden.

Nette gemeinschaftliche und tippreiche Gespräche

in Selbsthilfegruppen sind sicher auch hilfreich,

aber vgl. wie og. psych. m.E. sicher nicht.

viele Grüsse

Sei mir bitte nicht böse, aber ich antworte einfach mal offen und direkt, so wie ich es denke.

Bring es doch einfach so auf den einfachen Nenner: Man muß sich selber mögen um von anderen gemocht zu werden. Wie man dahin kommt, das muß jeder für sich entscheiden.

Es ist auch nicht jeder für eine Psychotherapie geeignet, bzw. offen.

Gruß Frank

Sei mir bitte nicht böse, aber ich antworte einfach mal offen und direkt, so wie ich es denke.

Bring es doch einfach so auf den einfachen Nenner: Man muß sich selber mögen um von anderen gemocht zu werden. Wie man dahin kommt, das muß jeder für sich entscheiden.

Es ist auch nicht jeder für eine Psychotherapie geeignet, bzw. offen.

Gruß Frank

Hallo Frank,

ob das für Einige

so einfach, so schnell zu erlangen und

auf einen Nenner zu bringen ist - und dann noch ohne tatsächliche adäquate Hilfe -

bezweifele ich.

Von mir pers. ergänzend, zu dem von dir genannten entspr. Satz,

finde ich es

viel wichtiger

sich unabhängiger

von Anerkennung, Meinung, und auch von der Bewertung

von anderen zu machen. ;)

viele Grüsse,

]Sei mir bitte nicht böse, aber ich antworte einfach mal offen und direkt, so wie ich es denke.

Bring es doch einfach so auf den einfachen Nenner: Man muß sich selber mögen um von anderen gemocht zu werden. Wie man dahin kommt, das muß jeder für sich entscheiden.

Es ist auch nicht jeder für eine Psychotherapie geeignet, bzw. offen.

Gruß Frank

....Sorry Frank ich mag diese Platitüde von dem selber mögen dann auch andere, überhaupt nicht. Ist für mich genauso schlimm wie think pink, also sei positiv dann wirds auch mit der Haut. Ich habe mich damit schon einmal, Gott sei Dank nur kurz, nach einer schweren Krankheit selber unter Druck gesetzt. Mir hat dann eher geholfen, dass ich einen Sohn hatte der mich brauchte. Du hast einige Postings früher auch geschrieben, dass andere es noch vel schwerer getroffen hat. Das ist für mich kein Argument und hilft mir nicht weiter. Gibt es eine Klassifizierung von Elend, Krankheit Schweregrade, ich denke, nein.

Dir einen schönen 1. Mai

Gruß Anja

Was hat das ganze mit deinem Beruf zu tun?

Ich selbst habe bei einem Unfall mit 7 Jahren fast mein linkes Bein verloren, meinst du die Narben sehen gut aus, meinst du es tut gut immer ausgegrenzt geworden zu sein. Ich weiß durchaus wovon ich spreche. Mir fällt es auch nicht immer leicht meine Pso zu zeigen. Aber ich mach es trotzdem und habe mehr positive Erfahrungen gemacht als Negative. Wie ich schon sagte, Idioten gibt es viele auf der Welt. Und wenn du im Sommer bei 30° in der Disco mit langer Kleidung rum rennst, ist es wohl doch normal, das die Leute dann erst recht blöd schauen. Die meisten schauen nämlich weniger als man glaubt. Und wenn man seiner Familie, Freunden und Bekannten nicht sagen kann was man hat, dann hat man schon mal ganz andere Probleme als die Pso. Denn wenn nicht diesen Menschen, welchen sonst kann man seinen Kummer mitteilen?

Wenn man sich selbst nicht mag, wie kann man dann erwarten, das einem jemand anderst mag?

Gruß Frank

natürlich wissen die das und akzeptieren das,aber du bist echt ein klugscheisser und das war jetzt zu dir mein letzter kommentar,typisch mann.deshalb auch der doofe spruch zu frauen,du hast bestimmt nur schlechte erfahrungen und das ist mit der art auch kein wunder.

Oje, was ist mit Euch denn los?

Also mir hilft das Argument, das es noch viel schlimmeres als PSO gibt nicht weiter. Ich verliere dadurch mein Recht, meine negativen Gefühle zulassen, äußern und ausleben zu dürfen. Aber genau das ist für mich notwendig um diese Gefühle schließlich auch einordnen und loslassen zu können. Es sind meine Gefühle, die ich nunmal habe, die anerkannt und ernst genommen werden müssen, damit sie mich aus ihrem Würgegriff wieder herauslassen. Die kann ich nicht wegdrücken mit Argumenten, das es ja nicht so schlimm ist und es soviel schlimmeres gibt.

Aber wegkriegen kann man die PSO nunmal auch nicht, also ist es bestimmt hilfreich Wege zu suchen, um diese Krankheit zu akzeptieren und damit leben zu können. Ob nun mit SHG oder Psychotherapie oder sonstwas kann nur jeder selbst rausfinden. Das ist ein Weg und kein kurzer.

Mein Weg ging in die Psychotherapie, nicht, weil ich nicht mit der PSO klar kam, sondern weil ich mich und damit auch mein Leiden unter der PSO völlig ignoriert habe und mich die PSO trotzdem immer wieder darauf aufmerksam gemacht hat, das was nicht stimmt in meinem Leben.

Da wurde vieles bearbeitet was nicht hierher gehört und ich bin auch jetzt noch dabei vieles in meinem Leben klarzustellen. Und die PSO hilft mir noch immer dabei, weil sie mir immer wieder zeigt, was noch nicht stimmt.

Auf jeden Fall ist es mir heute möglich mit PSO schwimmen und saunieren zu gehen (das habe ich 20 Jahre lang nicht getan), mit kurzer Kleidung spazieren und walken zu gehen und mit kurzer Kleidung ins Büro zu gehen. Und siehe da, es hat mich noch niemand blöd angemacht oder beleidigt oder ähnliches. Das einzige was passiert, sind Blicke von fremden Menschen, aber was ist daran schlimm. Es ist noch keiner schreiend davongerannt und das die gucken ist doch in Ordnung, die kennen diese Krankheit ja meistens nicht. Und die, die diese Krankheit kennen, sprechen mich oftmals direkt und freundlich an.

Ich denke inzwischen, wenn man sich selber endlich annimmt und ernstnimmt und damit auch seine Krankheit akzeptiert, erkennt man, das viele Menschen gar nicht so ablehnend reagieren. Und wenn doch mal welche blöd werden, ist man dann auch in der Lage mit solchen Kränkungen angemessen umzugehen.

Ich kann nur sagen, es lohnt sich seinen Weg zu suchen. Mir hat es viel Lebensqualität zurückgebracht.

Gruß

Bobi

Ich denke inzwischen, wenn man sich selber endlich annimmt und ernstnimmt und damit auch seine Krankheit akzeptiert, erkennt man, das viele Menschen gar nicht so ablehnend reagieren. Und wenn doch mal welche blöd werden, ist man dann auch in der Lage mit solchen Kränkungen angemessen umzugehen.

Ich kann nur sagen, es lohnt sich seinen Weg zu suchen. Mir hat es viel Lebensqualität zurückgebracht.

Gruß

Bobi

Hallo Bobi,

genau darum geht es mir auch und das versuche ich auch zu vermitteln, aber anscheinend bin ich dazu nicht in der Lage, dies rüber zu bringen.

Gruß Frank

hallo, frabur -

ich denke, daß du deine Meinung rüberbringst -

wenn ich mich noch an meine Anfänge hier im Forum erinnere muß ich allerdings sagen, daß ich nie so aggressiev reagiert habe wie vivi83 - es ist sicherlich ein Lernprozeß.

Möchte ich hier Hife finden, möchte ich mich aufregen - wie auch immer. Ich habe immer gefragt, wenn ich etwas nicht verstanden habe - vielleicht ist das vivi nicht möglich.

Sicherlich wirst du das Thema hier lesen, vivi -

bitte regt euch beide nicht auf - das ist nur schlecht für die Haut -

nette Grüße sendet - Bibi -

  • Ersteller

Guten Morgen,

ich bin ja ganz geschockt was hier los ist ;)

Sicherlich habt ihr recht... es ist ein Lernprozess.

Aber die Aussage, dass andere mich mögen, wenn ich mich mag würde ich so nicht unterschreiben.

Es ist doch oft so, dass man selbst ein viel größeres Problem mit irgendwas hat (in meinem Fall die Pso) als andere. Andere können nur versuchen zu verstehen und nachzuvollziehen wie es dir geht. Und mal ehrlich... wie oft hab ich schon gehört "Ich möchte nicht mit dir tauschen!"

Neulich erst wieder von meiner Arbeitskollegin.

Solche Sätze bestärken einem aber nicht gerade in dem Lernprozess.

Ich habe hier im Forum schon viel gelernt und auch der Umgang mit Betroffenen am TM hat mir viel gebracht.

Ich beneide die Leute, die mit ihrer Krankheit umgehen können. Manche betiteln die Pso ja auch als Ihre Freundin. Das wird bei mir nie passieren, egal nach wievielen Jahren.

Ohne dir, frabur, jetzt zu nahe treten zu wollen.... aber haben Frauen ein größeres Problem mit der Pso? Weil Frauen in der Gesellschaft (durch Fernsehen etc) immer einem Schönheitsideal zu entsprechen sollen?

Ich weiss es nicht.

Persönlich geb ich nicht viel auf die Meinung anderer, denn abgesehen von der Pso akzeptiere ich mich so wie ich bin und find mich eigentlich ganz gut :)

Euch einen tollen Tag.

Kaddy

Oje, was ist mit Euch denn los?

Also mir hilft das Argument, das es noch viel schlimmeres als PSO gibt nicht weiter. Ich verliere dadurch mein Recht, meine negativen Gefühle zulassen, äußern und ausleben zu dürfen. Aber genau das ist für mich notwendig um diese Gefühle schließlich auch einordnen und loslassen zu können. Es sind meine Gefühle, die ich nunmal habe, die anerkannt und ernst genommen werden müssen, damit sie mich aus ihrem Würgegriff wieder herauslassen. Die kann ich nicht wegdrücken mit Argumenten, das es ja nicht so schlimm ist und es soviel schlimmeres gibt.

Aber wegkriegen kann man die PSO nunmal auch nicht, also ist es bestimmt hilfreich Wege zu suchen, um diese Krankheit zu akzeptieren und damit leben zu können. Ob nun mit SHG oder Psychotherapie oder sonstwas kann nur jeder selbst rausfinden. Das ist ein Weg und kein kurzer.

Mein Weg ging in die Psychotherapie, nicht, weil ich nicht mit der PSO klar kam, sondern weil ich mich und damit auch mein Leiden unter der PSO völlig ignoriert habe und mich die PSO trotzdem immer wieder darauf aufmerksam gemacht hat, das was nicht stimmt in meinem Leben.

Da wurde vieles bearbeitet was nicht hierher gehört und ich bin auch jetzt noch dabei vieles in meinem Leben klarzustellen. Und die PSO hilft mir noch immer dabei, weil sie mir immer wieder zeigt, was noch nicht stimmt.

Auf jeden Fall ist es mir heute möglich mit PSO schwimmen und saunieren zu gehen (das habe ich 20 Jahre lang nicht getan), mit kurzer Kleidung spazieren und walken zu gehen und mit kurzer Kleidung ins Büro zu gehen. Und siehe da, es hat mich noch niemand blöd angemacht oder beleidigt oder ähnliches. Das einzige was passiert, sind Blicke von fremden Menschen, aber was ist daran schlimm. Es ist noch keiner schreiend davongerannt und das die gucken ist doch in Ordnung, die kennen diese Krankheit ja meistens nicht. Und die, die diese Krankheit kennen, sprechen mich oftmals direkt und freundlich an.

Ich denke inzwischen, wenn man sich selber endlich annimmt und ernstnimmt und damit auch seine Krankheit akzeptiert, erkennt man, das viele Menschen gar nicht so ablehnend reagieren. Und wenn doch mal welche blöd werden, ist man dann auch in der Lage mit solchen Kränkungen angemessen umzugehen.

Ich kann nur sagen, es lohnt sich seinen Weg zu suchen. Mir hat es viel Lebensqualität zurückgebracht.

Gruß

Bobi

danke bobby !!!!

besser als die oberen zeilen von dir hätte ich das nicht in worte fassen können,genau das meinte ich da wird man noch für seine negativen probleme gerade zu angemacht,jeder ist doch anders und was kann ich dafür das ich so denke ......deshlb bin ich auch so ausfallend geworden,sollen jetzt bloss nicht alle denken das ich immer so bin aber ich fands enfach unverschämt mir das nicht zu zu gestehen schön für ihn wenn er so gut damit zu recht kommt,was macht er dann hier ,andere leute mit seinen von oben herab ratschlägen nerven,nein danke.....war ja froh das das andere auch noch so sahen und argumente entkräftigten...toller anfang hier:cool:

lg vi

,andere leute mit seinen von oben herab ratschlägen nerven,nein danke.....war ja froh das das andere auch noch so sahen und argumente entkräftigten...toller anfang hier:cool:

lg vi

Hallo Vivi

lass dich nicht entmutigen

du schreibst deine Sicht und andere eben die ihre und jeder hat so seine eigenen Erfahrungen es ist eben ein langwiriger und schwerer Lernprozess damit umzugehen

ich wünsch dir vom ganzen Herzen alles gute dass du das auch einmal lockerer siehst

lg

Guy;)

Ps. Ich hab die Pso schon über 40 Jahre und jetzt auch noch Psa als ich Jünger war war ich auch sehr verbittert;) lass dich nicht unterkriegen

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