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Ich suche Erfahrungen zu Unverträglichkeit von Skyrizi

Nachdem ich schon ein paarmal in diesem Forum gestöbert habe wollte ich mich doch mal erkundigen ob jemand ähnliche Probleme mit Biologika gemacht hat und wie die Behandlung dann geändert wurde.

Ich habe seit Ende 2024 Psoriasis. Nach verschiedenen Versuchen die Krankheit ohne Biologika in den Griff zu bekommen habe ich mich im August entschieden mir Skyrizi spritzen zu lassen. Erst bemerkte ich eine leichte Verbesserung, aber schon knapp 2 Wochen nach der ersten Spritze bekam ich einen starken Juckreiz an Händen und Füßen. Nach der 2. Spritze wurde es auch gefühlt erstmal etwas besser, aber der Juckreiz wurde immer stärker und es kam ein neuer Schub hinzu. Die Symptome sind total untypisch für Psoriasis und auch Antiallergika helfen nur bedingt. Die Füße und die Hände sind teilweise eingerissen und ich kann nur noch mit getapten Füßen laufen. Inzwischen habe ich die Hälfte der Zeit (7 Wochen)nach der 2. Spritze überstanden und hoffe weiter auf Besserung. Ich wurde nochmal biopsiert weil die Symptome so unspezifisch sind. Morgen bekomme ich hoffentlich Antworten darauf. Außerdem wurde mir nochmal Blut abgenommen. 

Meine Hautärzte - in die Praxis gibt es 4 - stehen mit dem Hersteller von Skyrizi in Verbindung weil sie diese Reaktion noch nicht beobachtet hatten

Mit 18 hatte ich eine Sarkoidose, die jedoch ausgeheilt ist. Ich hoffe die ist nicht noch zusätzlich zurückgekehrt.

Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen mit ähnlichen Nebenwirkungen. 

Hervorgehobene Antworten

Evtl. ist dann Skyrizi für Dich nicht das richtige Biologika, dass ist nichts ungewöhnliches. Ich nehme Skyrizi (wg. PsA)  als 9. Biologika, musste zuletzt von Taltz leider weg, nicht wg. NW, die ich bei keinem Biologika hatte, sondern wg. einer anderen Erkrankung wo es nicht mehr  gespritzt werden darf. Ist ein IL 17 mit denen hatte ich die besten Erfahrungen.  

Evtl. kommen Deine Ärzte ja auf die Idee Dir ein anderes zu verordnen.

Lg. Lupinchen

vor 4 Stunden schrieb Metalwitch:

Die Füße und die Hände sind teilweise eingerissen und ich kann nur noch mit getapten Füßen laufen. Inzwischen habe ich die Hälfte der Zeit (7 Wochen)nach der 2. Spritze überstanden und hoffe weiter auf Besserung. Ich wurde nochmal biopsiert weil die Symptome so unspezifisch sind. Morgen bekomme ich hoffentlich Antworten darauf.

Hi @Metalwitch,

da Du ja schreibst, dass v.a. Deine Hände und Füße betroffen sind: sollte der Laborbefund hier ggf. auf Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris (PPP) lauten, wäre Skyrizi dann schon das richtige, jüngste und m. E. auch tatsächlich derzeit beste Medikament gegen die PPP auf dem Markt.

Was man hierzu jedoch wissen muss, ist, dass es gegen die PPP anfangs nur sehr langsam wirkt (dauert ca. 6 Monate zu stabilen Ergebnissen) und währenddessen auch immer mal wieder schlechtere Phasen und Rebounds möglich sind. Leider 🥲. Man braucht GEDULD.

Ob dazu extremer Juckreiz als bekannte NW gilt, weiß ich nicht, trat bei mir zum Glück nicht auf… allerdings schmiere ich parallel zu Skyrizi auch noch mit der Karison-Creme und mit der Leti AT4. Erstere ist eine hochdosierte Kortisoncreme und letztere eine gute, frei verkäufliche Pflegecreme, die den Juckreiz wegnimmt.

Eine Alternative zu den IL-23 Hemmern wie Skyrizi und auch Tremfya (die Du evtl. ja nicht verträgst ??) wäre z.B. das ältere Cosentyx gegen die PPP, ebenfalls ein Biological, welches bei IL-17 ansetzt und z.B. gerade anfangs auch eine deutlich intensivere, initiale Phase hat… insofern evtl. dann auch früher als Skyrizi gut gegen die PPP wirkt. 

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen 🍀.
Lass uns doch gerne wissen, was bei der Biopsie herauskam, ja?

Bearbeitet ( von C.T.H.)

  • Ersteller

Vielen Dank für die Antwort.

Geduld ist mein 2. Vorname😉 Damit hatte ich noch nie Probleme. 

Leider hatte ich nicht nur einen Juckreiz sondern einen Ausschlag am ganzen Körper incl. Gesicht. Da hatte ich noch nie etwas. Der Ausschlag ging mit Antiallergika weitestgehend weg - kurzzeitig - und scheint über den ganzen Körper zu wandern. Teilweise sieht es auch nach Neurodermitis aus, teilweise nach Psoriasis und teilweise komplett atypisch. Eventuell wie eine Nesselsucht. Deswegen die erneuten Biopsien an 2 Stellen. Ich hatte anfangs zum feststellen und bestätigen schon 2 Biopsieen.

Im Moment ist mein rechter Fuß gefühlt doppelt so dick (nicht ganz) zudem ich hatte vor der 2. Spritze auch einen entzündeten schmerzenden Fleck am Fußgelenk. Ich dachte erst, jetzt bekomme ich auch noch die Arthritis dazu. Leider sah der aber auch so aus wie damals die Symptome bei meiner Sarkoidose von 43 Jahren. Ich hoffe die ist nicht zurück. Das wird jetzt hoffentlich auch abgeklärt. 

Ich hoffe es gibt morgen die ersten Ergebnisse wegen der Biopsie und der Blutentnahme. 

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag 

  • Ersteller
vor 4 Stunden schrieb Lupinchen:

Evtl. ist dann Skyrizi für Dich nicht das richtige Biologika, dass ist nichts ungewöhnliches. Ich nehme Skyrizi (wg. PsA)  als 9. Biologika, musste zuletzt von Taltz leider weg, nicht wg. NW, die ich bei keinem Biologika hatte, sondern wg. einer anderen Erkrankung wo es nicht mehr  gespritzt werden darf. Ist ein IL 17 mit denen hatte ich die besten Erfahrungen.  

Evtl. kommen Deine Ärzte ja auf die Idee Dir ein anderes zu verordnen.

Lg. Lupinchen

Danke für die Info. Wenn es zusätzlich Neurodermitis sein sollte kann ich Skyrizi auch nicht mehr nehmen. Meine Hautärztin hat das nach dieser extremen Reaktion auch schon so notiert. Keiner in dieser Praxis hatte schon einmal eine solche Reaktion gesehen und diese Praxis gibt es schon lange. Sie habe sich auch mit dem Hersteller von Skyrizi in Verbindung gesetzt. Jetzt kommt es auf die Biopsie an. Offensichtlich haben sie auch schon eine Idee für eine Alternative je nach Befund. 

Was mich eher interessiert ist - wann kann ich mit einer Verbesserung der jetzigen Symptome rechnen oder hoffen? Die sind offensichtlich eine Reaktion wegen der Unverträglichkeit. Ich komme jetzt in Woche 8.

Der ständige Juckreiz und die Schwellung am rechten Fuß zerren ganz schön an den Nerven. Und trotz Antiallergika und seit 3 Tagen noch zusätzlich Cortison habe ich eher das Gefühl dass zumindest der Fuß immer schlimmer wird. Schuhe rechts passen eigentlich nicht mehr.

Danke für deine Antwort 

LG Metalwitch 

hallo Metalwitch -

ich wünsche dir gute Besserung - und bitte berichte weiter -

nette Grüsse sendet - Bibi -

  • Ersteller

Hallo Bibi,

Ich hoffe ich mache hiermit keinem Angst es zu versuchen. Es ist es auf jeden Fall wert. Diese Nebenwirkungen sind absolut selten. Möglicherweise sind es auch verschiedene Krankheiten die hier zusammentreffen. Deswegen ist es erst recht wichtig einen Weg zu einer erfolgreichen Behandlung zu finden.

Ich habe mit 18 eine Sarkoidose überstanden und ich denke nicht an Aufgeben! Das ist keine Option. 

Ich werde auf jeden Fall weiter berichten. 

Ich war übrigens vor Skyrizi mit getapten Füßen auf dem WOA. Bei diesem bescheidenen Wetter! Und ich habe auch schon Tickets fürs nächste Jahr. Ich bin absolut überzeugt davon dass das geht. Notfalls mit Rollator.😉

LG Metalwitch

  • Ersteller
Am 16.11.2025 um 11:24 schrieb Lupinchen:

Evtl. ist dann Skyrizi für Dich nicht das richtige Biologika, dass ist nichts ungewöhnliches. Ich nehme Skyrizi (wg. PsA)  als 9. Biologika, musste zuletzt von Taltz leider weg, nicht wg. NW, die ich bei keinem Biologika hatte, sondern wg. einer anderen Erkrankung wo es nicht mehr  gespritzt werden darf. Ist ein IL 17 mit denen hatte ich die besten Erfahrungen.  

Evtl. kommen Deine Ärzte ja auf die Idee Dir ein anderes zu verordnen.

Lg. Lupinchen

Danke für die Info. Wenn es zusätzlich Neurodermitis sein sollte kann ich Skyrizi auch nicht mehr nehmen. Meine Hautärztin hat das nach dieser extremen Reaktion auch schon so notiert. Keiner in dieser Praxis hatte schon einmal eine solche Reaktion gesehen und diese Praxis gibt es schon lange. Sie habe sich auch mit dem Hersteller von Skyrizi in Verbindung gesetzt. Jetzt kommt es auf die Biopsie an. Offensichtlich haben sie auch schon eine Idee für eine Alternative je nach Befund. 

Was mich eher interessiert ist - wann kann ich mit einer Verbesserung der jetzigen Symptome rechnen oder hoffen? Die sind offensichtlich eine Reaktion wegen der Unverträglichkeit. Ich komme jetzt in Woche 8.

Der ständige Juckreiz und die Schwellung am rechten Fuß zerren ganz schön an den Nerven. Und trotz Antiallergika und seit 3 Tagen noch zusätzlich Cortison habe ich eher das Gefühl dass zumindest der Fuß immer schlimmer wird. Schuhe rechts passen eigentlich nicht mehr.

Danke für deine Antwort 

LG Metalwitch 

  • Ersteller
vor 19 Stunden schrieb Bibi:

hallo Metalwitch -

ich wünsche dir gute Besserung - und bitte berichte weiter -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Hallo an alle,

Erstmal Danke, dass ich mich mit euch austauschen kann. 

Jetzt das versprochene Update. Leider sind die Biopsieergebnisse und das Ergebnis ob wieder eine Sarkoidose mit im Spiel ist noch nicht da. Da muss ich bis nächsten Montag warten.

Aber ich habe erfahren dass es sogenannte paradoxe Reaktionen auf Biologika gibt. Meine Hautärztin hat sich mit einem Kollegen ausgetauscht der sich speziell mit diesen Fällen beschäftigt. Kommt wohl sehr selten vor. Nach den Ergebnissen der Biopsie und der Blutergebnisse werden wir weitersehen. Möglicherweise gibt es eine Überweisung zu dem Kollegen. Das sind aber über 200 km einfacher Weg dorthin. Oder die Hautklinik in der Uni Mainz.

Abwarten 😉

Gruß Metalwitch

Eine Paradoxwirkung hatte ich unter Enbrel....war sehr unangenehm und meine damalige Ärztin wollte es runterspielen.

Lg. Lupinchen

  • Ersteller
vor 2 Stunden schrieb Lupinchen:

Eine Paradoxwirkung hatte ich unter Enbrel....war sehr unangenehm und meine damalige Ärztin wollte es runterspielen.

Lg. Lupinchen

Hallo Lupinchen, das kann ich nur bestätigen. Ich war ja auch 2 Wochen nach der ersten Spritze mit anfänglichen Symptomen bei meiner Hautarztpraxis. Damals hat man vermutet, dass es eine Erstverschlechterung ist. Wäre ja theoretisch möglich gewesen weil es nur sehr selten starke Nebenwirkungen bei Skyrizi gibt. Ich war ja mit der 2. Spritze auch einverstanden. Kann vorkommen. Da muss ich jetzt durch und hoffe auf eine Alternative die hilft.

LG Metalwitch

Am 16.11.2025 um 11:24 schrieb Lupinchen:

Evtl. ist dann Skyrizi für Dich nicht das richtige Biologika, dass ist nichts ungewöhnliches. Ich nehme Skyrizi (wg. PsA)  als 9. Biologika, musste zuletzt von Taltz leider weg, nicht wg. NW, die ich bei keinem Biologika hatte, sondern wg. einer anderen Erkrankung wo es nicht mehr  gespritzt werden darf. Ist ein IL 17 mit denen hatte ich die besten Erfahrungen.  

Evtl. kommen Deine Ärzte ja auf die Idee Dir ein anderes zu verordnen.

Lg. Lupinchen

Danke für die Info. Wenn es zusätzlich Neurodermitis sein sollte kann ich Skyrizi auch nicht mehr nehmen. Meine Hautärztin hat das nach dieser extremen Reaktion auch schon so notiert. Keiner in dieser Praxis hatte schon einmal eine solche Reaktion gesehen und diese Praxis gibt es schon lange. Sie habe sich auch mit dem Hersteller von Skyrizi in Verbindung gesetzt. Jetzt kommt es auf die Biopsie an. Offensichtlich haben sie auch schon eine Idee für eine Alternative je nach Befund. 

Was mich eher interessiert ist - wann kann ich mit einer Verbesserung der jetzigen Symptome rechnen oder hoffen? Die sind offensichtlich eine Reaktion wegen der Unverträglichkeit. Ich komme jetzt in Woche 8.

Der ständige Juckreiz und die Schwellung am rechten Fuß zerren ganz schön an den Nerven. Und trotz Antiallergika und seit 3 Tagen noch zusätzlich Cortison habe ich eher das Gefühl dass zumindest der Fuß immer schlimmer wird. Schuhe rechts passen eigentlich nicht mehr.

Danke für deine Antwort 

LG Metalwitch 

Ich hoffe meine PsA bleibt so wie sie ist unter Taltz war. Ich habe jetzt die 2. Spritze Sykrizi und nun ja erst wieder in 12 Wochen. Damals unter Stelara - ein IL 23-   war meine PsA sehr aktiv mit massiven Problemen, dass ist ja jetzt anders. Es wird sich zeigen ob so lange Spritzintervalle reichen.

Lg. Lupinchen

  • Ersteller

Hallo Lupinchen, ich halte die Daumen, dass bei dir alles passt.

Ich habe meine ersten Werte. Einer der Werte kann auf Sarkoidose deuten. Muss aber nicht. Ich werde das auf jeden Fall beobachten lassen. Die restlichen Daten bekomme ich am Montag. Unter Cortisontabletten und Antiallergika sind meine Füße und Hände besser geworden, aber das schleiche ich gerade aus. Leider habe ich mir eine Erkältung gefangen und merke an allen möglichen Stellen wie die Psoriasis wieder schiebt. Ich hoffe es wird nicht wieder schlimmer. 

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende 

Lg Metalwitch

Bearbeitet ( von Metalwitch)

  • 7 Monate später...
Zeit: 17.11.2025 um 14:34, Metalwitch schrieb:

Aber ich habe erfahren dass es sogenannte paradoxe Reaktionen auf Biologika gibt.

Hallo Metalwitch,

ich wollte mal nachfragen, wie es dir ergangen ist und ob du weiterhin Skyrizi nimmst und deine Nebenwirkungen der Vergangenheit angehören.

Ich habe auf Taltz ähnlich reagiert wie du bei Skyrizi mit paradoxen Hauterscheinungen. Die Ärzte brauchen leider immer, den Zusammenhang zu verstehen, aber wenn sie sich dann gründlich informieren, gibt es solche seltenen Nebenwirkungen in der Literatur. Gestern hat sich rückblickend bei mir ergeben, dass Taltz PPP an den Händen, Lichen an der Genitalschleimhaut und Hautekzeme an Unterarmen und Unterbeinen verursacht hat. Gerade lichenoide Medikamentenreaktionen kommen selten vor, aber es gibt sie. Ich habe Taltz (gegen PSA,habe aktuell kaum bis keine PSO) das letzte Mal vor 8 Wochen gespritzt und beginne nun mit Skyrizi…

Ich würde mich freuen zu hören, wie es bei dir weiterging…

Liebe Grüße Catze

  • Ersteller

Hallo Catze,

Ich habe erst Skyrizi gespritzt bekommen. Mit diesen paradoxen Nebenwirkungen. Die wurden gegen Ende der 12 Wochen leicht besser. Dann wurde ich in die Hautklinik überwiesen.

Da kam auch das Biopsieergebnis. Nur 55% Übereinstimmung mit Psoriasis. Der Rest Neurodermitis. Dann hieß es: wir müssen die Neurodermitis behandeln. Die würde von Skyrizi getriggert. Ich bekam dann Dupixent. 2fache Dosis wie üblich am Anfang. Ich habe schon nach 2 Tagen gemerkt dass es wieder schlimmer wurde. Es hieß wieder: Erstverschlechterung - das kannte ich ja schon. Nach der nächsten Spritze wurde es noch schlechter. Der Juckreiz war selbst mit Ceterizin kaum auszuhalten. Inzwischen waren Hände und Füße auf und ich hatte einen Ausschlag am ganzen Körper. Also auch kein Dupixent mehr. Glücklicherweise wirkt das nur 4 Wochen

Daraufhin war ich dann in der Hautklinik/Tagesklinik mit Bestrahlung und Cremetherapie. Nach 2 Wochen hieß es in einer Woche: es gibt nur noch eine Möglichkeit. Weil ich die eine Therapie durch meinen Bluthochdruck nicht machen konnte blieb nur noch Rinvoq. Ich hatte mein Blutdruckmittel am Anfang abgesetzt - nach Rücksprache mit meinem Hausarzt - weil wir den Verdacht hatten, dass das Candesartan das alles ausgelöst hatte bzw maßgeblich daran beteiligt war.

Rinvoq ist ein Jak-Inhibitor. Auch ein Immunsuppresivum. Tabletten, die täglich genommen werden - kann man im Ernstfall schnell absetzten. Das hat ziemlich schnell gewirkt. Allerdings habe ich nach ein paar Wochen feststellen müssen dass mein Blutdruck durch die Decke ging. Steht bei den Nebenwirkungen nicht dabei, kann aber in seltenen Fällen vorkommen. Bei 220/110 habe ich kurzfristig das Candesartan wieder genommen. Davon hatte ich noch etwas. Ich hatte eine Woche später ohnehin einen Thermin beim Cardiologen. Der hat mich dann auf einen ACE-Hemmer umgestellt. Unter Candesartan wurde meine Haut wieder schlechter. Das ging nicht.

Inzwischen geht es mir ziemlich gut. Leider leidet mein Geruchssinn unter der Behandlung. Ich rieche kaum noch was und habe eigentlich ständig einen chemischen Geruch in der Nase.

Übrigens habe ich Rinvoq zuerst abends genommen weil einer meiner Mitpatienten in der Klinik gesagt hat es macht müde und ihm ist leich schlecht darauf geworden. Mich hat es aufgeputscht. Ich konnte nicht mehr schlafen, aber wenn ich es morgens nehme macht es mich auch müde. Zusammen mit dem Blutdruckmittel habe ich manchmal Probleme wach zu bleiben. Egal. Hauptsache die Haut ist wieder fast symptomfrei und ich kann wieder alles machen.

Folgendes ist im Nachhinein absolut gruselig: Bis ich zur Uniklinik überwiesen wurde war ich ernsthaft der Meinung es würde besser werden. Wenn ich mir die Bilder anschaue fällt mir auf dass das absolut nicht so war. Im Gegenteil.

Puh, da hast du ja einiges hinter hier. Umso schöner zu hören, dass es dir nun besser geht! Ich wünsche dir, dass es so bleibt!

LG

  • Ersteller

Danke. Ich schaue nicht zurück.😉

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