Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Tagesseminar des ein. Angesprochen führen sollen sich Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten.
Es wird Vorträge geben – zum Beispiel:
„Psoriasis – nur eine Haut- und Gelenkerkrankung?“ – Entstehung, Vorkommen und Ausprägungsformen der Erkrankung sowie Diagnosemöglichkeiten und Schweregrade.
Vertiefte Informationen zu Therapiemöglichkeiten (äußerliche, innerliche und physikalische Therapien)
Krankheitsbewältigung
Referenten sind der Hautarzt Dr. Thomas Rosenbach und ein/e Rheumatolog/in.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos, egal, ob Mitglied beim DPB oder nicht.
Anmeldungen gehen an info@psoriasis-bund.de oder unter Telefon 040 223399-0.
Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite vom DPB.
Die Veranstaltung wird von sechs Pharmafirmen finanziell unterstützt.
22. August 2026 08:00
bis
14:00
Liebe Leute,
den ersten Lacher habt ihr auf eurer Seite: Ich bin zbzb. Deshalb veröffentliche ich den Text hier statt in (m)einem Blog.
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zu blöd zum bloggen :smile-alt:
Einzige Ausrede, die mir gerade einfällt: Es könnte daran liegen, dass ich mir vor kurzer Zeit blonde Strähnchen färben ließ. Leider wissen schon einige gute Bekannte, dass ich statt einer schwarzen, eine blonde Seele habe.
So, nun zum Thema Schuppi-Spezies.
Persiflage
Schuppi kratzus
Nun hat es ja der gewöhnliche Psoriatiker (Homo schuppi vulgaris) nicht leicht im Leben. Er muss mit Schmerzen leben können, was ihm auch oft gelingt und seiner Umwelt verborgen bleibt. Mit Unverständnis, Ablehnung oder gar Ekel reagieren die Mitmenschen, wenn Homo schuppi vulgaris zum Homo schuppi kratzus mutiert.
Ein kurzes Kratzen auf dem Kopf wird kaum registriert, dezentes Rubbeln des Rückens an Sitzlehnen der Bestuhlung in öffentlichen Verkehrsmitteln dezent übersehen. Aber schon das leichte fingerliche Erkunden der Ohrmuschel wird mindestens ein Stirnrunzeln, wenn nicht sogar das missbilligende Hochziehen einer Augenbraue zur Folge haben. Man bohrt eben in der Öffentlichkeit nicht in den Ohren oder in der Nase. Und ein ungeschriebenes Gesetz lautet: Kratzen im Intimbereich im Beisein anderer ist tabu.
Mit einem um Verständnis heischenden „Die Mücken stechen in diesem Jahr wie verrückt“ wird man ein verständnisvolles Kopfnicken ernten, wenn man seine unter edlem Tuche versteckten Pso-Stellen an Armen und Beinen schrubbelnderweise bearbeitet. Leider wird diese Notlüge nur bei sommerlichen Temperaturen akzeptiert. Im Wintermantel sitzt man dann in der Mückenfalle und riskiert, dass nicht eine Hauterkrankung vermutet wird, sondern ein schlimmer Fall von parasitärer Verseuchung.
Im Grunde ist der Homo schuppi kratzus suchtgefährdet, falls nicht schon süchtig. Die Grenzen sind fließend. Und vom Kratzen voll Wonne bis zum Kratz-Orgasmus ist es nur ein kurzer Schritt. Leider ist es mit dem Kratzen auch wie beim Alkohol. Der „Rausch“ ist kurz, der „Kater“ schlimm.
Vielleicht kennt ihr auch eine Spezies, die von Dermatologen noch schnöde ignoriert wird.
Lieben Gruß