Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Liebe Foristen,
ein herzlicher Gruß von mir. Da ich hier neu bin , möchte ich kurz etwas zu mir erzählen.
Ich bin 56 Jahre alte Frau, lebe allein und habe seit 1996 Psoriasis. Zunächst nur wenige Stellen, die hauptsächlich mit mit Cortison, Calcipotriol in unterschiedlichen Anwendungsformen behandelt wurden. Die üblichen anderen Versuche mit Salben und Tinkturen unterschlage ich mal, ich glaube, ihr kennt das. Immer mal besser und mal schlechter. Um 2008 herum kamen Nagelpso, die Kopfhaut, Ohren, Augenbrauen, das ganze Gesicht mit dazu. Nach einer zusätzlichen 11-monatigen Episode chronischer Urtikaria in 2011, für die trotz Untersuchungen keine Ursache gefunden wurde, musste ich mir einen neuen Hautarzt suchen. Dort bekam ich gegen die Pso ambulante TOMESA, aber als das nichts nutzte, brachte ein Aufenthalt 2011 in der Psorisolklinik mit Lichttherapie und Bädern eine deutliche Besserung, die etwa 4 Jahre anhielt. Inzwischen ist die Haut wieder deutlich schlechter. Seit etwa 3 Jahren hat sich nun zusätzlich eine rheumatiologisch bestätigte PSA an beiden Händen eingestellt, 7 Fingern und die Mittelhandknochen sind betroffen, dazu beidseitige Rhizarthrose. Seit 2007 leide ich zudem immer wieder an depressiven Episoden und seit 2013 habe ich Diabetes mellitus, Typ 2, der sich bis Mitte dieses Jahres gut mit Diät eindämmen ließ, seit einigen Monaten nehme ich Medikamente, da die Werte leider schlechter wurden. Ich habe eine familiäre Hypertriglyceridämie und eine leichte Hypertonie. Mein BMI ist derzeit leider wieder 38 (da wäre einiges zu tun, das ist mir klar). Ich hab einen sehr guten Diabetologen und Hausarzt, der mir klargemacht hat, dass alle diese Ausprägungen sehr wahrscheinlich als "Grundmelodie" die Psoriasis (und mein massives Bauchfett) haben. Mein Dermatologe unterstützt diese Sicht und hat mit mir die Vorteile einer nunmehr systemischen Therapie besprochen und hat mir Skyrizi verschrieben. ich habe mich darüber informiert und mein Diabetologe und Rheumatologe haben mir zugeraten. Ich bin nunmehr soweit, es zu versuchen. Da mein Hausarzt, der mich hier begleitet noch im Urlaub ist, fange ich erst Mitte September damit an, weil ich ein bissle Schiss hab, dass es mir nicht gutgehen könnte nach der ersten Injektion und ich mit meiner ganzen Story nicht zu einem fremden Arzt gehen mag (ich hab da ganz schlechte Erfahrungen). Besonders nervös macht mich die derzeitige Infektionslage, ich bin seit Mai 21 zweimal geimpft, dennoch sorge ich mich, dass mich Skyrizi schutzloser macht und ich nicht mal mehr meine ( auch komplett geimpfte Familie sehen kann).
Ich habe mich hier angemeldet, weil ich hoffte, hier Informationen und Erfahrungen , die über den Beipackzettel von Skyrizi hinaus gehen, zu finden. Gerne teile ich natürlich auch meine in Zukunft hoffentlich positiven Erfahrungen.
Liebe Grüße, Marga