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Pfeifferisches Drüsenfieber als Auslöser der Psoriasis

Hallo, 

mein Name ist Antje und bin 61 Jahre jung.

Seit 1990 habe ich eine jetzt mittelschwere Psoriasis. Ausgelöst wurde die Psoriasis vermutlich durch das Pfeifferische Drüsenfieber. 

Leider hat bereits ein großer Teil meiner Familie väterlicherseits unter Psoriasis gelitten und ich habe es vermutlich geerbt.

Seit vielen Jahren bin ich in ärztlicher Behandlung und nehme z.Z. das Medikament Enstilar Schaum. Bis vor 2 Jahren habe ich mit der Krankheit gut leben können, weil ich sie nicht zu meinem Lebensinhalt mache.

Meine Hautärztin hat das akzeptiert und mich regelmäßig über neue Behandlungsmethoden beraten aber nie gedrängt dies oder das zu tun. Leider ist meine Hautärztin dann vor 2 Jahren in den Ruhestand gegangen.

Daraufhin fing für mich ein regelrechter spießrutenlauf an. Schon die Suche nach einer neuen Praxis war unschön, denn ohne Praxis kein Medikament. Zwei mal habe ich die Praxis in den letzten 2 Jahren gewechselt, weil es einfach nicht gepasst hat.

Habe jetzt eine neue Praxis gefunden, die so einigermaßen okay ist. Natürlich fängt auch hier wieder alles von vorne an. Obwohl ich die Psoriasis mit dem Medikament Enstilar Schaum gut im Griff habe, wird mir das Medikament verwehrt und ich erhalte ein Rezept für ein Gel mit dem gleichen Wirkstoff welches bei mir aber nicht so gut wirkt wie Enstilar.

Jetzt soll ich überlegen ein Therapie mit Skilarence zu machen. Weil ich sowohl privat wie auch beruflich viel unterwegs bin befürchte ich eine erhebliche Einschränkung meiner Lebensqualität. Ich stehe noch fest mit beiden Beinen im Berufsleben und will das auch noch ein paar Jahre durchziehen. Mit anderen Worten ich befürchte auch durch eine vermutlich lebenslange Therapie mit Skilarence meinen Beruf nicht mehr zu 100% ausführen zu können. 

Dies ist der Grund nach 34 Jahren glücklichen Jahren (trotz Psoriasis) einem Netzwerk für Psoriasis erkrankten beizutreten und Tipps zu erhalten und ggf. Erfahrungen auszutauschen.

Ich bin gespannt!

Viele Grüße

AntjeB

Hervorgehobene Antworten

Hallo AntjeB,

Das hört sich kompliziert an. Mir ist dazu spontan das Wort Uniklinik eingefallen.

Also einen Termin an einer guten Uniklinik machen ( da gibt es bestimmt Vorschläge hier im Forum ) dein Problem darstellen insbesondere mit dem Bezug zu deinen Beruf.

Das wird doch dann nicht so schwer sein wenn du mit Enstilar klar kommst und zufrieden bist, das über die Uniklinik zu kommunizieren das dir eine Praxis in deiner Nähe den Schaum verschreibt.

ist nur so meine Idee

lg Winfried 

hallo AntjeB -

zuerst einmal Willkommen in diesem informativen Forum -

lies dich durch - hier sind viele informative Beiträge dabei - da kann man sich ablenken und die Beine baumeln lassen -

es ist wichtig die Krankheit mal etwas in den Hintergund treten zu lassen und sich zu entspannen - wenn es denn möglich ist -

nicht nur ich - sondern viele User haben eine lange Therapie hinter sich bringen müssen - wenn der Leidensweg gross ist dann sind Biologics sinnvoll -

lies dich einfach mal durch und entdecke vieles was schon über Enstilar-Schaum geschrieben wurde - und auch über Skiralence -

das bedeutet nur etwas neues auszuprobieren - das bedeutet nicht lebenslang - und wenn ein Medikament nicht wirkt - da gibt es viele andere -

mache dich stark - weil Aufgeben gilt nicht -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

 

  • Ersteller

Hallo Winfried, hallo Bibi,

herzlichen Dank für die ersten Tipps und die aufmunternden Worte. Ich schau mir das hier im Forum erst einmal in ruhe. Wird bestimmt gut;-)

LG AntjeB

  • 3 Wochen später...

Hallo @AntjeB

ich find's knifflig, dir war zu raten. Glaubst du, du könntest mit dem neuen Hautarzt nochmal reden oder gibt es in der Praxis einen zweiten Arzt oder Ärztin, bei dem / der du das ansprechen könntest?

Die Tabletten müssen Deine Lebensqualität nicht zwangsläufig einschränken, aber wenn du mit Skilarence gut klargekommen hast, wäre das doch die bessere Lösung.

Du könntest neben den möglichen Nebenwirkungen auch mit dem Preis argumentieren:

  • Der Enstilar-Schaum kostet selbst in der großen Packung 146,19 Euro.
  • Von den Skilarence Tabletten kostet eine 90er-Packung schon 261,66 Euro – und die würde für einen Monat nur dann reichen, wenn du eine sehr durchschnittliche Dosis von 3 Tabletten pro Tag nimmst. Viele brauchen aber mehr.

Bist du mit deinen Überlegungen schon weitergekommen?

  • Ersteller

Hallo Claudia,

vielen Dank für deine Nachricht. Nachdem ich in diesem Forum so einiges gelesen und erfahren habe, habe ich mich entschlossen einer Therapie mit Skilarence zuzustimmen. Dies werde ich bei meinem nächsten Besuch bei meiner Hautärztin ansprechen. Aufgrund einiger privater und beruflicher Termine werde ich aber frühstens im Juli/August mit der Therapie beginnen. Gerne werde ich dann über meine (hoffentlich guten) Erfahrungen berichten.

Herzliche Grüße

AntjeB

ich würde äußerlich anzuwendender Medikation (Schaum) immer den V orzug geben.

  • Ersteller

Hallo @musi52, mit welcher Begründung denn?

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