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  • Inga Richter
    Inga Richter

    Stufe 1: Behandlung der Psoriasis mit Cremes und Salben

    Mit einer Behandlung der Psoriasis sollte möglichst sanft begonnen werden – nach dem Motto: "Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen". Deine Haut dankt es dir, wenn du sie nicht unnötig quälst.

    Aufbauend auf der „Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris“ von 2011 hier einige Erweiterungen der Empfehlungen zur Behandlung mit rezeptpflichtigen Präparaten:

    Vor der eigentlichen Therapie

    Zunächst sollten die Stellen entschuppt werden, damit die eigentlichen Medikamente da hinkommen, wo sie wirken sollen. Oftmals reichen dazu einfache Cremes, in hartnäckigeren Fällen welche, die Harnstoff  oder Salicylsäure enthalten - in Vaseline oder Öl. Bei Salicylsäure ist darauf zu achten, dass sie nicht großflächig aufgetragen werden sollte.

    Aber: Wer Salicylsäure nicht mag oder verträgt, muss noch lange nicht verzweifeln. Ölbäder tun es auch, und dabei muss es nicht das teure Öl aus der Apotheke sein.

    Auch für die schwer zu erreichenden Herde auf dem behaarten Kopf gibt es recht einfache Lösungen. In leichteren Fällen reichen besonders entwickelte Shampoos oder Cremes. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Kopf mit einer Salicylsäure-Öl-Kappe über Nacht zu behandeln. Etwas aufwändig, aber sehr effektiv.

    Nähere Informationen bzw. Quelle: www.dermatologie-berlin.de/

    Behandlung mit Cremes & Co

    Darauf folgt die eigentliche äußerliche Behandlung – und da gibt es viele Mittel.

    Teer

    Schon seit mehr als 100 Jahren werden chronische Hautkrankheiten mit Steinkohlenteer behandelt. Die Substanzen darin hemmen sowohl die übertriebene Zellteilung und Verhornung als auch die Entzündung. Außerdem lindert Teer den Juckreiz . Teer ist aber nichts für lebhaft rote oder nässende Stellen und schon gar nichts während der Schwangerschaft, Stillzeit oder für Säuglinge. Vorsicht ist in Hautfalten und am Hodensack geboten. Shampoos dürfen heutzutage keinen Steinkohlenteer mehr enthalten, einige Produkte wurden wegen des Verdachts auf erhöhte Krebswahrscheinlichkeit vom Markt genommen.

    Vielleicht aus diesen Gründen werden Teerprodukte nach der „Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris“ als Monotherapie nicht empfohlen. In Kombination mit UV-Behandlungen soll die Therapie erfolgreicher sein als mit Teerpräparaten allein. Andererseits existieren unerwünschte Begleiterscheinungen bei der Kombination von Teerprodukten mit starker UV-Exposition und/oder photosensibilisierenden Substanzen. Die Farbe und der unangenehme Geruch der Präparate trugen ebenfalls nicht gerade zu deren Beliebtheit bei. Inzwischen werden neuartige Teerprodukte beworben, die solche Nachteile laut Herstellerangaben nicht haben sollen. Näheres ist hier zu lesen: www.psoriasis-netz.de/medikamente/mediakente-salben/teer-psoriasis.html

    Neue Präparate: Scytera; Psorent

    Bekanntes Teerpräparat: das Teer-Shampoo Tarmed-Shampoo

    Dithranol – ein synthetisches Teerpräparat

    Auch dieses Medikament hat seine Jährchen "auf dem Buckel": Seit 1916 reguliert es genau den Knackpunkt der Schuppenflechte, die vermehrte Zellteilung. Dithranol blockiert auch die Immunreaktion, die an den entzündlichen Hautveränderungen schuld ist. Eingesetzt wird der Wirkstoff bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis vulgaris.

    Der größte Nachteil von Dithranol ist, dass es – wie die natürlichen Teerprodukte auch - alles und jedes braun verfärbt. Langzeitbehandlungen mit 12 bis 24 Stunden "Aufenthalt" des Dithranols auf der Haut sind deshalb fast nur in Kliniken möglich.

    Eine höhere Dosierung wird nach zunächst 10 und nach langsamer Steigerung auf 20 Minuten mit lauwarmem Wasser (ohne Seife!) abgewaschen und kann daher auch ambulant verwendet werden. Darüber hinaus existiert eine Anwendung, die nur eine Minute auf der Haut bleibt. Bei der Eigenanwendung sollten unbedingt Einmalhandschuhe getragen werden. Interessant ist die Kombination mit Harnstoff wie bei Psoradexan oder mit Salicylsäure wie bei Psoralon. Beide Substanzen fördern die Freigabe von Dithranol aus der Salbe in die Haut und somit die Wirksamkeit.

    Ein Teil der Patienten berichtet von Nebenwirkungen wie Hautbrennen und –rötungen. Nicht angewendet werden darf Dithranol bei erythrodermischer Psoriasis, Psoriasis pustulosa und in der Nähe von Schleimhäuten sowie der Augen. Vorsicht auch – wie immer - bei Schwangerschaft und in der Stillzeit.

    Seit 1997 auf dem Markt war das Dithranol-Präparat Micanol. Der Hersteller Galderma versprach, dass nichts mehr verfärbt, wenn man die Salbe mit höchstens lauwarmem Mittel abwäscht. Der Hersteller hat das Micanol jedoch 2017 vom Markt genommen.

    Bekannte Präparate:

    • in Kombination mit Harnstoff Psoradexan (1%), Psoradexan mite (0,5%), Psoradexan forte (2%)

    Kortison

    Bei Kortison handelt es sich um ein Hormon, das in der Nebenniere gebildet wird. Vorsicht ist bei diesen Präparaten immer geboten, denn weniger ist zuweilen mehr, und mehr ist zuviel, denn es macht die Haut dünn (Atrophie) und damit unendlich verletzlich. Starke Kortison-Salben sollten nicht auf Flächen angewandt werden, die größer als eine Hand sind. Tabu sind auch Kinderhaut, Gesicht, Hals und der Genitalbereich, weil hier die Haut ohnehin schon dünn ist. Als weitere Nebenwirkungen können Follikulitis, Dermatitis, Hautatrophien, Brennen, Rötungen oder Juckreiz auftreten.

    Oft kommen die Stellen auch mit einer großen Wucht wieder ‘raus (Rebound Effekt). Deshalb wird empfohlen, Kortison -Salben nicht länger als zwei Wochen anzuwenden und die Behandlung nach Besserung langsam auszuschleichen, also eine Weile lang nur noch jeden zweiten, dann jeden dritten Tag zu schmieren. Eine interessante Alternative ist das folgende Verfahren: Dabei wird drei Tage lang eine Kortison -Salbe aufgetragen, vier Tage lang dann eine Pflege- oder andere Salbe.

    Für gewöhnlich trägt man Kortison -Salben einmal am Tag auf. Nur an Handtellern und Fußsohlen darf zweimal geschmiert werden, denn da ist die Hornschicht dicker. An diesen Stellen kann Kortison daher auch längere Zeit aufgetragen werden ohne dass einen die genannten Nebenwirkungen gleich quälen. Manchmal kann ein abdeckender Verband die Wirkung verstärken.

    Auf dem behaarten Kopf und an den Nägeln ist die Gefahr von Kortison -Salben nicht so groß. In allen Fällen sollte auf Kortison verzichtet werden

    • bei Infektionen
    • während der Schwangerschaft und
    • in der Stillzeit.

    Bekannte Präparate:

    • Wirksamkeit sehr stark (Klasse IV): Clobegalen, Dermoxin, Karison (Clobetasol-17-propionat);
    • Wirksamkeit stark (Klasse III): Amciderm (Amcinonid); Diprosone (Betamethasondipropionat), Benesol V und Celestan V (Metamethasonvalerat); Topisolon (Desoxymethason); Ecural (Mometasonfuroat); Jellin (Fluocinolonacetonid)
    • mäßig stark (Klasse II): Triamgalen und Volon A (Triamcinolonacetonid); Dermatop (Prednicarbat); Adnatan (Methylprednisolonaceponat) Betnesol V mite (Betamethasonvalerat), Hydrocortisonaceponat;
    • schwach (Klasse I): Hydrocortison Wolff, Hydroderm HC (beides Hydrocortison); Linola HN (Prednisolon), Ebenol (Hydrocortisonacetat), Dexamethason Creme.

    Zwei Studien ergaben, dass Cremes genauso wirksam sind wie Lotionen oder Schäume.

    Vitamin-D-Abkömmlinge

    Vitamin D3 normalisiert das Wachstum und die Reifung der Zellen in der Oberhaut. Die dem natürlichen Vitamin nachempfundenen Präparate sind seit knapp 20 Jahren im Dienste der psoriatischen Menschheit. In Deutschland bekommt  man seit 1992 das Präparat Daivonex oder Psorcutan. Später folgte Curatoderm.

    Studien bewiesen, dass bei chronisch-stationären Herden eine ähnliche Wirkung erzielt wird wie mit einem mittelstarken Kortison - freilich ohne dessen Risiken. Als Nebenwirkungen treten bisweilen Hautreizungen auf, meist aber nur vorübergehend. Die Medikamente sollten nicht zusammen mit Salicylsäure angewendet werden und nicht im Gesicht. Calcipotriol und Calcitriol scheinen Untersuchungen zufolge gleich wirksam zu sein, etwas weniger Wirkung zeigt Tacalcitol.

    Bekannte Präparate: Curatoderm (Tacalcitol), Silkis (Calcitriol); Daivonex (Calcipotriol), in Kombination mit Betamethason: Daivobet und Enstilar

    Vitamin-A-Abkömmlinge

    Dieses Medikament ist für leichte bis mittelschwere Psoriasis gedacht. Klinische Studien bescheinigen ihm, dass 70 Prozent der hartnäckigen Stellen abheilten. Dicke Schuppenherde bildeten sich zurück, wie sie es sonst nur bei starkem Kortison  tun. Tarazoten darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, unangenehme Begleiterscheinungen könnten Pruritus, Hautbrennen, Erytheme und Irritationen sein. Außerdem sollte höchsten ein Zehntel der Körperoberfläche damit behandelt werden. Die Therapie ist kombinierbar mit Kortison, Phototherapien und der Photochemotherapie namens PUVA. Allerdings wird Tarazoten in Deutschland nicht vertrieben und kann nur über Auslandsapotheken erstanden werden.

    Bekanntes Präparat: Zorac (Tarazoten)

    Mahonia aquifolium

    Der Wirkstoff wird aus einem nordamerikanischen Zierstrauch gewonnen. Die chemischen Substanzen nehmen Einfluss auf die Zellteilung und Entzündung. Das Medikament eignet sich vor allem für eine Langzeitbehandlung, wobei allerdings 2- bis 3-mal täglich geschmiert werden muss. Wissenschaftler verglichen ihre Wirkung mit Standardbehandlungen mit Dithranol  sowie Daivonex und fanden heraus, dass die Stellen zwar langsamer zurückgebildet wurden, dafür aber fehlten unschöne Begleiterscheinungen. Die Betroffenen empfanden die Pflanzensalbe durchweg als angenehmer.

    Bekanntes Präparat: Rubisan (nicht verschreibungspflichtig)

    Aktuelle Studienergebnisse sind in der Kurzfassung hier zu lesen: www.rosenfluh.ch/ Die Studien beziehen sich aber immer nur auf die 10-prozentige Mahonia-Creme (Rubisan). Belixos enthält nur 1,6 Prozent des Wirkstoffes.

    Calcineurin-Inhibitoren

    Relativ neu sind die Wirkstoffe Pimecrolismus und Tacrolismus. Beide Substanzen sind seit 2002 zugelassen für atopische Dermatitits (Neurodermitis) und (noch) NICHT bei Psoriasis vulgaris, obwohl die Wirksamkeit bei Psoriasis durch Studien belegt werden konnte – jedoch nicht im ausreichenden Maße. Daher können die Substanzen nur im so genannten „off label use“ verschrieben werden. Die Wirkung beruht auf einer Hemmung spezieller Moleküle, die für das Immunsystem zuständig sind, weshalb die Substanzen auch als topische Immunmodulatoren bezeichnet werden. Die Wirksamkeit wird Untersuchungen zufolge mit der eines Klasse II Kortikoides verglichen, wobei die Calcineurin Inhibitoren jedoch in kortkoid-sensiblen Körperbereichen wie im Gesicht, in Hautfalten und im Genitalbereich gut angewendet werden können. Binnen sechs bis 12 Wochen berichteten etwa die Hälfte der Patienten von einer deutlichen Verbesserung oder gar kompletten Abheilung der Läsionen. Als Nebenwirkungen traten bisweilen Hautbrennen und –infektionen auf. Wegen mangelnder Erfahrungen ist auch diese Therapie während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfehlenswert. Eine Kombination mit UV-B Photobehandlungen oder PUVA schließt sich ebenfalls aus.

    Bekannte Präparate: Protopic (Tacrolimus); Elidel (Pimecrolimus)

    Natürlich gibt es noch weit mehr Behandlungsmöglichkeiten. Darüber kannst du in den Rubriken "Themen", "Medikamente" und "Therapien" und nicht zuletzt im Forum sehr viel nachlesen.


    In diesem Artikel geht es vor allem um rezeptpflichtige Cremes, Salben etc. Rezeptfreie Produkte, die aus unserer Sicht einen Versuch wert sind, findest du in unserem Artikel "Rezeptfreie Mittel gegen Schuppenflechte".


    Bildquellen

    • Hand mit Creme: djma - Fotolia

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    Recommended Comments



    ich habe es seit ca. 20 Jahren an Ellenbogen und einseitig am behaarten Kopf vom Scheitel bis zum Ohr. Seit neuestem an den Knien, nach einer schlichten Schürfung. Lästig, aber überschaubar, bin auf der Seite der Glücklichen. Was bei mir lindert ist Melkfett. Klingt albern, ist aber gar nicht schlecht. Da gibt es teureres Zeug, was weniger bringt. Entschuppt und juckt dann nicht mehr so. Am Kopf unter den Haaren ist es halt ein Gepamp, aber what shall´s.

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    Hallo Zusammen,

    ich habe gerade mit Erstaunen und auch Erschrecken eure Berichte gelesen und wollte gerne auch meine Erfahrungen zu dem Thema loswerden.Ich weiß gar nicht mehr genau, wann die PSO bei mit anfing, da ich gefühlt immer schon Probleme mit meiner Haut hatte. Ich fing eine Ausbildung zur Chemielaborantin an, wo man natürlich viel Handschuhe trgaen muss, woraufhin meine Haut völlig verrückt spielte. Ich war bei vielen verschiedenen Hautärzten, die alle keine Ahnung hatten. Einer der Hautärzte verschrieb mit Kortison in Tbalettenform, was mir überhautpt nicht bekam und ich ihm in unserem letzten Gespräch gesagt habe, dass es so nicht weiter gehen könne. Am Schlimmsten waren meine Hände betroffen. Es fing mit nässenden Stellen an, die juckten, dann kratzte ich sie auf und am Ende hatte ich offene Hände, die schon bluteten und pberhaupt nicht mehr heilten. Am Rest des Körpers (Kopf, Arme, Beine) wurden die Stellen immer größer und schlimmer. Am Schlimmsten waren jedoch die Hände, ich konnte nicht mehr arbeiten und fast auch nichts mehr anfassen ohne Schmerzen zu haben.Ich war sehr verzweifelt und mein Hautarzt auch. Er wies mich in eine Hautklinik ein und das war das Beste, was mir hätte passieren können. Dort war ich zwei Wochen und meine Krankheit wurde genau untersucht und vor allem von Fachärzten. Aus der Hand wurde eine Gewebeprobe entnommen, da bis dato die Ärzte bei mir immer von Neurodermitis sprachen. Dies war aber leider falsch, es ist PSO. Ich wurde mit Fettsalben, UV-Bestrahlung, Bädern und auch Kortison behandelt, da es leider in meinem Fall nicht mehr ohne Kortison ging. Am Besten hat mir aber die Bestrahlung geholfen und sicherlich auch der Umstand zu wissen, man ist in fachlich super Händen und sein Problem wird endlich einmal ernst genommen und nicht mit irgendeiner Salbe abgetan. Die Salben wurden 3 Mal täglich von Schwestern aufgetragen, dann 2 mal Bestrahlung. Natürlich war nach 2 Wochen nicht alles weg, aber ich bekam weiterhin Bestrahlung und eine genaue Behandlungsanweisung für meinen Hautarzt, was es mir geben soll und wie lange. Ich weiß nicht mehr wie lange es gedauert hat, jetzt bin ich dreißig und hatte seit dem keinen Ausbruch mehr. Es ist verrückt, aber ich war beschwerdefrei. Mir hat die Hautklinik nicht nur für meine PSO geholfen, sondern auch phsyisch. Mir wurde damals gesagt, wenn es noch einmal so schlimm asubricht, kann/sollte ich wiederkommen. Das gab mir immer das Gefühl, ich kann etwas unternehmen und mich auch auf Spezialisten verlassen.Ich kann nur jedem raten bei aktuen Beschwerden so eine Hautklinik aufzusuchen. Ich bin jetzt fast 10 Jahre beschwerdefrei. Sicher, ich bekomme manchamal hier und da vor allem an den Händen kleine Stellen die nässen, aber es ist nicht mehr richtig ausgebrochen. Meine Haut hat sich erholt, ist robuster. Ich hoffe, der ein oder andere wird diese Alternative vielleicht auch in Betracht ziehen. Ich bin glücklich, dieses gemacht zu haben.Viel Kraft für euren Weg!

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    Hallo liebe Leidensgenossen, ich hatte vor 25 Jahren PSO, aber nur kurz, dann war sie ohne große Behandlung weg. Nur manchmal ein klein wenig. Als mein Hausarzt mich zu einem Hautarzt überwiesen hat, mit Verdacht auf eventuellen Hautkrebs, einen Fleck auf dem Rücken, war noch alles in Ordnung. Der Hautarzt fand ein entstehendes Melanom (schwarzer Hautkrebs), das er operativ entfernte. Nach ein paar Tagen brach bei mir die PSO sehr stark aus und man konnte mir weder mit Bestrahlung noch mit Salben helfen. Ich war und bin äußerst enttäuscht von den Hautärzten, sie studieren jahrelang und sind nicht in der Lage, diese uralte Krankheit erfolgreich zu behandeln. Mein Auslöser war das Melanom. Es brachte mir unbewusst großen Stress. Krebs. Ich will sagen, dass PSO wohl ein psychisches Problem ist.

    Ich versuche jetzt Selbstbehandlung mi, unter andedem, Mildeen Salben von Aldi, mit Sole und Urea, 5-10% und auch Melkfett kann eventuell helfen.

    Ich wünsche uns allen, dass es bald eine erfolgreiche Behandlung, möglichst mit Mitteln aus der Natur, geben wird. - Alles versuchen, um den Stress zu vermeiden!

    LG. und gute Hoffnung.

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    Liebe Leidensgenossen, ich finde es echt gemein mit dieser negativ Abstimmerei... WIR müssen zusammenhalten und wenn jemand seine Erfahrungen hier aufschreibt finde es überhaupt NICHT negativ. WO SONST kann man seine Erfahrungen und seinen Kummer loswerden!! Die Welt ist schon grausam genug... Also, lasst uns bitte Zusammenhalten. Liebe Grüße Sandra

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    ich hab PSO und Seborrhoisches ekzem gemischt seit meinem 15 jahr (bin bin jetzt 65) im gesicht und brust,hab vielles probiert, und seit ca 8 jahre verwend ich ELIDEL cream (1%) und hab seither wieder ein normales leben, anfange 2mal taeglich spaeter bis zu nur 1mal die woche, war das einzige mittel das mir jeh geholfen hat, lg robert

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    endlich eine Seite die die Realität widerspiegelt. Auch ich habe seit über 20 Jahren PSO und alles, wirklich alles ausprobiert. Umsonst! Schwarzkümmelöl war teuer, angeblich wirklich reines Öl und hat auch nichts genützt. Bei einer chinesischen Apotheke in London - dort hat ein Arzt beraten - habe ich die teuersten Medikamente gekauft für einen längeren Zeitraum - Ergebnis: ich musste mit schwerer Lebervergiftung ins Krankenhaus. Nie wieder gehe ich Experimente ein. Mein Tipp - zur täglichen Pflege Hartmann-Creme überall erhältlich - von Aldi Urea-Creme über einen Monat lang - dann wieder wechseln. Auch ich habe das Gefühl, wenn man nur eine Creme oder Salbe nimmt lässt die Wirkung nach. Im Winter UV-Licht oder in die Länder reisen mit Salzwasser und viel Sonne (reichlich Sonnenbaden, aber nicht so reichlich, dass man einen Sonnenbrand bekommt). Im Sommer mit Salzwasser Stellen abreiben und auch hier in die Sonne gehen. So habe ich die PSO zwar nicht besiegt, aber so kann man damit leben. Nicht immer darüber nachdenken, dadurch wird es auch nicht besser - Stress ist sicherlich auch bei mir ein Faktor, aber der lässt sich leider nicht vermeiden - ich versuche Oasen der Ruhe zu schaffen (Sauna - autogenes Training - und Stopp sagen, wenn es gar zu turbulent wird. Die Krankheit annehmen ist besser als mit aller Gewalt zu bekämpfen, das macht nur depressiv und hilft nicht weiter. In diesem Sinne..... schöne Weihnachten

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    Hallo,

    ich habe seit 14 Mon. PSO und schon einige Cremes ausprobiert und nichts hilft. Bei mir fing es in der 3. Schwangerschaft an. An manchen leichten Stellen verschwindet es wieder aber kommt nach Wochen immer wieder. Ich schätze es wurde bei mir durch Stress ausgelöst und falsche Ernährung. Seit ich mich Gesünder Ernähre ist es besser geworden. Klar nutze ich auch Cremes mit Kortison

    , aber immer nur Abends und ganz dünn. Wenn ich die Creme aufgetragen habe mache ich Küchenfolie auf die Stellen befestige sie mit Verbandpflaster damit die Creme besser einwirken kann. Das lass ich alles bis Morgen dran Manchmal auch länger. Tagsüber verwende ich Urea Cremes von Aldi oder Fettcremes wie Linola Fett. Ich bin sehr zufrieden. Und seit meine Mann mich mehr unterstützt hab ich auch nicht mehr so viel Stress das ich auch Abends mal ein erholsames Meersalzbad nehmen kann, das ist super für die Haut und spendet ihr Mineralien und Feuchtigkeit.

    Ich hoffe ich habe euch weitergeholfen.

    Höchste Priorität ist es auch wenn es schwer ist:

    DIE TERAPIE DARF NICHT UNTERBROCHEN WERDEN.

    Alles Gute

    Sabrina

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    ...also ich kann ja nur aus meiner Erfahrung sprechen...:

    Gegen das Abschuppen habe ich Schmierseifebäder gemacht und mit em Waschlappen immer wieder geschruppt bis die Schuppen weg waren. Nach 2 -3 Tagen und täglichem Bad dann auf Bäder mit Olivenöl und Milch wechseln. Einfach ein großer Schuss Olivenöl und einen halben Liter Milch ins Wasser und 20 min genießen. Dann natürlich morgens und abends die betroffenen Hautstellen salben mit Dermatop oder Psorcutan. Die Leisten und evtl. Bauch- und Unterbrustfalten mit Imazol Comp. Creme. und 3 x wöchtentlich Lichttherapie (sofern es geht). Seit dem ich das mache bin ich schuppenfrei. Die Haut hat zwar noch die rotbraunen Flecken, aber sie ist schuppenfrei. Die Hautpflege ist das A und O bei der Schuppenflechte. Auch wenn es lästig und nervig ist, aber wir werden direkt bestraft sobald wir die Pflege vernachlässigen. Manchmal sind die einfachsten Mittel die Besten.

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    Hallo!

    Ich bin 29Jahre alt und habe seit 5 1/2 Jahren Neurodermitis / Psoriasis. Angefangen hat es im Staatsexamen. Meine damalige Hautärztin hat mich auf sämtliche Allergien getestet und sie war auch kein Freund von Kortison. Nachdem wir alles ausprobiert hatten, kam sie zu dem Entschluss, dass es stressbedingte Neurodermitis sei.

    Nun wußte ich woran es lag! Ich gab sämtliche Ehrenämter auf und widmete mich mehr meiner Freizeit. Sport machte ich nur noch zum Spaß. Mein einziges Problem: meine Selbstständigkeit. Diese ist wohl mein größter Stressfaktor, obwohl ich mir keinen schöneren Beruf vorstellen könnte. Nachdem ich nun vieles geändert hatte, ging es mir seelisch besser und die Neurodermitis an den Händen ging weg. Ich möchte hierbei noch erwähnen, dass ich kein regelmäßiger Eincremer bin. So hatte ich die letzten 1 1/2 Jahre lediglich die roten Flatschen am Schienbein mit denen ich mich gut arrangierte. Im Sommer letzten Jahres ging es dann auf den und unter den Füßen los. Meine Hautärztin war mittlerweile verstorben. Auf Rat meines Hausarztes und meiner Frauenärztin suchte ich eine neue Hautärztin auf. Bei dieser war ich nun im Herbst. Sie entnahm mir eine Gewebeprobe und attestierte mir (laut Labor): bakteriell bedingte trockene Haut an den Schienbeinen und Pso an den Füßen. Sie empfahl mir eine 4ig;e urea creme und sagte ich müsse schmieren, schmieren, schmieren. Seit Dezember ist es unter den Füßen so schlimm (permanente Bläschen, einreißende, blutige Haut), dass ich kaum noch auftreten kann. Problem: ich habe einen Beruf im Handel und stehe somit den ganzen Tag auf meinen Füßen. Nun hatte ich heute meinen lang ersehnten Termin bei der Hautärztin. Sie meinte: egal was der Befund aus dem Labor besagt, sie ist nach wie vor der Meinung, dass ich Schuppenflechte hätte. Ich muss jetzt ab morgen bis nächste Woche Donnerstag Kortisontabletten nehmen. Und weil die so schön auf den Magen schlagen, gabs gleich noch Magentabletten dazu. Nächste Woche Donnerstag soll ich dann wieder zu ihr und dann möchte sie mit einer Therapie bei mir beginnen, die über mehrere Monate geht. Problem: Nach Beendigung der Therapie soll ich zwei Jahre nicht schwanger werden, da es sonst zu Missbildungen kommt.

    Als ich die Praxis verlassen habe, hat es erst bei mir "klick" gemacht. Ich war wirklich fertig mit der Welt und meine gesamte Zukunftsplanung raste an mir vorbei. Nun bin ich auf eure Seite gekommen und habe die letzten zwei Stunden damit verbracht mir hier wirklich viel durchzulesen und ich komme zu dem Fazit: ich mache irgendwie alles falsch. Ich trinke sehr gerne Bier, bin aktive Raucherin, schmiere zu wenig, habe einen zu stressigen Job,... mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich diese Therapie nicht machen sollte, sondern erstmal andere Dinge ausprobieren. Kennt jemand eine gute Hautklinik außer Neukirchen, die er empfehlen kann? Einen Spezialisten? Ich habe auch überlegt einen Psychologen aufzusuchen, der sich auf Hautkrankheiten spezialisiert hat. Wo und wie finde ich so jemanden?

    Liebe Leidensgenossen, es tut unwahrscheinlich gut, mal alles so niederzuschreiben, obwohl ich sagen muss, dass ich eine tolle Familie und einen sehr liebevollen, toleranten Partner habe. Wenn ihr Ideen, Adressen o.ä. habt, dann würde ich mich über eure Hilfe sehr freuen.

    Danke fürs Zuhören!

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    Hallo miteinander!

    Bei mir wurde vor 8 Jahren PSO diagnostiziert. Der Auslöser damals waren die Röteln. Nach einem hartem Kampf mit Cremes und UV Bestrahlung war ich nun 7 Jahre beschwerdefrei. Keine einzige Schuppe am Körper...bis vor 2 Wochen. Ich habe eine rote Stelle an der Schulter, dann noch eine am Rücken, noch eine am Bein und dann entschloss ich mich doch den Hautarzt aufzusuchen. Inzwischen ist der gesamte Körper mit Ausnahme des Gesichts (zum Glück) betroffen. Ich mache jetzt Meersalzbäder dreimal in der Woche (insgesamt 35 mal) und anschließende UV Bestrahlung. Ich hoffe das hilft.

    Danke für die vielen Tips hier! Sollten die Behandlungen nicht den gewünschten Effekt bringen, werde ich eine die Krankenkasse wegen einer Kur fragen.

    Lieben Gruß

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    hi alle zusammen,

    mein name ist Vasili und ich bin 23 jahre alt.Ein Freund sprach mich an warum an meinen Ellenbogen die haut so trocken wäre, ich habe mir dabei nichts gedacht und dachte nicht mehr dran !Ungefähr ein Jahr später war es dann soweit .. ich sah aus wie ein Dalmatiener bloß mit roten Punkten :D ab da war es klar, sofort zum Arzt .. Ich bin absolut kein Freund von Stress und das ist auch größtenteils der Grund für den Ausbruch denke ich .. hatte in der zeit ziemlich viele Probleme wie z.b beziehungsstress .. Ausbildung war gefährdet .. und die Polizei machte auch Druck.

    ich habe die Schuppenflechte an den Ellenbogen, Kopfhaut, hinter den Ohren und leider auch in der intimzone. Das bedeutet wenn ich am Samstag in ein Club gehe, muss ich am Mittwoch loslegen mit dem schmieren -.- damit bis Samstag alles weg ist. Ich benutze eine Salbe 1,0g triklosan gemischt mit triamgalen 100,0g. Diese wirkt bei mir recht gut aber leider nur bis zu 4 Tagen .. dann geht das ganze Spiel von neuem los -.-

    ich kann euch nur empfehlen, im Sommer viel schwimmen und Spaß haben .. denn solange ihr stress vermeidet und nich dran denkt, stört es euch auch nicht !!!

    Zu der Salbe nochmal .. ihr bekommt sie in jeder Apotheke !Sie kostet 30,04 € aber wenn ihr sie euch von eurem Hausarzt verschreiben lässt bezahlt ihr nur noch 5 € .. hält bei mir Ewigkeiten .. da ich Sie nicht jeden Tag benutze.

    hoffe dass da bald was auf den Markt kommt was uns allen helfen kann !!! Ansonsten werde ich bald selbst anfangen zu forschen !! ;D ;D

    wünsche euch allen viel Gesundheit und lasst euch nich so viel stressen.grüß an das ganze Land Servus ^^

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    Hallo, ich bin 24 Jahre alt und habe seit ich 10 bin Schuppenflechte. Anfangs nur auf dem Kopft. Mittlerweile immer an den Ellenbogen, Genitalbereich und ein wenig am Kopf.Nach dem, was ich hier lese, sind viele Leute auf dem falschen Weg. Ja, Cremes mögen zwar helfen, jedoch bekämpft man damit nur die Spitze des Eisbergs (ich empfehle Rubisan Creme). Um eine längerfristige Besserung zu erreichen, muss man den Körper von innen heilen. Und das geht am Besten über die Ernährung. Ohne werben zu wollen empfehle ich hier das Buch John O. A. Pagano. Das hat mir sehr geholfen. Leider gibt es das nur auf Englisch bis jetzt, aber vielleicht findet ihr ja jemanden der euch helfen kann. Er empfiehlt zb. die Vermeidung von Tomaten, Chilli, Reduzierung von Weismehlprodukten, Verzicht von Milchprodukten, Basendbäder, heilende Tees...und viele Tips mehr.Mit hat das Buch sehr geholfen. Nach einer strengen Diät nach diesem Buch war ich sogar fast Schuppenfrei. Wer es nicht kaufen will, findet im Internet genug Zusammenfassungen. Ja, Schuppenflechte wird dich dein Leben lang begleiten. Mittlerweile sehe ich das aber fast schon positiv, denn ohne die "Krankheit" hätte ich mich nie so intensiv mit gesunder Ernährung und Lebensweise auseinandergesetzt. Heilt den Körper mit den Mitteln der Natur.

    LG Tom

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    Hey,

    Ich bin 15 und seid ca. 6. Habe ich pso. Seid kurzem hilft mir die Sanddorncreme mit Kamille sehr. Sie lindert die schmerzen und hilft beim abheilen. Einfach im Internet bestellen und nach belieben draufschmieren.

    LG Elli

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    Hallo, ich bin 19 Jahre alt und habe Schuppenflechte seit ich ca 12 war. Ich war bei sehr vielen Hautärzten und alle vertrösteten mich damit, dass ich mich damit abfinden soll und gaben mir irgendeine Salbe. Seit 2 Jahren habe ich nun mit einer Freundin (arbeitet in einer Apotheke) experimentiert was mir hilft: Zurzeit tupfe ich meine betroffenen Stellen (Kopfhaut, Stirn, Ohren, Bauchnabel) 2x täglich mit Gurgelwasser von SonnenMoor ab, und creme es alle Tage mit einer Moor und Kräutercreme ein, das hat mir sehr gut geholfen. Aber nach ca. einem Monat setzt die Wirkung wieder aus ... wie bei allen anderen Dingen die mir geholfen haben. Wenn ich beim Essen Tomaten, Fettiges (Fast Food) und Koffein weglasse juckt es fast gar nicht mehr und ist weniger rot!

    Danke für eure Tipps, werde einige ausprobieren! Liebe Grüßeevi

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    Hallo alle zusammen..Ich bin 22 und habe PSO seit ca. 3 Jahren.Angefangen hat es an den Ellbogen und dann hatte ich eine kleine Stelle an der Wade bekommen. Seit 2 Jahren habe ich es extrem schlimm und es hilft gar nichts. So richtig angefangen hat es mit dem Stress und seitdem mein Vater vor 2 Jahren verstorben ist und der hatte es auch.Ich bin schon echt am Verzweifeln, denn gar nichts hilft, keine Salbe, keine Bestrahlung einfach gar nichts.Mittlerweile habe ich es am ganzen Körper bis auf den Bauch und auf dem Kopf, sonst echt überall.

    Vielleicht kann mir jemand einen guten Tipp geben was vielleicht hilft.Danke im Voraus

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    Vor 2 Monaten traf mich die Diagnose PSA wie ein Keulenschlag.Vorwiegend am Rücken, den Oberarmen und den Oberschenkeln. Hat angeblich mit meiner Arthrose (bin 70 Jahre alt) zu tun und ist auch nervlich (bin Schmerzpatientin und depressiv) zu tun. Salben mit Cortison helfen nix, auch nicht Bäder. Hat wer von euch Erfahrung mit einer Kur am Toten Meer? Oder habt ihr noch gute Tipps mit Cremen,Bestrahlungen, etc.? Danke für jeden Ratschlag.

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    Bin 77 Jahre und habe mit 20 Jahre Schuppenflechte bekommen.Teilweise war 3o-4o% meiner Haut belastet.

    Mit 45 Jahre habe ich durch Zufall Lebertran flüssig eingenommen und zwar jeden Tag einen 1/2 Esslöffel.Nach einem 1/2 Jahr verschwand die Schuppenflechte immer mehr und nach einem Jahr hatte ich nur noch zwei kleine Stellen an den Ellenbogen und dies ist bis heute so geblieben. Den Lebertran nehme ich seitdem regelmäßig weiter.

    Bekannte haben den gleichen Effekt erzielt.Nur die meissten hören nach 4 Wochen auf, wenn sich in dieser Zeit nichts gebessert hat. Ich bin heute dankbar, dass ich die letzten Jahre beschwerdefrei leben konnte.

    LG Hans

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    Hallo an alle Leidensgenossen,ich bin jetzt 37 Jahre alt und bis her hat noch kein Dermatologe heraus gefunden was ich wirklich habe .Ich denke das es Schuppenflechte ist , weil die Beschreibungen treffen alle alle auf mich zu.Bei mir fing es vor ca. ( Jahren an der Stirn an und dann nach und nach bekam ich es auch an den Händen und an den Ellbogen.Auch ich habe einiges an Cremes versucht und einige davon haben für eine kurze Zeit geholfen.Bei mir juckt es nicht es lösen sich nur Hautpartikel die ich dann weg mache.Wenn ich aber in der Sonne bin oder im Salz-/Chlorwasser bin geht es weg aber sobald ich wieder trocken bin kommt es wieder.Ich bin schon am verzweifeln und weis nicht mehr weiter. Würde mich freuen, wenn ihr mir tipps geben könntet.

    MfG und danke im Voraus.

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    hallo Simon hab auch psoriasis. Hab gelernt, dass je weniger man denkt, dass man sie hat und das kratzen mit dem Gedanken: es juckt nicht ich muss nicht kratzen, es ist nur meine trockene Haut, die gerade jetzt im Moment versucht, sich an dieser Stelle zu erneuern. Ich störe sie durch ein kratzen besser nicht. Ich bin Tunesierin und hab auch das Gefühl dass sobald ich in der Heimat bin alles besser ist. Ich autosuggeriere mir, dass mir die Sonne, das Meer, das Essen der Urlaub an sich sehr gut tun und ich deswegen keine Probleme mit der Haut habe. Damals, wenn ich zurück nach Deutschland kam, hatte ich mich so darauf eingeschossen, dass ich in Deutschland sowieso wieder Probleme haben werde. Ich sage mir deswegen immer, ich habe nichts, es ist alles jut.

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    Guten Abend aus Velten, zu fragen, wer was weiß was helfen könnte, erspare ich mir. Habe schon viel versucht, Salz- und Schwefelbäder, Licht, die stärksten Cortison Salben, Schuppenflechten Tee aus Austria, Fumaderm mit nicht lustigen Nebenwirkungen, Dauerschmiererei mit Salben und Teer stationär im Benjamin Franklin Klinikum, selbst gekaufte Sälbchen, und was hat geholfen, für ein Jahr eine starke Cortison Salbe, und seitdem nichts mehr. Seit 4 Monaten habe ich den Eindriúck als wenn die Schuppenflechte wuchert als wäre ich ein Alien. Brust, Rücken und Oberarme kamen innerhalb von einige Monaten massiv hinzu. Knöchel beidseitig, beide Waden und Knie, die Kopfhaut, Gesäß, Nabel und viele Stellen mehr. Alles ist ständig knallrot und entzündet, und Schlafen ist schon wegen der Schmerzen und des ständigen Spannungsgefühles kaum möglich. Oft bzw. meist nur 2 mal 3 Sunden. Levocetirizin hilft gegen den extreme Juckreiz gar nicht. Und so langsam komme ich an meine physischen Grenzen, bin einiges an Schmerz gewohnt, aber was momentan so abläuft macht mir zu schaffen. Duschen ist die Hölle, weil klares wasser derart brennt das ich schreien könnte. Selbst das Liegen auf einer flauschigen Mikrofaserdecke schmerzt stark. Und das Thema Ärzte macht mich nur noch wütend. Die Krönung war die Behandlung im ehemals alten Klinikum Steglitz in Berlin, ich meine die Ambuluanz, stationär hat man sich Mühe gegeben, aber was bringt schon Extrem Anwendung von salebn, das kann doch keiner dauerhaft zu Hause machen, und die Haut an beiden Waden sieht inzwischen aus wie Pergament. Und was mich langsam irre macht, dass jeder der den Begriff Meidzin auch nur mal gelesen hat, sofort ein Mittel gegen Psoriasis weiß. Hilft Rega-Saft, eine ganz neue Empfehlung einer Bekannten? Hier lese ich Lebertran und etliches mehr. Ich habe die letzten 2 Wochen folgendes als pflegende Creme benutzt, Naturprodukte Schwarz - NeuroPsori Basispflege Sensitive 100 ml für 20,- €, und was ist, alles knallrot, es hat gebrannt wie verrückt, keine Entspannungsgefühl der Haut, viel mehr noch mehr verhornte Haut, kommen mir vor, als wenn ich einen Panzer an beiden Knien und Waden hätte, und so laufe ich mit 56 auch rum, steifbeinig. Ich denke mal, das viel Placebos unterwegs sind, und nur den Vertrieb reich machen. Und wenn es hilft, dann meistens nicht ewig, denn der Körper und unser Gehirn gewöhnen sich an das Mittel, und spätestens nach 2 Jahren ist Schluss mit der positiven Wirkung, so hat mir das mein Arzt erklärt, der aber auch nicht mehr weiter weiß. Meine Kasse hat ein UV Heimgerät abgelehnt, ich soll nicht so bequem denken, und 4-5 mal ruhig die 80 Km nach Berlin fahren, ohne Worte. Es tut mir leid, aber ich habe kein Allheilmittel, am besten ist ausreisen in die Toskana, Sonne und ab und zu ans Meer, obwohl wie ist das denn wenn man ins Salzwasser steigt? In der Kur konnte ich die ersten 15 Tagen kaum was sagen, so hat das gebrannt. Na ja nun genug, Kopf hoch an alle

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    Hallo,

    ich leide seit ca 8 Jahren an Schuppenflechte und habe bestimmt schon alles ausprobiert. Alle Cortisonsalben (auch aus dem Ausland) Alle zusammen haben lediglich eine weitere Ausbreitung verhindert (wenn überhaupt) Einen fast vollständigen Rückgang habe ich nur erreicht entweder durch meinen 2-wöchigen Badeurlaub in Ägypten (Haut lange im Meer einweichen lassen, dann die aufgeweichte Haut abschrubbeln und in die Sonne legen - das am besten 2-3 mal am Tag). Danach war so gut wie alles weg. Als es dann wieder nach Hause ging, fing es langsam wieder an, neu aufzublühen - hat aber lange angehalten) Die einzige Creme, die wirklich geholfen hat und die Schuppenflechte fast auf Null setzte, war eine zusammengemischte aus der Apotheke. Diese hatte mir mein Hausarzt verschrieben.

    Hier die genaue Anleitung:

    ACID SALICYL PULV SUBT 4,0 GCLOBETASOLUM PROPIONICUM 0,05 GUNGT BASALIS DAC 95,95 G

    4 Teile Glycerolmonosterat 60 6 Teile Cetylalkohol7,5 Teile Mittelkettige Triglyceride25,5 Teile Weißes Vaselin7 Teile Macrogol-20-glycerolmonosterat10 Teile Propylenglycol40 Teile Gereinigtes Wasser

    Die Creme ist verschreibungspflichtig und sollte natürlich mit Eurem Hautarzt besrochen werden. PS: meine Schuppenflechte ist nicht so sehr ausgebreitet max 1% der Hautfläche.

    Bitte schreibt mir Eure Erfahrungen. Ich selbst wäre sehr froh über solche Infos gewesen und hoffe Euch geholfen zu haben.

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    Sonne, Sauerstoff, schwitzen und gesunder Lebensstil helfen und mal anschecken was so dem Körper fehlt und was er zu viel hat an Mineralien, Vitamien, Enzymen, Hormone und einen Ausgleich schaffen.

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    Hallo,

    habe erst vor 1 Jahr erfahren, dass ich Psorias habe. Habe zweimal folgende Salbe benutzt:clioquinol 0.5 gbetamethsoni valeras 0.05 gunguentum emulsificans ad 50.0 g

    Aber es kam wieder. Bin dann zu nem anderen Arzt gegangen (weil der bisherige in Urlaub ist) und bekam folgendes verschrieben:

    hydrocortison 0,45gmikronisiert chlorhexidini 1.0gdigluconatis solutioasche basis creme ad 45.0 g

    Das erste war eine Creme und das zweite ist mehr wie eine wässrige Lotion.

    Hat schon jemand längerfristige Erfahrung mit den beiden Sachen?

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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Nutzer des Psoriasis-Netzes konnten die Belixos Körpercreme mit dem Extrakt der Mahonia Aquifolium-Wurzel testen. In Studien ist nachgewiesen worden, dass dieses Berberitzen-Gewächs bei Schuppenflechte wirkt. Das konnte gezeigt werden mit Cremes, die 10 Prozent Mahonia aquifolim enthalten – wie z.B. dem apothekenpflichtigen Arzneimittel Rubisan. In dieser Dosierung werden sie zur äußerlichen Behandlung der Schuppenflechte eingesetzt – allein oder kombiniert mit anderen Therapien. Die Belixos® Körpercreme enthält lediglich 1,6 Prozent Mahonia-Extrakt. Den Test hatten wir deshalb angeboten für diejenigen, die eine leichte und aktuell nicht "blühende" Psoriasis hatten.
      Testergebnis
      Insgesamt haben 17 Nutzerinnen und Nutzer die Belixos-Körpercreme getestet. Drei haben den Test aus unterschiedlichen Gründen abgebrochen. Alle haben Kommentare geschrieben. Aber nur 14 Tester haben die sechs Fragen beantwortet, die wir Ihnen am Ende gestellt hatten.
      Juckreiz gemildert?
      Knapp die Hälfte (6) meinte, die Creme würde den Juckreiz lindern. Fast genauso viel (5) sehen das nur teilweise erreicht. Sie begründen das damit, dass der Effekt bei ihnen nicht lange angehalten hat. Nur bei sehr wenigen war der Juckreiz „über Stunden“ verschwunden. Bei einer Minderheit (3) hat die Creme den Juckreiz überhaupt nicht verringert.
      Wohlbefinden gesteigert?
      Die Tester sollten die etwas ungenaue Frage beantworten, ob die Creme „das Wohlbefinden steigere“. Dem stimmten nur einige (3) voll zu, die meisten (9) teilweise und wenige (2) überhaupt nicht. Viele betonten, dass sich die Haut nach dem Eincremen „geschmeidiger“, „weicher“ oder „glatter“ angefühlt hätte. Vor allem dort, wo sie vorher trocken war. Als Basispflege wurde die Creme allgemein gelobt. Weniger zufrieden waren diejenigen, die erhofft hatten, mit der Belixios® Körpercreme ihre Psoriasis behandeln zu können. Ein Tester hatte eine stark schuppende Psoriasis, die er allein mit Pflegemitteln in den Griff bekommen wollte. Sein Zustand verschlechterte sich. Auch zwei andere bekamen einen Schub. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Creme das verursacht hat. Zwei von dreien meinten, der Schub hätte vermutlich eher psychische Ursachen. Andere beschreiben leichte Besserungen oder keine Veränderungen.
      Schnell eingezogen?
      Die große Mehrheit (11) findet, dass die Creme schnell und leicht einzieht – „in Sekunden“ meinte eine Testerin. Nur wenige meinten, das treffe nur nur teilweise (1) bzw. überhaupt nicht (2) zu. Einige berichteten, ihre Hände würden sich nach dem Eincremen „klebrig“ anfühlen. Das würde aber nach 5 Minuten verschwunden sein.
      Gefettet?
      Die allermeisten (12) bestätigten, dass die Creme nicht fetten würden. Nur jeweils eine Person meinte, das stimme nur teilweise bzw. überhaupt nicht. Zwei Testerinnen hätten sich für ihren Fall eine fettigere Creme gewünscht, weil die besser auf den Plaques wirken würde.
      Haut gereizt?
      Die Frage, ob die Creme reizen würde, hat die Mehrheit (8) verneint. Andere meinten, es stimme nur teilweise (4) bzw. überhaupt nicht (2). Die meisten empfanden sie als angenehm kühl. Aber einige berichteten, dass Belixos® Creme auf offenen, eingerissenen Stellen brennen würde. Das sei, so eine Testerin „auszuhalten“ und „lasse nach“.
      Empfehlenswert?
      Schließlich wurden sie gefragt, ob sie das Produkt weiterempfehlen würden. Nur eine Minderheit (3) findet die Creme empfehlenswert. Ungefähr gleich groß war die Anzahl derjenigen, die Belixos® Creme teilweise (5) oder aber überhaupt nicht (6) weiterempfehlen würden. Die Tester mussten ihre Bewertung nicht begründen. Den Kommentaren kann man entnehmen, dass sich am Geruch der Creme die Geister scheiden. Die eine Hälfte (8) empfand den Geruch als „angenehm“. Die Creme würde nach „Medizin“ oder „Kamille“ riechen. Die andere Hälfte (9) empfand ihn als „unangenehm“. Die Creme würde „erdig“, nach „Parfüm“, Zigarrenrauch“ oder sogar „Badezusatz“ riechen. Einige hatten sich dann daran gewöhnt, andere nicht. Nur eine Testerin fand den Geruch „neutral und unaufdringlich“.
      Viele waren vermutlich deshalb enttäuscht, weil sie sich versprochen hatten, ihr Juckreiz und ihre Schuppenflechte würde durch die Creme spürbar zurückgehen. Das ist das Problem aller Cosmeceuticals, d.h. der Pflegeprodukte, die Wirkstoffe gegen bestimmte Krankheiten enthalten. Die Werbung lässt vermuten, dass man mit ihnen eine Hautkrankheit behandeln kann. Aber Belixo®s Körpercreme ist kein Arzneimittel. Der Anteil der entzündungshemmenden Mahonia aquifolium beträgt 1,6 Prozent. Das ist relativ wenig im Vergleich zu Rubisan® mit 10 Prozent. Und auch Rubisan® wird nur in leichten Fällen und nicht im Schub empfohlen. Wer nur wenige, nicht besonders aggressive Psoriasis-Stellen hat, kann ausprobieren, ob die Belixos® Körpercreme hilft. Sie ist aber in erster Linie für die therapiebegleitende Pflege der Haut gedacht und nicht zur Behandlung einzelner Plaques..
      Weitere Anmerkungen zur Creme
      Die Tester haben sich noch zu weiteren Punkten geäußert: Viele äußerten sich positiv zur Aufmachung: Die Tube sähe „hochwertig“ aus, wie ein „Edelprodukt“.
      Kritik gab es am Verschluss der Tube: Für mehrere war er schwer zu öffen. Vor allem diejenigen, die gleichzeitig an den Gelenken betroffen waren, hatten Probleme. Einige waren beim ersten Öffnen nicht darauf vorbereitet, dass die Creme relativ dünnflüssig ist und leicht herausläuft.
      Die Konsistenz wurde sehr unterschiedlich beurteilt: Einigen (5) war sie als Creme zu dünnflüssig („glibberig“). Andere (4) haben sie als Lotion eingestuft, mit der man wegen der flüssigen Konsistenz sparsam umgehen könne. Aber wer größer Körper-Areale damit eincremen will, bei dem reicht die Tube nicht lange.
      Da viele die Creme zur Behandlung ihrer Schuppenflechte einsetzen wollten, haben sie klare Anweisungen vermisst: Einen Beipackzettel, der die Anwendung erklärt.
      Überrascht hat einige die Farbe der Creme: Sie ist nicht weiß, sondern gelblich („honigfarben“). Befürchtet wurde, sie könne die Kleidung verfärben. Das macht sie aber nicht.
      Du kennst die Belixos Körpercreme schon?
      Schreib doch etwas dazu in unseren Marktüberblick.
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Eine Schuppenflechte am Körper kann schon anstrengend sein. Doch dort kann man sie oft irgendwie noch verbergen. Sitzt die Psoriasis dagegen im Gesicht, ist der Betroffene den Blicken der Mitmenschen ausgeliefert. Wie lässt sich die Erkrankung dort behandeln?
      Symptome
      Schuppenflechte sieht im Gesicht aus wie auch an anderen Stellen am Körper. Sie ist im Gesicht aber stärker dem Licht, Wind und Wetter und anderen Einflüssen der Umwelt ausgesetzt. Sie kann also durchaus stärker gereizt, geröteter, flacher oder schuppiger sein.
      Die Psoriasis setzt sich im Gesicht gern in den Augenbrauen, in den Nasenfalten oder an der Stirn fest.
      Behandlung
      Jeglicher Wirkstoff, jede Salbe, Tinktur oder Maske wird von der Haut im Gesicht stärker aufgenommen, denn dort ist die Haut dünner als am restlichen Körper. Das sollte man immer im Hinterkopf haben.
      Abseits von Medikamenten
      Gute Hautpflege
      Gerade im Gesicht kann eine gute Hautpflege bei Psoriasis schon einiges ausmachen. Lassen Sie sich am besten in der Apotheke beraten. Und: Wählen Sie Hautpflegeprodukte, die so wenig verschiedene Inhaltsstoffe wie möglich haben, denn jeder kann zusätzlich reizen. Sie finden so auch einfacher heraus, welcher Inhaltsstoff Ihrer Haut am besten bekommt. Es muss dabei nicht unbedingt eine spezielle Gesichtscreme sein.
      Aloe vera
      Ob Aloe vera einer Schuppenflechte im Gesicht beikommen kann, ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Dabei kann man das reine Gel aus einer Aloe-vera-Pflanze ebenso nutzen wie eine der vielen Aloe-vera-Cremes. Bei Letzteren sollten Sie auf einen möglichst hohen Anteil der Aloe vera achten, aber auch darauf, dass mit Konservierungsmitteln nicht zu großzügig umgegangen wurde etc. Lassen Sie sich nicht von einem Glaubenskrieg beeindrucken, welche Aloe-vera-Creme von welchem Anbieter oder -Vertreiber die bessere ist. Im Reformhaus oder in der Apotheke zum Beispiel dürften Sie gut beraten werden.
      Urea (Harnstoff)
      Eine Gesichtscreme mit Urea (Harnstoff) ist auch eine Möglichkeit, gegen die Schuppenflechte im Gesicht anzugehen. Allerdings kann Urea im Gesicht stärker reizen als an anderen Körperstellen, deshalb sollten Sie hier nicht zur 10- oder mehrprozentigen Harnstoff-Creme greifen, sondern lieber eine 3- oder 5%-ige Urea-Creme ausprobieren.
      Arzneimittel
      Mahonia aquifolium
      Dieser Wirkstoff ist frei verkäuflich und in Deutschland vor allem in zwei Produkten enthalten: Rubisan® und Belixos®. Der Hersteller von Rubisan schreibt ausdrücklich "Der Einsatz ist auch am Hals und im Gesicht gut möglich.". Rubisan ist ein Arzneimittel und gibt es in der Apotheke, Belixos ist ein Kosmetikprodukt und gib es vor allem im Internet.
      Hydrokortison-Cremes
      Diese sehr leichte Kortison-Form kann nach Meinung von Pharmazeuten im Gesicht gut angewendet werden. In niedriger Dosierung ist sie frei verkäuflich. Dabei empfiehlt sich die Konzentration von 0,25% im Gesicht eher als die von 0,5%. (2) Alle stärkeren Kortisonsalben bergen größere Gefahren (siehe Abschnitt "Kortison").
      Tacrolimus oder Pimecrolimus
      Betroffene berichten u.a. in unserem Forum darüber, dass ihr Hautarzt ihnen für die Schuppenflechte im Gesicht die Wirkstoffe Tacrolimus oder Pimecrolimus empfohlen oder verschrieben hat. Die sind zum Beispiel in Elidel® oder Protopic enthalten und nicht zur Behandlung bei Psoriasis zugelassen, sondern bei Neurodermitis. Nach Erfahrung von Medizinern wirken sie im Schnitt nach zwei Wochen. Bis zu 50 Prozent der Patienten haben nach 6 bis 12 Wochen von einer deutlichen Verbesserung oder sogar völligen Abheilung der Symptome verspürt. (1)
      Medikamente mit Vitamin D3
      Die Wirkstoffe in Vitamin-D3-Präparaten heißen zum Beispiel Calcipotriol oder Tacalcitol.
      In der Packungsbeilage von Daivonex steht eine "Psoriasis im Gesicht" als Gegenanzeige – das heißt, dass das Medikament dort nicht angewendet werden soll.
      In der Fachinformation von Curatoderm gibt es lediglich einen Hinweis, dass bei einer Anwendung im Gesicht der Kontakt mit den Augen vermieden werden soll. Und: UV-Licht kann den Wirkstoff Tacalcitol abbauen, was ja das Gegenteil von dem wäre, was man erreichen will. Deshalb soll Curatoderm® besser abends aufgetragen werden.
      Die Angaben der Hersteller sind die eine Seite – die Erfahrungen von Ärzten eine andere. Bei Vitamin-D3-Präparaten wird von den Medizinern vor "lokalen unerwünschten Arzneimittelwirkungen" gewarnt. Aber: Sie sind "prinzipiell möglich". Die Reizungen gingen vorüber. Wenn sie zu arg sind, könne vorübergehend die Dosis reduziert werden. Generell würde der Wirkstoff Tacalcitol (in Curatoderm® enthalten) weniger reizen als der Wirkstoff Calcipotriol (z.B. in Daivonex enthalten). (1)
      Innerliche Medikamente
      Alle innerlichen Medikamente können die Schuppenflechte im Gesicht ebenso lindern wie am Rest des Körpers. Deshalb erwähnen wir sie hier nicht einzeln.
      Nicht geeignete Medikamente
      Psoriasis-Medikamente, die nicht im Gesicht angewendet werden sollen, sind Dithranol und Tazaroten.
      Kortisoncremes oder -salben sind für das Gesicht sehr wenig geeignet. Mediziner sehen dort die Gefahr, dass die Haut dünner wird ("Atrophie") oder andere Hauterkrankungen wie Rosazea oder Steroid-Akne ausgelöst werden.
      Verwechslung mit anderen Hautkrankheiten
      Es gibt einige andere Hautkrankheiten, mit denen die Schuppenflechte im Gesicht verwechselt werden kann. Was der Laie für eine Psoriasis hält, kann auch etwas anderes sein – zum Beispiel
      ein seborrhoisches Ekzem – vor allem in den Nasenfalten, den Augenbrauen oder am Kinn Pityriasis rubra pilaris Lupus erythematodes eine Bartflechte (Tinea barbae) – eine Pilzerkrankung eine Grindflechte (Impetigo contagiosa) – vor allem bei Kindern Da hilft am Ende nur, wenn der Hautarzt gefragt wird. Er kann die Erkrankungen im besten Falle aufgrund seiner Erfahrung auseinanderhalten oder ein kleines Stückchen Haut entnehmen und im Labor untersuchen lassen.
      Fachleute diskutieren außerdem über eine Mischform aus Psoriasis und seborrhoischer Dermatitis. Das Ergebnis bezeichnen sie dann auch als Sebopsoriasis oder Seborrhiasis.
      Fotos von Schuppenflechte im Gesicht
      Austausch mit anderen Betroffenen
      In unserem Forum kannst du dich auch über gute (und schlechte) Erfahrungen bei Psoriasis im Gesicht austauschen.
      Tipps zum Weiterlesen
      Warum Sie bei Schuppenflechte im Gesicht keine Gesichtsbürste nutzen sollten
      (woman.at, 21.08.2014)
      Das Gesicht mit Wasser und Händen oder vielleicht noch einem Waschlappen reinigen – wie langweilig ist das denn? Gesichtsbürsten sind laut dem Frauenportal woman.at im Trend. Doch selbst deren Erfinder Dr. Robb Akridge rät von ihr ab, wenn man von Schuppenflechte oder Akne geplagt ist. Leider erst ganz, ganz am Ende des Artikels und Interviews. Trotzdem gut zu wissen: wieder ein Trend, den man getrost auslassen darf
      Gesichtsmasken aus eigener Herstellung
      (allergie-frei.info, 20.02.2013)
      Quellen
      Leitlinie "Therapie der Psoriasis vulgaris" "Hydrocortison – Vertrauen und Vorbehalte" in: Pharmazeutische Zeitung 29/2011
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Wir gehen in die Geschichte und haben die Medikamente gegen Schuppenflechte in einen Zeitstrahl getan. Welches Medikament wurde eigentlich wann zugelassen? Dabei tun sich deutliche Lücken auf. Jahrzehntelang tat sich wenig, doch in den letzten Jahrzehnten ging es Schlag auf Schlag.
      Wenn du dir diese Zeitreise größer ansehen willst – hier findest du sie in einer anderen Ansicht: Psoriasis-Medikamente seit 1916
      1916: Der künstlich nachgebaute Teer-Abkömmling Dithranol wird von E. Galewski und P. G. Unna beschrieben und eingeführt. Dithranol wird bis Anfang der 1980-er Jahre bei der Psoriasis-Therapie das Mittel der Wahl sein, wenn eine Schuppenflechte äußerlich behandelt werden soll.
      1925: William H. Goeckermann erwähnt erstmals die Anwendung von Steinkohlenteer gegen Psoriasis. Bis heute gibt es Patienten und Kliniken, die auf diesen Wirkstoff schwören. Gut, dass bis heute die Übertragung von Gerüchen über das Internet noch nicht erfunden ist.
      1956: Kortison-Präparate zum Auftragen auf die Haut kommen auf den Markt.
      1983: Mit Psoralon kommt eine Fertigarznei mit Dithranol in Deutschland auf den Markt.
      1991: Das erste Medikament mit dem Wirkstoff Methotrexat wird in Deutschland zugelassen – als Lantarel.
      1992: Die erste Creme mit einem Vitamin-D3-Wirkstoff wird in Deutschland zugelassen – mit Calcipotriol.
      1992: Der Wirkstoff Acitretin wird für die Behandlung der Psoriasis zugelassen – ein Vitamin-A-Abkömmling. Eingesetzt wird er allerdings schon seit den 1970-er Jahren.
      1992: Rubisan, die homöopathische Salbe mit dem Wirkstoff Mahonia aquifolium, erhält ihre Zulassung.
      1993: Der Wirkstoff Ciclosporin kommt offiziell in der Behandlung der Psoriasis zum Einsatz. Da hat er schon 10 Jahre in der Transplantationsmedizin hinter sich.
      1994: Psoradexan – das nächste Medikament mit dem Wirkstoff Dithranol – ist in Apotheken zu haben.
      1994: Der zweite Vitamin-D3-Wirkstoff kommt auf den Markt: Tacalcitol.
      1995: Eine Schweizer Entwicklung mit einem Fumarsäureester wird in Deutschland zur Behandlung der Psoriasis zugelassen: Fumaderm.

      1997: Das Medikament Micanol vereinfachte die Therapie mit Dithranol. Bei richtiger Anwendung und vor allem beim richtigen Abwaschen färbte es Haut und vor allem das Umfeld nicht mehr so stark wie andere Dithranol-Mittel. Im Jahr 2017 wurde Micanol vom Markt genommen.
      1997: Tazaroten-Gel wird mit 0,05% und 0,1% in Deutschland zur Behandlung der Psoriasis zugelassen.
      1999: Der dritte Vitamin-D3-Wirkstoff ist da: Calcitriol.
      2002: Calcipotriol und Betamethason werden kombiniert.
      2004: Raptiva mit dem Wirkstoff Efalizumab wird für die Behandlung der Psoriasis zugelassen. Allerdings wird es fünf Jahre später schon wieder vom Markt genommen – wegen Nebenwirkungen, die andere Medikamente dieser Art später auch zeigen.
      2004: Enbrel heißt das nächste Biologic, mit dem die Psoriasis behandelt werden kann. Es enthält den Wirkstoff Etanercept. Auch dieses Biologic war zuvor schon zwei Jahre bei Psoriasis arthritis aktiv.
      2005: Remicade kommt auf den Markt. Der Wirkstoff darin heißt Infliximab.
      2007: Das nächste Biologic mit dem Einsatzziel Psoriasis kommt auf den Markt – Humira mit dem Wirkstoff Adalimumab. Zwei Jahre zuvor war es bereits zur Behandlung der Psoriasis arthritis zugelassen worden.
      2009: Stelara mit dem Wirkstoff Ustekinumab reiht sich in die noch übersichtliche Riege der Biologics ein.
      2011: Ein Nagellack speziell zur Behandlung der Psoriasis an den Nägeln kommt auf den Markt. Er heißt Onypso. Er enthält 15 Prozent Harnstoff (Urea). Nach sechs Monaten soll die Nageldicke verringert sein.
      2015: Das Medikament Otezla mit dem Wirkstoff Apremilast erhält die Zulassung zur Behandlung der Psoriasis und der Psoriasis arthritis.
      2015: Das Biologic Cosentyx mit dem Wirkstoff Secukinumab ist das erste Medikament auf dem Markt, das sich gegen Interleukin 17 richtet. Es erhält überraschend die Zulassung, als erstes innerliches Arzneimittel zum Einsatz kommen zu können ("First line").
      2016: Im April 2016 wird Taltz zugelassen. In den Apotheken ist es aber erst im Frühjahr 2017.
      2017: Skilarence ist sozusagen das bekannte Medikament Fumaderm in neuem Gewand. Vor allem enthält es aber nur den Wirkstoff Dimethylfumarat und kein Gemisch mehr.
      2017: Mit Kyntheum gibt es ein weiteres Biologikum, das bei Schuppenflechte angewendet werden kann. Es enthält den Wirkstoff Brodalumab.
      2017: Tremfya kommt auf den Markt. Es enthält den Wirkstoff Guselkumab.

      2018: Das Medikament Ilumetri mit dem Wirkstoff Tildrakizumab wird zugelassen.
      2019: Skyrizi kommt auf den Markt. Der Wirkstoff darin heißt Risankizumab.

    • sawa
      By sawa
      Hallo zusammen,
       
      ich kann es selbst gar nicht glauben, aber aktuell habe ich eine Kombination gefunden, bei der ich wieder über meine richtige Haut streichen kann.
      Bei mir ist die Schuppenflechte sehr sehr lange, sehr weit fortgeschritten an den Ellenbogen und den Knien. 
      Meine jetzige Therapie hilft ungemein. Abends mache ich eine Salbe auch Vaseline und Salicylsäure auf die Stellen und morgens Daivobet.
      Es geht langsam, aber ich merke, dass die Schuppenflechte zurück geht. Es ist wieder Haut zu spüren und kein Schorf.
      Allerdings habe ich das Gefühl, die Psoriasis sucht sich neue "Ausweichflächen". Jetzt ist auf einmal mein Rücken und meine Oberschenkel befallen.
      Die Ausbreitung geht rasend schnell. Jeden Tag kommen Flächen von 1 - 2 cm hinzu. 
      Mache ich da etwas falsch? Ist das eine Nebenwirkung auf meine Therapie?
       
      Gruß
      sawa
    • Toffie
      By Toffie
      Hallo an diesem schönen Sonn(en)tag, und da wäre ich auch schon bei meiner Frage. Kann mir jemand antworten, wenn ich nach einem Salzbad ( Pökelbad:-) ) und anschließender Behandlung mit Daivonex Salbe 50er -- gleich danach in die Sonne kann - ich mein damit Terasse - Liegestuhl. Es ist ein neuer Versuch mit dieser Salbe - hat mir ein Orthopäde empfohlen, bei dem ich wegen meiner Arthritis in Behandlung bin, der selbst PSO hat. Eigentlich habe ich schon aufgesteckt überhaupt Irgendwas auszuprobieren. Nun hab ich aber nach 3 Tagen schon gute Erfolge mit dieser Salbe. Nun, dann warte ich mal ob eine Antwort kommt, bevor die Sonne wieder weg ist ;-) Liebe Grüße Sabine

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