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Die aktive Form des Vitamin D (1,25D3) vermindert die IL-17 Freisetzung durch Th17-Zellen

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Bild: File:Calcitriol2.svg - Wikimedia Commons

Nach einem Artikel im JOURNAL OF BIOLOGICAL CHEMISTRY vom 10. Dez. 2010 unterdrückt die aktive Form des Vitamin D (1,25-Dihydroxyvitamin D3) die Freisetzung von Interleukin-17 durch Th17-Zellen.
Zusammenfassend heißt es:

"Unsere Ergebnisse deuten auf einen neuartigen, post-transkriptionellen Mechanismus hin, bei dem Th17-Zytokine durch VDR (Vitamin-D-Rezeptor) gehemmt werden, was den zukünftigen therapeutischen Einsatz von Vitamin D bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen unterstreichen könnte."
Quelle: Vitamin D unterdrückt die Th17-Zytokinproduktion, indem es die Expression des homologen C/EBP-Proteins (CHOP) induziert - PMC (nih.gov)

Zur Erinnerung, aktuelle Biologika zur Behandlung der Psoriasis sind Interleukin-17-Hemmer.

Als pdf-Datei:Vit D verringert IL-17.pdf

Wie mag der Stand der Wissenschaft nun 13 Jahre später sein?

Bearbeitet ( von GrBaer185)
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Burg

Burg

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Stellenwert des Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen

AU=Ales Janda, arthritis + rheuma 45, 44–50, 2025

Zitat: "Bei T-Zellen reduziert Vitamin 1,25(OH)₂D₃ die Produktion von proinflammatorischen Zytokinen wie IL-2, IL-17 und Interferon-gamma (IFN-γ). Es vermindert die zytoto xische Aktivität und Proliferation sowohl von CD4 + – als auch von CD8 + -T-Zellen. Außerdem kann 1,25(OH)₂D₃ die Bildung von FOXP3 + regulatorischen T-Zellen (Treg) und von IL-10-produzierenden Typ-1-regulatorischen T-Zellen (Tr1) fördern. Diese T-Zell-Subpopulationen spielen eine Schlüsselrolle in der Unterdrückung überschießender Im munreaktionen und sind für die Aufrechterhaltung der Immuntoleranz entscheidend [10]"

Zitat: "Psoriasis, Uveitis und rheumatoide Arthritis Neben MS berichteten Fang et al. [15] über eine inverse Assoziation zwischen höheren 25(OH)D3-Spiegeln und einem geringeren Risiko für nicht infektiöse Uveitis, Psoriasis und rheumatoide Arthritis (RA). Diese Ergebnisse bestätigen frühere Forschungsergebnisse. Eine Kohortenstudie von Merlino et al. [17] fand beispielsweise, dass Frauen mit einer höheren Vitamin-D-Zufuhr ein signifikant geringeres Risiko für RA aufwiesen."

[10] Prietl B, Treiber G, Pieber TR, Amrein K. Vitamin D and immune function.

Nutrients 2013; 5(7): 2502–2521. DOI:10.3390/nu5072502

[15] Fang A, Zhao Y, Yang P et al. Vitamin D and human health: evidence from Mendelian randomization studies.

Eur J Epidemiol 2024; 39: 467–490. DOI:10.1007/s10654-023 01075-4

[17] Merlino LA, Curtis J, Mikuls TR et al. Vitamin D intake is in versely associated with rheumatoid arthritis.

Arthritis Rheum 2004; 50(1): 72–77. DOI:10.1002/art.11434

VitD Autoimun.pdf

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