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Erfahrungen mit Institut für Naturheilkunde, Essen


Uwe Baust

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Geschrieben

Ich interessiere mich für eine Behandlung meiner Psoriasis am Institut für Naturheilkunde in Essen. Da ich sehr starke Beschwerden seit 3 Jahren habe, ist die Versuchung groß, jetzt einen schnellen Erfolg mit Biologika zu suchen. Wenn es aber mit Naturheilkunde funktioniert, wäre das natürlich klasse. Wer kann mir Erfahrungen berichten bitte ?

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Geschrieben

Auch wenn das Institut in der Nähe ist, ich lese hier bei Dir zum ersten Mal davon. Ist es das an der Uni-Klinik oder ist es ein privates? Wenn Du Erfahrung dort machst, wäre es schön uns davon zu berichten. LG Burg 

Geschrieben

Hallo @Uwe Baust

vielleicht interessieren Dich folgende Beiträge? 

Mit: Mehr anzeigen    und: Weiterlesen...    kannst Du Dir das ganze Dokument anzeigen lassen. LG Burg 

Geschrieben

Hallo Burg, danke für die links zu den Artikeln. Zu Deiner Frage: ich war beim KEM Evang. Kliniken Essen-Mitte, Klinik für Naturheilkunde und integrative Medizin, im Bereich Traditionelle Indische Medizin bei Dr. Kumar, Am Deimelsberg 34a, 45276 Essen .

Hierzu suche ich Erfahrungsberichte!

Die Behandlung erfolgt in zwei Phasen, unfachmännisch formuliert:

1. Besserung durch Ernährungsumstellung ( ayurvedisch und Kräuter, zum einnehmen und für Verbände) und eigenständige Aktivierung durch Bewegung, Meditation usw., Dauer 5 Wochen zu Hause selbständig,  dazu kann man ayurvedische Kräuter bestellen, Kosten rund 110 Euro.

2. Heilung durch: Stationärer Aufenthalt vor Ort, 2 Wochen, Reinigung und Entgiftung,  Behandlung der Haut, auf Schlaf achten usw..  Kosten wohl 7000 bis 8000 Euro, habe aber noch keinen Kostenvoranschlag. Angabegemäss übernimmt das die gesetzliche KV nicht. Habe ich aber noch nicht nachgefragt. 

Es wäre natürlich wichtig,  zu all dem Erfahrungsberichte zu erhalten, dafür wäre ich sehr dankbar. 

Liebe Grüße,  Uwe 

Geschrieben

Hallo @Uwe Baust

vielen Dank für Ansprechpartner, Klinik-Adresse und Deine Beschreibung zu KEM, Evang. Kliniken Essen-Mitte, Klinik für Naturheilkunde und integrative Medizin, im Bereich Traditionelle Indische Medizin. 

Deine Nachfrage ist schwer zu beantworten, hier ist aus meiner Sicht eher weniger der Ort für integrative Naturheilkunde, wahrscheinlich weil die meisten hier doch schwerer erkrankt sind, als dass noch nach Alternativen gesucht würde. So ist möglicherweise die Chance nicht gut hier Erfahrungsberichte zur KEM zu finden. 

Aber vielleicht weiß doch jemand mehr darüber? 

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass ich erst Alternativen austesten konnte, nachdem bei mir die schlimmsten Erkrankungssymptome durch eine geeignete schulmedizinische Therapie beseitigt wurden und ich auch eine Klinik gefunden, in der ich mit Dithranol/UVB innerhalb von 3 Wochen vorübergehend eine Erscheinungsfreiheit erlangt hatte. Erst danach waren Experimente bei mir überhaupt möglich - vorher war meine Angst noch zu groß, wieder mit einem Superschub für mehrere Wochen/Monate in einer Klinik zu landen. 

Die Pso reagiert nicht so spontan, dass eine Ursache eindeutig einem Schub zugerechnet werden kann. Manchmal vergehen Tage oder eine Woche bis nach einem Auslöser die Pso sich ganz allmählich zeigt. Bei mir z.B. baut sich ein "akuter" Pso-Schub über 12 Wochen auf bis er zum Stillstand kommt und die Pso in ihre chronische Phase übergeht. 

Mit Dithranol/UVB wurde sogar einmal ein Pso-Schub bei mir gestoppt. Diese Therapie scheint heute nicht mehr so gefragt zu sein; bei mir funktionierte sie nur in der Klinik, die besonders gereinigte Dithranol-Kristalle verwendete. 

vor 4 Stunden schrieb Uwe Baust:

2. Heilung durch: Stationärer Aufenthalt vor Ort, 2 Wochen, Reinigung und Entgiftung,  Behandlung der Haut, auf Schlaf achten usw..  Kosten wohl 7000 bis 8000 Euro, habe aber noch keinen Kostenvoranschlag. Angabegemäss übernimmt das die gesetzliche KV nicht. Habe ich aber noch nicht nachgefragt. 

"Heilung" bei Pso ist ein gewagtes Wort. Es gibt sie in ganz seltenen Fällen und die Beteiligten wissen meistens nicht warum. Bei der Pso guttata wurde sie schon beschrieben, aber bei einigen geht die akute Pso guttata auch in eine chronische Pso vulgaris über. Deshalb macht mich schon das Wort "Heilung" sehr skeptisch, ich würde es nicht verwenden. 

Ich freue mich auf jeden Fall über eine Verbesserung meiner Pso und sei sie auch noch so minimal; sie zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. 

Nach 50J Pso kenne ich viele Auslöser meiner Pso oder vermute sie, manche sind vermeidbar, andere (Wetter, eigene Hormone, Pollen, ua) leider nicht. 

Auf genug Schlaf zu achten, sich regelmäßig einzucremen und sich gesund zu ernähren sind gute Vorsätze, ihre Umsetzungen schaffen nur leider die Krankheit nicht ab. Aber eine Reduktion der Krankheitsaktivität ist für mich schon viel. 

Bei PsA kenne ich mich nicht aus. 

Kosten von 7000 bis 8000 Euro für 2 Wochen sind ein stolzer Preis.

Vor 25J lag der Preis meines letzten 3-wöchigen Klinikaufenthaltes wohl bei 4.000 DM und wurde von der Krankenkasse übernommen. Wieviel es heute kostet, weiß ich nicht. 

Von einer anderen Klinik für Naturheilkunde und integrative Medizin habe ich gehört, dass sie Therapien gegen Schmerzen mit der Krankenkasse abrechnen kann, andere Leistungen aber nicht. 

Wenn Du dort hin gehst, wäre es schön uns von Deinen Erfahrungen zu berichten. LG Burg 

  • Like 1
Geschrieben

Den Placebo-Effekt betrachte ich mehr aus der stofflichen, chemischen und weniger aus energetischer oder "eingebildeter" Sicht. 

Zitat

Selbstheilung als natürlicher Prozess

Es gäbe viele Möglichkeiten, so Michalsen, den Körper durch äußere Reize und Herausforderungen darin zu trainieren, sich immer wieder selbst zu reparieren. „Selbstheilung“ setze vor allem Vertrauen voraus: in den Arzt, die Therapie und letztendlich in sich selbst. So gesehen sei z.B. der Placebo-Effekt ein völlig natürlicher Vorgang.

Leider hatte das hohe Vertrauen eines an Leukämie erkrankten Physikers in seine Selbstheilungskräfte nicht ausgereicht; er war seiner Erkrankung nach 4J erlegen. Für mich kommt es auf die Krankheitsschwere an, ob man eine Genesung oder teilweise Genesung erwarten kann. 

aus:  

Zitat

Indische und chinesische Kräuter

Michaelsen ist sehr überzeugt von Ayurveda, der traditionellen indischen Medizin. Anders als in der europäischen Naturheilkunde werden beim Ayurveda Kräuter und Gewürze stets als Mischungen verabreicht. Bis zu 50 verschiedene Stoffe würden ganz individuell kombiniert werden, um eine gewünschte Wirkung zu erzielen. Deren Heilungserfolge würden weit über das hinausgehen, was sich mit Placebowirkung oder Spontanheilung erklären ließe, so Michalsen. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden Pflanzen und deren Extrakte kombiniert.

Geschrieben (bearbeitet)
Am 23.1.2026 um 23:20 schrieb Burg:

Körper durch äußere Reize und Herausforderungen darin zu trainieren, sich immer wieder selbst zu reparieren. „Selbstheilung“ setze vor allem Vertrauen voraus: in den Arzt, die Therapie und letztendlich in sich selbst. So gesehen sei z.B. der Placebo-Effekt ein völlig natürlicher Vorgang.

Etwas aus eigener Erfahrung, wie ich z.B. eine stationäre Therapie optimieren konnte, weil ich keinen langen Aufenthalt dort wollte. 

1. Die Klinikaufnahme auf den 1. des Monats gelegt, da dadurch meine Lohnfortzahlung kontinuierlich gesichert war. Das erlaubte mir eine entspannte Therapie, ohne befürchten zu müssen, dass die Familie Tage und Wochen mittellos bliebe (das Gegenteil hatte ich schon erlebt). 

1a. 14 Wochen vorher hatte ich mit meinem schweren Pso-Schub ausgehalten, bevor ich in die Klinik wollte. In dieser Zeit hatte ich gelernt wie meine Erkrankung sich bei mir auswirkte und in wieweit ich überhaupt Einfluss auf sie nehmen konnte. Mein Einfluss mit Cremen, gesunder Ernährung, viel Schlafen war sehr gering. 

2. Ich hatte mir für die Klinik ein Zeitfenster von max.4 Wochen gegeben, in dem ich eine neue Therapie ausprobieren wollte. Danach wollte ich die Therapie beenden, egal in welchem Zustand meine Haut sein würde. 

3. Pflegecremes, die mein Körper gut tolerierte, hatte ich mit in die Klinik genommen und verwendet, ohne die dort angewandte Therapie zu beeinträchtigen. Das hatte mir sehr gut geholfen meine angespannte Haut nach dem Duschen so zu beruhigen, dass ich die erst 4 Stunden spätere Bestrahlung entspannt durchführen konnte. Das war ein guter Zeitplan für mich. 

4. Aktive Mitarbeit beim Therapiecremen, aber auch Hilfe für schwer zugängliche Körperpartien angenommen

5. Selbst stationär aktiv geblieben. Auf der Station ausgeholfen, Psychotherapie organisiert, nachmittags genehmigtes Wandern, 1 Fachgespräch (Austausch über theoretische und praktische Erfahrung) mit dem Oberarzt geführt. 

6. Den Ärzten schon am 3. Tag meine Freude gezeigt, wie schnell und gut ihre Therapie bei mir geholfen hatte und noch würde. Wir wurden gemeinsam stolz auf diesen Erfolg und täglich freuten sich auch die Ärzte, sobald sie mein Zimmer betreten hatten. Hier erwartete sie ein fröhlicher, dankbarer Patient. 

7. Es war eine fröhliche Zeit, ja es war auch die Faschingszeit und unser Prof., ein "echte Köllsche Jung" kam als Frau verkleidet... 

8. Und eine Patientengruppe von jungen Juckies und Schuppies hatte sich vorgenommen eine Besserung durch Lachen zu erreichen, sollte die medizinische Therapie nicht ganz ausreichen. 

8a. Daraus war über die Klinikzeit hinaus eine kleine Ulk-Broschüre für Hauterkrankte ua entstanden. Die Kokosnuss. 

9. Nach 3 Wochen Therapie war ich vorübergehend erscheinungsfrei und dieser Erfolg hielt etwa 6 Monate an. Danach baute sich die Pso ganz allmählich wieder auf und war von mir gut mit Beruf und Familie händelbar. 

10. Ein nächster großer Pso-Schub folgte nach 2 und nach etwa 10 Jahren. Der nach 10J konnte in der Klinik gestoppt werden und seit 25J war ich bei größeren Schüben mit viel Geduld, Selbstvertrauen, alternativer "Selbstbehandlung" und Meer alleine zurecht gekommen. Die Pso war dabei immer mehr oder weniger sichtbar und ich zufrieden. 

bearbeitet von Burg
Geschrieben

Hallo Burg,

in welcher Klinik warst Du denn früher oder später? Es gab nur wenige Kliniken, die mit Dithranol behandelt hatten. LG Waldfee

 

Geschrieben

Hallo @Uwe Baust,

von der von dir genannten Klinik habe ich noch nicht gehört.

Nicht direkt in Essen, aber auch nicht sehr weit weg, ist die Klinik Blankenstein (in Hattingen). Die ist auf Naturheilkunde spezialisiert und die Behandlung wird von der Krankenkasse bezahlt. Hattest du die schon gefunden?

Hier ist die Internetseite: https://www.klinikum-bochum.de/fachbereiche/naturheilkunde/fachbereich.html

 

Geschrieben

Danke Claudia und Allen,  die antworten!

Zu Hattingen: sie schreiben, dass sie die "immunmodulierende" Therapie ( damit ist dann wahrscheinlich Behandlung mit Biologika u.a  gemeint) mit ihren naturheilkundlichen Verfahren unterstützen.

Ich "träume" aber noch davon, einen Weg ohne Biologika und Co  zu finden. In Essen steht Ayurveda in seinen ursprünglichen originalen Ausprägungen im Vordergrund. Ob das hilft oder "pillepalle" ist, steht für mich in den Sternen, daher suche ich da händeringend nach Erfahrungsberichten . Aber ich werde es wahrscheinlich erst probieren, bevor ich dann notfalls zu den Spritzen greife ...

LG in die Runde,

Uwe

 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Uwe Baust:

Zu Hattingen: sie schreiben, dass sie die "immunmodulierende" Therapie ( damit ist dann wahrscheinlich Behandlung mit Biologika u.a  gemeint) mit ihren naturheilkundlichen Verfahren unterstützen.

So zwingend würde ich das nicht verstehen. Ich kenne durchaus Leute, die in Hattingen waren und keine Biologika bekommen oder bekommen haben.

Mach doch mal einen Termin in der naturheilkundlichen Sprechstunde (Telefon 02324/396-72485), frag genau das – und spare dir so u.U. 7000 bis 8000 Euro. Und schreib hier mal, wie es weiterging.

 

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Waldfee:

in welcher Klinik warst Du denn früher oder später? Es gab nur wenige Kliniken, die mit Dithranol behandelt hatten. LG Waldfee

Hallo @Waldfee

habe bitte Verständnis, wenn ich vorerst die Klinik noch nicht nenne, aber pn, gerne. 

2020 hätte bei mir der Vorort-Kontakt zur Klinik angestanden, aber Du weißt ja selbst, was wir alle stattdessen taten. Heute hat die Klinik längst eine andere Leitung und auch die Derma ist in neuen Händen. 

2020 gab es noch den Krankenhausapotheker mit seinen "sauberen" Dithranol-Kristallen und auch der Prof. arbeitete noch ehrenamtlich in der Patientenbetreuung. Das war gestern. 

In wieweit man heute noch dort das überragende Wissen mit der Dithranol-Therapie hat, ist mir unbekannt. 

Bei mir am Ort gibt es eine engagierte Hautärztin in der Klinik, die auch noch auf Dithranol schwört. - 1980 versuchte man bei mir hier diese Therapie, aber mein Eindruck war, dass man dabei mutig voranschritt (hohe Dithranol-Konzentration), um die erzeugte Reaktion schnell wieder zu "löschen". - Damals wusste ich noch nicht, dass ich nur mit den niedrigsten Konzentrationen zurecht kam und konnte deshalb den Ärzten auch nicht helfen, wie man es bei mir besser machen könnte. 

Anders war es in der erfolgreichen Klinik. Durch die Selbsthilfegruppe wusste ich zwar, dass man auch da zügig die Dithranol-Konzentrationen steigern würde, aber ich war "gewappnet" und konnte durch die frühen Erfolge (nach 2-3 Tagen) der Therapie meine Ärzte von der niedrigeren Konzentration überzeugen. 

Mittlerweile komme ich einigermaßen mit meiner Pflegecreme und ohne Dithranol klar. Aber lieber wäre mir, wenn ich wieder die Sicherheit einer Klinik hätte, die mir im Notfall einen Pso-Schub stoppen könnte. Und dieser Notfall war nur einmal 2013 im Sommer (das Frühjahr war bis Ende Juni kalt und sonnenarm, ab Juli wurde es heiß) eingetreten und ich die Pso dann an der Nordsee (wegen der Hitze*) beruhigte. Aber im Vergleich zum stationären Dithranol, gab es da keine Erscheinungsfreiheit!  

*Im Krankenhaus war ich bei der Dithranol-Therapie so "dick" eingepackt, dass ich diese Therapie nicht im Sommer bei Hitze durchführen wollte. Du weißt ja selbst, wie bei Dir die Therapie in Leutenberg im Sommer war... 

Jetzt bin ich darauf angewiesen, dass ich Pso-Auslöser erkenne, sie meide und für mich eine günstige Ernährung finde, die meine Pso gering hält. LG Burg 

Geschrieben

Manchmal muss man zum Verstehen auch eine Verlinkung öffnen: 

Dr. Stefan Fey hat das geantwortet: 

Zitat

Der Einsatz von sog. medizinischen Pilzen wird kritisch betrachtet, da es keine aussagekräftigen Studien gibt, die den Einsatz bei der Psoriasis belegen. Aus diesem Grund wenden wir keine medizin. Pilze in unserer Abteilung an.

Aber aus der Naturheilkunde stehen uns andere Mittel zur Verfügung.

Die Psoriasis und die Psoriasis-Arthritis wird in der Abteilung für Naturheilkunde mit klassischen Naturheilverfahren im stationären Setting behandelt.

Zu den 5 Säulen der klassischen Naturheilverfahren gehören:

Hydro-Thermo-Therapie (Wärme-Kälte-Therapie), auch als Kneipp`sche Therapie bekannt wie Solebäder, ggf. Quarkwickel bei schmerzhaften Gelenken

Bewegungstherapie bei der Psoriasis-Arthritis wie Krankengymnastik, Bewegungsbad, Krankengymnastik in der Rheumagruppe

Ernährungstherapie wie eine Kartoffel-Reis-Entlastungskost, ggf. Heilfastentherapie, vollwertige Kost entsprechend einer mediterranen Kost. Der Magen-Darm-Trakt soll als erste Maßnahme entlastet werden.

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) wie Einreibungen mit einer kortisonfreien Psoriasisöl-Mischung, einer Moorcreme, Haarpackungen mit ätherischen Ölen, ggf. Teufelskrallenextrakt in der Schmerztherapie, Omega 3-Kapseln, Mariendistelextrakt, ggf. Johanniskrautextrakt bei Verstimmungszuständen

Ordnungstherapie wie Einzel- und Gruppengespräche, Entspannungstherapie. Hier sollen die ordnungstherapeutischen Aspekte der Psoriasis beleuchtet werden: Umgang mit der Erkrankung, Triggerung des Hautbefundes durch Faktoren wie Stress, berufliche oder familiäre Belastungen

Weiterhin erfolgt ggf. eine UVA/UVB-Lichtbestrahlung

Ggf. Akupunktur zur Schmerztherapie

Störfeldsuche

Die Abteilung Naturheilkunde der Klinik Blankenstein gehört zum Klinikverbund kath. Klinikum Bochum. Somit besteht die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Dermatologie in Bochum.

Die Patienten werden mit einer normalen Einweisung zur Krankenhausbehandlung aufgenommen. Die Aufenthaltsdauer beträgt ca. 16. Tage. Die Behandlung wird von den Krankenkassen übernommen.

Gerne bieten wir Ihnen ein kostenfreies telefonisches oder persönliches Vorgespräch an. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin unter 02324-396-487 (Frau Schenke).

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Eien schöne Weihnachtszeit wünscht Ihnen

Dr. Stefan Fey

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