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Linderung durch Säure?


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55 Antworten vorhanden

#41 OFFLINE   Antje

Antje

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geschrieben 03. Oktober 2010 - 09:08

Beitrag ansehenFuchs schrieb 02. Oktober 2010 - 20:16 :


Säuren sind Eiweiß-zersetzend, Kalklösend, können sogar Manganablagerungen lösen. Das schafft z.B. Cola am Besten . Als ich 2004 umgezogen bin, habe ich 2 Tage vor dem Umzug Küche und Bad auf Vordermann gebracht, heißt mit Cola gesäubert. Sogar die schmutzige, mit kalk- und Manganablagerungen versehene Toilette, die Wanne mit den ekligen Rändern, wurden blitzblank. Sogar die Kacheln wurden rückstandslos sauber. Für die Toilette mußte ich allerdings 2 Liter Cola ins Toilettenbecken kippen und wirken lassen.

Guter Tipp! Danke dafür! :)

Wie hast du die Fliesen sauber bekommen? Der Kalk dort ist mein Hauptproblem, aber man kann ja kein Tuch einweichen und eine Weile drauflegen. Und hast du auch einen guten Tipp aus der Chemiekiste fürs Teppichreinigen?

Liebe Grüße
Antje

PS Cola ins Klo kippen - auweia, das muss ich heimlich machen, sonst bekomme ich es mit meiner Freundin zu tun, die Cola liebt (zum Trinken). ;)

#42 OFFLINE   Richard-Paul

Richard-Paul

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geschrieben 03. Oktober 2010 - 09:12

Hallo,
heute Morgen habe ich nach dem Duschen + Waschen der Haare mit Eucerin 5 % UREA Shampoo 1-mal mit „Kochsalz-Lösung“ und 1-mal mit „Totes Meersalz Bad –Lösung“ nachgespült. – Kochsalz löst sich viel, viel schlechter auf und brennt am Anfang überhaupt nicht auf der Haut, danach wenig, - während Totes Meersalz Lösung sofort – von Anfang an – ca. 5-mal so stark brennt.

Dann habe ich mir nochmals Gedanken zu meinem Fehler mit der Schwefelsäure/Salzsäure gemacht, - warum ich nicht selbst meinen Fehler korrigiert habe. Antwort: Eine Schelte durch Fuchs (die ich mit ihren Berichten sehr schätze) tut im Kopf – und mit recht – vielmehr weh, als wenn ich mir gesagt hätte, hat ja eh keiner bemerkt. Diese Schelte veranlasst mich, besser aufzupassen. Da ich die längeren Berichte in Word vorschreibe, sollte man sie vor einer Veröffentlichung eigentlich einmal überschlafen. – Auch ich mache leider immer wieder Fehler und stehe auch dazu.

Mal drei Fehler anderer Art, von denen jeder sagt, dass kann mir nicht passieren: auf meine Zahnputzbürste habe ich Rasiercreme aufgetragen; meine abgesetzte Brille, die immer am gleichen Platz liegt, habe ich mal 5 Minuten in meiner Wohnung gesucht, bis ich sie mit einem herzhaften Lachen, auf meiner Nase „gefunden“ habe; im früheren Jugoslawien sagte ich zu meiner Freundin nach 7 Stunden Rückfahrt, „heute Morgen hat es auf der anderen Seite genauso ausgesehen, wie jetzt“, Erklärung: in einem Hinweisschuld war für 2 Orte nur ein Buchstabe anders.

Schönen Gruß aus dem sonnigen München
Richard-Paul




#43 OFFLINE   Kuno

Kuno

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geschrieben 03. Oktober 2010 - 10:52

Moin Richard-Paul!
Nimm es nicht so schwer: Irren ist menschlich! Oder willst Du ein Unmensch sein? Bestimmt nicht.

Einen schönen Sonntag wünscht Dir Kuno aus dem Norden!

PS: Bei uns wird eigentlich noch nicht "Moin" gesagt, dazu muss man noch ein klein wenig weiter nördlich fahren. Die Sonne versucht hier gerade herauszukommen - un jetzt sehe ich sogar ein paar blaue Flecken am Himmel!

#44 OFFLINE   Fuchs

Fuchs

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geschrieben 03. Oktober 2010 - 14:28

Hallo Antje,

Cola kräftig schütteln, an die Kacheln spritzen lassen. Oder mit Sprühflasche auf die Kacheln verteilen, was einfacher wäre. Kacheln weichen lassen. Dann abreiben.

Was auch hilft: Teppichreinigungspulver für die Kacheln nehmen. Hab ich vor Jahren bei Schwiegermutter gemacht, weil die ja keine Cola im Haushalt hatte. Da gingen die Kacheln bis zur Decke. Also habe ich das angefeuchtete Pulver auf einem nassen Schrubber aufgetragen und die Kacheln ordentlich abgescheuert. Menno, wurden die sauber. Dann mit dem Brauseschlauch abgespritzt und den Fußboden anschließend gewischt, der ja aus Fließen bestand. Kacheln und Fußboden trocken reiben, fertig.

Teppichboden habe ich nicht, wegen der Katzen, nur einen kleinen Teppich unter dem Wohnzimmertisch. Schwiegermutters Teppichboden bedeckte ich vor Jahren mit Teppichreinigungspulver, arbeitete diesen mit dem Schrubber tüchtig in den Teppichboden ein und saugte dann alles ab. Der Reinigungseffekt gefiel mir aber nicht. Also habe Linda Neutral-Seifenpaste in Wasser aufgeschäumt, mit dem Schrubber und der Seifenlösung den Teppich bearbeitet, mit einem weichen Lappen drüber gerieben und über Nacht trocknen lassen. Schon besser. Schließlich mußte ich ja die Wohnung in tipptopp Zustand übergeben, als Schwiegermutter vor 10 Jahren ins Koma fiel. Da ist sie ja noch heute.

Nu wollt ich ja nicht den ganzen Chemiebaukasten der Haushaltchemie kaufen, den ich für zu Hause selbst ablehne. Unsere Großmütter bekamen die Wohnung auch sauber, und hatten die ganzen Mittel nicht zur Verfügung. Da gabs Essig, Natron, Kernseife.

Übrigens: Bei meinem Umzug vor Jahren opferte ich die letzte Cola. Meiner Tochter blieb vor Staunen der Mund offen. Dann schnappte sie Geld, Fahrrad und Korb und kaufte Cola, was denn sonst. Und sie erzählt es immer wieder, als ich ihre letzte Cola ins Clo kippte, weil die Toilette so schmutzig war und die Vormieter auf Geheiß des Immobilienbüros das Bad und die Küche bereits 3 mal nachreinigten, bis ich sagte:" Ich will dieses Jahr noch einziehen. Ich erledige die Reinigung selbst!" Mir wurde ne halbe Miete erlassen, die der Vormieter bezahlen mußte. Dafür schrubb ich dann gern Küche und Bad. Und da der Herd in der Einbauküche so versaut war und stank, habe ich kurzerhand einen Neuen gekauft, auf Kosten der Vormieter. Da kenn ich nix.

#45 OFFLINE   joerg109

joerg109

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geschrieben 03. Oktober 2010 - 18:39

Hallo,
danke für die vielen guten Beiträge. Beim nächsten Säure-Einsatz (derzeit bin ich frei von Symptomen) werde ich mir 5%ige Salzsäure besorgen, um mögliche Nebenwirkungen durch nicht deklarierte Inhaltsstoffe in dem Zementschleierentferner zu vermeiden.
Über die unterschiedliche Wirkung von Baustoffen auf den Organismus kann ich ein Lied singen. Wir haben gerade ein altes Haus abgerissen und neu gebaut. Sämtliche Wandbeläge sind auf Kalkbasis. Zunächst ein Putz aus reinem Kalk und Sand/Marmormehl (wird von einem Restaurator in Süddeutschland selber gemischt und ist auch nicht teurer wie das Chemiezeugs), darauf dann Sumpfkalk (Stucco Veneziano) in den Wohnräumen und Tadelakt in Bädern und Toiletten. Der Tadelakt ist ein hydraulischer Kalk, der nach dem Verdichten mit Olivenseife mehrfach eingeseift wird. Dadurch wandelt er sich an der Oberfläche in Kalkstein um und wird wasserfest. Will sagen: Ich habe über Monate hinweg täglich mit stark alkalischen Baustoffen und mit Seifen gearbeitet, ohne dass ich irgendeinen Effekt auf der Haut verspürt hätte. Lediglich beim Anrühren von Kalk habe ich einen Mundschutz getragen, weil der dabei entstehende Staub die Bronchien stark reizt.
Grüsse
Joerg

#46 OFFLINE   Bibi

Bibi

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geschrieben 03. Oktober 2010 - 19:51

hallo, joerg -

ich kann dir nur raten, deine Blutwerte mal untersuchen zu lassen - und zwar ein grosses Blutbild -

nette Grüsse sendet - Bibi -

#47 OFFLINE   yankee333

yankee333

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geschrieben 04. Oktober 2010 - 18:46

Hallo Joerg

Erstaunlich was dieses Thema für eine Resonanz hat. Bevor du auf Salzsäurelösung umsteigst, mach mir bitte den Gefallen und miss zuerst den pH deines Hornbachreinigers mit Lackmuspapier ( der pH ist im Datenblatt ja nicht genau ersichtlich) und berichte mir diesen pH Wert. Ich kann dir dann berechnen, welchen Prozentsatz deine Salzseurelösung haben muss, damit sie den gleichen pH wie die Hornbachlösung hat. Ich habe das auch gelernt. Kannst natürlich auch zum Apotheker gehen und sagen du bräuchtest 1 L Salzsäurelösung mit dem pH X. Wenn du eine konzentriertere Stammlösung Salzsäure zum erstellen deiner Lösung verwendest (z.B. aus Kostengründen) berichte mir deren Konzentration, auch dann kann ich dir sagen wie zu zu mischen hast. Einfach mal 5%ige Salzsäure zu probieren scheint mir ein wenig gewagt, da eine 5%ige Salzseurelösung evt. viel saurer ist als dein Hornbachreiniger. Gruss

#48 OFFLINE   joerg109

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geschrieben 05. Oktober 2010 - 06:57

Beitrag ansehenyankee333 schrieb 04. Oktober 2010 - 18:46 :

Hallo Joerg

Erstaunlich was dieses Thema für eine Resonanz hat. Bevor du auf Salzsäurelösung umsteigst, mach mir bitte den Gefallen und miss zuerst den pH deines Hornbachreinigers mit Lackmuspapier ( der pH ist im Datenblatt ja nicht genau ersichtlich) und berichte mir diesen pH Wert. Ich kann dir dann berechnen, welchen Prozentsatz deine Salzseurelösung haben muss, damit sie den gleichen pH wie die Hornbachlösung hat. Ich habe das auch gelernt. Kannst natürlich auch zum Apotheker gehen und sagen du bräuchtest 1 L Salzsäurelösung mit dem pH X. Wenn du eine konzentriertere Stammlösung Salzsäure zum erstellen deiner Lösung verwendest (z.B. aus Kostengründen) berichte mir deren Konzentration, auch dann kann ich dir sagen wie zu zu mischen hast. Einfach mal 5%ige Salzsäure zu probieren scheint mir ein wenig gewagt, da eine 5%ige Salzseurelösung evt. viel saurer ist als dein Hornbachreiniger. Gruss

OK, mache ich. Im Moment ist ohnehin Warten auf den nächsten Schub angesagt. Lackmus bekomme ich in der Apotheke?
Joerg

#49 OFFLINE   Fuchs

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geschrieben 05. Oktober 2010 - 11:29

Hallo Jörg,

kurz gesagt ja! Oder über Laborbedarf. Vergleich doch mal im Internet die Preise dafür.

5% -ige Salzsäure enthält durch die Verdünnung mit Wasser viele Protonen. Und du erinnerst dich an den Beitrag, daß diese Protonen negative Auswirkung auf Eiweiss hat. Der Hornbach-Reiniger enthält bestimmt bereits Zusatzstoffe, um viele Protonen zu binden, damit das Chlor sich mit dem Kalk beschäftigt - logo!

Ich möchte nicht in den nachrichten hören müssen: "PSO -Patient hat sich in Salzsäure aufgelöst". Also bevor du die Hornabschilfende Wirkung von Salzsäure testest, probiers doch mal mit Apfelessig. Mokelchen weiß darüber bestens Bescheid.

Bearbeitet von Fuchs, 05. Oktober 2010 - 11:30


#50 OFFLINE   joerg109

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geschrieben 05. Oktober 2010 - 11:49

Beitrag ansehenFuchs schrieb 05. Oktober 2010 - 11:29 :

Hallo Jörg,

Ich möchte nicht in den nachrichten hören müssen: "PSO -Patient hat sich in Salzsäure aufgelöst". Also bevor du die Hornabschilfende Wirkung von Salzsäure testest, probiers doch mal mit Apfelessig. Mokelchen weiß darüber bestens Bescheid.


Keine Sorge, ich werde vorsichtig hantieren. Einen Vergleich mit Apfelessig werde ich gerne durchführen, insbesondere weil ich glaube, dass die von mir beobachtete Wirkung bei Salzsäure über die Hornabschilfung hinaus geht. Ansonsten wären die beachtlich langen beschwerdefreien Zeiten und die sich gesund anfühlende Haut vermutlich nicht erklärbar. Vergleichen kann ich die "Säurekur" mit meinen Erfahrungen als Windsurfer. Da bin ich oft über Tage hinweg stundenlang im Salzwasser und gleichzeitig werden Handflächen und Füße mechanisch stark beansprucht. Dies führt dazu, dass die oberen Hautschichten aufgeweicht und abgeschliffen werden. Die PSO lässt sich davon aber wenig bis gar nicht beeindrucken und kehrt innerhalb von wenigen Tagen zurück.



#51 OFFLINE   yankee333

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geschrieben 05. Oktober 2010 - 16:20

Hallo Joerg
Kannst auch probieren beim Hersteller nochmals den genauen pH-Wert zu erfragen, wenn sie ihn denn selber überhaupt wissen. So könntest du dir das Lackmuspapier sparen, wobei es nicht schlecht ist, wenn man mit verschiedenen Fläschchen hantiert, ein stück pH indikator zur Hand zu haben, um den pH- Wert zu überprüfen. Ich warte auf die Berechnungsgrundlagen. Gruss

#52 OFFLINE   Richard-Paul

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geschrieben 05. Oktober 2010 - 17:39

Beitrag ansehenRichard-Paul schrieb 02. Oktober 2010 - 12:13 :

Jetzt habe ich mein Lackmus-Papier. Die „große“ Rolle für € 15,11 ist ganz schön klein.

Aus der Apotheke.
Lg
Richard-Paul

#53 OFFLINE   joerg109

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geschrieben 25. Juli 2011 - 07:34

Hallo zusammen,

wegen einiger Nachfragen per Mail und weil es vielleicht auch andere Leser dieses Threads interessiert hier eine kurze Rückmeldung über die weitere Entwicklung:

Seit meiner „ungewollten“ erstenSalzsäure-Therapie ist die bei mir immer an Handflächen und Füßen aufgetretenePsoriasis zwar nicht komplett verschwunden, aber ich habe sie sehr gut unterKontrolle. Wenn ich merke, dass ein Schub bevor steht, dann reibe ich die Händeund Füße ganz kurz ein (never touch a running system - ich verwende nach wie vor den Zementschleier-Entferner) und bleibe dann symptomfrei. Allerdings mußte ichdas bisher erst 3 mal machen, d.h. die Häufigkeit solcher Schübe ist starkzurück gegangen. Zwischen den genannten Schüben kommt es schon mal vor, dassdie Haut etwas austrocknet und sich schält, allerdings ohne diePsoriasis-typischen Begleiterscheinungen (Pusteln). Im Vergleich zu vorher kann ich mich da eigentlich als „geheilt“ einstufen.


Viele Grüße

Joerg

Bearbeitet von joerg109, 25. Juli 2011 - 07:35


#54 OFFLINE   Fipsy

Fipsy

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geschrieben 30. August 2011 - 19:47

Ich nehme einfach an, dass das Mittel aus dem Baumarkt hat eine ähnliche Wirkung wie eine Laserbehandlung oder Bade-Puva. Aufgefallen ist mir, dass die Bemerkung zu den früher üblichen Teerbehandlungen (stand irgendwo hier) nicht erwähnt, dass diese abgesetzt wurden, weil krebsfördernd bzw. krebsauslösend. Bitte also keine Selbstversuche mit Teer, ohne sich vorher zu informieren.
Eure Fipsy.

#55 OFFLINE   Kuno

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geschrieben 03. September 2011 - 16:07

Liebe Leute!
Leider habe ich gerade nicht die Zeit, die gesamte Diskussion nachzulesen. Grundsätzlich sollte ein technisches Produkt nicht auf der Haut angewendet werden. Nicht umsonst sind die Bestimmungen für Arzneimittel wesentlich strenger als für Mittel zur Reinigung von Oberflächen. Für medizinische Zwecke ist z. B. ein höherer Reinheitsgrad erorderlich, weil Beimengungen, die in der Technik unbedenklich sind, am oder im Körper böse Nebenwirkungen erzeugen könnten.

Grundsätzlich sollte ein technisches Produkt nicht für Heilzwecke angewendet werden.

Die Schuppenflechte ist nicht per se ein Problem des pH-Wertes, auch wenn dieser verändert ist oder sein kann, sondern eine Autoimmunkrankheit.

Zu den verdünnten Säuren: Die Dissoziation also die TRENNUNG IN ANIONEN UND KATIONEN ist im Normalfall um so größer, je verdünnter eine Säure ist. Die Dissoziation einer Säure bringt den pH-Wert in den sauren Bereich, die Verdünnung einer Säure dürfte den gegenteiligen Effekt haben. Beides wirkt also für den pH-Wert gegensätzlich.

Jede Säure hat noch etliche substanzeigene Eigenschaften, die von der chemischen Zusammensetzung abhängig sind. Schwefelsäure wirkt wasserentziehend und kann Sauerstoff abgeben. Salpetersäure wirkt stark oxydierend durch seine Sauerstoffabgabe. Mit einem Gemisch von Salpeter- und Salzsäure kann man sogar Edelmetalle auflösen. Ansonsten kann eine Säure durch den pH-Wert niemals ein Edelmetall angreifen.

Irgendwo stand im Magen sei Schwefelsäure. Das stimmt nicht. Zur Verdauung und zur Abtötung von Bakterien bildet der Magen Salzsäure. Die Säure wird aber wieder neutralisiert, wenn sie in den Darm kommt. Diese Säure ist nicht ohne. Wenn z. B. bei der Refluxkrankheit saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt und das öfter über Jahre passiert, kann in der Speiseröhre durch die Säure Krebs entstehen.

Ich hoffe, dass nun wieder etwas mehr Klarheit in die Diskussion kommt. Am wichtigsten ist m. E.: Verwendet bitte keine technischen Produkte als Medikamente. Das ist gefährlich, weil es zu unerwarteten und unerwünschten Folgen kommen kann. Die Risiken für die Anwendung als Heilmittel sind bei technischen Produkten nicht hinreichend definiert, weil die Anwendungsbereiche sich deutlich unterscheiden.

Grüße von Kuno

#56 OFFLINE   joerg109

joerg109

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geschrieben 05. September 2011 - 08:22

Hallo Kuno,
es steht ausser Zweifel, dass man technische Produkte nicht für medizinische Anwendungen heranziehen soll. Ich habe in diesem Thread über eine zufällige Beobachtung geschrieben, die ich gemacht hatte, als ich bei mir im Keller ohne Handschuhe mit Zementschleierentferner gearbeitet habe.

Soweit ich dies für meinen Fall beobachten konnte, gliedert sich die Erkrankung, die sich durch Pustelbildung und anschließende starke Verschuppung und Austrockunung an Handflächen und Füßen äußert, in einen lokalen und einen "überlokalen" Teil (ich bin medizinischer Laie und möchte das auch bleiben... ;) . Der Überlokale Teil äussert sich in sporadischen Schüben in Form von überempfindlichen Hautstellen, Juckreiz etc. u.a. auch auf der Kopfhaut. Zusätzlich muß es aber auch einen lokalen, bakteriellen Teil geben, der von diesem überregionalen Teil zum Ausbrechen angeregt wird. Den lokalen Teil habe ich, Stand heute, vollständig unter Kontrolle, und dies obwohl ich zwischenzeitlich das Mittel überhaupt nicht mehr anwende.
Noch immer gibt es die Schübe. Noch immer merke ich es an den Handflächen. Sie fühlen sich dann für einige Stunden uneben an, so als würden Pusteln entstehen. Aber diese Erscheinung verschwindet nach kurzer Zeit. Es entstehen keine Pusteln und die Haut schuppt sich nicht.

Ich habe dies hier beschrieben, weil diese Beobachtung vielleicht ein Mosaiksteinchen bei der Entwicklung eines Mittels zur deutlichen Linderung der Pso. Pustulosa sein könnte.
Joerg




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