Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
[bin Internet-technisch noch eher ein Leichtgewicht und werde wohl auch in Zukunft über ein paar OOps stolpern. Dank an Bibi für den Hinweis mit dem Häckchen - von wegen "Angemeldet bleiben". Scheint mir aber ganz sinnvoll, Neulinge darauf hinzuweisen, Trinity zum Beispiel hat davon ja auch nichts gewußt!]
Bin über Google auf einen Eintrag bei Euch gestossen, den ich leider nicht mehr finde, und wollte mich für den Tip bedanken, weil er mir doch tatsächlich so richtig richtig geholfen hat.
Meine Psoriasis vulgaris habe ich mit Daivobet und Totes Meer Salz alles in allem ganz gut im Griff. Seit einem halben Jahr allerdings hat sich schleichend eine Psoriasis pustulosa entwickelt, die immer aggressivere Formen annahm: schließlich waren alle Fingerkuppen aufgeplatz, eingerissen, verhornt, blutig. Der ganz normale Alltag war nur noch schmerzhaft. Die wichtigsten Arbeitsgeräte in der Küche waren Zange und Schraubenzieher, kein Tag verging, ohne daß ich die Verpackungsindustrie verflucht habe.
Mein Hautarzt, sicher kein Psoriasis-Experte aber sonst ganz ok, hat erst einen Pilz diagnostiziert, scheint ja öfter vorzukommen und anfangs Vobaderm verschrieben, dann Lotricomb, Betamethasonum, Psorcutan und schließlich Karison; der Kortisonanteil der Salben wurde immer höher, das Problem immer schlimmer. (Hab' natürlich alles mögliche "rezeptfreie" zusätzlich ausprobiert, aber außer kosmetischer Hilfe - man hat die Schuppung halt nicht so gesehen - ist nichts weiter passiert.) Bis ich dann über besagten Eintrag gestolpert bin und den Hinweis auf Penaten Soothing Naturals.
Seit ungefähr 2 Wochen bade ich meine Hände in Tannolact (Hautarzt) und benütze so oft wie möglich Penaten S. N. und siehe da, es hat geholfen. Habe Karison abgesetzt und freudestrahlend meinem Hautarzt die Tube auf den Tisch gestellt, der war selber ganz baff. Mittlerweile geht sogar die Verhornung an den Handinnenflächen zurück. Zwar gibt es immer noch ein paar hartnäckige Stellen (Daumen und Zeigefinger), aber wenn man mal die Hölle gekostet hat, ist das Fegefeuer ein angenehmer Kurzurlaub.
Also an dieser Stelle: vielen, vielen Dank an Unbekannt.
KMS.
P. S.: Komischerweise wirkt die Salbe bei mir nur an den Händen, ansonsten muß das altbewährte Daivobet herhalten, aber meine Lebensqualität - kein Vergleich zu vor einem Monat.