Nach einem Unfall, bei schwerer Erkrankung und bei Pflegebedürftigkeit ist die Frage zu klären, wer rechtsverbindliche Erklärungen und Entscheidungen vornehmen und persönliche Angelegenheiten regeln kann, wenn es für eine Person selbst nicht mehr möglich ist. In dieser Veranstaltung wird über Bedeutung, Möglichkeiten und Geltungsbereiche der Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und gesetzlichen Betreuung informiert. Formales und Formulierungen werden beispielhaft vorgestellt. Nach dem Vortrag ist Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Nähere Informationen: Telefon 0451 500-10742, per Mail an Gesundheitsforum.Luebeck@uksh.de oder auf der Internetseite zur Veranstaltung.
Veranstalter: UKSH Gesundheitsforum Lübeck, Campus Lübeck
Veranstaltung vor Ort: UKSH Gesundheitsforum im CITTI-PARK, 2. OG, Herrenholz 14, 23556 Lübeck
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unter Telefon 0451 500-10742
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15.06.2026 16:00
Guten Tag,
dachte, ich teile euch meine Erfahrungen mit Neotigason 25 mit, vielleicht hilft es dem/der einen oder anderen hier im Forum:
Grund der Einnahme: seit über einem Jahr Schuppenflechte insbesondere an den Händen. Starke Verhornungen, und bevor eine aufgerissene Stelle geheilt ist, reisst es an anderer Stelle auf. Das beeinträchtigt fast jeden Bereich meines Lebens, mal abgesehen vom Lesen. Kortisonsalben waren erfolglos und Daivobeth hat so la la gewirkt, aber auch nicht wirklich. Zusätzlich hatte ich einige rote Stellen an den Füßen, Verhornungen an den Ellenbogen und gelegentlich wenige rote Flecken unter den Armen. Aber das waren Kleinigkeiten, die nicht wirklich genervt haben, die Hände waren mein großes Problem.
Einnahmebeginn: 1. November 2020, je 1 Tablette am Tag
Stand am 25.11.2020 (meinem nächsten Arzttermin): super Wirkung, die Verhornungen waren fast weg, keine offenen Stellen an den Händen. Und keine Verhornungen mehr an den Ellenbogen. Die Haut war lediglich extrem empfindlich, wirkte sehr dünn. Es gab eine störende Nebenwirkung: meine Nase war unangenehm trocken/verkrustet. Der Hautarzt empfahl Bepanthen Augen- und Nasensalbe dafür. Dazu habe ich Schuppenflechte auf der Kopfhaut bekommen, dafür Xamiol bekommen. Sehr gerne mit dem Hautarzt vereinbart, dass ich Neotigason weiterhin nehme.
Am 18.12.2020 habe ich den Hautarzt angerufen - Uniklinik, ein Termin war nicht zu bekommen: die Hände waren weitgehend unverändert, zwischenzeitlich aufgetretener verstärkter Haarausfall hatte sich wieder gelegt, aber ich hatte sehr viele rote Flecken an beiden Armen, an den Schultern und am gesamten Rücken. Bepanthensalbe funktioniert nicht für die Nase: wenn ich es nehme, bekomme ich Kratzen im Hals und huste wie verrückt. (Ich habe immer schon eine trockene Nase und Nasensalbe benutzt, damals Nisita. Vor einigen Jahren nach Untersuchungen wegen eines nicht weggehenden Hustens beim HNO, Gastrologen (Speiseröhre) usw. zufällig entdeckt, dass es die Nasensalbe war 🙂. Nasensalbe abgesetzt, der Husten war weg). Der Arzt hat mir versichert, es sei vorübergehend, ich solle Neotigason weiter nehmen und für die roten Stellen Daivobeth. Ich war skeptisch, habe mich aber überreden lassen. Immerhin wollte ich die Verhornungen und Risse an den Händen auch nicht wieder zurück haben.
In der Weihnachtswoche kam der Haarausfall zurück und wurde stärker, so sehr, dass ich sehr beunruhigt war, ob ich nun eine Glatze bekomme. Die Schuppenflechte auf dem Kopf wurde etwas besser (Dank einem frei erhältlichen Schuppen-Shampoo und Haarwasser mit Salicylsäure, Xamiol wirkte wie Pomade und ließ sich nur schlecht auswaschen), dafür bekam ich Bindehautentzündung, die Ohren entzündeten sich erst innen, dann außen, ich habe Flecken auf der Stirn, die Gesichtshaut schuppt sich und ist extrem irritiert. Die bisherige Hautcreme habe ich durch stark fetthaltige Creme ersetzt, das geht aber reicht so gerade eben. Daivobeth nutze ich seit Mai 2020 und habe es gut vertragen, jetzt wirkte es insbesondere auf dem Rücken und auf den Armen, als wenn ich eine feuchte Kompresse mit Plastikfolie abdecke, vielleicht weil es jetzt größere Flächen sind. Extrem unangenehm, also lasse ich es weg. Die Haut juckt extrem, das wird durch eine leicht kortisonhaltige Milch, die ich noch im Haus hatte, erträglich, die Flecken werden aber nicht weniger. Im Gegenteil, beide Seiten des Körpers, der Unterbauch, die oberen Teile der Oberschenkel - überall. Dazu schälen sich die Füße sehr stark, und ich habe dort die ersten offenen Stellen. Die Hände schälen sich stark, und ich habe Entzündungen an den Nagelfalzen mehrerer Finger. Ich schwitze auch komisch "klebrig", wie ich es sonst nicht kenne.
Die Blutuntersuchung vor einer Woche zeigt einen erhöhten Leberwert (GPT/Alat) von 43 (er sollte unter 35 liegen). Bei Beginn der Einnahme von Neotigason lag der Wert bei 26.
Zwischenzeitlich blutet meine Nase täglich mindestens einmal, oft mehrmals, und gestern habe ich festgestellt, dass mein Zahnfleisch an mehreren Stellen rau ist. Der Haarausfall scheint sich weiter zu verstärken, wenn ich die Haare zusammenbinde, scheint sich die Menge seit Weihnachten halbiert zu haben.
Ich hatte die Absicht gehabt, Neotigason wenigstens bis zu meinem nächsten Hautarzttermin am Mittwoch weiter zu nehmen, seit ich aber gestern die Veränderungen beim Zahnfleisch bemerkt habe, ist erstmal Pause. Ich habe ohnehin Zahnfleischprobleme (Parodontose), das ist also eine heikle Geschichte.
Auch wenn jedes Problem für sich genommen theoretisch auch ohne die Einnahme von Neotigason genau zu diesem Zeitpunkt aufgetreten sein könnte, liegt ein Zusammenhang nah. Vor allem sind einige Probleme (Blutwerte, Haarausfall, Zahnfleischentzündungen, Nasentrockenheit und Nasenbluten, klebriges Hautgefühl) explizit auf dem Beipackzettel aufgeführt.
Mal sehen, was der Hautarzt am Mittwoch sagt ....