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Hallo zusammen!

Ich habe seit ca. 7 Jahren Schuppenflechte am Kopf, leider seit ein paar Monaten auch im Genitalbereich, wobei letzteres noch nicht so schlimm ist. Die Kopfflechte kriege ich nicht in den Griff, habe schon alles ausprobiert, von Schulmedizin bis Hausmittel....somit laufe ich halt mit blutigschuppigem, stark juckendem Kopf herum :(  Eigentlich juckt bei mir der ganze verdammte Körper, aber ohne Ausschlag (nur sehr trockenes Haut) Naja, man gewöhnt sich an alles.

Naja, jetzt habe ich aber seit ein paar Wochen Schmerzen in den Handgelenken, Schultern, Füssen, wobei das irgendwie schmerzt, aber eher so ein bleischwerer, stumpfer Schmerz ist. Alles fühlt sich bleischwer an und ich fühle mich unbeweglich, aufgedunsen irgendwie. Auch kann ich die Hände nicht mehr richtig koordinieren, es fällt alles daneben, runter und die Schreiberei hier klappt auch nicht wirklich, und mit der Hand schreiben...das könnte keiner mehr lesen. Auch stolpere ich vermehrt oder mir wird schon mal schwindelig. Letzteres hatte ich vermehrt letzten Frühling, das ist aber wieder weggegangen, aber jetzt wieder seit ein paar Wochen akut. Und ich bin soooo müde... körperlich, aber auch Watte im Kopf. Ich kann allerdings seit einigen Jahren nicht mehr schlafen, mehr als 4-5 Std. sind pro Nacht selten. Frage mich aber ständig, woher ich die Energie nehme, noch durch den Tag zu kommen, das klappt zum Glück noch.

Bin letztens 49 Jahre geworden, fühle mich aber eigentlich wie Anfang 90.

Kann das PSA sein? ich weiß, Ferndiagnosen geht nicht, ich wollte mal morgen zum meiner Hausärztin in die Notsprechstunde, habe aber Bedenken/Angst, dass mich da mal wieder keiner Ernst nimmt (bei Ärzten ist ohne sichtbare Symptome immer alles Einbildung (kann man nicht abrechnen) oder bei offensichtlicher PSO: ist Stressbedingt, bauen sie ihn ab! Ja, wie denn, du Heinz..??).

Ich bin sonst total selten krank, zum Glück, denn jedesmal wenn ich dann mal was habe, nimmt das keiner ernst.

Danke!

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  • Ja, ich habe schon soviel ausprobiert, Salben, Cremes, Hausmittel, Schulmedizin, das wird langsam zu teuer aber noch nicht die richtige Ernährung, da werde ich nächste Woche nach dem Geb. meines

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mir schadet zumindest Bier nicht :) Zumindest kein Glas. Bewegung macht müde, sollte auch nicht bei PSA schaden. Man kann ja mal probieren. Man muss den Schweinehund nur mal rauslassen. 4-5 Stunden sind doch recht wenig. Angemessen sind wohl 7..9 Stunden in deinem Alter.

Michael

Bearbeitet ( von Michael_01)

  • Ersteller
vor 4 Minuten schrieb Michael_01:

mir schadet zumindest Bier nicht :) Zumindest kein Glas. Bewegung macht müde, sollte auch nicht bei PSA schaden. Man kann ja mal probieren. Man muss den Schweinehund nur mal rauslassen. 4-5 Stunden sind doch recht wenig. Angemessen sind wohl 7..9 Stunden in deinem Alter.

Michael

Ich bewege mich ja, aber nicht abends, und ausserdem bin ich ja MÜDE!!

 

  • Ersteller
vor 2 Minuten schrieb Michael_01:

https://www.we-go-wild.com/natuerliche-schlafmittel/

Ganz Interessant. Schau dort mal.

Danke für die Tipps, aber irgendwie werde ich hier falsch verstanden, ich nehme ein natürliches Schlafmittel und schlafe auch ein, aber nicht durch. Müdigkeit ist NICHT mein Problem...sondern warum ich wach liege. Das hat mehrere Ursachen, ist hier aber nicht das Thema gewesen (zumindest wollte ich es nicht besprechen). Ich muss die Ursache gelöst bekommen, alles andere ist Symptombekämpfung leider...

Ja. Sicher hast du Recht. Im Anfangspost.. diese Symptome wie Schwindel und Koordinationsprobleme klingen schon irgendwie kaka. Ob ein Hautarzt da der richtige Ansprechpartner ist, bezweifle ich. Du hast das Problem mehrere Jahre und schubweise. Ruft PSA sowas hervor? Ich weiss nicht.

Michael.

  • Ersteller
vor 2 Minuten schrieb Michael_01:

Ja. Sicher hast du Recht. Im Anfangspost.. diese Symptome wie Schwindel und Koordinationsprobleme klingen schon irgendwie kaka. Ob ein Hautarzt da der richtige Ansprechpartner ist, bezweifle ich. Du hast das Problem mehrere Jahre und schubweise. Ruft PSA sowas hervor? Ich weiss nicht.

Michael.

Nein, ich wollt zum HAUSarzt und die Pso auf dem Kopf habe ich seit Jahren, das mit den Gelenken erst seit einigen Wochen, daher gehe ich nächste Woche zur Hausärztin, die mich dann vermutlich überweist.

ja. Hautarzt hatte ich gelesen.. und Hausarzt auch. Pso auf dem Kopf und leichte Gelenkprobleme an Händen habe ich auch. Solche Symptome kenne ich aber nicht. Auf dem Kopf schonmal Sorion probiert ? Ruhig die Creme, nutze ich auch dort... auch im Genitalbereich verwendbar.

Michael

  • Ersteller
vor 1 Minute schrieb Michael_01:

ja. Hautarzt hatte ich gelesen.. und Hausarzt auch. Pso auf dem Kopf und leichte Gelenkprobleme an Händen habe ich auch. Solche Symptome kenne ich aber nicht. Auf dem Kopf schonmal Sorion probiert ? Ruhig die Creme, nutze ich auch dort... auch im Genitalbereich verwendbar.

Michael

Ja, ich habe schon soviel ausprobiert, Salben, Cremes, Hausmittel, Schulmedizin, das wird langsam zu teuer :)

aber noch nicht die richtige Ernährung, da werde ich nächste Woche nach dem Geb. meines Vaters mit anfangen

Ich kann immer nur von mir ausgehen. Ernährung beeindruckt meine Pso nicht - gar nicht oder nicht merklich. Von den Erfahrungen mit allen möglichen Mittelchen kann hier sicher jeder sein Liedchen singen. Nur Schwindel und sowas... Komisches Gefühl, nicht Schlafen, weiss nicht. Sicher wissen andere Betroffene mehr als ich. Auch ob das was mit Pso / PSA im weiteren Sinne zu tun hat oder haben kann. Jedenfalls ist Pso schon eine ganzheitliche Erkrankung, das weisst sicher auch. Ab zum Arzt...

Michael

vor 20 Stunden schrieb SonjaS:

Danke!

Ich habe schon so einiges im Leben ausprobiert...Irgendwelche Bisse hatte ich nicht, soweit ich weiß, andere Baustellen außer bestimmte chronische Sachen außer der Pso auf dem Kopf habe ich auch nicht. Vor ein paar Monaten habe ich noch Krafttraining gemacht, heute kann ich manchmal kaum ein Glas hochhalten bzw. habe keine Motorik mehr. 

@SonjaS:

"chronische Sachen" - Nun, ich weiß jetzt nicht was du genau damit meinst (ich denke, dass du das für dich behalten willst), aber da kann auch der Hase im Pfeffer liegen. Aber wie gesagt, da ist deine Hausärztin genau die Richtige und es ist gut, dass du den Termin bei ihr hast. Sie wird dem hoffentlich sehr gründlich auf den Grund gehen und dich ggf. zu mehreren Fachärzten schicken.

 

vor 20 Stunden schrieb SonjaS:

Die Müdigkeit liegt eigentlich eher an meiner Insomnia und der mangelnden Bewegung (das erzeugt ja eher eine unechte Müdigkeit).

Das du unter Insomnia leidest tut mir sehr leid! Das ist für einen Außenstehenden - welcher nicht unter chronischer Schlaflosigkeit leidet - nicht nachvollziehbar bzw. man kann sich das gar nicht vorstellen. Diese allwissenden Ratschläge können da sicher total nerven *lach* - mit warmer Milch oder einem Bier ist es da nicht getan und ob Bewegung tatsächlich das Ganze "kuriert" ist fraglich. Das Krankheitsbild ist komplex und du hast da sicher Einiges durch...

Warst du denn auch mal in einem Schlafzentrum oder einem Schlaflabor?

 

vor 2 Stunden schrieb SonjaS:

Ich habe die Hoffnung, dass sich das einpendelt, wenn ich mein Leben umstelle und andere Dinge in den Griff bekomme, auch wenn es schwierig ist bzw. ich wenig Einflussmöglichkeiten habe. 

Das hört sich für mich so an, als wüsstest du ganz genau WO du ansetzen kannst bzw. möchtest. Finde ich gut.

Halt uns doch einfach auf dem Laufenden was deine Hausärztin gesagt hat und was so rauskommt. Würde mich interessiern und es ist für so ein Forum von Betroffenen für Betroffene immer wichtig ein Feedback bzw. eine Rückmeldung zu erhalten. Es gibt sicher Einige die in der gleichen Lage sind wie du. Danke dir!

Liebe Grüße

 

Ich frage mich, warum du zu Ärzten gehts, die dich nicht ernst nehmen?

 

  • Ersteller
Am 14.2.2018 um 10:44 schrieb HLAB27:

@SonjaS:

"chronische Sachen" - Nun, ich weiß jetzt nicht was du genau damit meinst (ich denke, dass du das für dich behalten willst), aber da kann auch der Hase im Pfeffer liegen. Aber wie gesagt, da ist deine Hausärztin genau die Richtige und es ist gut, dass du den Termin bei ihr hast. Sie wird dem hoffentlich sehr gründlich auf den Grund gehen und dich ggf. zu mehreren Fachärzten schicken.

 

Das du unter Insomnia leidest tut mir sehr leid! Das ist für einen Außenstehenden - welcher nicht unter chronischer Schlaflosigkeit leidet - nicht nachvollziehbar bzw. man kann sich das gar nicht vorstellen. Diese allwissenden Ratschläge können da sicher total nerven *lach* - mit warmer Milch oder einem Bier ist es da nicht getan und ob Bewegung tatsächlich das Ganze "kuriert" ist fraglich. Das Krankheitsbild ist komplex und du hast da sicher Einiges durch...

Warst du denn auch mal in einem Schlafzentrum oder einem Schlaflabor?

 

Das hört sich für mich so an, als wüsstest du ganz genau WO du ansetzen kannst bzw. möchtest. Finde ich gut.

Halt uns doch einfach auf dem Laufenden was deine Hausärztin gesagt hat und was so rauskommt. Würde mich interessiern und es ist für so ein Forum von Betroffenen für Betroffene immer wichtig ein Feedback bzw. eine Rückmeldung zu erhalten. Es gibt sicher Einige die in der gleichen Lage sind wie du. Danke dir!

Liebe Grüße

 

Hallo, ja, natürlich, ich halte euch auf dem Laufenden. Mein Plan ist die Ernährung von halbherzig auf richtig AIP umzustellen, auch um so andere Dinge in den Griff zu bekommen (Hormone, Übergewicht).

Doch,  ich kann die chron. Sachen nennen, aber glaube nicht, dass sie ALLE mit der PSO in Zusammenhang stehen. ich habe seit einer Aspirin-Vergiftung (wegen furchtbaren Zahnschmerzen habe ich etwas zu viel genommen) 1992 Tinnitus. Leichte Endometriose, etwas zurückgegangen, da in den Wechseljahren, chronisch extrem trockene Haut, auch bedingt durch meinen Diabetes insipidus (nicht das eigentliche Diabetes, sondern ein Problem mit dem Wasserhaushalt). Massive Darmprobleme seit der Kindheit, aber das habe ich nach der Ernährungsumstellung und Rauchstopp (vor 9 Jahren) sehr gut im Griff und mir geht es wesentlich besser. (und das ohne Ärzte...). Haarausfall, wobei das mit der PSO gut zusammenhängen kann.

Nein, ich war noch nie in einem Schlaflabor...ich würde vermutlich einfach besser schlafen, wenn ich den D. insipidus nicht hätte bzw. Medikamente bekommen würde und vor allem ein Leben ohne Zukunftsangst, was mich immer wieder nachts wach hält, weil es im Kopf rattert und rattert usw. und auch wg. dem Juckreiz (kennt ihr ja). 

Ich habe zum Beispiel eine Stelle am linken kleinen Zeh, die meist nachts plötzlich so anfängt zu jucken, dass ich immer kurz davor bin, den Zeh abzuhacken. Dabei ist da nur eine winzige rötliche Stelle. Ist die Hölle!! Da hilft auch nix gegen *WUT* und da muss ich das einfach ausharren und bis man dann wieder einschläft...:(

Danke dir für deine Antwort!!
 

Bearbeitet ( von SonjaS)

  • Ersteller
vor 22 Stunden schrieb Tulipa:

Ich frage mich, warum du zu Ärzten gehts, die dich nicht ernst nehmen?

 

naja, das merkt man erst hinterher....vielleicht hast du da mehr Glück, ich nicht!!!
2011 ging ich zu drei Hautärzten bez. der Kopfschuppenflechte, alle drei haben was anderes gesagt. Was soll ich da machen, wenn die keine Tests o.ä. machen wollen. Dann habe ich irgendwann eine HÄ in Essen gefunden (ich wohne gar nicht da) und von der Deflatop bekommen. Hat erstmal geholfen. Schließlich gibt es jedesmal Wartezeiten o. Ende. Dann bin ich aus DE weggezogen.
Im Ausland war ich bei einem Hausarzt, für den war das sofort klar, dass ich eine Katzenallergie habe, weil ich ja eine Katze habe, ok. Einen anderen Arzt konnte ich da nicht aufsuchen, nur als Selbstzahler und mit viel Geduld für einen Termin und verbunden mit 3,5 Std. Zugreise pro Fahrt, da es kein Spezialist in der Stadt gab, in der ich damals wohnte. Da fehlt einem schon mal die Kraft und die Finanzen, mal wieder einen Neuen zu suchen.

Hier in DE habe ich 2 Listen mit Hautärzten abtelefoniert: eine in der Wohnstadt und eine rund um den Arbeitsplatz (50 km weiter weg). Immer hiess es: nein, neue Patienten nehmen wir nicht, ausser Privat. Endlich eine gefunden, ist aber auch mal eben ein paar km weg und nicht auf dem Weg. Die hat mir was verschrieben, den Schaum, aber dann ging es um die Lichttherapie. Das würde sie aber nur machen, wenn ich in der gleichen Stadt wohnen würde, denn der Aufwand wäre für mich zu groß. Ich habe ihr dann erklärt, dass es ja MEINE Sache ist, ob ICH den Aufwand betreiben möchte, aber sie bestand darauf, dass sie es bei mir nicht machen würde. Ok, jetzt hole ich mir nur noch Rezepte da, bis jetzt habe ich noch keinen anderen Hautarzt gefunden.

Auch bei meinen anderen Problemen bin ich immer von Arzt zu Arzt getingelt, aber Ernst genommen wurde ich irgendwie nie....
ich habe zurzeit 2,5 Jobs, d.h. sehr wenig Zeit, ständig bei Ärzten im Wartezimmer zu sitzen trotz Termin usw. usf. 
Es ist nicht immer so einfach und schwarz-weiss, so nach dem Motto, wenn der Arzt nix taugt, sucht man sich einen anderen. Die haben monatelange Wartezeit und dann merkt man ja erst nach der ersten Konsultation, ob der Arzt was kann/ist oder nicht. Und nach meiner Erfahrung glauben Ärzte nur an irgendwas, was sie sehen, Messer im Rücken, eindeutiger Hautausschlag, Werte auf dem Papier, aber nicht immer den Schilderungen der Patienten. Oder es ist nicht schlimm genug (man sieht ja nix), man jammert nicht genug usw. Hätte da viele Beispiele...
Ein weiteres Problem bei mir ist, und da kann ich verstehen, dass Ärzte Schwierigkeiten haben, mir zu glauben. Sobald ich zum Arzt gehe und Untersuchungen mache, weil es mir wirklich schlecht geht (ich gehe ja nciht gerne zu Ärzten oder aus lauter Langeweile), sind die Werte immer tipptopp!! Es ist zum Verrücktwerden und so berühmt wie: wenn zum Zahnarzt, dann Schmerzen plötzlich weg...

Hallo Sonja,

wenn ich deine Besxchreibungen im Zusammenhang lese klingt das für mich wie ein Lexikoneintrag für Rheuma (= PSA): Abgeschlagenheit, Morgensteifigkeit, Gelenkschmerzen über den ganzen Körper verteilt (Handgelenken, Schultern, Füssen), Unbeweglichkeit, Aufgedunsenheit (Schwellungen?), Schwindel, psychische Belastungen ("wenn ich mein Leben umstelle und andere Dinge in den Griff bekomme"), ...

Mein Rat: Ohne Umweg über einen anderen Arzt direkt zum Rheumatologen (auch wenn die Anfahrt evtl. weiter ist)! Der weiss mit sowas umzugehen.

Alles Gute!

Odin

  • Ersteller
vor 12 Minuten schrieb Odin2424:

Hallo Sonja,

wenn ich deine Besxchreibungen im Zusammenhang lese klingt das für mich wie ein Lexikoneintrag für Rheuma (= PSA): Abgeschlagenheit, Morgensteifigkeit, Gelenkschmerzen über den ganzen Körper verteilt (Handgelenken, Schultern, Füssen), Unbeweglichkeit, Aufgedunsenheit (Schwellungen?), Schwindel, psychische Belastungen ("wenn ich mein Leben umstelle und andere Dinge in den Griff bekomme"), ...

Mein Rat: Ohne Umweg über einen anderen Arzt direkt zum Rheumatologen (auch wenn die Anfahrt evtl. weiter ist)! Der weiss mit sowas umzugehen.

Alles Gute!

Odin

Naja, am Dienstag habe ich ja den Termin, ich weiß ja nicht, ob es Rheuma ist...es ist so unterschiedlich...heute geht es mir richtig gut, vor 2 Tagen hat sich das angefühlt, als würden beide Hände abfallen.

 Meine Hausärztin bietet aber spezielle Schmerztherapie an, somit sie hat schon ein bisschen mehr Erfahrung als ein 'Feld-Wald-und-Wiesen-Internist ;)

Ich würde auch weiter fahren, aber ich habe schon bei 2 Rheumatologen angerufen, beide wollten eine Überweisung, weil ich NICHT Privatpatient bin und beide hatten in den nächsten 2 Monaten nix frei...es ist hier in NRW einfach schlimm...

Hallo SonjaS,

ich habe den Eindruck, daß Deine Grundstimmung generell negativ ist.

Bisher konnte Dir niemand helfen? Warte doch erst mal den Besuch beim Rheumatologen ab. Der wird  ggf. röntgen usw. und herausfnden, woran es Dir fehlt.  Du scheinst kein  Vertrauen mehr zu Ärzten zu haben. Es gibt solche und solche Ärzte, die Erfahrung haben wir alle hier im Forum gemacht. Da müssen auch  Wartezeiten und weitere Wege in Kauf genommen werden, wenn man Glück hat, lohnt sich das auch. Bei meinem jetzigen Hautarzt z.B bekommen Neukunden erst Termine im Mai. Aber  er ist eben gut! Alle gehen zu ihm. Übrigens braucht man meistens eine Überweisung zu Fachärzten, wie zum Rheumadoc.  LG Waldfee

 

Richtig Waldfee.

Für alle Facvhärzte, ausser Augenarzt und Gyn, wird eine Überweisung benötigt. Überweisungen kann ich bei meinem HA telefonisch bestellen.

Gruß Anne

vor 7 Stunden schrieb SonjaS:

Hallo, ja, natürlich, ich halte euch auf dem Laufenden. Mein Plan ist die Ernährung von halbherzig auf richtig AIP umzustellen, auch um so andere Dinge in den Griff zu bekommen (Hormone, Übergewicht).

Doch,  ich kann die chron. Sachen nennen, aber glaube nicht, dass sie ALLE mit der PSO in Zusammenhang stehen. ich habe seit einer Aspirin-Vergiftung (wegen furchtbaren Zahnschmerzen habe ich etwas zu viel genommen) 1992 Tinnitus. Leichte Endometriose, etwas zurückgegangen, da in den Wechseljahren, chronisch extrem trockene Haut, auch bedingt durch meinen Diabetes insipidus (nicht das eigentliche Diabetes, sondern ein Problem mit dem Wasserhaushalt). Massive Darmprobleme seit der Kindheit, aber das habe ich nach der Ernährungsumstellung und Rauchstopp (vor 9 Jahren) sehr gut im Griff und mir geht es wesentlich besser. (und das ohne Ärzte...). Haarausfall, wobei das mit der PSO gut zusammenhängen kann.

Nein, ich war noch nie in einem Schlaflabor...ich würde vermutlich einfach besser schlafen, wenn ich den D. insipidus nicht hätte bzw. Medikamente bekommen würde und vor allem ein Leben ohne Zukunftsangst, was mich immer wieder nachts wach hält, weil es im Kopf rattert und rattert usw. und auch wg. dem Juckreiz (kennt ihr ja). 

Ich habe zum Beispiel eine Stelle am linken kleinen Zeh, die meist nachts plötzlich so anfängt zu jucken, dass ich immer kurz davor bin, den Zeh abzuhacken. Dabei ist da nur eine winzige rötliche Stelle. Ist die Hölle!! Da hilft auch nix gegen *WUT* und da muss ich das einfach ausharren und bis man dann wieder einschläft...:(

Danke dir für deine Antwort!!
 

Super, ich danke dir!

Okay - das hört sich nach einer Menge Baustellen an. Wenn ich einen Teil deiner Symptome so lese (deine genaue Arzt-Geschichte kenne ich ja nicht) - denke ich sofort an die Schilddrüse. ABER du hast ja jetzt einen Termin beim Hausarzt und wie gesagt, sie wird dich dann ggf. weiterleiten an den oder die entsprechenden Fachärzte. Das Problem ist, dass oft erst mal nur ein kleines oder großes Blutbild gemacht wird. Das ist aber bei Vielen von uns total unauffällig. Nicht mal der CRP ist erhöht usw. Ein Hämatologe z.B. geht das Ganze etwas anders an - er sucht z.B. (nach sehr ausführlicher Anamese-Besprechung) gezielt nach Antikörper im Blut. Das macht ein Hausarzt nicht - er überweist dann an den Hämatologen wenn z.B. Monozyten, Leukozyten, Eosinophile usw. "aus der Norm scheinen". Das wäre dann aber min. ein großes Blutbild.

In deinem Fall würde ich gleich EBV-Antikörper abfragen lassen und ich würde zum TSH noch T3 und T4, sowie fT3 und fT4 bestimmen lassen. Desweiteren wären ALLE Leberwerte wichtig. Du weißt sicher, dass Leber und Niere bzw. alle Organe Symptome hervorrufen können die einer Arthritis oder Rheuma gleichen. Daher ist es immer wichtig die Organe im Auge zu behalten. Vor allem wenn man über längere Zeit regelmässig Medikamente nimmt. Auch wenn der Arzt diese verschreibt - wir müssen uns um die regelmässigen Blutkontrollen und Vorsorgen kümmern.

Dass du an der Ernährung arbeiten willst finde ich super! Solltest du Erfolge haben - berichte uns bitte. Ich weiß, dass es hier einen Teil im Forum gibt welcher nicht auf Ernährung anspricht. Aber da gibt es auch noch einen anderen Teil, welcher hier gerne ausprobiert. Also nur her mit Erfolgsberichten oder eben auch Nicht-Erfolgsberichten.

Alles Gute und viel Erfolg bei deinem Termin!

Liebe Grüße

  • Ersteller
vor 14 Stunden schrieb Waldfee:

Hallo SonjaS,

ich habe den Eindruck, daß Deine Grundstimmung generell negativ ist.

Bisher konnte Dir niemand helfen? Warte doch erst mal den Besuch beim Rheumatologen ab. Der wird  ggf. röntgen usw. und herausfnden, woran es Dir fehlt.  Du scheinst kein  Vertrauen mehr zu Ärzten zu haben. Es gibt solche und solche Ärzte, die Erfahrung haben wir alle hier im Forum gemacht. Da müssen auch  Wartezeiten und weitere Wege in Kauf genommen werden, wenn man Glück hat, lohnt sich das auch. Bei meinem jetzigen Hautarzt z.B bekommen Neukunden erst Termine im Mai. Aber  er ist eben gut! Alle gehen zu ihm. Übrigens braucht man meistens eine Überweisung zu Fachärzten, wie zum Rheumadoc.  LG Waldfee

 

Ja, das kann sein, dass gute Ärzte lange Wartezeiten haben, aber in NRW sieht es anders aus als in Bayern! Und sage ich doch mit der Überweisung.

Naja, wenn du meine Erfahrungen mit Ärzten gemachte hättest, national und international, dann hättest du wahrscheinlich auch nicht mehr so großes Vertrauen in deren Expertise. 

Es kann sein, dass meine Grundstimmung negativ ist, das hat aber weniger mit 'den Ärzten' zu tun , sondern eher, dass mein Körper mich permanent verars*t und es ständig neue Probleme in meinem Leben gibt, wo schon viel Kraft drauf geht und das ich das Rumgezicke von meinem Körper nicht auch noch gebrauchen kann...na, wer kann das schon? :)

 

 

  • Ersteller
vor 12 Stunden schrieb HLAB27:

Super, ich danke dir!

Okay - das hört sich nach einer Menge Baustellen an. Wenn ich einen Teil deiner Symptome so lese (deine genaue Arzt-Geschichte kenne ich ja nicht) - denke ich sofort an die Schilddrüse. ABER du hast ja jetzt einen Termin beim Hausarzt und wie gesagt, sie wird dich dann ggf. weiterleiten an den oder die entsprechenden Fachärzte. Das Problem ist, dass oft erst mal nur ein kleines oder großes Blutbild gemacht wird. Das ist aber bei Vielen von uns total unauffällig. Nicht mal der CRP ist erhöht usw. Ein Hämatologe z.B. geht das Ganze etwas anders an - er sucht z.B. (nach sehr ausführlicher Anamese-Besprechung) gezielt nach Antikörper im Blut. Das macht ein Hausarzt nicht - er überweist dann an den Hämatologen wenn z.B. Monozyten, Leukozyten, Eosinophile usw. "aus der Norm scheinen". Das wäre dann aber min. ein großes Blutbild.

In deinem Fall würde ich gleich EBV-Antikörper abfragen lassen und ich würde zum TSH noch T3 und T4, sowie fT3 und fT4 bestimmen lassen. Desweiteren wären ALLE Leberwerte wichtig. Du weißt sicher, dass Leber und Niere bzw. alle Organe Symptome hervorrufen können die einer Arthritis oder Rheuma gleichen. Daher ist es immer wichtig die Organe im Auge zu behalten. Vor allem wenn man über längere Zeit regelmässig Medikamente nimmt. Auch wenn der Arzt diese verschreibt - wir müssen uns um die regelmässigen Blutkontrollen und Vorsorgen kümmern.

Dass du an der Ernährung arbeiten willst finde ich super! Solltest du Erfolge haben - berichte uns bitte. Ich weiß, dass es hier einen Teil im Forum gibt welcher nicht auf Ernährung anspricht. Aber da gibt es auch noch einen anderen Teil, welcher hier gerne ausprobiert. Also nur her mit Erfolgsberichten oder eben auch Nicht-Erfolgsberichten.

Alles Gute und viel Erfolg bei deinem Termin!

Liebe Grüße

Ich war vor schon öfter beim Endokrinologen, auch wegen dem D. insipidus in den letzten Jahren und da war nix. Die haben da alles untersucht, was man wohl so macht, und alles war gut. 

Da alle Ärzte ja immer wild auf Blut sind, und meine Hausärztin ihr eigenes Labor hat, wird die auch wohl wieder Blut abnehmen. Ja, vllt. kommen die Symptome von anderen Baustellen, vllt. sind es auch die verdammten Hormone? Habe seit Tagen keine Beschwerden, es ist wirklich wieder so wie zum Zahnarzt? Schmerzen weg, zum Tierarzt? Nö, bin kerngesund sagt Katze und ist weg... :)

Da fühle ich mich wieder wie so ein Hypochonder und will eigentlich schon gar nicht mehr zum Arzt gehen...

Erfolgsbericht: immer mit der Geduld :) Ernährungsumstellung bedeutet erstmal lange Warte- und Beobachtungszeiten :)

 

 

vor 16 Stunden schrieb Tenorsaxofon:

Richtig Waldfee.

Für alle Facvhärzte, ausser Augenarzt und Gyn, wird eine Überweisung benötigt. Überweisungen kann ich bei meinem HA telefonisch bestellen.

Gruß Anne

Das stimmt meiner Meinung nach so auch nur, wenn man im Hausarztprogramm ist. Ich mache das nicht wegen der freien Arztwahl, die ich mir nicht nehmen lassen möchte.

Allerdings hat das Hausarztprogramm auch einen SEHR großen Vorteil: Man muß nämlich drin sein um den Terminservice der Krankenkassen nutzen zu können wie ich neulich feststellen musste. Und ein garantierter Facharzttermin innerhalb 4 Wochen nach Antrag ist schon ne tolle Sache.

 

Grüße,

Uli

Hallo SonjaS, 

auch im gelobten Bayernland gibt es große Unterschiede mit der Ärzteversorgung. In Großstädten gibt es genug Fachärzte, genau wie in anderen größeren Städten  Deutschlands.  Aber das wars dann schon. Wenn ich z.B. zum Rheumadoc oder in die Uniklinik muß, fahre ich 1 Stunde. 

Vielleicht versuchst Du mal , etwas Ruhe in Deinen Körper/Geist zu bringen? Leichte Mittel wie Baldrian oder  Johanneskraut ( Laif  900 ) sind da schon hilfreich bei depressiven Verstimmungen.  LG Waldfee

  • Ersteller
vor 57 Minuten schrieb Waldfee:

Hallo SonjaS, 

auch im gelobten Bayernland gibt es große Unterschiede mit der Ärzteversorgung. In Großstädten gibt es genug Fachärzte, genau wie in anderen größeren Städten  Deutschlands.  Aber das wars dann schon. Wenn ich z.B. zum Rheumadoc oder in die Uniklinik muß, fahre ich 1 Stunde. 

Vielleicht versuchst Du mal , etwas Ruhe in Deinen Körper/Geist zu bringen? Leichte Mittel wie Baldrian oder  Johanneskraut ( Laif  900 ) sind da schon hilfreich bei depressiven Verstimmungen.  LG Waldfee

Hallo Waldfee, 

Ja, hier in NRW gibt es auch genug Fachärzte, die entweder überlaufen sind oder nur Privatpatienten nehmen. Auf dem Land dann wieder Facharztmangel, das wird wohl überall so sein. Leider ist mein Umkreis mit Fahrt von +/- 1 Std. nur 'Großstadt'. Klar, wenn man einmal Patient bei einem Arzt ist, dann wäre das gut und dann nimmt man das auch auf sich. Aber soweit bin ich leider noch nicht gekommen...ich wollte ja den Hautarzt wechseln, aber es gibt keine Termine (außer in 6 Monaten so nach dem Motto) bzw. es werden keine Patienten 2ter Klasse (Sarkasmus!) mehr angenommen...

ich weiß ja, du meinst es gut, aber du kennst den Grund meiner depressiven Verstimmung ja nicht. Es ist nicht Psoriasis oder andere körperliche Probleme (obwohl die natürlich nicht gerade helfen), sondern meine Lebensumstände, an deren Änderung ich ständig und hart arbeite und muss, es aber nicht unbedingt beeinflussen kann.

Zur 'Beruhigung' nehme ich schon Johanniskraut, GABA, und Tyrosin. Hilft nur mäßig. Aber ich habe immer gern positiven Stress, d.h. tue gerne und viel die Dinge, die ich möchte und mir wichtig sind, und hasse Langeweile und zur Ruhe kommen gibt mir leider keine sozusagene Unbeschwertheit und nimmt auch den negativen Stress nicht :( 

  • Ersteller

Hallo mal wieder!

Also ich war gestern bei meiner Hausärztin und habe das 'Problem' geschildert. Sie war ganz aufgeschlossen und fand es auch gut, dass ich Kurkumin, Glutamin, Vitamin D und vieles andere nehme. Morgen werde ich geröntgt, am Freitag wird Blut abgenommen, um da nach Entzündungswerten und auch Schilddrüse zu gucken (ich habe  Knoten, das hat jetzt mit dem aktuellen Thema nix zu tun, aber sie wollte mich nochmal checken, da zuletzt vor 2 Jahren untersucht wurde).

Dann habe ich im März nochmal einen Termin bei ihr, damit sie mich nochmal 'auf den Kopf stellen kann' (O-Ton), und auch das Röntgenergebnis zu besprechen. 

Ausserdem habe ich noch eine Überweisung für einen (neuen) Hautarzt. ich hoffe ich finde bald einen....

Das ist ja schon mal gut, dass es recht schnell weiter geht.

Seltsamerweise hatte ich viel weniger Schmerzen in den letzten Tagen...und wahrscheinlich sind auch die Blutwerte wieder top, ich kenne ja meinen Körper :)

Na, mal abwarten. Leider habe ich mit dem AIP noch nicht angefangen, mir fehlt irgendwie die Motivation, da soviel anderes in meinem Leben schei** ist und ich irgendwie meinen Milchkaffee, den Käse und das gelegentlich Glas Wein am Abend als ein bisschen Trost brauche :( Aber ich nehme auf jeden Fall einige NEMs bzw. antiinflammatorische 'superfoods' zusätzlich zu meinen üblichen und das ist ja auch was :)

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