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Duschen - täglich


wayfinder

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Geschrieben

hallo wayfinder

ich glaube nicht, dass es der Haut gut tut, wenn du jeden Tag duscht oder gar gleich weimal am Tag. Mein Hautarzt hat mir mal gesagt, dass es der Haut nicht gut, wenn man sich jeden tag duscht.Es reicht vielleicht alle 2, 3 Tage. Ich kann verstehen, dass Du dich auf Grund Deines Berufs jeden Tag duschen willst, würde ich aber nicht tun. Es gibt bestimmt irgendwelche lotion, deos für die Haut wo Du dich danach auch frisch fühlst. Ich creme mich seit längerem mit einer Urea Lotion aus der Drogerie. Es lässt die Haut schön feucht wirken, entfernt die Schuppen und zieht auch sehr schnell ein. Einfach mal probieren :) lg.

  • 14 Jahre später...

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Geschrieben

Moinsen,

mir wurde gestern von einer Pflegefachkraft erklärt, tägliches Duschen mit Wasser und Duschgel sei gar nicht so gut. Die anderen würden nur einmal in der Woche :o geduscht.

Wenn man nicht arbeitet und dabei schmutzig wird und vermehrt schwitzt, dann reiche es, nur mit Wasser abzuspülen, aber jeden Tag Seife sei nicht gut.

Mir ist gerade im Intimbereich tägliche Reinigung (natürlich ohne Seife) wichtig, weil ich es nämlich schon hinter mir habe, dass ich es nur jeden zweiten oder dritten Tag geschafft habe, zu duschen (Pflegegrad 4, sorry not sorry) und es sich daraufhin unschön entzündet hat und ich lokal mit Creme behandeln musste. Das möchte ich nicht wiederholen.

Dr. Google erzählt mir natürlich auch, dass Seife den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zerstört, weshalb man nicht öfter als einmal am Tag duschen soll. Es gibt aber auch Artikel, nach denen einmal in der Woche reichen soll.

Nun frage ich mich, wie sieht es aus, wenn man Schuppenflechte hat?
Da ist die Haut doch eher dicker als dünner, oder?

Meine Haut ist überwiegend erscheinungsfrei.

Allein den Gedanken, nur einmal in der Woche zu duschen, finde ich ekelhaft. Als ich die drei Wochen auf den Duschhocker warten musste, war es so. Das war furchtbar. Ich stinke schon nach weniger als 24 Stunden so arg, dass ich es kaum erwarten kann, bis ich wieder sauber bin und frische Kleidung anhabe. Das liegt sowohl an meinen Krankheiten (zB Schlafapnoe) als auch an meinen Medikamenten.

Kann ich wohl an der Pflege sparen, in dem ich die Duschfrequenz runterschraube?

Oder kann ich guten Gewissens an den hohen Ausgaben festhalten?

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Arno Nühm:

dass Seife den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zerstört,

nicht nur. Auch die Wassertemperatur und duschdauer spielen eine Rolle. 

Statt duschen einfach einen Waschhandschuh verwenden und sich NUR mit lauwarmem Wasser ohne irgend einen Zusatz waschen. So handhabe ich es, da sonst meine Haut verrückt spielt. Unter verwendung vom Duschhocker funktioniert es z.B. auch sehr gut.

 

Geschrieben

Ich kann nur sagen, nicht wegen meiner Psoriasis meide ich herkömmliche Duschgels, sondern einfach weil meine Haut so sensibel ist. So dass nach chemischen Produkten jeder Hautkontakt mit anderer Haut oder Gegenständen schmerzt. Auch die Hände wasche ich meistens nur mit Wasser. 

Wenn ich öfters Dusche als alle 2-3 Tage, dann nur mit Wasser. Ist einfach am schonensten. Oder eben, man benutzt einen Waschlappen o.ä. 

Beim Duschen sollte das Wasser auch nicht zu warm sein, das schädigt die Haut ebenfalls.
Wenn es dampft und der Spiegel beschlägt = definitiv zu warm.
Und Duschgel nur kurz einwirken lassen, bei Hautproblemen würde ich sagen, nur so kurz wie möglich auf der Haut lassen.
 

  • Like 1
Geschrieben

Ich hatte mein Leben lang kein Problem mit täglichem Duschen, auch im letzten halben Jahr nicht. Ich meine, meine Haut ist ja in Ordnung.

(Mal abgesehen von verbleibenden Pso-Herden, Rosazea, Unterhautpickeln, entzündeten Haarbalgen und dem rätselhaften Ekzem an meinen Händen. Aber das alles hat nichts zu tun mit übertriebener Hygiene.)

Die meisten Probleme mit Pickeln und Unreinheiten habe ich tatsächlich im Gesicht und das wird nicht mit Seife gewaschen.

Nur jetzt habe ich plötzlich das Gefühl, etwas falsch zu machen.

Oder sehe ich irgendeinen Zusammenhang nicht?

@Tenorsaxofon

Meine Haut reagiert empfindlich auf Waschlappen/Waschhandschuh. Wenn der nur feucht ist, dann rubbelt es so, wird rot und tut weh. Wenn der richtig nass ist mit Seifenwasser, dann gleitet der besser über die Haut.

@reve

Der Pflegedienst benutzt sowieso Waschlappen. Das ist bei mir nicht so schonend, wie wenn ich es mit bloßen Händen selber machen würde, aber dazu fehlt mir mittlerweile die Kraft.

Geschrieben
vor 53 Minuten schrieb Arno Nühm:

mir wurde gestern von einer Pflegefachkraft erklärt, tägliches Duschen mit Wasser und Duschgel sei gar nicht so gut. Die anderen würden nur einmal in der Woche :o geduscht.

Hallo @Arno Nühm

mein Arzt hatte mich vor 50J gebeten wegen meiner Pso doch auf Seife weitgehendst zu verzichten und ich hatte mich daran gehalten. Nur noch bei schmutzigen Händen hatte ich Seife verwendet. 

Nach dem seifenfreien Duschen mit Wasser, hatte ich mich auch "sauber" gefühlt. 

Doch je weiter die Pso sich am Körper ausbreitete, um so schneller war ich unter der Dusche am Frieren und meist kurz darauf auch erkältet. 

So brauchte ich eine andere Entschuppungsart. Damals nahm ich LinolaFett in Vaseline 1:1; damit brauchte ich aber 1-2 Stunden zum Eincremen nur der einzelnen Pso-Stellen. 

Später nahm ich stattdessen ein Natron-Bad, das einen pH-Wert=9 hatte, also leicht basisch war. Darin bade ich jetzt seit etwa 25J 2x/Woche meine Schuppen ab und fühle mich damit wohl. Danach verwende ich eine Körperlotion, die sich schnell verteilen lässt. 

Eben habe ich mal meine Handseife getestet, sie hat auch einen pH-Wert=9, ist also auch leicht basisch. Also sollte es nach dem pH-Wert egal sein womit man sich reinigt, wenn in der Seife nur für Dich verträgliche Stoffe (Parfüme, Fette, Öle) verwendet werden. 

Und wie oft für Dich das Erfrischen oder Reinigen das Richtige ist, werden Dir Dein Körper, bzw Deine Haut "erzählen". Vertraue darauf. Jeder braucht da seine eigenen Anwendungseinheiten. 

Wer sich bei 1x/Woche Duschen wohlfühlt, ist es ok aber auch bei täglichem Duschen ist es genau so. - Besonders Pso in Hautfalten liebt tägliches Wasser, danach evtl. UVB-Licht mit dem Pso-Kamm kurz bestrahlen (das trocknet die Haut noch besser als Föhnen* und vertreibt bei mir die Pso dort) und danach cremen. 

*Das Föhnen in den Hautfalten** galt in meiner Organisation als Pflegefehler - man befürchtete Verbrennungen. Beim Haareföhnen hatte man keine Befürchtungen. - Aus meiner Erfahrung sollte dort** nach dem Föhnen noch eine geeignete Körperlotion angewendet werden und nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden geföhnt werden. 

Die älteren Damen, die ich gepflegt hatte, wurden 2x/Woche geduscht, 1x davon die Haare mitgewaschen. Eine Dame wollte nur mit dem Waschlappen gereinigt werden. Die meisten fanden Duschen, gerade im Intimbereich viel angenehmer. LG Burg 

Geschrieben

Ich kann mir vorstellen, dass wenn das andere machen, dass die zu fest Reiben, was dann sicherlich nicht hilfreich ist. Aber wenn du deine Probleme nicht mit dem Duschen verbindest, würde ich empfehlen dir nicht selbst ein Gefühl von "etwas falsch machen" zu verpassen. Sondern das dazugewonnene Wissen dafür zu verwenden um Herauszufinden was man mal ausprobieren könnte, oder wie du deine Routine möglicherweise verbessern kannst, soweit es deine Möglichkeiten erlauben.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Arno Nühm:

Der Pflegedienst benutzt sowieso Waschlappen. Das ist bei mir nicht so schonend, wie wenn ich es mit bloßen Händen selber machen würde, aber dazu fehlt mir mittlerweile die Kraft.

In einem Kinästhetik-Pflege-Seminar (Lehre von der Bewegungsempfindung) hatte ich gelernt, dass man einem zu reinigenden Kunden den nass-feuchten Waschhandschuh über die Hand ziehen und dessen Arm am Ellenbogen sanft schiebend zum Zielort führen soll - meist würde dadurch bei ihm ein Waschreflex ausgelöst. Das ist besonders bei empfindlichen Bereichen wie z.B. dem Gesicht geeignet. - Wollt Ihr es mal ausprobieren, was da noch möglich ist? LG Burg 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Arno Nühm:

Meine Haut reagiert empfindlich auf Waschlappen/Waschhandschuh. Wenn der nur feucht ist, dann rubbelt es so, wird rot und tut weh. Wenn der richtig nass ist mit Seifenwasser, dann gleitet der besser über die Haut.

In der Pflege wurde bei uns "gelehrt", dass "Rubbeln und Rötung" ein erwünschter Effekt seien und für eine bessere Durchblutung sorge... 

Wir Pso´ ler*innen, mich eingeschlossen, sind da so empfindlich... bei mir kann solches Vorgehen glatt den nächsten großen Schub auslösen, also muss ich auf diese "Art von Durchblutungsförderung" tunlichst verzichten. 

Die Kinästhetik schärft die Sinne, um auf Signale des Kunden zu achten, ob wir Pflegenden bei ihm Unwohl-sein verursachen und sollen es durch geeignete Bewegungen oder Maßnahmen vermeiden. 

Deshalb sprich über Deine Empfindungen mit Deiner Pflegekraft und zeige ihr was sie bei Dir machen darf und was Dir schadet. LG Burg 

Geschrieben
Am 18.9.2009 um 16:58 schrieb Geschmeidigbleiben:

Creme auf schuppige Stellen zu schmieren, bringt meiner Meinung nach überhaupt nichts, da die schuppige Schicht ja eh schon abgestorben ist und somit keinerlei Stoffe zur betroffenen Haut durchlässt bzw. es stark einschränkt. Atmen kann die Haut auch kaum durch eine dicke Schuppenschicht hindurch.

Ich creme gerne meine Schuppen oder die Pso-Entzündungen 2-12 Stunden vor dem Abbaden ein, ob sie nun auf dem Kopf* oder am Körper sind; sie lassen sich dann bei mir viel leichter und schneller sanft in der Wanne abreiben

*Da sind nur noch sehr selten mal kleine Pso-Stellen, aber meine Kopfhaut "spannt" oft in letzter Zeit und durch das Eincremen (auch ohne Pso) vorm Haarewaschen, lässt diese "Spannung" nach. 

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