Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo , und guten Tag. oder guten Abend
Mein Name ist Siggi und ich bin PSO Typ 2- also völlig harmlos.
Habe die Pso 2008 mit 55 Jahren bekommen, nach einer langwierigen Behandlung mit
fünf verschiedenen Antibiotoka. Anfangs völlig unauffällig mit schuppiger Kopfhaut-
die ich mit den üblichen Shampoos aus dem Drogeriemarkt behandelt habe- ohne Erfolg.
Mich hat die PSo bis auf die kosmetische Einschränkung aber nicht behindert.
Erste Hautäztin behandelte, und sagte, das kriegen wir hin. Medikamente geht aber nur
einmal im Jahr. Dachte mir nichts dabei. Behandlungen gingen halbjährlich weiter,
immer mit angerührten Salben aus der Apotheke- was genau, weiss ich nicht. Am linken Ellenbogen
bildeten sich zwei kleine, aber hartnäckige Herde. Die wurden nie behandelt.
2011 war diese Ärztin mal wieder verreist, und ich suchte eine andere Praxis auf. Die PSO am
Kopf war zwischenzeitlich hochentzündet, glutrot, offen, und juckte stark.
Ich erhielt Kortisone der Stärken 2-4 über sechs Monate- Spruch- die Kopfhautschwarte hält das aus.
Immer, wenn das Kortison abgesetzt wurde, war die PSO mit noch stärkerer Kraft zurück.
Ich wusste nicht mehr, was ich machen sollte.
Bin dann als Akutpatient im Februar 2012 nach Bad Bentheim gegangen- völlig verzweifelt.
Ich wollte unbedingt weiter arbeiten, konnte aber nicht mehr.
In BB erhielt ich zum ersten Mal einen Überblick über die PSO. Habe alle Vorträge besucht.
Die Behandlung, die bei den meisten so gut wirkt, war bei mir kontraproduktiv . Ich hatte
im Anschluss die PSO am ganzen Körper. War also schlimmer dran als zuvor.
Kam dann zu einer besonders tollen Hautärztin( Musste nach BB dringend Medikamente erhalten-
mein ursprünglicher Hautarzt gab mir einen Termin in sechs Wochen...) :
so krank wie sie sind, kann ich sie nicht behandeln- und schickte mich zur systemischem Therapie in die Helios Hautklinik.
Bis zum Termin im Helios habe ich die befallenen Körperstellen weiter mit den Teersalben
aus BB behandelt. Beim Termin in der Hautklinik drei Wochen später war am Körper fast alles weg-
allerdings war auch nie Kortison dran gewesen. Kopf war weiter schlimm.
Der dortige absolut fähige Chef verschrieb Psoradexan mite für 8 Wochen- und der Kreislauf der ständigen Entzündungen war unterbrochen. Die PSO bliebt am Kopf kleben- war aber mit Pflege Linola Fett drei bis viermal am Tag zu behandeln.
Die Hautärztin sagte im Übrigen auf die Frage, warum sie eine systemische Therapie will, die doch
so viel teuer ist als Cremes oder Salben: " Das geht aber nicht von meinem Budget ab." Und
" Ich bekomme für Ihre Behandlung 38.- Euro im Quartal, was soll ich denn dafür machen"
Habe noch ein Jahr weiter gearbeitet- dann konnte ich nicht mehr.
Nun bin ich EU Rentnerin- die begutachtende Hautäztin sagte, ich hätte nie so behandelt werden dürfen- gemeint waren die vielen Kortisone und die Dauer.
Heute war ich wieder im Helios- ich bekomme jetzt Protopic- seit vier Wochen. Und werde es weiter
nehmen müssen- Alternativen gibt es nicht mehr.
Vielleicht kann ich mit dieser Beschreibung zum vorsichtigen Gebrauch mit den Kortisonen hinweisen.
Meine beiden hartnäckigen Stellen am Ellenbogen sind nach einmaliger Behandlung mit Psoradexan übrigens seit 18 Monaten verschwunden- und daran knüpft sich meine ganze Hoffnung. Irgendeine
Medikation oder Kur zu finden, die für den Kopf genauso wirkt.
Hoffe, dass ich Euch nicht gelangweilt habe.
Lese schon ein Weile still mit.
Und denke momentan über das TM nach.
Liebe Grüsse
Siggi