Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Tagesseminar des ein. Angesprochen führen sollen sich Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten.
Es wird Vorträge geben – zum Beispiel:
„Psoriasis – nur eine Haut- und Gelenkerkrankung?“ – Entstehung, Vorkommen und Ausprägungsformen der Erkrankung sowie Diagnosemöglichkeiten und Schweregrade.
Vertiefte Informationen zu Therapiemöglichkeiten (äußerliche, innerliche und physikalische Therapien)
Krankheitsbewältigung
Referenten sind der Hautarzt Dr. Thomas Rosenbach und ein/e Rheumatolog/in.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos, egal, ob Mitglied beim DPB oder nicht.
Anmeldungen gehen an info@psoriasis-bund.de oder unter Telefon 040 223399-0.
Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite vom DPB.
Die Veranstaltung wird von sechs Pharmafirmen finanziell unterstützt.
22.08.2026 08:00
bis
14:00
Ich möchte mich kurz vorstellen:
Bin 31 Jahre alt, glücklich verheiratet und habe drei kleine Kinder mit 5, 3 Jahren und 7 Monaten.
Meine Schuppenflechte habe ich mit so ca. zwölf Jahren bekommen, zunächst nur ein Pünktchen auf der Kopfhaut. Mit den Jahren wurde es immer schlimmer, besonders nach den Geburten meiner drei Kinder. Nach meinem zweiten Kind bekam ich PSA in den Zehen, habe aber nichts dagegen gemacht, sondern ausgesessen und 2,5 Jahre gestillt, damit ich keine Medikamente nehmen musste. Nach einem Jahr hat es dann auch nicht mehr weh getan. Bisher habe ich mit meiner Schuppenflechte ganz gut gelebt , sie akzeptiert mich nie beklagt und war zufrieden - es gibt ja Schlimmeres. Aber seit die PSA nach dem dritten Kind (3.Kaiserschnitt) nun richtig zugeschlagen hat auf meine Wirbelsäule bin ich etwas fertig. Ich konnte tagelang nicht mehr richtig gehen und auch meine Kinder nicht mehr versorgen. Obwohl ich eigentlich ein sehr fröhlicher Mensch bin, hatte ich das Gefühl, langsam aber sicher depressiv zu werden.
Bis vor vier Monaten habe ich nur Melkfett geschmiert, das hat den Juckreiz gestillt, außerdem bin ich einmal die Woche ins Solarium gegangen. Zur Zeit nehme ich 5 mg Kortison und komme damit ganz gut zurecht, wenn in der Früh die erste Steife weg ist.
Ich soll nun - nach dem Abstillen -eine Basistherapie mit MTX und Humira machen, weil mein ganzer Körper voller Schuppi ist und die Gelenke immer noch entzündet sind- obwohl ich wenig Schmerzen habe. Bei meinen Zehen vor drei Jahren ist die Entzündung aber auch von selbst ohne jegliche Medikamente wieder weggegangen, na ja - etwas wurstig sind sie noch immer.
Eigentlich wollte ich jetzt noch vorher eine homöopathische Behandlung machen oder es mit einer Ernährungsumstellung versuchen, lese aber hier im Forum immer wieder, dass man möglichst früh mit einer Basistherapie beginnen soll. Habe ich noch Zeit, andere Sachen auszuprobieren ? Ist das sinnvoll ?
Könnt ihr mir Tipps geben oder eigene Erfahrungen mitteilen ? Was ist von der Klinik in Neukirchen zu halten ?
Ich brauche dringend eure Hilfe, könnte zur Zeit andauernd heulen, will mir das aber vor meinen Kids und meinem Mann nicht so anmerken lassen.