Zum Inhalt

Alles Neue im Überblick

Dieser Verlauf aktualisiert sich automatisch

  1. Letzte Stunde
  2. Das neue Anzupgo ist nur für Erwachsene: Ob es in absehbarer Zeit auch mal für Jüngere verwendet werden darf? und noch mal Fotos von @opsister vom 7.1.2026
  3. hallo Waldfee - danke für deine Erklärung - ich bin trotzdem der Meinung wenn sich jemand hier im Forum anmeldet und schreibt - dann möchte der Mensch sicherlich viele Meinungen lesen - wie TH2026 - es ist keine Neugierde sondern eher Wissensaufbau und lesen was helfen könnte - schaue mal hier - nichts für ungut - nette Grüsse sendet - Bibi -
  4. Hallo @TH2026, meine Erfahrung mit 2% Sali-Vaseline allgemein zum Abschuppen war die, dass sie für mich viel zu stark war. Bei mir trat dadurch das Zell-Plasma aus.. und meine Pso-Stellen waren am "suppen". Mit 0,2% Sali-Vaseline und parallelen anderen Therapien kam ich zurecht. Urea-/Harnstoff-Creme reizte auch meine Haut. Eine nur sehr langsame Besserung erzielte ich durch LinolaFett in Vaseline 1:1; LinolaFett pur war mir auch noch zu stark reizend. Dazu braucht man aber viel Geduld. Und diese kleinen Verbesserungen waren mir während meiner Schwangerschaft wichtig. Jede "Therapie" würde ich vorher mit dem Hautarzt absprechen und evtl. Einwände berücksichtigen. Hier im Forum benutzen einige Gel-Einlagen für die Schuhe, um das Laufen zu erleichtern. Um eigene Infektionen zu verhindern, wird Dein Sohn im Schwimmbad sicher Badeschlappen benutzen. Und weiße Baumwollsocken kann man bei 60°C waschen. Mir selbst sind weiche Socken wichtiger, als dass sie aus reiner Baumwolle bestehen. Ausprobieren. Hat Dein Sohn nach dem Schwimmen genug Zeit seine Füße einzucremen? (Ich nehme meine Creme immer mit und plane die Mehrzeit mit ein - so schadet das Wasser nicht meiner Haut.) Mir hilft z.Z. an den Händen (nicht Füße) eine Creme mit Shea Butter und Calendula (Ringelblume, vorsicht, es gibt Menschen, die reagieren darauf allergisch); meine Haut wird damit sehr zart und weich und man kann sie sicher auch an den Füßen probieren. Bei Rhagaden verwende ich immer übernacht Penatencreme. LG Burg Linola_Fett.pdf
  5. Heute
  6. Hi Anne, ...oder so...! 🤣😂😄
  7. Burg

    Was macht das Wetter bei euch?

    Durch regelmäßiges Nachschneien haben wir bei z.Z. +1°C immer noch eine 20cm hohe Schneedecke; der lockere Pulverschnee hat sich verdichtet.
  8. Burg

    Lachen

    Nach 2,5 Jahren Bauzeit fließt seit 22.12.2025 der Verkehr wieder auf der neuen Lüdenscheider Rahmedetalbrücke. Die alte Autobahnbrücke musste vor 4 Jahren gesperrt und vor 2,5 Jahren gesprengt werden. Darüber sind alle Anwohner sehr froh. Die Übergangszeit war kein Zustand, siehe Schilder!
  9. Tenorsaxofon

    Was macht das Wetter bei euch?

    Morgens hat es kräftig geschneit. Wie ich vorhin zum Einkaufen gegangen bin hat es wieder leicht geschneit.
  10. Kostet allerdings jede Menge an Energie. Irres System? Eher falscher Pass! Gruss Anne
  11. halber Zwilling

    Sylt - ohne Worte

    Sylt - ohne Worte
  12. Steffi63

    Lachen

    mit Schafsmilch! 😄
  13. Steffi63

    Neues Jahr - Neue Motivation?! ☺️

    Hallo, für alle die mehr Bewegung suchen. Da kann ich im Fernsehen Tele Gym empfehlen. Auf dem Bayerischen Rundfunk gibt es in der Früh interessante Übungen. Wer es früh nicht einrichten kann, auf dem ARD alpha gibt es auch spätere Termine. Da ist sicher für jeden etwas dabei (Aktiv in den Tag, Yoga, Bauch Beine Po usw.) Manchmal sind es junge Mädels die durch das Programm führen, da mache ich dann so wie ich kann und das ist manchmal gar nicht so schlecht für mein Alter. 😉Viel Spaß beim mitsporteln. LG Steffi
  14. Hallo Irmi! Deine Probleme ....klingen fast wie meine..,lach...aber meine Schuppenflechte ist moderat und betrifft nur beide Daumen und Zeigefinger. NUR...IM Verhältniss zu dir. Ich bin Informatiker, sitze also den ganzen Tag vorm PC. Das mag meine stark degeneierte LWS gar nicht. Mit offenen Fingern auf der Tastatur...Sage ich mal nichts dazu. Aber, ich habe meine HWS be c4c5 versteifen lassen! Konnte den re. Arm kaum noch verwenden...so eine blöde Bandscheibe hat die Nervenwurzel abgedrückt! Etwas Besseres konnte ich gar nicht tun, mit der OP war alles weg...völlig Symtomfrei. Die paar Grad die jetzt in der Rotation fehlen...merke ich überhaupt nicht! Also, wenn du kannst...das hilft! Ich war deswegen nur 14 Monate AU, also das mit den 72 Wochen, kenne ich! Auch ich habe nach der Reha eine BEM erfolgreich beendet, und war 4 Wochen wieder im Job! Dann kam der Herzinfarkt. Mit 57! Und ich bin fit! Also keine typischen Risiken! Hat nix genutzt! Oder doch...aber das ist eine andere Geschichte. Und jetzt geht es richtig los...wegen HI alle Medis sofort abgesetzt! Auch die Coxibe gegen die Arthrosen in der LWS. Jetzt der Hammer, der Infarkt kommt wahrscheinlich von den Coxiben! Die haben ein 6 Fach höheres Infarktrisiko! Cool, nach 20 Jahren?! Das Zeug hat gut geholfen, also keine schlechten Eigenschaften! Komisch nur, daß die Medis in den USA schon lange verboten sind?! Und jetzt beginnt der Horror in DE! Also, 3 Monate ohne irgend ein Schmerzmittel bei Schmerzen von 8 bei 10! Permanent. Also, der Neurochirurg hat dann mal angefangen mit Tillidin...als einfaches Opioid....geringe Wirkung! Dazu dann Antidepressiva...krasse Mischung! Dann war ich zu einer multimodalen stationären Schmerztherapie. Noch besser...weil Oxycodon! Wow...ging es mir gut...für 3 Monate! Irgendwann gewöhnt sich der Körper an jede Droge...dann wollte meine Schmerztherapeutin die Dosis nicht mehr erhöhen, was logisch ist, also Opioidrotation. Was dann war..erspare ich mir und euch...aber es kam dann ziemlich zeitnah ein kalter Entzug! Ohne Klinik. Das prägt. Also muss eine Alternative her...jo. Cannabis! Aber das ist sehr schwierig in DE! Alle Ärzte raten ab und wollen nichts damit zu tun haben! Und die KK verweigert die Kostenübernahme! Oder verschleppt den ganzen Vorgang nun schon 3 Monate! Dürfen? Nein, aber eine Sozialklage dauert...Jahre! Also, bis hier ...immer noch ohne Schmerztherapie! Mit chronischen Schmerzen seit 20 Jahren! Der Neurochirug spitzt jetzt alle 4 Wochen Kortison um die schlimmste Etage S1 bis L5 zu ermitteln. Nicht mal das ging in dem Jahr nach dem Infarkt! Wegen starken Blutverdünnern, habe 2 Stents...ist man Hochrisikopatient! Selbst bei einer Zahnreinigung verblutet man fast. Egal..Jetzt habe ich eine somatische Schmerzstörung. Also als AU. Und zu allem Glück wirft die KK jetzt alle Blockfristen und Krankheiten zusammen, und streicht das KG auf 12 Monate zusammen. Und den Brief bekommt man am 19.12 . Schöne Bescherung! Über den GDB brauche ich nicht mehr nachdenken, die 40 Proz. helfen für gar nichts...Wiederspruch wurde abgelehnt, aber Sozialklage läuft! Kostet Nichts! Echt! Lass dich von einem Sozialverband beraten! Kostet eine Jahresgebühr...ca. 80 Eur. zuzüglich. Eine Gebühr von etwa 40 Eur pro Fall...das ist überschaubar. Deine Planung für deine Zukunft klingt doch positiv! Wenn die Umsetzung hilft, ist doch alles im Lot?! Aus meiner Sicht ist Stress der Hauptauslöser der Schübe! Und wenn du davon wegkommst, ist es super! Ich habe vom MD vom Arbeitsamt schon einen unvermittelbar Stempel bekommen. War der Versuch der Gleichstellung und sollte die drohende Kündigung verhindern. Bin ja jetzt mehr als 2 Jahre AU. Ist voll nach hinten losgegangen...auch der Widerspruch dagegen wurde mit der Begründung auf nicht arbeitsfähig für 3 Stunden am Tag zurückgewiesen! Cool, weil AU ist arbeitsunfähig. Also komplett! Ja super, hat nur Zeit und Energie verschwendet. Jetzt versuche ich mit Cannabis auf privatrezept erstmal meine Schmerzen in einen erträglichen Rahmen zu bekommen. Ist schwierig, ist ein Rauschmittel. Also Schmerzen, oder down. Und boch besser, eine Monatsdosis kostet nur 847 Euro. Das hier die Kasse vorsichtig ist, kann ich noch nachvollziehen, aber das sie die Therapiemöglichkeit de facto ablehnt, dann schon nicht mehr! Auch hier klage ich notfalls! Der MD der KK greift in die Therapiehoheit meiner Ärztin ein und will kostengünstigere Alternativen von Ihr! Wo sind wir jetzt hingekommen? Freie Arzt- und Therapiewahl? Ich lache mich schlapp! Und auch hier vergeht viel Zeit. Meine. Und mit jetzt 58...weiß ich nicht, wie meine berufliche Zukunft aussieht. Ich bin ja dokumentiert auf einem für mich ungeeigneten Arbeitsplatz beschäftig! So der MD. Ist sehr motivierend! Und ganz ehrlich, nach 2 Jahren Pause in meinen technischen Job, ist eh vieles vorbei! Wie man dann noch über längere Lenbensarbeitzeit nachdenkt...ist für mich nicht mehr nachvollziehbar! Also, werde ich den Rest bis zur Rente...EU Rente beantragen! Was sonst? Bei der konstruktiven Hilfe und den hochqualifizierten MD Entscheidungen...ist man als Patient ziemlich machtlos. Und leider sind auch die Ärzte nicht mehr für den Patienten da! Oder nur, solange man in die Norm passt. Ach, ich bin nicht frustriert! Nur enttäuscht! Und leider krank! Trotzdem, dir viel Erfolg und beste Gesundheit! Und gekämpft wird bis zum Ende! Das ist man dem irren System schuldig! VG Oli
  15. Matjes

    Lachen

    ...und womit haben die Schafe bezahlt?
  16. kuzg1

    Lachen

    ... und ab Minute 1:08: "Dann geht doch zu Nettooooo" 😂🤣😂
  17. Anito

    Psoriasis Guttata

    Hallo Wilipi, vielen Dank für Deine Rückmeldung und Deine guten Wünsche. Ich melde mich wieder, wenn ich weiss wie es weitergehen kann. Lb. Gr. Anito
  18. Also meine Füße sahen auch am Anfang so aus. Ich habe mit Karison Fettcreme und einer Wollwachsalkoholsalbe mit und ohne Olivenöl angefangen. Später kam dann die Lichttherapie in der Hautarztpraxis dazu. Danach habe ich einen Lichtkamm verschrieben bekommen und habe Hände und Füße ohne Lammaufsatz bestrahlt. Das sollte aber wegen dem jugendlichen Alter alles mit dem Hautarzt abgesprochen werden. Chlorwasser vertrage ich übrigens überhaupt nicht.
  19. Mensch Supermom, Du machst ja auch schon was seit Jahren mit. Man sollte den Mitarbeitern auf diesen Ämtern mal einen Arm auf den Rücken binden, mal sehen wie die damit zurecht kommen. Bei sowas könnt ich platzen. Den Rehaantrag bei der DRV werde ich nochmals stellen, dann eben Fristgerecht nach 4 Jahren(im März). Bei mir läuft auch betriebsintern eine BEM, sprich ich lasse mich höchstwahrscheinlich an einen anderen Arbeitsplatz versetzen(trocken, am PC, Aufnahme). Die letzten 2 Jahre haben zuviel Schaden angerichtet(psychisch und physisch). Die ständige Desinfiziererei birgt auch wieder das Risiko das die Stellen wieder trocken werden+ der Stress auf Station. Teilweise bin ich auch selbst schuld weil ich arbeiten gegangen bin wo andere sicher zuhause geblieben wären(ich habe immer diese 72 Wochen Krankengeld im Nacken). Ich kann mich mit der Arbeit auf Station einfach nicht anfreunden, ich will und muß da weg bevor die Psyche noch mehr leidet. Ich werde zwar finanzielle Einbußen haben, aber selbst die sind mir mittlerweile egal. Ich will eben auch das Risiko minimieren das es wieder schlimmer wird mit den Händen. Es würde dann aber auch der lästige Schichtbetrieb wegfallen, also auch Verbesserungen. Da ich auch mit HWS Problemen zu kämpfen habe(wenn es dicke kommt steht mir da evtl. eine OP vor) muß ich was haben wo ich die letzten 3 Jahre noch irgendwie über die Runden komme. Den GDB werde ich, bei einer Absage des Widerspruchs, dann erst mal NICHT anfechten(ginge dann eh nur über ein Gerichtsverfahren, was dann bis zu drei Jahren dauern kann und ich habe keine Rechtsschutzversicherung und keine Nerven für sowas) weil ja die Hände wieder besser sind. Sollte sich dieses ändern dann werde ich in einem halben Jahr erneut eine Erhöhung beantragen(oder wenn eine HWS OP erforderlich wird). Die drei Jahre werden sich jetzt noch ziehen wie Kaugummi. Ich wünsche Dir auch bei Deinem Kampf weiter Durchhaltevermögen auf ein gutes Ende und dücke Dir die Daumen! Ich finde es einfach nur noch traurig wie mit uns umgegangen wird...ein einziges Trauerspiel. LG Irmi
  20. Liebe @opsister, ach manno, es klingt alles doof. Lupinchen meinte es wohl so, dass ich ähnlich blöde Erfahrungen machte und mache... leider habe ich auch kein Patentrezept, sonst wäre ich nicht in meiner Lage. JA, ich würde auf jeden Fall noch mal Einspruch erheben und unbedingt mit jemanden vom VDK dein eigenes Formulieren, dass ist ein wichtiger Zettel. Keiner weiß besser, wie es dir geht, als du selbst. Zähle jedes Hindernis auf... Bei mir liegt es insofern etwas anders, da ich PSA habe und nun bereits seit 2 Jahren um die EU Rente kämpfe, die 50% GdB bekam ich sehr schnell nach der Reha zu gesprochen.. Die PSA hat es geschafft (innerhalb von 40 Jahren) meine komplette rechte Hand unbrauchbar zu machen, dazu kommen dann die vielen anderen "kleinen" Gelenk- und Wirbelsäulenprobleme.... ( bin diplomierte Religions- und Gemeindepädagogin ) und habe die letzten Jahre in einer ev. Integrations- Kita gearbeitet. (Kinder von 1-7Jahre mit zum Teil schweren Einschränkungen) Die Reha-Ärzte und die DRV sind der Meinung , dass eine fehlende Hand kein Problem in einer Kita oder im Schulbetrieb ist... Mein Arbeitgeber, so wie meine Ärzte schlagen die Hände über dem Kopf zusammen und sagen, so kann man mich nicht arbeiten lassen. Der SMD des Arbeitsamtes und der SMD der Krankenkasse hielten mich für nicht vermittelbar, bis sie sich der SMD der Agentur für Arbeit sich dem DRV untergeordnet hat. Mein EU Rentenantrag liegt nun beim Sozialgericht, was aber bis zu 5 Jahren dauern kann... und so lange wabbere ich durchs deutsche Bürokratie-Nirvana. Ich wünsche dir von Herzen, dass du wenigstens die 50% GdB bekommst! Gib nicht auf!
  21. Wie jedes Jahr rief der Chaos Computer Club Ende Dezember zu seiner jährlichen Tagung – diesmal, also 2025, nach Hamburg. Wie jedes Jahr gab es wieder einige Vorträge, die für Menschen mit einer chronischen Krankheit interessant sind. Und wie jedes Jahr gibt's hier einige Gedanken dazu. 1️⃣ Krank? Selbst schuld. Oder: Ewiges Leben für alle, die es sich leisten können. In seinem Vortrag „KI, Digitalisierung und Longevity als Fix für ein kaputtes Gesundheitssystem“ hinterfragte Manuel Hofmann die großen Versprechungen der Politik und Tech-Industrie. Sein Kernargument: Ein kaputtes System wird nicht dadurch geheilt, dass man es digitalisiert. Er kritisierte drei zentrale "Erzählungen", die auch für chronisch Kranke relevant sind: Die Illusion der Effizienz: Die Vorstellung, dass Ärzte durch KI bald „zehnmal so viele Patienten“ behandeln können, bezeichnete Glöcklhofer als unrealistisch. Pflege und medizinische Betreuung brauchen Zeit und echte Menschen. Ein Chatbot kann keine menschliche Zuwendung ersetzen – und auch niemanden pflegen. Der Zwang zur Selbstoptimierung: Unter dem Deckmantel der „Eigenverantwortung“ wird Patienten immer mehr aufgebürdet. Es entsteht der Druck, „CEO der eigenen Gesundheit“ zu sein, sich ständig per App zu überwachen und zu optimieren. Wer das (z.B. aufgrund von Erschöpfung oder sozialen Umständen) nicht schafft, gilt schnell als selbst schuld an seiner Krankheit. Ungleichheit: Während Tech-Milliardäre von „Longevity“ (Ewigem Leben) träumen, kämpfen viele Menschen schlicht um eine grundlegende Versorgung. Technik darf nicht dazu führen, dass nur die Gesunden und Wohlhabenden profitieren, während die Grundversorgung für kranke Menschen wegbricht. Uns als chronisch Kranke mit Psoriasis und Psoriasis arthritis sollte der Vortrag hellhörig machen. Wir kennen den Mangel an Hautärzten und Rheumatologen aus dem Alltag. Hofmanns Warnung ist deutlich: Kein Ersatz für Fachärzte: Digitale Anwendungen (DiGA) oder KI-gestützte Diagnosen können unterstützend wirken, dürfen aber nicht als Ausrede dienen, um den Mangel an echtem medizinischen Personal zu kaschieren. Eine App ersetzt nicht den erfahrenen Blick auf die Haut oder die Gelenke. Vorsicht vor Überforderung: Psoriasis-Betroffene stehen oft ohnehin unter dem Druck, ihren Lebensstil (Ernährung, Stress etc.) anzupassen. Der Trend zur digitalen Selbstvermessung kann diesen Druck erhöhen. Gesundheit ist jedoch nicht allein eine Frage der individuellen Disziplin, sondern auch der gesellschaftlichen Umstände. Solidarität statt Technik-Hype: Statt auf den nächsten technischen „Wunder-Fix“ zu warten, plädierte der Referent für „Communities of Care“ – also mehr menschliches Miteinander und Solidarität. Gerade Selbsthilfegruppen und Netzwerke wie das unsere sind essenziell, um sich gegenseitig zu unterstützen, wo das System Lücken lässt. Fazit: Technologie kann helfen, aber sie löst keine strukturellen Probleme. Für eine gute Versorgung chronisch Kranker braucht es mehr als Algorithmen – es braucht Zeit, Personal und ein solidarisches Miteinander. Einen Mitschnitt des Videos findest du hier. 2️⃣ Medikamenten-Entwicklung mit KI: Hoffnung auf Tempo und Präzision Für Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie Psoriasis ist die Entwicklung neuer Medikamente oft ein Geduldsspiel. In seinem Vortrag beleuchtete Dennis Özcelik die massiven Hürden der aktuellen Pharmaforschung: Laut ihm dauert es im Schnitt elf bis 15 Jahre und kostet über zwei Milliarden Dollar, um ein neues Medikament zur Marktreife zu bringen – bei einer hohen Quote an gescheiterten Projekten. Was das für uns Patienten bedeutet? Der Vortrag zeigte, dass Künstliche Intelligenz (KI) kein magisches Allheilmittel ist, aber ein entscheidender Beschleuniger sein kann. KI hilft bereits jetzt dabei, riesige Datenmengen auszuwerten, Moleküle schneller zu designen und vor allem die richtigen Patienten für die richtigen Wirkstoffe zu finden. Weg von „One Size Fits All“: Besonders spannend für chronisch Kranke ist der beschriebene Trend weg vom „Blockbuster“-Modell (ein Mittel für alle) hin zur Personalisierten Medizin. Anstatt Wirkstoffe nach dem Gießkannenprinzip zu verabreichen, bei denen viele Patienten als „Non-Responders“ (Nicht-Ansprecher) durch das Raster fallen oder unnötige Nebenwirkungen erleiden, sollen KI-Modelle helfen, Subgruppen von Patienten genauer zu identifizieren. Das Ziel: Die passende Therapie für den individuellen biologischen Hintergrund, was gerade bei komplexen Autoimmunerkrankungen die Erfolgschancen erhöhen könnte. Der Wermutstropfen: Die Kehrseite dieser immer spezifischeren Entwicklung könnten steigende Kosten für diese "Nischen"-Medikamente sein – eine gesellschaftliche Diskussion, die laut dem Referenten in Zukunft noch lauter geführt werden muss. Der Vortrag wurde auf Englisch gehalten. Es gibt aber eine deutsche Übersetzung: 3️⃣ Nahrungsergänzung und Social Media: Ein riskanter Hype – besonders bei chronischen Erkrankungen Wer auf Instagram und TikTok unterwegs ist, kommt an ihnen nicht vorbei: Bunte Pillen und Pülverchen, die Gesundheit, reine Haut und Schmerzfreiheit versprechen. Ein Vortrag beleuchtete die dunklen Seiten dieses Milliarden-Geschäfts. Christoph Wiedmer zeigte in seinem Vortrag „Supplements und Social Media“, wie Influencer – von der Koch-Bloggerin bis hin zu bekannten „Schmerz-Spezialisten“ wie Liebscher & Bracht – Nahrungsergänzungsmittel (NEM) vermarkten. Oft werden dabei Produkte zu überhöhten Preisen angeboten, die suggerieren, Krankheiten lindern zu können. Doch Vorsicht ist geboten. Keine Prüfung auf Sicherheit und Wirksamkeit: Das wichtigste Missverständnis: Nahrungsergänzungsmittel sind rechtlich gesehen Lebensmittel, keine Arzneimittel. Während Medikamente (wie Biologika oder Methotrexat) strenge, teure Zulassungsverfahren durchlaufen müssen, um Wirksamkeit und Sicherheit zu beweisen, reicht bei NEM eine schlichte Anzeige beim Bundesamt. Es erfolgt keine behördliche Prüfung, ob das Produkt hält, was es verspricht, oder ob es sicher ist. Risiken für chronisch Kranke: Für gesunde Menschen sind die meisten Präparate oft nur „teurer Urin“. Für Menschen mit Vorerkrankungen können sie jedoch zur realen Gefahr werden: Die Leber: Viele pflanzliche „Wundermittel“ (genannt wurden u.a. Ashwagandha, Curcuma-Extrakte oder Grüntee-Katechine) stehen im Verdacht, leberschädigend zu sein. Da viele Psoriasis-Patienten bereits Medikamente einnehmen, die die Leber belasten (z. B. MTX), ist hier das Risiko einer zusätzlichen Schädigung besonders kritisch. Wechselwirkungen: Der Vortrag warnte explizit vor Stoffen wie Glucosamin (oft in Gelenk-Präparaten enthalten), die die Wirkung von Blutverdünnern verstärken können. Solche Wechselwirkungen mit der ärztlich verordneten Dauermedikation werden auf Social Media meist verschwiegen. Überdosierung: Hochdosiertes Vitamin D oder Vitamin B6 können bei langfristiger Einnahme zu Nierenschäden oder irreversiblen Nervenschäden führen. Der Vortrag machte deutlich: Ein Mangel (z. B. an Vitamin D oder B12) sollte immer erst durch eine Blutuntersuchung beim Arzt festgestellt werden. „Blindes“ Einwerfen von Kapseln aufgrund einer Instagram-Empfehlung ist ein Glücksspiel mit der eigenen Gesundheit. Wer seine Ernährung ergänzen möchte, sollte dies nicht auf Basis von Online-Werbung tun, sondern das Gespräch mit dem Rheumatologen oder Dermatologen suchen – damit der gut gemeinte Gesundheits-Boost nicht zum Bumerang wird. Der Vortrag lässt sich hier nachsehen: 4️⃣ Ein ernüchterndes Fazit zur ePA aus Patientensicht Wer chronisch erkrankt ist, hat oft dicke Aktenordner zu Hause. Die elektronische Patientenakte (ePA) sollte das Leben leichter machen: Alle Befunde an einem Ort, kein Zettelchaos mehr. Doch wie sicher sind unsere sensiblen Diagnosen wirklich aufgehoben? IT-Sicherheitsexpertin Bianca Kastl unter dem Titel „Schlechte Karten – IT-Sicherheit im Jahr null der ePA für alle“ eine Bilanz nach dem ersten Jahr der breiten Einführung. Für uns Patienten ist das Ergebnis leider wenig beruhigend. Kastls Kernkritik: Viele Sicherheitslücken wurden nicht an der Wurzel gepackt, sondern nur notdürftig geflickt. Sie vergleicht den Zustand der Telematikinfrastruktur mit einem System, das an vielen Stellen nur durch Klebeband zusammengehalten wird. Ein absurdes Beispiel aus dem Vortrag verdeutlicht die teilweise chaotische Programmierung: Um ein technisches Problem bei Ersatzbescheinigungen zu lösen, ohne echte Adressdaten preiszugeben, wurde im System kurzerhand für alle betroffenen Fälle das Geburtsdatum pauschal auf den 01.01.1900 gesetzt. Solche „kreativen“ Lösungen zeigen, dass es oft eher darum ging, das System irgendwie am Laufen zu halten, als saubere und sichere Lösungen zu programmieren. Wir Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis sind „Dauernutzer“ des Systems. Wir haben mehr Arztkontakte, mehr Rezepte und oft sensiblere Datenverläufe als der Durchschnitt. Wenn Sicherheitsforscher warnen, dass der Schutz unserer Identität und unserer Daten eher auf wackeligen Füßen steht, ist Skepsis angebracht. Ein weiterer zentraler Kritikpunkt von Kastl ist, dass Risiken oft auf die Versicherten und die Arztpraxen abgewälzt werden. Wenn etwas schiefgeht (z. B. durch Identitätsdiebstahl), haben wir den Schaden. Fazit: Die ePA ist da, aber sie ist technisch wohl noch lange nicht so ausgereift, wie es für Gesundheitsdaten notwendig wäre. Der Vortrag zeigt: Ein gesundes Misstrauen und ein genauer Blick darauf, wer auf welche Daten zugreift, bleiben für uns chronisch Kranke leider Bürgerpflicht. Der Vortrag kann auf dieser Seite angesehen werden.
  22. Hi @TH2026, das könnte im Endeffekt genau das Problem sein: gechlortes Wasser ist problematisch und kann die Psoriasis erst recht triggern und immer weiter verschlimmern. Leider! Ebenso meiner eigenen leidvollen Erfahrung nach auch alle Cremes, die in irgendeiner Form eine Säure enthalten, wie z.B. Salicyl oder auch Urea. (Die flogen bei mir bereits vor Jahren alle endgültig aus dem Schrank.) Das würde ich daher alles - v.a. auch die vielen und zu langen Besuche im Hallenbad - mal für einen vordefinierten Zeitraum weglassen und stattdessen die Füße 3mal täglich z.B. mit der Leti AT4 eincremen, hier 1mal täglich noch in Kombination mit einer hochwirksamen Kortisoncreme wie z.B. der Karison oder aber der Dermoxin. (Beides gibt es rezeptpflichtig im 50ml-Gebinde, als Salbe oder als Creme.) (Salben sind etwas fetter und evtl. dann besser bei offenen Stellen geeignet.) Anschließend die Füße mit einer dünnen Mullbinde schützen und dann nur helle Baumwollsocken drüber (kein Polyester). Wobei ich jedoch nicht weiß, wie oft pro Woche man bei einem 11-jährigen Kortisoncremes aus der höchsten Klasse maximal oder überhaupt einsetzen darf. Anderseits helfen da weniger hochdosierte Kortisoncremes bei dieser Ausprägung m. E. eher mal garnicht weiter, da schmiert man dann quasi umsonst. Das war zumindest bei mir so… (Und ob bei einem Jugendlichen, sollte es durch die o.g. lokale Therapie dann nicht deutlich besser werden, eine innere Behandlung mit Tabletten oder evtl. auch mit einem Biological gestartet werden kann, weiß ich leider auch nicht.) Ich drücke schon mal die Daumen, dass die passende Therapie schnell gefunden wird und gut anschlägt ✊☘️!
  23. Gestern
  24. Vielen Dank schon mal an alle! Gerne können wir uns hier öffentlich austauschen, damit es auch anderen Betroffenen hilft. Damit ich nichts vergesse, habe ich bei meinen Ärzten eine Liste aller bisher verordneten Salben angefordert. Sobald ich diese habe, stelle ich sie hier ein. Salicylsäure: Mehrfach versucht, aber nur minimale Veränderung. Urea-Cremes: Je nach Dosierung sehr schmerzhaft (Brennen) und leider ohne Erfolg. Hin- und wieder juckt es auch. Der Fuß "glüht" auch manchmal. Teilweise tut es so weh, dass er hier auf Knien im Haus bewegt. Sportlich ist er trotzdem sehr aktiv im Leistungsschwimmen. Dass heisst er ist 3-4x die Woche für 2 Stunden im Wasser. Ich hoffe, dass jemand die Bilder sieht und vielleicht das gleiche Problem hatte. Die Ärzte haben schon viel versucht und uns immer wieder Hoffnung gemacht, aber bisher war leider alles vergebens. Daher frage ich mich, ob man eine Biopsie oder Kultur mal anlegen sollte oder können Fische, UV Bestrahlung, Magnetfeldtherapie BEMER oder Verzicht auf bestimmte Lebensmittel das Problem lösen... Die Fachkliniken schaue ich mir die Tage an und werde auch dort mal die Bilder hinsenden. Besten Dank
  25. @TH2026 Hiho, sieht schmerzhaft aus. Juckt es denn stark? Ich kann zum Abschuppen noch ein Fußbad mit Schmierseife(Kaliseife oder Sapo Calinus) empfehlen oder mal mit Salicylvaseline(gibts in 5% und 10%) versuchen. Viel Erfolg wünscht Irmi
  26. Hallo Supermom, es ging eigentlich um meine Ablehnung wegen Erhöhung meines GDB. Habe 20(mit Hypertonie, Wirbelsäule und PSO Füße). In der ersten Feststellung 2021 steht aber nur PSO, nicht das es an den Fußsohlen ist. Damals hab ich mir noch nichts dabei gedacht. Anfang 2023 kamen dann noch die Hände dazu(Ekzem via Biopsie), die 2025 als Berufserkrankung anerkannt wurde(bin seit 40 Jahren Krankenschwester, davon 20 Jahre im OP...deshalb musste ich auch raus aus dem OP und arbeitete mehr schlecht als recht mit immer wieder wunden Händen jetzt wieder auf Station im Krankenhaus. Dann beantragte ich im August 2025 eine ERhöhung des GDB, weil sich nichts zum Besseren änderte. Ein Schreiben, wie mein beruflicher und persönlicher Alltag durch die Erkrankungen beeinträchtigt, hatte ich nachgereicht, weil ich nicht genau wusste ob ich das jetzt machen darf oder ob das ein Arzt aufsetzen muß. Im Oktober hab ich mich dann auch bei der VDK angemeldet weil Amtsachen so gar nicht meins sind und ich merkte das ich mir Hilfe einholen muss. Es waren ja alle vier Extremitäten stark betroffen und auch die Psyche litt immer mehr darunter, sodass ich Ende November auf Station psychisch zusammen brach. Am 1. Oktober beantragte mein Hautarzt die Azupgo, die dann endlich am 3.12.25 nach persönlicher Vorstellung bei der BGW in Würzburg, genehmigt wurde. Diese Salbe hat jetzt, es grenzt an ein Wunder, endlich angeschlagen, sodass meine Hände momentan ohne Läsionen sind. Vor ca. 3 Wochen kam die Ablehnung des Versorgungamtes und ich bin am nächsten Tag zum VDK gefahren und gleich Widerspruch eingelegt. Ich war soooo sauer, alle 4 Extremitäten betroffen und die meinen es wäre kein Grund für eine Erhöhung. Ich konnte ja nicht ahnen das es unter der neuen Salbe so gut wird. Gleichzeitig habe ich direkt nach dem psychischen Zusammenbruch mit Hilfe meiner Hausärztin eine Reha für die Psyche über die DRV beantragt...auch letze Woche abgelehnt(ich hatte eine Reha im Februar 2022). Höchstwarscheinlich weil noch nicht die 4 Jahre rum sind...man sind die pingelig wegen 2 Monaten. Die hätten mich ja auch solange auf eine Warteliste setzen können. Kurzum man vermittelt mir ein Gefühl als ob ich nichts hätte, das kann und will ich so nicht stehen lassen. Du fragst dich sicher: So was soll ich jetzt machen? Ich habe von Lupinchen den Tipp erhalten das Sie Dich zu dem Thema sehr empfehlen kann. Vielleicht hast Du ein paar Tipps zur Hand wie ich weiter verfahren kann. LG Irmi
  27. malgucken

    Lachen

    Tierfutter war im Angebot.
  28. Claudia

    Lachen

    Ach kommt, die Schafe im Penny-Markt machen den Tag doch für mindestens einen Moment netter Wer nachlesen will, worum es ging und was der Penny-Marktleiter sagt: Hier gibt es ein Interview mit ihm.
  1. Ältere Aktivitäten anzeigen
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtig:

Diese Seite verwendet einige wenige Cookies, die zur Verwendung und zum Betrieb notwendig sind. Auf Werbetracker verzichten wir bewusst.