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Otezla seit 19.3.2015

Hallo zusammen,

 

seit vorgestern nehme ich Otezla - Wirkstoff Apremilast - und möchte darüber berichten in der Hoffnung dass es den ein oder anderen interessiert oder weiterhilft.

 

Mein Hautarzt hat mir Otezla verschrieben aufgrund einer mittelschweren Pso vulgaris mit Nagelbeteiligung.

Ich war sehr skeptisch weil das Medikament erstens erst seit ein Monaten zugelassen ist und man wenig Erfahrungsberichte liest, und zudem war ich total fixiert auf die Einstellung auf ein Biologic, was mir mein Hautarzt auch zur Wahl gestellt hatte.

 

Ich hatte bereits zwei innerliche Therapien mit MTX und Fumaderm. Fumaderm habe ich aufgrund der Nebenwirkungen wie Magendarm-Probleme nicht vertragen, MTX hat keine Wirkung erzielt. Zudem hatte ich zum Ende einen großen Ekel gegenüber MTX entwickelt.

 

Das Medikament ist nicht beziehbar über den Grosshandel, das heisst es muss direkt über den Hersteller bezogen werden. 

 

Otezla wird eingeschlichen, das heisst, man beginnt mit einer Initialdosis in Tablettenform je morgens und abends von 10 mg für vier Tage, steigert auf 20 mg wieder für vier Tage um dann die Erhaltungsdosis von 30 mg zweimal täglich zu erreichen.

 

Die Verpackung des Medikaments ist quasi "idiotensicher" gestaltet. 

 

Bis jetzt - nach drei Einnahmen Initialdosis - habe ich keinerlei relevante Nebenwirkungen bemerkt. Lediglich ein ganz zartes Magenzwicken. Prophezeit werden Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen. Gut, es ist jetzt definitiv zu früh um über Nebenwirkungen zu sprechen, ich wollte es nur erwähnen.

 

Der erste Wirkungseintritt sollte nach laut Hersteller nach rund zwei Wochen eintreten. Ich bemerke aber bereits nach drei Dosen  von je 10 mg eine merkliche Entspannung der Haut mit Rückgang der Rötungen. 

 

Vielleicht interessiert ja jemanden dieser Bericht.

 

Viele Grüße

Murmel

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  • Hab versucht es freundlich zu verpacken :-)

  • Also mir wurde sowohl von Seiten des niedergelassenen Hautarztes als auch von der Hautarztin in der Uniklinik von den neuen Präparaten vorerst abgeraten, weil es noch zu wenig Erkenntnisse gäbe. Darum

Hervorgehobene Antworten

Hallo schacki57,

Du brauchst bei Otetzla keine Bedenken haben, da dieses Medikament nicht in das Immunsystem eingreift. Hatte das gleiche Problem, wenn auch länger zurückliegend und hatte mich da kundig gemacht und auch deswegen Otezla genommen.

Bei allen anderen inneren Medis gegen PSO Hände weg! Wenn Du magst, können wir uns mal per PN unterhalten. Alles Gute Waldfee

Hallo Waldfee, danke für die Antwort. Meine Ärztin hatte sich deswegen mit dem Vertreter unterhalten, der war der Meinung, erst die 5 obligatorischen Jahre abwarten und dann nehmen. Ergibt für mich aber keinen Sinn. Wie ist denn die Wirkungsweise von Otezla? Greifen diese Medikamente nicht alle in das Immunsystem ein?

Bis später.

Hallo schacki57,

schau mal unter Otezla nach, da kannst Du die Wirkungsweise von Otezla nachlesen. Ich möchte Deiner Ärztin nicht vorgreifen, sie ist bestimmt sehr verantwortungsbewußt, aber weiß bestimmt nichts über dieses Medikament, weil es noch nicht so lange auf dem Markt ist. Sogar die Chefärztin , Frau Dr.Herold von der Hautklinik in Leutenberg hat mir zu dem Medikament geraten. Geht nicht aufs Immunsystem! In Deinem speziellen Fall würde ich auch mal die Biologische Krebsabwehr in Heidelberg anrufen. Hole Dir Infos, wo Du kannst. Leider hatte Otezla bei mir gerade mal ein knappes Jahr hergehalten, aber es war wunderbar, die Haut wurde zusehends besser. Wie wäre es mit einer Akuteinweisung in die Hautklinik Leutenberg, die helfen Dir , genau wie sie mir immer geholfen habe mit dem Ma.Ca.

Dieses Letrozol ist doch auch eine neue Behandlungsstrategie, kenn ich nicht.

Hatte mir damals 5 Jahre lang Mistel gespritztt, was mir ungemein gut getan hatte.

Drück Dir alle Daumen, daß es auch für Dich erstmal super gute 5 Jahre werden. LG Waldfee

Hallo schacki57

Zwischen den Medikament Fumaderm und Otezla ist ja noch einiges dazwischen .

Das die Biologikas nichts sind mir der Vorgeschichte ist klar. Es gibt ja noch die Basismedikamente.

Hat deine Hautärztin nicht darüber gesprochen?

Gruss Donna

Hallo Donna,

von den Basismedikamenten würde ich großen Abstand nehmen, weil sie alle das Immunsystem runtersenken. Das darf bei Ma.Ca. auf keinen Fall erfolgen! LG Waldfee

Hello alle zusammen. Vielen Dank für die Tipps. Heidelberg werde ich auf jeden Fall in Angriff nehmen. Da meine Haut momentan einigermaßen in Ordnung ist, kommt eine Akuteinweisung nicht in Betracht. Spätestens der Herbst bringt das Ùbel wieder und dann soll eben Otezla zum Einsatz kommen.

Ich bin schon etwas beruhigter, denn Waldfee nahm es ja unter der gleichen Ausgangssituation. Nach Mama Ca. bleibt eben nicht viel Spielraum. Zu dem Medikament Letrozol kann ich sagen, es ist ein Aromatasehemmer,ähnlich wie Tamoxifen. Wird bei hormonabhängigem Ca.gegeben. Es macht der Psoriasis Arthritis noch richtig Dampf. Mistel wurde mir leider von der KK versagt.

Allen noch einen schönen Tag,die Sonne ist momentan wohl die wirkungsvollste Therapie. Das Angebot von Waldfee nehme ich gern an. Sag mir einfach, wie wir plaudern können.

LG schacki57

Hallo Waldfee,wollte mir dieses Wobenzym bestellen, es gibt aber zwei verschiedene Möglichkeiten, einmal Wobenzym plus, dann Wobenzym immun. Beides leuchtet mir ein, aber welches ist fùr die Psoriasis mit Arthrose gedacht? Eigentlich beide

Enzyme sind immergut für die Gelenke, schau mal, ob Du noch preiswertere Varianten bekommen kannst, aber immer aus der Apotheke. Ich kenne diese von Dir genannten Wobenzymarten leider nicht.

Habe mich in der Klinik Leutenberg erkundigt. Sie haben nach der Überarbeitung von Wobenzym auf ein anderes Medikament gewechselt.

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