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  1. Letzte Stunde
  2. Oolong
    Ich hatte heute ein Gespräch mit einem Herrn vom Ordnungsamt. - Dabei stellte sich heraus, dass er keine Ahnung hatte. Er zitierte immer wieder die Rechtsvorschrift, nach der es mir untersagt ist auf einen Behindertenparkplatz zu parken. - Ich fragte was ich in der Zwischenzeit machen soll, bis ich einen Parkausweis habe. "Na dann parken sie doch im Parkverbot das ist billiger." Als ich meinte, dass ich nicht jedesmal eine Strafe bezahlen kann und will wenn ich Mal muss, wusste er mir auch nicht zu helfen. Aber man kann doch ein Stückchen laufen.... Der Typ hatte einfach nicht begriffen was eine CU ist. Eine Parkerleichterung ist für mich, wenn es darauf ankommt kein Privileg, sondern der kürzeste Weg zur Toilette und daher eine Notwendigkeit. Ich wäre auch mit mit Einzelfallentscheidungen zufrieden. .... Es ist dem Leuten nicht beizubringen, dass eine CED nichts mit einem normalen Durchfall zu tun hat. .... Genauso wie eine Pso nicht einfach nur ein Hautausschlag ist.
  3. Heute
  4. Tenorsaxofon
    Thema von Claudia wurde von Tenorsaxofon beantwortet in Rechtliches und Soziales
    Missbrauch wird auch zur genüge mit den BLAUEN Parkausweisen gemacht. Diese dürfen nur benützt werden wenn die behinderte Person dabei ist. Ich kenne aber Fälle, dass der Betroffene verstorben ist und der Ausweis nicht zurück gegeben aber fleissig benutzt wurde. Mir würde schon die Parkerleichterung genügen, denn welches Ordnungsamt ist am Abend und Wochenende tätig. Trotz Aufklebern werde ich oft zugeparkt, so dass ich entweder meinen Rolli nicht einladen oder selber ins Auto einsteigen kann. Wohnort kennt die Parkerleichterung nicht und das Versorgungsamt scheinbar auch nicht.
  5. Radelbine
    Thema von Feling wurde von Radelbine beantwortet in Psoriasis arthritis
    Hi Lupinchen, Wenn ich die Preise für Hulio in der elektronischen Patientenakte mit denen in der Shop-Apotheke vergleiche, dann kosten die genau gleich. Könnte mir vorstellen, dass die Preise angepasst wurden. Schnapper sind die Biologika alle nicht. Ich hoffe das mit dem Haarausfall bleibt im Rahmen, aber nach den Wechseljahren ist etwas dünneres Haar auch nicht ungewöhnlich, wer weiß…Dann wollte ich dir mal sagen, teilweise kommst du oberlehrerhaft rüber. Ist vielleicht nicht so gemeint, aber denk mal drüber nach. Ist nicht unbedingt die Aussagen selber, sondern die Wortwahl. Viele Grüße, Radelbine
  6. Lupinchen
    Thema von Feling wurde von Lupinchen beantwortet in Psoriasis arthritis
    Hulio ist keine Variante, sondern ein Biosimular davon. Wer neu mit Hulio o.Ä., gibt es unter verschiedenen Namen, sollte es egal sein. Musste auch gerade ein Medi von Ratiopharm akzeptieren, aber bei Monowirkstoffen ist mir das egal. Ist eben 40€ billiger. Für mein Biologika gibt es , wie für viele andere, kein Biosimular. Da ich es schon länger spritze würde ich darum bitten mir das Original zu verordnen. Haarausfall hatte ich unter MTX und Humira echt schlimm. Lg. Lupinchen
  7. Oolong
    Wir wissen, wenn der GdB von 50 auf 30 herabgestuft wird, gehen uns einige Vorteile verloren. Diejenigen, die Biologika und / oder Immunsuppressiva, verordnet bekommen haben, werden davon nicht gesünder, sondern die Symptome werden lediglich zu Gunsten, anderer z B erhöhte Infektanfälligkeit getauscht. In diesem Blog geht es nicht um Psoriasis, sondern um Colitis Ulcerosa (CU). Da aber einige Teilnehmer ähnlich wie ich, sowohl Psoriasis als auch eine chronisch entzündliche Darmerkrankung haben, dürfte es wohl für doch auf Interesse stoßen. Was passieren kann, wenn man keinen Behindertenausweis mit den nötigen GdB hat, möchte ich Euch jetzt berichten. Die Ausgangssituation: Bevor ich von NRW nach SH zog, hatte ich einen Schwerbehindertenausweis mit dem GdB 50. Diesen ließ ich in SH verlängern und hoffte auf einen GdB von 60. Der GdB von 60 ist für jemand mit Colitis Ulcerosa von besonderer Bedeutung, denn man bekommt dann eine Parkerleichterung. Diese wäre notwendig, wenn man unter imperativen Stuhldrang leidet (zur Erklärung: Imperativer Stuhldrang bedeutet, dass man weniger als 15 Minuten, manchmal nur Sekunden einhalten kann. Das ist oft mit erheblichen Bauchschmerzen verbunden, lange Wegstrecken verschlimmern das Ganze). Die Parkerleichterung würde, einfach ausgedrückt das Auffinden einer Toilette deutlich erleichtern. Als mir ein GdB von 50 zuerkannt wurde, war der imperative Stuhldrang schlimm. Ich konnte nur noch wenige Sekunden einhalten. Eine Toilette musste in unmittelbarer Nähe sein. Deshalb war ich im eigenen Haus gefangen. Schon bei der Zuerkennung kann man sehen, dass der GdB keinen Bezug zu meinen realen Verhältnissen hatte. Was nützen mir ermäßigte Eintritte oder Rundfunkbefreiung, wenn ich das Haus nicht verlassen kann? Schon das Aufsuchen eines Facharztes konnte schwierig werden. Hier hätte mir eine Parkerleichterung geholfen. – Mittlerweile lernte ich natürlich ein paar Tricks, um damit umzugehen, z B, in dem man nach vorher nichts isst, also nur nüchtern das Hauss verlässt auch wenn der Termin um 15 Uhr ist. Heute, unter der Einnahme von einem Biologika und einem Immunsuppressivum, sind diese Symptome deutlich unterdrückter, aber nicht völlig verschwunden. Auf die 15 Minuten einhalten können, komme ich nicht. Wenn ich außer Haus einen Termin habe, dann trinke ich morgens, auf nüchternen Magen einen halben bis dreiviertel Liter schwarzen Kaffee – das wirkt meistens 😉. Das Knöllchen: Vor etwa 4 Wochen, besuchte ich meinen Mann, der in einer Reha-Maßnahme in Damp war. Leider funktionierte an diesem Tag mein Kaffee-Trick nicht. Auf den 90-minütigen Hinweg, begann es in meinem Bauch zu grummeln. Als ich endlich dort angekommen war, parkte ich auf einen Behindertenparkplatz. Es war der kürzeste Weg zu einer Toilette. Wie oben angedeutet, kann dabei jeder Schritt die schlimme Situation noch verschärfen. Ich stand unter enormen Stress…. Trotzdem konnte ich eine Toilette noch rechtzeitig erreichen. Als ich wieder zu meinem Auto ging, sah ich die Verwarnung an dem Scheibenwischer flattern. – Gut, dachte ich, schreibe dem Ordnungsamt einen Brief und erkläre darin alles. So machte ich es: Ich schrieb einen Brief, in dem ich meine Situation erklärte und bat von darum von dem Verwarngeld in Höhe 55,-- € abzusehen. Drei Briefe Es dauerte etwa eine Woche, bis ich einen Brief vom Ordnungsamt erhielt. In dem wurde auf Vorlage des Behindertenausweises bestanden. „Eigendiagnosen“ würden mich nicht entschuldigen (Ich hätte jederzeit ein ärztliches Attest vorlegen können). Alles andere würde die immer zu der Verwarnung führen. Daraufhin, um die anfallende Summe nicht noch höher werden zu lassen bezahlte ich, unter Vorbehalt und unter Protest. Zusätzlich schrieb ich drei Briefe: 1. Einen an den Sachbearbeiter des Ordnungsamtes. In diesem erklärte ich, dass die CU zehrend ist und ich keine Kraft hatte, nach Aberkennung des GdBs, den Klageweg zu bestreiten. Ich wies darauf hin, dass meine Krankheit trotz der Anerkennung nicht verschwunden wäre, weil diese unheilbar sei und dass sie eine gewisse Unberechenbarkeit besitzt. Es wäre mir unverständlich, dass es dem Ordnungsamt nicht möglich ist, wegen unbilliger Härte von einer Verwarnung abzusehen. Da es nicht auszuschließen ist, dass es Situationen, wie die erlebte immer kommen könnte, werde ich mich wieder um einen Behindertenausweis bemühen. Es ergäbe sich aber folgendes Problem: Wenn ich einen Behindertenausweis beantrage, so wird mir dieser i. d. R. nicht sofort ausgestellt. Ich muss, wenn meine Informationen richtig sind, mit einer Wartezeit von drei bis sechs Monaten rechnen. Wenn der Antrag nicht genehmigt wird, käme es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, was die Wartezeit nochmals verlängert. – Wie verhalte ich mich in der Zwischenzeit? Mit dem Hinweis auf die Beratungspflicht der Behörde, stellte ich folgende Fragen: Würde mich jedes Mal die volle Härte des Gesetztes treffen? Gäbe es, bezüglich der Verwarngeld-Höhe, vielleicht eine Art „Ermäßigung“? Wird von mir erwartet, dass ich das Haus nicht mehr verlasse, wenn ich mir Verwarngelder in dieser Höhe nicht mehr leisten kann? Außerdem fragte ich, ob das Amt nicht die Möglichkeit besitzt, wegen außergewöhnlicher Härte, von dem Verwarngeld abzusehen. 2. Der nächste Brief ging an den Amtsdirektor mit der Bemerkung, dass der Vorgang mich an „Gesslers Hut“ (Schiller, Wilhelm Tell) erinnern würde. – Als abstrafende Behörde stehe sie bei mir in Beratungspflicht, daher solle sie mir bitte alternative Verhaltensmöglichkeiten aufzeigen. – Außerdem, erhielt der Amtsdirektor eine Kopie meiner Schreiben an den Verwaltungsmitarbeiter. 3. Der Dritte Brief, wieder mit sämtlichen Kopien des Schriftvekehrs, erhielt der Geschäftsführer der Reha-Klinik, mit der Bemerkung, dass der Diensteifer des Verwaltungsangestellten, an Wegelagerei und Geschäftsschädigung erinnert. Bis hierhin der ganze Schriftverkehr. Ich gehe nicht davon aus, dass sich irgendjemand darum kümmern wird. Mein Ärger: Um es mal deutlich zu sagen: Der Umgang der Behörde mit dieser Erkrankung ist menschenverachtend, denn es gibt im Grunde keine vernünftige Alternative. Ich frage mich, warum man Menschen mit einem imperativen Stuhldrang bzw. Mb Crohn oder CU nicht von vorneherein eine Parkerleichterung zuerkennt. Dann hätte man diesen Ärger nicht. Stattdessen werden Stühle gezählt, der Ernährungszustand und Auszehrungsgrad begutachtet usw.. Es werden schwer objektivierbare Kriterien in eine leicht erfassbar scheinende Zahl zusammengefasst. Im Ergebnis kann da was nicht stimmen. Denn diese Werte, die in einem GdB zusammengefasst werden, können täglich, wöchentlich oder monatlich variieren. Bei Gesprächen mit Betroffenen wird man feststellen, dass viele unter einer sog. Toilettenangst leiden. So nennen Betroffene die Angst, nicht mehr rechtzeitig eine Toilette zu erreichen. Wie man an meinem Beispiel sehen kann, wird man von Behörden wegen seiner Erkrankung auf zynische Art und Weise gegängelt. Statt Sonderregelungen zu schaffen, die einem erkrankten Menschen die Würde lassen könnte, wird „da kann ja schließlich jeder kommen“ gedacht. Die Frage des Missbrauchs steht immer im Raum. Haben die Behörden wirklich nichts Besseres zu tun? Auf jeden Fall werde ich die Antworten anmahnen. Fortsetzung folgt 😊
  8. Oolong
    @Tenorsaxofon. Ja sowas Ähnliches. Der Ausweis würde dann eine orange Markierung bekommen. Ich dürfte dann auf einen Behindertenparkplatz parken. Dieser Ausweis wird, vermutlich wegen der im Raum stehenden Missbrauchsmöglichkeit i. d. R. nicht ausgestellt. Es gab Krankheitsphasen, in denen musste ich um die 40 mal am Tag auf die Toilette und das hatte nur für einen GdB 50 gereicht. Ich finde man sollte den Missbrauch ermöglichen, als einen erwachsenen Menschen dazu zwingen in die Hose zu machen oder das Haus nicht mehr zu verlassen.
  9. Tenorsaxofon
    Thema von Claudia wurde von Tenorsaxofon beantwortet in Rechtliches und Soziales
    @Oolong meinst du den BLAUEN (Rollstuhl) Ausweis oder die Parkerleichterung? @GrBaer185 meiner Meinung nach hat die Einstufung und befristet oder unbefristet nichts mit dem Alter zu tun. Allerdings würde ich meinen, dass es auch darauf ankommt wo man wohnt und welchen Berurteiler man hat. Bei manchen kann man nämlich nur mit dem Kopf schütteln.
  10. Evemie
    Thema von Andreas0071 wurde von Evemie beantwortet in Schuppenflechte auf der Kopfhaut
    Ich habe leider keine Badewanne, aber bei mir hat sich die Schuppenflechte langsam verabschiedet, ich habe die betroffenen Stellen mit "esemtan" von Schülke mehrfach täglich eingecremt. Keine Schuppenflechte mehr an den Ellbogen und am Haaransatz!
  11. Evemie
    Evemie hat das Profilbild geändert
  12. Oolong
    @GrBaer185 , ich erhielt zuerst einen GdB von 50 unbefrister, wegen meiner Colitis Ulcerosa (CU). Wegen des imperativen Stuhldrangs, wollte ich eine Parkerleichterung haben. Ich hätte dann auf einen Behindertenparkplatz parken können. Das hätte mir "Ernstfall" den kürzesten Weg zur einer Toilette geboten. - Ich bekam für kurze Zeit einen GdB von 60, dieser war jedoch befristet. Als ich in SH erneut den Antrag stellte, gab es einen GdB von 30. - Wenn ich mir die Kennzahlen für die Zuerkennung eines GdB bei einer CU durchlese, da werden Stühle gezählt, der Ernährungszustand und der Kräftezustand begutachtet (das erinnert mich ein wenig an einen Viehmarkt). - Das ist für mich nicht immer nachvollziehbar, weil die CU, ähnlich wie eine Pso durch die Medikamente nicht verschwindet. Der Ernährungszustand kann sich bessern, dafür plage ich mich jetzt mit einer erhöhten Infektanfälligkeit herum. Die Symptome können, wie oben angedeutet sogar wiederkommen. Ursprünglich wollte ich einen Widerspruch einlegen. Mein Mann riet mir davon ab, weil ich mich daran nur aufreiben würde. Das kostet einfach nur Kraft. - Ich habe auf die Zurerkennung eines GdB verzichtet. Sehr viele Vorteile hätte ich davon nicht gehabt. Zu Deiner Frage nach dem Lebensalter: Bei mir war spielte es scheinbar keine Rolle, ich war damals deutlich unter 60 Jahre. - Aber natürlich werden wir mit zunehmenden Alter nicht fitter, deshalb wäre es zu erwarten, dass der GdB steigen wird. Ich einen Neuen Blog aufmachen: Es geht um meinen nicht vorhandenen Behindertenausweis, das Ordnungsamt und dessen nicht nachvollziebare, zynische Entscheidungen, meinen riesigen Ärger darüber und wie ich das ganze, auf die Spitze treibe....
  13. unitech
    unitech trat der Community bei
  14. Yas1234
    Yas1234 trat der Community bei
  15. anomis0802
    Thema von Feling wurde von anomis0802 beantwortet in Psoriasis arthritis
    Ich habe vor ca. 10 Jahren mit Humira begonnen, als ich an allen Körperstellen sehr intensiv Psoriasis hatte. Nach einigen Jahren wurde ich auf Hulio, eine billigere Variante, umgestellt. Hier habe ich ab und zu einige Stellen. Also nicht aufgeben, vielleicht sind die Werte im Körper momentan nicht so gut. Bei mir werden 1/4 jährlich die Blutwerte und der Urin getestet und wenn ein Wert nicht in Ordnung ist, zum Hausarzt überwiesen. Nicht aufgeben.
  16. clarus
    Thema von Hucki wurde von clarus beantwortet in Treffen
    Hallo an alle Teilnehmer/innen, ist noch jemand im Hotel am Schloß untergebracht? Gruß clarus
  17. BeateLa
    BeateLa trat der Community bei
  18. torpedo
    Thema von Kessy wurde von torpedo beantwortet in Schuppenflechte
    Im August 2019 habe ich aufgehört zu rauchen, zwei Wochen später hatte ich meinen ersten Psoriasis Arthritis Schub. Ärztliche Hilfe: Null. Bin bis heute unbehandelt wegen fehlender Rheumatologen. Habe insgesamt 28 kg an Gewicht zugenommen mit Tendenz nach oben. Davor hatte ich nie Gewichtsprobleme. Nach zwei Jahren Gemüse und Sport unter Schmerzmittel habe kapituliert und genauso schnell wieder abgenommen wie ich zugenommen habe: wegen 6-12 Zigaretten am Tag. In der gelben Liste erschien eine Studie dass Tabak bei Psoriasis protektiv gegen Psoriasis Arthritis wirkt. Meine Schübe werden weniger. Allerdings nur wenn ich meinen heißgeliebten Sport nicht mache. Fazit: wenn ich jemals bei einem Rheumatologen unterkomme, der mir rät mit dem Rauchen aufzuhören, reiße ich ihm den Kopf ab.
  19. tinkaloettchen
    tinkaloettchen trat der Community bei
  20. Gestern
  21. Burg
    Thema von GrBaer185 wurde von Burg beantwortet in Kinder
    Zu den Umweltbedingungen des Ausbruchs meiner Pso mit Mitte 20 erinnere ich mich an einen im Monat September vorausgegangenen schweren grippalen Infekt, gepaart mit beruflichem Stress und nach meiner damaligen Ernährung zu urteilen, dürfte auch die Darmflora nicht ganz ok gewesen sein. Etwa 2 Wochen nach dem Infekt hatte ich die kleinen 2 Pso-Stellen am Schienbein entdeckt; ob sie schon eher dort waren, werde ich nicht mehr erfahren... Jetzt mit mehr Zeit im Alter stelle ich fest, dass bei mir Allergene als Pollen in der Luft, in der Nahrung oder als direktem Hautkontakt meine Pso triggern. Als Kind und später war ich nur selten krank, Wunden heilten schnell. Gerade bei Wunden stellte ich mir meist direkt nach der Verletzung vor, wie körpereigene Genesungsstoffe zur Wunde "wanderten" und dort ihre Arbeit aufnahmen. Am 2.-3. Tag nach dem Vorfall konnte ich eine deutliche Besserung erkennen; genau so wie nach der Dithranol/UVB-Therapie im KH. Um dem Juckreiz der Pso durch Ablenkung zu begegnen, hatte ich mein Leben mit vielen schönen Aktivitäten gefüllt - Eustress (positivem Stress). Dadurch hatte ich keine Zeit für andere Erkrankungen und brauchte auch keine Vorsorgeuntersuchungen. - Gut, Allergien, allergisches Asthma und Nahrungsunverträglichkeiten und BSV mit Neuropathien haben sich doch entwickelt. Auf meine Pso, auf die Cholesterinwerte, den Blutdruck, die Beweglichkeit (konnte) kann ich Einfluss nehmen, indem ich genug schlafe (etwa 8 Stunden), mit Sport und Gymnastik dem Alter trotze, gesunde Ernährung an meine Bedürfnisse anpasse und durch Entspannungstechniken (Biofeedback, ua) meinen Blutdruck günstig beeinflusse. Da ich besonders wegen der schweren Pso schon in jungen Jahren mir einen gesunden Lebensstil aneignen musste, lebte ich viel gesünder als Gleichaltrige. Kein Nikotin oder Alkohol oder Drogen, ... Für mich ist und war das ein großer Vorteil.
  22. GrBaer185
    Thema von GrBaer185 wurde von GrBaer185 beantwortet in Kinder
    Frage an Claude (KI): "Warum hat sich die Psoriasis evolutionär so weit verbreitet." Antwort: Eine sehr interessante Frage! Es gibt mehrere evolutionsbiologische Erklärungsansätze, warum Psoriasis – trotz ihrer Nachteile für Betroffene – in der menschlichen Population so verbreitet geblieben ist (weltweit etwa 2–3 % der Bevölkerung). Immunologischer Vorteil: die HaupthypotheseDer überzeugendste Erklärungsansatz ist der Heterozygotenvorteil bzw. die antagonistische Pleiotropie: Die Gene, die Psoriasis begünstigen, verleihen gleichzeitig einen stärkeren Schutz gegen bestimmte Infektionen. Konkret: Viele Psoriasis-assoziierte Gene (insbesondere im HLA-C*06:02-Bereich und im IL-17/IL-23-Signalweg) sorgen für eine hyperaktive Immunantwort. In einer Welt ohne moderne Medizin war ein aggressives Immunsystem gegen Bakterien, Pilze und Parasiten ein enormer Überlebensvorteil – besonders bei Hautwunden und systemischen Infektionen. Der Preis dafür: Gelegentliche Überreaktionen gegen körpereigenes Gewebe. Weitere FaktorenSpätes Manifestationsalter: Psoriasis bricht oft erst nach dem reproduktiven Höhepunkt aus. Die Selektion wirkt dann kaum mehr dagegen – die Gene wurden schon weitergegeben. Polygene Architektur: Über 80 Risikoloci sind bekannt. Einzelne Varianten haben je für sich nur geringe Effektgröße, weshalb negative Selektion sehr schwach angreift. Wechselwirkung mit Umwelt: Die tatsächliche Erkrankung entsteht erst durch Triggerfaktoren (Stress, Infektionen, Medikamente). In anderen Umwelten blieben dieselben Gene klinisch stumm. Genetische Drift: In kleinen Gründerpopulationen können sich neutrale oder leicht nachteilige Varianten zufällig anreichern. KurzfassungDie Psoriasis-Gene sind wahrscheinlich deshalb so verbreitet, weil sie im evolutionären Kontext mehr nützten als schadeten – nämlich als Verstärker der Immunabwehr gegen lebensbedrohliche Infektionen. Erst unter modernen Bedingungen (reduzierter Infektionsdruck, veränderte Darmflora, chronischer Stress) kippt die Balance zur Erkrankung. Das ist ein klassisches Beispiel dafür, wie Evolution auf kurzfristige Überlebensvorteile optimiert, nicht auf langfristiges Wohlbefinden. Hast du Interesse an einem bestimmten Aspekt – z. B. den konkreten Genen, dem Immunmechanismus oder dem Vergleich mit ähnlichen Erkrankungen wie Morbus Crohn?
  23. GrBaer185
    Thema von GrBaer185 wurde von GrBaer185 beantwortet in Kinder
    Jetzt hab ich doch mal dem Microsoft Copiloten (KI) die Frage gestellt: "warum hat sie Psoriasis evolutionär so weit verbreitet" Kurzantwort: Psoriasis‑Veranlagung ist wahrscheinlich kein „Fehler“, sondern das Ergebnis evolutionärer Trade‑offs: Gene, die Hautbarriere und Immunantwort stärken oder gegen Infektionen schützen, können unter heutigen Umweltbedingungen Autoimmunreaktionen wie Psoriasis begünstigen. Hauptgründe aus evolutionärer Sicht1. Balancierende Selektion und Schutz vor InfektionenBestimmte Varianten im HLA‑Komplex und in Immunwegen (z. B. IL‑23/IL‑17) erhöhen die Immunreaktivität der Haut. Solche Varianten können in früheren Umwelten Schutz gegen bakterielle oder pilzliche Hautinfektionen oder gegen systemische Erreger gebracht haben, wodurch sie in Populationen erhalten blieben, obwohl sie heute Psoriasis‑Risiko erhöhen. pmc.ncbi.nlm.nih.gov pmc.ncbi.nlm.nih.gov 2. Hautbarriere‑Evolution und pleiotrope EffekteGene, die die Hautbarriere (z. B. LCE‑Gene, ß‑Defensin‑Cluster) formen, zeigen menschenspezifische Veränderungen. Verbesserte Barriere‑ oder Wahrnehmungsfunktionen der Haut konnten adaptiv sein, gleichzeitig führen manche Varianten zu einer überschießenden Entzündungsantwort (Pleiotropie). Das erklärt, warum Prädispositionen relativ häufig sind. humangenetik.uk-erlangen.de pmc.ncbi.nlm.nih.gov 3. Hitchhiking mit vorteilhaften AllelenRisiko‑Allele für Psoriasis können genetisch nahe an anderen, stark vorteilhaften Varianten liegen (Linkage disequilibrium). Wenn ein vorteilhaftes Allel selektiert wurde, „hängen“ benachbarte Risiko‑Allele mit und bleiben in der Population. Genetische Studien zeigen viele assoziierte Loci in immunologischen Regionen. pmc.ncbi.nlm.nih.gov 4. Moderne Umwelt‑MismatchViele genetische Varianten entstanden in Umwelten mit anderen Infektionsdruck‑, Ernährungs‑ und Lebensstilfaktoren. Heute führen veränderte Mikrobiome, weniger frühkindliche Infektionen, andere Ernährungs‑ und Stressfaktoren dazu, dass dieselben genetischen Einstellungen überreagieren und chronische Entzündung auslösen. Evolutionär neutrale oder leicht vorteilhafte Varianten können so pathologisch werden. pmc.ncbi.nlm.nih.gov Wiley Online Library Was die Forschung stützt und was spekulativ bleibtGut belegt: Psoriasis hat eine starke genetische Komponente; viele Risikogene liegen in Immun‑ und Hautbarrierewegen. pmc.ncbi.nlm.nih.gov humangenetik.uk-erlangen.de Evidenz für Schutzwirkung: Indirekte Hinweise und evolutionäre Analysen deuten auf mögliche Vorteile gegen Infektionen oder in Hautanpassung hin, aber direkte experimentelle Belege für konkreten Selektionsvorteil sind begrenzt. Einige Studien zeigen menschenspezifische Genexpressionsmuster, die mit Psoriasis‑Genen überlappen. pmc.ncbi.nlm.nih.gov FazitDie weite Verbreitung von Psoriasis‑Veranlagung lässt sich am plausibelsten durch Trade‑offs erklären: Gene, die in der Vergangenheit Schutz oder bessere Hautfunktion brachten, erhöhen heute unter veränderten Umweltbedingungen das Risiko für Autoimmun‑Entzündungen. Einige Mechanismen sind gut durch genetische und transcriptomische Studien gestützt; andere bleiben Hypothesen, die weitere evolutionäre und funktionelle Forschung brauchen. pmc.ncbi.nlm.nih.gov pmc.ncbi.nlm.nih.gov Wenn Sie möchten, kann ich konkrete Gene und Studien (z. B. HLA‑C*06, IL23R, LCE‑Cluster) mit Kurzbeschreibungen und Links zu den Originalarbeiten zusammenstellen.
  24. GrBaer185
    Thema von Claudia wurde von GrBaer185 beantwortet in Rechtliches und Soziales
    Interessante Problematik/Frage. Dazu stellt sich die Frage, wann Befristungen und Überprüfungen eines GdB erfolgen. Gibt es Befristungen/Überprüfungen erst ab einem GdB von 50? Wird das in jedem Bundesland und bei jedem Versorgungsamt gleich gehandhabt? Ich hatte erst einen GdB von 30 (ohne eine bekannte Befristung) und nach zähen Bemühungen schließlich einen GbB von 50 mit Schwerbehindertenausweis mit unbegrenzter Gültigkeit erhalten - spielt da das Lebensalter eine Rolle, war über 60 Jahre alt?
  25. miamaus
    Thema von PeppermintPatty wurde von miamaus beantwortet in Therapien
    Ja ja liebe PP, Ich kenne das auch sehr gut was du da beschreibst. Leide auch an Depri und Angst. Und Psyche und Stress sind ja sowieso ungesund bei PSO. Alkohol und Rauchen natürlich auch. Aber sobald du daivobet oder wynzora absetzt,beide enthalten Kortison, kommt es doppelt zurück wegen dem Kortison. Ich bin an Krebs erkrankt und bei der chemo bekommt man sehr viel Kortison wegen der Nebenwirkungen. Als die im Januar zu Ende war bekam ich total den Psoriasis Schub. Jetzt hab ich keine Zehnägel mehr und voll die Daktylitis. Muss Rheumaschuhe tragen und hab endlich Biologika genehmigt bekommen. Hab erst 3mal gespritzt weiß also noch nicht ob es wirkt. Man sagte mir aber ich brauche Geduld. Ich hoffe auch ganz arg da drauf ich schäme mich so wegen meinen Füßen und Fingern. 🍀🍀🍀🍀
  26. GrBaer185
    Thema von PeppermintPatty wurde von GrBaer185 beantwortet in Therapien
    @PeppermintPatty , was ich sehr gerne mache ist Gymnastik/Sport mit kostenlosen YouTube Videos, z.B. denen von Gabi Fastner, von ihr gibt es ein sehr umfangreiches Angebot zu verschiedenen Themen... Es gibt da auch sehr viele andere interessante kostenlose Angebote. Viel Erfolg beim Suchen und Ausprobieren!!!
  27. GrBaer185
    Thema von Purzel wurde von GrBaer185 beantwortet in Cosentyx
    @Karl-Heinz , schön, dass das bei Dir gut läuft. Bei mir ist es ähnlich, ich lasse mir zusätzlich immer wieder mal einen Termin beim Arzt geben zur Besprechung der Laborwerte und der Therapie, auch zur Hautkrebsvorsorge und lasse dann auch gleich ungewöhnliche Hautstellen beurteilen (Warzenverdacht, aktinische Keratosen auf der Kopfhaut, auffällige Leberflecken) - manchmal hab ich dann einen Merkzettel dabei zum "abarbeiten", dass ich nichts vergesse zu fragen... Weiterhin guten Therapieerfolg!!!
  28. Lahoyak
    Thema von PeppermintPatty wurde von Lahoyak beantwortet in Therapien
    Liebe P.Patty, ich habe auch 10 Jahre Alt Zwillinge und leider seit 30 Jahren an Schuppenflechte. Vor 14 Jahren kämmen auch Psoriasis Arthritis dazu :/. Parallel behandelt ich meine Panikattacken und Angststörung, daher kann ich gut verstehen was du gerade durch machst. Ich denke nicht, dass Biologika das schlimmer machen, sondern was du gerade erlebst. Mach mit der Therapie weiter und versuch Sport zu treiben, das hilft wirklich! Liebe Grüße!
  29. Supermom
    Thema von Hucki wurde von Supermom beantwortet in Treffen
    Achtung Hucki wegschauen🤪 ....und wie immer gibt's es Samstagabend für die lieben Organisatoren den Dankeschönkorb mit Inhalten eurer Region zum fröhlichen Raten, was aus welcher Ecke kommt ... Also nicht vergessen etwas Nettes dabei zu haben😉
  30. Tenorsaxofon
    Thema von eva0062 wurde von Tenorsaxofon beantwortet in Am Rande bemerkt
    Eisheilige - ja, kalte Sophie dagegen noch nicht. Erst am 15ten. Wir haben zur Zeit immer heftigen Wind und immer wieder Regen. Allen einen schönen Feiertag (Christi Himmelfart) Gruss Anne PS.: Ob dann die Eisheiligen tatsächlich beendet sind werden wir sehen. Es gab auch schon ende Mai heftige Frostnächte.
  31. musi52
    Thema von Hucki wurde von musi52 beantwortet in Treffen
    Hallo zusammen, schönes Programm zusammengestellt, liegt alles dicht beieinander und ist das, was man gesehen haben muß in Schwerin. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Ich nehme am Freitag um 15.00 Uhr im Cafe Prag teil,am Samstag um 16.15 Weiße Flotte und ab 18.00 Uhr Peer 7. Freue mich, Euch kennen zu lernen.
  32. Letzte Woche
  33. Paula Wasen
    Thema von PeppermintPatty wurde von Paula Wasen beantwortet in Therapien
    Liebe P.Patty, du hast im Grunde genommen, das Problem schon erkannt, - jammern hilft nicht! Du befindest dich glaub etwas in einem Teufelskreis - Trennung Partner mit all den Folgeproblemen - hauptsächlich auch Kinder und vermutlich auch finanziell - Alkohol und neue belastende Partnerschaft - daraus resultierend anhaltend schlechtes Gewissen - Isolation wegen Ängsten bzgl. Stigmatisierung und evtl. Alkohol? - Der Altersunterschied in Selbsthilfegruppen spielt in erster Linie keine Rolle. An erster Stelle der Austausch unter Gleich-Mitbetroffenen-Leidenden. Im Gegenteil - von Langzeitbetroffenen kann man nur lernen - Hilfe zur Selbsthilfe. Nimm das als eine ganz positive Hilfestellung an. Schau in erster Linie nach dem was dich am meisten belastet. In erster Linie steht da vermutlich das Wohlergehen deiner Kinder. Aber dazu muss es dir selbst auch gut gehen. Ein Partner mit Suizidgedanken etc. trägt da keinesfalls dazu bei, alles zusätzlich unnötige Belastung. Konzentrier dich erstmal auf dich und das Wohlergehen von dir und deinen Kindern. Du bist noch jung und wenn es dir wieder besser geht, kommt das andere dann auch. Pack ein Problem nach dem anderen, alles auf einmal geht nicht! Du musst erst sozusagen die Grundprobleme anpacken. Und da wäre normalerweise ein Biologika schon ein guter Schritt - für die Hautprobleme. Sprich die Anwendung von Bimekizumak bei deinem Hautarzt an. Für die psychischen Probleme - schwierig - Gesprächstherapie beim Psychologen Termine zu bekommen. Sport - ? Bewegung zählt - mit Kindern und für dich allein, genügt ein Park etc. - muss kein Sportstudio sein - alles überbewertet - und finanzieller Aspekt in deiner Situation. Aufgrund von was bist du seit 2024 arbeitslos? Arbeite an deinen Grundproblemen, schau, dass du sobald wie möglich wieder Arbeit bekommst und wenn es nur stundenweise und Mindestlohn ist. Aber du brauchst etwas für deine innere Zufriedenheit und Selbstachtung. Ein Schritt nach dem anderen. Pack es an - glaub an dich selbst und deine Kraft - und deine Kinder brauchen dich Liebe Grüße - Kraft und Zuversicht :-)
  34. Paula Wasen
    Thema von Hucki wurde von Paula Wasen beantwortet in Treffen
    Liebe Angelika, lieber Kurt, was für ein schönes Programm - tolle Organisation und Vorbereitung - viel Arbeit - ganz herzliches Dankeschön und Anerkennung. Ich wäre ja so gerne wieder mit dabei gewesen, aber ich fahre am 07.06. zur Reha nach Bad Brambach. Die Reha mit Wunschklinik wurde schneller als gedacht bewilligt. Am 02.03. hatte ich den Antrag online versandt - Bewilligungsbescheid am 12.03. Wünsch euch allen ganz viel Spaß, gutes Gelingen und wieder einen guten Austausch. Ganz liebe Grüße Edelgard

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