Rheumatisch-entzündliche Erkrankungen (wie die Psoriasis arthritis) sind vielfältig – und viele Betroffene fragen sich: Kann ich mit Ernährung, Bewegung, Schlaf oder Stress tatsächlich etwas für meine Gesundheit tun? Was ist wissenschaftlich belegt und was gehört eher ins Reich der Mythen?
In diesem Vortrag wirft Dr. Sorwe Mojtahed Poor von der Klinik für Innere Medizin I, Sektion Rheumatologie, einen Blick auf den aktuellen Wissensstand. Sie beleuchtet, welchen Einfluss Ernährung, Bewegung, Schlaf und andere Lebensstilfaktoren auf Krankheitsaktivität, Fatigue und Lebensqualität haben können – und wo die Möglichkeiten derzeit noch begrenzt sind. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse einzuordnen und Orientierung für informierte Entscheidungen im Alltag zu geben.
Nähere Informationen: Telefon 0431 500-10741, per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de.
Veranstalter: UKSH Gesundheitsforum Kiel, Campus Kiel
Veranstaltung vor Ort: UKSH Gesundheitsforum, CITTI-Park Kiel, Mühlendamm 1, 24113 Kiel
Anmeldung
per E-Mail an Gesundheitsforum.Kiel@uksh.de oder unter Telefon 0431 500-10741
Bitte nennen Sie Datum, Veranstaltungstitel und Anzahl der teilnehmenden Personen.
27. Oktober 2026 17:00
bis
18:00
Hallo zusammen,
ich möchte euch einmal meine Erfahrungen mit PSO berichten, vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen.
58 Jahre, männlich.
Begonnen hat es vor 30 Jahren, meine Mutter starb.
Kurz danach war der ganze Körper befallen, arbeiten war nur noch mit Handschuhen möglich.
Ich bekam eine PUVA Therapie, damals noch mit Tabletten, welche die Haut lichtempfindlich machten, danach UVA-Bestrahlung.
Nach knapp 3 Monaten war alles restlos verschwunden.
30 Jahre Ruhe.
Im Dezember viel Stress und Ärger, erneut ein großer Schub, verteilt über den ganzen Körper.
Der Hautarzt verordnete mir 35 Sitzungen á 20 Minuten Balneotherapie.
Bad und anschließend Bestrahlung.
Salben:
Daivobet, Betagalen und Salicyl-Vaseline.
Betagalen half schnell auf der Kopfhaut.
Der Rest wurde auch besser (blasser, Juckreiz hörte auf), aber die Hände wurden immer schlimmer.
Sie platzten an mehreren Stellen auf und juckten.
Selbstversuche mit:
Ebenol, Multilind Mikrosilber und Melkfett (über Nacht mit Baumwollhandschuhen) halfen nicht wirklich.
(Obwohl das Melkfett natürlich die Hände entspannt).
Nun empfahl mir der Hautarzt ACICUTAN, ein Teufelszeug mit vielen Nebenwirkungen.
Man muss unterschreiben, dass man den Beipackzettel (eher ein Heft) gelesen und verstanden hat.
Niemals, dachte ich.
Ich ging in eine Apotheke und ließ mich beraten.
Ich bekam:
Basisches Badesalz, Natrium Chloratum C30 und nehme nun zusätzlich Omega 3 Fischöl Kapseln.
2 Tage nach dem Beginn brannten meine Hände wie Feuer und waren dunkelrot.
Erstverschlimmerung nennt man das wohl bei homöopathischen Mitteln.
Gutes Zeichen, denn es scheint zu wirken.
Zusätzlich zum basischen Badesalz füge ich 15 Tropfen Teebaumöl dem Badewasser hinzu.
Das erste Badewasser war eine dunkle Brühe mit vielen Schuppen.
Nun, eine Woche später werde ich morgens wach und traute meinen Augen nicht.
Schuppenfreie, blasse Hände!
Erstmals seit 8 Monaten.
Ich werde dies noch ein paar Wochen weiter machen, das Gift ACICUTAN kann ich dann immer noch nehmen.
Augenblicklich bin ich jedoch sehr guter Dinge, es tut sich was.
Natürlich sind die Hände noch sehr trocken und wollen gepflegt werden.
Sicherlich verläuft jede PSO anders und jeder Mensch reagiert anders.
Ausprobieren schadet jedoch nicht.
Kosten: ca. 15€
Über Rückmeldungen wäre ich dankbar.
R.
Bearbeitet ( von ItsMe57)