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  • Rolf Blaga
    Rolf Blaga

    Neues zum Juckreiz 2016

    Im September 2016 fand in Münster das 5. Symposium zum Chronischen Juckreiz statt. Es ist ziemlich eindeutig, dass der Juckreiz dann zurückgeht, wenn die Psoriasis effektiv behandelt wird. Die einzige Anti-Histaminika-Gruppe, die bei Schuppenflechte helfen kann, wird zukünftig in der Leitlinie des chronischen Juckreizes nicht mehr empfohlen.

    Juckreiz-Forschung

    Die Erforschung des Juckreizes (Pruritus) ist ein relativ junges Fachgebiet der Medizin. Ausführlich haben wir unter „Dem Juckreiz auf der Spur“ den Wissensstand in 2012 dargestellt. Schon damals war klar, dass es nicht nur Hautkrankheiten sind, die einen unerträglichen Juckreiz verursachen können. Im Artikel „Wie sich das Kratzen stoppen lässt“ haben wir aufgezählt, welche Möglichkeiten es gibt, mit Juckreiz umzugehen und ihn zu behandeln. Das blieb aber in vielen Fällen unbefriedigend, weil es bisher kein zugelassenes Medikament gegen den chronischen Juckreiz gibt. Alle Medikamente werden außerhalb ihrer Zulassung („off-label“) verschrieben. Erst in den nächsten Jahren wird es Präparate geben, die zur Therapie des Chronischen Pruritus zugelassen sind.

    Psoriasis und Juckreiz

    Es hat sehr lange gedauert, bis Dermatologen akzeptiert haben, dass auch Psoriasis - Patienten unter Juckreiz leiden können. Möglicherweise haben sie nicht danach gefragt und Patienten haben nicht von selbst davon berichtet. Prof. Ulrich Mrowietz (Kiel) verwies in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle Studie. Die ergab, dass nur 7,4 Prozent der befragten Ärzte den Juckreiz als wichtigstes zu behandelndes Symptom bei der Psoriasis angesehen haben – im Gegensatz zu 38 Prozent der Patienten. Betroffen seien aber zwischen 64 und 97 Prozent.

    Juckreiz unabhängig vom PASI

    Mrowietz bezeichnet die Juckreiz-Intentsität bei Psoriatikern als „moderat“. Auf einer Skala von 0 bis 10 würden zwischen 4,2 und 6,4 Punkten angegeben. Es gäbe aber keinen Zusammenhang zwischen dem Schweregrad der Psoriasis (PASI) und dem des Juckreizes. Eine Studie belege, dass bei Übergewicht, das Jucken zunehme. Regelmäßige Hautpflege („Basistherapie“) führe bei weniger als 20 % der Psoriatiker dazu, dass der Juckreiz deutlich abnehme, so Mrowietz.

    Psoriasis weg – Juckreiz weg

    Schwerer Juckreiz, bei ansonsten leichter Psoriasis, sei ein akzeptierter Grund, mit innerlichen Medikamenten zu behandeln. Normalerweise verschwinde der Juckreiz durch eine erfolgreiche Therapie, weil er meist in den Psoriasis-Herden auftrete. Das gelte für alle äußerlichen wie innerlichen Therapien. Mit höher dosiertem Etanercept (Enbrel®) und mit Apremilast (Otezla®) würde der Juckreiz relativ schnell verschwinden – meist schon bevor sich die Haut sichtbar verbessere. Eine laufende Studie mit Secukinumab (Cosentyx®) lasse erwarten, dass die Wirkstoffgruppe der IL-17a-Antikörper besonders gut auf den Juckreiz wirkt.

    Wirkstoffe gegen Juckreiz

    In schweren Fällen müsse man zusätzlich Medikamente geben, die gezielt auf den Juckreiz wirken. Bei der Psoriasis würden unter den Anti-Histaminika nur die der ersten Generation wirken, so Mrowietz. Das sind die, die müde machen. Genau diese Wirkstoffgruppe wird aber in den neu gefassten Therapie-Empfehlungen zur Juckreiz Pruritus-Behandlung (Leitlinie) ausdrücklich ausgeschlossen. Vielversprechend seien die Studienergebnisse für das äußerlich anzuwendende Präparat CT327. Das wirke zwar nicht auf die Psoriasis, aber sehr gut auf den begleitenden Juckreiz. Die Firma Creabilis will es Mitte 2018 auf den Markt bringen (mehr über CT327 in unserer "Pipeline-Liste").

    Intensität des Juckreizes

    Nichts scheint so schwer, als den Juckreiz objektiv zu messen. Am verbreitesten sind Skalen von „Kein Juckreiz = 0 bis „Schlimmster vorstellbarer Juckreiz = 10. Das sind dann persönliche, also subjektive Bewertungen. Mithilfe von Fragebogen kann zusätzlich ermittelt werden, wie viel juckfreie bzw. juckarme Tage man hatte, wann und wie lange es gejuckt hat, wie man sich kratzt, ob der Schlaf gestört ist u.m.

    Lebensqualitäts-Index

    Um genauer einschätzen zu können, welche Auswirkungen Juckreiz für den einzelnen Patienten hat, wird danach gefragt, wie stark sein Leben davon beeinträchtigt ist. Dafür wird eine Kennzahl ermittelt, der „Juckreiz-Lebensqualitäts-Quotient“ (ItchyQoL). In der deutschen Version werden über 20 Fragen dazu gestellt, wie sich das Jucken auf den Alltag auswirkt. Im Gegensatz zum DLQI unterliegt dieser Fragebogen dem Copyright. Um für sich selbst beurteilen zu können, wie schlimm ein Juckreiz ist, wäre eine veröffentliche Fassung für Patienten wünschenswert.

    Frauen und Männer empfinden unterschiedlich

    Dr. Jörg Kupfer (Gießen) berichtete von ersten Ergebnissen einer Befragung. Danach würden Frauen auf der Juckreiz-Skala höhere Werte angeben, als Männer. Frauen mit geringerer Schulbildung empfanden den Juckreiz stärker als höher gebildete. Tendenziell würden sich Frauen mehr dadurch belastet und in ihrer Berufstätigkeit beeinträgt fühlen als Männer. Sie empfanden ihre gesamte Lebensqualität stärker eingeschränkt. Generell würden Frauen im Vergleich zu Männern wegen des Juckreizes eher Ängste und Ausgrenzungsgefühle bis hin zu Depression entwickeln. Eigentlich aber, so Kupfer, würden Ängste und Depressionen bei fast allen Krankheiten auftreten.

    Prof. Bettina Pfleiderer (Münster) ergänzte, Frauen fühlten sich durch sichtbare Hautläsionen stärker betroffen, reagierten aber gelassener auf Stress. Sie stellte eine Internet-Plattform vor, auf der Mediziner das Fachwissen zu Geschlechterunterschieden bei Erkrankungen und deren Therapien sammeln.

    Jucken und Kratzen wirken ansteckend

    Das Juckreiz-Empfinden sei wie Gähnen ansteckend, berichtete Dr. Kupfer. Man habe Hautgesunden und Hautkranken audio-visuelle Darstellungen gezeigt, die zum Kratzen motivieren sollten. Menschen mit Psoriasis und Neurodermitis hätten sich dreimal so oft gekratzt, wie die Kontrollgruppe. Sein Rat: Man solle Haut-Patienten nicht gemeinsam auf ein Zimmer legen, damit sie sich nicht unbewusst gegenseitig zum Kratzen animieren.

    Interessant jedoch: Patienten, die gut über Juckreiz und Kratzfolgen informiert waren, zeigten weniger und kürzere Kratzbewegungen.

    Kratzen kann Juckreiz hervorrufen

    Mehrere Referenten stellten vor, was man bisher über die Ursachen und Abläufe des chronischen Juckreizes im Nervensystem weiß. Da ging es z.B. um die Frage, wie Schmerz und Juckreiz entstehen und neuronal weitergeleitet werden, um juckreizauslösende Botenstoffe und um aktive Juckreiz-Rezeptoren (Pruritogene).

    Prof. Martin Schmelz (Mannheim) berichtete, dass bei einer beschädigten Nervenzelle der Botenstoff GRP, eigentlich für Schmerz gedacht, ein Juckreiz-Signal aussendet. Er warnte deshalb davor, sich blutig zu kratzen. Das könne einen eigenen Juckreiz-Kreislauf starten, unabhängig von der dahinterstehenden Krankheit. Dagegen empfahl Prof. Sonja Ständer (Münster), statt eines Kratzverbots direkt den Juckreiz zu behandeln. Denn es sei fast unmöglich, Patienten dazu zu bringen, sich nicht zu kratzen.

    Pruritus-Leitlinie 2016

    Ein Höhepunkt des Pruritus Symposium war die Ankündigung, dass es ab Oktober 2016 aktualisierte Empfehlungen zur Diagnose und Behandlung des chronischen Juckreizes (Leitlinie) geben wird. Prof. Ständer verwies darauf, dass Vertreter von 12 medizinischen Fachgesellschaften sich letztendlich auf ein Konzept geeinigt hätten. Das ist aus unserer Sicht eine lobenswerte Ausnahme: Bisher kommt es immer wieder vor, dass ein und dieselbe Krankheit in den jeweiligen Leitlinien einzelner Fachgesellschaften behandelt wird. Entsprechend unterschiedlich, manchmal sogar widersprüchlich, fallen dann die Therapie-Empfehlungen aus.

    Zur Behandlung des Juckreizes werden jetzt nicht mehr empfohlen:

    Weil es keine zugelassenen Juckreiz-Medikamente gibt, werden in der neuen Leitlinie eine Vielzahl von Wirkstoffen empfohlen, die für andere Krankheiten zugelassen sind („off-label-use“).

    Aufgeschnappt

    "Im Gegensatz zu den Psoriatikern,  empfinden 100 Prozent der Neurodermitiker einen Juckreiz, der darüberhinaus deutlich intensiver ist.", Prof. Elke Weisshaaar

    "Wenn man sich täglich seinen Körper vollständig eincremen muss, benötigt man im Monat bis zu 1 kg Pflegeprodukte", Dr. Petra Staubach

    "Psoriatiker bekommt man schwerer in Patientenschulungen als Neurodermitiker.", Dr. Sibylle Scheewe

    "Bei den Biologika gegen IL-17  gibt es in der Praxis mehr schwer zu behandelnde Candida-Infektionen in Mund- und Rachenhöhle als in den Studien.", Dr. Athanasios Tsianakas

    "Psoriatiker mit hohen Leberwerten sollten nach einer Primär biliären Collangitis (PCB) getestet werden, da beide Krankheiten zusammen auftreten können.", Dr. Andreas Kremer

    In den kommenden Jahren werden 53 weitere Firmen Psoriasis-Medikamente auf den Markt bringen. Dabei sind mindesten zwei neue Cremes für die äußerliche Behandlung.

    Dr. A. Tsianakas

    Zum Weiterlesen

    www.Juckreiz-Informationen.de

    Quelle:

    "Pruritus - Von der Neurobiologie bis hin zur Patientenversorgung", Schwerpunktthema in Der Hautarzt Heft 8, August 2016, mit Artikeln der auf dem Symposium behandelten Themen.


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    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      "Neurodermitis – das ist die Krankheit, bei der sich die Leute so viel kratzen. Schuppenflechte juckt nicht so stark." Seit Jahren zeigt sich immer öfter, dass diese Meinung genau eins ist: eine Meinung. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Das bestätigt jetzt eine Studie. Zwei Forscherinnen in den USA haben sich angeschaut, was in 19 hochwertigen Untersuchungen zum Thema Juckreiz bei Neurodermitis und Psoriasis herausgefunden worden war.
      Das Ergebnis: Auf einer Skala von 0 bis 100 landete der Juckreiz bei Neurodermitis bei 62,87. Bei der Schuppenflechte betrug er 63,03 – sogar ein klitzekleines bisschen mehr. Für Statistiker ist das aber noch keine deutliche Abweichung.
      Und jetzt? Die beiden Forscherinnen schlagen vor, dass der Juckreiz in künftigen Studien zum Thema Psoriasis immer auch Thema sein sollte.  Schließlich lässt sich am Juckreiz auch erkennen, wie zufrieden jemand mit einer Therapie ist oder wie es um seine Lebensqualität steht.
      Juckreiz kann stark sein – egal, wie schwer die Schuppenflechte ist
      Auch Dr. David Roblin und Dr. Ro Wickramasinghe aus Großbritannien zeigten in einer Studie im Jahr 2014, dass der Juckreiz viele Menschen mit Schuppenflechte fest im Griff hat. Sie hatten die Daten von 158 Patienten ausgewertet, die an einer Studie für eine neue Salbe teilnahmen und eine leichte bis mittelschwere Psoriasis aufwiesen. 68,8 Prozent der Studienteilnehmer litten an einem mittelschweren Juckreiz, 33,8 Prozent an schwerem Juckreiz. Das bestätigte bis dahin schon bekannte Zahlen, in denen von 70 Prozent mit einem mittelschweren Juckreiz ausgegangen worden war.
      Unklar war aber, ob der Juckreiz stärker ist, wenn auch die Psoriasis stärker ist. Und genau das konnten die Forscher nicht bestätigen: Sie fanden keinen streng wissenschaftlichen Beweis dafür,  dass eine schwere Schuppenflechte mit einem stärkeren Juckreiz einhergeht. Für die Forscher ist vielmehr klar: Die Stärke des Juckreizes bei Psoriasis-Patienten ist unabhängig davon, wie schwer die Schuppenflechte ist. Und: Die gängigen Psoriasis-Medikamente wie Kortisonsalben oder Vitamin-D-Cremes richten sich gegen die Entzündung, nicht aber gegen den Juckreiz. Der ist aber für viele Betroffenen das quälendste Symptom, und so würden viele lieber zuerst den Juckreiz behandelt wissen.
      Die Wirkung der gängigen Medikamente auf den Juckreiz aber war nach Meinung der Forscher bis zum Zeitpunkt ihrer Studie nicht in anderen Studien berücksichtigt worden. Also zogen die Wissenschaftler das Fazit: Forscher und Ärzte müssten mehr Aufmerksamkeit darauf legen, Therapien gegen den Juckreiz bei Psoriasis und anderen Hauterkrankungen zu entwickeln.
      Quelle: "Itch intensity in moderate-to-severe plaque psoriasis versus atopic dermatitis: A meta-analysis" in: JAAD, Juni 2017
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Mit einer Videobrille lässt sich der Juckreiz lindern – auch bei Schuppenflechte. Entdeckt wurde das eher zufällig, doch jetzt wollen Forscher in Oldenburg mehr wissen.
      An der Hautklinik der Uniklinik Oldenburg bekommen Patienten auf der Station schon mal eine Videobrille "verordnet". Gezeigt werden wahlweise Filme, die der Ablenkung und Entspannung dienen – aber nicht einfach, um die Tage schneller herumgehen zu lassen: Die Brille soll dafür sorgen, dass die Haut nicht mehr so juckt.
      Dabei war sie ursprünglich gar nicht für diese Anwendung gedacht. Vielmehr fing alles bei den Patienten mit Schmerzen an. Aber wie Menschen an langen Nachmittagen so sind: Die Bettnachbarn der "Brillenträger" wollten das Gerät auch mal ausprobieren. Und siehe da – bei ihnen ging der Juckreiz zurück.
      Die Wirkung soll nun in einer Studie mit 150 Patienten wissenschaftlich untermauert werden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch die Entspannung mit der "audiovisuellen Stimulations-Brille" eine Entkopplung vom sogenannten Juckreizgedächtnis erfolgt – und damit zu einer Linderung des Juckreizes an sich.
      So sieht sie aus, die Videobrille
      Zuvor waren auf der Station insgesamt drei Systeme getestet worden: eines mit Virtual Reality, eines mit Augmented Reality Brille und die schmale weiße "audiovisuelle Stimulation Brille". Das Fazit der Patienten nach drei Monaten sprach deutlich für Letztere. Als Gründe gaben sie an, dass die anderen beiden Modelle eher unruhig machten, weil sie zum Mitmachen und Umherschauen animierten.
      Die nun favorisierte Videobrille kam vor einigen Jahren unter dem Namen "Cinemizer" auf den Markt. Sie hat zwei kleine OLED-Bildschirme. Die lassen es so wirken, als säße ihr Träger zwei Meter weit von einem 40-Zoll-Fernseher entfernt. Nach einer Einstellung der Sehschärfe kann gewählt werden, welcher Film es sein soll – und los geht's mit der Entspannung und Ablenkung.
      Professor Ulrike Rapp, die Direktorin der Hautklinik, sagt: "Alles, was dazu beiträgt, dass sich unsere Patientinnen und Patienten wohler fühlen, wirkt sich positiv auf die Heilung aus. Deshalb haben wir nun die Videobrille auf der Station regelmäßig im Einsatz.“ Sie und ihre Kollegen erhoffen sich einen einfachen und kostengünstigen Therapieansatz. Der könnte am Ende sogar dafür sorgen, dass Menschen mit Juckreiz weniger Medikamente brauchen – oder gar keine mehr.
      Du glaubst, du hast schon alles gegen diesen verdammten Juckreiz probiert? Wir haben da eine Checkliste für noch mehr Ideen gegen das Kratzen.
    • Claudia
      By Claudia
      Liebe Leser,
      vom 17. bis 19. Dezember 2012 wird es wieder ein Expertenforum geben - und zwar zum Thema Juckreiz. Diesmal antworten gleich drei Expertinnen vom Kompetenzzentrum Chronischer Pruritus am Universitätsklinikum Münster: Professor Sonja Ständer, Fiona Schedel und Dr. Claudia Zeidler.
      Sammelt Euch und Eure Fragen schon mal - zum Juckreiz bei Psoriasis, aber auch zum Juckreiz aller Art, egal, welche Ursache er hat. Da gibt es vielleicht bei manchem im Bekannten- und Verwandtenkreis auch Fragen.
      Zu gegebener Zeit richten wir dann die Rubrik ein, in der Ihr Eure Fragen loswerden könnt. Wer es eilig hat, kann seine Fragen aber auch jetzt schon hier reinschreiben, wir kümmern uns um den Rest.
    • junesan
      By junesan
      Hallo zusammen,
      ich nehme im Moment keinerlei Medikamente mehr. Mein Körper braucht doch mal eine Pause!?
      Drehe aber durch. Ich wache vom Juckreiz nachts auf. Das kann doch nicht sein....
      Habe in den letzten Monaten einfach zuviel genommen - Kortison Tabletten (Prednisolon Tabletten , diverse Cremes), Cetirizin (wg. Juckreiz), Ebastel (gegen Juckreiz), Tannolact (Bäder und Cremes), Clotrimazolum mit Triamcinolonum (Kombi vom Hautarzt inkl. Eucerin), Beruhigungstabletten .... trotzdem habe ich diese Bläschen an Händen und Füßen.
      Schlimm war es auf dem Schiff, Aber im Moment bin ich zu Hause und schwupps.... ging es letzte Nacht wieder los!!!! Dabei hab ich Urlaub und es geht mir soweit ganz gut (ok, bis auf Herzschmerz da Trennung, Freizeitstress wegen Ablenkung, Mitbewohner fies, Jobsuche...nunja, mein Leben hab ich ein bisschen in der Vorstellung erzählt....)
      Was tut ihr gegen diesen Juckreiz in der Nacht? Die kleinen Wasserbläschen an den Händen sind mir mittlerweile egal...mehr oder weniger...
      Sobald ich mich hinlege und "Ruhe in den Körper einkehrt" geht es los. Selbst die Cremes wirken bei mir nicht mehr. Muss ich denn wirklich wieder Tabletten nehmen? Wie werde ich diesen Juckreiz nur schnell los???? Mich nimmt das wirklich mit.... :-(
      Glaubt Ihr, das hat was mit der Ernährung zu tun???? Soll ich die umstellen?
      Anbei mal zwei Bilder von Hand und Fuß... mittlerweile ist das alles trocken und schuppt wie verrückt...


    • PtrckSbstn
      By PtrckSbstn
      Hallo meine Lieben,
      momentan habe ich mal wieder extreme Probleme mit meiner Haut.
      Seit ungefähr 5 Wochen plagt mich ein extremer Juckreiz, so schlimm wie noch nie. Selbst in "Pso-Höchstzeiten" als ich wirklich unzählbar viele Flecken hatte, war das nie so schlimm.
      Momentan ist meine Haut optisch sehr gesund. Ich habe nur wenige, etwa Stecknadelkopfgroße, Flecken an den Füßen, den Händen und dezent am Bauch.
      Trotzdem jucken meine Beine, Oberkörper und Arme extrem und es will einfach nicht aufhören. Ich kann Nachts manchmal nicht schlafen, weil es mich in den Wahnsinn treibt.
      Warum juckt es obwohl nichts von der Pso zu sehen ist, bis auf diese wenigen kleinen Stellen?
      Habt ihr vielleicht Tipps? Hatte noch jemand mal dieses Problem?
      Liebe Grüße!

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