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  1. Heute
  2. 4maha

    Fußrhagaden bei Psoriasis palmoplantaris

    Hallo Alexandra Z., erstmal gute Besserung mit den Fusssohlen! Ich habe dasselbe Problem seit Jahrzehnten, und habe deshalb vor 10 Jahren meine eigene Heilcreme entwickelt, die ich mit normalen Haushaltsgegenständen zusammenrühre. Wie das genau geht, sage ich Dir gerne, wenn Du mehr wissen willst. Meine Rhagaden an den Fussohlen heilen selten ganz ab, aber das tägliche Eincremen verhindert in der Regel, dass sich die Rhagaden öffnen, bluten und das Gehen unerträglich wird. Die Creme hilft dann nicht, wenn Aussergewöhnliches stattfindet, wie wenn jemand im Haushalt das Geschirr aus der Spülmaschine nicht konsequent mit klarem Wasser von Hand nachspült, wenn ich von Held das Woll- und Seide Waschmittel ausprobiere statt das rosa Woolite benutze, wenn die Bettwäsche nicht einen Extra Spülgang in der Waschmaschine erhält nach dem normalen Waschgang etc. - Wenn Du interessiert bist, die Heilcreme zuhause "nach zu bauen", empfehle ich Dir, mein hier folgendes Rezept bei Google ins Suchfeld ein zu geben und mit deiner Diagnose zusammen der Künstlichen Intelligenz Fragen zur Rezeptur zu stellen. ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Wieso ich das sage: Mein Rezept hat viele Elemente drin, nicht nur für Dauerwunden meines Körpers, aber als Weltreisende auch Fusspilzabwehr, Parasiten und Moskito Abwehr etc. Ausserdem sind meine Dauerwunden an Sonnenabgewandten Orten, falls Du diese Creme an sonnenzugänglichen Körperstellen verwenden willst, muss was an der Formulierung (B0) geändert werden. Ich hoffe von Herzen, dass mein Rezept dir und anderen helfen kann. Aber da soviele einzelne Öle auch teuer sind, kann die K.I. sicher dabei helfen, das Ganze zu vereinfachen. Liebe Grüsse und hier das Rezept meiner Heilcreme: 117 g weiches Mineralwasser; 17 g Bie­nenwachs; Öle & Butter: 1.58 g B0: Jojoba, Palmkernöl, Wiesenschaumkrautöl; 2.01 g PF1: Bacuri, Cupuaçu, Illipe, Kokum, Mangobutter, Shea; 2.81 g PF2: Babassu, Muru­muru, Pracaxi; 1.8 g B1: Açai, Andiroba, Avellana, Avocado, Buriti, Rizinus, Mandel, Marula, Moringa, Tucuma, Ximenia; 3.95 g B2: Argan, Baobab, Tamanu, Hafer, Tamanu; 2.6 g B3: Amarant, Chaulmoogra, Gojikern, Hirse, Kaktusfeige, Kukui, Mariendistel, Weizenkeim; 0.4 g W1: Pflaumenkern, Cran­berry, Holunderkern, Perilla, Sacha Inchi, Sanddornkern, Wildrose; 1.9 g W2: Borretsch, Johannisbeersamen, Nachtkerze; 0.5 g W3: Granatapfel, Sanddornfrucht, Schwarzkümmel; 10% v. Gesamtgewicht Öle = 234g): Glycerin (23g), 5% D-Panthenol (11g), 0.5 EL Weih­rauchharz + 6 Tr. Essenz (0.14g), 0.3 EL Myrrhe-Harz + 4 Tr. Essenz; aetherische Oele: Violet, Vanille // Öl Zusammensetzung (o. Bienenwachs): 30% B0 (inkl. 20% PFs) = 30g, 60% B1-B3 = 60g, 10% W1-W3 = 10g. Maha’s Heilcreme 11/’25
  3. Tenorsaxofon

    Krankenkassen-Reform_2026 in der Planung

    Ich meine, dass sie auch eine der ersten Versicherer war, die z.B. Zusatzversicherung für Zahnbehandlung über TK angeboten hat. Ich hoffe auch, dass unsere Regierung endlich zur Zahlung verdonnert wird. Den Leuten wird weiß gemacht, dass der Staat die KK subventioniert. Was nicht stimmt.
  4. In Dänemark wurde ab 2007 das Gesundheitssystem grundlegend reformiert und zentralisiert, viele kleine Krankenhäuser wurden geschlossen. Die Krankenversicherung ist, so wie das gesamte dänische Gesundheitswesen, komplett steuerfinanziert. Dies gilt nicht nur für die Versorgung von Kranken, sondern auch für alle Pflegebedürftigen. Wer in ein öffentliches Krankenhaus in Dänemark geht, ist ein öffentlicher Patient. Aufgrund von Personalmangel und Belastungen für Pflegekräfte steht auch das dänische Gesundheitswesen in der Kritik. In Dänemark ist jeder, der seinen Wohnsitz dort hat und eine Personennummer besitzt, automatisch in der allgemeinen, steuerfinanzierten Krankenversicherung versichert. Die taz hat 2025 mit einem dänischen Gesundheitsökonomen über diese Reform ein Interview geführt. Dänischer Gesundheitsökonom Kjellberg „Wir glaubten, das beste System der Welt zu haben“ In Dänemark wurde das Krankenhauswesen radikal reformiert. Der dänische Gesundheitsökonom Jakob Kjellberg erklärt, was Deutschland davon lernen kann. https://taz.de/Krankenhaus-Reform-in-Daenemark-Oekonom-erklaert-was-Deutschland-davon-lernen-kann/!6112605/ Bemerkenswerte Äußerung des Ökonomen: “Ein Krankenhaus bekommt ein bestimmtes Budget, und wenn man das als Direktor nicht einhält, dann ist man nicht mehr Direktor. Das gilt auch für die Politiker in den Regionalregierungen. Es gehört nicht zu unserer Kultur in der öffentlichen Verwaltung, mehr auszugeben, als da ist”. Weil nicht alle medizinischen Leistungen in der Basisversorgung enthalten sind, haben etwa 42 % der Dänen eine private Zusatzversicherung, die fast ausschließlich von der Non-Profit Organisation Danmark angeboten wird. https://wise.com/de/blog/gesundheitssystem-daenemark Wählt man die teuerste Variante der Zusatzversicherung, dann werden dafür 1071 DKK fällig, das sind ca 143,31 Euro pro Quartal, also rund 48 Euro im Monat. Das dänische Modell ist auch nicht perfekt, aber man hat zumindest nicht das Gefühl, wie als GKV-Versicherter Patient zweiter oder beim ZA gar 3. Klasse zu sein, der grundsätzlich durch Beitragserhöhungen oder Leistungskürzungen die Defizite der KK ausgleichen muss. Und warum muss es überhaupt einen Wettbewerb der Krankenkassen geben? Nach Angaben des Ärzteblatts sind bei den gesetzlichen Kassen etwa 95 Prozent der Leistungen durch den Leistungskatalog vorgegeben. Mit den restlichen 5 Prozent wird ein künstlicher Wettbewerb zwischen den Kassen ausgerufen, bei dem es unter anderem um die Finanzierung von Homöopathie, Osteopathie oder um angeblich „innovative Versorgungsformen“ geht. https://www.aerzteblatt.de/archiv/krankenkassen-ursachen-und-machtfragen-c3dd49ab-0dfe-4932-ba6a-348b3513fd2c Und wer eine Zusatzversicherung zur abgespeckten, immer teurer gewordenen GKV abschließen möchte, wird Dank des gewünschten Wettbewerbs mit einer Vielzahl von Versicherungsanbietern konfrontiert. Oder man wendet sich vertrauensvoll an seine GKV. Und warum muss es überhaupt einen Wettbewerb der Krankenkassen geben? Nach Angaben des Ärzteblatts sind bei den gesetzlichen Kassen etwa 95 Prozent der Leistungen durch den Leistungskatalog vorgegeben. Mit den restlichen 5 Prozent wird ein künstlicher Wettbewerb zwischen den Kassen ausgerufen, bei dem es unter anderem um die Finanzierung von Homöopathie, Osteopathie oder um angeblich „innovative Versorgungsformen“ geht. https://www.aerzteblatt.de/archiv/krankenkassen-ursachen-und-machtfragen-c3dd49ab-0dfe-4932-ba6a-348b3513fd2c Und wer eine Zusatzversicherung zur abgespeckten, immer teurer gewordenen GKV abschließen möchte, wird Dank des gewünschten Wettbewerbs mit einer Vielzahl von Versicherungsanbietern konfrontiert. Oder man wendet sich vertrauensvoll an seine GKV. Die größte deutsche Krankenkasse lockt seine Versicherten zur Envivas, Zitat: “In Kooperation mit der Techniker hat die Envivas Krankenversicherung AG private Zusatztarife für Sie entwickelt, die Ihren TK-Versicherungsschutz optimal ergänzen”. Jahr für Jahr bleibt der Bund den gesetzlichen Krankenkassen rund zehn Milliarden Euro schuldig. Hoffentlich dauert es nicht zig Jahre, bis über die 10-Milliarden-Klage gegen die Unterfinanzierung der GKV durch die Bundesregierung entschieden wird.
  5. Gestern
  6. katja20201

    Verdachtsdiagnose PsA

    Hallo, ich würde dir empfehlen so schnell wie möglich zum Rheumatologen. Steife Körperteile sind Entzündungen. Akut vom Hausarzt unbedingt Cortison. Meine Nägel sind auch so . Rheuma kommt nach 20jahren Schuppenflechte. Es geht sogar an Organe Gefäße und Gelenke sowie naegel. Übergang vielleicht erstmal Cortison wichtig!!!! LG kathi
  7. katja20201

    Verdachtsdiagnose PsA

  8. andi83

    PKV , Pasi und das weitere Vorgehen...

    So nach Blutuntersuchung etc, einem Pasi von 7, dlqi 12 und mehreren Upgrade Kriterien heute dann skirizi bekommen. Die PKV sagte der Arzt muss einen Bericht etc vorlegen. Der Arzt sagt Rezept reicht. Man wird hin und hergeschickt Super
  9. Jeden Monat klappern wir Dutzende Internetseiten ab, um die interessantesten Veranstaltungen für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis zu finden. Meist sind das Online-Seminare oder Livestreams von Vorträgen. Wir sammeln sie in unserem Event-Kalender. Doch nicht jeder verirrt sich in die Untiefen unseres Internetportals. Deshalb hier ein Überblick über die unserer Meinung nach interessantesten Online-Seminare im Mai 2026: 📆 5. Mai Klinische Studien - wie neue Therapien entstehen Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Online-Seminar "Klinische Studien - wie neue Therapien entstehen" ein. Mitglieder des DPB nehmen kostenlos teil, alle anderen zahlen 10 Euro. [mehr darüber] 📆 5. Mai Stress und Pruritus – wie seelische Belastung unsere Haut beeinflusst Wie hängen Pruritus und Stress zusammen? Welche Maßnahmen helfen dem Stress entgegen zu wirken? Der skinhealthcampus lädt zu einem Online-Seminar mit Dr. Angelika Weigel ein. [mehr darüber] 📆 5. Mai Rheumatoide Erkrankungen bei Kindern Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können. Der Referent ist Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz. [mehr darüber] 📆 6. Mai Digitale Selbsthilfegruppe Rheuma & Fatigue Die Rheuma-Liga Berlin e.V. bietet eine digitale Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit einer rheumatischen Erkrankung und Fatigue an – also auch für Betroffene mit Psoriasis arthritis. [mehr darüber] 📆 6. Mai Webinar-Reihe zur Rauchentwöhnung (Teil 1) Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in einem dreiteiligen Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen. [mehr darüber] 📆 12. Mai Elektronische Patientenakte – Vorteile und Herausforderungen Wie funktioniert die ePA genau? Welche Daten sind da von mir gespeichert und wer kann darauf zugreifen? Welche Funktionen bietet die ePA? Wie kann man der ePA widersprechen? Diese und weitere Fragen rund um die ePA sollen in diesem Seminar beantwortet werden. [mehr darüber] 📆 15. Mai Digitaler Psoriasis-Stammtisch An unserem Stammtisch kann jeder von unseren Erfahrungen profitieren – einfach fragen, wie wie das Leben mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis leben. [mehr darüber] Fördermitglieder bekommen die Termine der wichtigsten Online-Events eine Woche früher per Mail in ihr Postfach. Du willst das auch? Werde Fördermitglied! Ihr kennt weitere interessante Veranstalter, deren Events wir ankündigen sollten? Schreibt es in die Kommentare ⤵️
  10. Letzte Woche
  11. reve

    Psoriasis Artritis

    Schön zu hören, dass du die Diagnose bekommen hast. Oder auch nicht. Du weisst schon wie ich meine hoffe ich. Andere Leute warten Jahre darauf endlich behandelt werden zu können. Bei mir ist auch Psoriasis und Gelenkschmerzen überall, aber die Ärzte die meinen das sei noch nichts. Manchmal habe ich das Gefühl die halten mich für verrückt, weil ich ihnen sage es ist PsA. Ich persönlich finde das nicht so abwegig, dass man mit Psoriasis und Gelenkschmerzen zu dem Schluss kommt. Wie ist das bei dir abgelaufen?
  12. Und genau diese Argumente unserer Politiker...täuschen die meisten Menschen!
  13. Hier fällt mir nur ein...warum sind die Ausgaben für privat versicherte höher? Bessere Medizin?! Oder nur bessere Honorarsätze? Bei einer Kasse...entfällt das Thema komplett!
  14. Lupinchen

    Krankenkassen-Reform_2026 in der Planung

    ......frage mich auch, ob man zurückgestuft werden kann. Es geht meiner Schwester besser und braucht eher wenig Pflege, sondern Physio usw. Allein leben zzt. aber eher schwierig.
  15. Lupinchen

    Krankenkassen-Reform_2026 in der Planung

    .....das Wort sah gleich so komisch aus🫣....Danke Uli Was auf uns zu kommt wird für viele von uns nicht leicht werden. Ich zahle heute schon viel, so als chronisch Kranker, der oft Medis braucht. Ich habe schon ewig eine Zusatzversicherung für KH und Zahnarztbehandlung, wobei ich diese noch nicht oft gebraucht habe, aber es ist ein wenig beruhigend. Das ist ja der Sinn von Versicherungen....im Falle der Fälle und wenn nicht, finanziere ich eben wie alle dort die möglichen Leistungen mit. Viele Sachen bezahle ich auch selber, gerade wg. meiner Darmerkrankung für die Privatsprechstunde an der Uni. Ist aber noch erschwinglich. Einiges dort geht dann doch auch via KK, wie z.B. Rezepte. Nur dort erfahre ich aber nicht nur Kompetenz, sondern auch Empathie.Habe aber auch eine sehr gute Hausärztin. Was auf uns alle zu kommt, wissen wir noch nicht. Meine Erfarung ist aber, dass sich vieles was man zunächst meint: das geht garnicht, normalisiert sich dann doch. Das Gestöhne über die Pflegeversicherung ging mir schon immer auf die Nerven. Sehe gerade aber auch bei meiner Schwester wie es gehen kann, auch weil sie Zuschüsse für das Seniorenheim benötigt. Meine Nicht hat ihr da geholfen, ist halt viel Bürokratie. So ein Heimaufenthalt kann fast niemand mehr finanzieren. Ok das zahlen wir auch alle mit, weil es via Sozialhilfe geht.Darüber würde ich nie negativ urteilen. Sie ist auch ohne viel Aufwand dann in den Pflegegrad IV gekommen. Ist in NRW, scheint dort gut zu laufen. Ich hoffe für uns alle das uns die Behandlung mit den Biologika erhalten bleibt......und das sich unsere jetzige oft dilletantisch handelnden Politiker endlich mal zusammenreißen und ggf.mal das Personal wechseln. Kompetenz kommt nicht vom Himmel geflogen. Ich will einfach nicht das die rechten Parteien Wahlen gewinnen und dann mit den schlimmen Programmen Gesetze in ihren BL ändern können. Wer glaubt mit der AfD wird vieles/alles besser, irrt sich gewaltig. Lg. Lupinchen
  16. Ellgunt

    Psoriasis Artritis

    Herzlichen Dank für die Aufnahme habe vor 3 Wochen die Diagnose einer Psoriasis Artritis bekommen. Meine grossen Zehennägel und einige Fingernägel sind betroffen und viele meiner Gelenke schmerzen. Es freut mich sehr, das ich Ihr Forum hier gefunden habe.
  17. Hucki

    User-Treffen 2026 in Schwerin

    Lieber Clarus, wir haben als Gruppe einen Pauschalpreis. Deswegen sind keine Extranachlässe möglich. Liebe Grüße von Angelika
  18. clarus

    User-Treffen 2026 in Schwerin

    Gibt es für Personen mit GdB 50 eventuell eine Ermäßigung?
  19. Tenorsaxofon

    Krankenkassen-Reform_2026 in der Planung

    In diesem Punkt liegst du falsch, denn würde unser Staat für Personen, die ehemals Bürgergeld, jetzt Grundsicherung (in der auch Geringverdiener sind, die jedoch selber zahlen) und die ganzen Kriegsflüchtlinge den richtigen Beitrag bezahlen, hätten die Kassen keine 10 Milliarden minus. Somit musst du diese angebliche Subventionierung anders betrachten. Das mache ich längst. Die meisten Hilfsmittel (Rollator, Dusch- Stehstuhl usw.) habe aus eigener Tasche bezahlt. Jetzt geht es allerdings auf kosten meiner Gesundheit. Gruss Anne
  20. Hallo @Lupinchen - ich nehme an Du meinst Differenzierung und ja, da gebe ich Dir Recht. In unserer heutigen Gesellschaft in welcher Meinungsfreiheit anscheinend so gedeutet wird, dass ein jeder seine geistige Diarrhoe zu jeder Zeit viral verbreiten darf, fehlt es genau daran. Differenzierung! Ich schließe mich da nicht aus - passiert. Mit der Fähigkeit ausgestattet zu reflektieren, nachzudenken, noch mal alles auf Fakten zu überprüfen und neu zu bewerten gelingt es mir jedoch, mich wieder zurückzunehmen, umzudenken und Fehler zuzugeben und darüber hinaus, mich auch für meine irrigen Äußerungen zu entschuldigen. Ok zurück zum Thema: Klar ist, es kommen im Gesundheitsbereich finanziell sehr harte Zeiten auf uns zu. Klar ist auch, wir müssen mehr für unsere Gesundheit zahlen, weil die Krankenkassen die explodierenden Gesundheitskosten nicht mehr leisten können. Die Beiträge der Soldidargemeinschaft reichen dafür nicht mehr aus. Das war bereits in den Jahren 2004 bis 2012 so, erinnern wir uns: Praxisgebühr, 10 € pro Quartal und Arztbesuch. (Achtung Differenzierung: vor der Flüchtlingswelle! Das Problem ist also nicht neu!) Hinzu kommen Beitragserhöhungen über all die Jahrzehnte seit Bestehen des Systems. Warum? - erschreckt bitte nicht - weil Gesundheitserhalt und alles was das dazu gehört, teuer ist! Zur Wahrheit gehört eben auch, dass unser System in Deutschland profitorientiert ist, da nützt es nichts - außer sich mal eben kurz seiner Wut zu entledigen - alle möglichen Schuldigen in einen Topf zu werfen und kräftig rumzurühren. Raus kommt dabei lediglich eine braune nicht wirklich schmackhafte Suppe. Bleiben wir also besser allein beim Problem der Beiträge und Kosten und lassen mal alle möglichen Problemverstärker außen vor. Bei einem angenommen Bruttoeinkommen von mtl. 3.000 € (öffentlich angestellte Mitarbeiter*innen) erhält die Krankenkasse einen monatlichen Beitrag von 525 €, also 6300 € pro Jahr, wobei Arbeitnehmer und Arbeitgeber sich diesen Betrag paritätisch teilen. Ausgehend von sehr hohem Einkommen (bis zur Beitragsbemessungsgrenze) erhält die Krankenkasse knapp über 15.000 € (ohne Zusatzbeitrag und Pflegeversicherung), ebenfalls je zur Hälfte Arbeitnehmer / Arbeitgeber. Ich arbeite im öffentlichen Dienst und denke mir so, puha - hab ich Glück, dass es die Solidargemeinschaft gibt, denn allein meine vierwöchentlichen Taltz-Spritzen fressen meine und die meines Arbeitgebers geleisteten Beiträge auf. Arztkosten, Laborkosten und sonstige Untersuchungen im Rahmen Psoriasis NICHT eingerechnet. Auch nicht eingerechnet: Diabetes Vorsorge Programm (DMP) und sonstige notwendige Arztkontakte wegen dies und das. Konkret: eine Packung Taltz (3 Pens) kostet aufgerundet 4.000 €. Zwölf Pens brauche ich wenigstens pro Jahr - ich komme auf gute 16.000 € nur für die Pens. Beamte - sind bekanntermaßen zumeist in der PKV. Sie zahlen ihre Beiträge für die private Krankenversicherung in ähnlicher Höhe selbst. Diese sind also nicht in der Besoldung enthalten. Sie müssen alle Kosten für Leistungen vorfinanzieren und erhalten dann einen Teil der Kosten von der PKV zurück. Der Rest - nicht alles! - übernimmt die Beihilfe. Beamte sind Arbeitnehmer des Staates und wie bei den Angestellten im öffentlichen Dienst übernimmt der Staat als Arbeitgeber - nicht ganz so paritätisch - über die Beihilfe einen Teil der Kosten. Sollte ich es nicht richtig verstanden haben, so gibt es bitte den ein oder anderen Beamten / Beamtin in diesem Forum, um mich zu korrigieren. Sollte ich es richtig verstanden haben, dann finde ich das soweit in keiner Weise ungerecht. Wie es mit Beiträgen Selbständiger und Unternehmer aussieht, hab ich ehrlicherweise so gar keinen Plan und enthalte mich daher lieber, als Unsinn zu verzapfen. Bei allem Verständnis für @Tenorsaxofon´s Beitrag das "alle ohne Ausnahme" sich an den Kosten beteiligen sollen, bin ich der Meinung, dass sie das über die allgemeinen Steuerbelastungen doch ohnehin schon tun. Also alle die sich in Brot und Arbeit befinden, selbstverständlich. Schließlich wird die GKV staatlicherseits von Steuergeldern subventioniert, die PKV bekommt keine direkten Finanzspritzen aus Steuermitteln. Eine schnelle Lösung wie hier teilweise vorgeschlagen, Stichwort: Zusammenlegung der Krankenkassen GKV und PKV würde meines Erachtens das Problem eher verschärfen. Gut - zunächst werden mehr Einnahmen generiert, doch leider sind die Ausgaben auf allen Ebenen höher und Privatversicherte sind leider auch nur Menschen, die krank werden können oder es bereits sind. Das - ach Du Schreck! - kostet (!) und wird den Populismus-Hype jeglicher Couleur eher weiter ankurbeln als eindämmen. Was also tun? Leider habe ich auch keine schnelle Lösung; wie die meisten hier, bin ich in dem System groß und alt geworden und reibe mir den Bauch, weil es mir trotz aller Krisen, wenn auch nicht gesundheitlich, aber immerhin allgemein noch gut geht. Mit Blick auf die Zukunft wird mir zunehmend schlecht und bewußt, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann und wir alle - von ganz jung bis alt - dafür sorgen müssen Frieden, Freiheit, Wohlstand und Gesundheit zu bewahren. Es wird uns was kosten, soviel ist klar und an erster Stelle wird unser Wohlstand leiden, bzw. leidet schon. Die zündende Idee hat bisher keiner, leider. Für mich steht an erster Stelle zunächst mal bei mir selbst zu schauen - was bedeuten die Krisen für mich, wo ist mein Anteil, was kann ich tun, um die Situation für mich und möglichst alle zu verbessern. Wo kann ich sparen, was brauche ich am dringendsten? Was kann ich noch geben, was muss ich vlt. nicht mehr nehmen? Fazit: Gesundheitsreformen sind dringend notwendig - mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sogar ein komplett neues System. Es wird dauern und dauern, soviel ist auch klar - denn für hierfür werden Änderungen in unserer Verfassung notwendig. Zwischenzeitlich wird nach allen möglichen Schuldigen gesucht und Verantwortung von A bis Z verschoben. Ca. 70 % der Bundesbevölkerung werden Experten in allen Krisenfragen und zerstreiten sich heillos, bis gar nichts mehr funktioniert. (Auweia - jetzt hab´ ich eine wirklich düstere Zukunft gezeichnet. Keine Angst - ich hab´ nichts eingeworfen und hoffe sehr, dass ich mehr als Unrecht habe!) Ach da fällt mir ein - ich hab mich heute noch gar nicht um Timmy "Hope" den Wal gekümmert, der lenkt mich in den letzten Wochen doch sonst so schön vom Elend der Welt ab. Für heute einen lieben Gruß an Alle Uli
  21. Lupinchen

    Psoriasis Artrithis

    Rheumawerte habe ich erst seid ich auch Arhrose habe. Bei der PsA gibt es ansonsten keinen auch keinen Marker ansich, deswegen wurden Pat. früher als Hypochonder angesehen. Ohne Rheumawerte keine Erkrankung. Lg. Lupinchen
  22. Redaktion

    Klinische Studien - wie neue Therapien entstehen

    Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Online-Seminar "Klinische Studien - wie neue Therapien entstehen" ein. Referent ist Dr. Lukas Sollfrank, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten am Universitätsklinikum Erlangen. Mitglieder des DPB nehmen kostenlos teil, alle anderen zahlen 10 Euro. Eine verbindliche Anmeldung geht an bockelmann@psoriasis-bund.de.
  23. Summertime

    Tremfya Nebenwirkung / Juckreiz / Brennen / Pieksen auf Haut

    Citrizin reagiert nur bedingt, keine Hautrötungen oder Quaddeln. Morgens nach dem Aufstehen keine Symptome. Hautbarriere empfindlicher geworden. VG
  24. Reagiert die Symptomatik denn zb auf Cetirizin? Und gibt es Hautveränderungen wie Quaddeln?
  25. eva0062

    Zehnagel

    Beim Hautarzt hat sich nur den krummen Nagel angeschaut. Warum er nicht wächst und Pso darunter hat ihn nicht interessiert. Für die minikleinen Flecken wollte er mir eine Salbe verschreiben. Ich war noch nicht bei der Apotheke. Das mache ich erst, wenn ich die Spritze holen muss. Bzw ich Frage in Apotheke nach, was das für Salbe ist. Bei Kortison bin ich raus.
  26. Bibi

    Jubiläumsreise an das Tote Meer 2026

    menno liebe Margita - ich wollte euch die Tage eine gute Reise wünschen - weil die Zeit rennt ja so - und ich wollte euren Reisetermin nicht verpassen - nun lese ich dass die Reise abgesagt wurde - trotzdem möchte ich sagen - es war eine kluge Entscheidung - weil die Weltlage ist alles anderes als entspannt - es tut mir wirklich Leid aufgrund eurer Vorbereitungen - so viel Herzblut reingesteckt - so viel Energie - und auch Kosten - aufgeben gilt nicht und das zeigt euer Eintrag immer wieder - nur wenn es echt gefährlich werden kann - dann kennt ihr eure Grenzen - das ist auch richtig so - nette Grüsse sendet - Bibi -
  27. Selbsthilfe-Hauterkrankungen

    Jubiläumsreise an das Tote Meer 2026

    „Unsere Klimareise zum Toten Meer mit 26 Teilnehmern haben wir aufgrund der politischen Lage leider absagen müssen. Ich habe so viel vorbereitet, Plakate, Infomaterial, alles stand bereit. Es blutet mir das Herz, aber ich habe gemeinsam mit der Gruppe entschieden, nicht zu fliegen, solange die Reisewarnung besteht. Sollte sie im September aufgehoben sein, findet die Reise dann statt. Die ursprüngliche geplante Jubiläumsreise verschieben wir auf den 08. Mai 2027 und bieten im September eine kleinere Variante an.“ Hallo Lupinchen, Jordanien ist relativ neutral, aber wer weiß jedoch was Trump und Netanjahu noch einfällt! Allerdings leben viele Palästinenser in Jordanien und da kann ich mir schon vorstellen das es Unruhen gibt. Ein Grund dafür ist, das wir nie Ausflüge am jordanischen Wochenende anbieten. Liebe Grüße Margita
  28. Marc0805

    Extrem Geröteter Hodensack

    Erste Injektion: 20. Februar Zweite Injektion: 20. März Hallo zusammen, ich habe mittlerweile zweimal Illumetri 100 mg gespritzt bekommen. Nach der zweiten Spritze hatte ich Kopfschmerzen und musste mich einmal übergeben. Abgesehen davon hatte ich bisher keine weiteren Nebenwirkungen. Der Erfolg ist wirklich gut sichtbar, was mich natürlich sehr freut. Allerdings habe ich noch ein paar hartnäckige Stellen – besonders in den Achselhöhlen und an der Innenseite der Leiste. Diese Bereiche sind weiterhin betroffen und sprechen leider auch kaum auf Kortison an. Hat jemand von euch vielleicht noch Tipps oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Vielen Dank schon mal! 😊
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