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klassische Homöopathie vs. Budenzauber

Homöopathie bei Psoriasis

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134 Antworten vorhanden

#1 Offline   Robin

Robin

    Ist schon ein bisschen hier

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geschrieben 21. Januar 2012 - 22:31

Hallo zusammen,

Ich bin aus Neugier in diesem Forum gelandet, weil ich eine Bekannte habe, die unter Psoriasis leidet. Nun habe ich mich hier angemeldet, um etwas zum Thema Homöopathie zu sagen. Seit Anfang der 90er habe ich mit dieser alternativen Heilmethode Erfahrung, und zwar nicht als Heilpraktikerin, sondern als Patientin. Ich habe sie immer als ausgesprochen effektiv und zuverlässig empfunden. Vor allen Dingen hat sie mir geholfen, Symptome zum Verschwinden zu bringen, wo die Schulmedizin gänzlich versagt hat.

Diese gesundheitlichen Probleme waren u.a.:
Massive Magenprobleme mit Entzündungen und nächtlichem Erbrechen - jetzt gar keine Magenprobleme mehr
Ständige schwere Infekte, die ca. alle 2 Monate auftraten und mit geprellten Rippen durch Husten endeten - jetzt so gut wie nie erkältet und wenn, dann nur leicht
Und seit Neustem hilft sie mir bei Neurodermitis - meine Erfahrungen beschreibe ich unten. (Ich weiß, dass Psoriasis etwas anderes ist als Neurodermitis und noch viel schlimmer!)

Erstverschlechterungen, welche einige Mittel in mir auslösten (nicht alle Mittel lösen Erstverschlechterungen aus), waren u.a.:

Kopfschmerzen verschiedener Art 14 Tage lang nach Sulphur C200
Steife Fingergelenke in der linken Hand (ca. eine Viertelstunde lang); rechts schwoll der Mittelfinger wiederholt an und ab (einen Tag lang) nach Pulsatilla C200
Massive Schleimentwicklung in Stirn und Nasennebenhöhlen nach Hydrastis C200

Erstverschlechterungen sind immer körperlicher Art, und Wirkungen der Mittel deutlich und unzweifelhaft spürbar und diagnostizierbar. Für akute Probleme (z.B. eine einfache Erkältung) verwende ich C30, für chronische Probleme C 200 und höher bis in die LM, auch Q-Potenzen genannt, hinein. Manche fahren mit Q-Potenzen besser, für andere reichen C-Potenzen. Ich gehöre zu der C-Fraktion. Ich weiß, das klingt alles bescheuert mit dem Verdünnen und Verschütteln, aber nach den ganzen Wirkungen, die ich erfahren habe, bin ich davon überzeugt, es steckt ein Mechanismus dahinter, der auch messbar wäre, wenn man wüsste, wie zum Teufel es funktioniert.

Durch Fehler in der Anwendung erreicht man sehr schnell, dass die Mittel überhaupt keine Wirkung haben. Damit die Mittel wirken können, sollte es in der Regel nur EIN Mittel in einer hohen Potenz sein, das bei chronischen Erkrankungen mindestens 3 Monate lang auswirken soll, bevor man ein anderes Mittel einnimmt. Substanzen wie Kaffee, Schwarztee, Minze, Menthol, Kampfer und Heilkräuter (auch die in der Küche verwendeten wie Kartoffeln mit Rosmarin) heben die meisten Mittel innerhalb eines Tages auf. Es muss dann eine erneute Gabe erfolgen. Die meisten Zahnpasten enthalten Menthol. Ich verwende dann immer Silicea-Zahnpasta (aus dem Reformhaus). Auf der Packung muss stehen: Ohne Minze und Menthol. Die andere enthält diese Substanzen und schmeckt absolut fürchterlich. Die Zahnpasta ohne Menthol schmeckt leicht salzig, für mich nicht unangenehm. Es gibt aber noch weitere Alternativen. Über die aufhebende Wirkung von Kaffee und Schwarztee wird unter den Homöopathen debattiert. Es scheint auch von Mittel zu Mittel zu variieren. Mit Kräuterbonbons habe ich einmal die Wirkung eines Mittels aufgehoben, und innerhalb eines Tages kamen die Schmerzen zurück. Es ist sehr wichtig, diese Substanzen zu vermeiden.

Bei sehr schwer erkrankten Personen geben Homöopathen manchmal 2 Mittel, sofern sich diese nicht aufheben. Die Regel ist aber nur eins. Für die Homöopathie ist immer die "Ersterhebung" und körperliche Untersuchung des Patienten wichtig, damit die Mittel individuell für den Patienten gefunden werden können.

Nun komme ich zum "Budenzauber", d.h. zu den Dingen, die einer vernünftigen Behandlung im Wege stehen und die durchaus auch von Ärzten angewandt werden, die sich der Homöopathie verschrieben haben:

Kinesiologie: Hinter diesem Fachwort versteckt sich einfach der Umstand, dass der Homöopath nicht repertorisiert, sondern nach einer gewissen getroffenen Vorauswahl (z.B. nur Nosoden) dem Patienten das Fläschchen mit den Globuli in die Hand drückt und dann gegen den anderen Arm des Patienten drückt, um so festzustellen, welches Mittel der Patient nun "braucht".

Nur Nosoden: Innerhalb eines Miasmas sind es nicht immer nur die Nosoden, die dem Patienten helfen. Die undifferenzierte Gabe aller Nosoden für alle Patienten ist also nicht unbedingt richtig. Vielmehr muss man sich an den Symptomen des Patienten orientieren.

Aura-Testen: Wem die Kinesiologie zu ungenau ist, der kann auch seine "Aura" testen lassen. Überhaupt hat sich beklagenswerterweise die Esoterik die Homöopathie unter den Nagel gerissen, obwohl die klassische Homöopathie eine rein medizinische Disziplin und auf Menschen ausgerichtet ist. Selbst wenn sie auch bei Tieren wirkt, gibt es hier den Nachteil, dass Tiere nicht ihren genauen Schmerz mitteilen können und man somit ausschließlich die klinischen Symptome der Erkrankungen zur Mittelfindung nutzen kann. Die Repertorien bieten für die Behandlung von Menschen Sicherheit. Dazu sind die genauen Symptome erforderlich.

Pendel: Der Arzt überlässt es der durch Pulsieren in seinem Daumen verursachten Pendelbewegung, welches Mittel der Patient "bekommt". Vorauswahl ist möglich.

Naturheilverfahren: Ärzte, die ein Naturheilverfahren-Schild an der Praxistür haben: Diese Ärzte haben kurze Kurse zu allen möglichen Naturheilverfahren besucht und weisen nicht immer die Ausbildung auf, die ein Homöopath benötigt.

Viele Mittel: Es ist vorgekommen, dass Heilpraktiker oder Laien ganz viele verschiedene Mittel empfohlen haben, vornehmlich in D-Potenzen, jeweils 5 Kügelchen von jedem Mittel dreimal täglich einzunehmen. Diese Mittel können sich gegenseitig aufheben. Viel Spaß beim Globuli-Essen.

Homöopathische Komplexmittel in Salben- oder Tropfenform: Man hat mehrere Mittel in niedrigen Potenzen zusammengemischt, in der Hoffnung, dass "irgendeins" schon helfen könnte - vorausgesetzt, die Mittel heben sich nicht gegenseitig auf. So ist es zu erklären, dass einige mit den Komplexmitteln zufrieden sind und andere nicht. Bei einigen ist zufällig ein Mittel drin, das geholfen hat. Die Regel der individualisierten Gabe wird aber verletzt.

D-Potenzen: Mein Homöopath (sehr erfahrender Arzt) sagte D-Potenzen würden allenfalls taugen, um leichte Erkältungen in den Griff zu bekommen. Er selbst verwende bei geringfügigen akuten Problemen C30 und bei chronischen ab C200 aufwärts. Für Psoriasis sind D-Potenzen mit Sicherheit ungeeignet.

Laien-Ratgeber: Nichts gegen Gräfe & Unzer und Konsorten, aber diese Ratgeber sind viel zu dünn, um zuverlässige Informationen zur Mittelfindung zu liefern. Man benötigt wenigstens ein gutes Repertorium und weitere Fachliteratur und in jedem Fall die Diagnose eines Arztes, der dann auch entscheiden muss, ob dringende schulmedizinische Maßnahmen (z.B. Operationen) zu ergreifen sind, damit die Sache nicht nach hinten losgeht. Meine Ärztin ist auch meine Verbündete, denn sie sagt mir, was sie sieht oder hört. Einmal habe ich das richtige homöopathische Mittel erst gefunden, nachdem ich bei ihr war und ihre Beobachtungen mit berücksichtigen konnte.

Sankaran: Dieser Ansatz versucht, eine "Wahnidee" im Patienten zu heilen. Eine Ärztin, die nach der Sankaran-Methode vorging, schaffte es auch im dritten Versuch nicht, mir ein Mittel zu geben, das eine Wirkung zeigte, daher vielleicht meine Skepsis. Diese Methode wird von deutschen Homöopathen sowohl heftig kritisiert als auch mit Neugier betrachtet. Wichtig ist nur zu wissen, dass Sankaran nicht mehr nach den Repertorien von Hahnemann vorgeht. Die detaillierten Symptome des Patienten werden zugunsten seiner Psyche nicht mehr beachtet. Fragt den Homöopathen, ob er nach Hahnemann oder Sankaran vorgeht. Ich denke, dass Sankaran bei Psoriasis ungeeignet ist.

Konstitutionsmittel: Es gibt Ärzte und Heilpraktiker, die, egal was für eine Erkrankung, immer nur das Konstitutionsmittel des Patienten suchen und das verschreiben. Verlässt man sich ausschließlich auf das Konstitutionsmittel, nimmt man sich die Optionen für Heilreize, die andere Mittel setzen könnten.

Die einzige Methode, die bei mir funktioniert hat, ist die sorgfältige Wahl eines einzigen Mittels aufgrund der detailiert vorhandenen Symptome. Alles andere ist Fischen im Trüben und sollte nicht ermutigt werden. Bei dem vielen Humbug, der in Sachen Homöopathie verbreitet wird, ist es nicht schwer, zu dem Schluss zu kommen, dass alles nur Lug und Trug ist. Für den Psoriasis-Patienten ist die Miasma-Theorie von Hahnemann viel interessanter. Da ist die Psora für Hauterkrankungen und die Sykose für "zu viel", denn das ist es ja. Es wird zu schnell neue Haut gebildet.

Neurodermitis:

Seit letztem Spätsommer habe ich auf dem Rücken ein Ekzem, das von meiner Ärztin als neurodermitisches Ekzem diagnostiziert wurde. Weder Cortison noch Nachtkerzenölsalbe brachten eine deutlich spürbare Besserung. Daher entschloss ich mich wieder für die Homöopathie.

Sulphur C 200 - das allgemeine Jucken der Haut verschwand. Keine Auswirkungen auf das Ekzem.
Tuberculinum C 200 - Kurz nach Einnahme der Globuli fing das Ekzem an zu kribbeln und färbte sich in den darauffolgenden Wochen bräunlich. Die schuppige, pustulöse Haut verschwand. Das Ekzem juckte nicht mehr. Die Ärztin hatte keine Erklärung für die positive Veränderung.
Zurück zu Sulphur aufgrund eines anderen dringenden Symptoms. Das neue Symptom war gut abgedeckt, aber die Neurodermitis brach mit großflächiger Röte, Pusteln und heftigem Jucken wieder aus.
Psorinum C 200: Das heftige Jucken und die Röte verschwanden innerhalb eines halben Tages. Unter zusätzlicher Anwendung von Schüsslersalz-Salbe Nr. 1 heilen Pusteln und das Ekzem nun ab, wobei beide hellrot verblassen. Das mit der Schüsslersalbe war für mich die größte Überraschung, denn ich habe die Salben nie als besonders effektiv erfahren - zumindest nicht langfristig. Und andauernd diese Tabletten lutschen kann auch kein Mensch. Nach Ablauf der drei Monate möchte ich wiederum auf Tuberculinum, und dann, wiederum drei Monate später auf Sulphur umstellen und hoffe, die Erkrankung dauerhaft in den Griff zu bekommen. Wir werden sehen.

Psoriasis ist eine weitaus schwerere, tiefgreifendere Erkrankung als Neurodermitis. In einer homöopathischen Fachzeitschrift habe ich die Aufforderung gelesen, man müsse sich auch dieser Erkrankung "stellen". Intuitiv und aufgrund meiner Erfahrungen mit der klassischen Homöopathie denke ich, dass man bei Psoriasis mit einem Mittel beginnt, das die Krankheit und die Begleitsymptome abdeckt (z.B. Schlaflosigkeit). Dann wäre zu hoffen, dass die Krankheit sich verändert und den Weg zu den weiteren Mitteln weist. Es ist damit zu rechnen, dass Mittel wiederholt werden müssen. Außerdem würde ich die Erkrankung "einkreisen", das heißt, im Laufe der Zeit mehrere Mittel geben, die Psoriasis abdecken. Aufgrund der notwendigen langen Wirkzeit wird es eine Langzeitbehandlung. Wenn es ganz schlecht läuft, kann Homöopathie ggf. die Erkrankung nur mildern. Zum Glück stellen sich positive Wirkungen schon nach kurzer Zeit ein, so dass es nicht schwerfällt, das Mittel auswirken zu lassen. Nosoden müssen mittlerweile mittels ärztlichen Privatrezepts aus dem Ausland (Österreich) besorgt werden, was eine desaströse Entwicklung ist, denn ohne Psorinum hätte ich echt alt ausgesehen. Damals bat ich meinen Zahnarzt, mir das Rezept auszustellen. Auch wenn Nosoden nicht immer das richtige Mittel sind, sind sie, generell gesehen, doch sehr wichtig.

In der Literatur bin ich zufällig auf das Buch von Marianne Sebok, "Schuppenflechte, Selbstheilung ohne Medikamente" gestoßen. Die Autorin gibt an, ihre Schuppenflechte mithilfe von Obst- und Gemüsesäften nach Norman Walker sowie u.a. Aloe Vera überwunden zu haben. Sie hat außerdem alle Genussmittel eingestellt und auch das Rauchen aufgegeben. Die Autorin wurde wegen ihres Buches von einem bayerischen Rundfunksender interviewt. Da ich diese Erkrankung nicht habe, kann ich nicht selbst prüfen, inwiefern diese Ratschläge die Erkrankung zum Stillstand bringen können, und ohne eigene Erfahrungen möchte ich auch nicht einfach per sé Werbung für dieses Buch machen. Vielleicht lässt es sich ja auch aus einer Bücherei ausleihen.

Gleichwohl habe ich frisches Obst und Gemüse - auch in Saftform - für meinen Körper als wohltuend und energiespendend erfahren und finde, dieser Ansatz, zusammen mit der klassischen Homöopathie, könnte die Chancen für eine Heilung verbessern. Wenn ich eine schwere Erkrankung hätte, würde ich auf jeden Fall wollen, dass die Homöopathie mit eingesetzt wird.

Ich wünsche allen viel Erfolg und Glück.

Robin


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#2 Offline   ftgfop

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geschrieben 21. Januar 2012 - 22:50

"Klassische Homöopathie" = Budenzauber.

#3 Offline   ftgfop

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geschrieben 22. Januar 2012 - 11:08

Nur, weil es doch gelegentlich mal wieder Spaß macht:


http://blog.gwup.net...ie-nobelpreise/

#4 Offline   Robin

Robin

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geschrieben 22. Januar 2012 - 11:25

Eben nicht! Die klassische Homöopathie hat bei mir sehr viele schwere Erkrankungen zum Verschwinden gebracht, wie ich oben dargelegt habe. Dabei handelt es sich nur um einen Teil der Symptome, der mittels Homöopathie verschwunden ist. Die Veränderungen sind von Ärzten feststellbar, sei es, dass der Patient plötzlich nicht mehr mit einer schweren chronischen Erkrankung alle 2 Monate auf der Matte steht oder dass sich die Farbe eines Ekzems verändert und es nicht mehr juckt. Das sind Veränderungen, die der Patient spürt und der Arzt sehen kann. Die klassische Homöopathie ist für mich eine gute Option zum Krankbleiben. Neurodermitis ist nämlich nach Ansicht der Schulmediziner auch nicht heilbar, weil die ja nur Cortison haben. Ich werde aber meine Neurodermitis mit Homöopathie für immer los, da die Mittel ja schon gezeigt haben, wie sie auf die Haut wirken. Im Augenblick z.B. habe ich überhaupt keine Beschwerden. Das Ekzem und die Pusteln heilen gerade ab.

Robin

#5 Offline   Ruhrpott

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geschrieben 22. Januar 2012 - 11:44

und wieder jemand der den Stein der Weisen gefunden hat :D

#6 Offline   ftgfop

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geschrieben 22. Januar 2012 - 11:54

und wieder jemand der den Stein der Weisen gefunden hat :D


Tschuldigung, wenn ich korrigiere:

*Wieder mal* das "Nichts der Unweisen"....

#7 Offline   Robin

Robin

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geschrieben 22. Januar 2012 - 12:41

Zunächst einmal müsste es heißen: Willkommen im Forum, denn ich bin neu hier. Stattdessen werde ich fast beschimpft dafür, dass ich gestern den ganzen Abend da gesessen und geschrieben habe, um meine sehr guten Erfahrungen mit der Homöopathie darzulegen und als Orientierungshilfe zu erklären, unter welchen Umständen Homöopathie nicht funktionieren kann.

Ich habe in meinem Beitrag zwei Optionen erwähnt, wie man gegen Psoriasis vorgehen könnte. Leider habe ich als Erfahrungsschatz "nur" eine Neurodermitis zu bieten, die allerdings ohne die Homöopathie nicht abheilte und teuflisch juckte. Für mich macht die klassische Homöopathie den Unterschied aus zwischen chronisch sehr krank - und damit wohl letzten Endes auch berufsunfähig - und fast vollkommen gesund. Hinsichtlich der mit Homöopathie erfolgreich behandelten Symptome habe ich seitens der Schulmedizin immer nur gehört: 'Gehen Sie nach Hause, ich kann Ihnen nicht mehr helfen' oder 'leider haben "wir" nichts, was wir dagegen tun können'.

Es entscheidet jeder selbst, ob er die Homöopathie mit einbinden will oder nicht. Wer nichts davon wissen will, lässt es eben. Es hat aber niemand das Recht, diese zuverlässig funktionierende Heilmethode mittels eklatanten Falschaussagen zu verunglimpfen und damit anderen die Möglichkeit zu nehmen, womöglich völlig gesund zu werden oder zumindest ihren Zustand zu verbessern.

Gleichwohl gibt es aber starke Interessengruppen, die wollen, dass alle Patienten "wissen", dass an der Homöopathie nichts dran ist. Es werden absichtlich Reihentests mit einem Mittel an mehreren Patienten durchgeführt, damit man hinterher sagen kann, dass es keine Wirkung gab bzw. eine Wirkung lediglich auf dem Placebo-Effekt beruhe. Aufgrund der individualisierten Mittelwahl in der Homöopathie kann man Verbesserungen aber nur jeweils an einzelnen Patienten feststellen.

Ich habe hier für diejenigen geschrieben, die sich für die Homöopathie interessieren. Alle anderen dürfen es gerne lassen.

Einem Homöopathen würde ich die folgenden Fragen stellen:

Arbeiten Sie nach Hahnemann? Machen Sie eine Ersterhebung und wählen Sie Ihre Mittel sorgfältig aufgrund der Repertorisierung?


Robin

#8 Offline   Andreas

Andreas

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geschrieben 22. Januar 2012 - 12:46

Hallo Robin
Ersteinmal heisse ich dich hier bei uns herzlich Willkommen :).
Und vielleicht kannst du ja was mit dem Bericht anfangen.
Der besagt auch, das die Homoöpathie nicht wirkt.




http://www.zdf.de/ZD...r-Homoeopathie?

#9 Offline   ftgfop

ftgfop

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geschrieben 22. Januar 2012 - 12:54

Wer nichts davon wissen will, lässt es eben. Es hat aber niemand das Recht, diese zuverlässig funktionierende Heilmethode mittels eklatanten Falschaussagen zu verunglimpfen



Also erstmal würde ich mich in einem Forum informieren (Suchfunktion) - da ist ja aufs schönste nachzulesen: "Homöopathie ist Humbug".

Homöopathie ist

- weder zuverlässig

- noch funktionierend

- und schon gar nicht eine Heilmethode

Homöopathie ist Humbug. Es gibt keinerlei Beleg für die Wirkung oder Wirkungsweise von Homöopathie.
Du magst an Homöopathie glauben, wie andere an den "lieben Gott". Nur leider ist das eben nichts anderes: Ein Glaube. Ein Aberglaube sogar. Du darfst sogar missionieren, wir leben in einem freien Land und du schreibst in einem freien Forum. Nur bitte erwarte eines nicht: dass alle ihren Verstand abschalten und diesen Unsinn ohne Widerworte einfach so stehen lassen.

Schönen Sonntag noch!

Bearbeitet von ftgfop, 22. Januar 2012 - 12:56


#10 Offline   Marko

Marko

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geschrieben 22. Januar 2012 - 13:12

*aushol*

... ach Mist, wurde schon alles gesagt. Ich werde alt. Bild

#11 Offline   Bremen

Bremen

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geschrieben 22. Januar 2012 - 13:44

und nicht vergessen:

Wichtige Fragen/Antworten


sonnigen gruß - markus

Bearbeitet von Bremen, 22. Januar 2012 - 13:45


#12 Offline   Ruhrpott

Ruhrpott

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geschrieben 22. Januar 2012 - 13:48

Bingo :D


Bearbeitet von Ruhrpott, 22. Januar 2012 - 13:49


#13 Offline   Robin

Robin

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geschrieben 22. Januar 2012 - 15:21

Ich habe noch eine letzte Frage an den Homöopathen vergessen. Die lautet: Arbeiten Sie nach der Miasma-Theorie Hahnemanns? Wenn der Homöopath alle diese Fragen bejaht, kann man davon ausgehen, dass er Mittel verschreibt, die helfen.<br><br>Was Berichte darüber angeht, dass die Homöopathie nicht wirken soll, so stoßen diese bei mir auf Granit. Denn:<br><br>schwere chronische Magenprobleme mit Geschwulstbildung in der Speiseröhe, entzündeter Magenschleimhaut und (insbesondere nach Einnahme säurehemmender Tabletten) mehrmaligem nächtlichen Erbrechen JEDE NACHT (ein Internist dachte sogar es könnte Krebs sein)! - vollkommen schmerzfrei mit Carcinosinum C 200 nach 2 Tagen<br><br>Infekt mit Fieber, damals mittelschwerer Verlauf, üblich 1 1/2 Wochen Genesungsdauer - Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Fieber ebenfalls weg am Morgen des zweiten Tages. Ich begann mit einem Frühjahrsputz in der Wohnung und fühlte mich kräftig.<br><br>Chronische Rückenschmerzen bei Skoliose - innerhalb von 2 Wochen weg mit Pulsatilla. Heute nur noch Rückenschmerzen bei vielem Bücken oder wenn ich länger auf einer harten Holzbank sitze.<br><br>Ca. alle 2 Monate auftretende Infekte, die mit starkem Brennen im Hals begannen und mit so schlimmem Husten endeten, dass ich kaum Luft bekam und mir regelmäßig mindestens eine Rippe prellte. Genesungsdauer: mindestens 1 1/2 Wochen, einmal 3 Wochen, weil die Lunge immer stärker in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Ärztin ließ mich zur Sicherheit röntgen. - Nach Gabe verschiedener Mittel aus dem Psora Miasma sowie Phosphor bin ich nunmehr so gut wie nie erkältet. Eine Erkältung im letzten Herbst beschränkte sich auf leichte Halsschmerzen und ein wenig Schnupfen. Nach 3 Tagen war alles vorbei.<br><br>Neurodermitis, die mit einem monatelang bestehenden und nicht abheilen wollenden Ekzem begann und mit großflächig stark geröteter und juckender Haut mit Pusteln endete. - Die Haut juckt nicht mehr. Keine Rötung. Gerade heute habe ich festgestellt, dass die Pusteln nur noch ein blasser roter Fleck sind. Das Ekzem ist mittlerweile so sehr verblasst, dass die übliche Hautfarbe fast erreicht ist. Mehrere homöopathische Mittel und Schüssler-Salbe Nr. 1 (siehe oben). Ich war bei der ersten Anwendung sehr überrascht, dass das Ekzem unter der Salbe sofort aufhörte zu jucken und kurz darauf kribbelte. Während ich Psorinum C200 weiterwirken lasse, trage ich die die Salbe mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auf. Zwei weitere homöopathische Mittel fehlen mir noch, die ich in den nächsten Monaten einnehmen werde. Es geht mir gut.<br><br>Das ist der Grund, weshalb ich mir die Mühe mache, ins Internet zu gehen und meine Erfahrungen im Detail zu schildern. Nun ist Psoriasis eine Auto-Immunerkrankung und noch viel tiefgreifender als Neurodermitis. Andererseits waren meine eigenen Erkrankungen auch schwer und mit der Schulmedizin nicht in den Griff zu bekommen. <br><br>Und ich bin auch wahrlich nicht die einzige oder der einzige, der von der klassischen Homöopathie profitiert. Mit irgendeinem "Glauben" jedweder Art hat das gar nichts zu tun. Die Mittel wirken nie über das hinaus, was in den Repertorien steht. Sind mehr Probleme vorhanden, muss man das Mittel ändern.<br><br>Darüber hinaus: Wer glaubt denn den Stuss, dass man, ausschließlich vom "festen Glauben" beseelt, schwere Erkrankungen heilen kann oder dass sie ausschließlich glaubensbedingt entstehen? Vielmehr sind die Erkrankungen, die ich bisher hatte, alle vererbt und finden sich auch in der Verwandtschaft wieder. Und wie entstehen Autoimmunerkrankungen eigentlich? Das ist eine Frage, die ich für mich noch nicht beantworten konnte.<br><br>Wenn ich zum Hausarzt gehe, bin ich vielleicht nicht "festen Glaubens", aber ich gehe doch in der Annahme hin, dass der Arzt für mich ein Medikament hat, das ich vorübergehend einnehme und nicht mehr brauche, wenn ich wieder gesund bin. Nur war das leider nie der Fall. Sichtbare und spürbare Änderungen nach Einnahme homöopathischer Einzelmittel hingegen lassen mich hoffen, dass auch das nächste Problem in den Griff zu bekommen ist. Je mehr die klassische Homöopathie dies für mich belegt, umso größer meine Hoffnung, dass es auch das nächste Mal wieder so sein wird.<br><br>Robin

Bearbeitet von Robin, 22. Januar 2012 - 15:39


#14 Offline   Marko

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geschrieben 22. Januar 2012 - 15:31

Was Berichte darüber angeht, dass die Homöopathie nicht wirken soll, so stoßen diese bei mir auf Granit.

Das sind keine Berichte, das sind Beweise.

schwere chronische Magenprobleme ... Infekt mit Fieber ... Chronische Rückenschmerzen bei Skoliose ... Ca. alle 2 Monate auftretende Infekte ... Neurodermitis ...

Und wo sind die Beweise, dass Du das alles erfolgreich mit Homöopathie behandelt hast?

Das ist der Grund, weshalb ich mir die Mühe mache, ins Internet zu gehen und meine Erfahrungen im Detail zu schildern.

Leider sind Deine Erfahrungen wertlos, weil subjektiv und nicht überprüfbar.

Andererseits waren meine eigenen Erkrankungen auch schwer und mit der Schulmedizin nicht in den Griff zu bekommen.

Sagt wer?

#15 Offline   Ruhrpott

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geschrieben 22. Januar 2012 - 15:51

ich frag mich grad von wo Robin kopiert :rolleyes:

#16 Offline   ftgfop

ftgfop

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geschrieben 22. Januar 2012 - 16:27


Das Selbstempfinden, Gefühl,
wird abgetötet. Die Haut (Abgrenzung nach Außen) verhärtet und läßt nichts mehr durch.




Ist doch eh alles psychisch. Das vergesst ihr Homöopathisten immer :-)

#17 Offline   Robin

Robin

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geschrieben 22. Januar 2012 - 21:23

Ich kopiere nicht, denn ich schildere meine eigenen Erfahrungen mit der klassischen Homöopathie. Das allerdings habe ich an verschiedenen Stellen getan, und zwar auf Deutsch und auf Englisch wobei die Neurodermitis neueren Datums ist. Ich hatte die Probleme erst seit letztem Spätsommer, und nun klingen die Symptome ab. Andere haben diese Erkrankung unverändert seit Jahren und leiden darunter; man beachte nur mal die Anzeige auf der rechten Seite.

Die Ärzte haben gesagt, dass sie mir nicht helfen können und zwar weder bei den chronischen Magenproblemen noch bei den fürchterlichen Infekten und auch nicht bei der Neurodermitis. Die Ärztin sagt, sie mag Cortison nicht, weil Cortison nicht heilt, und es war auch sie, die festgestellt hat, dass sich mein Ekzem verändert hat, nicht ich. Ich merke lediglich, dass die Rötung verblasst und nichts mehr juckt. Wenn ich dann gesund bin - im Gegensatz zu andern, die ausschließlich auf die Schulmedizin setzen - dann ist das für mich Beweis genug. Ich habe die klassische Homöopathie als derart zuverlässig und effektiv erfahren, dass ich ALLE gesundheitlichen Probleme mit ihr löse. Meine Ärztin ist zufrieden, wenn ich gesund bin und sie mich nicht krankschreiben muss. Schließlich ist ihr Wartezimmer noch voll genug.

Allerdings frage ich mich, ob ich gerade nur von "Aufpassern" umgeben bin, Menschen, die im Internet darauf achten sollen, dass nur ja niemand etwas Positives über die Homöopathie sagt, geschweige denn anderen mitteilt, wie wirksam sie wirklich ist, wenn man sie richtig anwendet. Das liegt daran, dass ich die hier gemachten "Aussagen" schon hundertmal und in verschiedenen Sprachen gelesen habe. Sie reichen von sinnbefreiter Polemik wie der "Stein der Weisen" über "Studien" und "Beweise", dass die Homöopathie angeblich wirkungslos sei und der Aussage, dass (natürlich) alles nur subjektiv empfunden und nicht beweisbar sei bis hin zu der Unterstellung, dass man nicht die Wahrheit sage und der Schildernde von irgendwoher "kopiert" habe.

Von Erkrankten würde man eher Berichte erwarten wie: Ich war beim Homöopathen, der hat gegen meinen Arm gedrückt oder ein Pendel genommen und das Ergebnis hat mir nix gebracht. Daher denke ich, dass das alles Humbug ist. Ich würde dem vollkommen zustimmen. Mich würde überhaupt interessieren, ob ein an Psoriasis Erkrankter schon einmal beim klassischen Homöopathen war, was der Homöopath gemacht hat und was das Endergebnis war. Immerhin ist es eine Autoimmunerkrankung, und die Homöopathie hat durchaus ihre Grenzen.

Und übrigens, es gibt wissenschaftliche Studien, die belegen, dass die klassische Homöopathie wirksam ist. Diese sind z.B. in homöopathischen Fachzeitschriften nachzulesen, wenn man sich die Mühe macht. Nur erwähnt man die nicht so gerne, wenn das Ziel ist, die Homöopathie als Konkurrenz um die Gesundheit (oder Krankheit) der Patienten auszuschalten weil man selbst mit dem Leiden der Patienten Geld verdienen will und daher KEIN Interesse daran hat, dass die Patienten womöglich dauerhaft wieder gesund werden.

Die klassische Homöopathie lässt sich übrigens problemlos mit vielen anderen Therapien kombinieren.

#18 Offline   ftgfop

ftgfop

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geschrieben 22. Januar 2012 - 21:30

Und übrigens, es gibt wissenschaftliche Studien, die belegen, dass die klassische Homöopathie wirksam ist.


Die gibt es nicht.

Diese sind z.B. in homöopathischen Fachzeitschriften nachzulesen...


Ach so. "Homöopathische Fachzeitschriften" - sind das diese wissenschaftlich neutralen Fachzeitschriften, von denen alle reden?



#19 Offline   Marko

Marko

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geschrieben 22. Januar 2012 - 21:33

Homöopathische Fachzeitschriften sind in Bezug auf wissenschaftliche Ergebnisse ungefähr genauso glaubwürdig und relevant wie die Bibel in Bezug auf evolutionäre Ergebnisse.

#20 Offline   charly-chicken

charly-chicken

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geschrieben 22. Januar 2012 - 22:10

Mein Gott - es ist ja nicht zu glauben: lasst doch jedem seine Überzeugung - wer sagt denn, dass gerade "Eure" die richtige ist...?! Selbst Versuche mit Placebos haben schließlich oft schon positive Wirkungen gehabt, weil die Selbstheilung des Körpers durch den "Glauben" aktiviert wurde. Und das ist doch die mildeste Form... - in jedem Menschen stecken solche Kräfte - man muss sie halt nur zu aktivieren wissen...


Übrigens: unser Papagei war längere Zeit extrem nervig (obwohl er sonst absolut brav und ruhig war) - so, wie ein Quengelkind - man hätte ihn vor Frust gegen die Wand schlagen können... - Ich weiß nicht mehr, welches Mittel meine Heilpraktikerin, die u.a. auch Homöopathie macht, mir damals gegeben hat - es hat jedenfalls postwendend geholfen, obwohl der Vogel es nicht mitbekommen hat (auch geschmacklich nicht - wurde in kräftigem Multi-Saft verabreicht).



Ich selbst bin der H. gegenüber tolerant - wem es hilft, der soll es nehmen. Wer nichts davon hält, kann das auch machen - aber fallt nicht wie die Raubtiere über Andersdenkende her - denn das zeigt doch nur, dass es gar nicht darum geht. Also nutzt die Zeit sinnvoll, Euch mit Dingen zu beschäftigen, die Euch entspannen... *smile*



LG Charly-chicken





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