Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
„Eigentlich weiß ich ja, ich müsste aufhören, aber...“ – dieser oder ein ähnlicher Gedanke blockiert vielleicht seit Jahren den Kopf und verhindert Veränderung zum Besseren. In Teil 1 des Kurses wird das „eigentlich“ und das „aber“ genau angesehen und gelernt, andere Gedanken zu denken: Gedanken, die die Kraft geben sollen, die Veränderung durchzuhalten.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
06.05.2026 16:00
Hallo Ihr Lieben,
ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen:
Mein Name ist Carmen und ich bin 42 jahre alt. Psoriasis (vulgaris) habe ich seit ich 17 Jahre alt bin. Es fing bei mir ganz klein am Ellenbogen an und die erste Zeit ist es auch niemanden so richtig aufgefallen. Mit 18 hab ich eine Kur auf Norderney gemacht, die für 3-4 Monate auch was brachte. Meine Pso verschlimmerte sich dann allerdings Jahr für Jahr.
Ich habe die Psoriasis seit ein paar Jahren (mit erscheinungsfreien Zeiten) mittlerwiese überall und es hat mich sehr oft belastet. Angefreundet habe ich mich nie mit der Krankheit, denn sie hat mein Leben oft sehr eingeschränkt.
Ich hab echt schon (fast) alle Therapien durch (u.a. Lichttherapie, Aufenthalt in der Uniklinik, PUVA, verschiedene Salben, Fumaderm, Methodrexat, Humira, Raptiva und Enbrel). Nun, mit Enbrel bin ich erscheinungsfrei
!
Ich lese hier immer wieder und es ärgert mich wahnsinnig, das viele Patienten die Biologics nicht verschrieben bekommen, weil den Ärzten das anscheinend zu teuer ist....
Meine Erfahrung ist, das man nur den richtigen Arzt finden muss (darf man das hier schreiben???). Ich habe auch eine wahre Odysee hinter mir. Als ich zum Beispiel noch in Lüneburg wohnte, hatten wir dort eine Salztherme, die speziell die Behandlung für Pso angeboten hat, nur wollten das die dort ansässigen Hautärzte nicht verschreiben, bis ich in einem kleinen Nachbarort einen Hausarzt (durch Mundpropaganda) fand, der mir das verschrieb.
Ich bin nach 15 Jahren wieder in meinen Heimatort gezogen und habe einen neuen Hausarzt. Als ich mich ihm das erste Mal vorstellte (nicht wegen der Pso), bemerkte er meine Pso und fragte was ich dagegen tun würde. Und warum ich mir keine Biologics verschreiben lassen würde. Ich sagte, das kein Hautarzt mir diese Medikamente verschreiben will, weil die ihnen zu teuer sind. Daraufhin sagte er, es stimmt nicht, das diese Medikamente das Budget des Arztes belasten, ich wäre noch jung und es kann nicht sein, dass deswegen meine Lebensqualität so sehr beeinträchtigt sein darf. Er meinte, schade das ich nicht schon früher bei ihm war, bei meiner Leidensgeschichte wäre er mit mir und der Krankenkasse vor dem Bundesherichtshof gezogen und hätte das durchgeboxt. Er sagte, von nun an bekomme ich die Spritzen und wenn nicht vom Hautarzt dann von ihm. Ich hatte Tränen in den Augen und wäre ihm am liebsten um den Hals gefallen. Er rief dann gleich bei einem Rheumatologen an, mit dem er zusammen arbeitet, schilderte ihm meine Situation und vereinbarte einen Termin für mich. Seitdem bekomme ich Enbrel. Und es wirkt, ich bin komplett erscheinungsfrei und kann im Sommer endlich wieder mit meinen Kindern baden gehen...Nach 20 Jahren!!
Warum ich das schreibe? Weil es mich so sauer macht, das es Medikamente gibt, die helfen und man kämpfen und betteln muss diese zu bekommen.. Und weil ich der Meinung bin, man sollte sich nicht damit abfinden.
Lg, Carmen