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Hallo alle miteinander!

Dies ist mein erster Beitrag hier in dem Forum.

Kurz zu meiner Person:
Ich bin 26 Jahre und leide seit ich 18 bin an Morbus Crohn. Habe lange Zeit Cortison genommen bis zum Jahr 2009. Nach Beendigung der Cortison-Einnahme fing das Problem mit der Schuppenflechte am Kopf an. Vom Nacken wanderte es über die Kopfseite, vom hinteren Kopfteil immer weiter nach vorne.
Ich war auch schon bei 3 Hautärzten, folgende Salben und Tinkturen habe ich bereits benutzt aber nichts hat geholfen:

  • Cortision-Salben aus der Apotheke angerührt
  • Daivobet
  • Terzolin
  • Ciclucutan
  • Psorimed

Nun habe ich vom Arzt Daivonex und und Clarelux Schaum verschrieben bekommen, gehe ich morgen in die Apotheke abholen.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Das Ganze belastet mich wirklich sehr.
Das Jucken auf dem Kopf macht mich Wahnsinn, dann kratze ich und alles fällt auf die Schulter.

Nachdem ich die o.g. Salben und Tinkturen auf meinem Kopf einwirken gelassen habe fange ich an die Schuppen vom Kopf zu kratzen und wenn ich dann Wasser zum Haare waschen über den Kopf laufen lasse brennt es wie Feuer.

Was gibt es noch für Alternativen die das Ganze vll. etwas lindern? Olivenöl habe ich mir ebenfalls schon auf den Kopf geschmiert.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich habe das Gefühl die Ärzte wissen selber nicht was sie da eigentlich machen.

Ich habe keine Lust weiter Cortison Präparate zu nehmen, damit wird es nur vorrübergehend gut aber nicht auf die Dauer.

Vielleicht hat der ein oder andre von euch einen guten Rat.

LG Hotaru

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Das Jucken auf dem Kopf macht mich Wahnsinn, dann kratze ich und alles fällt auf die Schulter.

Hallo Hotaru,

eventuell hast du eine Histaminunverträglichkeit (mit Morbus Crohn nicht undenkbar). Histaminausschüttung verursacht oft erheblichen Juckreiz. Meine Kopfpso ist komplett verschwunden seit ich Orangen meide. Mittlerweile lebe ich komplett histaminarm.

Viele Grüße

Antje

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Meine Pso auf dem Kopf und am Körper ist nach 27 Jahren verschwunden,als ich die UVB Bestrahlung des Blutes habe haben lassen.Schon nach 3 Behandlungen gingen die Herde und Punkte und Schuppen zurück und bis heute nun 6 Monate nichts mehr gekommen,ausser noch Restpünktchen am Kreuzbein.

Mit Morbus Crohn wäre auch eine Dunkelfeld-Blutuntersuchung angebracht , um zu sehen,welche Organe da nicht mehr richtig arbeiten.

Mit hat die Sanazon Therapie sehr geholfen,die Leber,Milz,Darm(besonders für Haut verantwortlich) zu entgiften und wieder neu aufzubauen.

LG Wolkenkind

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Vielen Dank schon einmal für eure Antworten =) .. jah nicht damit aufhören =)

@ harry39: habe Clobetasolpropionat mal etwas gegoogelt im Internt, das scheint wohl auch in dem Clarelux-Schaum drinnen zu sein, werde die neuen Sachen die mir der Arzt verschrieben hat heute Abend mal anwenden.

@ Antje: Wo kann ich die Histaminunverträglichkeit testen lassen? Ebenfalls beim Hautarzt? Und da wäre dann auch die Frage ob die das einfach mal so machen nur weil ich Sache ich würde das jetzt gern mal wissen ob ich eine Unverträglichkeit hab oder nicht.

@Wolkenkind: Von einer Dunkelfeld-Blutuntersuchung habe ich noch nie etwas gehört. Wo kann ich das testen lassen? Hausarzt oder spezieller Arzt? Und da wäre dann hier auch die Frage ob die sowas einfach mal so machen nur weil ich das gerne möchte oder muss ich hier auch 1.000 Gründe vorlegen warum ich das gerne machen würde.

Ich bin wegen meinem Morbus Crohn in Behandlung beim Internisten, könnte ich diese Test auch bei ihm durchführen?

LG Hotaru

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@ Antje: Wo kann ich die Histaminunverträglichkeit testen lassen? Ebenfalls beim Hautarzt? Und da wäre dann auch die Frage ob die das einfach mal so machen nur weil ich Sache ich würde das jetzt gern mal wissen ob ich eine Unverträglichkeit hab oder nicht.

Bei mir haben sie es beim Hautarzt per Blutanalyse getestet und nachgewiesen (verminderte DAO-Aktivität <- DAO baut Histamin ab). Eigentlich gehört noch eine Stuhluntersuchung dazu, um zu sehen, ob auch zu viel Histamin im Körper kursiert. Gewusst habe ich es aber schon lange vorher (durch die eindeutigen Symptome). Sie haben gleichzeitig auch alle anderen Allergien getestet (per Pricktest und per Blutanalyse). Im Endeffekt findet man es aber am besten durch eine Histamindiät heraus, denn die Tests sind relativ unzuverlässig. Dazu gibt es tonnenweise Berichte und Anleitungen im Netz. Du kannst dir ja mal die Symptome anschauen. Wenn du dich da nicht wiederfindest, hast du vermutlich auch keine Histaminunverträglichkeit.

Manchmal lösen Medikamente eine Histaminunverträglichkeit aus, weil sie DAO oder MAO blocken. Was nimmst du denn so?

Liebe Grüße

Antje

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Hallo Antje,

wenn man das beim Hautarzt machen kann, verstehe ich nicht wieso meine 3 bsiherigen Hautärzte alle nicht auf die Idee gekommen sind das mal zu testen. Ist sicher zu teuer für die Krankenkassen, wie alles was einem hilft :(

Also ich habe gerade mal etwas im Internet geschaut. Also ich mit Tomaten, Meeresfrüchten, Rotwein etc. keine Probleme ich denke dann habe ich diese Histamintoleranz auch nicht oder?

Was mein Hautarzt auch ungewöhnlich findet ist, dass ich die Schuppenflechte NUR auf dem Kopf habe, er meinte normalerweise müsste man die auch noch an anderen Körperstellen haben.

Auch konnte ich noch feststellen, dass meine Schuppenflechte nach der Anwendung vom Prosrimed noch schlimmer wurde, war/ist das bei euch auch?

Ich nehme zur Zeit nur Salofalk-Tabletten aber ich denke nicht das sich die positiv oder negativ auf meine Schuppenflechte auswirken.

LG

Hotaru

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Hallo Antje,

wenn man das beim Hautarzt machen kann, verstehe ich nicht wieso meine 3 bsiherigen Hautärzte alle nicht auf die Idee gekommen sind das mal zu testen.

Weil viele Ärzte das als Modeerscheinung und nicht als Krankheit sehen. Wissenschaftlich ist es noch umstritten, ob es Histaminintoleranz bzw. -unverträglichkeit überhaupt gibt.

Also ich habe gerade mal etwas im Internet geschaut. Also ich mit Tomaten, Meeresfrüchten, Rotwein etc. keine Probleme ich denke dann habe ich diese Histamintoleranz auch nicht oder?

Ich hatte bis vor kurzem auch keine offensichtlichen Probleme mit Histamin. Hab auch all die "bösen" Sachen gegessen und scheinbar vertragen. Migräne, Dauerschnupfen, chron. Gastritis und Pso hab ich auf andere Dinge zurückgeführt. Jetzt sehe ich erst den Zusammenhang. Ich reagiere mittlerweile auch stark auf andere biogene Amine. Man muss sich halt eine Weile selbst beobachten und schauen, ob man auf irgendwas reagiert. Bei mir ist es entweder sofort, noch während des Essens, oder 2 Stunden später.

Außerdem sollte man alle seine Krankheiten im Zusammenhang sehen. Könnte mir vorstellen, dass deine Kopfpso unmittelbar mit dem Morbus Crohn zusammenhängt. Oft sind diese Zusammenhänge sehr komplex und man muss sich ewig einlesen, um sie zu verstehen. Das kann man auch nicht von Ärzten erwarten. Mich nervt es selbst total, dass ich so viel Zeit damit verbringen muss. Aber wenn es mir besser gehen soll, bleibt mir halt nix weiter übrig.

Hast du mal einen Vitamin- und Mineralstatus machen lassen? Oft gibt es da auch Baustellen, vor allem, wenn der Verdauungstrakt durch Entzündungen beeinträchtigt ist.

Viele Grüße

Antje

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Hallo Antje,

Pso ist schon ganz gerne mal eine Begleiterkrankung des Morbus Crohn, da beides mit dem Immunsystem zusammenhängt. Azathiopirn wird wohl auch bei Pso verschrieben. Das habe ich wegen meinen MC auch bis 2009 nehmen müssen.

Meine Werte sind immer im "ok"-Bereich nur der Eisenwert ist öfters etwas niedrig. Ich denke aber, dass wirkt sich nicht auf die Pso aus.

Aufgrund von meinem Morbus Crohn muss ich ja eh aufpassen was ich esse bzw. trinke. Dazu kommt noch das ich Lactoseintoleranz habe.

Es zieht mich nur so runter, habe echt das Gefühl mir kann keiner helfen von den Ärzten und diese ganzen Präparate die ich verschrieben bekomme sind alle für die Füße <_<

LG

Hotaru

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Habe mir heute Mittag Olivenöl auf die Haare gemacht und das einweichen lassen .. eben habe ich die Schuppenschichten abgekratzt und somit entstehen ja leider imm wieder offene Stellen .. habe mir kürzlich einen Piercing machen lassen und noch Octenisept gehabt und habe mir das nun einfach mal auf die Wunden gesprüht, hat das auch schonmal jemand gemacht? :D

Dachte mir Wunde ist Wunde, egal ob vom Piercing oder vom kratzen.

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Es zieht mich nur so runter, habe echt das Gefühl mir kann keiner helfen von den Ärzten und diese ganzen Präparate die ich verschrieben bekomme sind alle für die Füße <_<

LG

Hotaru

Ist ja auch so. Die meisten Ärzte behandeln eben nur Symptome. Das beste ist, sich selbst so weit es geht in die Materie einzulesen und einen Arzt zu finden, der ganzheitlicher denkt und auch Ahnung von Naturheilkunde hat (nicht zu verwechseln mit Homöopathie). Ärzte sind auch etwas darauf angewiesen, dass die Patienten sich selbst über ihre Krankheit informieren und weiterbilden und zusammen findet man dann einen Weg.

Meine Kopfpso hatte ich jahrelang gut mit Teerschampoo im Griff. Ich weiß nicht, was es hier noch an Teerschampoos gibt, aber da kann dir dein Hautarzt weiterhelfen. Das meiste ist eh verschreibungspflichtig. Ansonsten würde ich mich an deiner Stelle aber weiter auf den MC konzentrieren. Es gibt immer etwas, das man noch zusätzlich tun kann. Warst du mal bei einer Ernährungsberatung? Und welche Werte waren bei dir im "ok"-Bereich? Die üblichen Verdächtigen, oder auch die Vitamin- und Mineralwerte?

Liebe Grüße

Antje

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Ne, bei einer Ernähtungsberatung war ich nie. Sowas sei nit von nöten wurde mir damals im Krankenhaus nach der OP gesagt.

Im OK-Bereich waren mein CRP-Wert, Leberwert und Vitamin B12 Wert. Ob da jetzt noch andere Vitamine im Blut gemessen wurden, ich glaube es nicht. Das waren für mich halt immer die Werte, die mir am wichtigsten waren.

So habe heute die Medikamente per Post erhalten von der Apotheke.

Die neuen Produkte sind also Clarelux 500 und Daivonex 50 Lösung.

Clarelux muss ich 2x tägl. anwenden. Kann mir jemand sagen ob man das sieht, dass man das auf den Haaren hat oder sieht es schön in die Kopfhaut ein und man kann anschließend die Haare normal frisieren?

LG

Hotaru

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So, dann will ich euch mal auf dem Laufenden halten.

 

Nehme jezt seit Sonntag 2x tägl. Clarelux-Schaum und 1x tägl. Daivonex.

 

Hammerhart! Meine Schuppenflechte hat sich echt suuuper verbessert, bin selber voll platt von dem Ergebnis. Das Jucken ist zwar noch da, aber nicht mehr so schlimm.

Ich bin mal gespannt wenn ich ab nächster Woche nur noch 1x tägl. Clarelux-Schaum und 1x tägl. Daivonex nehme ob sich das Ergebnis dan wieder verschlimmert.

 

LG

Hotaru

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Meine Pso auf dem Kopf und am Körper ist nach 27 Jahren verschwunden,als ich die UVB Bestrahlung des Blutes habe haben lassen.Schon nach 3 Behandlungen gingen die Herde und Punkte und Schuppen zurück und bis heute nun 6 Monate nichts mehr gekommen,ausser noch Restpünktchen am Kreuzbein.

Mit Morbus Crohn wäre auch eine Dunkelfeld-Blutuntersuchung angebracht , um zu sehen,welche Organe da nicht mehr richtig arbeiten.

Mit hat die Sanazon Therapie sehr geholfen,die Leber,Milz,Darm(besonders für Haut verantwortlich) zu entgiften und wieder neu aufzubauen.

LG Wolkenkind

Man muss aber auch dazu schreiben das diese Testungen sogenannte Igelleistungen sind, sprich sie müssen selber bezahlt werden. Nicht jeder Haut-und Hausarzt bietet das an. Den Histaminwert hat meine Dermatolgin mitgetestet, kostenlos. Einige Teste müssen beim Internisten gemacht werden, wie z.B. Lactoseintoleranz. Allerdings macht das auch nicht jeder Internist, am besten den Dermatologen fragen wer es in Deiner Stadt macht.

Gruß Lupinchen

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Hallo Hotaru,

 

die Dunkelfeld-Untersuchung kannst du bei einer Heilpraktikerin machen. Kosten 75 Euro für 1 Stunde Dunkelfeld-Mikroskopie.

 

Die chemischen Medikamente und Salben und Lotionen reizen eigentlich nur immer mehr,auch wenn es vorübergehend mal besser wird,dann tritt es an einer anderen Stelle wieder auf!

 

LG Wolkenkind

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Da habe ich mal informiert über die Dunkelfeld-Untersuchung und -Therapie. Die Aussagen dazu überschreiten an einigen Punkten deutlich die Grenzen Aussagen exakter medizinischer Wissenschaft. So sollen "Störfelder" und "Blockeden" in der Dunkelfeldmikroskopie sichtbar gemacht werden und durch Softlaser gelöst werden. Weder für diese "Störfelder" noch für die "Blockaden" gibt es Entsprechungen oder Definitionen im Sinne einer exakten medizinischen Wissenschaft. Dass sie mit einem Softlaser gelöst werden könnten, mag plausibel klingen, verlässt aber endgültig den Boden gesicherter Wissenschaft. Schließlich soll der ph-Wert des Blutes in der Dunkelfeldmikroskopie sichtbar werden. Eine Messung des ph-Wertes erfolgt entweder durch Titration, was aber bei Blut aufgrund der Pufferung etwas schwierig wird oder mit geeigneten Messfühlern. Schließlich werden noch Mikroorganismen im Blut beobachtet werden. Das kann eigentlich nur sein, wenn z. B. Bakterien ins Blut gelangen und nicht vom Immunsystem ausreichend vernichtet werden können. Hier liegt i. a. eine schwere akute Erkrankung vor. Tatsächlich kann man bestimmte Erreger im Blut in der Dunkelfeldmikroskopie erkennen. Da haben die Menschen aber ganz andere Sorgen als ausgerechnet Psoriasis oder Morbus Crohn. Da könnte es z. B. um eine Lues gehen.

 

Nachlesen kann man diese Behauptungen auf dieser WEB-Site:

http://www.naturheilzentrum-berlin.de/therapie/dunkelfeld_th.html

 

Allerdings lohnt sich das m. E. nicht, da hier viele Begriffe aus der Wissenschaft zwar benutzt werden, dann aber sehr schnell in spekulative Gedankengebäude ausgewichen wird. Es bleibt natürlich jedem unbelassen, daraus Hoffnung zu schöpfen. M. E. hält das Ganze aber einer wissenschaftlichen Kritik nicht stand. Daher würde ich von solchen Maßnahmen Abstand nehmen und mein Geld lieber für andere Dinge ausgeben.

 

Viele Grüße von Kuno

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Danke für eure ausführliche Into zur Dunkelfeld-Untersuchung.

 

Seit dieser Woche nehme ich nur noch 1x tägl. Clarelux-Schaum und 1x tägl. Daivonex.

Bisher kann ich noch nicht sagen, dass es wieder schlimmer geworden ist.

 

Ich fühle mich im Moment richtig gut, ich kann sogar wieder meine Kopfhaut fühlen :lol:

Ich hoffe nur, dass ich irgendwann ohne das Zeug auskomme, denn auf Dauer ist das ja auch keine Lösung, da man Kortison nicht lange verwenden soll, da der Körper sonst abhändig davon wird (spreche durch mein MC aus Erfahrung - leider)

 

Ich werde euch weiter berichten wie es weiter läuft.

Schönes sonniges Wochenende

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Kleine Anmerkung zur Dunkelfeld-Untersuchung:

Heilpraktiker ist die offiziell korrekte Bezeichnung für: Staatlich legitimierter Kurpfuscher.

mfg alex

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Hallo Hotaru,

Clareluxschaum hilft gut. Und wenn du es wieder im Griff hast empfehle ich dir Salthouse Schampoo und Kopfhaut Fluid. Günstige Alternative aus dem Einzelhandel.Regelmäßig angewendet hilft es gut heilt aber nicht.

Tipp wenn du lange Haare hast nimm nach der Haarwäsche die Haarkur von Aldi hergestellt in Gmünd. Die ist gut und sie kann man die Mittel in den Alltag integrieren. Viel Glück Jacky

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Vielen Dank Jacky.X für den Rat, werde mir die Produkte mal aufschreiben und danach schauen.

 

Zum Haarewaschen benutze ich "Urtekram Brennesselshampoo" .. ist so ein Natur-Shampoo ohne Zusätze. Ich habe mal irgendwo gelesen das Brennessel gut gegen Schuppen sein sollen. Alternativ benutze ich auch von Balea med PH-neutrales Shampoo.

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  • 2 weeks later...

Bei mir hilft desquaman-shampoo( ca. alle 5 tage) und 1mal täglich apfelessig leicht verdünnt (mit einer spritze) auftragen. Die schuppenplatten sind so gut wie weg und ich hab absolut keinen juckreiz mehr. Ich hoffe, daß das so bleibt.

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So, ich benutzte jetzt nur noch 1x in der Woche diesen Schaum. Eine kleine Stelle am Kopf ist wieder gekommen. Ich hoffe das es bei dieser kleinen Stelle bleibt oder das sie wieder ganz verschwindet. Nicht wenn alles wieder zurück kommt :(

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Stehaufweibchen

Hallo,

 

in den Apotheken gibt es eine Lösung die Terzolin heißt. Der Inhaltsstoff ist Ketoconazol. Für innere Anwendungen benötigt man ein Rezept, doch für die äußere ist sie rezeptfrei.

Im Krankenhaus, in dem ich gearbeitet habe, wurden die Patienten damit behandelt, doch auch im privatem Bereich wurde und wird diese Lösung erfolgreich angewendet.

 

Am Anfang habe ich nur die allererste Haarwäsche mit normalen Shampoo begonnen und danach ca. einen Teelöffel Terzolin-Lösung eingschäumt. Diese habe ich ca. 10 Minuten einwirken lassen. Eine Woche habe ich dann nur noch Terzolin benutzt, doch nach und nach die Behandlungen reduziert. Heute setze ich Terzolin erst ein, wenn ich merke, dass sich Schuppen bilden und Juckreiz beginnt.

Jeder, der Terzolin benutzt, merkt alleine, wann und wie oft er eine Behandlung benötigt.

 

Noch ein Tipp: besser über Internetapotheken bestellen, weil es dann preiswerter ist. Es gibt aber zwei Größen, die vom Inhalt her verglichen werden sollten.

 

Viel Erfolg

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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Nagelpsoriasis ist mehr als nur ein kosmetisches Problem: Die Fuß- oder Fingernägel sind dann brüchig, bröselig, verformt, verfärbt – auf jeden Fall nicht so, dass man sie gern länger zeigt und schon gar nicht groß verwendet. Nur ist das im Alltag schwierig.
      Wichtig ist: Die Schuppenflechte der Nägel ist nicht ansteckend. Auf jeden Fall sollte ein Hautarzt die Diagnose stellen. Er kann mit einer Laboruntersuchung am besten herausfinden, ob es sich um einen Nagelpilz handelt oder eben die Schuppenflechte der Nägel.
      Mit einer Behandlung sollte lieber früher als später begonnen werden, denn Nägel brauchen sehr lange, um ordentlich nachzuwachsen. Bis die Erkrankung verschwunden ist, vergehen meist mehrere (um nicht zu sagen viele) Monate. Am Anfang wird man es sicherlich mit einem Nagellack versuchen – dazu weiter unten mehr.
      Aufbau eines Nagels

      Aufbau eines gesunden Nagels
      Auf dem Nagelbett befindet sich das Hyponchium, das für die Verbindung zur Nagelplatte sorgt. Die ist 0,5 bis 0,7 Millimeter dick. Sie wird an drei Seiten vom Nagelfalz begrenzt. Der Nagel wächst von der Nagelmatrix aus. Der weiße Halbmond ist der vordere, sichtbare Teil der Matrix. Unter der Haut ist der hintere Teil, geschützt vom Nagelhäutchen.
      Symptome der Nagelpsoriasis
      Tüpfelnägel: Der Fingernagel ist nicht mehr schön eben, sondern wird wellig. Er sinkt punktförmig ein, wie Tüpfel. Die Tüpfel bleiben sichtbar und wachsen mit dem Nagel aus. Aber Vorsicht: Tüpfel können auch durch andere Ekzeme, Infektionen oder Pilzbefall entstehen.
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      Krümelnägel: Unter dem Nagel stapeln sich Schuppen. Im Laufe der Zeit heben sie das Nagelbett an. Die Nagelplatte wird krümelig. Gerade dieses Symptom ist es, das Betroffene vor anderen Menschen am liebsten verstecken würden.
      Begleiterscheinungen sind gelegentlich Schmerzen oder Druckempfindlichkeit.
      Fakten
      Grundsätzlich gibt es mehr Schuppenflechte an den Finger- als an den Fußnägeln.
      Eine schwere Psoriasis der Nägel gilt als „Vorbote“ der Psoriasis arthritis (Gelenk-Psoriasis). Ausgeprägte Formen der Nagelpsoriasis sind nicht mit rein äußerlichen Behandlungen abzuheilen. Wer schnell mit einer innerlich wirkenden Therapie beginnt, kann verhindern, dass sich die Nägel erheblich verschlimmern.
      Das gilt besonders bei der Psoriasis pustulosa: Bei ihr heilt die Nageldeformation am schwersten ab. Eine frühzeitige innerliche Therapie bremst vermutlich eine aufziehende Psoriasis arthritis ab. Trotz langer Behandlungszeiten schaffen es nur einige Biologika, dass lediglich bei der Hälfte der Betroffenen die Nägel völlig verheilt sind. Das größte Problem: Bei der Behandlung einer Schuppenflechte der Nägel müssen alle Beteiligten geduldig sein und dürfen nicht zu schnell aufgeben.
      Aktuelle Erhebungen gehen davon aus, dass 70 Prozent der Patienten mit Psoriasis arthritis eine Nagel-Beteiligung haben und 40 Prozent bis 50 Prozent der Haut-Psoriatiker. Eine Nagelpsoriasis ohne Hautbeteiligung ist möglich, aber eher selten. Am häufigsten kommen Tüpfelnägel und abgelöste Nagelplatten vor.
      Eine Nagelpsoriasis ist gut im Rheumascan (Xiralite) zu erkennen. Manchmal ist eine Biopsie des Nagelbettes zur eindeutigen Klärung der Diagnose notwendig.
      Welche Therapie angebracht ist, hängt davon ab, wie schwer der Nagel betroffen ist. Dafür sind inzwischen verschiedene Messmethoden entwickelt worden. International wird der NAPPA-Score (Nail Assessment in Psoriasis and Psoriatic Arthritis) verwendet. Man zählt die jeweiligen krankhaften Veränderungen auf den Nägeln und erfragt die körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen der Erkrankung. Die Gewichtung aller Faktoren bestimmt den Schweregrad einer Nagelpsoriasis. Der Wert kann auch dann hoch sein, wenn die Schädigungen am Nagel zwar nicht extrem stark, die Lebensqualität aber erheblich beeinträchtig ist.
      Probleme im Alltag
      Gelbliche, bröckelnde und verformte, abgehobene Nägel sehen für andere Menschen unästhetisch aus, ganz gleich, ob die Hände oder die Füße gemeint sind. Betroffene versuchen, vor allem ihre Fingernägel vor scheelen Blicken zu verbergen und meiden deshalb soziale Kontakte bis hin zur Partnersuche. Greifen (Fingernägel) und Laufen (Zehennägel) werden zur Qual. Ganz gewöhnliche Verrichtungen in Alltag, Beruf und Sport fallen schwer und verursachen Schmerzen. Patienten mit schweren Nagelschädigungen sind länger krankgeschrieben, leiden erheblich an ihrer Situation und neigen zu Angst-Erkrankungen oder Depressionen.
      Es war lange nicht bekannt, dass Nägel, Sehnenansatz am Knochen (Enthese) und Knochenhaut anatomisch miteinander verbunden sind. Darüber wurde erst geforscht, als auffiel, dass Nagelveränderungen bei Patienten mit Psoriasis Arthritis deutlich häufiger vorkommen als bei denen ohne. Der Nagel ist funktional gleichzeitig mit Haut und Knochen verbunden. Vereinfacht dargestellt, kommt erst die Sehnenentzündung, dann die Nagelpsoriasis und schließlich die Psoriasis arthritis. Die Gelenk-Schuppenflechte ist um so ausgeprägter, je schlimmer die Nägel betroffen sind. Aufgrund der Erfahrungen mit anderen Begleiterkrankungen geht man davon aus, dass sich eine Psoriasis Arthritis weniger heftig entwickelt, wenn die Nagelpsoriasis frühzeitig behandelt wird.
      Bisher war es selten möglich, eine Nagelpsoriasis völlig abzuheilen. Meist dauerte es monatelang, bis deutliche Verbesserungen sichtbar wurden. Mit Cremes, Salben, Tinkturen oder Lotionen dringt ein Wirkstoff nur schwer oder überhaupt nicht in den Nagel ein. Auch durch intensives Einmassieren wird der Nagel nicht durchlässiger. Mit einem harnstoffhaltigen Nagellack kann man den Nagel meist nur weicher machen, damit hinterher ein Wirkstoff besser eindringen kann. Die Wirkung wird deutlich verstärkt, wenn ein Mittel unter luftdicht verschlossener Folie (Okklusiv-Verband) z.B. über Nacht einziehen kann.
      Andere Erkrankungen der Nägel
      Nicht jeder dicke, verhornte, bröselige Fingernägel ist einer, der eine Nagelpsoriasis birgt. Manchmal fällt es dem Arzt schwer, die Diagnose Nagelpsoriasis zu stellen. Das Problem ist, dass Nagelveränderungen bei Pilzinfektionen, Ekzemen, inneren Krankheiten bis hin zu Tumoren gleich aussehen können. Eine Pilzinfektion ist die häufigste Nagelerkrankung, die allein oder aber mit der Schuppenflechte zusammen auftreten kann. Schwierig wird es für den Arzt, wenn jemand keine Haut-Erscheinungen hat, sondern nur Veränderungen an Hand- und Fußnägeln.
      Nagelveränderungen gibt es auch wegen Ekzemen, Mangelernährung, Pilzen, Allergien zum Beispiel gegen Nagellack oder gegen Medikamente. Sprich: Wer den Verdacht hat, er hätte eine Nagelpsoriasis, sollte den Doktor erst mal nach einem Pilztest fragen. Erst wenn der negativ ist, sollte man sich tiefergehend mit der Nagelbehandlung beschäftigen.
      Um die Verwirrung zu steigern: Nagelpilz und Nagelpsoriasis können auch gleichzeitig auftreten.
      Nagelpsoriasis behandeln
      In schweren Fällen mussten die Dermatologen schon immer innere Medikamente geben. Nicht jedes davon wirkt direkt auf die Nägel bzw. nicht auf alle Formen der Nagelpsoriasis. Am besten helfen starke Präparate, die aber auch schwere Neben- und Wechselwirkungen haben können.
      Heute ist es der Medizin möglich, selbst eine schwere Nagelpsoriasis erfolgreich zu behandeln. Es liegen Studien vor, die genau beschreiben, wie und bei welcher Form ein Medikament hilft. Der Arzt kann also gezielter therapieren. Es sind vor allem neue, hochwirksame Biologika, auf die eine Nagelpsoriasis reagiert. Die Angst vor schwerwiegenden Nebenwirkungen ist überwiegend unbegründet: In Deutschland liegen bei allen innerlich wirkenden Schuppenflechte-Medikamenten die schwerwiegenden Nebenwirkungen unter 1 Prozent. Nur bei den Infekten lagen die Biologika etwas höher als die übrigen Medikamente. Das ergab eine aktuelle Sicherheitsanalyse aus dem Patienten-Registers „PsoBest“. Wer seine Blutwerte regelmäßig kontrollieren lässt, kann diese Medikamente beruhigt nehmen.
      Äußerliche Behandlungen
      Bei schwach ausgeprägten Veränderungen der Nägel kann eine äußerliche Behandlung sinnvoll sein. Studien dazu sind häufig mit nur wenigen Patienten und nicht nach streng wissenschaftlichen Maßstäben durchgeführt worden.
      Harnstoff (Urea) ist zu 15 Prozent im speziell für die Nagelpsoriasis entwickelten Nagellack Onypso enthalten. Nach sechs Monaten waren bei fast allen Patienten 43 Prozent der Nageldefekte zurückgegangen. Außerdem gibt es die Salbe Onyster mit 40 Prozent Urea. Sie löst den Nagel ab. Dadurch kann dann das Nagelbett direkt behandelt werden. Schwefel-/Schachtelhalm ist im Sililevo-Nagellack enthalten, der erfolgreich an Patienten mit Psoriasis-Nägeln getestet wurde. Seine Grundlage ist Hydroxypropylchitosan, kurz HPCH. Die Wirkung kann durch Clobetasol 0,05 Prozent, einem stark wirksamen Kortison, verstärkt werden. Als Rezeptur bezahlt das die Krankenkasse, den Lack pur nicht. Kortison gilt auch bei mittelschwerer bis schwerer Nagelpsoriasis als äußerliches „Mittel erster Wahl“. Verwendet werden stark bis sehr stark wirksame Kortisone, oft in Kombination mit 3 Prozent Salicylsäure oder mit Calcipotriol (z.B. Daivobet). Dazu wird zum Beispiel täglich ein Tropfen einer Kortison-Tinktur auf die Nagelwurzel und/oder das Nagelbett aufgetragen. Die Behandlung kann bis zu acht Monate dauern. Der Nagelzustand verbessert sich deutlich, verschlechtert sich aber meist wieder, wenn die Therapie abgesetzt wird. Bei schweren Fällen wird Kortison in das Nagelbett eingespritzt – mit einer normalen Spritze oder Impfpistole bei lokaler Betäubung. Und ja, das ist so schmerzhaft wie es sich anhört. Calcipotriol (Vitamin D 3 Analogika) wird empfohlen als Kombination mit einem Kortison (siehe oben), entweder abwechselnd („Tandem-Therapie“) oder als Mixtur. Die Wirkung kann gesteigert werden, wenn erst Salbe aufgetragen und dann über Nacht ein abschließender Verband z.B. aus Folie aufgezogen wird Tacrolimus (Protopic) hat in einer Studie nach nur zwölf Wochen Nägel vollständig abgeheilt. Es darf nur „off-label“ verschrieben werden, weil es nicht für die Behandlung der Schuppenflechte zugelassen ist. Alte oder nicht praktikable äußerliche Therapien
      5-Fluorouracil (Efudix) ist ein Zellwachstums-Hemmer, der nicht mehr zur Behandlung der Nagelpsoriasis empfohlen wird. Dithranol (Cignolin) ist bei der Nagelpsoriasis unwirksam. UV-Bestrahlungen werden bei der Nagelpsoriasis immer seltener eingesetzt, weil sie sehr zeitaufwendig sind. Den UV-Punktstrahler („Blue Point“) muss man vier bis sechs Wochen lang, möglichst täglich, auf die Nagelplatte einwirken lassen. Man bestrahlt mit UVB + UVA. PUVA arbeitet nur mit UVA. Der Nagel wird vorher mit Psoralen lichtempfindlich gemacht. Nur für PUVA liegen mehrere Studien vor, in denen sich die Nägel um 50 Prozent verbesserten. In einer Studie wurden psoriatische Nägel erfolgreich mit dem Excimer-Laser behandelt. Interferenzstrom hat sich als Therapie für die Nagelpsoriasis nicht durchgesetzt, obgleich es erste erfolgversprechende Ergebnisse gab. Therapie mit Röntgenstrahlen "Verstümmelungsbehandlung" mit Entfernung der psoriatischen Nagelveränderungen und anschließender Weiterbehandlung. Es gab einen grausigen Bericht im Pso-Magazin von einem Patienten, der sich von beiden großen Zehen die Nägel entfernen ließ. Zweimal pfuschten die Ärzte, der dritte operierte schließlich richtig, entfernte auch alle Nagelzellen, kürzte einen Endknochen, zog Hornhaut von unten hoch und vernähte alles. Der Patient hat keine Schmerzen mehr, keine Gelenkschmerzen und keine Schuppen. Der Arzt gibt zu Bedenken: An den Fingern braucht man die Nägel zum Greifen. Sein Rat: abends, nach Duschen oder Baden, wenn die Haut unter den Nägeln ohnehin aufgeweicht ist, Schuppen mit einem selbst zurechtgefeilten Haken entfernen; mit Spritze mit abgesägter Kanüle Eucerin dazwischen auftragen. Nagelpsoriasis würde diese schönen Finger- und Fußnägel nicht so schön aussehen lassen Innerliche Behandlung
      Bei schweren Nagelveränderungen ist häufig eine innerliche Therapie nötig – egal, wie stark die Haut von einer Schuppenflechte befallen ist. So werden auch deutliche Einschränkungen der Lebensqualität vermieden. Eine Psoriasis arthritis kann auf diese Weise ebenfalls "mitbehandelt" werden.
      Methotrexat (MTX) gilt als innerliches „Mittel der ersten Wahl“. Solide Studien zeigen, dass sich die Nägel nach 6 bis 12 Monaten um etwa 40 Prozent verbessern können. Kortison, in den Nagel gespritzt, galt lange als wirksamstes Mittel, v.a. bei Tüpfel und Nagelwurzel-Befall. In verschiedenen Studien wurde Triamcinolon-Acetonid injiziert, aber unterschiedlich häufig und lange. Nach 9 bis 12 Monaten besserten sich die Nägel. Die Injektion ist unangenehm, es muss örtlich betäubt werden und es besteht die Gefahr von Gewebsschwund bis hin zum Einriss der Sehne. Mit Kortison wird kaum noch behandelt, seitdem es wirksamere Medikamente gibt. Ciclosporin verbessert die Nagelpsoriasis erfahrungsgemäß, ohne dass es bisher Studienergebnisse gibt. Meistens wird es zusätzlich zu einer äußerlichen Behandlung verschrieben. Es können Wechsel- und schwere Nebenwirkungen auftreten. Deshalb wird es zurückhaltend verschrieben. Fumarsäureester (Fumaderm und Skilarence) ist bisher nur in einer sehr kleinen Studie darauf untersucht worden, wie es auf eine starke Nagelpsoriasis wirkt. Nach 12 Monaten verbesserten sich die Nägel um 50 Prozent. Eine weitere Verbesserung war nur noch schwer zu erreichen. Viele Ärzte setzen es zusätzlich zu einer äußerlichen Therapie ein. Acitretin (Neotigason, Acicutan) ist wissenschaftlich kaum inbezug auf Nagelpsoriasis untersucht worden. In einer Studie ergab sich nach 6 Monaten bei 41 Prozent der Patienten eine mittlere Besserung. Bei 25 Prozent heilten sie vollständig oder nahezu vollständig ab. Wird gerne mit PUVA kombiniert. Es können schwere Nebenwirkungen auftreten. Deshalb wird es zurückhaltend verschrieben. Biologika sind am besten darauf untersucht worden, wie erfolgreich sie auf die Nagelpsoriasis wirken. Sie werden grundsätzlich erst dann verschrieben, wenn andere Therapien nicht anschlagen. Infliximab (Remicade) spricht am schnellsten und wirkungsvollsten auf die Nagelpsoriasis an. Schon nach sechs Wochen sind deutliche Nagelverbesserungen sichtbar, nach 22 Wochen fast 90-prozentige. Innerhalb eines Jahres waren bei 50 Prozent der Patienten die Nägel vollständig oder nahezu vollständig abgeheilt. Bei Etanercept (Enbrel) waren das 30 Prozent. Die anderen Biologika sind ebenfalls etwas wirkungsvoller als konventionelle innerliche Medikamente. Neue Biologika werden oft in eigenen Studien speziell bei Nagelpsoriasis getestet. Darüber hier bald mehr. Tipps für Betroffene
      Pflegen: Nägel kurz halten, vorsichtig schneiden und möglichst feilen; in schweren Fällen medizinische Fußpflege beim Podologen. Ausgiebig und täglich in lauwarmen Salzwasser (z.B. Stassfurter Badesalz, Totes Meer Salz) einweichen. Danach vor allem die Haut an der Nagelwurzel und den Seitenrändern ausreichend rückfetten – praktischerweise mit einer Lotion. Waschen: Unter den Nägeln mit einem Papiertaschentuch abtrocknen, um Feuchtigkeit aufzunehmen. Dann rückfetten (s.o). Schützen: Beim Umgang mit Nässe und aggressiven Materialien in Beruf und Haushalt (Abwasch, Putzen) Handschuhe tragen. Vermeiden: Nägel vor Reibung, Druck oder Quetschung bewahren, Nagelhäutchen nicht abreißen, keinen acetonhaltigen Nagellackentferner benutzen, Nägel nicht als Werkzeug einsetzen. Erleichtern: Unter Arbeitshandschuhen dünne baumwollene tragen. Schuhe, die nicht auf befallene Zehen-Nägel drücken. Leichtes, weites Schuhwerk, das nicht drückt, tragen. Verschönern: Verdickungen und von Querrillen von erfahrenen Kosmetikerinnen (Podologen) abfeilen oder abfräsen lassen. Geglättete Oberfläche mit medizinischem Lack (z.B. Sililevo oder Onypso) stabilisieren. Entstellte oder zerfallende Nägel mit künstlichen Fingernägeln überdecken. Welche Erfahrungen hast du mit der Behandlung der Psoriasis an den Nägeln? Oder möchtest du erfahren, wie es anderen Betroffenen damit geht? Unsere Community ist dafür der richtige Ort.
      Gekürzte Fassung eines Artikels, der erstmals in der Zeitschrift PSOaktuell, Ausgabe 2/2013, erschienen ist.
      Tipps zum Weiterlesen
      Bei Nagel-Psoriasis häufig auch Pilz dabei – Behandlungserfolg fraglich
      (gesundheit.com, 1. Dezember 2014)
      In einem Tagungsbericht geht es um Nagelpilz und Nagelpsoriasis – angeblich wäre in 20 Prozent der Fälle beides gleichzeitig zu finden. Die sonst bei Nagelpilz gern eingesetzte innerliche Therapie mit einem Anti-Pilz-Mittel sei aber nicht so oft von Erfolg gekrönt – nämlich nur in 30 Prozent der Fälle. Und die Nagelpsoriasis würde davon auch nicht unbedingt besser. [lesen]
      Unter künstlichen Nägeln können Probleme heranwachsen
      (20 Minuten Online, 20.03.2013)
      Künstliche Fingernägel sind nicht ungefährlich. Dermatologen beobachten immer mehr Komplikationen - beispielsweise Infektionen unter dem Nagel oder Kontaktallergien. [lesen]
      Starke Nagel-Psoriasis macht anfälliger für Pilzinfektion
      (hautstadt.de, 19.04.2012; nicht mehr im Netz verfügbar)
      Bei einer Studie mit Menschen mit Nagel-Psoriasis zeigte sich bei 62 Prozent der Teilnehmer eine Pilzbesiedlung der Nägel. Allerdings ist es wie fast immer: Es gibt auch eine Studie, die etwas anderes sagt, zumindest, wenn man sich die Arten der Pilze ansieht. Das steht am Ende des Artikels.
      Welche Krankheiten Fingernägel verraten
      (Apotheken-Umschau, 14.04.2010)
      Veränderungen an den Fingernägeln können alles bedeuten – manchmal auch eine Psoriasis. Die Apotheken Umschau erklärt die Möglichkeiten in Wort und Bild. [lesen]
      Nagelpsoriasis – was wann wie helfen kann
      (Psoriasis Forum Berlin e.V., 2013)
      PDF-Datei eines Artikels mit ausführlichen Informationen [lesen]
      Nagelprothetik bei Psoriasis
      ("Flotte Feile")
      Jessica Dlling vom Nagelstudio "Flotte Feile" zeigt das Ergebnis ihrer Arbeit bei einem Fall von Nagel-Psoriasis. [ansehen]
      Bilder
      Hier siehst du, wie eine Schuppenflechte am Nagel oder an mehreren Nägeln aussehen kann. Es sind keine schönen Bilder, deshalb zeigen wir sie so klein – du kannst sie aber großklicken.
       
    • Hanara
      By Hanara
      Hallo zusammen,
      Ich hoffe, ich bin richtig hier.
      Ich bin anfang 20 und seit fast 2 Jahren habe ich Probleme mit sehr stark juckender Kopfhaut. Die Kopfhaut iszt eher trocken und schuppt auch, die Schuppen sind klein, manchmal sogar eher eine Art Belag, und weißlich. Wenn ich meine Kopfhaut nicht gerade aufgekratzt habe, ist sie hell und hat wenig Rötungen, auch wenn es tierisch juckt!
      Am restlichen Körper habe ich auch recht trockene Haut, aber jucken tut es dort viel weniger. Ich war mal vor einiger Zeit beim Hautarzt, der sich das gar nicht richtig anschaute und nur meinte, wahrscheinlich Neurodermitis.
      Seitdem habe ich so gut wie alles ausprobiert: Kortison, Anti-Schuppenshampoo, Naturshampoo, Heilerde, Haarseife, gar kein Shampoo, Linolashampoo, Ureashampoo, Totes Meer Shampoo, Babyshampoo, Aloe Vera Gel, verschiedene Öle usw. ALle Shampoos waren natürlich ohne Silikone, die meisten auch ohne Duft und Konservierungsstoffe. Nichts hat mir so wirklich geholfen, auf Dauer schon gar nicht Seit ein paar Monaten wasche ich mit der Dermasence Wasch- und Duschlotion, es war ok, wurde zumindest nicht schlimmer. Aber seit ein paar Tagen wird es auch damit wieder schlimmer, ich kratze permanent und habe viele Schuppen. Es ist einfach unangenehm!
      Ich überlege, ob es vielleicht Schuppenflechte sein könnte, auch wenn man keine Krusten sieht? Meine Mutter hat ebenfalls Schuppenflechte...
      Über Hilfe, Tipps und Ideen wäre ich sehr dankbar!
      Liebe Grüße
      Hanara
    • Catriona
      By Catriona
      So wie jedes Jahr im Herbst beklagt sich meine Kopfhaut auch dieses Jahr wieder und es juckt und schuppt dank der trockenen Heizungsluft mehr als in den wärmeren Jahreszeiten. Ich bin ja bekennenderweise den alternativen Methoden gegenüber nicht ganz abgeneigt und habe mal eine etwas andere Haarkur ausprobiert. Eigentlich wollte ich vor allem meine Haare pflegen, aber da meine Kopfhaut seither deutlich weniger Probleme macht, war die Sache ein doppelter Erfolg und ich dachte mir, vielleicht hilft's ja auch dem einen oder anderen hier.
       
      Das Rezept:
       
      2 Eier
      2 EL Apfelessig
      1TL Honig
       
      Alles schön verquirlen, im feuchten Haar verteilen und 15-30 Minuten einwirken lassen (hatte es nur 5 Minuten drauf, aber je länger desto besser). Mit lauwarmem Wasser ausspülen, aber nicht zu warm, damit nix flockt. 
       
      Ob man das vor oder nach dem Haare waschen macht, muss jeder selbst entscheiden. Ich hatte die Haare vorher (mit Seife) gewaschen und die Pampe danach anstatt einer Haarspülung aufgetragen, weil ich mir davon eine nachhaltigere Wirkung versprochen habe. Die Schuppen lassen sich danach sehr gut ablösen und bei mir juckt bis zur nächsten Wäsche (alle 2 Tage) auch nichts mehr. Wenn man die Kur vor dem Waschen aufträgt, kann man noch einen Schuss Olivenöl dazugeben, um die Pflegewirkung zu verstärken.
       
      Viele Grüße und einen schönen Restsonntag,
       
      Katharina

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