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Vergiftung durch Nahrung: Gewürze, Genußgifte, Nahrungszusätze


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71 Antworten vorhanden

#1 Gast - Gast - Paul

Gast - Gast - Paul
  • Gäste

geschrieben 08. Februar 2001 - 01:51

Hallo Leute mit empfindlicher Haut,
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letztes Jahr hatte ich zum erstenmal einen sehr starken Schub Schuppenflechte, heute habe ich fast keine Symptome mehr. Nach der Analyse meiner Lebensgewohnheiten wurde er ganz sicher durch den Verzehr von Fertigsuppen ausgelöst. Angeregt durch Tips aus dem Internet, bzw. der Lektüre der dort vorgeschlagenen Bücher habe ich mit einer Suchdiät begonnen. Das heisst ich habe unter Verzicht von Cortison nur noch sichere Lebensmittel gegessen und dann immer 1 weiteres Lebensmittel ausprobiert. Bei einem auslösenden Lebensmittel hat mein Körper nach ein paar Stunden mit Flecken und Pusteln reagiert. Es hat sich herausgestellt, das die auslösenden Lebensmittel dieselben waren, die auch in der Literatur als Auslöser verantwortlich gemacht werden.:
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Gewürze wie Paprika, Pfeffer, Muskat, Senf, Nelken, Kümmel,Zimt z.B. versteckt in Wurst u. Fertigprodukten(wie Ketschup, Fertigsuppen bestehen fast nur aus Gewürzen u. Geschmacksverstärker), Nüsse/Nußöle z.B. Magarine daraus, Citrusfruchtfertigsäfte(die mit Schale gepresst werden, Geschmacksverstärker(auch in Würsten u. Fertigprodukten, Alkohol(vor allem in Form des Weines, wegen des Schwefels u. Gerbsäuren), Kaffee/schwarzer Tee, Schokolade, Mohrrüben, Äpfel, Tomaten/Paprika, Eier. Allein das Weglassen der Fertigsuppen hat die Symptome nicht verschwinden lassen. Eine Striktere Nahrungsaufnahme war aber erfolgreich. Innerhalb von 2 Monaten sind die Symptome allmählich verschwunden. Jetzt lebe ich nicht mehr ganz streng danach, d.h. jetzt esse ich wieder in geringerem Maß Eier, Mohrrüben, Tomaten, weil diese ja auch wichtige Nährstoffe enthalten. Es muß also eine Reaktionsschwelle überschritten werden, so das es zum Schub kommt. Deshalb machen viele Leute immer einzelne Lebensmittel verantwortlich, die bei ihnen gerade zufällig zum Überschreiten der Reaktionsschwelle geführt haben. Umgekehrt muß eine stärkere Entgiftung stattfinden, um die Symptome verschwinden zu lassen. Bei einem akuten Schub muß man aber streng sein, dann ist man auch erfolgreich. Mehr in meiner Homepage:
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http://www.eignehilfe.de
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Da ich Schwimmer bin und das Strapazieren der Kopfhaut durch waschen Kopfschuppen u. Haarausfall verursacht verwende ich keine Schampos mehr(allenfals Balsam ist verträglich) u. creme meine Kopfhaut u. kurzen Haare nach dem Schwimmen/duschen immer mit Körperlotion z.B. von Nivea ein. Die Haut trocknet nicht mehr aus. Die Schuppen bilden sich innerhalb 1 Woche zurück. Die Schuppen immer auswaschen zu wollen führt zu einem schlimmen Kreislauf der Hautbelastung.
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Jetzt fühle ich mich wieder wohl in meiner Haut, wie seit meinem 15. Lebensjahr nicht mehr, als ich mit dem Schwimmen angefangen habe.
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Viel Glück u. schreibt mir u. in diesem Forum ob es hilft.
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Paul<br>


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#2 Gast - Gast - Paul

Gast - Gast - Paul
  • Gäste

geschrieben 15. Februar 2001 - 23:46

Hallo,
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ich wollte noch eine Ergänzung loswerden.
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Es fällt ja auf, das viele Auslöser der Schuppenflechte in der Nahrung z.B. aus der Gruppe der Nachtschattengewächse, wie Tomaten/Paprika, u.a. wie Kakao als gemeinsamen Inhaltsstoffe Alkaloide aufweisen, die sowieso schon als giftig gelten. Je unreifer die Früchte oder Wurzelknollen sind, desto mehr Gift enthalten sie.
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Wenn so viele Tausende Betroffene solche Reaktionen wahrnehmen, sollte dies auch als Ansatzpunkt für die Forschung genommen werden.
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Gibt es hier auch Leser im Forum, die die Abläufe in der Forschung kennen?
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Mich würden auch Reaktionen von Ärzten interessieren, inwieweit sie eine Nahrungsumstellung fördern, welche Erfahrung sie damit gemacht haben und ob sie diese Erfahrungen auch an Kollegen weitergeben?
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mfG
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Paul<br>

#3 Gast - Gast - Paul

Gast - Gast - Paul
  • Gäste

geschrieben 19. Februar 2001 - 23:22

Hallo Schuppis,
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ich halte Psoriasis eigendlich auch für eine Stoffwechselkrankheit. Gifte verschiedenster Art stören diesen Stoffwechsel, z.B. des Hormonstoffwechsels.
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Es gibt natürlich viele Möglichkeiten hier einzugreifen. Neben Solarium und Urlaub im Süden überhaupt kann man natürlich versuchen diese Gifte zu vermeiden.
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Das beste ist, Ihr versucht herauszufinden, wogegen ihr empfindlich seid. Ihr müßt versuchen euch mit einer sicheren Nahrung zu ernähren. Wenn ihr dann unsichere Lebensmittel ausprobiert, könnt Ihr sehen, wie ihr darauf reagiert.
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Melkfett halte ich für ein sehr gutes Pflegemittel für die Haut, besonders für die Kopfhaut. Aus ästhetischen Gesichtsgründen ist es wahrscheinlich günstiger sich die Haut, besonders die Kopfhaut mit Körperlotion zu pflegen.
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m.v.G.
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Paul<br>

#4 Gast - Gast - Peter

Gast - Gast - Peter
  • Gäste

geschrieben 22. Februar 2001 - 14:45

Hallo Paul,
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jetzt war ich auch mal auf deiner informativer Homepage.
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Oft hört man ja davon, das ein bestimmtes Lebensmittel oder Genußmittel die Krankheit ausbrechen lassen. Deine Hypothese, das es vor allem wohl bestimmte, durchaus bekannte Stoffwechselgifte sind, ist überzeugend überzeugend. Es erklärt viele Phänomäne dieser Krankheit logisch. Ich glaube die meisten Menschen glauben auch an diese Ursache. Es fällt ihnen nur sehr schwer sich langfristig von vielen Angewohnheiten zu trennen. Außerdem dauert es ja relativ lange, bis alle Symptome verschwunden sind. Soviel Gedult kann nicht jeder aufbringen. Es ist einfacher sich Cortison auf die Haut zu schmieren.
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Ich wünsche allen gute Besserung
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mfG
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Peter<br>

#5 Gast - fingo

Gast - fingo
  • Gäste

geschrieben 22. Februar 2001 - 23:21

Mit einer Diät allein ist es auch nicht getan.
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Zuerst muß man eine Entgiftungskur über sich ergehen lassen, damit die Leber usw. in die Lage versetzt wird wieder ordentlich zu arbeiten, und die Haut nicht weiter als Umgehungstraße der eigentlich dafür vorgesehenen Organe fungiert.
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Diese kurze Kur ist völlig problemlos und fordert nur für 4 Tage eine gute Selbstbeherschung.
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Für die Ernährung danach gibt es viele Empfehlungen und sogar Kochbücher. Wer sich daran nicht halten kann und hier im Forum immer noch nach Wundersalben sucht wird leider keinen Erfolg in der Bekämpfung seiner Krankheit haben.
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Wir sind alle daran gewöhnt einen Kratzer im Lack unseres Autos einfach zu übermalen, einen Rechtschreibefehler vom Computer korrigieren zu lassen, eine falsche Bestellung einfach zurückzuschicken.
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Mit der Gesundheit des Menschen geht das nicht so einfach. Wenn Ich morgen Krebs habe kann ich das weder reklamieren noch zurückschicken oder auswechseln wie ein defektes Teil an meinem Viedorecorder.
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Einfach eine Salbe auf die Schuppenflechte draufschmieren ist genauso schwachsinnig.
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Psoriasis ist der Neurodermitis mehr als ähnlich; und auch dafür gibt es bestimmte Ernährungsgrundsätze.
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Die Ernährung ist und bleibt der Schlüssel.
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Die Veranlagung von POS ist vererbbar. Aber eben nur die Veranlagung.
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Streß ist für alle Krankheiten negetiv und meiner Meinung nach kein Auslöser der PSO. Meine Schuppenflechte begann
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in einer Zeit die ich zu den besten Jahren meines Lebens zähle. Und in besonders schlechten Zeiten hatte ich keinen "Schub".
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Nach entsprechender Ernährungsumstellung fühle ich mich heute wie neu gebohren. Mein Kopf ist Schuppenfrei, meine Fingernägel wachsen wieder glänzend und glatt, Knie und Elbogen haben natürliche Haufarbe und die Stellen am Rücken sind auch nicht mehr weiss, geschweige denn rot.
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Wer´s nicht probiert sollte hier nicht nach Salben-tips suchen.
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Und ich bin der Überzeugung daß selbst die schlimmsten Fälle
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durch alternative Medizin wesentlich besser zu (heilen) bzw in den Griff zu bekommen sind, als mit den Empfehlungen von pharmagesponserten Hautäzten und deren Produkten.
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<br>
Viel Lebenslust wünscht<img src="../icons/smokin.gif">fingo

#6 Gast - Gast - Paul

Gast - Gast - Paul
  • Gäste

geschrieben 23. Februar 2001 - 13:51

Hallo Fingo,
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wie funktioniert denn die Entgiftungskur? Wird sie auch im Buch von Dr. Pagano beschrieben? Befassen sich auch Selbsthilfegruppen mit diesem Ansatz?
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Eigendlich wäre es ja toll, wenn ein Selbsthilfeverband sich mit Dr. Pagano wegen der Herausgabe seines Buches in deutsch in Verbindung setzen würde. Die Kosten können doch nicht so extrem sein, wenn man bedenkt, das jeder der seine Dokterarbeit verfasst, diese praktisch selbst herausgibt. Wahrscheinlich ist das Übersetzen das teuerste, bzw. das aufwendigste.
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Nimmt Dr. Pagano auch zur Vergiftung mit Quecksilber/Amalgan stellung, ob es für die Schuppenflechte Bedeutung hat?
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Ich wünsche dir einen erholsamen Urlaub!
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Paul<br>

#7 Gast - Gast - Paul

Gast - Gast - Paul
  • Gäste

geschrieben 23. Februar 2001 - 14:46

Hallo Betroffene,
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ich habe eine Bitte an euch, beteiligt euch an der Aufklärung über wichtige Faktoren der Psoriasis, z.B. über die Frage welche Ernährung ist unproblematisch oder sogar gesund, bzw. schädlich.
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Es gibt ja schon viele Erfahrungen, die von mehreren Autoren in ihren Büchern, Homepages u. Zeitschriftenartikeln zusammengefasst wurden. Beispielsweise decken sich die Vorschläge von Dr. Pagano u. Dr. Schäfer sehr weitgehend. Aus den sich deckenden Empfehlungen könnte man sichere Lebensmittel zusammenfassen, die zur Ernährung z.B. zur Heilung eines akuten Schubes dienen können. Aus den sich deckenden Aussagen über Auslöser könnte man zusammenfassen, welche "Nahrung" Betroffene möglichst auf Dauer meiden oder nur in geringer Dosis zu sich nehmen sollten. Doch gibt es einen kleinen Bereich an Lebensmitteln wo die Aussagen nicht so eindeutig sind. Besonders wenn es sich praktisch um gebräuchliche Grundnahrungsmittel handelt, wäre es wichtig hier mehr Erfahrungen zu sammeln. Einge Beispiele dafür:
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-Wie reagiert ihr auf die Ernährung mit Kartoffeln. Es ist ein Grundnahrungsmittel. Es soll vor allem im unreifen Zustand als Nachtschattengewächs giftige Alkaloide enthalten. Ich persönlich konnte nicht feststellen, das ich darauf reagiert hätte.
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-Wie reagiert ihr auf Karotten? Es ist ein sehr wichtiges verbreitetes Gemüse, deren Saft auch gerne getrunken wird. Sie enthält viele gesunde Nährstoffe. Mohrrüben/Gelbe Rüben soll die giftige Oxalsäure enthalten. Ich habe den Eindruck, das ich auf starke Nahrungsaufnahme von Mohrrüben mit Psoriasissymptomen reagiere.
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-Wie reagiert ihr auf Eier? Spielt die Zubereitung eine Rolle? Ich habe den Eindruck, das nach starkem mehrtägigen Genuß Symptome bei mir auftreten.
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- Tomaten sollen einerseits gesund sein, andererseits sind sich eigendlich alle Quellen darüber einig, das sie ein starker Auslöser für Psoriasis ist. Das bayrische Landwirtschaftsministerium veröffentlicht Untersuchungsergebnisse, nach denen der Gehalt an giftigen Alkaloiden vom Reifegrad abhängt. Leider werden Tomaten/Paprika meist unreif geerntet.
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-Bei Kakao, Kaffee, Alkohol, Zitrusfruchtfertigsäften, Nikotin, vielen Gewürzen und Nahrungszusätzen z.B. Geschmacksverstärker u. Konservierungsstoffen sind sich die meisten Quellen über die Schädlichkeit einig.
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-Wie reagiert ihr auf den Verzehr von Weintrauben? Wein soll sehr schädlich sein! Kommt die Gefährlichkeit erst aus dem Herstellungsprozeß, dem pressen mit den Stielen und der Zugabe von Schwefel.
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Wie könnte eine Untersuchung organisiert werden, die statistisch signifikante Ergebnisse bringen würde, so das kein Arzt mehr von unwissenschaftlichen Ergebnissen sprechen könnte?
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Ich freue mich auf eure Beteiligung und Vorschläge.
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Paul<br>

#8 Gast - fingo

Gast - fingo
  • Gäste

geschrieben 23. Februar 2001 - 21:22

hallo,
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also Eier sind ok, jedoch nicht gebraten (Spiegelei).
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Karrotten werden von Pagano als besonders gut und wichtig empfohlen.
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Die Entgiftungsdiäten werden bei Pagano beschrieben, mit 2-3 Alternativen. Zudem wird sehr gut erläutert warum und wieso.
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Die Zusammenhänge zwischen Magen, Galle, Leber und Haut werden einem da schon klar.
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Wenn man eine individuelle Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln herausfinden will geht das natürlich nur wenn man seinen Giftpegel erst mal auf Null gefahren hat, ansonsten vermischen sich zuviele Einflüsse und man zieht falsche Schlussfolgerungen.
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In Punkto Alkohol noch ein paar Anmerkungen:
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Weintrauben und alle Produkte daraus mögen eventl. auf die Rote Liste gehören, das mag bei verschiedenen Menschen unterschiedlich sein. 1-2 Glas guter Rotwein (barrique-ausbau (ist nicht gerade billig, aber schmeckt auch noch sehr gut.)) sind jedoch auf jeden Fall ausgesprochen gesund.
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Wer auf Alkohol nicht verzichten will oder kann, sollte auf Apfelwein umsteigen. Das ist nicht jedermanns Sache aber den Hessen unter uns sollte es nicht schwerfallen.
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Bitte nicht irgendeinen billigen aus einer Großkelterei.
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Am besten selbst machen. ( ist jetzt natürlich nicht die Jahreszeit ) Im Herbst 50-l-Fass kaufen, zu einer Kelterei fahren und einfach frisch gepressten Saft kaufen. Fass füllen und im Keller kühl mit Gäraufsatz stehen lassen.
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Auf keinen Fall Zucker oder Hefe zugeben, die Äpfel vom Land haben genug Fruchtzucker und genug Säure. Nach 2 Wochen habt Ihr den tollsten Apfelwein. An die angeregte Verdauung gewöhnt mann sich.
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Viele Grüße an Alle
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<img src="../icons/smile2.gif"><br>fingo

#9 Gast - Gast - Paul

Gast - Gast - Paul
  • Gäste

geschrieben 04. März 2001 - 21:31

Hallo Leute,
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nachdem ich viele Anfragen bezüglich konkreter Ernährungsvorschläge bekomme, werde ich auf meiner Homepage die entsprechenden Rezeptvorschläge machen. Schaut also in ein 1 Woche oder später mal auf meiner Homepage nach. Die Adresse steht oben. Ich fände es nicht schlecht, wenn hier auch im Forum entsprechende konkrete Ernährungsvorschläge gemacht würde, wie man z.B. die üblichen Rezepte abwandeln kann um sie für uns geniesbar zu machen.
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Vielleicht kann man hier eine entsprechende Rubrik aufmachen, oder hier in der Rubrik Ernährung? Hier ein paar konkrete Beispiele:
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-Haferflocken sind ein sehr gesundes und für uns verträgliches Lebensmittel. Hier stellt sich die Frage, wie können sie abwechslungsreich schmackhaft gemacht werden. Also ich verwende z.B. rohe Haferflocken u. mische Joghurt u. Bananen hinein. Eine Alternative ist eine Hafersuppe, nur mit Salz, Milch u. eventuell etwas Butter. Früher habe ich auch immer verschiedene Konfitüren und Rosinen hineingemischt. Rosinen ohne Schwefel sind sicher Problemlos, aber was meint ihr, welche Konfitüren oder Früchte kann man noch hineinmischen?
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-Morgens esse ich sehr oft Vollkornbrot, nur mit Natursauerteig gemacht, mit Sonnenblumenmagarine oder Butter u. Käseaufschnitt, ohne Zusatzstoffe, da ich jetzt keine Wurst mehr esse. Würste enthalten alle sehr viel Gewürz, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe, sind also Hauptauslöser für Schuppenflechte.
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- Bei den meisten selbstgemachten Suppen wird es sicher ausreichen, auf die meisten Gewürze zu verzichten. Durch den natürlichen Eigengeschmack der Inhaltsstoffe werden sie schmackhaft bleiben. Auf Tomatensuppe würde ich bei einem akuten Schub verzichten. Beim Eintopf würde ich beim akuten Schub auf Karotten verzichten und sonst nur in geringerer Menge hinzufügen. Auf Bohnensuppe würde ich bei einem akuten Schub auch verzichten, weil Rohe Bohnen giftig sind. Sie müßten also schon sehr verkocht werden, um für empfindliche Leute bekömmlich zu sein(Auf Pfeffer, Paprika.. wäre zu verzichten).
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- Bei Eierpfannkuchen, würde ich den Eianteil beim akuten Schub stark reduzieren. Mit ihnen sind ja viele Füllungsalternativen möglich.
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-Welche Erfahrungen habt ihr denn mit Konfitüren gemacht? Wenn sie verträglich sind, können sie ja vielfältig als Geschmacksvariante verwendet werden.
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Ich freue mich auf eure Vorschläge, die ihr mir auch für meine Homepage schicken könnt.
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Paul<br>

#10 Gast - Gast - Paul

Gast - Gast - Paul
  • Gäste

geschrieben 14. März 2001 - 23:08

Hallo Betroffene,
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natürlich kann man die Ernährung nicht vollständig von anderen Lebenseinflüssen trennen. Gift kann man auf viele Arten zu sich nehmen. Natürlich ist Rauchen hochgiftig. Das Alkaloid Nikotin ist sicher auch ein Auslöser für die Schuppenflechte, denn auch viele andere Alkaloide machen das Immunsystem/Wundheilungssystem empfindlich. Ein Raucher ruiniert sich die Gesundheit so dramatisch, das man hier auch keine mittelfristige z.B. bei der Schuppenflechte Besserung voraussetzen kann.
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Es werden so viele Lebensfunktionen gestört, das das Leben sehr verkürzt wird.
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Ein starker Raucher kann nicht erwarten, das ihm eine Diät hilft, wenn er weiter raucht. Normalerweise denke ich, das eine Diät schon innerhalb von 2 Monaten zum Ausheilen der Psoriasis führen kann. Selbst bei absetzen des Rauchens wird das sicher viel länger dauern, weil die Gesundheit wirklich stark eingeschränkt ist.
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Trotzdem viel Mut u. Gedult beim Absetzen aller Gifte!
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Paul<br>

#11 Gast - fingo

Gast - fingo
  • Gäste

geschrieben 15. März 2001 - 18:55

Nun nimm mal nicht allen Rauchern den Mut. Ich rauche seit 30 Jahren und bin es trotzdem losgeworden.

#12 Gast - Paul Lindner

Gast - Paul Lindner
  • Gäste

geschrieben 23. April 2001 - 15:33

Hallo Fingo und alle,
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vielleicht hörst du ja doch noch mit dem Rauchen auf?
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Was hälst du eigendlich von den Vorschlägen, mit verschiedenen ungesättigten Fettsäuren: Fischöl, Lebertran, Theraflax, Schwarzkümmelöl. Gibt es für die positive Wirkung Belege(Untersuchungen?). Was hält Dr. Pagano davon?
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Müssen diese Fettsäuren in kalt gepressten Zustand getrunken werden oder können sie erhitzt werden und ganz normal im Haushalt verwendet werden, wie man Öl oft verwendet, z.B. als Salatöl, zum Braten, zur Geschmacksabrundung z.B. in Soßen und Suppen?
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Viele Grüße
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Paul L.<br>

#13 Gast - fingo

Gast - fingo
  • Gäste

geschrieben 23. April 2001 - 20:43

Also, Pagano empfiehlt Ölivenöl, am besten jeden Tag sogar 1 o.2 Löffel pur. (Mann sollte meiner Meinung darauf achten, daß es wirklich gutes aus erster Kaltpressung ist).
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Lebertran ist sicherlich nicht verkehrt, ich nehm täglich ein paar Kapseln denn die Inhaltsstoffe fehlen uns bei unseren heutigen Nahrungsmitteln auf jeden Fall.
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Gruß <img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif"><br>
fingo

#14 Gast - Robert

Gast - Robert
  • Gäste

geschrieben 30. April 2001 - 15:16

Hallo Paul,
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was du so schreibst hört sich ziemlich plausibel an. Aber was machen dann Vegetarier, wenn sie auch noch auf so viel pflanzliche Ernährung verzichten, bzw. stark einschränken müssen. Tomaten/Paprika, Karotten, Spinat sind ja sehr wichtige Gemüsesorten. Ich habe bei mir auch festgestellt, das diese Gemüse dazu führen, das ich Schuppenflechte bekomme. Wenn ich sie dann weglasse verblassen die Flecken wieder.
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mvG
<br>
Robert<br>

#15 Gast - Klaus

Gast - Klaus
  • Gäste

geschrieben 09. Mai 2001 - 15:37

Hallo Paul,
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ich finde es gut das du mit deinen Begründungen die ziemlich unlogische Idee ausgeräumt hast, jeder hätte seine eignen Auslöser, für seine Psoriasis, z.B. in der Ernährung nur weil seine Lebensgewohnheiten und seine Beobachtungsstrategie anders ist.
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Natürlich ißt nicht jeder von allen Lebensmitteln gleich viel. In dem Sinne gibt es eine individuelle Auslösesituation. Nur eine echte Allergie ist individuell, aber das hat direkt mit der Psoriasis nichts zu tun.
<br>
Ich wundere mich über so viele Aussagen die lauten:
<br>
Bei mir hat der Nikotin/Wein/Schokolade/Gewürze....nichts mit meiner Psoriasis zu tun.
<br>
Besonders schlimm ist die Auswirkung auf die wirklich schwer von Psoriasis-Arthritis Befallenen, die von einer wirkungsvollen Diät abgehalten werden, weil sie so viel verschiedenes unsystematisches hören und deswegen dem ganzen Ansatz gegenüber skeptisch sind.
<br>
viele Grüße
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Klaus<br>

#16 Gast - fingo

Gast - fingo
  • Gäste

geschrieben 10. Mai 2001 - 19:45

Hallo Robert,
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<br>
lass doch mal auf jeden Fall Tomaten und Paprika weg, denn die sind für uns mit Bestimmtheit Gift.
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Bei den Möhren gehen die Meinungen auseinander. Spinat ist sicherlich nicht schädlich sondern eher gut.
<br>
Probier´s einfach aus.
<br>
Viele Grüße<img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif"><br>
fingo

#17 Gast - KarMa

Gast - KarMa
  • Gäste

geschrieben 12. Mai 2001 - 14:35

Hallo Klaus
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... eigentlich ist Deine Argumentation etwas unlogisch - oder für mich unverständlich.
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Selbstbeobachtung ist immer eine sehr kritische Angelegenheit; das gilt jedoch für beide Seiten, die die glauben einen Nahrungsmittel- oder Genußgift-Auslöser gefunden zu haben und die, die das ablehnen und glauben das an sich selbst anders beobachten zu können. Es ist immer sehr subjektiv und ich bin eher geneigt diese Varianzen zu akzeptieren und die Leute hier in ihrem Suchen nach dem für sie besten Weg zu respektieren. Verstehe auch nicht, was Du damit meinst, wenn Du sagst: "... nur echte Allergien sind individuell ...". Ein Heuschnupfen ist ein Heuschnupfen ist ein Heuschnupfen, für einen wie den anderen - die niesen im Chor <img src="http://img.homepagemodules.de/devil.gif">.
<br>
<br>
Der einzig - wohl wissenschaftlich gesicherte - Grund der Pso sind übereinstimmende Veränderungen auf bestimmten Gen-Abschnitten bei Pso-Patienten ... und das war's. Alles weitere sind mehr oder weniger gut begründete Hypothesen, Theorien, Thesen. Aber auch Spekulation, wozu ich Pauls Gedankengänge über Genußgifte und Nahrungsmittelzusätze zählen würde.
<br>
<br>
Psoriasis ist eine sehr alte Krankheit. Sie ist nicht nur seit hunderten sondern seit tausenden Jahren bereits bekannt. Damit ist klar, selbst wenn Genußgifte einen zusätzlichen Stressfaktor für die Haut und das Immunsystem bedeuten, sind sie doch nicht immer die entscheidenden Auslöser der Pso, und eine Ernährungsumstellung muss auch nicht immer prompt zur Heilung führen, wie Paul dies schildert. Die Leute hatten bereits Pso - weit bevor man an Tütensuppen und Fertigpizza überhaupt dachte, oder bevor Kaffee- oder Kakaobohnen bekannt waren. Das ist ein ziemlich guter Ausschluss-Test der heute kaum mehr zu simulieren ist.
<br>
<br>
Also, die Dinge liegen wirklich etwas komplizierter als man vielleicht - nach einer erfolgreichen Selbstheilung - glauben könnte. Es ist nun 'mal NICHT eindeutig klar, was die Pso-Trigger sind. Und Du brauchst Dir auch keine Sorgen machen um die wirklich schwer Betroffenen, normalerweise versuchen diese alles - auch eine Diät, trotz skeptischer Stimmen. ... das zeichnet schwer Betroffene geradezu aus.
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<br>
Ciao KarMa
<br>
<br>
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#18 Gast - Paul

Gast - Paul
  • Gäste

geschrieben 13. Mai 2001 - 18:08

Hallo KarMa,
<br>
du schreibst, du respektierst du unterschiedlichen persönlichen Wahrnehmungen. Natürlich müssen wir froh darüber sein, wenn sich überhaupt jemand über seine Wahrnehmungen äußert, aber würde es nicht vielen Betroffenen
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noch noch mehr helfen, wenn man wirklich alle Ursächlichen Faktoren kennen und sicher benennen könnte, die dann auch von wichtigen Helfern/Mittlern, wie Ärzten so vermittelt würden?
<br>
Es ist schon eine wichtige Frage, ob die Bekannten Auslöser nur individuelle Auslöser sind oder bei allen Betroffenen die Belastung ansteigen lassen, so das die Wahrscheinlichkeit für einen Krankheitsausbruch erhöht wird.
<br>
Natürlich hat die PSO eine Veranlagungsgrundlage, ein empfindlicheres Immun-/Wundheilungssystem. Wir wissen nicht wie häufig Schuppenflechte z.B. in der Steinzeit war. Wir wissen aber, das diese Symptome sehr stark von der Umwelt beeinflußt werden, anders lassen sich die extremen Häufigkeitsunterschiede in Europa, Amerika und Kasachstan auch bei gleicher und ähnlichen Erbanlagen nicht erklären. Hier liegt ja eine Chance für die Forschung und für die Beeinflussung durch die Betroffenen.
<br>
Wenn ich von oft älteren Betroffenen von Psoriasis-Arthritis
<br>
ausgehe, denke ich, das sie sich fast ganz auf ihre Ärzte verlassen. Wenn Ärzte überhaupt eine Diät empfehlen, empfehlen sie meist eine Reduktion der tierischen Eiweise, wie bei Gicht. Obwohl es vorsichtig ausgedrückt sehr wahrscheinlich ist, das ihnen eine andere Diät, nach Dr. Schäfer/Dr. Pagano wahrscheinlich wirklich helfen könnte. Bei Psoriasis-Arthritis gibt es nicht die schnelle optische Rückmeldung, wie bei der Oberflächen-Psoriasis.
<br>
Viele Grüße
<br>
Paul Lindner<br>

#19 Gast - KarMa

Gast - KarMa
  • Gäste

geschrieben 13. Mai 2001 - 20:54

Hallo Paul
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<br>
... du rennst bei mir offene Scheunentore ein, wenn Du eine weitere Forschung nach den Auslösern und Ursachen der Schuppenflechte, forderst. Ich geb' dir auch vollkommen recht, wenn du dich über unsagbar ignorante Hautärzte beschwerst. Mit Toleranz gegenüber den Heilungsbemühungen der Pso-Kollegen, meine ich, dass ich sie aufgrund wirklich noch unbewiesener Ursachenspekulationen nicht oberlehrern möchte. Ich weiß es nämlich einfach nicht, was diese bescheuerte Krankheit nun auslöst, die wir uns da angewöhnt haben, und ich kann vor allem nicht wissen, was die Leute hier wirklich tun oder tun wollen. Wenn sie aus irgendeinem Grunde anders entscheiden als ich, möchte ich das nicht bewerten.
<br>
<br>
Was ich beim Lesen der Postings hier, herausfinden konnte, war eine Vielfalt von Linderungsmöglichkeiten, die bei einem zum Erfolg führen, bei anderen nicht. Wir müssen auch die Komplexität der Lösungswege aushalten können - und nicht glauben, nur der eigene Weg wäre der richtige.
<br>
<br>
Wenn ich Dich recht verstehe, gehst Du richtig von einer genetischen Veranlagung zur Pso aus, und die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs der Krankheit hängt von den Umwelteinflüssen ab. So weit so allgemein kann ich dir zustimmen - klingt plausibel. Und auch die Tatsache dass man durch irgendwelche Handlungen (Sonnenbestrahlung, Salzwasser, Entspannungsübungen, Fische-knabbern-lassen Null-Diät etc, etc.) die Symptome (also den Ausbruch) der Krankheit lindern oder gar ganz beseitigen kann spricht dafür, dass dies richtig ist. Was mich bei deinen Beiträgen immerwieder ins Stolpern bringt, ist die Tatsache, dass Du von Deiner allgemeinen, durchaus sinnvollen These, in's Spezielle spekulierst - und das kreuz und quer. Nichts von dem was du sagst, ist bewiesen - noch nicht einmal das von den Kasachstan-Deutschen und den BRD-Deutschen. Weil weder eine genetische Untersuchung stattgefunden hat, noch eine präzise Untersuchung der Ernährungsgewohnheiten der beiden Gruppen im Vergleich. Ich glaube es wäre nicht überraschend, wenn wir feststellen würden, dass wir zu den Kasachstan-Deutschen inzwischen vergleichbar unterschiedliche Gene haben wie zu den Russen oder den Franzosen. Auch in den USA wurde meines Wissens keine belastbaren Tests diesbezüglich gemacht.
<br>
<br>
<br>
Was die Steinzeitler so aßen wissen wir seit Ötzi so irgendwie - aber natürlich nicht, ob sie Schuppenflechte hatten. Mit tausendjähriger Geschichte meinte ich die Griechen, wo die Krankheit immerhin so häufig war, dass sie ihr einen Namen gaben - und die Ernährung wäre einer Pagano-Diät möglicherweise vergleichbar gewesen - nur spärlicher; aber bestimmt kein Schokoriegel unter Glutamat-Verdacht.
<br>
<br>
Hmm - Paul, nicht böse sein über meine deutlichen Worte. Ich finde dein Engagement wirklich gut - das meine ich so, weil ich bei dir den Eindruck habe, du meinst es ehrlich und möchtest den Leuten wirklich helfen - ganz im Gegensatz zu manch anderem, auch hier im Forum.
<br>
Möchte deinen Willen zu helfen wirklich nicht niederprügeln.
<br>
<br>
<img src="http://img.homepagemodules.de/smile.gif">
<br>
<br>
Ciao Karin
<br>

#20 Gast - Paul

Gast - Paul
  • Gäste

geschrieben 17. Mai 2001 - 09:59

Hallo KarMa,
<br>
ich glaube die Griechen hatten schon ein bischen die Ernährungsunschuld verloren, aber natürlich nicht so wie wir. Sie tranken auf jedenfall auch schon Wein.
<br>
Ich glaube nicht, das wir wirklich auf die Forschung warten können, das dauert den heute Betroffenen zu lange, denen muß heute geholfen werden. Deshalb sind logische Schlüsse und Hypothesen erlaubt und nützlich.
<br>
Dein Vorschlag, verschiedene vorgeschlagene Diäten u. Varianten vorzustellen ist eine gute Idee. Ich bin allerdings nicht in der Lage irgendwelche Studien durchzuführen und hier in Deutschland scheint es keine zu geben.Mein Englisch ist leider zu schlecht, um Studien in englisch auszuwerten und darzustellen. Bei der Pagano-Diät kann ich mich auch nur auf die Darstellungen hier im Forum verlassen. Deshalb vermute ich mit Fingo, das sie der Schäfer-Diät etwas ähnlich ist.
<br>
In meiner Homepage schlage ich ja vor, das jeder bei einer Vermeidungs- o. Suchdiät ein Ernährungstagebuch führen sollte um seine Ernährungsbewußtsein bezüglich aller Inhaltsstoffe und seine Wahrnehmung im Hinblick auf Symptomveränderungen zu schulen.
<br>
Als ich hier die ersten Beiträge schrieb, dachte ich schon, das der Ernährungsaspekt insgesamt vernachlässigt wird.
<br>
Dies erkennt man daran, das diese Ernährungsaspekte auf den Seiten von Selbsthilfegruppen etwas vernachlässigt sind, z.B. bei der Berliner Selbsthilfegruppe total Caotisch ist.
<br>
Viele Grüße
<br>
Paul Lindner <br>




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