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Masernimpfung bei bereits laufender Biologikatherapie


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Hallo zusammen, 

hat hier schon jmd, der bereits länger ein Biologikum nimmt, die Masernimpfung  nachgeholt? Ich müsste das nämlich machen, wenn ich in meinem angestrebten Beruf arbeiten möchte und frage mich nun, ob ich das Risiko eingehen soll mein Biologikum 4-4,5 Monate (3 Monate vor Impfung und 4-6 Wochen danach abwarten) auszusetzen oder ich besser die Ausbildung abbreche. Kann es sein, dass das Biologikum nach so einer Pause nicht mehr so gut wirkt wie zuvor? Wie würde man die 4,5 Monate überbrücken? Mit Kortison nach Bedarf? Ich habe tausend Fragezeichen und im Internet scheint das bisher gar kein Thema zu sein....

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir irgendwer von seinen gemachten Erfahrungen berichten kann. 

Liebe Grüße 

Health

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halber Zwilling

Hallo Health, 

Was meint denn dein behandelnder Arzt dazu? Frag doch auch mal in einer Uniklinik nach. 

Liebe Grüße vom halben Zwilling 

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Moin @Health und willkommen hier.

vor 5 Stunden schrieb Health:

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir irgendwer von seinen gemachten Erfahrungen berichten kann. 

Die Erfahrungen - falls die jemand hat - werden dir leider nicht helfen. Es kommt auf so viele unterschiedliche Faktoren an, dass so etwas nur mit dem behandelnden Arzt individuell entschieden werden kann . Faktoren können sein: die Stärke deiner Pso/PsA, dein jetziger Gesundheits-- und Allgemeinzustand, welches Biological du nimmst, .... und natürlich auch, wie wichtig dir deine Ausbildung ist.

Du kannst dir folgende Texte zur Info durchlesen und sie evt. deinem Arzt mitbringen - falls er die nicht schon gelesen hat.

Impfungen bei Immundefekten/Immunsuppression – Expertenstatement und Empfehlungen

und hier im Prinzip das gleiche von der Uni Wien (pdf)

Erfolg

 

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Ich habe meine Ärztin in der Uniambulanz auch gefragt wg. impfen, muss meine D-T Impfung auffrischen und sie meinte dazu, dass es gut ist es jetzt in der Medipause zu machen, aber bei Totimpfstoffen ist das nicht unbedingt nötig.

Eine so lange Pause bei einer Biologika-Therapie ist schlecht, dann lieber ein anderes danach verwenden. Es käme dann ja evtl. Taltz infrage. Also erstmal klären welchen Impfstoff Du bekommen sollst.

Lg. Lupinchen

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ich habe die Impfung gegen Masern als Kind bekommen -

damals hiess es, die reicht ein Leben lang -

nette Grüsse  sendet - Bibi -

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Ich hatte als Kind Masern, werde aber spätestens wenn Enkelkinder in Sicht sind, mich impfen lassen. So ist die Impfkette in der Familie wieder geschlossen.

Gruß Lupinchen

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Wenn du als Kind Masern hattest brauchst du dich nicht mehr impfen zu lassen. die Immunität nach einer Erkrankung hält an. Nur, wer nur einmal gegen Masern geimpft wurde sollte eine zweite Impfung erhalten.

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vor 26 Minuten schrieb sia:

Wenn du als Kind Masern hattest brauchst du dich nicht mehr impfen zu lassen. die Immunität nach einer Erkrankung hält an. Nur, wer nur einmal gegen Masern geimpft wurde sollte eine zweite Impfung erhalten.

Meine Ärztin meinte da es solange her ist, wäre es besser zu impfen.

Lg. Lupinchen

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Tenorsaxofon
vor einer Stunde schrieb Lupinchen:

Meine Ärztin meinte da es solange her ist, wäre es besser zu impfen.

Lg. Lupinchen

Ich meine, dass ich auch schon davon gehört habe.

Gruss Anne

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vor 2 Stunden schrieb Lupinchen:

Meine Ärztin meinte

Na ja, ist ja im Prinzip gut zu impfen. Die Impfwiederholung ist an sich nur bei einmaliger Impfung empfohlen.

Für eine durchgemachte Maserninfektion gilt das im Prinzip nicht. Vielleicht geht sie davon aus, dass man das nicht so genau weiß, ob es wirklich Masern waren oder nicht vielleicht doch Röteln. Da wird oft "vor 1970 Geborene" als Zeitraum angegeben... Es betrifft  also die Älteren und die vergessen ja schon mal was :)

Schlimm ist übrigens eine Impfung bei bestehendem Schutz nicht. Und eine Titer-bestimmung muss man selber bezahlen.

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Tenorsaxofon

@sia

Das Problem ist doch auch, dass es früher keine Impfhefte gab. Ich habe z.B. nur lose Zettel und kann auch nicht sagen ob es alle sind.

Gruss Anne

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das ist nicht so gut, Tenorsaxofon -

ich habe noch Impfhefte, die so alt sind, wie mein Führerscheinlappen - bzw. noch älter -

meine Eltern waren genauso wie ich immer darauf bedacht, alles richtig zu machen bzgtl. der Impfungen -

ich habe einen Röntgenpass bekommen von dem internistischen Rheumatologen - dort werden auch die Zähne beim Röntgen eingeschrieben usw.

die Impflappen aus meiner Kindheit  sind nicht mehr aktuell - das weiss ich - aber die Impfung gegen Masern konnte ich nachweisen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Edited by Bibi
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Tenorsaxofon

Du bist ja auch jünger

 

Ich bin nicht alt, sondern nur etwas reifer

Edited by Tenorsaxofon
Zusatz
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Tenorsaxofon - das ist doch kein Argument -

also, mal ganz allgemein geschrieben bzw. gefragt - wer hat noch die Impfpässe von aus den 1950 - Jahren und später - also aus der Kindheit mal allgemein gefragt -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Edited by Bibi
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vor 41 Minuten schrieb Tenorsaxofon:

Du bist ja auch jünger

 

Off Topic

Dann schau mer mal wer sich traut. Jugend  zuerst. 😊

Butzy: 63 186 108  BMI: 😫

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Tenorsaxofon

Ihr seid beide jünger.

Bei uns gab es halt noch keine Impfhefte.Die Impfscheine, die ich gefunden habe, sind alle aufgehoben. Der Arzt hat sie aber nicht eingetragen. Mehr kann ich nicht dazu sagen .

#Gruss Anne

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vor 11 Minuten schrieb butzy:

Off Topic

Dann schau mer mal wer sich traut. Jugend  zuerst. 😊

Butzy: 63 186 108  BMI: 😫

menno, butzy -

du schreibst in Rätzeln -

ach so, das sind deine Masse -  ich musste erst einmal darüber nachdenken -

naja, du weisst ja selbst, dass du nicht schlank bist - aber BMI mit 108 ist schon gefährlich - wie sehen deine Blutwerte aus -

bitte nichts hier schrieben, so habe ich es nicht gemeint - bespreche doch alles mit deinem Arzt - und versuche abzunehmen -

das ist nicht so schlimm, als bei mir Diabetes festgestellt wurde, habe ich so einen Schock bekommen, dass ich sofort abgenommen habe  durch Nahrungsumstellung - gehungert habe ich nie - fünfzehn kg meine ich zu erinnern, habe ich geschmissen -

ich habe durchgehalten und meine Blutwerte sind jedes Quartal supertoll - nur ich habe immer noch vier kg zu viel - und alles am Bauch - das bekomme ich auch nicht weg -

echt eine Speckrolle - Arme und Beine gehen so - und am Hals habe ich micht mehr so die Speckrollen wie früher - man sieht die Knochen -

meinst du, dass ich dass ich hier richtig geantwortet haben - weil ansonsten gibt es gleich wieder einen Eintrag, dass ich am Thema vorbeigeschrieben habe -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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@Bibi, das ist eine Rechenaufgabe. 108 ist nur das Gewicht, 186 die Körpergröße, BMI muss man dann ausrechnen.

Meine Blutwerte sind alle top. :daumenhoch: Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ich bleibe euch noch ein wenig erhalten. 😊

Ob du einen Eintrag bekommen hast fällt unter den Datenschutz. 😂

Gruß Uwe

Vielleicht rechnet uns ja noch jemand den BMI aus.

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vor 1 Minute schrieb butzy:

@Bibi, das ist eine Rechenaufgabe. 108 ist nur das Gewicht, 186 die Körpergröße,

Bin froh, dass die Werte nicht umgedreht bei dir sind, Uwe! 🤣

Zitat

 Ich bleibe euch noch ein wenig erhalten. 😊

Gerald hätte gesagt: Droh mir nicht! ;) Ich sage: Noch ganz lange! :)

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So ein junger Spund wie er hat noch ein langes Leben vor sich, ,da kann er noch genügend an sich arbeiten, wenn’s wirklich nötig wäre. 😀

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Habe eine ältere Schwester und habe die meisten Kinderkrankheiten dadurch gleich mitbekommen. Einiges kam dann noch später wie Scharlach und Windpocken. Wg. Röteln habe ich mich vor meiner Schwangerschaft testen lassen, die standen nicht auf der Liste die meine Mutter mir früher mal gegeben hat. Sie ist verstorben und diese Liste ist eine so schöne Erinnerung an sie. Meine Impfpässe sind erst später angelegt worden. Ich weiß aber das wir alle zusammen zur "Schluckimpfung" mussten, Reihenimpfungen waren früher normal. Warum regt sich jetzt bei Masern jemand darüber auf? Pockenschutz bekam ich später, so mit 12, da ich als Kind zu den Impfterminen krank war. Könnte aber auch die Zweite gewesen sein, da fehlt mir die Erinnerung. Den Pass hat mir auch meine Mutter mitgegeben. 

Lg. Lupinchen

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Tenorsaxofon

nicht zu vergessen. Der Schulzahnarzt. Die ganzen Klassenkamerad/INNEN hinten und man selber vorne auf dem Stuhl.😀

Gruss Anne

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halber Zwilling
vor 40 Minuten schrieb Tenorsaxofon:

nicht zu vergessen. Der Schulzahnarzt. Die ganzen Klassenkamerad/INNEN hinten und man selber vorne auf dem Stuhl.😀

Gruss Anne

Den gibt es heute noch! War erst kürzlich bei meiner Enkelin in der 2. Klasse.

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vor 19 Stunden schrieb halber Zwilling:

Den gibt es heute noch! War erst kürzlich bei meiner Enkelin in der 2. Klasse.

Kann also nicht gänzlich alles schlecht gewesen sein was es früher in der Richtung so gab. Auch heute gehen Eltern nicht zu Vorsorgeuntersuchungen mit ihren Kindern, geschweige denn zum Zahnarzt.

Gruß Lupinchen

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Am 1.3.2020 um 08:19 schrieb Health:

hat hier schon jmd, der bereits länger ein Biologikum nimmt, die Masernimpfung  nachgeholt? Ich müsste das nämlich machen, wenn ich in meinem angestrebten Beruf arbeiten möchte und frage mich nun, ob ich das Risiko eingehen soll mein Biologikum 4-4,5 Monate (3 Monate vor Impfung und 4-6 Wochen danach abwarten) auszusetzen oder ich besser die Ausbildung abbreche. Kann es sein, dass das Biologikum nach so einer Pause nicht mehr so gut wirkt wie zuvor? Wie würde man die 4,5 Monate überbrücken? Mit Kortison nach Bedarf? Ich habe tausend Fragezeichen und im Internet scheint das bisher gar kein Thema zu sein....

Hallo @Health

heute war ich auf einer Pressekonferenz, auf der es u.a. um Impfungen unter Immunsuppression ging (ich schreib dazu noch etwas auf). Ich habe deine Frage quasi weitergegeben an die Expertin auf dem Podium. Du hast dich da schon ganz gut informiert, denn sie meinte: 3 Monate vor der Impfung absetzen, einen Monat danach abwarten – das ist so die zeitliche Frist.

Ob ein Biologikum beim zweiten Anlauf nicht mehr so gut wirkt, hängt vom Medikament ab. Bei manchen ist es so, bei anderen nicht. Wenn du verrätst, was du nimmst, schau ich mal nach.

Ich würde, glaube ich, auch auf Kortison bei Bedarf setzen.

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    • schnappi99
      By schnappi99
      Ich mache mir Sorgen, ob ich mich auch später mal impfen lassen sollte. Bedenken habe ich bei diesen neuen mRNA/DNA-Impfstoffen. Wer kann mir sagen ob die Psoriasis nicht ganz aus dem Ruder läuft. Auch leide ich öfter an Herpes.
      Evtl. könnten sich neue Autoimmunerkranken entwickeln. Zur Zeit nehme ich keine Medikamente ein. Alter 70. Da stecken wir ganz schön in einem Dilemma. 
       
       
    • herbert.leichtfuss
      By herbert.leichtfuss
      Hallo zusammen,
      ich habe am 13.03.2019 einen Termin in der Dermatologie der Universitätsklinik Bonn. 
      Ich war über etwa drei Jahre Patient in der Ambulanz der Dermatologie der Universitätsklinik Köln und bekam dort Enbrel, Humira, Stelara und Otezla. Im Sommer 2018 hatte ich die Behandlung dort aber abgebrochen. Grund war, dass ich mich dort nach einem Personalwechsel als erwachsener Mensch nicht mehr ernst genommen fühlte. Es war nun eine junge Ärztin für mich zuständig, deren fachliche Eignung ich nicht infrage stellen will, ihre menschliche Eignung aber sehr wohl. 
      Enbrel hatte auch nach drei Monaten so gut wie keine Wirkung, Humira musste ich nach drei Wochen schon wieder absetzen, weil die Leukozyten und die Lymphozyten stark zurückgegangen sind, Humira wirkte aber trotzdem noch sehr gut nach, so dass ich erst Monate später Stelara einsetzen musste. Stelara wirkte ebenfalls sehr gut, aber leider gab es nun Probleme mit einem sehr stark schwankenden Lipase-Wert, der teilweise so hoch war, dass ich laut Ärzte Schmerzen haben müsste, aber tatsächlich nie hatte. Der Lipase-Wert kommt von der Bauchspeicheldrüse. Also verlangte man von mir, dass dieses Problem abgeklärt wird, d.h. ich musste die Bauchspeicheldrüse beim Hausarzt und einer niedergelassenen Gastroenterologin per Ultraschalluntersuchung untersuchen lassen. Es wurde nichts gefunden, aber das reichte den Dermatologen in der Universitätsklinik Köln nicht. Also musste ich die Bauchspeicheldrüse in der Gastroenterologie der Universitätsklinik Köln auch noch einmal per Sonographie (Schlauch durch den Mund bis in den Magen) untersucht lassen und dort meinte (!) man dann, eine beginnende chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse erkennen zu können. Immer wenn ich bei der niedergelassenen Gastroenterologin war, war der Lipase-Wert aber fast im Normalbereich, so dass es keine Grundlage für weitere Untersuchungen oder eine Medikation gab. Von einer Untersuchung der Bauchspeicheldrüse durch Einführung einer Sonde in diese wurde auf mir Grund der bisherigen Untersuchungsergebnisse ausdrücklich abgeraten. Laut Gastroenterologin gäbe es nicht selten Fälle, bei denen die Gründe für erhöhte Lipase-Werte nicht ermittelbar seien. Auf Anraten der Gastroenterologin trinke ich nun schon seit über einem Jahr absolut keinen Alkohol mehr, um mögliche Auswirkungen auf die Bauchspeicheldrüse ausschließen zu können; wobei ich eh nie viel getrunken hatte, mittlerweile aber selbst Mon Cheri oder Weinbrandbohnen keines Blickes mehr würdige (wie viel man davon wohl verköstigen müsste, um knülle zu werden). ? Trotzdem schwankt der Wert auch heute noch. Für die Dermatologen der Universitätsklinik Köln, die mich von Pontius bis Pilatus laufen ließen, war es trotzdem kein Grund, mir wieder Stelara zu verschreiben. Nach einem Personalwechsel Ende 2017 war nun eine junge Ärztin zuständig, die mir mit ihrer Überheblichkeit schon fast zwei Jahre zuvor sehr unangenehm aufgefallen war. Ich musste nun Otezla nehmen und nach zwei und vier Wochen das Blutbild untersuchen lassen. Nach zwei Wochen waren alle Werte ok, nach vier Wochen waren GOT (über 600) und GPT (über 900) irrsinnig hoch, denn für beide gilt Normalwert unter 50. Otezla musste sofort abgesetzt werden. Nach weiteren vier Wochen war das Blutbild wieder ok, aber auf einmal interessierte es die behandelnde Ärztin überhaupt nicht, weshalb die Werte so hoch waren. Sie wollte einfach wieder mit Otezla anfangen, was ich so nicht hinnahm. Bei Stelara musste ich einen riesigen Aufwand treiben, um den schwankenden Lipase-Wert evtl. erklären zu können und bei Otezla waren die Gründe für die sehr hohen Blutwerte offenbar sch....egal. Da diese Ärztin an Borniertheit nicht zu überbieten ist und auch keine anderen Medikamente als Otezla-Ersatz berücksichtigen wollte, habe ich die Behandlung durch die Dermatologie der Universitätsklinik Köln beendet und mit Daivobet-Gel (vom niedergelassenen Hautarzt verschrieben) notdürftig fortgesetzt. 
      Auf Empfehlung meines niedergelassenen Hautarztes hatte ich dann die Helios-Klinik (Universitätsklinik) in Wuppertal aufgesucht. Dort hielt man meine Weigerung der Fortsetzung der Behandlung mit Otezla für richtig. Leider wollte man, dass ich dort drei oder gar vier Tage stationär aufgenommen werde, was ich auch aus beruflichen Gründen ablehnte. Da ich Freiberufler bin, kann ich mich nicht einfach mal für ein paar Tage in eine Klinik legen bzw. nur, wenn es absolut notwendig ist. Da mir der Ablauf einer ambulanten Behandlung (Begutachtung der Haut, Besprechung Vorerkrankungen und möglicher Medikation, Urin- und Blutuntersuchung, abschließende Gespräche mit Übergabe des Rezepts, alle drei Monate Kontrolltermin und dazwischen Blutbildüberwachung durch den niedergelassenen Hautarzt) bekannt ist und als Medikation auch schon Cosentyx bzw. Taltz angekündigt wurde, wäre ein stationärer Aufenthalt überhaupt nicht notwendig gewesen, zumal Wuppertal für mich als Kölner nicht am anderen Ende der Republik ist. Ich hätte jeden Tag nur für wenige Minuten dort sein müssen und ansonsten nur die Zeit totgeschlagen. Aber die Klinik hätte ein Bett belegt gehabt und bei meiner Krankenversicherung abkassieren können, was ich als Sozialversicherungsbetrug verstehe. 
      Da ich nun einen Termin in der Dermatologie der Universitätsklinik Bonn habe, befürchte ich, dass ich dort dieselben Erfahrungen machen werde,  d.h. entweder stationär oder keine Behandlung.
      Gibt es hier jemanden mit Erfahrungen aus der Dermatologie der Universitätsklinik Bonn, insbesondere mit einer ambulanten Behandlung, sofern es die dort überhaupt gibt?   
    • Moadl
      By Moadl
      Hab mich jetzt auch registriert. Bin jetzt Ende 40 Un lass mich immer wieder mal von meiner Haut und dem Immunsystem ärgern. Seit letztendlich Pso diagnostiziert wurde (vorher Neurodermitis), bekomme ich auch immer wieder Tabletten. Alle zeigten bei mir Nebenwirkungen und wurden abgesetzt. Ärztin schickte mich an die Uni (Rgbg) wegen Voruntersuchung für Biologics,  allerdings wurde dies abgelehnt, da ich zu gering befallen bin. Jetzt darf ich wieder Fumaderm nehmen und weiterschmieren.  Zweiter Tag bei einer Initial ordentliche Krämpfe über Stunden. Freu mich auf die nächste Morgen und dann zum Nachtdienst. Beim ersten Versuch vor zwei Jahren kamen erst bei der Erhöhung auf zwei Stück Probleme. Aber es heisst ja, dass es dann was bewirkt, wenn es schmerzt.    War einer in letzter am UKR? 

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