Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo zusammen
Ich habe zwar keine Schuppenflechte, aber Neurodermitis (im folgenden ND). Von dem her gesehen bin ich hier wahrscheinlich falsch. Ich bin aber beim Googeln auf euch gestossen, als ich nach "Zahnfleischschwund unter MTX" gesucht habe. Was uns verbindet ist als das Metothrexat (MTX) und dessen Folgen.
Ich bin 69 Jahre und hatte seit meiner Kindheit eine empfindliche Haut. Mit 59 Jahren erlitt ich ein Burnout und als Folge davon hatte ich einen schweren Schub von ND. Obwohl ich mich (auf eigene Kosten) frühpensionieren liess, hat sich meine Haut nie mehr ganz erholt und ich litt immer wieder an Schüben mit Rötungen und starkem Juckreiz.
Mein Dermatologe verschrieb mir Cortionsalben zur zwischenzeitlichen Verwendung mit entsprechenden Abstinenzzeiten, sowie Protopic 0.1%, was ich nach anfänglicher Angst doch sehr gut vertrage.
Um Schübe zu mildern wo der ganze Körper betroffen ist, verschrieb er mir MTX 10mg/d, welches ich auch sehr gut vertrug, AUSSER in der Mundhöhle. Ich habe den Eindruck, dass sich mein Zahnfleisch stärker zurückbildet, als es altersgemäss sein sollte und die Mundhöhle fühlt sich empfindlich an. Auch hatte ich plötzlich eine Zahnwurzelentzündung und der entsprechende Zahn musste extrahiert werden. Eine Wurzelbehandlung wurde bei dem stark zurückgegangenen Zahnfleisch als nicht zielführend erachtet, da es wahrscheinlich schon bald wieder zu einer Entzündung gekommen wäre. Obwohl MTX Nebenwirkungen in der Mundhöhle bekannt sind, sagen mein Hausarzt, mein Dermatologe und mein Zahnarzt, dass Zahnfleischschwund nicht evident mit MTX in Zusammenhang gebracht werden kann.
Mein Gefühl sagt mir aber, dass der Zahnfleischschwund wahrscheinlich doch mit dem MTX zu tun hat.
Ich bin also bereit um zum Thema MTX auszutauschen.
Möge unsere Haut heilen!