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Lohnt sich ein Psychologe?

So, bin also nun seit einer Woche im Krankenhaus. Für die die es nicht gelesen haben, habe Pso am ganzen Körper außer im Gesicht. Es gibt kaum eine helle Stelle.

 

Nach monatelangem Schlafentzug aufgrund von Juckreiz, Belastungen für meinen Freund, Heulattacken und Auf und Abs bin ich also jetzt hier und durch Cortison Therapie geht es mir schon besser. Trotzdem bin ich am überlegen, ob ich mal nach nem Termin bei dem hauseigenen Psychologen fragen soll.

 

Dazu muss man wissen, dass ich zeitweise mit depressiven Zuständen kämpfe und irgendwie auch einfach dem Leben nichts mehr wirklich abgewinnen kann. Es gibt ja das Sprichwort dass die Haut das Spiegelbild der Seele ist und darüber grübele ich die Tage ziemlich nach. Ich mache mir jetzt schon Gedanken und habe Angst davor, kurz nach meiner Entlassung genauso auszusehen wie vor dem Krankenhausaufenthalt. Das kanns doch auch nicht sein, oder? Wäre da ein Psychologe die richtige Adresse? Habt ihr da irgendwelche Erfahrungen? Würde mich über eure Berichte sehr freuen :-)

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

 

vielleicht noch ein wichtiger Apekt: Für mich muss der Draht zwischen behandelndem Arzt und Patienten stimmen.

 

Leider dauert es immer ziemlich lange bis man einen Termin bekommt. Hat man dann jemanden erwischt mit dem nichts anfangen kann, kann das sehr frustrierend sein. Dadurch nicht entmutigen lassen, sondern einfach weitersuchen.

 

Daher mein Tipp: einfach von vornherein Probesitzungen bei verschiedenen Pschologen vereinbaren und dann denjenigen nehmen, bei dem man das beste Bauchgefühl hat. In der Regel passt es dann auch.

 

Grüße

Bearbeitet ( von EVH)

  • 2 Monate später...

Hallo,

 

der letzte Beitrag ist ja jetzt schon ein Monat her...habe mich eben erst angemeldet und würde gerne mal wissen, ob sich bei dir schon was ergeben hat hinsichtlich Therapie? Ich bin auch am Überlegen, ob mir das nicht gut tun würde, besser mit der Krankheit umzugehen....aber ich weiß garnicht was wie wo.... :(

Habe jetzt eben nur schnell die Beiträge überflogen, aber deine Frage hat meine Aufmerksamkeit geweckt^^

...Wollte dir eigentlich privat schreiben, aber wie gesagt, ich bin seit ca 5 Minuten hier angemeldet und dann geht das wohl nicht :)

 

Liebe Grüße

...es ist immer einen Versuch wert... wenn du darüber nachdenkst so wie so...dort hin, kann dich dein behandelnder Arzt überweisen!

 

...und Herzlich Willkommen hier Polarkatze! :)

Schön dass ihr das Thema wieder aufgegriffen habt. Also ich habe mir eine Psychologin gesucht bzw. ist sie mir empfohlen worden. Ich hatte aber nicht (nur) die Pso als Problem, sondern viele Baustellen. Alles andere hat die Psychologin geklärt, z.B. den Antrag bei der KK. Sie brauchte dann noch einen Bericht von der Hausärztin. Es dauerte nicht lange, da hatte ich die Genehmigung der Krankenkasse in der Tasche. Habe jetzt knapp die Hälfte der Sitzungen hinter mir und kann sagen, dass ich selbst wahnsinnig dazu gelernt habe und meine Pso davon profitiert. Ich habe seit einigen Wochen nur noch eine schwache Ausprägung der Pso. Kaum noch offene Hände und Füsse und auch kaum noch Plaques. Ich vermute mal, dass da ein Zusammenhang mit der psychischen Ausgeglichenheit besteht. Sicherlich bin ich nicht geheilt, weder psychisch, noch von der Pso, aber es geht mir besser.

Das wollte ich nur verkünden und all denen die den Schritt noch nicht gewagt haben Mut zu machen.

ja, nur Mut!!

 

wie schon jemand schrieb- bei jeder!! KRankheit/ERkrankung sollte man einen Psychologen haben- der einen unterstützt, seinen eigenen Weg zu finden- helfen muss man sich schon selbst- aber UNterstützung ist gut- man muss halt offen sein dafür....

 

ich habe ziemlich schlechte ERfahrungen mit denen- aber auch einige gute.....und grundsätzlich hat mir auch das Lesen sehr geholfen......man kommt sich selber halt auch immer mehr auf die Schliche und durchschaut die eigenen Muster, erkennt Zusammenhänge im Laufe der Zeit......und wird selbstsicherer, unabhängiger von der Meinung anderer......

Das heißt, ich sollte einfach mal meine Hautärztin daraufhin ansprechen? Stellt sie mir dann eine Überweisung aus und ich mache mich selber auf die Suche nach einem Arzt?

Vielen lieben Dank! :)

Hallo Polarkatze,

 

wahrscheinlich bekommst du mit Überweisung leichter einen Termin, ist aber nicht zwingend notwendig. Erst mal musst du einen Psychologen finden, bei dem du relativ kurzfristig einen Termin bekommen kannst. Telefonisch kannst du dann ja auch nachfragen bei dem Psychologen, ob er lieber eine Überweisung haben möchte.

 

LG Hucki

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