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Lieblingsgedichte!

Ich liebe und sammele seit meiner Kindheit Gedichte; dieses begleitet mich jeden Tag:

Die Schotterblume

Eine weisse Blume, ganz klein und zart,

wächst aus dem Schotter hervor,

aus dem Geröll

und streckt sich der Sonne entgegen.

Ich stehe davor, ganz ergriffen,

denk an mein Leben und wünsche mir,

vor allen Dingen, dass uns das gleiche

wie dieser Blume möge gelingen.

Würde mich freuen, meine Sammelung erweitern zu können.

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Gedanken zum Leben

Das Leben ist eine Chance. Nutze sie.

Das Leben ist Schönheit. Bewundere sie.

Das Leben ist Seligkeit. Genieße sie.

Das Leben ist ein Traum. Mach daraus Wirklichkeit.

Das Leben ist eine Herausforderung. Stelle dich ihr.

Das Leben ist ein Spiel. Spiele es.

Das Leben ist kostbar. Gehe sorgfältig damit um.

Das Leben ist Reichtum. Bewahre ihn.

Das Leben ist Liebe. Erfreue dich an ihr.

Das Leben ist ein Rätsel. Durchdringe es.

Das Leben ist Versprechen. Erfülle es.

Das Leben ist Traurigkeit. Überwinde sie.

Das Leben ist eine Hymne. Singe sie.

Das Leben ist ein Kampf. Akzeptiere ihn.

Das Leben ist eine Tragödie. Ringe mit ihr.

Das Leben ist ein Abenteuer. Wage es.

Das Leben ist Glück. Verdiene es.

Das Leben ist das Leben. Verteidige es.

Mutter Theresa

"Wie lang' die Hoffnung ruht"

Du scheinst Dir selbst so schwach und klein,

vom Abgrund trennt Dich nur ein Schritt.

Wer schaut schon in Dein Herz hinein,

wer geht denn schon ein Stück weit mit.

Wer kann schon sagen er versteht,

wenn man ihm seine Sorgen klagt,

wer zeigt Dir wie der Schmerz vergeht,

wer meint schon wirklich was er sagt.

Niemand steckt in Deiner Haut,

und keiner fühlt den gleichen Schmerz.

Egal wie sehr man auch vertraut -

nur Dir allein gehört Dein Herz.

Die Zweifel überrollen Dich,

Du resignierst vor dieser Flut.

Der Untergang naht sicherlich -

was ist an diesem Leben gut?

Du lässt die Wogen Dich verschlingen,

gibst Dich hin dem tiefen Fall,

nie mehr soll mehr ein Lied erkingen,

Du wartest auf den großen Knall.

Was zählen Stunden, zählt ein Tag,

wenn Tränen Dir nur noch gehören.

Es zeigt doch schon, dass man vermag,

auf sich selbst nicht mehr zu schwören.

Und jeder kleine Schritt nach vorn'

wirft Dich zwei mal so weit zurück.

Du gibst Dich auf, verfällst dem Zorn,

verlierst die Hoffnung auf das Glück.

Es ist sehr schwer, Dir zu beschreiben,

worauf Du dann noch bauen kannst.

Lass Dich mit den Woken treiben,

bis Du die Schleier selbst verbannst.

Ich sag' Dir, was im Leben zählt,

was vor allem wichtig ist.

Es ist das Ziel, das man sich wählt -

nicht etwa das, was man vermisst.

Um Hoffnung geht es allerzeit,

denn ohne sie hast Du verloren.

Ist sie auch klein und noch so weit -

durch Hoffnung wird Dein Ziel geboren.

Sei es auch - in keinster Weise

gibt Dir heute etwas Mut -

nur Du allein, geheim und leise,

bestimmst wie lang' die Hoffnung ruht.

gefunden bei wkw....

Das ist schön Ilka...danke! ;)

bitteschön,Manuela....;)

gefiel mir auch so gut,weil alles so schön passt....

LG

♥ Seele aus Glas ♥

*********************

Du fühlst sehr tief was keiner sieht

und kannst es doch nicht zeigen,

es kann nicht raus, wird überspielt

um Schmerzen zu vermeiden.

Du möchtest sprechen doch die Angst

raubt alle Deine Sinne.

Wer hört Dir zu, wer spricht denn schon

über ernste Dinge?

Oft fühlst Du Dich von minderem Wert

versuchst es zu verdrängen,

so lange bis die Seele bricht

und Zwänge Dich bedrängen.

Viele Seelen gibt's aus Glas

man kann sie meist nicht sehen,

weil sie verletzbar sind wie Du

nicht leicht durch's Leben gehen.

Wenn der Schmerz die Seele trifft

dann baue keine Mauer,

öffne, offenbare Dich,

verliere deine Trauer.

Spreche aus was Dich bedrückt

und such den Weg zu Dir,

rede wo der Andere schweigt

Deine Seele dankt es Dir.

Nicht alle sind glücklich, die glücklich

scheinen.

Manche lachen nur, um nicht zu weinen!

,»*¯*«*»*¯*«,_))((_,»*¯*«*»*¯*«,

Hallo Ilka,

das hier ist ein sehr schönes und tiefgründiges Gedicht. Würde mich nicht wundern, wenn es aus deiner Hand stammen würde! Danke!

Lieben Gruß Manni

Joseph von Eichendorff

Herbst

Es ist nun der Herbst gekommen,

Hat das schöne Sommerkleid

Von den Feldern weggenommen

Und die Blätter ausgestreut,

Vor dem bösen Winterwinde

Deckt er warm und sachte zu

Mit dem bunten Laub die Gründe,

Die schon müde gehn zur Ruh.

Durch die Felder sieht man fahren

Eine wunderschöne Frau,

Und von ihren langen Haaren

Goldne Fäden auf der Au

Spinnet sie und singt im Gehen:

Eia, meine Blümelein,

Nicht nach andern immer sehen,

Eia, schlafet, schlafet ein.

Und die Vöglein hoch in Lüften

Über blaue Berg und Seen

Ziehn zur Ferne nach den Klüften,

Wo die hohen Zedern stehn,

Wo mit ihren goldnen Schwingen

Auf des Benedeiten Gruft

Engel Hosianna singen

Nächtens durch die stille Luft.

Wer je gelebt in Liebesarmen

Wer je gelebt in Liebesarmen,

Der kann im Leben nie verarmen;

Und müsst er sterben fern, allein,

Er fühlte noch die sel'ge Stunde,

Wo er gelebt an ihrem Munde,

Und noch im Tode ist sie sein.

(Theodor Storm, 1817-1888)

Das Gedicht "Seele aus Glas" ist von Albert Albert. Hier ein Link auf seinen Blog.

Hallo Ilka,

das hier ist ein sehr schönes und tiefgründiges Gedicht. Würde mich nicht wundern, wenn es aus deiner Hand stammen würde! Danke!

Lieben Gruß Manni

Hallo Manni.....ups...normal schreib ich immer dabei ,wo ich die Gedichte her hab......vergessen...;)

Is nich von mir...

habs bei wkw gefunden....

Aber Amadis hats ja aufgeklärt....;)

liebe Grüße

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Kindergarten

Familiengedicht

In einem Kindergarten gibt´s Pflanzen vieler Art,

sie brauchen einen Gärtner, der nicht an Dünger spart.

Der Dünger ist die Liebe, die´s kleine Herz ergreift

und reichlich angewendet, das ganze Leben reift.

Der Dünger ist das Helfen, das kleine Hände rührt

und reichlich angewendet, zur Nächstenliebe führt.

Der Dünger ist das Singen, das jedes Pflänzlein liebt

und reichlich angewendet, viel Lust am Leben gibt.

Der Dünger ist das Tanzen, das kleine Füße treibt

und reichlich angewendet, den Rhythmus einverleibt.

Der Dünger ist das Spielen, das Phantasie ernährt

und reichlich angewendet, im Leben wird zum Wert.

Der Dünger ist das Teilen, das hilft auf dieser Welt

und reichlich angewendet, die Zukunft neu erhellt.

Der Dünger ist das Beten, das kleine Seelen trägt

und reichlich angewendet das ganze Leben prägt.

Es gibt so viele Pflänzchen, ob schwarz, ob gelb, ob weiß

und für die schönen Blüten, da lohnt sich aller Fleiß.

Denn sorgsam aufgezogen, geliebt, gehegt, gepflegt,

wird so in jedes Pflänzchen ein guter Keim gelegt.

(Familiengedicht, Autor: Hans - Georg Wigge, 2008)

Sexuelle Aufklärung

Der alte Storch wird nun begraben.

Ihr Kinder lernt im

Unterricht,

Warum wir dies und jenes haben,

Und es verbreitet sich das

Licht.

Zu meiner Zeit, du große Güte!

Da herrschte tiefe

Geistesnacht.

Man ahnte manches im Gemüte

Und hat sich selber was

gedacht.

Mich lehrte dieses kein Professer;

Nur eine gute, dicke

Magd

Nahm meine Unschuld unters Messer

Und machte auf dieselbe Jagd.

Ihr Unterricht war nicht ästhetisch,

Im Gegenteil, sehr

weit entfernt.

Und doch, wenn auch nicht theoretisch,

Ich hab' es

ziemlich gut gelernt.

Ludwig Thoma

sexuelle-aufklaerung.jpg

Was ein Kind braucht

Familiengedicht

Ein Kind braucht Geduld und Geborgenheit,

ein Kind braucht Umarmen und sehr viel Zeit.

Ein Kind braucht eine Hand, die es führt,

ein Kind braucht die Wärme, die Seelen berührt.

Ein Kind braucht zu essen, egal wo es wohnt,

ein Kind braucht das Wissen, dass Leben sich lohnt.

Ein Kind braucht Bildung, um selber zu gehen,

ein Kind braucht Lob, um aufrecht zu stehen.

Ein Kind braucht Vorbild, verantwortungsbewusst,

ein Kind braucht Spiele voll Freude und Lust.

Ein Kind braucht Tänze und ganz viel Musik,

ein Kind braucht Ermutigung und wenig Kritik.

Ein Kind braucht Vertrauen, denn dann ist es stark,

ein Kind braucht Verständnis an jedem Tag.

Ein Kind braucht Begleitung ins Leben hinein,

ein Kind braucht das Wissen, besonders zu sein.

Ein Kind braucht den Sinn, wenn es Leere verspürt,

ein Kind braucht den Mensch, der zu Gott es hinführt.

Ein Kind braucht nicht Technik, Konsum und viel Geld,

ein Kind braucht Eltern, bei denen es zählt.

(Familiengedicht, Autor: Hans - Georg Wigge, 2008)

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...man sagt so.....

Als sie lachte,

sagte man ihr, sie sei kindisch.

Also machte sie fortan ein ernstes Gesicht.

Das Kind in ihr blieb,

aber es durfte nicht mehr lachen.

Als sie liebte,

sagte man ihr, sie sei zu romantisch.

Also lernte sie, sich realistischer zu

zeigen.

Und verdrängte

so manche Liebe.

Als sie reden wollte,

sagte man ihr, darüber spreche man nicht.

Also lernte sie zu schweigen.

Die Fragen, die in ihr brannten,

blieben ohne Antwort.

Als sie weinte,

sagte man ihr, sie sei einfach zu weich.

Also lernte sie die Tränen zu unterdrücken.

Sie weinte zwar nicht mehr,

doch hart wurde sie nicht.

Als sie schrie,

sagte man ihr, sie sei hysterisch.

Also lernte sie, nur noch zu schreien,

wenn niemand es hören konnte,

oder sie schrie lautlos in sich hinein.

Als sie zu trinken begann,

sagte man ihr, das löse ihre Probleme nicht.

Sie solle eine Entziehungskur machen.

Es war ihr egal, weil ihr

schon so viel entzogen worden war.

Als sie wieder draußen war,

sagte man, sie könne jetzt von vorn

anfangen.

Also tat sie, als begänne sie ein neues

Leben.

Aber wirklich leben konnte sie nicht mehr,

sie hatte es verlernt.

Als sie ein Jahr später

sich versteckt zu Tode gefixt hatte,

sagte man gar nichts mehr.

Und jeder für sich versuchte,

leise das Unbehagen mit den Blumen

ins Grab zu werfen.

Reiters Morgenlied

(Alte Soldatenweise)

Morgenrot!

Leuchtest mir zum frühen Tod?

Bald wird die Trompete blasen,

Dann muß ich mein Leben lassen,

Ich und mancher Kamerad!

Kaum gedacht,

War der Lust ein End gemacht!

Gerstern noch auf stolzen Rossen,

Heute durch die Brust geschossen,

Morgen in das kühle Grab.

Doch! wie bald

Welket Schönheit und Gestalt!

Prangst du gleich, mit deinen Wangen,

Die wie Milch und Purpur prangen,

Ach! die Rosen welken all.

Und was ist

Aller Mannsbild Freud und Lüst?

Unter Kummer, unter Sorgen

Sich bemühen früh am Morgen,

Bis der Tag vorüber ist.

Darum still

Füg ich mich, wie Gott es will,

Und so will ich wacher streiten,

Und sollt ich den Tod erleiden,

Stirbt ein braver Reitersmann.

Wilhelm Hauff

[ATTACH]7848[/ATTACH]

Ich aber bin vollends hinaufgegangen,

Wo oben blühten just die letzten Rosen,

Fern, wild und weh der Falken Stimmen klangen.

Friedrich von Logau

Weinfreundschaft

Die Freundschaft, die der Wein gemacht,

Wirkt wie der Wein, nur eine Nacht.

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[attach]7850[/attach]

..............

[attach]7856[/attach]

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Johannes R. Becher

Auferstanden aus Ruinen

Auferstanden aus Ruinen

Und der Zukunft zugewandt,

Lass uns dir zum Guten dienen,

Deutschland, einig Vaterland.

Alte Not gilt es zu zwingen,

Und wir zwingen sie vereint,

Denn es muss uns doch gelingen,

Dass die Sonne schön wie nie

Über Deutschland scheint.

Glück und Friede sei beschieden

Deutschland, unserm Vaterland.

Alle Welt sehnt sich nach Frieden,

Reicht den Völkern eure Hand.

Wenn wir brüderlich uns einen,

Schlagen wir des Volkes Feind!

Lasst das Licht des Friedens scheinen,

Dass nie eine Mutter mehr

Ihren Sohn beweint.

Lasst uns pflügen, lasst uns bauen,

Lernt und schafft wie nie zuvor,

Und der eignen Kraft vertrauend,

Steigt ein frei Geschlecht empor.

Deutsche Jugend, bestes Streben

Unsres Volks in dir vereint,

Wirst du Deutschlands neues Leben,

Und die Sonne schön wie nie

Über Deutschland scheint.

1949

Friedrich Hebbel

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!

Die Luft ist still, als atmete man kaum,

Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,

Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!

Dies ist die Lese, die sie selber hält,

Denn heute löst sich von den Zweigen nur,

Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

Zur Erinnerung an Friedrich August Weineck

7858.attach

Hugo von Hofmannsthal

Die Beiden

Sie trug den Becher in der Hand -

Ihr Kinn und Mund glich seinem Rand -,

So leicht und sicher war ihr Gang,

Kein Tropfen aus dem Becher sprang.

So leicht und fest war seine Hand:

Er ritt auf einem jungen Pferde,

Und mit nachlässiger Gebärde

Erzwang er, daß es zitternd stand.

Jedoch, wenn er aus ihrer Hand

Den leichten Becher nehmen sollte,

So war es beiden allzu schwer:

Denn beide bebten sie so sehr,

Dass keine Hand die andre fand

Und dunkler Wein am Boden rollte.

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