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Hallo zusammen,

ich wohne im Süden von Schleswig-Holstein und habe mich soeben im Forum angemeldet und stelle mich nun kurz vor:

Ich habe seit meiner Jugend die Psoriasis inversa und habe wie anscheinend viele von dieser Variante Betroffene zunächst jahrelang auch mit Falschdiagnosen (Pilzbefall) bzw. nicht aussagekräftigen Diagnosen (Ekzem) leben müssen. Dementsprechend halfen die seinerzeit verordneten Salben nicht dauerhaft. Selbst während meines damaligen Studiums aufgesuchte Hautärzte waren ratlos. Nach meinem Studium habe ich dann 1992 eine Ernährungsumstellung auf Rohkost versuchen wollen und zu diesem Zweck einen anthroposophischen Allgemeinmediziner vorab aufgesucht, den ich in mein Ernährungsexperiment einweihen wollte, weil ich vorher natürlich nicht wusste, wie mein Körper auf diese radikale Umstellung reagieren würde. Dieser stellte sofort die zu Beginn genannte richtige Diagnose. Da die Schuppenflechte ärztlicherseits ja als nicht heilbar angesehen wird, fühlte ich mich nun bestärkt, die Ernährungsumstellung zu beginnen. Die Rohkosternährung habe ich seinerzeit ca. sechs Jahre beibehalten und praktiziere nun eine entzündungsarme Ernährung und achte auch auf viel Bewegung und wenig Stress. Zu Beginn der Ernährungsumstellung hatte ich noch auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion zur Schuppenflechte, die seinerzeit zufällig am Wohnort mit ausgewiesenen ärztlichen Experten stattfand, gefragt, ob die Ernährung Einfluss auf den Verlauf der Schuppenflechte habe. Dieses wurde von den anwesenden Ärzten eindeutig verneint. Ich hatte damals aber bereits deutlich andere Erfahrungen gemacht und daher seitdem wegen meiner Schuppenflechte keine Ärzte mehr aufgesucht und auch keine Medikamente mehr eingenommen oder Salben aufgetragen. Auch habe ich mir seitdem keine Anwendungen verordnen lassen. Nun nach ca. 27 Jahren bin ich mit meiner sogenannten entzündungsarmen Ernährung immer noch weitgehend erscheinungsfrei und stelle mit Freude fest, dass inzwischen auch die Schulmedizin den Zusammenhang von Ernährung und Schuppenflechte nicht mehr abstreitet. Dieses Jahr erschien sogar ein Artikel in unserer örtlichen Tageszeitung dazu, den ich als Bild hochlade. Ich bin froh, seinerzeit einen eigenen Weg gefunden und nicht weiter auf eine ärztliche Behandlung vertraut zu haben. In meinem Beruf werde ich nämlich regelmäßig damit konfrontiert, wie der Krankheitsverlauf der Schuppenflechte verläuft, wenn er mithilfe der üblichen ärztlichen Behandlung lediglich unterdrückt wird.

LN-Artikel zur Psoriasis.jpg

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Liebe(r) Olymp85,

willkommen in unserem netten Kreis.
 

Danke für Deine Ausführung. Ich freue mich für Dich, dass Du Deine pso damit stark eindämmen kannst. Das liest man mittlerweile überall, dass man sich bei Autoimmun-Erkrankungen antientzündlich ernähren sollte und dies einen sehr positiven Effekt auf Entzündungsprozesse hat.
 

Ich versuche mich gerade in dieses Thema einzuarbeiten und meine Ernährung umzustellen. Das gelingt mir bisher nur teilweise mit Familie und einem typischen Stressessverhalten. 
Leider wirkt bei der pso inversa auch Fahrradfahren sehr kontraproduktiv, ebenso wie Stress. Leider bekomme ich beides nicht vermieden. Das heißt nicht, dass ich mich der Situation tatenlos ergebe, aber zu erlernen, dass man Stress durch innere Einstellung und Entspannungstechniken etwas beeinflussen kann, ist ein langer Weg. Und das mit dem Fahrradfahren sein lassen, geht gar nicht, da es für mich oft das bequemere und schmerzfreiere Fortbewegungsmittel ist. Aber meine Strecken sind gesundheitsbedingt nicht mehr so lang und das hilft auch. 

Liebe Grüße 

turtle

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Hallo turtle,

ich selber pendele werktäglich mit dem Fahrrad zur Arbeit (ca. 6.000 km/Jahr). Fahrradfahren und das damit einhergehende Schwitzen ist bei mir nicht das Problem, wohl aber Ernährung und Stress. Beides einzuhalten bzw. zu vermeiden gelingt auch mir wegen Familie und Beruf nicht immer, aber ich kenne jedenfalls die Gründe, wenn die Psoriasis sich wieder zeigt und versuche dann wieder gegenzusteuern. Eher halte ich dann die Symptome aus, ich weiß ja, dass sie bei entsprechender Disziplin wieder verschwinden. Vorteilhaft hierbei ist, dass diese Verhaltensweise auch andere gesundheitliche Beschwerden verhindert. So sind auch meine Kniegelenke trotz Arthrose völlig beschwerdefrei und nicht nur diese Gelenke, mein ganzer Körper ist völlig schmerzfrei. Allerdings scheine ich seit letztem Jahr allergisch gegen Gras zu werden, zumindest traten nach dem Rasenmähen typische Allergiesymptome auf. Ich muss also wieder nachsteuern.

Schöne Grüße

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    • Claudia
      By Claudia
      Hallo Frau Dr. Allmacher, ich gebe hier eine Frage weiter, die uns über unseren Instagram-Kanal erreicht hat:
      Wie lange braucht eine Ernährungsumstellung, um Wirkung zu zeigen?
      Ich erweitere mal die Frage: Wo ziehen Sie die Grenze – nach wieviel Wochen sollte man eine Ernährungsumstellung dann doch aufgeben, wenn sich nichts verändert hat?
    • Antikoerper
      By Antikoerper
      Hallo bin noch ziemlich neu hier,
       
      Habe die erfahrung mit meinem geschwister verglichen bei dem es an der selben stelle aussbrach und zum artzt ist und schon nach 2 monaten keine lebensqualitaet mehr geniessen konne durch eine enorme vershlechterung des krankheitsbildes. Da ich nicht zum Artzt bin bekam ich die chance ganz bewusst mit diaeten zu experimentieren. Ich lebe nun schon seit mehr als 4 jahren annaehrend beschwerdefrei. Ich Lebe so Vegan wie moeglich, wegen v b12 goenne ich mir 1 mal die woche einen nicht vegi doener. zu hause esse ich nur nussmusse jeglicher art auf einem sehr luftig gebackenen knaeckebrot aus kastanienmehl. Saeure base ernaehrung sollte ein begriff sein. Das problem ist ja auch das wir unsere atmosphaere mit co2 anreichern und uns somit chronisch ueberseuern, ich denke das das die ursache fuer recht viele beschwerden heutzutage sein koennte.... Ich esse keinen fisch mehr. nach dem letzten tunfisch bekam ich unmittelbar nach verzehr juckreitz was ich auf das quecksilber oder generell schwermetallbelastungen zurueckfuehre, weil mir fischoelkapseln eher keine beschweden verursachten. diese nehme ich aber auch nicht mehr...
      Olivenoel, Viel frisches gemuese am besten nicht kochen direckt roh ein zwei scheiben frische pilze auf die Nussmus knaeckes(Pilze enthalten vermehrt furmarsaeure) KEINE Kohlenhydrate (Weiss ist schwer wenn dann so wenig wie moeglich) Sowie !!!! industrieller Zucker NO GO!!!! (Chemikalien und der gleichen brauche ich hoffentlich erst garnicht zu erwaehnen. alles so rein und unbelastet wie moeglich)Selbst bei feigen gettrocknet bekam ich das jucken weil die vitamin zuckermischung nicht stimmt, und das obwohl gettr. feigen als basischtes lebensmittel ueberhaupt gelten. Es gibt Menschen die verzichten selbst auf industriell bearbeitete nahrung, wei oele und fette in den rohstoffen beim durch das bearbeiten bersten der zellwarnd freigesetzt werden mit luftsauerstoff reagieren(ranzig werden) und dem koerper nach der oxidation mehr schaden als nuetzen. Diesen schritt musste ich noch nicht gehen. bei mir klappts so ganz gut.
      Ungesaettigte oele und Fette (Nuesse jeglicher art ) und Frische nicht zu suesse fruechte (ich ess kiwis oder kacktussfeigen)sowie frisches ungekochtes gemuese (Ich esse wurzeln jeglicher art , tomaten, avocados )sind erlaubt. Wer sich mit kortisonbehandeln will hat ein problem, wers muss leider auch. Denn ist klar um sich in die balance zu bringen ist es quatsch seinen koerpereigenen kortisol pegel zu senken in dem man von aussen kortison zu gibt. das problem ist halt auch ganz klar das solche gepuschten entzuendungsherde sehr langsam erst wieder abheilen. Dumm nur das in dem Forum meist Leute sind bei denen die schulmedizin schon viel schaden angerichtet hat. aber vielleicht hilfts ja dem einen oder anderen doch noch auf den rechten weg.
    • Mia27
      By Mia27
      Hallo zusammen,
      ich wollte kurz einen Tipp hier lassen. Über die Suchfunktion findet man nur einen kleinen Beitrag dazu und ich finde der Tipp ist ein neues Thema wert.
      Ich habe die Menstruationstasse für mich wiederentdeckt. Damit fahre ich gerade sehr gut. Die Anwendung ist evtl. nicht jedermanns Sache, da man beim Einsetzen und Entleeren geschickt sein muss, damit alles richtig sitzt. Besonders wenn man unterwegs ist! Zudem ist es erforderlich auf die Hygiene zu achten (Abkochen vor und nach dem Zyklus + ordentliches Händewaschen - versteht sich aber von selbst). 
      Sie bietet für betroffene im Intimbereich einen VORTEIL, der den negativen Punkten der Anwendung meiner Meinung nach überwiegt. Grundsätzlich wirkt sie, wie Tampons positiv auf die PSO in Intimregionen, da es untenrum einfach nicht so feucht gehalten wird.
      Bei Tampons besteht das Problem, dass meine Schleimhäute furchtbar schnell gereizt und die Scheidenflora gestört wird. Daher bin ich eine Zeit lang bei Binden gelandet... Leider provozieren die ein feucht-warmes "Klima" in der Hose, sodass meine psoriasis Inversa richtig aufblüht. Da ist die Menstruationstasse eigentlich ideal für mich! Beim Einsetzen verwende ich Kokosöl. Das pflegt nochmal zusätzlich.
      Wie steht ihr dazu? Gibt es Anwender hier, die gleiche Erfahrungen gemacht haben? Ich freue mich über einen Austausch.
      Liebe Grüße und einen schönen Tag
      Mia

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