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  1. Margitta

    „Denn Du bist, was Du isst"

    Rund um die Ernährung Referent : M. Althapp, Dipl. Trophologin Schlosskrankenhaus Friedensburg Fragen der Zuhörer sind rot gekennzeichnet. Die Schlossklinik in Leutenberg, ein Krankenhaus für Dermatologie, kümmert sich hauptsächlich um Patienten mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis. Es handelt sich um ein Versorgungskrankenhaus mit Akutstatus, die Patienten kommen mit einem klassischen Einweisungsschein vom Haus- oder Hautarzt. Es fällt auch auf, dass immer mehr Patienten Probleme mit Nahrungsmitteln haben, sei es eine Allergie oder Unverträglichkeit oder der Wunsch sich bewusster zu ernähren. Deshalb ist es wichtig, die Ernährung aus psychologischer Sicht neu beleuchten. Diese hat schon sehr lange eine große Bedeutung, nicht umsonst gibt es den Ausspruch „Lasst unsere Nahrung unsere Medizin sein“. Man muss nach Infos und Zusammenhängen, wie unsere Nahrungsmittel das Wohlgefühl und die Gesundheit beeinflussen, suchen. Es steht auch in einer Wechselwirkung mit der Evolution, wir haben uns verändert und auch die Gesellschaft hat sich zu einem sehr schnelllebigen und kommerziellen Konstrukt entwickelt. Essen wird oft als Nebensache angesehen, obwohl gerade das gemeinschaftliche Essen einen hohen Stellenwert hat. Welche Bedeutung hat Nahrung und was bewirkt sie? Wir können selbst sehr gut steuern was wir dem Körper zuführen und uns fragen, womit wir uns etwas Gutes tun. Dennoch befinden wir uns in einer Inbalance, in der westlichen Welt ist die Zahl der ernährungsabhängigen Erkrankungen sehr stark gestiegen. Der Verdauungsprozess beginnt bereits im Mund, durch das Kauen wird der Speichelfluss angeregt. Mit dem Einspeicheln beginnt die Stärkeverdauung, deshalb ist es wichtig, Nahrung gut durchzukauen. Wenn bei einer Stuhluntersuchung Rückstände von Stärke, einem großen Molekül, gefunden werden lässt sich häufig ein Zusammenhang zum Essverhalten herstellen. Wer zu schnell isst oder nebenbei viel redet, kaut in vielen Fällen nicht richtig – bei Kindern ist es meist noch physiologisch bedingt. Wenn die Nahrung nicht gut vorverdaut wird, geraten sehr große Nahrungsmoleküle in Magen und Darm. Diese kann der Körper nicht aufnehmen, er muss versuchen sie selbst zu zerlegen um Vitamine und Mineralien herauszulösen. Das kostet wahnsinnig viel Energie. Häufig kommt das Gesamtgleichgewicht in solchen Fällen sehr leicht aus dem Takt, besonders wenn wir bestimmte Dinge in zu großen Mengen zu uns nehmen. Auch im Fett-, Eiweiß- und Zuckerstoffwechsel kann es zu Störungen kommen, am bekanntesten sind hier Diabetes Mellitus oder erhöhte Cholesterinwerte. Wenn ein kleiner Teilbereich des Organismus aus dem Gleichgewicht gerät wird der Gesamtorganismus belastet, bei Diabetes kommt es zum Beispiel zu Problemen mit der Niere oder den Augen, beim Fettstoffwechsel mit Leber und Bauchspeicheldrüse. Der gesamte Stoffwechsel ist sehr komplex und hat viele Angriffspunkte, deshalb ist eine Gegenregulierung wichtig, sobald man eine Störung in einem Teilbereich erkennt. Hierfür schaffen wir selbst die Voraussetzung, indem wir gut auswählen was wir in welchen Mengen zuführen. Hier wird sich hauptsächlich darauf konzentriert, was wir reduzieren sollten. Bestimmte Modediäten, die immer wieder unter neuem Namen auftauchen, werden ins Leben gerufen. Momentan ist Paleo einer dieser Trends, das Phänomen lässt sich für ganz viele Diäten beobachten. Die Säurebasenernährung, welche wegen ihrer entgiftenden Wirkung besonders gut für Hautpatienten ist, heißt jetzt Detox. Ein ganz wichtiger Aspekt, der nicht immer beachtet wird, ist dass der funktionelle Prozess des Essens auch immer mit einer seelischen Aktion verbunden ist. Beispiel hierfür sind die Glücksgefühle, wenn wir Schokolade essen, oder auch das Essen in Gemeinschaft. Das Psychologische ist auch bei der Durchführung einer Diät nicht außer Acht zu lassen. Diese ist im deutschsprachigen Raum meist mit einer Gewichtsreduktion verbunden, aber auch Bewegung ist wichtig. Wenn ich nur an einem Punkt ansetze, könnte ich am Ende noch mehr ins Ungleichgewicht kommen – ein Hautpatient, der nur bewusst isst aber sich nicht eincremt wird nicht beschwerdefrei. Für den Stoffwechsel muss die Bewegung mit einbezogen werden. Diese muss aber immer auf den jeweiligen Typen passen, nicht für jeden ist das Fitnessstudio oder ein Waldspaziergang etwas. Man muss seinen Sport finden, um die Motivation zu haben weiterzumachen, genauso ist es auch bei der Ernährung. Bei Schichtarbeitern ist es zum Beispiel nicht umsetzbar, ausgiebig zu frühstücken und abends dafür nur wenig zu essen – wenn man einen geregelten Tag hat, ist das aber sicherlich eine Orientierungshilfe. Wegen der biologischen Uhr sollte das ein bisschen unterschiedlich gestaltet werden; bestimmte Organe bringen zu gewissen Tageszeiten ihre höchste Leistungsfähigkeit, was zu einer höheren Enzymausschüttung führt. Diese brauchen wir, um Nahrung aufnehmen zu können. Besonders bei Kindern sind wir von geregelten Essenszeiten mittlerweile häufig weit weg, das ist eher ein Dauersnacken. Ständig Obst anzubieten ist sicher gut gemeint, aber auch Fruchtzucker belastet den Zuckerstoffwechsel. Das Problem der ungeregelten Essenszeiten findet sich häufig auch im Berufsleben, hier neigt man dazu mal schnell die Mittagspause ausfallen zu lassen. Wenn man dann unterzuckert ist schiebt man sich halt schnell irgendetwas rein und kommt schnell in einen Trott, das sollte natürlich nicht der Fall sein. Auch zu geringe Flüssigkeitszufuhr ist ein großes Problem, früher betraf das meist Ältere weil sie keinen Durst mehr empfinden – mittlerweile gibt es aber auch viele Jugendliche die zu wenig oder hauptsächlich Saftgetränke oder Lightgetränke statt Wasser trinken. Ähnlich wie eine Waschmaschine, die durchdreht wenn ich neben Waschmittel und Schmutzwäsche kein Wasser hinzufüge, geht auch die Niere kaputt, wenn ich nicht genug Flüssigkeit zu mir nehme. Was ist denn eine gute Flüssigkeitsmenge pro Tag? Wenn ein Kind in die Schule kommt kann man schon die für Erwachsene empfohlene Menge geltend machen, so 1,5 bis zwei Liter am Tag. Ein Kind mit zwei Jahren sollte schon auf eine reine Trinkmenge von 600-800ml kommen, da ist aber das Wasser das wir essen noch nicht eingerechnet. Wenn es sehr heiß ist sollten wir da auch eher nach oben gehen aber keinesfalls nach unten. In der Klinik versuchen wir das über Trinkpatenschaften zu regeln, als Motivation haben wir zum Beispiel schöne Tassen oder kleine Sticker als Belohnung. Bei Jugendlichen hilft dann vor allem das Vormachen, zu viel Reden hilft da meist nichts mehr. Bei herzhaften Essern hilft es als Alternative auch oft, Brühen anzubieten bei denen wir vielleicht sogar noch Mineralien dabei haben. Ältere Patienten lassen wir dann oft auch Trinktagebuch führen, da erkennen wir oft auch Erfolge. Auch in ein Glas einzugießen kann tatsächlich helfen. Als Jäger und Sammler haben wir früher sehr fett- und eiweißreich gegessen aber wenig Kohlenhydrate, die Nahrungsaufnahme war immer mit einem körperlichen Aufwand verbunden. Das ist noch immer so in unserem Genom verankert, aber mittlerweile sind wir Ackerbauern und Viehzüchter. Wir haben große Nahrungsmittelmengen im Überfluss, das Überangebot an Essen steht permanent zur Verfügung und wir kommen in eine Disbalance. Diese Faktoren werden dafür verantwortlich gemacht, dass Stoffwechselerkrankungen immer häufiger werden- außerdem werfen sie die Frage auf, ob wir überhaupt noch artgerecht essen und was in unserer Nahrung drinsteckt. Unter anderem sind das die Grundnährstoffe, also Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Dazu kommen Spurenelemente wie Selen, und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese dienen der Pflanze unter anderem, um sich vor Fraß zu schützen – Beispiele hierfür sind zum Beispiel Schleim- oder Bitterstoffe. Diese Bitterstoffe brauchen wir, damit die Magensäure optimal funktioniert, aber sie wurden oft zugunsten des Geschmacks herausgezüchtet. Auch Farbstoffe und Lignine zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien und Schimmelpilzkulturen sind ebenso in der Nahrung enthalten wie Nahrungsmitteladditiva, hiervon sind über 1200 in Deutschland zugelassen. Hier sind unter anderem Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Stabilisatoren, Emulgatoren, Verdickungsmittel und Aromen zu nennen. Gerade bei Hautproblemen sind Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Aromen nicht so gut. Früher wurden diese Zusätze mit E-Nummern gekennzeichnet, seit es diese nicht mehr gibt werden die chemischen Namen auf die Verpackungen gedruckt, was das Ganze wieder wesentlich undurchsichtiger für den Verbraucher macht. Außer bei Bioprodukten hat man außerdem Rückstände aus der Landwirtschaft wie Antibiotika, Pestizide oder Düngemittel. Auch Spuren von Schwermetallen sind nichts Außergewöhnliches, man findet sie zum Beispiel in Fischen. Kräuter und Gewürze werden bestrahlt, weshalb radioaktive Isotope ebenfalls vorkommen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat schon vor 20 Jahren eine Vollwertkost empfohlen. Man soll mehr pflanzliche als tierische Lebensmittel zu sich nehmen und diese sollten nicht so stark verarbeitet sein, sondern Frischkost. Dünsten, dämpfen, garen und schmoren zählen hierbei als schonende Zubereitungsarten; die Zubereitung mit zu viel Fett sollten wir ebenso meiden wie Nahrungsmittel mit Zusatzstoffen und bestimmten Technologien wie Gentechnik. Regionale und saisonale Nahrungsmittel, die möglichst aus ökologischer Landwirtschaft kommen, sind auch Teil der Empfehlung. Es gab bereits den Trend, saisonaler zu kaufen, momentan geht es wieder davon weg. Für Beeren, die aus Peru und Chile kommen, zahlen wir einen hohen Preis und nehmen auch die Umweltbelastung in Kauf. Neben dem Reduzieren von Salz und Zucker sollten wir vermehrt Ballaststoffe einbauen und ausreichend Flüssigkeit zu uns nehmen. Der Ernährungsbericht von 2004 kommt zu dem Schluss, dass unser Lebensstil und Essverhalten nicht zusammenpasst – wir wissen alle, was gut oder schlecht für den Körper ist, aber machen es trotzdem nicht. Die durchschnittliche Energiezufuhr ist im Vergleich zur Bewegung zu hoch, was zu Übergewicht und Krankheiten führt. Auch werden für fast alle Erkrankungen die gleichen Ernährungsempfehlungen ausgesprochen, was ja irgendwie nicht passen kann. Wir greifen heutzutage oft auf Fast Food oder Convenientfood zurück, die Nahrung muss schnell verfügbar, angenehm zu essen, lange haltbar sein und gut riechen, was nur durch sehr viele Zusatzstoffe erreicht werden kann. Auch hier gibt es wenig Berücksichtigung von Regionalität und Saisonalität. Auf unseren Körper wirken viele verschiedene Faktoren. Ein Mensch kann symbolisch durch ein Fass beschrieben werden, der Boden sind unsere genetischen Voraussetzungen, Erbanlagen, Veranlagung für Krankheiten und den Stoffwechsel. Die Seitenwände sind die Fasshöhe, manche haben ein eher kleines Fass und andere ein sehr großes. Verschiedene Faktoren prasseln auf uns ein oder verändern sich im Laufe der Zeit. Das können unter anderem Probleme mit der Schilddrüse, Medikamente, eine immer wiederkehrende Herdbelastung, Allergien, klimatische Bedingungen und Umweltfaktoren, psychische Probleme oder Stress sein. All diese Faktoren fließen in unser Fass, das früher oder später voll ist und überläuft – es zeigen sich Symptome, zum Beispiel an der Haut, Niere oder Leber. Es stellt sich die Frage, ob wir diese Faktoren wissen wollen und wie wir dieses Wissen für uns nutzen würden. Nur die Wenigsten suchen eine Ernährungsberatung auf, diese wird bei einem vorliegenden medizinischen Problem sogar von der Krankenkasse übernommen. Oft haben Patienten wegen ihres Hautbildes auch Probleme in ihrem sozialen Umfeld, wenn man ihnen dann noch im Hinblick auf die Nahrung vorschreibt, worauf sie alles verzichten sollten nimmt man ihnen etwas weg und löst negative Gefühle aus. Die Frage, warum wir überhaupt essen, kann vielfältig beantwortet werden. Man hat Hunger und muss leistungsfähig bleiben, vielleicht aber auch Appetit weil man etwas Bestimmtes gerochen oder gesehen hat. Manchmal hat man auch einfach Lust zu essen oder ist in einer Gruppe die isst, auch negative Gefühle wie Einsamkeit, Langeweile oder Frust versuchen einige durch Essen zu kompensieren. Wichtige Auswahlkriterien dafür, was wir essen, sind Geschmack, Geruch und Aussehen. Auch persönliche Präferenzen spielen eine Rolle, ebenso wie die Portionsgröße. Eine Ernährungsberatung sollte diese Dinge berücksichtigen und dort beginnen, wo ein Patient steht. Vollkornprodukte werden mittlerweile nur noch von Wenigen gut vertragen, sie führen oft zu Blähungen. Das liegt daran, dass unsere Getreidesorten verändert wurden – Weizen wurde ertragreich gezüchtet, es wurden mehrere Ernten ermöglicht oder vor Fraßschäden geschützt. Der Körper ist nicht darauf ausgelegt, diese neuen Stoffe zu verarbeiten, oft werden die Probleme aber auf das Gluten geschoben. Ein weiteres Beispiel sind Äpfel, auf die immer mehr Leute reagieren. Weil das Braunwerden als unappetitlich empfunden wird, wurde das verantwortliche Enzym weggezüchtet – das ist allerdings verantwortlich dafür, dass das Eiweiß geknackt wird, welches ein Allergen sein könnte. Auch die Empfehlung, auf alte Sorten zurückzugreifen, gilt wegen der Bearbeitungen heute nicht mehr. In dem Moment, in dem wir unsere Nahrungsmittel verändern, ändert sich auch etwas für den Körper; deshalb kann man keine pauschalen Ernährungsempfehlungen aussprechen. Genau wie das Aussehen ist auch die Verdauung bei jedem anders, deshalb vertragen wir Nahrungsmittel unterschiedlich gut. Allergiker können gewisse Lebensmittel oft nur erhitzt essen, wenn man Gemüse nur kurz erhitzt gehen aber nicht mehr als 40% der Vitamine verloren. Was wir alle für den Fettstoffwechsel brauchen sind ungesättigte Fettsäuren, sie halten diesen konstant und die Entzündungsaktivität sinkt. Es ist immer günstig mit verschiedenen Fetten zu arbeiten, zum Beispiel ungesättigten wie Olivenöl und Rapsöl und mehrfach ungesättigten. Diese kann der Körper nicht selbst herstellen, wir finden sie zum Beispiel in Leinöl, Avocado und Fischen. Wer zu Allergien neigt sollte sich nicht zu einseitig ernähren, Allergien entstehen weil immer wieder das gleiche potenzielle Allergen den Körper belastet. Das typischste Beispiel momentan ist Dinkel, der Weizen wird seit einigen Jahren verteufelt. Wenn wir aber nur Dinkel im Speiseplan haben und besagte Neigung zu Allergien, entwickeln wir irgendwann plötzlich eine Allergie darauf. Deshalb sollte man die Getreidesorten ebenso variieren wie Gemüse, Fisch, Fleisch und Ei. Auch Produkte, die als besonders eiweißreich beworben werden, sind mit Vorsicht zu genießen – oft sind Hülsenfrüchte, die die Harnsäurewerte steigern darin, was zu Gicht führen kann und auch Psoriatikern Probleme bereitet. Diese gesteigerten Werte, die früher einem Übermaß an Wurst und Käse zugeschrieben wurden, finden sich oft auch bei Veganern. Fructose ist ebenfalls fast überall zugesetzt, sie wird in der Leber abgebaut und kann zu einer Fettleber und anderen Erkrankungen führen. Wir sollten maßvoll mit Nahrungsmitteln umgehen und eine Mahlzeitenfrequenz von drei oder fünf am Tag hinbekommen, manche brauchen öfter was manche seltener. Die einzelnen Bestandteile der Nahrung haben eine unterschiedliche Verweildauer im Körper, Kohlenhydrate landen nach 30 Minuten im Darm, Eiweiße nach ein bis zwei Stunden und Fette nach sechs bis acht Stunden, somit sind Mahlzeiten mit höherem Fettgehalt natürlich sättigender. Man sollte überlegen, wie man das gut kombinieren kann. So kann man bereits bei der Einkaufsplanung kalkulieren, was man kauft. Bei der Auswahl der Nahrung sollte man ebenso wie beim Zerkleinern sorgsam sein, außerdem sollte Essen nicht das Ventil sein, wenn man frustriert oder wütend ist. Nichts, was nicht lebensbedrohlich ist, ist verboten – was jedoch nichts bringt sind allgemeine Diäten, weil nicht für jeden die gleiche Ernährung sinnvoll ist. Kinder haben einen natürlichen Instinkt dafür, was uns gut tut und signalisieren dann was sie wollen; Hautpatienten haben in akuten Situationen das Verlangen nach Fleisch, einer wichtigen Zinkquelle. Man sollte sich auch nicht zu viel auf einmal vornehmen, wenn man sich ganz ganz viele Ziele setzt verliert man sie leicht aus den Augen und behält sie nicht langfristig bei, das Gehirn braucht aber mindestens 10 Wiederholungen damit sich etwas da verankert. Ist Margarine oder Butter auf dem Frühstücksbrot besser? Aus meiner Sicht ganz klar Butter, weil sie weniger belastet ist. Wenn sie eher Margarine mögen sollten sie unbedingt darauf achten dass sie keine gehärteten Fette enthält. Was ist mit vegetarischer Ernährung? Vegetarische Ernährung ist in Ordnung, da spricht überhaupt nichts dagegen. Problematisch ist für mich vegane Ernährung, besonders bei Kindern. Es gibt ja auch die Ovo-Lacto-Vegetarier, die Lacto- oder Ovo- Vegetarier da kann man verschieden kombinieren. Stimmt es, dass Leinöl den Cholesterinspiegel senkt? Ja, durch die ungesättigten Fettsäuren helfen die dem HDL, das ist das gute Cholesterin, zu steigen und das Gesamtcholesterin zu senken. Das funktioniert auch mit Hanföl, ich empfehle ihnen da ca. zwei Esslöffel am Tag zu sich zu nehmen. Ganz wichtig ist, dass Leinöl in einer dunklen Flasche und kühl gelagert wird, das wird ganz schnell schlecht. Das bietet sich auch mit Olivenöl an, es sollte zumindest nicht starken Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Was ist mit Kokosöl? Kokosöl ist auch etwas, worum in letzter Zeit ein großer Hype gemacht wurde. Ich sehe das eher kritisch, weil im Kokosöl viele gesättigte Fettsäuren enthalten sind die der Körper selber herstellen kann. Man kann es mit einbauen, aber nicht als ausschließliches Fett. Es gibt inzwischen Studien, dass die gesundheitsfördernde Wirkung gar nicht so gegeben ist. Zum Braten eignet es sich gut, weil es im Gegensatz zu Olivenöl sehr heiß gemacht werden kann.
  2. joel99

    Psoriasis mit Ekzemen

    Hallo zusammen, Ich leide seit Geburt an Neurodermitis, mal stärker, mal schwächer. Letzten Sommer wieder stärker als sonst. Darauf haben sich auch meine Nägel verschlechtert. Die Neurodermitis ist im laufe des Sommers wieder verheilt, jedoch die Psoriasis wurde immer stärker bis alle Nägel (auch Füsse) davon betroffen waren. Der Hausarzt leitete mich zum Hautarzt weiter. Dieser gab mir Cortison welches aber nur fettet und nicht wirklich heilt. Daraufhin gab er mir noch eine Vitamin D3 Salbe, die half absolut gar nicht. Da der Hautarzt nun nicht mehr weiter weiss und er es komisch findet, dass alle Nägel davon betroffen sind, leitet er mich an einen Nagelspezialisten weiter. Da ich nun aufgrund der langen Wartezeiten noch nichts gehört habe, wollte ich euch fragen, ob ihr vielleicht noch Tipps habt. Cortison und Vitamin D3 hilft bei mir also nicht wirklich. Ihr seht meine Nägel im Anhang. Über eure Hilfe bin ich dankbar. Joel
  3. Schuppi65

    Schuppenflechte und Neurodermitis

    Hallo, wer kann mir was über seine Erfahrung damit, erzählen. Zur Zeit nehme ich an einer Studie teil, dadurch sind meine Schuppis fast weg, aber seit ca. 6 Wochen habe ich trockene juckende Hautstellen. Das ist schon sehr nervig! LG Schuppi65
  4. Glück05

    Protopic 0,03% Creme

    Hallo miteinander!Hab schon im Forum "allgemeine Fragen..." mal nachgehört, leider aber nur 1 Antwort bekommen (trotzdem DANKE!!!). Darum wollte ich es mal hier versuchen. Protopic ist eigentlich für Neurodermitis zugelassen (so war es jedenfalls noch letztes Frühjahr) und für Pso nur im "off-label"-Use also ohne "Gewähr" zu bekommen. Ich war mit meinem 6jährigen Sohn in der Psorisol Klinik und dort hat man die Creme angewendet. Der Hautarzt darf sie in der Praxis für Pso nicht verordnen. In der Klinik war das kein Problem. Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Diese Creme war das einzige Medikament, was bei uns ohne größere Bedenken zwecks Nebenwirkungen usw. angewendet werden konnte. Die meisten Präparate sind erst für "Kinder" ab 12 bzw. 18 Jahren. Und wir hatten auch keinerlei Nebenwirkungen während der Anwendung. Die Pso wurde von Tag zu Tag besser. Gibt es jemanden, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Freue mich über jede Antwort!! Danke, Gruß von Glück
  5. Hallo, stelle den Beitrag jetzt sicherheitshalber auch noch in diese Rubrik des Forums ein, da mir wirklich an guten Antworten gelegen ist. ) Seit Jahrzehnten ist erwiesen, dass ich Neurodermitis (von Geburt an) habe. Nun habe ich seit langer, langer Zeit noch Probleme an neuen Stellen dazubekommen. Schuppt aber nicht, ja ich weiß, bei Pso gibt es unendlich viele Varianten... Hautarzt zuhause meint: evtl. Lichen, Hautarzt in einer vergangenen Reha meint: evtl. Pso. Bringen Hautproben wirklich Aufschluss? Wieviel und wie tief schneiden die da? Wer hatte auch zuerst Neurodermitis und dann (in höherem Alter) noch Pso mit dazubekommen? Schon einmal vielen Dank für eure Antworten. MaunaLoa
  6. Hallo, seit Jahrzehnten ist erwiesen, dass ich Neurodermitis (von Geburt an) habe. Nun habe ich seit langer, langer Zeit noch Probleme an neuen Stellen dazubekommen. Schuppt aber nicht, ja ich weiß, bei Pso gibt es unendlich viele Varianten... Hautarzt zuhause meint: evtl. Lichen, Hautarzt in einer vergangenen Reha meint: evtl. Pso. Bringen Hautproben wirklich Aufschluss? Wieviel und wie tief schneiden die da? Wer hatte auch zuerst Neurodermitis und dann (in höherem Alter) noch Pso mit dazubekommen? Vielen Dank für eure Antworten. MaunaLoa
  7. Kann eine Schuppenflechte in irgendeiner Form mit Brustschmerzen zusammenhängen??? Ich habe seit längerem Brustschmerzen, nur leider hat mein Hausarzt gestern dafür keine sofortige Erklärung gefunden. Das EKG war ohne Befund. Da er aber parallel das Urteil der anderen Ärzte revidiert hat, und erkannt hat dass meine ND in Wirklichkeit eine Schuppenflechte ist, meinte er dass durchaus von einer Schuppenflechte auch innere Organe angegriffen werden können. Kann das sein?
  8. Hallo! Ich habe mich eben hier angemeldet, weil ich ganz verzweifelt nach Hilfe suche: Kurze Vorgeschichte: Ich habe keine Schilddrüse mehr (Entfernung 2006 seither nehme ich Schilddrüsenhormone), Allergie gegen Katze, Histamin- und Fruktoseintoleranz und schon immer Hautprobleme. In den letzten Jahren wurden die immer schlimmer. Seit Jahren creme ich den ganzen Körper mit Urea, zumindest das Jucken und die trockene Haut ist besser. Allerdings hab ich übermäßige Verhornung (ich nenn es manchmal Elefantenhaut;)), Letztes Jahr hab ich den Hautarzt gewechselt. Dort war ich, wegen einem Analekzem. Angefangen hat es nach einer Penicillintherapie (die abgebrochen werden musste wegen Allergie). Plötzlich begann es zu jucken und zu nässen. Hämorhoidden hab ich keine soweit ich weiß. Ich hab dann erstmal selbst allerhand probiert, Zinksalbe, Ringelblumensalbe, Eichenrindenektrakt, usw. Es wurde kurz besser, im Sommer wieder ganz schlimm. Da verschrieb mir der Arzt eine Cortisonsalbe, damit wurde es besser. Sobald ich aber die Cortisonsalbe absetze ist es wieder mit voller Stärke da und ich glaub es wird immer schlimmer! Manchmal juckt es so höllisch, dass ich kratze. Ich hab jetzt richtige Pusteln bemerkt?! Mein Hautarzt meinte, dass ich wahrscheinlich eine Neurodermitis, möglicherweise eine Psoriasis habe, aufgrund der Schilddrüsengeschichte. Wäre nicht weiter schlimm. Doch da die Cortisonsalbe nun auch nicht mehr wirkt, weiß langsam nicht mehr weiter. Schlimmer wird es nach manchen Lebensmittel (die ich jetzt schon meide), während der Mens. und beim Schwitzen. Ganz weg geht es gar nicht mehr?! Langsam verlier ich das Vertrauen in die Ärzte, was würdet ihr mir empfehlen? Soll ich es eine zeitlang mit Zinksalbe versuchen (welche wäre da gut?), wie schleiche ich die Cortisonsalbe aus? Wäre nett, wenn ihr mir bei diesem peinlichem Problem helfen könntet. lg Nathy P.S.: Übrigens, mein Vater hat auch Schuppenflechte (vorwiegend Kopf und Gesicht, bissi an den Armen)
  9. borchertmatthias

    2 neue wikstoffe

    hallo ihr in dem heft psoaktuell wird von 2 neuen wirkstoffen berichtet. tacrolimus(protopic(wurde im forum schon angesprochen)) pimeccrolimus (elidel) beide sind für neurodermites schon erfolgreich im einsatz. einen kompleten bericht findet ihr unter www.PSOaktuell.com bye matze alias pharao
  10. Hallo liebe Leidensgenossen und Genossinnen, endlich traue ich mich mal ein Forum zu besuchen und meine Erkrankung damit ernst zu nehmen. Mein Weg fing mit Anfang zwanzig an. Kurz vorher war meine Mutter nach jahrelangem Krebsleiden gestorben und ich bekam plötzlich jede Menge organische Erkrankungen. Nach einer Weile meinten alle Ärzte, dass es psychosomatische Erkrankungen seien. So auch die Neurodermitis, die Ärzte bei mir diagnostizierten. Ellbogen, und besonders die Kopfhaut juckte und schuppte. Ein älterer Hautarzt gab mir ein tolles Schuppenshampoo dagegen, so dass die roten trockenen Hautflechten nur alle 3-4 Monate auftraten. Im Sommer ging das dann immer zurück. Gott sei Dank! Jahrzehntelang blieb alles gleich. Doch seit ca. 3 / 4 Jahren geht es richtig los. flecken treten auf dem ganzen Körper auf. Seit letztem Jahr auch im Gesicht. Frau sei Dank, kann man sich schminken. Aber im Sommer immer mit langen Sachen und blickdichten Strumpfhosen herum laufen macht auch keinen Spaß Ich wohne in Osnabrück und rannte von Hautarzt zu Hautarzt, doch jeder zuckte mit den Schultern. Meinen alten Arzt gibt es leider nicht mehr. Ein angesehener Arzt sagte, er könne mir nicht helfen. Man könne gegen Schuppenflechte,- denn jetzt wäre es eine-, nichts machen. Ich könne nur 5x wöchentlich zu ihm in eine Kammer gehen, in der das Klima wie am Toten Meer herrsche. Nur das würde helfen. Natürlich müsste ich das privat zahlen. Doch jetzt kommt für mich das schlimmste. Seit knapp einem halben Jahr verhornen meine Hände die Haut wird rot, schuppt und wird ganz hart. Dann reißt sie auf und blutet. Meist an mehreren Stellen. Peinlich, peinlich, ich habe einen sozialen Beruf und meine Hände u.a. mein Kapital. Mein Hausarzt mein abschleifen. Er ist auch hilflos. Meine Güte, lebe ich in einem Kuhkaff???? Wieso kann man mir nicht helfen? Meine Hände verformen sich auch schon und meine Nägel werden nicht mehr lang. Wenn das so weiter geht, muss ich mit Handschuhen arbeiten, was wohl keiner versteht, oder ich muss aufhören zu arbeiten. Aber das kann es doch nicht sein?!?! wieso sind hier die Ärzte hier so ignorant? Kennt ihr Spezialisten? bitte, bitte, kann mir hier jemand helfen? Bin wirklich verzweifelt. Liebe Grüße an alle
  11. Ich möchte an dieser Stelle gerne die neuen Erkentnisse bzgl. Neurodermitis und dem Befall mit Staphylokokken und MRSA weitergeben: http://www.presseportal.de/pm/111956/3394633 Liegt ein bakterielles Ungleichgewicht vor würde sich das Hautbild nach der Gabe von Probiotika verbessern. Dennoch wäre es dann wichtig, eine mögliche bakterielle Fehlbesiedelung festzustellen. Das geht am besten über einen Anal- oder Genitalabstrich oder eine Stuhlprobe - natürlich mit anschließender Kulturanlage. Desweiteren möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ungesättigte Fettsäuren (Omega-3, Alpha- und Gamma-Linolensäuren) sich nachweislich ebenso positiv auf die Hauterkrankungen Neurodermitis und Psoriasis auswirken. Vor allem die Gamma-Linolensäure (Hanf, Nachtkerze, Borretsch,...) in Ölen wäre im Zusammenhang auch mit Neurodermitis hier besonders erwähnenswert. Liebe Grüße
  12. Guten Abend, Heute war mal wieder ein Besuch bei der Rheumatologin fällig. Da ich PSO und Neurodermitis habe und seid 2 Jahren PSA dazu kam, scheint mein Körper mit den Medikamenten nicht klar zu kommen. Nun hat sich durch das Benepali die Neurodermitis wieder gezeigt, aber dafür sind die Blutwerte so gut wie lange nicht mehr. Jetzt soll sich die Haut erst mal beruhigen und dann soll ich Cosentyx bekommen. Eigentlich fühle ich mich wie ein Versuchskaninchen... Kennt das noch jemand und was hat geholfen?
  13. Hanara

    Probleme auf der Kopfhaut

    Hallo zusammen, Ich hoffe, ich bin richtig hier. Ich bin anfang 20 und seit fast 2 Jahren habe ich Probleme mit sehr stark juckender Kopfhaut. Die Kopfhaut iszt eher trocken und schuppt auch, die Schuppen sind klein, manchmal sogar eher eine Art Belag, und weißlich. Wenn ich meine Kopfhaut nicht gerade aufgekratzt habe, ist sie hell und hat wenig Rötungen, auch wenn es tierisch juckt! Am restlichen Körper habe ich auch recht trockene Haut, aber jucken tut es dort viel weniger. Ich war mal vor einiger Zeit beim Hautarzt, der sich das gar nicht richtig anschaute und nur meinte, wahrscheinlich Neurodermitis. Seitdem habe ich so gut wie alles ausprobiert: Kortison, Anti-Schuppenshampoo, Naturshampoo, Heilerde, Haarseife, gar kein Shampoo, Linolashampoo, Ureashampoo, Totes Meer Shampoo, Babyshampoo, Aloe Vera Gel, verschiedene Öle usw. ALle Shampoos waren natürlich ohne Silikone, die meisten auch ohne Duft und Konservierungsstoffe. Nichts hat mir so wirklich geholfen, auf Dauer schon gar nicht Seit ein paar Monaten wasche ich mit der Dermasence Wasch- und Duschlotion, es war ok, wurde zumindest nicht schlimmer. Aber seit ein paar Tagen wird es auch damit wieder schlimmer, ich kratze permanent und habe viele Schuppen. Es ist einfach unangenehm! Ich überlege, ob es vielleicht Schuppenflechte sein könnte, auch wenn man keine Krusten sieht? Meine Mutter hat ebenfalls Schuppenflechte... Über Hilfe, Tipps und Ideen wäre ich sehr dankbar! Liebe Grüße Hanara
  14. Guest

    hallo, ihr lieben frauen

    ich bin der georg, 50 jahre jung, komme aus dem badischen raum. suche eine ehrliche, verständnissvolle, liebevolle partnerin, die mich trotz meiner neurodermitis akzeptiert so wie ich bin. ich wünsche erstmal freundschaftlicher kontakt, freizeitgestaltung usw. um gemeinsam was zu unternehmen. sie darf auf keinem fall haustiere haben, weil ich neurodermitis habe. es wäre schön, wenn sie aus meiner näheren umgebung kommen würden, gaggenau, rastatt, baden-baden oder karlsruhe. bitte nur ernstgemeinte zuschriften. bitte habt mut und meldet euch. ich freue mich riesig über post.
  15. Deletabbis

    Neurodermitis

    Ich leide etwa seit meinem 10. Lebensjahr unter Neurodermitis. Ich würde gerne von anderen Leidenden hören, wie das bei Ihnen abläuft.
  16. FP0912

    Hilfe :)!!

    Hey Ich bin neu hier und Brauch echt eure Hilfe Ich bin 18 und habe seit ich 14 min psoriasis an der Kopfhaut. Ich war bis jetzt bei 2 Ärzten, der eine stelle normale psoriasis fest und der andere etwas zwischen psoriasis und neurodermitis (weis den Namen nicht) Ich hab seit paar Wochen nun extremen Haarausfall und blanke stellen am Kopf. Die Ärzte sagen immer 'die wachsen ja wieder' aber ich glaub nicht dass die wissen wie schwer es mir fällt ( ich hab langes Haar) Ich weis nicht was ich machen soll. Wurde schon mit Salz und Kortisoncreme und so einer stinkenden tinktur und zur zeit Kortisonfreie Creme behandelt aber es hilft nichts benutze extra milde Schampoos aber Haare fallen echt krank aus :/ Habe schon überlegt in eine Klinik zu gehen. Jedoch weis ich nicht ob des Hilft ;/ Was meint ihr was soll ich tun ?
  17. Hallo, seit fast 5 Jahren bin ich mit meinem Freund in einer festen Beziehung und er hat inzwischen Psoriasis eines schweren Grads und nimmt dagegen Fumaderm. Er hat Hauttypklasse 1. Meine Mutter hat eine schwere Form der Neurodermitis. Eine Cosine von mir hat eine leichte Form von Neurodermitis. Mein Vater hat jetzt im Alter von 70 eine leichte Form der Psoriasis bekommen. Außerdem ist wohl bekannt, dann ein fernerer verwandter Onkel meines Freundes ebenfalls Psoriasis hatte. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind von uns eine Hautkrankheit bekommt? Ich bin glücklicherweise gesund. Aber ich mache mir viele Gedanken. Danke schoneinmal für hilfreiche Antworten!
  18. Hallo Ihr Lieben, gestern Nacht hatte ich mal wieder einen extremen ND Schub oder wie auch immer ich das derzeit nennen kann - die Ärzte sind sich ja nicht einig. Konnte mal wieder nicht schlafen, es juckt wie bescheuert, Pocken überall jetzt, ihr kennt das ja mittlerweile. Werde auch gleich mal Bilder einsetzen....seh zum schreien aus. Und beim langen Nachdenken in meiner Verzweiflung habe ich dann doch mal festgestellt, dass ich tatsächlich nachdem meine Spirale eingesetzt wurde (vor knapp 2 1/2 Jahren) deutlich stärker belastet war. Noch nie zuvor habe ich solche deutlichen Formen erlebt wie MIT dieser Mirena!!! Macht das Sinn? Zeitlich haut es definitiv hin. Nachdem ich die Mirena eingesetzt bekommen habe, hatte ich all diese Schübe, Ekzeme an Fuß und Hand und hab das kaum in den Griff bekommen. Werde sie mir entfernen lassen -- sicherheitshalber. Denn meine Ärzteodysee dauert auch schon so lang.... Vielleicht ist sie es wirklich auch!!!?? Was meint Ihr? Die Nebenwirkungen sind: Sehr häufige Nebenwirkungen: gutartige Eierstockzysten. Häufige Nebenwirkungen: verringerter Geschlechtstrieb, depressive Verstimmungen, Nervosität, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Akne, Rückenschmerzen. Gelegentliche Nebenwirkungen: Stimmungsschwankungen, Migräne, Blähungen, Haarausfall, überschießende Behaarung, Juckreiz, Ekzeme, Eileiterschwangerschaft, Bauchhöhlenschwangerschaft. Seltene Nebenwirkungen: Hautausschlag, Nesselsucht, vermehrtes Schwitzen. :ph34r: :ph34r:
  19. Es geht in dem Video darum, das es ein Mittel (RegividermTM) gibt; dies aber aus purer Profitgier von den Pharmaindustrien nicht produziert wird, aber seht doch selbst www.youtube.com. Ich hoffe das möglichst viele dieses Video sehen und bei ihrem Arzt danach fragen. Vieleicht kommt es doch zu einem Umdenken. Kommentare dazu sind auch gern gesehen.
  20. Hallo @ alle, erst einmal: Die Seite bzw. das Forum gefällt mir außerordentlich gut. Zu meiner Person (ganz kurz): Seit Geburt leide ich an Neurodermitis. Hatte ich quasi schon überall am Körper. Kenne das volle Programm: Cortison äußerlich, innerlich, diverse Kuraufenthalte usw., usw. Bis 2010 wusste ich gar nicht, dass Neurodermitis und Pso gemeinsam auftreten können. Bei wem ist das auch so? Was war eurer Meinung nach der Auslöser dafür, dass die Pso auch noch mit dazu kam? Wie wurde bei euch der Beweis für die Pso erbracht? Momentan muss ich intern Cortison nehmen, habe aber Aussicht auf eine AHB (nach Klinik akut), hoffe, dass ich dann wenigstens davon wegkomme. Freue mich auf eure Antworten. MaunaLoa
  21. Hallo Ihr Lieben, gestern flatterte mir eine Email von change.org ins Postfach mit einer Petition, die sich dafür einsetzt, dass chronisch Hautkranke Hautpflegeprodukte als Kassenleistung erhalten. Die Petition wurde vom Deutschen Neurodermitis Bund e.V. gestartet, hat natürlich in erster Linie Neurodermitiker im Blick, aber der Titel bezieht sich eben auf "chronisch Hautkranke", was uns ja mit einschließt. Oder weiß jemand von einer ähnlichen Petition von/für Psoriatikern? Eine kurze Stichwortsuche hat nichts zu Psoriasis auf change.org ergeben. Ich habe die Petition unterschrieben. Vielleicht möchte jemand anderes es auch tun, dann hier entlang: https://www.change.org/p/hautpflegeprodukte-für-chronisch-hautkranke-als-kassenleistung Schöne Grüße vom Kringelblümchen
  22. Hallo liebe Laura, es ist schon sehr lange her, dass Du Deinen Beitrag geschrieben hast, aber ich möchte trotzdem versuchen, Dir eine gute Info zukommen zu lassen! Mein Sohn (5 1/2) hat seit seiner Geburt unser sehr starker Neurodermitis zu leiden! Mit knapp einem Jahr war es sogar so schlimm, dass wir einen 1wöchigen stationären Aufenthalt in der Hautklinik hier in München verbracht haben! Er war von Kopf bis Fuß offen und es hatte sich alles infiziert und entzündet! Die Klinik hat uns gut geholfen, allerdings nur in Form von Fett-Feuchten-Wickeln mit der Alfason-Basis-Cresa und natürlich Cortison!!! Das ist das einzige Mittel, welches der Schulmedizin für Neurodermitis einfällt, zum Leidwesen aller Patienten! Durch großen Zufall haben wir dann vor ca. 2 Jahren von der NAET-Behandlung (Nambudripad’s Allergy Elimination Technique) erfahren und es hätte uns nichts besseres passieren können!!!! Natürlich zahlt es die Krankenkasse nicht und mit 45,- EUR pro Behandlung ist es auch nicht gerade günstig, aber wenn wir damit unserem Kind helfen können, tun wir dies natürlich mehr als gern! Es basiert auf der TCM und wir waren anfangs auch sehr skeptisch (!), aber es hilft tatsächlich!!! Zwar nicht von heute auf morgen, aber unser Sohn war so ziemlich auf fast alles (Lebensmittel und andere Stoffe) allergisch und wir haben viele schlaflose Nächte mit Kratzattacken und Juckreizstress verbracht, bevor uns NAET wirklich geholfen hat!! Nach dem ersten 1/4-1/2 Jahr war bereits eine deutliche Linderung zu erkennen und nach 1 Jahr konnten wir die Behandlung einstellen! Jetzt gehen wir nur noch ab und an hin, z.B. nach Impfungen etc., denn diese werfen uns immer noch aus der Bahn, sind aber leider nötig! Im Prinzip ist es wirklich nicht mehr als "Handauflegen", aber es funktioniert tatsächlich! Unsere Therapeutin (hier bei München) ist wirklich toll, aber es gibt überall in Deutschland Behandler mit dieser Methode, einfach mal googeln oder an mich schreiben, ich kann meine Therapeutin fragen, sie kennt einige hier in Deutschland! Ich kann Dir nur dazu raten und es wird Dir sicher viel, viel besser gehen! Diesen Rat gebe ich Dir als Mutter und auch als selbst Neurodermitispatientin, inzwischen ohne Beschwerden, da ich als "Medium" offensichtlich gleich mitbehandelt werde! Wenn Du Fragen hast, kannst Du Dich jederzeit melden! Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg! Schade, dass NAET so unbekannt ist, denn es könnte so vielen Leidtragenden geholfen werden ... Herzliche Grüße Bettina aus München PS: Unsere Therapeutin war früher selbst Patientin und ist durch ihre positive Erfahrungen dazu gekommen, es selbst zu erlernen und zu helfen!
  23. Hallo, um möglichst viele Antworten zu bekommen, stelle ich meine Frage auch noch in dieses Unterforum ein. Sie sehen eure Erfahrungen aus? Wo gibt es Beratung bzw. Unterstützung diesbezüglich? Was ist bei Ablehnung zu beachten (Widerspruch einlegen)? Ich glaube bei Hautkrankheiten hat man schlechte Karten, obwohl die einem das Leben ja echt auch schwer machen. Die ganzen Medikamente mit ihren tollen Nebenwirkungen und Spätfolgen... Zum Beruf hin das ganze Geschmiere, Arztgerenne, psychische Belastungen usw. War jetzt erstmal hier im Krankenhaus wg. meiner Neurodermitis. Bin aber noch immer nicht vom Cortison (intern) weg. 2 Ausschleichversuche waren erfolglos - extrem starke Rückschläge. Deshalb muss ich jetzt zur AHB mit der Hoffnung, dass die etwas bringt. Ich möchte dann mal einen Versuch in der Richtung Schwerbehinderteneinstufung unternehmen.Mein ganzes Leben lang leide ich ich schon an Neurodermitis gekoppelt mit Heuschnupfen, diversen sonstigen Allergien etc. Ihr kennt es vielleicht ja selbst. Verdacht auf Pso besteht auch - ist aber noch nicht sicher, das dem so ist. Ein "normales" Leben und Teilhabe an der Gesellschaft ist mir nicht möglich --> SchwbGes bzw. Sozialgesetzbuch Vielen Dank für eure mentale Unterstützung. MaunaLoa
  24. Wenn ich nichts übersehen habe, dürfte genau dieser wichtige Punkt der (subjektiven) Erfahrung fehlen. Ich gehe mal davon aus, dass zum heutigen Tage noch wenige die Rezeptur sich haben mischen lassen um sich den Selbsttest zu unterziehen. Da ich bis jetzt keine Muße habe und vorallem nach dieser zweifelhaften Berichterstattung der Öffentlichen, mir das Produkt von dem (na endlich) bereitwilligen Hersteller zu bestellen, bin ich im Begriff mir eine Rezeptur mit den ach so gesunden und vielversprechenden Bio Zutaten anfertigen zu lassen. Doch das ist nicht so zeitnah möglich wie die gute alte Kortisonsalbe. Apotheke 1: Lieferschwierigkeiten von B12 Pulver Apotheke 2: Meine Ausweichapotheke, die grundsätzlich Probleme mit dem Servicegedanken und der zeitnahen Bestellung und Herstellung hat. Apotheke 3: Lieferschwierigkeiten B12 Pulver und TegoCare über keinen der 5 Großhändler Berlins zu bestellen. Aussage des Alchemisten der Apotheke: B12 wäre alternativ unterzurühren in der aus wasserbasis bestehenden Salbe nicht nur in Pulverform, sondern auch einfach aus der Ampulle. Also entschied ich mich für Apotheke 1, die zwar das Pulver nicht liefern kann, aber wenigstens das TegoCare im Hause hat. Also rühren sie dieses mit dem flüssigen B12 zusammen. Allerdings konkret erst nach Rücksprache kommenden Montags mit dem Mischer. Die Klärung läuft seit Donnerstag. Deshalb kann ich leider nichts näheres berichten. Dennoch finde ich, ist dieses Thema genau richtig, um einerseits die Erfahrungen im Bezug auf Wirkung der Salbe zentrierter in einem Thema zu fassen als es in die anderen zu quetschen und andererseits vielleicht auch die Erfahrungen mit der Bestellung von Rezepturen in den Apotheken zu erläutern. Ich war erstaunt, weil ich bisweilen dachte, eine Apotheke wäre das höchste Maß an Kompetenz, welches im Dschungel des Handels zu finden sei.
  25. Brummi

    Supermittel gegen Neurodermitis

    Habe auf RTL, EXPLOSIV geshen. Da wurde über Caremillage gesprochen. Ist es wirklich so gut?
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