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Die 12 tödlichsten verschreibungspflichten Medikamente der Welt - Vom Kortison bis zum MTX und weitere

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Hi Ihr,

ich habe heute Zeit und bin allein zu Hause, habe noch Jetlag nach der Rückkehr aus unserem Sommerurlaub aus Indonesien und wollte eigentlich heute nachmittag nur mal kurz meinen Thread hier erweitern, da ich von einer japanischen Familie gehört hatte, wie diese die Psoriasis Ihres 21jährigen Sohnes (Typ: pustolosa) umgegangen ist und habe mit erschrecken den ein oder anderen Thread gelesen in denen es immernoch um Kortison oder MTX oder auch Toctino im Fall von Psoriasis ging. 

Quelle: http://www.life-sources.com/pages/The-12-most-Dangerous-Prescription-Drugs....html

Demnach frage ich mich... was ist in Deutschland seit 2010 passiert... immer noch Sturheit. Ich zitiere jetzt aus dem Thread von der Webseite Lifesources.org und übersetze für jene die nicht Englisch können die aktuellste Liste der tödlichsten verschreibungspflichtigen Medikamente der Welt und deren Vorschlag was man an Stelle dessen nehmen kann (natürlich wollen die auch nur "verkaufen" aber mit Ihrer Liste haben sie mehr als Recht.

Der Artikel beginnt wie folgt:

"In der Washington Post vom April 1998 erschien ein Artikel, in dem es heißt: "106.000 Menschen sterben jedes Jahr in den USA an richtig verordneten Medikamenten. Der Artikel schreibt, dass Herzmedikamente, Blutverdünner und Chemotherapeutika die meisten Todesfälle verursachen. Dies ist eine amerikanische Tragödie und wir hoffen, dass die folgenden Informationen für medizinisches Fachpersonal und andere, die nach Alternativen suchen, von Vorteil sein werden."

Ich lasse in der Liste die Ausführungen von life-sources.com bzgl. der Alternativbehandlung einfach mal weg, da die vorgeschlagene Alternativbehandlung eine Art eigene Werbung ist. Allerdings schreibe ich auf was sie hinauswollen in eigenen Worten.

Ihre Liste von 1-10 stellt auf Platz 1 als schlimmstes Präperat das gute alte Kortison was in Deutschland täglich immernoch bei Entzündungen verschrieben wird.

Platz 1: Pednison oder Kortison

(unfassbar aber wahr und seit 1998 bekannt - mir war das bis 2013 auch neu) 

Zitat: "Kein Arzt, den ich kenne, würde Prednison für mehr als 2 Wochen nehmen wollen. Es funktioniert auf kurze Sicht gut für Dinge wie giftiger Efeu. Die langfristigen Nebenwirkungen dieses Medikaments sind verheerend für den Körper. Wir haben Menschen in Pflegeheimen gesehen, deren Körper durch Prednison völlig zerstört sind. Einige der häufigen Nebenwirkungen, die in der Physician's Desk Reference aufgelistet wurden, lauten wie folgt:

-       - Bluthochdruck

-       - Flüssigkeitsretention

-       - Kaliumverlust

-       - Muskelschwäche

-       - Osteoporose einschließlich Fraktur von langen Knochen und gebrochenen Wirbel

-       - Peptische Ulzera

-       - Intestinale Blutung

-       - Dünne empfindliche Haut einschließlich erhöhte Prellungen

-       - Mondgesicht

-       - Schlechte Wundheilung

-       - Diabetes

-       - Katarakte

-      -  reduzierte Resistenz gegen Infektionen

Dies ist nur eine unvollständige Liste der verheerenden Auswirkungen auf den Körper durch langfristige Verwendung von Cortison und Prednison. Wir haben die Auswirkungen der Langzeitnutzung bei vielen Kunden bei Life Sources gesehen. Sie können Prednison über einen Zeitraum von 3-6 Monaten allmählich abnehmen, wenn Sie die von uns empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Wir schlagen vor, dass Sie am Ende dieser Empfehlung dem Abschnitt "Wie wird die optimale Gesundheit ergänzt?" zu folgen. Es ist nie zu spät. Die meisten Ärzte sind zu beschäftigt und finden es einfacher, Rezepte für Kortison und Prednison einfach zu erneuern. Wir haben Patienten gebeten, ihre Ärzte zu fragen, ob sie Prednison oder Cortison länger als 6 Monate einnehmen würden. Wenn er / sie nicht würde, warum verschreiben sie es ihren Patienten? Scheint uns eine elementare Frage zu sein. Diese Arzneimittel sollten schon vor 25 Jahren oder schon früher verboten worden sein, aber es ist heute gängige Praxis sie weiterhin zu verschreiben." (Zitatende)

Die Alternative zu Kortison und meine Meinung:

Als Alternative und das weiß bei Gott jeder Medizinstudent nach dem 4.Semester werden OPC Präperate, Squalamine, Nahrungsergänzungsmittel (Daily Health Formula), Vitamin B12, Unterschiedliche Aminosäuren, Enzyme und weitere Enzympräperate (wie Immunzyme®) genannt die im Einzelfall vom lokalen Arzt zu bestimmen währen. Je nach Entzündung und Grad bzw. Untersache der Entzündung. Kurzum eine Entgiftung und verschriebene Ernährungsumstellung in Tablettenform. Hiermit haben sie Recht! Allerdings was man dann nimmt sollte wirklich der Arzt finden! Der falsche Gedanke, dass Kortison ja ein körpereigenes Hormon ist und das wir es selbst herstellen und deshalb Zugabe von Kortison nichts ausmachen soll macht mich wahnsinnig. Kortison ist und bleibt ein Notnagel und so sollte es auch immer sein. Das gleiche gilt für Antibiotikum. Man richtet sich durch dauerhafte Einnahme sei es durch Salben oder Spritzen komplett hin! Dies ist bewiesen und wird verschwiegen. Was machen unsere Ärzte? Ja klar, die brauchen die Kunden... sie verschreiben es weiter. Das Motto: "Der kommt ja dann wieder!" Was ist los mit unserer Medizin! Wenn ich mir hier im Forum den Expertenrat dieser was auch immer Onlineärzte durchlese wird mir kotzübel!

 Platz 2:  Methotrexat (MTX) und andere Chemotherapeutika

 (auch dieses Präperat wird gegen Psoriasis und Krebs eingesetzt)

Zitat:  "Chemotherapeutisch" ist ein absolutes Oxymoron! Wie verschreibt man ein Gift, das jede Zelle im Körper tötet, nicht nur Krebszellen, therapeutisches Methotrexat wird wahllos von vielen Rheumatologen und anderen Ärzten zur Behandlung von rheumatoider Arthritis eingesetzt ... zusammen mit Prednison! Dies ist eine tödliche Kombination, besonders wenn sie langfristig verwendet wird. Ein Kollege von mir wurde von einem Kardiologen, Dr. Patrick Fratellone, im Radio interviewt, als er auf einen Anrufer antwortete und sagte: "Niemals Prednison nehmen." Ein weiser Doktor in der Tat. Ärzte können nicht dafür verklagt werden, was im medizinischen Bereich akzeptabel ist. Das Physician's Desk Reference führt die folgenden häufigen Nebenwirkungen von Methotrexat auf:

      - Verursacht fetalen Tod und angeborene Anomalien.

      - Leber- und Nieren-Toxizität.

      - Knochenmarksdepression.

      - Lungenkrankheit, die tödlich sein kann.

      - Reagiert mit NSAIDs, die tödlich sein können.

      - Kann zu Darmblutungen und Geschwürbildung führen.

      - Unterdrückt das Immunsystem.

Methotrexat wirkt durch die Antagonisierung und Hemmung der Resorption von Folsäure, einem essentiellen B-Vitamin! Studien haben gezeigt, dass Folsäure notwendig ist, um den Aufbau von Homocystein in den Arterien des Herzens zu verhindern. Blut-Homocystein-Spiegel sind der beste Indikator für ein Herzinfarktrisiko im Vergleich zu Cholesterin. Wir haben ein Problem mit jeder Begründung die zur Verschreibung von Methotrexat führt, die die Wirkung eines so notwendigen Nährstoffs wie Folsäure blockiert." (Zitatende)

Meine Meinung: Verschreibt Euch ein Arzt MTX will er Euch umbringen oder seine Taschen füllen. Das ist Wahnsinn! V.a. gegen Psoriasis dieses Präperat einzusetzen ist meines Erachtens genau die gleiche Tat wie wenn sich jemand erdreisten würde eine Atombombe einzusetzen um auf eine Mücke zu töten. Als Alternative zu MTX, wer hätte es gedacht wird folgendes vorgeschlagen: OPC Präperate, Squalamine, Immunzyme® und weitere Enzympräperate die ebenfalls im Einzelfall vom Arzt gewählt werden sollten. Ebenfalls Glucosominsulfat mit Chondroitin und ganz stink normales Olivenölblattextrakt. Wo steht die Verhältnismäßigkeit? Meine Meinung: Rheumatiode Artritis, Psoriasis und Krebs sind für die westliche Medizin ein rotes Tuch. Die Ärtze wollen sich nicht mehr in Ihre Patienten eindenken und verschreiben es weiter und weiter um definitiv den Patienten zu behalten und vielleicht sollen wir ja auch nicht alt werden? Rentenkasse ist arm dran. Bin ich hier mit meinen Gedanken allein oder was denkt ihr?

 Platz 3: Coumadin oder Warfarin (Blutverdünner)

 Beides sind Rattengifte die zur Prävention von Herzinfarkt und Schlaganfällen verschrieben werden. Spielt hier im Psoriasis Forum keine Rolle weiter auszuführen.

 Platz 4: Cholesterinsenkende Präperate

 Medikamente die zur Gewichtsreduktion verschrieben werden und extreme Risiken mit sich bringen, um an kardiovaskulären Störungen bzw. Herzinfarkt zu sterben.

 Diese sind Statine wie Mevacor, Zocor, Provachol und Lescol. Gallensäuremaskierungsmittel oder -harze wie Colestrid und Questran. Atromid und Lopid welche beide HDL erhöhen und Trigylceride senken. (Nebenwirkung: Krebs)

 Auch hier führe ich nicht weiter aus.

 Platz 5: Prozac gegen Depressionen     

Fluoxetinhydrochlorid macht süchtig und beeinflusst den Serotoninspiegel und hierbei zu unnatürlichen Stimmungsschwankungen und weiteren chronischen Krankheiten. Jährlich wird dieses Medikament 6 Millionen Menschen in den USA verschrieben. Warum nicht gleich Kokain oder Ectasy habe ich mich gefragt?! Ich führe nicht weiter aus.

Platz 6: Ritalin, Cylert, Dexadrine, Adderal gegen ADHS oder anderen Aufmerksamkeitsdefizitsyndromen

Wirken wie Methamphetamine oder Amphetamine - verändern das Verhalten und führen zu irreversiblen Hirn- und Nervenschäden ... was ist hier los... ich führe nicht weiter aus.

Ich denke mir nur gerade... Kortion steht immernoch auf Platz 1 und diese Medikamente stehen auf Platz 6. Wie geht's Euch so? 

Platz 7: Diuretika (Wassertabletten) gegen Nierenprobleme 

Führt zur Harnbildung und Verdopplung der Urinproduktion. Nieren können dadurch ausgeschwemmt werden. Hierzu gehören auch Purine wie Koffein.

Zitat für alle die es interessiert: "Wir glauben, dass Diuretika in Überdosierung, extrem gefährlich sind und die spezifische Ursache von Tausenden von Todesfällen pro Jahr sind. In der Multiple Risk Factor Intervention Trial (MRMIT) wurde 1985 eine große Doppelblindstudie durchgeführt. Männer mit hohem Blutdruck wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt die Standardmedikament Therapie zur Blutdruckkontrolle, während die andere eine aggressive Behandlung erhielt, die den verstärkten Einsatz von Diuretika beinhaltete. In der Diuretika-Gruppe nahm die Sterblichkeitsrate zu, obwohl ihr Blutdruck niedriger war als der der anderen Gruppe. Das Auftreten von Herzrhythmusstörungen war ebenfalls signifikant erhöht. Beides war wahrscheinlich auf den erheblichen Mineralverlust zurückzuführen, der in Ihrem Körper mit der aggressiven Verwendung von Diuretika auftritt. Diuretika bewirken, dass Ihr Körper lebensnotwendiges Magnesium, Kalzium, Kalium, Natrium, Chlorid, Zink und Jod in den Flüssigkeiten, die aus Ihrem Körper ausgeschieden werden, abgibt. Der Verlust dieser Mineralien führte bei Patienten zu Krämpfen in Ihren Herzkranzgefäßen, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen und sogar Herzinfarkt." (Zitatende)

Um diese Post nicht zu lange zu machen: Platz 8 geht an Proscar gegen Prostatakrebs, Platz 9 geht an die Diabetes Medikamente DiaBeta, GluControl, Micronase und Tollinase, Platz 10 geht an Arthritis Medikamente - Motrin (Ibuprofen), Ansaid, Clinoril, Vicodin, Celebrex and Naproxen, Platz 11 an Grippemedikamente die selbst dosiert werden (z.B. medikamentöse Überdosierung von Aspirin etc.) und Platz 12 an BetaBlocker oder Calcium Kanal Blocker gegen Schmerzen am Herz.

Fazit:

Alle Krankenhäuser, jeder Arzt in ganz Europa die wissen das alles und dann wird Naturheilkunde verteufelt und es wird sich auch noch erdreistet in Frage zu stellen, ob pflanzliche Mittel nicht schädlich sein könnten! (?!) Es wird weiter verschrieben, den Leuten wird Angst gemacht und nach Ernährung wird nicht gefragt, genauer hingesehen wird ja auch nicht und verschrieben wird, was seit Jahren zu massenhaft Todesfällen führt.

An alle die Kortison nehmen, da sie denken sie müssen es und es führt kein Weg vorbei. Fragt Euch doch ersthaft mal was Ihr da tut!? Für alle die sich mit MTX behandeln lassen, fragt Euch doch ersthaft mal wie lange Ihr denn noch leiden wollt?! Oder was möchtet Ihr? Heilung durch Tod... Scherz bei Seite aber ich sehe das leider so! 

Mehr als diesen Beitrag kann ich nicht schreiben. Fakten sind Fakten und eine Quelle reicht mir hier. Ich habe es ja am eigenen Leib mit Kortison gespürt. Das hat mir gereicht!

Ich kann und will Euch auch nicht beeinflussen. Jeder ist sich selbst am nächsten und weiß was er tut. Vertrauen braucht man allerdings nicht jedem und erst Recht nicht jedem Arzt!

Gruss aus Erlangen, Andy

Bearbeitet ( von loppy)

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Naja, ich war nie der mit dem Blatt vorm Mund (weder in 2010 noch in 2019!) und ich war denke ich immer ein sehr nerviger Patient für jeden Arzt. Ich war aber naiv wie ein Kind nach der Uni und ich glaubte diesen Hautkoryphäen alles. Als ich dann die Nebenwirkungen zu spüren bekommen hatte und wie ein Teufel in die Arztpraxis gegangen bin und dem einen Hautarzt hier in Erlangen verzweifelt mit Tränen im Gesicht, denn da war nur noch Fleisch und plötzlich streute die Pso auf meine Fußsohlen... d.h. laufen war nicht mehr und Tennis war auch nicht mehr. Dann sagt er kalt und salopp: Naja wenn sie meinen setzten sie doch bitte Toctino ab, allerdings gibts jetzt nur einen Weg ... Humira.

Ich hab dann zu ihm gesagt: "Nein es gibt jetzt nur einen Weg und zwar den nach Hause!"

Der wollte keine Diskussion, der war stur wie ein Bock und ja wie kann man sowas nennen "faul" in der Diagnostik. Irgendwo hier im Forum ist noch der Thread wo ich verzweifelt gefragt hatte was ich tun sollte und dann kam der Höhepunkt in der Erlanger Hautklinik. Ignoranz und unheilbar kranker Atopiker... wir haben keine Zeit bzw. "Wie sie möchten keine Kortisonsalbe?"

Mir war dann die Schulmedizin zu viel, nach 8 Ärzten - der Psorisolklinik in Hersbruck, der Erlanger Hautklinik und der MKI im Uniklinikum für eine Woche, wo der Professor nicht mal mehr auf Visite kam, da er ja zum Skifahren musste.

Ich verteufel diese Menschen nicht, aber ich traue denen auch keinen Meter mehr!

hallo, loppy -

bitte schaue mal eben nach auf der letzten Seite - 11.01.2019 -19.33 h -

ich verstehe dich nicht - du rappelst alles weg - aber Hilfsangebote nimmst du nicht an -

ich weiss nicht, was ich noch schreiben soll - es waren inzwischen zwei Angebote von mir, dich hier verständlich zu machen -

ich gebe auf und das tut mir persönlich sehr Leid -

ich meine, es ist wichtig, auch mal Meinungen und Hilfsagebote anzunehmen, was diese Forum betrifft -

merkst du nicht, dass du mit mit deinen kreuz und quer geschriebenen Meinungen niemanden erfasst -

ich meine, du bist einfach unfähig, hier im Forum zu lesen statt nur so Beiträge aus dem Internet hier zu schreiben - also Links oder wie die Dinger heissen meine ich -  ist meine Meinung -

menno, einige Menschen waren hier gesundheitlich so am 'A..... - da gab es einfach nur die Alternative zu Biologigs -  ich war auch dabei - und es  ist schön, dass sich darauf reimt - fast erscheinungsfrei -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Bearbeitet ( von Bibi)

…...alles Fake? Die Zahl der Therapien bei Krebs steigt ständig und auch die Überlebensrate. Wie kann man dann die Leute hier so verunsichern? Leider steigen bei Jüngeren die Zahlen der Krebserkranken, dass finde ich schlimm. Es geht auch ohne Chemotherapie, hab ich am eigenen Leibe erfahren und das war keine Bagatelle. Also was sollen diese "Allgemeinplätze"? Ach bei Aids steigt die Überlebenschance Dank neuer Therapien. Einige leben ein ganz normales Leben. Ich kann verstehen wenn einer die frühere Schulmedizin angreift, gerade die alten Hasen haben einiges erleiden müssen und haben das mit Diabetes und Erblinden (Arsen) oft bezahlen müssen. Wir die danach erkrankt sind haben da mehr Glück und Dank der Aufklärung, auch von der Selbsthilfe, zu mündigen Patienten geworden. Ich lasse mich nicht abkanzeln oder abhandeln, das habe ich nach über 30 Jahren Pso+PsA gelernt. Die Ärzte haben auch dazugelernt und behandeln einen als Co-Therapeuten (wen sonst) und wenn nicht, wechselt man ihn eben.

Was mich persönlich öfter mal ärgert, dass trotz Studien, oft in der USA, dann doch schwerere NW auftreten als die evtt. schon angegeben. Das es dann lange verschleiert wird, für mich ein Skandal.

Gruß Lupinchen

@loppy

dass so etwas nicht toll ist kann ich mir denken. Deshalb kann man aber doch nicht alle als faule Säcke bezeichnen. Meinst du denn wirklich, dass du der einzige Mensch bist, der Pech mit Ärzten hat(te).          Nimm dir doch einfach einmal den Spruch bzw. das Lied: Die Gedanken sind frei zu Herzen.

@Bibi

ich habe bestimmt nicht auf einen Kommentar von dir gewartet. Kommt doch eh nichts brauchbares:tw_glasses:

Gruß Anne

@Tenorsaxofon Nix für ungut, aber du musst nicht immer gegen Bibi keilen. Solche Unfreundlichkeiten verstimmen auch andere Nutzer, und das ist unnötig. Kennst du schon die Ignorierfunktion für Nutzer, die einen zu sehr nerven? Geh weiter oben in einem Beitrag von Bibi auf ihren Namen, lass die Maus einen Moment drauf stehen, wähle dann in dem kleinen Menü, das sich auftut, "Benutzer ignorieren" => Blutdruck runter.

vor 2 Stunden schrieb Claudia:

@Tenorsaxofon Nix für ungut, aber du musst nicht immer gegen Bibi keilen. Solche Unfreundlichkeiten verstimmen auch andere Nutzer, und das ist unnötig. Kennst du schon die Ignorierfunktion für Nutzer, die einen zu sehr nerven? Geh weiter oben in einem Beitrag von Bibi auf ihren Namen, lass die Maus einen Moment drauf stehen, wähle dann in dem kleinen Menü, das sich auftut, "Benutzer ignorieren" => Blutdruck runter.

von mir wäre gar nichts mehr gekommen, aber Bibi hat mal wieder bewertet, beschwert sich aber über mich.

Am 11.1.2019 um 15:14 schrieb Matjes:

Hallo pso-life, 

mit den Möglichkeiten ausschöpfen ist das so eine Sache, erst recht mit zusätzlich PSA

Ich denke, wenn ich früher die Möglichkeit gehabt hätte, ein Biologic zu bekommen, wären meine Gelenke    heute nicht so kaputt. 

Meine beiden Füße sind fast steif im Vorderfuß und meinen Händen kann man es ansehen, wie angegriffen sie sind. 

Als ich 2003 Humira bekam, habe ich vorher 3 Monate im Rollstuhl gesessen , es ging nichts mehr . 

Ich konnte vor Schmerzen noch nicht einmal mehr essen, habe zuletzt  47kg gewogen.

Glaub mir, das wünsche ich nicht meinem schlimmsten Feind. 

Nun zu den alternativen Methoden, ich hab sie alle durch, habe nach jedem Strohhalm gegriffen, habe mich zur Akupunktur "geschleppt" , bis ich selbst da nicht mehr hinkam. 

Für mich war Humira die Rettung schlechthin, es gab mir schon nach der 2. Spritze ( damals gab es nicht 2 auf einmal) mein Leben zurück. 

Glaub mir, ich bin auch nicht dafür, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, aber wenn es für jemanden nötig ist , sollte er die Möglichkeit haben, ein wirksames Medikament zu bekommen und nicht lange rumwurschteln müssen . 

Und ich sehe das so, wenn sich jemand hier anmeldet und nach Hilfe sucht, hat er sehr oft schon alle -alternativen- Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. jede Menge an Salben etc. durch und wünscht sich einfach nur, das ihm endlich geholfen wird.

Und das Biologics keine ( im übertragenen Sinn) Smarties sind , sollte wohl jedem klar sein. 

Ich wünsche mir, das hier fair diskutiert wird und nicht immer nur stur auf einer Meinung beharrt wird. 

In meinem Bekanntenkreis gibt es einige , die auf Globulis schwören und nur weil sie mir nicht geholfen haben, sage ich ihnen nicht, das sie es bleiben lassen sollen. 

Wozu ich natürlich auch kein Recht habe.;)

Ich mußte das jetzt einfach mal loswerden , und ich bin dankbar, das es Biologics gibt.

Hallo Matjes,

vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Es tut mir leid, dass dich die Pso so erwischt hat. Umso mehr freut es mich, dass du mit den Biologics einen Weg zurück in ein  „normales“ Leben gefunden hast. 

Im Leben nicht würde ich Patienten wie dir diese Medikamente absprechen oder schlecht reden. Ganz im Gegenteil, genau dafür sind sie doch da! 

Ich glaube aber nicht, dass die vielen, die sich hier anmelden, schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, ganz im Gegenteil. Ich glaube, die breite Masse bekommt eine Diagnose vom Arzt, hört, dass die Krankheit nicht heilbar ist, geht nach Hause und sucht im Netz nach anderen Möglichkeiten. So macht man das nämlich heutzutage als mündiger Patient. Und wenn man dann auf das Forum stößt, und es voll von Threads ist, die die Biologics „anpreisen“ und schnellere Besserung versprechen, geht man als normaler Mensch immer den Weg des geringsten Widerstands und versucht auch schnelle Besserung zu erlangen. Ohne erstmal sein eigenes Handeln in Frage zustellen, wie z. B. die Ernährung, Stress, Alkohol- und Zigarettenkonsm, usw. Und vielleicht greift man dann in jungen Jahren schon zu Medikamenten, die es vielleicht (noch) nicht gebraucht hätte...

Deswegen finde ich es wichtig, dass diese Diskussion statt findet und beide Seiten ihre Plattform haben. 

Ich hatte vorletztes Jahr das erste mal seit Ausbruch der Pso wieder einen starken Schub, weshalb ich im Forum gelandet bin. Ich war beim Hautarzt, hab Tomesa bekommen und irgendwann hat meine Hüfte zu schmerzen begonnen und ich hatte Tüpfelnägel. Ich war natürlich sofort in Panik und bin zum Orthopäden, der konnte aber nichts feststellen und verwies mich an einen Rheumathologen, wo ich erst 6 Monate später einen Termin bekommen habe. Die Hautärztin wollte mir dann einfach so MTX verschreiben, hat mich zum Lungenröntgen geschickt und beim nächsten Termin sah ich sie gar nicht mehr, sondern die MFA wollte mir zeigen, wie ich mit dem Pen umgehen muss. Heute bin ich heilfroh, dass ich damals aufgestanden und gegangen bin. Den Termin beim Rheumathologen hab ich auch nicht wahrgenommen, weil ich aktuell keine Beschwerden mehr habe, nachdem ich mit Kurkuma-Kapsen angefangen habe. Natürlich kann es sein, dass ich es in ein paar Jahren bereue, weil ich jetzt noch nicht abschätzen kann, welche Spätfolgen das hat. Andererseits bin ich froh, dass ich jetzt (hoffentlich) noch ein paar Jahre ohne diese Hammermedikamente und die ganzen Nebenwirkungen auskomme und mein Leben genießen kann!

Viele Grüße und alles Gute für dich!

Pso

Bearbeitet ( von pso-life)
Tippfehler

vor 4 Stunden schrieb pso-life:

Ich glaube aber nicht, dass die vielen, die sich hier anmelden, schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben …

Ich hätte dir gerne mehrere "+" für Deine Meinung (Beitrag) gegeben!

Ich selbst hatte in den letzten 7 Jahren nur 2 kleine Stellen, die nach 8 Tagen wieder verschwunden waren mit meiner UVB-Lampe. >  In anderer Sache (wegen Sturz mit dem Fahrrad) war ich bei einem (2 in einer Praxis) Hautarzt; 5 Sekunden angesehen und Cortison-Salbe verschrieben; fertig - die liegt noch bei mir rum. - Nicht, dass mich jemand falsch versteht, die Medikamente sind in gewissen Situationen (Krankheiten) notwendig (leider werden zu früh, zu viele genommen > ohne die chemischen Auswirkungen zu verstehen). - Auch bei meiner Leistenbruch OP im Okt. 2018 habe ich die 3 Medikamente (die nur vorsichtshalber verordnet wurden) verweigert zu nehmen (hat der Arzt nach einem Gespräch eingesehen).

LG Richard-Paul

Am 12.1.2019 um 19:50 schrieb Tenorsaxofon:

von mir wäre gar nichts mehr gekommen, aber Bibi hat mal wieder bewertet, beschwert sich aber über mich.

es darf ja erlaubt sein, dass man auf eine solche unfudierte Aussage deinerseits reagiert -

ich habe dich selten bewertet, habe das Gespräch gesucht - und zack, waren die Bewertungen deinerseits da auf etliche Einträge meinerseits - bis zu konfus -

ich bin ein Mensch, der oft sehr vorsichtig seine Meinung schreibt - ich versuche hier zu helfen -

und bei wem, wo oder wie habe ich mich über dich beschwert - hääää -

das habe ich nicht gemacht, ich hacke niemals hinterrücks herum -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

Jeder muss für sich selber entscheiden wann er mit was beginnt und natürlich die Folgen, falls es falsch war, ertragen. Ich bin froh das man als jemand mit Pso/PsA nicht mehr alles ertragen muss, oder erstmal nehmen muss. Ob ich eine Kortisonsalbe, zumal als einzige schnelle Alternative, nehme oder nicht, steht mir frei und das ist gut so. Ein kurzfristiger Kortisonstoß hat mir oft große Erleichterung gebracht, hätte ich früher immer abgelehnt. Ich überlege auch lange und schleiche um ein neues Biologica  erstmal herum bevor ich es spritze. Bin eben Allergiker da ist es immer ein Risiko. Kopfsache.....ich denke hier wissen einige was ich meine. Ich bin, ob im Krankenhaus oder in einer Praxis, ein kritischer mitdenkender Mensch, dass war immer schon so. Ich.....habe diese Erkrankung und niemand hat das Recht mir etwas aufzuzwingen, gelingt eh nicht. Ich habe das Gefühl, und es ist wirklich nur ein Gefühl, dass Ärzte heutzutage schneller zu einem Biologika oder MTX greifen. Dann ist man den Patienten erstmal los. Ich bin, wie einige andere auch, in einer Uni-Klinik ambulant in Behandlung, kann ich nur empfehlen, denn die sind offen für vieles, immer auf dem neuesten Stand und beziehen einen mit ein. Solche Ärzte hatte ich in Hamburg auch, hier in Franken eher weniger, mit Ausnahmen wie meine neue Hautärztin. 

Gruß Lupinchen

Bearbeitet ( von Lupinchen)

Am 13.1.2019 um 11:11 schrieb pso-life:

 

 

Ich glaube aber nicht, dass die vielen, die sich hier anmelden, schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben,

 

 

 

weil ich aktuell keine Beschwerden mehr habe, nachdem ich mit Kurkuma-Kapsen angefangen habe.

 

 

hallo, ich habe noch nicht alles ausgeschöpft und freue mich gerade über die empfehlung mit den kurkumakapseln.

 

ich habe vor jahren mal welche präventiv eingenommen.

gibt es darüber noch mehr infos von dir ?

 

danke

mfg mückenstich

hallo, mückenstich -

gib' doch mal oben rechts in der Suchfunktion Kurkuma ein - dort bekommst du ganz viele Berichte zum Lesen -

ich hoffe, ich konnte ein klein wenig helfen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Bearbeitet ( von Bibi)

vor 5 Stunden schrieb mückenstich:

gibt es darüber noch mehr infos von dir ?

Hallo Mückenstich,

hier wurde das Thema ausführlich diskutiert: https://www.psoriasis-netz.de/community/topic/20206-heilmittel-entdeckt-curcumin/

Viel Spass beim Durchlesen!

Wenn du Fragen hast, gerne in dem Kurkuma-Thread. 

Liebe Grüße

  • 2 Wochen später...
  • Ersteller

Zum Thema Krebs (nochmal) aus dem Zentrum der Gesundheit: (den Link hatte ich damals vergessen)

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/aprikosenkerne-gegen-krebs-ia.html

http://www.radfahren-gegen-krebs.de/chemotherapie-giftkur-ohne-nutzen-und-krebs/

Hier nur ein Zitat und ich kenne sogar diesen Mann ... ich habe auf gleicher Stockwerkshöhe gegenüber von ihm im ZMBH gearbeitet:

" Prof. Abel vom Krebsforschungszentrum Heidelberg vertrat gar die Meinung, dass Patienten ohne Chemotherapie bessere Überlebenschancen hätten."

Hier die Stellungnahme von Herrn Horst Seehofer:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=35&v=DCy1D1HGeeA

 

Bearbeitet ( von loppy)

  • Ersteller

Und hier mal eine Aussage eines "weiteren Radiologen":

https://www.youtube.com/watch?v=x5OZVu0LJkI

 

vor 7 Stunden schrieb loppy:

Zentrum der Gesundheit:

"Gezielt platzierte Produktverweise im Text und „Produkt-Tipps“ am Seitenrand, obwohl der Name der Internetseite „Zentrum der Gesundheit“ die Erwartung eines unabhängigen Gesundheitsportals weckt." ( Verbraucherzentrale Hamburg)

wer sich naeher informieren will: https://www.psiram.com/de/index.php/Gesellschaft_für_Ernährungsheilkunde#Pseudomedizin

vor 7 Stunden schrieb loppy:

https://www.youtube.com/watch?v=x5OZVu0LJkI

"Welt im Wandel TV"  ist eng mit dem "Alpenparlament.TV" verbandelt (Zitat: "WeltenWandel.TV - ... Internet-TV der ehem. Alpenparlament.TV ..."

Laut der Zeitung "Der Bund" vertritt diese Gruppe "«antisemitische, rassistische und esoterische Verschwörungstheorien».... laut der Neuen Zürcher Zeitung alternativmedizinische Heilmittel, darunter ein «Therapiegerät», das Hepatitis, Tuberkulose, Syphilis und Malaria innerhalb von Minuten heilen können soll." (https://de.wikipedia.org/wiki/Alpenparlament)

Eine sehr häufig verwendete Strategie dieser "Alternativ-Seiten" ist der häufige Namenswechsel, der Betrieb etlicher Plattformen mit gleichen Inhalten, aber unter anderen Namen, ungenaue oder fehlende Quellenangabe, unüberprüfbare "Statistiken", Berufung auf obskure "Experten" und Rosinenpickerei bei der Wissenschaft. Ergebnisse die in den Kram passen werden benutzt, die nicht passen, weggelassen.

Solche Seiten sind weder objektiv, noch sind ihre Informationen vertrauenswürdig. Die unterste Schublade des Internets - Geschäftemacherei auf Kosten von kranken Menschen.

 

 

Seehofer? echt? :lol:

 

 

Leider sterben immer noch viele  Menschen nicht an den Folgen ihrer Krankheit, sondern an den Behandlungen. Nur was ist da oft die Alternative?, denn helfen tun sie ja manchmal auch. Sicher kommt dann oft ein Mangel an Information des Behandlers dazu. Man sollte sich immer eine zweite Meinung einholen und einen Arzt suchen der einen mit einbezieht. Auch ein Lance Armstrong hat es nicht allein durch Fahrradfahren geschafft. Wie sich dann noch die Dopingmittel dazu verhalten?

Der Hype über die ach so wirksamen Lebensmittel usw. (z.B. Brokoli) nerven mich schon lange. Sicher haben Vitamine und gesunde Ernährung ihren Stellenwert, aber eben nicht allein.

Gruß Lupinchen, die sich jetzt mal gegen ihren Winterblues VitaminD3 Tropfen bestellt. Es liegt allerdings auch ein Mangel vor, laut Laborwerten.

Bearbeitet ( von Lupinchen)

  • Ersteller

Ach Sia, ich war auch mal wie Du... hinterfrage doch mal in Lehrstühlen die Motivation von Forschungen an Proteinepitopen.

Gehe mal ganz banale Wege und höre Dir die "Vision" oder die "Thesis" der Professoren an. Interessant wird es bei heißen Projekten. Interssant war bei mir die Frage nach dem Einsatz und dem Absatz von Wachstumshormonen. Will Dich aber gar nicht langweilen.

Natürlich wird gegen jene die gegen Systeme schiessen, v.a. die weitaus "mächtiger" sind, sofort mit roten Alarmglocken zurückgeschossen. Deshalb ich glaube nichts mehr was ich nicht sehe. Oder wenn hier einer Aufstehen würde und mir sagen würde ... wow so in dieser Kombination an Biologicals ... na so habe es ich geschafft, dann oh mein Gott ... ich würde dann mir das Ganze mal in der Theorie und Praxis gerne mal ansehen!

Wieviele haben es denn geschafft oder wieviele haben nur eine "andere Lebensqualität" erhalten?

Ich glaube der junge Horst Seehofer hat als Gesundheitsminister gekämpft. Ich wundere mich nicht, dass er aus dieser Position ging. Und schau auf diesen Posten mal in die jüngste Vergangenheit und diese Frau die man dann findet, hat jetzt welchen Job?

Die Wahrheit liegt hier dort wo man sie sehen mag!

Überlege doch einfach mal was solche Ärzte für Motivationen haben. Bestimmt nicht Buch verkaufen, oder?

Bearbeitet ( von loppy)

  • Ersteller

Weisst Du was ich halt nicht verstehe sia sind solche "signifikanten Eingriffe" der Politik in die nennen wir sie doch alternative Medizin.

Ich greife hier einfach mal das Beispiel des Amygdalins (Laetril). Von diesem "Gefahrstoff" weiss ich mittlerweile, dass ohne ihn ein gewisser Mensch in meinem Bekanntenkreis nicht mehr leben würde und da sind meine Freunde und ich uns ziemlich sicher.

Was ich hier nicht verstehe sind erstmal die unfassbar starken Versuche der US Regierung im Jahre 1977 herauszufinden, wo in der Welt denn dieser Gefahrstoff gehandelt wird und ob damit Heilungsaussichten gegen z.B. Krebs beworben werden. Hier wurde an alle US Staatssekretäre der jeweiligen Länder (fast allen ... inkl. Neu-Guinea !!) extra eine Aufforderung erteilt, um sofort zu reagieren, falls das so wäre.

Wen das interessiert der folge diesem Link:

https://wikileaks.org/plusd/?qproject[]=ps&qproject[]=cc&qproject[]=fp&qproject[]=ee&qproject[]=cg&q=LAETRILE#result

Speziell interessant ist die Antwort ihres Botschafters aus Genf:

LAETRILE (AMYGDALIN) IS NOT SOLD ON SWISS MARKET. INTER- CANTONAL OFFICE FOR CONTROL OF MEDICINES INFORMED EMBASSY THAT IT HAS NO RECORD OF ANY REQUEST TO MARKET THIS DRUG HERE AND WOULD NOT PERMIT ITS SALE AS "CURE" FOR CANCER. NO DRUG MAY BE SOLD IN SWITZERLAND WITHOUT TESTING, APPROVAL AND REGISTRATION BY IOCM. IN CASE OF US PRODUCTS, IOCM RELIES LARGELY ON FDA FINDINGS AND RECOMMENDATIONS. DAVIS

Nach dieser weltweiter Erkundung der Fakten, wurde Laetril von der FDA offiziell verboten und es wurde sogar eine Gefahrstoffverordnung hinzugefügt. Danach wurden alle praktizierenden Naturheilkundler entweder angeklagt oder gewaltig verklagt.

Wesentlich später findet man so ab 2001 plötzlich Gerichtsprozesse und ab 2007-2008 Urteile gegen deutsche Apotheken die diesen Gefahrstoff herstellten.

Hierbei ist ein Urteil sehr interessant, so finde ich zumindest, wo sich eine Apotheke sehr kostspielig und wirklich ganz gewaltig wehrte:

Wir blicken nach Niedersachen und finden...

http://www.nebel.cc/OVG_Niedersachsen_AZ_11_LB_350_05.pdf

Da versteht man schon mal wieder nur Bahnhof, aber plötzlich ist der Gefahrstoff kein Gefahrstoff mehr. Die damalige Entscheidung wird angezweifelt. Vielleicht waren die Proben von damals verunreinigt? Der Gutachter kann nicht sagen, ob hier eine Wirksamkeit oder keine Wirksamkeit feststellbar ist. Das müsste ja erst untersucht werden, gestorben ist daran keiner!

Mir verging die Lust am Gerichtsurteil lesen, als ich es las!

Was ist dessen Aussage denn eigentlich gewesen? Kurzum:

Zitat: "Offiziell gilt Amygdalin als giftig. Es steht deswegen auf der Liste der bedenklichen Rezepturarzneimittel der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker. Begründet wird das mit einer Literaturangabe aus dem Jahre 1978. Allerdings stellte 2008 das Oberlandesgericht Niedersachsen fest, dass das hochreine Amygdalin völlig ungiftig sei und erlaubte der Flora-Apotheke in Hannover die Herstellung. Der Gutachter des Gerichtes, ein hochrenommierter Toxikologe, zerlegte die Argumentation der Arzneimittelkommission und der entsprechenden Gesundheitsbehörde (BFarm) vollständig und bezeichnete sie als "ungewöhnlich einseitig und lückenhaft". [Zitatende]

Zur Erklärung was Laetril ist:

Zitat:

"Der Wirkstoff Mandelonitril-Diglukonat hat mindestens drei verschiedene Bezeichnungen:

  • Vitamin B17 (i)
  • Amygdalin oder
  • Laetril (ii).

Diese Substanz kommt natürlicherweise in bitteren Mandeln oder Aprikosenkernen vor. Das Molekül enthält zwei Traubenzuckermoleküle, die über ein Zwischenmolekül an Blausäure gebunden sind. Das Amygdalinmolekül ist sehr stabil und unter normalen Umständen vollkommen ungiftig. Wie Amygdalin wirkt ist nicht vollständig geklärt. Diese Theorie erscheint zumindest plausibel: Die Enzyme der Krebszellen zerschneiden das Amygdalin - die Blausäure wird frei. Krebszellen haben unter anderem die Eigenschaft, dass sie in andere Zellen einwachsen und diese zerstören. Dazu dauen sie das umliegende Gewebe durch Enzyme an. Enzyme sind wie kleine Scheren, die z.B. Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrate auseinander spalten. Die so genannten Glukogenasen sind zuckerspaltenden Enzyme und kommen in Krebszellen in wesentlich höheren Konzentrationen als im gesunden Gewebe vor. Die Glukogenase spaltet nun die Zuckermoleküle vom Amygdalin oder Vitamin B17 ab und setzt dadurch die Blausäure frei. Diese ist nun ein extrem starkes Zellgift und blockiert die Verbrennung der Kohlenhydrate in der Krebszelle. Während gesunde Zellen Blausäure relativ gut entgiften können, haben Krebszellen überwiegend diese Möglichkeiten nicht und gehen zugrunde. Allerdings gilt auch hier, wie für alle Wirkstoffe in der Biologischen Krebsmedizin, dass aufgrund der Nicht-Patentierbarkeit wenige Studien zu Amygdalin vorliegen. Erfreulicherweise untersuchte 2013 Prof. Roman Blaheta von der Goethe-Universität Frankfurt Amygdalin und seine Wirkung auf Tumorzellen. Er beobachtete ein signifikant reduziertes Tumorwachstum unter Amygdalin. Die Studie wurde übrigens von einer privaten Stiftung finanziert. Offensichtlich besteht kein besonders großes öffentliches Interesse an der Erforschung natürlicher, krebshemmender Mittel.

Eine Übersichtsarbeit über alle verfügbaren klinischen Daten zu Amygdalin wurde 2007 von Milazzo et. al. veröffentlicht. Von 368 Krebspatienten kam es immerhin bei 12,5% zu einem teilweisen oder vollständigen Tumorrückgang, bei 6,8% schritt die Krankheit nicht mehr fort und bei weiteren 22,9% besserte sich die Symptomatik der Patienten." [Zitatende]

-> Und das ist unfassbar... 3% Überlebenschance nach Chemotherapie - ok in Ihren "offiziellen" Studien ja 50%, 30% oder vielleicht 20%, aber keine weiteren Studien an einem Naturprodukt?

Und jetzt überlege Dir, warum ich an der Schulmedizin zweifel @sia

Bearbeitet ( von loppy)

  • 4 Monate später...
  • Ersteller

Und auch hier kam von @sia nie wieder eine Antwort .... das meine ich mit "Engstirnigkeit" oder "fehlendem Glauben" im anderen Thread. ? Echt schade...

vor 7 Stunden schrieb loppy:

Und auch hier kam von @sia nie wieder eine Antwort .... das meine ich mit "Engstirnigkeit" oder "fehlendem Glauben" im anderen Thread. ? Echt schade...

Wird hier versucht ein wenig nach zu treten? ?

von Sven Böttcher aus: http://www.erzähler.net/wp-content/uploads/2013/12/MSfAn_V3C2.pdf 26)

"Helfen „Internet-Foren“?

Kommt drauf an. „Erfahrene“ MSler finden in Internet-Foren möglicherweise Trost und geben ihre Erfahrungen ehrenamtlich an frisch Erkrankte weiter. Allerdings sollten Sie (mit Ihrer frischen Diagnose) sich klar machen, wer sich in diesen Foren aufhält –und wer nicht. Es fällt uns generell schwer zu sehen, was nicht da ist, und das sind im Fall der Foren: Gesunde. Also Menschen, die einen „milden“ MS-Verlauf haben oder nur einen Schub hatten und danach irgendwas richtig gemacht haben. Oder „Glück“ hatten. Als frisch Erkrankte suchen wir natürlich nach genau diesen Fällen und gehen, verständlicherweise naiv, davon aus, auch von denen müssten sich welche regelmäßig in den Foren aufhalten. Dieser Trugschluss ist gefährlich, denn natürlich tun die Gesunden genau das nicht. Wer mit seiner MS keine Probleme hat, tut alles mögliche –nur hält er oder sie sich garantiert nie wieder in einem MS-Forum auf. Wozu auch? Als ich 2006 in einem Forum um Ratschläge von „Ernährungsexperten“ fragte, fiel die Reaktion energisch aus. Einer der „Admins“, ein Mann mit 30 Jahren Erfahrung, erfolglos basistherapiegestählt, seit langer Zeit im Rollstuhl, erklärte mir und den Mitlesern brüsk, Ernährungsumstellungen seien nachweislich sinnlos, ich solle keine Fragen stellen, die nutzlos Mut machen und im übrigen endlich meine Basistherapie beginnen, denn das sei sowieso das einzige, was man machen könne. Als ich erwiderte, ich suche lediglich nach Leuten, die mit Ernährungsumstellungen Erfolg hatten, drohte mir der zuständige Admin mit sofortigem Rausschmiss (weil ich mich angeblich selbst als „Ernährungsexperte“ ausgegeben hatte). Bitten anderer User um Mäßigung und Sachlichkeit prallten am Admin ab, denn er wusste sich ja „im Recht“, der Ton wurde umgehend schärfer, die Betreiber des Forums (erfahren, basistherapiebehandelt, sehr krank) schlossen sich der Haltung des Admin an. Ich fand das damals noch verwunderlich, allerdings war ́s mir auch ziemlich wurscht, denn inzwischen hatten sich 4 tatsächliche „Experten“ per privater Nachricht an mich gewandt und waren gern bereit, sich in Sachen Ernährung auszutauschen. Aber nicht im Forum. Sie hatten die gleichen Erfahrungen gemacht wie ich. Eine der 4 war tatsächlich Ernährungswissenschaftlerin und hat mir sehr geholfen, die anderen 3 waren –wie ich –frisch diagnostiziert und auf der gleichen Spur wie ich. Alle 3 zogen sich mehr und mehr aus dem Forum zurück, mangels Beschwerden, zu zwei der drei habe ich heute, fast 10 Jahre danach, noch Kontakt, beide sind sehr stabil (einer mit Copaxone, der andere, wie ich, ohne Chemie). Nummer 4 ist schlicht gesund und komplett ausgestiegen. Wer von seiner MS nichts mehr merkt, hat auch keine Lust mehr, sich mit ihr zu beschäftigen. Sprich: Lesen Sie ruhig in Foren mit. Aber bedenken Sie, wen Sie da eben nicht erleben: Menschen, die einen erfolgreichen Weg im Umgang mit ihrer MS gefunden haben. Also genau die Leute, mit denen Sie sich gern austauschen würden, um zu fragen: „Was ist dein Geheimnis?“ Diese Leute, diese positiven Exemplare, die Sie so dringend brauchen, finden Sie weder beim Arzt noch im Internet-Forum. Leider. (Aber mit etwas Glück finden diese positiven Exemplare und wir auch über diesen Text zusammen und können in kommenden „Auflagen“ den Anhang um aufschlussreiche Stabilisierungs-und Heilungsberichte erweitern."

Sven Böttcher hat eine schwere MS mit Nahrungsumstellung in Stillstand gebracht.

Wer sich dafür interessiert:

https://www.youtube.com/watch?v=DTvC6PSXVT8

Nach meiner Erfahrung kann man MS hier durch Psoriasis ersetzen und dann erklärt sich vieles, was ich mich immer fragte, wieso das hier so abläuft, wenn jemand über Erfolge mit Ernährungstherapie und/oder anderen Alternativen spricht. Ich habe hier auch einige Menschen gefunden, mit denen ich mich sehr hilfreich inzwischen per PN austausche, um der destruktiven Reaktion einiger Altuser zu entgehen. Trotzdem ist es vielleicht für den/die eineN oder andereN Suchenden schön, mal zwischendurch Beiträge wie die von @loppy, @kitti1962, @Arno Nühm, @Blubb76 und anderen hier zu lesen.

JedeR kann sich dann ja selbst entscheiden, welchen Weg er wählt.

  • Beliebte Beiträge
vor 1 Stunde schrieb Poenia:

Ich habe hier auch einige Menschen gefunden, mit denen ich mich sehr hilfreich inzwischen per PN austausche, um der destruktiven Reaktion einiger Altuser zu entgehen. 

JedeR kann sich dann ja selbst entscheiden, welchen Weg er wählt.

Klar, beim Austausch per PN gibt es ja auch keine Fragen, keine Einordnung, keine Widerrede. Da kann man so schön seine eigene Meinung weiter festigen. Der eine bleibt eben in seiner Blase, der andere interessiert sich noch für andere Meinungen und Argumente. ?‍♀️

Ja, wer dank welcher Therapie auch immer "gesund" geworden ist, berichtet davon eher selten in Foren, so ist das Leben. Und es sei jedem gegönnt, dass er fortan besseres zu tun hat :) Dir geht es dank Ernährungsumstellung besser, anderen dank Medikamenten. Gut, dass du davon auch hier berichtest – und gut, dass die anderen das gleiche tun.

Das hier ist eine Community, eine Gemeinschaft. Irgendwie wie in einer WG – da geht man doch auch nicht wortlos aneinander vorbei (im besten Falle). Da interessiert man sich füreinander, da fragt man nach Erfahrungen, berichtet seine eigenen, diskutiert auch mal heftiger. Das heißt nicht, dass man mit allen einer Meinung ist. Aber am Ende bewohnt man immer noch die gleiche WG.

  • Ersteller

Absolut richtig Claudia - ich befasse mich nur trotzdem noch mit der Schulmedizin und finde es auch toll wenn sie Menschen helfen. Nur manche Pharmariesen und die Machenschaften der Vermarktung ihrer patentierten Immunsysteminhibitoren oder -blocker sollte so finde ich überdacht werden. Der Einfluss der Pharmaindustrie auf die Politik halt auch und leider ... ist vielleicht etwas hart das so zu sagen hat mich die Forschung im BZH, DKFZ und ZMBH ohne dass ich in dem Gebiet schlecht war dann am Ende doch moralisch sehr mitgenommen. 

Da gab es einen Biochemiker der nannte sich Prof. Dr. Wieland in Heidelberg - in der ersten Vorlesung im achten Semester “Immunology” beklagte er sich über die fehlende Grundlagenforschung und ... ich muss sagen er hatte so Recht. 

Gut, dass du davon auch hier berichtest – und gut, dass die anderen das gleiche tun.

Hejo, das höre ich ja zum ersten Mal aus den etablierten Kreisen - vielen Dank!

Ansonsten höre ich gerne Einwände, Bedenken, Informationen - allein der Ton ist oft sehr daneben und nicht sehr konstruktiv. Darum geht es. Und darum haben sich doch einige aus der Aktivität zurückgezogen. Ich finde das verständlich und schade. Denn eine WG lebt ja auch von Vielfalt.

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