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Lieblingsgedichte!


Guest kaschek
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Guest kaschek

Ich liebe und sammele seit meiner Kindheit Gedichte; dieses begleitet mich jeden Tag:

Die Schotterblume

Eine weisse Blume, ganz klein und zart,

wächst aus dem Schotter hervor,

aus dem Geröll

und streckt sich der Sonne entgegen.

Ich stehe davor, ganz ergriffen,

denk an mein Leben und wünsche mir,

vor allen Dingen, dass uns das gleiche

wie dieser Blume möge gelingen.

Würde mich freuen, meine Sammelung erweitern zu können.

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Guest kaschek

Aus Italien, von einem Stein abgeschrieben und übersetzen lassen:

Das Herz und der Geist altern nicht

Die Jugend ist kein Lebensabschnitt,

sie ist ein seelischer Zustand,

der von unserem Willen,

unserer Vorstellungskraft

und unserer Begeisterungsfähigkeit abhängt;

wer wagt, gewinnt;

Mut ist stärker als Scheu,

Der Wunsch nach Abenteuern größer, als der nach Bequemlichkeit.

Man altert nicht mit den Jahren.

Man ist erst wirklich alt, wenn man auf Ideale verzichtet.

Die Jahre lassen deutlich sichtbare Spuren auf unserem Körper,

der Verzicht auf Begeisterungsfähigkeit hinterlässt sie in unserer Seele.

Langeweile, Zweifel, Unsicherheit, Angst und Mutlosigkeit

wiegen so schwer wie viele Jahre,

unter denen sich der Kopf beugt,

und der Geist zum Tode verurteilt wird.

Man ist auch mit sechzig und siebzig noch jung,

wenn man sich an schönen Dingen, am Glanz der Farben

und an klaren Gedanken freuen und berauschen kann.

Mutig steht man den Ereignissen gegenüber,

empfindet sie als Herausforderung,

hat den unstillbaren Wunsch eines Jünglings nach Neuem,

weiß die angenehman und heiteren Seiten des Lebens zu schätzen.

Ihr bleibt jung, solange Euer Herz bereit ist,

die Botschaften des Schönen, der Wagnisse, des Muts,

der Größe und Stärke aufzunehmen, die aus der Natur,

von einem Menschen oder der Unendlichkeit kommen.

Wenn alle Fasern Eures Herzens gebrochen sind,

und sich bitterer Pessimismus und kalte Zynik auf sie gelegt haben,

nur dann seid ihr alt,

und Gott möge sich Eurer Seele annehmen.

Edited by kaschek
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Guest kaschek

u. Lebensweisheiten:

Welch ein Zauber von dir ausgeht

Was habe ich dir Böses getan, dass du mir grollst?

Ich habe nichts getan, was dir schadet

- das ist es ja, was mich so an dir ärgert - du tust nichts und ich muss alles für dich tun -

ja, aber wenn ich etwas tue, dann ist es dir schlecht oder falsch, was ich tat -

und richtig soll ich es so machen, wie du es willst, oder machen würdest -

denn sonst könntest du es ja gleich selbst machen - sagst du -

- und ich sage, du hast recht und lasse dich deswegen tun und dann sagst du verärgert, ich würde nichts tun und dich alles machen lassen - und sagst du, ich würde wohl denken, dass der, der arbeitet, doof ist -

-hast du nun recht - oder willst du willst du Recht haben?

-weißt du wirklich, was richtig ist-? ja?

-dann bist du zufrieden mit dir und mir - und wenn du mich schon nicht lassen kannst, dann sei doch wenigstens zufrieden mit dir -

-denn dann bist du bezaubernd!

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Gefallen mir gut, deine Gedichte.

Vielleicht gefällt dir ja dieses:

"Freund " von Khalil Gibran

"....Euer Freund ist die Antwort auf eure Nöte.

Er ist das Feld, dass ihr mit Liebe besät

und mit Dankbarkeit erntet.

Und er ist euer Tisch und euer Herd.

Denn ihr kommt zu ihm mit eurem Hunger,

und ihr sucht euren Frieden bei ihm.

Wenn euer Freund frei heraus spricht,

fürchtet ihr weder das "Nein" in euren Gedanken,

noch haltet ihr mit dem "Ja" zurück.

Und wenn er schweigt, hört euer Herz nicht auf,

dem seinen zu lauschen;

denn in der Freundschaft werden alle Gedanken,

alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren

und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht...

Und in der Süße der Freundschaft

lasst Lachen sein und geteilte Freude.

Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz

seinen Morgen und wird erfrischt."

Lieben Gruß, Martina

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Gefühle

Gefühle haben

heißt das Leben zu spüren

und das Leben spüren

bedeutet am leben zu sein

am leben sein

heißt auch kämpfen zu müssen

und kämpfen müssen

bedeutet auch gewinnen zu können

gewinnen können

heißt eine Chance zu haben

und eine Chance haben

bedeutet nicht aufgeben zu müssen

nicht aufgeben müssen

heißt noch hoffen zu können

und noch hoffen können

das bedeutet eigentlich alles.

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Für einen wundervollen

Menschen:

Manche Menschen wissen nicht,

wie wichtig es ist , dass sie da

sind.

Manche Menschen wissen nicht, wie

gut es ist, sie nur zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,

wie tröstlich ihr Lächeln wirkt.

Manche Menschen wissen nicht,

wie wohltuend Ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,

wie viel verzweifelter wir ohne sie

wären.

Manche Menschen wissen nicht,

dass sie ein Geschenk des Himmels

sind.

Sie wüssten es, würden wir es ihnen

sagen.

……(¯☼¯)

…….`•.,(¯☼¯)

……(¯☼¯).•´

•........`•.,.•´

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Guest Savant_iner

Der Rose süßer Duft genügt,

Man braucht sie nicht zu brechen -

Und wer sich mit dem Duft begnügt,

Den wird ihr Dorn nicht stechen.

Friedrich von Bodenstädter

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Was es ist

Es ist Unsinn

sagt die Vernunft

Es ist was es ist

sagt die Liebe

Es ist Unglück

sagt die Berechnung

Es ist nichts als Schmerz

sagt die Angst

Es ist aussichtslos

sagt die Einsicht

Es ist was es ist

sagt die Liebe

Es ist lächerlich

sagt der Stolz

Es ist leichtsinnig

sagt die Vorsicht

Es ist unmöglich

sagt die Erfahrung

Es ist was es ist

sagt die Liebe

Erich Fried

Edited by frechegoere
Autor vergessen :)
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Arbeite so wie wenn du das Geld nicht brauchst, tanze wie wenn dir keiner zuschaut und liebe wie wenn dich nie jemand verletzt hätte.

Mark Twain

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Guest kaschek

Die Wanderung:

Du wusstest es nicht - immer mehr wirst du von deinem schweren Gepäck lassen - bis hin zum Nötigsten - und das ist dann ein ganz leichtes Gepäck - in dem aber alles ist, was du wirklich brauchst zu deinem Leben -

aufrecht und gerade wirst du gehen und mit ausgewogenen, festen Schritten wirst du immer größere Strecken zurücklegen, ohne zu ermüden -

und zufrieden wirst du vor dem Einschlafen ganz bewusst den Tag Revue passieren lassen und dich erfreuen über deine Wahrnehmungen - deine Erlebnisse - deine Eindrücke - deine Freiheit -

und die Harmonie mit dir selbst wird die Decke sein, die dich warm schlafen lässt!

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Mein Lieblingsgedicht seit meiner Schulzeit ist ein Klassiker und wenig "anheimelnd" oder gar romantisch:

Prometheus

Bedecke deinen Himmel, Zeus,

Mit Wolkendunst!

Und übe, Knaben gleich,

Der Disteln köpft,

An Eichen dich und Bergeshöh'n!

Mußt mir meine Erde

Doch lassen steh'n,

Und meine Hütte,

Die du nicht gebaut,

Und meinen Herd,

Um dessen Glut

Du mich beneidest.

Ich kenne nichts Ärmeres

Unter der Sonn' als euch Götter!

Ihr nähret kümmerlich

Von Opfersteuern

Und Gebetshauch

Eure Majestät

Und darbtet, wären

Nicht Kinder und Bettler

Hoffnungsvolle Toren.

Da ich ein Kind war,

Nicht wußte, wo aus, wo ein,

Kehrt' ich mein verirrtes Auge

Zur Sonne, als wenn drüber wär

Ein Ohr zu hören meine Klage,

Ein Herz wie meins,

Sich des Bedrängten zu erbarmen.

Wer half mir

Wider der Titanen Übermut?

Wer rettete vom Tode mich,

Von Sklaverei?

Hast du's nicht alles selbst vollendet,

Heilig glühend Herz?

Und glühtest, jung und gut,

Betrogen, Rettungsdank

Dem Schlafenden dadroben?

Ich dich ehren? Wofür?

Hast du die Schmerzen gelindert

Je des Beladenen?

Hast du die Tränen gestillet

Je des Geängsteten?

Hat nicht mich zum Manne geschmiedet

Die allmächtige Zeit

Und das ewige Schicksal,

Meine Herren und deine?

Wähntest du etwa,

Ich sollte das Leben hassen,

In Wüsten fliehn,

Weil nicht alle Knabenmorgen-

Blütenträume reiften?

Hier sitz' ich, forme Menschen

Nach meinem Bilde,

Ein Geschlecht, das mir gleich sei,

Zu leiden, weinen,

Genießen und zu freuen sich,

Und dein nicht zu achten,

Wie ich!

Goethe übrigens. Ein wenig über die Deutung und Bedeutung des Gedichts: http://de.wikipedia.org/wiki/Prometheus_(Ballade)

Edited by Claudia
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Arbeite so wie wenn du das Geld nicht brauchst, tanze wie wenn dir keiner zuschaut und liebe wie wenn dich nie jemand verletzt hätte.

Mark Twain

Im Original finde ich es noch schöner:

Dance like nobody’s watching,

Love like you’ve never been hurt;

Sing like nobody’s listening,

Live like it’s Heaven on Earth.

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Aus der Wanduhr tropft die Zeit.

Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.

Träumst von Liebe. Glaubst an keine.

Kennst das Leben. Weißt Bescheid.

Einsam bist du sehr alleine -

und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Wünsche gehen auf die Freite.

Glück ist ein verhexter Ort.

Kommt dir nahe. Weicht zur Seite.

Sucht vor Suchenden das Weite.

Ist nie hier. Ist immer dort.

Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.

Sehnsucht krallt sich in dein Kleid.

Einsam bist du sehr alleine -

und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Schenkst dich hin. Mit Haut und Haaren.

Magst nicht bleiben, wer du bist.

Liebe treibt die Welt zu Paaren.

Wirst getrieben. Musst erfahren,

dass es nicht die Liebe ist ...

Bist sogar im Kuss alleine.

Aus der Wanduhr tropft die Zeit.

Gehst ans Fenster. Starrst auf Steine.

Brauchtest Liebe. Findest keine.

Träumst vom Glück. Und lebst im Leid.

Einsam bist du sehr alleine -

und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Erich Kästner 1947

______________________

Der Panther

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe

so müd geworden, dass er nichts mehr hält.

Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe

und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,

der sich im allerkleinsten Kreise dreht,

ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,

in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille

sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,

geht durch der Glieder angespannte Stille -

und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris

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Mir gefällt dieses immer noch am besten:

Kurt Tucholsky: Das Ideal (1927)

Ja, das möchste:

Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,

vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;

mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,

vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn -

aber abends zum Kino hast dus nicht weit.

Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:

Neun Zimmer - nein, doch lieber zehn!

Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,

Radio, Zentralheizung, Vakuum,

eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,

eine süße Frau voller Rasse und Verve -

(und eine fürs Wochenend, zur Reserve) -

eine Bibliothek und drumherum

Einsamkeit und Hummelgesumm.

Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,

acht Autos, Motorrad - alles lenkste

natürlich selber - das wär ja gelacht!

Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.

Ja, und das hab ich ganz vergessen:

Prima Küche - erstes Essen -

alte Weine aus schönem Pokal -

und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.

Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.

Und noch ne Million und noch ne Million.

Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.

Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.

Ja, das möchste!

Aber, wie das so ist hienieden:

manchmal scheints so, als sei es beschieden

nur pöapö, das irdische Glück.

Immer fehlt dir irgendein Stück.

Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;

hast du die Frau, dann fehln dir Moneten -

hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:

bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.

Etwas ist immer.

Tröste dich.

Jedes Glück hat einen kleinen Stich.

Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.

Daß einer alles hat:

das ist selten.

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*Das Ideal* von K.T. ist toll, Ferris ....

1927 geschrieben ? Wahnsinn .... in fast 100 Jahren haben die Menschen nicht dazu gelernt ? Kein Wunder, dass die Unzufriedenheit nicht auszurotten ist ...

Ich setze als Alternative dagegen: ***Sich-selbst-genügen*** - das macht frei !

Moin, moin - vira. :P

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Im Winter

Der Acker leuchtet weiß und kalt.

Der Himmel ist einsam und ungeheuer.

Dohlen kreisen über dem Weiher

Und Jäger steigen nieder vom Wald.

Ein Schweigen in schwarzen Wipfeln wohnt.

Ein Feuerschein huscht aus den Hütten.

Bisweilen schellt sehr fern ein Schlitten

Und langsam steigt der graue Mond.

Ein Wild verblutet sanft am Rain

Und Raben plätschern in blutigen Gossen.

Das Rohr bebt gelb und aufgeschossen.

Frost, Rauch, ein Schritt im leeren Hain.

Trakl, natürlich.

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Guest kaschek

Diese Gedicht von Hermann Hesse hat auch eine besondere Aussagekraft und ist wunderschön:

Gestutzte Eiche

Wie haben sie dich, Baum, verschnitten,

Wie stehst du fremd und sonderbar!

Wie hast du hundertmal gelitten,

Bis nichts in dir als Trotz und Wille war!

Ich bin wie du, mit dem verschnittnen,

Gequälten Leben brech ich nicht

Und tauche täglich aus durchlittnen

Rohheiten neu die Stirn ins Licht.

Was in mir weich und zart gewesen,

Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,

Doch unzerstörbar ist mein Wesen,

Ich bin zufrieden, bin versöhnt,

Geduldig neue Blätter treib ich

Aus Ästen hundertmal zerspellt,

Und allem Weh zum Trotze bleib ich

Verliebt in die verrückte Welt

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  • 2 weeks later...
Guest steelcook

Eva Strittmatter

Die Schwäne

Ein Schwan ist am Waldsee eingefroren.

So heftig fiel der Nachtfrost ein.

Die Schwäne haben den Fluchttrieb verloren.

Der Förster musste den Schwan befrein.

Die Schwänin hat den Schwan nicht verlassen.

Man hat gehört, dass Schwäne so sind.

Sie wissen nichts von Lieben und Hassen,

Und treu nennt Tiere nur ein Kind.

Aber irgendwas muss sie zusammenhalten.

Was hält sie zusammen, wenn nicht Gefühl?

Die Wissenschaft widmet dem Schwan ein paar Spalten

Im Brehm, überlegen und kühl.

Aber wir Kinder warn wie geblendet.

Warum versucht sie vorm Frost nicht zu fliehn?

Und wenn der Schwan nun im Eise verendet?

Was wird mit der Schwänin? Beweint sie ihn?

Wie weinen Schwäne? Könne sie klagen?

Klagen sie lautlos? Zerreißt sie ein Schrei?

Zu oft an Herbst- und Vorfrühlingstagen

Zog uns zu Häupten das Schwanpaar vorbei.

Als dass wir nicht mit ihnen leiden müssten.

Aber leiden sie denn? Was wissen wir schon...

Und wenn wir wirklich etwas wüssten?

Niemals überträfe das Wissen den Ton,

Den der Flügelschlag des Schwans in uns weckt

Die große Musik aus verdichteter Zeit.

Deren Schmerz uns quer in der Kehle steckt.

Als gäbe es etwas wie Ewigkeit.

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Stille

Vergeß die Welt und halte inne

und trete ein, in das Tor der Stille.

Schweigen mitten im Herzen der Welt,

vergessen das Trachten nach Rum und nach

Geld.

Sich sammeln und den Tag bewerten,

sich selbst bemerken und stille werden.

In der Hast des Alltags ruhen und schweigen

und sich vor Gottes Schöpfung verneigen.

Die Grenzen erkennen in Zeit und Raum,

der Seele begegnen im glückhaften Traum.

Erkennen den Ursprung der verborgenen Quelle

und eintreten in das Reich der Seele.

Die Zeit hält an und ich mit ihr

Erd und Himmel versöhnt sich mit mir.

Frieden fließt tief in mein Herz

Ruhe,-ohne Weltenschmerz.

Im Klang der Stille, den Stille heilt

ahne ich die Ewigkeit.

Beim Atemholen im Lärm der Zeit

wird sichtbar die Unendlichkeit.

Es strahlt der Tag im schönsten Gold

Körper und Seele haben sich erholt

(unbekannter Verfasser)

bekam ich in mein Gästebuch - bei wkw

Ganz liebe Grüße

Sylvie

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Hallo Silvie!

ein wunderschönes Gedicht, schade das der Verfasser unbekannt ist.

LG

Ferid

Ferid,

jaaaa das fand ich auch.... ich war sehr berührt als ich es bekam

Lg - Sylvie

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Guest Birilig

Gerade der Werdende will das Werdende nicht:

Er ist zu ungeduldig dafür. Der Jüngling will

nicht warten, bis nach langen Studien, Leiden

und Entbehrungen sein Gemälde von Menschen

und Dingen voll werde: So nimmt er ein anderes,

das fertig dasteht und ihm angeboten wird, auf

Treu und Glauben an.

Friedrich Nietzsche

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Hallo Silvie!

ein wunderschönes Gedicht, schade das der Verfasser unbekannt ist.

LG

Ferid

Das Trachten nach Alkohol und Reime mit Quelle auf Seele?

Ich kann verstehen, dass der Verfasser unbekannt bleiben will.

Sorry, ich finde es grauenhaft.

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