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Hallo miteinander,

ich bin relativ neu hier, aber schon ein Weilchen als Beobachterin unterwegs.

Nun ist es, denk ich, an der Zeit, mich und meinen Weg bis zu diesem Forum, vorzustellen.

Mein Name ist Sylvi und ich habe seit meiner Kindheit (etwaiges Alter 9 Jahre) die Schuppenflechte auf dem Kopf. Außer dass es eben schuppt und unheimlich juckt (vor allen Dingen, wenn ich nervlich sehr angespannt bin) hab ich dem Ganzen eigentlich nie eine großartige Beachtung geschenkt. Ich musste eben damit leben, dass es nicht einfach so weg geht.

Nun wurde allerdings vor zwei Jahren bei mir ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Soweit so gut, Kur folgte, mittlerweile hab ich durch die berufliche Reha auch einen neuen leidensgerechten Job. Damals wurde auch ein retropatellarer Knorpelschaden im linken Knie und eine Bizepssehnenentzündung rechts festgestellt. Ebenso ein Karpaltunnelsyndrom rechts, welches operiert wurde und beginnend ohne bisherige Behandlung links.

Zwischenzeitlich ließen die Schmerzen etwas nach. Nun etwa seit einem halben Jahr geht es beständig bergab mit meiner Gesundheit. Schmerzen in den Handgelenken, den Fingergelenken (manchmal sind diese auch leicht geschwollen), in beiden Schultern, beiden Ellbogen, beiden Füßen, beiden Knien und im Rücken ausstrahlend über das Gesäß mal ins rechte und mal ins linke Bein.

Früh komm ich manchmal kaum aus dem Bett, meine Unterschenkel fühlen sich bei den ersten Schritten so an, als ob ich viel zu kurze Sehnen hätte. Ich laufe quasi schon wie meine eigene Oma ... und das mit 38 Jahren. Nach ca einer viertel bis halben Stunde Bewegung ist das dann wieder weg.und ich kann ebenerdig normal laufen.

Die Schmerzen sind mal stärker mal schwächer...manchmal der linke Fuß, manchmal der rechte... mal im Ringfinger links, dann wieder im Zeigefinger rechts. Die Daumenballen schmerzen auch derart auf beiden Seiten, dass ich schon Schwierigkeiten dabei habe, eine Wasserflasche aufzuschrauben. Manchmal komm ich kaum meine paar Stufen zur Wohnung rauf, weil die Schmerzen im Knie wieder so stark sind.

Meine Hausärztin meinte jetzt, dass das wohl alles auf Psoriasis Arthritis hindeute. Überwies mich zum Röntgen (Knie beideitig, Füße beidseitig, Hände beidseitig...alles ohne Befund), dann zur Rheumatologin. Sie stellte widerrum Sehnenansatzentzündungen am Knie, den Schultern, den Ellbogen...eigentlich an allen nennenswerten Gelenken fest. Sie verschrieb mir ein Tens-Gerät (welches ich nach dreimaligem Gebrauch und immer stärker werdenden Schmerzen wieder zurückschickte) und gab mir für meine Orthopädin einen Zettel mit, auf dem stand, eine Psoriasis Arthritis ließe sich derzeit nicht beweisen. Das Blutbild war angeblich auch ohne Befund.

Nun bin ich natürlich extrem verunsichert, da meine Schmerzen von Tag zu Tag eigentlich schlimmer werden, aber ich keine Diagnose habe, woran das nun eigentlich liegen könnte. Ist es denn möglich, dass sich die PA NUR durch Sehnenansatzentzündungen äußert?

Also sprich ohne Gelenkveränderungen, die man im Röntgenbild bei mir ja nicht erkennen kann.

Der nächste Rheumatologen-Termin steht bei mir am 10.12. an. Bin mir nicht ganz sicher, was ich dort jetzt noch sagen soll. Meine Beschwerden sind ja dort bekannt. Tabletten gegen die Schmerzen nahm ich bisher bei Bedarf Ibu 600. Da ich aber nicht wirklich von einer Wirkung sprechen kann, soll ich sie eben weglassen (O-Ton Rheumatologin). Nun steh ich da, ohne Diagnose, ohne Tabletten, ohne Hilfe und weiß einfach nicht mehr weiter...

So, das wars erst mal fürs erste. Vielleicht hat ja der ein oder andere einen Tipp für mich. Wer Fragen hat...auch die werde ich natürlich gern beantworten.

Ich wünsche erst mal allseits eine gute und schmerzfrei Nacht....

Danke fürs Lesen

die Sylvi

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

nun muss ich mich doch wieder einmal hier zu wort melden. mit DER neuigkeit schlechthin:

diagnose psoriasis arthritis bestätigt!!!!

aber von anfang an... ich erhielt nach langem hin und her dann endlich einen termin bei meiner wunsch-rheumatologin in der nähe. eigentlich nimmt sie keine neuen patienten mehr auf. meine hausärztin faxte einfach meinen vorbefund aus der rheumaklinik hin, ein paar tage später kam der anruf aus der praxis, sie könnten mir einen termin anbieten. na nichts lieber als das...

die ärztin machte von anfang an einen vertrauenserweckenden eindruck... nahm sich meiner probleme an und veranlasste eine skelettszintigraphie (bei der nichts weiter raus kam, als ein etwas größerer spalt im iliosakralgelenk, der wahrscheinlich meine beschwerden in der hüfte und im unteren rücken verursacht) und ein mrt der linken hand, bei dem eine entzündung im gelenk und im daumen festgestellt wurde...

daraufhin leitete sie eine kortison-therapie ein...mit abnehmender dosierung von 30-7,5 mg pro tag... ich ließ vom ersten tag an die schmerzmittel weg... die ersten 2-3 tage dachte ich, ich übersteh das nicht... jede bewegung tat weh... aber am 4. tag ging es merklich aufwärts.. fast keine schmerzen mehr, treppen steigen ohne probleme, handtaschen beschwerdefrei über mehrere stunden auf einer schulter tragen...alles, wo ich sonst selbst mit schmerzmitteln wahnsinnige probleme hatte, ging plötzlich wieder... ohne das ich überhaupt drüber nachdenken musste...

mit abnehmender dosierung kamen aber auch stück für stück die problemchen wieder... bis jetzt aber noch nicht so, dass ich es nicht ohne schmerzmittel aushalten könnte...

gestern nun erneuter besprechungstermin... meine frau doktor ist der ansicht, dass mir MTX mein leben doch wesentlich erleichtern könne und sie möchte mir dieses medikament verschreiben, da die reaktionen meines körpers und die vordiagnosen nur den einen schluss zulassen können... sprich: ich habe endlich eine diagnose!!!!! ob schön oder nicht, sei mal dahingestellt, aber ENDLICH sicherheit und ich weiß was ich jetzt dagegen tun kann...

also beginnt nun ab kommenden montag mein neues (anstrengendes) leben mit mtx....

für alle, die immer noch ohne diagnose "rumschwimmen", möchte ich damit ein klein wenig mut und durchhaltevermögen mit auf den weg geben...es lohnt sich dran zu bleiben... meine rheumatologin meinte auch, dass gerade die psa manchmal derart schwer zu diagnostizieren sei, weil sie eben sehr vielfältig ist...

ich hoffe einfach, dass es ab jetzt bergauf geht...und allen anderen wünsche ich vorerst mal einen wunderschönen und vor allem schmerzfreien tag :)

  • 7 Jahre später...

Hallo ich kenne das ich habe colitis ulcerosa schon 7 jahre bis jetzt die Ärzte zu blöd ich habe Ernährung umgestellt ging zum Hausarzt weil trotz Eiweiß proteine nix besser würde darauf hin darmspieglung bald darauf hin kamm gleich dazu vor 7 Jahren psoiaris kopf füssgelenk inklusive probleme mit gelenken Lws heftige entzündung alles deutet darauf hin Die Spoly zu haben inklusive morbus basedow u nennt mann das plus sehnen entzündung arm hüfte  finger erst muss mann ein Brutalen Leidensweg gehen weil die Ärtzte nicht hinschauen i war vor 2 Jahren Rheumatologie der sagte gleich i bilde mir das ein so aber jetzt sind schon Beweise ein wenig von Hausarzt grosser Tag für mich im Januar Darmspieglung so lange muss mann leiden ich habe die Hölle durch mit Ärtzten jetzt bin ich 31 und jobmässig eingeschränkt ich wünsche euch alles gute gebt nicht auf ich selbst bin ein leidenweg gelaufen oft in Krankenhaus gewesen ohne zu wissen was los war im Urlaub gewesen wo es schwül war habe dort so bauch Krämpfe bekommen dann ich abbrechen müsste nachhause fliegen ab ins Krankenhaus Kortison inf

Hallo ich kenne das ich habe colitis ulcerosa schon 7 jahre bis jetzt die Ärzte zu blöd ich habe Ernährung umgestellt ging zum Hausarzt weil trotz Eiweiß proteine nix besser würde darauf hin darmspieglung bald darauf hin kamm gleich dazu vor 7 Jahren psoiaris kopf füssgelenk inklusive probleme mit gelenken Lws heftige entzündung alles deutet darauf hin Die Spoly zu haben inklusive morbus basedow u nennt mann das plus sehnen entzündung arm hüfte  finger erst muss mann ein Brutalen Leidensweg gehen weil die Ärtzte nicht hinschauen i war vor 2 Jahren Rheumatologie der sagte gleich i bilde mir das ein so aber jetzt sind schon Beweise ein wenig von Hausarzt grosser Tag für mich im Januar Darmspieglung so lange muss mann leiden ich habe die Hölle durch mit Ärtzten jetzt bin ich 31 und jobmässig eingeschränkt ich wünsche euch alles gute gebt nicht auf ich selbst bin ein Leidensweg gelaufen oft in Krankenhaus gewesen ohne zu wissen was los war im Urlaub gewesen wo es schwül war habe dort so bauch Krämpfe bekommen dann habe ich abbrechen müssen nachhause fliegen ab ins Krankenhaus Kortison Infusionen ich bin mit dieser Krankheit durch die Hölle gegangen ich lebe schon damit und hab gelernt es zu Akzeptieren ich weiß was blöde Ärtzte heißen i könnte Buch schreiben 7 Jahre brauchen um auf die Richtige Spur zu kommen Alles Gute euch allen 

Bearbeitet ( von Engel1989)

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