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Die 12 tödlichsten verschreibungspflichten Medikamente der Welt - Vom Kortison bis zum MTX und weitere

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Hi Ihr,

ich habe heute Zeit und bin allein zu Hause, habe noch Jetlag nach der Rückkehr aus unserem Sommerurlaub aus Indonesien und wollte eigentlich heute nachmittag nur mal kurz meinen Thread hier erweitern, da ich von einer japanischen Familie gehört hatte, wie diese die Psoriasis Ihres 21jährigen Sohnes (Typ: pustolosa) umgegangen ist und habe mit erschrecken den ein oder anderen Thread gelesen in denen es immernoch um Kortison oder MTX oder auch Toctino im Fall von Psoriasis ging. 

Quelle: http://www.life-sources.com/pages/The-12-most-Dangerous-Prescription-Drugs....html

Demnach frage ich mich... was ist in Deutschland seit 2010 passiert... immer noch Sturheit. Ich zitiere jetzt aus dem Thread von der Webseite Lifesources.org und übersetze für jene die nicht Englisch können die aktuellste Liste der tödlichsten verschreibungspflichtigen Medikamente der Welt und deren Vorschlag was man an Stelle dessen nehmen kann (natürlich wollen die auch nur "verkaufen" aber mit Ihrer Liste haben sie mehr als Recht.

Der Artikel beginnt wie folgt:

"In der Washington Post vom April 1998 erschien ein Artikel, in dem es heißt: "106.000 Menschen sterben jedes Jahr in den USA an richtig verordneten Medikamenten. Der Artikel schreibt, dass Herzmedikamente, Blutverdünner und Chemotherapeutika die meisten Todesfälle verursachen. Dies ist eine amerikanische Tragödie und wir hoffen, dass die folgenden Informationen für medizinisches Fachpersonal und andere, die nach Alternativen suchen, von Vorteil sein werden."

Ich lasse in der Liste die Ausführungen von life-sources.com bzgl. der Alternativbehandlung einfach mal weg, da die vorgeschlagene Alternativbehandlung eine Art eigene Werbung ist. Allerdings schreibe ich auf was sie hinauswollen in eigenen Worten.

Ihre Liste von 1-10 stellt auf Platz 1 als schlimmstes Präperat das gute alte Kortison was in Deutschland täglich immernoch bei Entzündungen verschrieben wird.

Platz 1: Pednison oder Kortison

(unfassbar aber wahr und seit 1998 bekannt - mir war das bis 2013 auch neu) 

Zitat: "Kein Arzt, den ich kenne, würde Prednison für mehr als 2 Wochen nehmen wollen. Es funktioniert auf kurze Sicht gut für Dinge wie giftiger Efeu. Die langfristigen Nebenwirkungen dieses Medikaments sind verheerend für den Körper. Wir haben Menschen in Pflegeheimen gesehen, deren Körper durch Prednison völlig zerstört sind. Einige der häufigen Nebenwirkungen, die in der Physician's Desk Reference aufgelistet wurden, lauten wie folgt:

-       - Bluthochdruck

-       - Flüssigkeitsretention

-       - Kaliumverlust

-       - Muskelschwäche

-       - Osteoporose einschließlich Fraktur von langen Knochen und gebrochenen Wirbel

-       - Peptische Ulzera

-       - Intestinale Blutung

-       - Dünne empfindliche Haut einschließlich erhöhte Prellungen

-       - Mondgesicht

-       - Schlechte Wundheilung

-       - Diabetes

-       - Katarakte

-      -  reduzierte Resistenz gegen Infektionen

Dies ist nur eine unvollständige Liste der verheerenden Auswirkungen auf den Körper durch langfristige Verwendung von Cortison und Prednison. Wir haben die Auswirkungen der Langzeitnutzung bei vielen Kunden bei Life Sources gesehen. Sie können Prednison über einen Zeitraum von 3-6 Monaten allmählich abnehmen, wenn Sie die von uns empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Wir schlagen vor, dass Sie am Ende dieser Empfehlung dem Abschnitt "Wie wird die optimale Gesundheit ergänzt?" zu folgen. Es ist nie zu spät. Die meisten Ärzte sind zu beschäftigt und finden es einfacher, Rezepte für Kortison und Prednison einfach zu erneuern. Wir haben Patienten gebeten, ihre Ärzte zu fragen, ob sie Prednison oder Cortison länger als 6 Monate einnehmen würden. Wenn er / sie nicht würde, warum verschreiben sie es ihren Patienten? Scheint uns eine elementare Frage zu sein. Diese Arzneimittel sollten schon vor 25 Jahren oder schon früher verboten worden sein, aber es ist heute gängige Praxis sie weiterhin zu verschreiben." (Zitatende)

Die Alternative zu Kortison und meine Meinung:

Als Alternative und das weiß bei Gott jeder Medizinstudent nach dem 4.Semester werden OPC Präperate, Squalamine, Nahrungsergänzungsmittel (Daily Health Formula), Vitamin B12, Unterschiedliche Aminosäuren, Enzyme und weitere Enzympräperate (wie Immunzyme®) genannt die im Einzelfall vom lokalen Arzt zu bestimmen währen. Je nach Entzündung und Grad bzw. Untersache der Entzündung. Kurzum eine Entgiftung und verschriebene Ernährungsumstellung in Tablettenform. Hiermit haben sie Recht! Allerdings was man dann nimmt sollte wirklich der Arzt finden! Der falsche Gedanke, dass Kortison ja ein körpereigenes Hormon ist und das wir es selbst herstellen und deshalb Zugabe von Kortison nichts ausmachen soll macht mich wahnsinnig. Kortison ist und bleibt ein Notnagel und so sollte es auch immer sein. Das gleiche gilt für Antibiotikum. Man richtet sich durch dauerhafte Einnahme sei es durch Salben oder Spritzen komplett hin! Dies ist bewiesen und wird verschwiegen. Was machen unsere Ärzte? Ja klar, die brauchen die Kunden... sie verschreiben es weiter. Das Motto: "Der kommt ja dann wieder!" Was ist los mit unserer Medizin! Wenn ich mir hier im Forum den Expertenrat dieser was auch immer Onlineärzte durchlese wird mir kotzübel!

 Platz 2:  Methotrexat (MTX) und andere Chemotherapeutika

 (auch dieses Präperat wird gegen Psoriasis und Krebs eingesetzt)

Zitat:  "Chemotherapeutisch" ist ein absolutes Oxymoron! Wie verschreibt man ein Gift, das jede Zelle im Körper tötet, nicht nur Krebszellen, therapeutisches Methotrexat wird wahllos von vielen Rheumatologen und anderen Ärzten zur Behandlung von rheumatoider Arthritis eingesetzt ... zusammen mit Prednison! Dies ist eine tödliche Kombination, besonders wenn sie langfristig verwendet wird. Ein Kollege von mir wurde von einem Kardiologen, Dr. Patrick Fratellone, im Radio interviewt, als er auf einen Anrufer antwortete und sagte: "Niemals Prednison nehmen." Ein weiser Doktor in der Tat. Ärzte können nicht dafür verklagt werden, was im medizinischen Bereich akzeptabel ist. Das Physician's Desk Reference führt die folgenden häufigen Nebenwirkungen von Methotrexat auf:

      - Verursacht fetalen Tod und angeborene Anomalien.

      - Leber- und Nieren-Toxizität.

      - Knochenmarksdepression.

      - Lungenkrankheit, die tödlich sein kann.

      - Reagiert mit NSAIDs, die tödlich sein können.

      - Kann zu Darmblutungen und Geschwürbildung führen.

      - Unterdrückt das Immunsystem.

Methotrexat wirkt durch die Antagonisierung und Hemmung der Resorption von Folsäure, einem essentiellen B-Vitamin! Studien haben gezeigt, dass Folsäure notwendig ist, um den Aufbau von Homocystein in den Arterien des Herzens zu verhindern. Blut-Homocystein-Spiegel sind der beste Indikator für ein Herzinfarktrisiko im Vergleich zu Cholesterin. Wir haben ein Problem mit jeder Begründung die zur Verschreibung von Methotrexat führt, die die Wirkung eines so notwendigen Nährstoffs wie Folsäure blockiert." (Zitatende)

Meine Meinung: Verschreibt Euch ein Arzt MTX will er Euch umbringen oder seine Taschen füllen. Das ist Wahnsinn! V.a. gegen Psoriasis dieses Präperat einzusetzen ist meines Erachtens genau die gleiche Tat wie wenn sich jemand erdreisten würde eine Atombombe einzusetzen um auf eine Mücke zu töten. Als Alternative zu MTX, wer hätte es gedacht wird folgendes vorgeschlagen: OPC Präperate, Squalamine, Immunzyme® und weitere Enzympräperate die ebenfalls im Einzelfall vom Arzt gewählt werden sollten. Ebenfalls Glucosominsulfat mit Chondroitin und ganz stink normales Olivenölblattextrakt. Wo steht die Verhältnismäßigkeit? Meine Meinung: Rheumatiode Artritis, Psoriasis und Krebs sind für die westliche Medizin ein rotes Tuch. Die Ärtze wollen sich nicht mehr in Ihre Patienten eindenken und verschreiben es weiter und weiter um definitiv den Patienten zu behalten und vielleicht sollen wir ja auch nicht alt werden? Rentenkasse ist arm dran. Bin ich hier mit meinen Gedanken allein oder was denkt ihr?

 Platz 3: Coumadin oder Warfarin (Blutverdünner)

 Beides sind Rattengifte die zur Prävention von Herzinfarkt und Schlaganfällen verschrieben werden. Spielt hier im Psoriasis Forum keine Rolle weiter auszuführen.

 Platz 4: Cholesterinsenkende Präperate

 Medikamente die zur Gewichtsreduktion verschrieben werden und extreme Risiken mit sich bringen, um an kardiovaskulären Störungen bzw. Herzinfarkt zu sterben.

 Diese sind Statine wie Mevacor, Zocor, Provachol und Lescol. Gallensäuremaskierungsmittel oder -harze wie Colestrid und Questran. Atromid und Lopid welche beide HDL erhöhen und Trigylceride senken. (Nebenwirkung: Krebs)

 Auch hier führe ich nicht weiter aus.

 Platz 5: Prozac gegen Depressionen     

Fluoxetinhydrochlorid macht süchtig und beeinflusst den Serotoninspiegel und hierbei zu unnatürlichen Stimmungsschwankungen und weiteren chronischen Krankheiten. Jährlich wird dieses Medikament 6 Millionen Menschen in den USA verschrieben. Warum nicht gleich Kokain oder Ectasy habe ich mich gefragt?! Ich führe nicht weiter aus.

Platz 6: Ritalin, Cylert, Dexadrine, Adderal gegen ADHS oder anderen Aufmerksamkeitsdefizitsyndromen

Wirken wie Methamphetamine oder Amphetamine - verändern das Verhalten und führen zu irreversiblen Hirn- und Nervenschäden ... was ist hier los... ich führe nicht weiter aus.

Ich denke mir nur gerade... Kortion steht immernoch auf Platz 1 und diese Medikamente stehen auf Platz 6. Wie geht's Euch so? 

Platz 7: Diuretika (Wassertabletten) gegen Nierenprobleme 

Führt zur Harnbildung und Verdopplung der Urinproduktion. Nieren können dadurch ausgeschwemmt werden. Hierzu gehören auch Purine wie Koffein.

Zitat für alle die es interessiert: "Wir glauben, dass Diuretika in Überdosierung, extrem gefährlich sind und die spezifische Ursache von Tausenden von Todesfällen pro Jahr sind. In der Multiple Risk Factor Intervention Trial (MRMIT) wurde 1985 eine große Doppelblindstudie durchgeführt. Männer mit hohem Blutdruck wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt die Standardmedikament Therapie zur Blutdruckkontrolle, während die andere eine aggressive Behandlung erhielt, die den verstärkten Einsatz von Diuretika beinhaltete. In der Diuretika-Gruppe nahm die Sterblichkeitsrate zu, obwohl ihr Blutdruck niedriger war als der der anderen Gruppe. Das Auftreten von Herzrhythmusstörungen war ebenfalls signifikant erhöht. Beides war wahrscheinlich auf den erheblichen Mineralverlust zurückzuführen, der in Ihrem Körper mit der aggressiven Verwendung von Diuretika auftritt. Diuretika bewirken, dass Ihr Körper lebensnotwendiges Magnesium, Kalzium, Kalium, Natrium, Chlorid, Zink und Jod in den Flüssigkeiten, die aus Ihrem Körper ausgeschieden werden, abgibt. Der Verlust dieser Mineralien führte bei Patienten zu Krämpfen in Ihren Herzkranzgefäßen, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen und sogar Herzinfarkt." (Zitatende)

Um diese Post nicht zu lange zu machen: Platz 8 geht an Proscar gegen Prostatakrebs, Platz 9 geht an die Diabetes Medikamente DiaBeta, GluControl, Micronase und Tollinase, Platz 10 geht an Arthritis Medikamente - Motrin (Ibuprofen), Ansaid, Clinoril, Vicodin, Celebrex and Naproxen, Platz 11 an Grippemedikamente die selbst dosiert werden (z.B. medikamentöse Überdosierung von Aspirin etc.) und Platz 12 an BetaBlocker oder Calcium Kanal Blocker gegen Schmerzen am Herz.

Fazit:

Alle Krankenhäuser, jeder Arzt in ganz Europa die wissen das alles und dann wird Naturheilkunde verteufelt und es wird sich auch noch erdreistet in Frage zu stellen, ob pflanzliche Mittel nicht schädlich sein könnten! (?!) Es wird weiter verschrieben, den Leuten wird Angst gemacht und nach Ernährung wird nicht gefragt, genauer hingesehen wird ja auch nicht und verschrieben wird, was seit Jahren zu massenhaft Todesfällen führt.

An alle die Kortison nehmen, da sie denken sie müssen es und es führt kein Weg vorbei. Fragt Euch doch ersthaft mal was Ihr da tut!? Für alle die sich mit MTX behandeln lassen, fragt Euch doch ersthaft mal wie lange Ihr denn noch leiden wollt?! Oder was möchtet Ihr? Heilung durch Tod... Scherz bei Seite aber ich sehe das leider so! 

Mehr als diesen Beitrag kann ich nicht schreiben. Fakten sind Fakten und eine Quelle reicht mir hier. Ich habe es ja am eigenen Leib mit Kortison gespürt. Das hat mir gereicht!

Ich kann und will Euch auch nicht beeinflussen. Jeder ist sich selbst am nächsten und weiß was er tut. Vertrauen braucht man allerdings nicht jedem und erst Recht nicht jedem Arzt!

Gruss aus Erlangen, Andy

Bearbeitet ( von loppy)

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Ok jetzt reichts aber und @Claudia zu der WHO Geschichte stimme ich Dir zu - es wird in der Zukunft aufgrund dieser Webseite sehr schwierig werden, v.a. für die Menschen die wie wir alle damals mal so eine Diagnose bekommen haben, die erst vielleicht wie bei mir Psoriasis DD. und später dann die Art der Psoriasis bekannt gibt. Die bekommen dann bei vielleicht einer Psoriasis vulgaris in der Blüte noch die Nachricht: "Ich habe eine der schwersten Krankheiten der Welt." Ist man dann noch labil... also ich kenne Menschen, die wären mit einer solchen Botschaft vielleicht sogar Suizidgefährdet. Claudia ich schreibe Dir später noch was ich von der ganzen WHO Geschichte halte.

Und darauf will ich jetzt hinaus und zwar zum Thema Immunsystem und Angst 

allerdings bis ich dahin komme, muss ich erst das Mikrobiom nach weiter erklären und ja ich war stehengeblieben bei:

Immunsystem ist in der Schule bei unserem Mikrobiom - Psoriasis als "Folgeerscheinung" von SIBO (Abk. aus dem Englischen: Small intestine barrier overrun; Deutsch: Bakterielle Überwucherung des menschlichen Dünndarmes)

Um diese Definition bzw. dieses ganz neu postulierte Syndrom zu erklären muss man zuerst wissen, dass SIBO immer mit einem "schlechten Bauchgefühl" startet und was ist eigentlich ein schlechtes Bauchgefühl?

Nach Erkältungen sind Verdauungsprobleme die häufigste Ursache dafür, sich ärztlichen Rat einzuholen. Eine breite Palette von Beschwerden, von einem schwachen Immunsystem bis hin zur Depression und einem chronischen Müdigkeitssyndrom, kann auf eine fehlerhafte Magen-Darm-Funktion zurückzuführen sein. Abgesehen von der Luft, die wir atmen, und dem was unsere Haut über die Umwelt aufnimmt, gelangt alles was uns beeinflusst, durch den Darmtrakt in unseren Körper.

Dünndarm, Dickdarm und Enddarm haben die Kontaktfläche der Größe eines Tennisplatzes. Diese Größe schafft natürlich auch eine hohe Anfälligkeit. Dass die Verdauung optimal funktioniert, ist somit extrem wichtig für Lebensqualität und Gesundheit.

Was im Magen und Darm passiert, ist sehr kompliziert, deshalb kann auch immer viel schiefgehen auf dem Weg von der Nahrungsaufnahme bis zu den Abfallstoffen in Form von Stuhlgang. Außerdem ist der Dickdarm ein lebendes Ökosystem, das viel mehr Bakterien beste Symbiose liefert, wie in keinem anderen Organ

Obwohl Umfragen zeigen, das zwei von drei Menschen kleinere und größere Probleme täglich mit der Verdauung haben, sind sich die wenigsten bewusst, wie das Verdauungssystem wirklich funktioniert und wie wichtig es ist es zu wissen um nicht im Zweifel irgendwann aus dem Nichts schwer zu erkranken.

 

Zum Thema Darm im speziellen passiert (biochemisch) zeige ich hier mal

Microbiota.jpg

Microbiota / Mikrobiom - Gezeigt werden hier Stoffwechselvorgänge und Endprodukte der normalen menschlichen Darmflora beim Eintritt aller erdenklicher Nahrungsmittel

Ohne jetzt detailliert auf alle Bakterien und Stoffwechselvorgänge einzugehen, sieht man allerdings, dass alles doch irgendwie vernetzt ist und dass kausal betrachtet alles immer mit der Nahrung ins Rollen kommt und der Rest läuft nach Ursache -> Wirkungsprinzip.

Die Nahrung sind die grau unterlegten Kästchen an der linken Seite oben (1) mittig, rechts unterhalb der linken Seite (2) rechte Seite oben (3) rechte Seite unten (4).

1. Dietary fiber and mucus carbohydrates =  Ballaststoffe und schleimige Kohlenhydrate

2. Dietary and muscinous sulfate = Diätetische und schleimige Sulfate

3. Dietary protein = Nahrungsproteine

4. Dietary and host phospholipids = Phospholipide des Wirtes und der Nahrung

 

Block a) Als Resorptionsfläche wird die zottige Zellwand (mit ihren Mikrovilli unten gezeigt). Unterhalb der Resorptionsfläche werden die Familien der Mikroben den farbigen Arten im ganzen a) und b) Bildblock gezeigt.

Man achte hier mal auf die braunrote Familie der Firmicutes und ihre Vielseitigkeit der Verstoffwechslung von Nahrung in allen vier möglichen Wegen der Verdauung (im Block a) und ihre klassifizierte Diversität ihrer rRNA Gene (ribosomale Ribonukleinsäuren) aus einer Sammlung von 17 unterschiedlichen menschlichen Stuhlproben (im Block b).

 

Die Unterarten der Bakterienfamilien im Probenvergleich: Die 17 Stuhlproben kamen von 17 Menschen mit unterschiedlichem Alter nebst ethnischer Herkunft

Untereinander das Mikrobiom betrachtet gab es unterschiedlich starke Veränderungen in Ihrem Erbgut:

Firmicuten: 70% Differenz - Bacteroides: 12% Differenz - Actinobacteria - 3% Differenz - Archaea - ca. 0,5% Differenz

Die grüne Familie der Bacteroides sind saccharolytische Buttersäuregärer und proteolytische Fäulnisflora. Die Firmicutes sind diverser und beinhalten ebenfalls saccharolytisch und proteolytische Bakterienarten, allerdings auch Butyratbildner und neben dem wichtigen Energiestoffwechsel der anaeroben Atmung auch mit gewissen Arten der Clostridien fettspaltende Eigenschaften (Lipolyse).

Letztlich die Actinobacteria (die gelbe Gruppe), die sich fast nur mit 5% rRNA Abweichung ähneln, zeigen sich immer einleitend im proteolytischen und saccharolytischen Verdauungsprozess und sind somit fester Bestandteil des Mikrobioms.

Ausnahme: Die lila Gruppe der Archaea als Methanbildner -> ihre Gendiversität innerhalb der 17 verschiedenen Stuhlproben war erstaunlich niedrig mit nur 0,5%.

 

Die kurzkettige Fettsäure Butyrat wird von ausschliesslich Firmicuten gebildet und ist die Hauptenergiequelle der Darmzellen. Daneben steuert Butyrat auch die immunologischen Abwehrkräfte des Darms und beeinflusst verschiedene Stoffwechselwege im ganzen Körper, zum Beispiel in der Leber oder im Gehirn.

Tatsächlich wenn man innerhalb der Firmicuten dann weiter forscht findet man in jüngsten Untersuchungen stellten z.B. Teams um Dr. Marius Vital fest, dass im Durchschnitt über 20 verschiedene Butyrat-bildende Arten im Darm von nur einer Person zu finden sind, die sich Umweltbedingungen gezielt anpassen können.

Jüngste Forschungen zeigten, dass ein Mangel an butyratbildenden Firmicuten mit diversen Volkskrankheiten wie Diabetes, Atherosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Fettleibigkeit in Verbindung stehen.
 

So und als letztes sieht man die Endprodukte der jeweiligen Stoffwechselprozesse in den gestrichelten Kreisen:

Wir finden:

1,2 Propandiol (fördert Wasser-in-Öl Emulsionen - verbessert Resorptionen - konserviert - stark hygroskopisch), Succinate (Salze und Ester der Bernsteinsäure - Stoffwechselintermediat - biologisch abbaubar mit Methan - Lösungsmittel),

Acetate (Salze und Ester der Essigsäure - Stoffwechselintermediat - Basis seltener sekundärer Mineralien) , Laktate (Salze und Ester der Milchsäure - starke Carbonsäure - Maß der Belastbarkeit: anaerobe Schwelle kann durch Laktate berechnet werden),

Propionate (Salze und Ester der Propionsäure - Essentiell für den Abbau von Vit B12 - Verursacher von unangenehmem Mundgeruch - Lösungsmittel - Essentielle Energiequelle der Darmepithelien),  Ethanol (Lösungsmittel - Antiseptikum - Konserviert - Flüchtig - hohe Resorption -> hoher Ethanalspiegel -> Katerstimmung -> Betäubt),

Molekularer Wasserstoff (Sauberer Energieträger - Auslöser von Entzündungen durch bakterielle Hydrogenase - fördert mikrobe Epithelbesiedlung u.a. bei Helicobacter pylori - Magenschleimhautentzündungen -> Dünndarmgeschwüre -> Dünndarmkrebs), Formiate (Salze und Ester der Ameisensäure - Anaerober Einfluss auf die Verdauung durch Verstoffwechselung in der Methanogenese - Substrat mikrober Archaea),

Kohlenstoffdioxid (Blähend - Darmgas - in dauerhaft hohen Konzentrationen ist CO2 der Auslöser von Reizdarmsyndrom, Blut im Stuhl, Vollegefühl, Malabsorption) - Schwefelwasserstoff (Abfallprodukt der Proteinspaltung - Aromat d. faulen Eier Geruchs - Blähende Gasentwicklung von H2S ~entsteht nur bei~ Magnesium, Cobalt, Zink, Kupfer Chrom und Manganmangel und zu viel Zucker und Stärke aus sonst mineralstoffarmen Bohnen, Hülsenfrüchten, Gemüse und Cerealien unseres jetztigen Supermarktstandards),

Butyrate (Salz der Buttersäure - gewaltigste Energiequelle für erfolgreiche Resorptionen im Darm - kurzkettige Fettsäure - Dauermangel ist Auslöser von Diventrikeln und folgender Adipositas, Diabetes, Artheriosklerose - Synthese reduziert durch carnivore und maximiert durch vegetarische Kost), Methan (Darmgas aus komplexen Oligosacchariden von z.b. Bohnen - allerdings geringste Beteiligung an Flatulenz - Treibhausgas),

Trimethylamin (Gasförmig - hygroskopisch - starke Base erzeugt den typischen Fischgeruch - Metabolit des Cholinstoffwechsels - schwach giftig - ätzend - katalysatorisch*), Ethanolamin (biogenes Amin - Bestandteil des Lipids Phosphatidylethanolamin - Entstehung: Decarboxilierung von Serin - hohe Polarität - Bestandteil des GPI-Ankers für Oberflächenproteine an Zellmembranen),

Phenol und Indolbestandteile: (komplexe Betrachungsweise: Extrem vorteilhaft bei gesundem Mikrobiom: Indole sind Leckerbissen für gute Darmbakterien, natürlich in Kohl und Brokkoli, erhöhen Widerstandskräfte, tryptophanhaltige Ernährung fördert Phenol / Indolbestandteile und deren Synthese und Verstoffwechslung / Nachteilig bei gestörtem Mikrobiom: toxische Reste, die kritisch zu betrachten sind und deren Abbau dann zu lange dauert - die Konzentrationen bei gestörten immunologischen und Stoffwechselreaktionen sowie bei zu hohen Fäulnis- bzw. Gärstoffwechsel steigen - in zu hoher Konzentration sind sie Auslöser von verstärktem Darmpilzwachstum, Darmkrebs, Leaky gut syndrome und Mykobiosen) 

Und wir finden:

Verzweigte Fettsäuren - Amine - Ammoniak - Kurzkettige Fettsäuren und Thiosulfate. (diese Endprodukte behandele ich besonders später)

 

Während man sich das Diagramm unten ansieht, kommt man daraud wie man diesen Kreislauf balancieren kann -  hier sind 18 Fakten - die ich gebraucht hatte um das Spiel richtig durchzuspinnen mit einer Kernaussage unten:

1. Die homo- bzw. heterofermentative Milchsäuregärung von Glukose in Milchsäure, Essigsäure und CO2 trägt direkt zur Erhaltung eines niedrigen pH-Wertes im Darm bei. Da die Gabe von Glukose eine unter Umständen bestehende Darmmykose ungünstig beeinflusst, empfiehlt es sich, anstelle von Glukose Milchzucker zu verabreichen, der von Mykosekeimen nicht verstoffwechselt werden kann. Bewährt hat sich die Verabreichung einer Kombination von Milchzucker mit einem Kamillenblüten-Trockenextrakt. Die Wirkstoffe der Kamille wirken antiphlogistisch und spasmolytisch. So werden auf diese Art auch Entzündungserscheinungen der Darmschleimhaut behandelt und die Barrierefunktion des Darms gestärkt. Ist die intestinale Mikroökologie weitestgehend normalisiert, kann mit der Verabreichung von Darmsymbionten begonnen werden. Nach den Postulaten von Sonnenschein und Beckmann sowie Shimshoni und Rüffer stellen die mikrobiologischen Probiotika Antigene dar, die von den M-Zellen aufgenommen werden und das Immunsystem triggern. Sie bewirken eine Aktivierung und Proliferation von Makrophagen, von den natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), der humoralen Abwehr (Komplementsystem) und eine Steigerung der Sekretion von sIgA.

2. Somit hat die Gabe von Darmsymbionten nicht primär die Aufgabe, als mikrobiologische Therapie den Mangel an Milchsäurebildnern zu beseitigen. Ihr Wert liegt vielmehr im Sinne einer Reiztherapie in der Stimulation des GALT und der Anregung zur Bereitstellung von sIgA auf der Darm-schleimhaut – zwei von vielen Faktoren, die die Barrierefunktion des Darms gewährleisten!

3. Eine exkretorische Pankreasinsuffizienz vermag durch Fermentmangelerscheinungen über Verdauungsstörungen, insbesondere der Eiweisse und der Fette, die proteolytische Darmflora zu stimulieren. Die daraus resultierende Eiweissfäulnis bedingt eine Alkalisierung des Darminhalts (pH-Werte > 7,5) und damit eine Beeinträchtigung der Milchsäurebakterien – auch jene die man z.B. durch Probiotika zuführt. Hat man die muss man den ph-Wert des Dünndarms in einen leicht sauren Bereich bringen.

4. Pilzinfektionen der Haut und der Schleimhäute spielen eine immer grössere Rolle. So finden sich vorwiegend Candida albicans (ca. 61%), Candida spec. (ca. 16%), Trichosporum spec. (ca. 12%) und Rhodotorula (ca. 1,7%) in untersuchten Stuhlproben. Mykosekeime im Darm sind unter physiologischen Verhältnissen passager. Erst bei einer gestörten intestinalen Mikroökologie, insbesondere nach einer Alkalisierung und einem gestörten Redox-Potenzial im Darm, kommt es zur Kolonisation der Mykosekeime und zu pathogenen Wirkungen (> 10 hoch 3 Organismen/g Stuhl).

5. Die Reduzierung insbesondere der Fäulniserreger erfolgt mit Sauerstoff-freisetzenden Substanzen wie Magnesiumperoxid. Dies wirkt im Wesentlichen zytotoxisch auf die fakultativ anaerobe Bakterienflora (pathologische Escherichia coli usw.). Die alleinige Verabreichung von Magnesiumperoxid führt häufig schon zu wesentlichen Verbesserungen der Beschwerdesymptomatik, insbesondere solcher Erscheinungen, die durch Fäulniserreger hervorgerufen werden.

6. Die Hauptwirkstoffe der Kamille, insbesondere das Bisabolol, haben einen antiphlogistischen und spasmolytischen Effekt. Besonders die entzündungshemmende Eigenschaft ist zur Therapie der geschädigten Darmschleimhaut erforderlich. Die spasmolytische Komponente wirkt Tenesmen entgegen.

7. Die Laktose wird nach enzymatischer Spaltung durch homo- und heterofermentative Milchsäuregärung in Milchsäure, Essigsäure und CO2 gespalten und damit ein leicht saures pH-Milieu erreicht.

8. Bei Vorliegen einer An- oder Subazidität hat sich die Gabe von phytotherapeutischen Bitterstoffen mit den Inhaltsstoffen Enziantinktur, Tinktur aus Chinarinde, Tinkturen aus Wermutkraut und Zimtrinde bewährt. Diese führen reflektorisch über eine Reizung von Rezeptoren zu einer Anregung sowohl der Speichel- und Magensaftproduktion als auch der Magenmotilität. Die durch die gestörte intestinale Mikroökologie verursachte Entstehung endogentoxischer Substanzen, wie unter anderem Indol, Skatol und Fuselalkohole, führen zu einer erheblichen Belastung der Leber mit zum Teil nicht unbeträchtlicher Erhöhung der Leberwerte im Serum. Deshalb sollte die Behandlung mit einer Leberschutztherapie kombiniert werden. Dazu eignen sich z.B. Präparate mit Mariendistelfrüchte-Trockenextrakten o.ä.!

9. Immunogene Stimulation: Der Freiburger Mikrobiologe Prof. Dr. Nissle entdeckte im Ersten Weltkrieg, dass Soldaten, bei denen ein ganz bestimmter Colistamm im Dickdarm vorhanden war, nicht an Ruhr und anderen Darminfektionen erkrankten. Dieser Stamm hatte die Eigenschaft, unter anderem auch Typhusbakterien zu verdrängen. Weiterhin fand er im Zusammenhang mit diesen Untersuchungen eine Beziehung zwischen der Darmflora und vielen chronischen Krankheitsbildern. Zur Stimulation des intestinalen Immunsystems sollten physiologische Darmsymbionten und deren Stoff-wechselprodukte verabreicht werden, mit dem Ziel der Rückgewöhnung des Organismus an lebende Keime mit nicht invasivem Charakter zum Aufbau intestinaler Schutzfaktoren. Diese sind vorrangig Acidophilus- und Bifiduskeime, gegebenenfalls zusätzlich physiologische Enterokokken und E. coli. (z.B. durch Gabe von Symbioflor I+II)

10. Eine finnische Studie konnte aufzeigen, dass ein höherer Gehalt von Bifidobakterien im Darm mit einer Dämpfung allergischer Reaktionen, messbar am IgE-Spiegel, einhergeht.

11. Bei Kindern mit atopischer Diathese konnte wiederum ein verminderter Gehalt an Bifidobakterien in der Darmflora nachgewiesen werden, sodass hier ein schützender Effekt vor einer atopischen Sensibilisierung postuliert wird!

12. Auch neue Erkenntnisse: Kinder, deren Mütter kurz vor der Geburt und während der Stillzeit Nahrungsmittel mit Laktobazillen einnahmen, entwickelten weniger häufig eine atopische Dermatitis als Kinder einer Vergleichsgruppe, die ohne diese Zusätze ernährt wurden.

13. Trimethylamin-Produktion erhöht sich im menschlichen Darm als Stoffwechselprodukt nach der Aufnahme von Phosphatidylcholin, Cholin und Carnitin, die sich besonders in Eiern und Fleisch finden. Trimethylamin wird gut resorbiert und in der Leber durch Flavin-haltige Monooxygenasen (FMO3) zu Trimethylamin-N-oxid (TMAO) verstoffwechselt. Das Enzym FMO3 ist ein zentraler Regulator des Leber-Cholesterin-Stoffwechsels und seine Ausschaltung verhinderte bei insulinresistenten übergewichtigen Mäusen die Entwicklung einer Hyperglykämie, einer Hyperlipidämie und einer Arteriosklerose. Der TMAO-Spiegel ist beim Menschen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besonders Herzinfarkt und Schlaganfall assoziiert. TMAO hat pro-arteriosklerotische Eigenschaften und steigert die Konzentration Makrophagenspezifischen Cholesterins und die Bildung von Schaumzellen in der Gefäßwand. Darüber hinaus steigert TMAO die Plättchen-Aktivität.

14. Bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sollten nicht nur die Möglichkeit des Einflusses auf das Schmerzgeschehen, sondern auch die Beziehungen zwischen einem Mangel an Immunglobulin A und den Autoimmunkrankheiten (Arthritis, aber auch atopische Krankheiten) gesehen werden. So sind postinfektiöse bzw. reaktive Arthritiden erwähnenswert, die durch Salmonellenstämme, Yersinien, Shigellen und Campylobacter hervorgerufen werden.

15. Eine genetische Disposition (HLA-B27) zu reaktiven Arthritiden, die durch die Erreger von Darmkrankheiten aktiviert werden, spielt hierbei eine Rolle. Wie sehr auch in diesen Fällen eine Anpassung des Mikrobioms durch lenken der Symbiose neben der antiphlogistischen Behandlung des akuten Stadiums angezeigt ist, liegt auf der Hand.

16. Für alle Antibiotika-geschädigten die Angst haben, mikrobielle Veränderungen auszuprobieren:

- die Antibiotika-assoziierten Darmstörungen bzw. Durchfälle betrachten erstmal alle fraglich, da diese ein häufiges Problem darstellen, gerade bei Leuten die Medikamente einnehmen, die Ihr eigenes Immunsystem unterdrücken.

- Antibiotika, vor allem wenn sie über längere Zeit angewendet werden, können funktionelle Darmstörungen bis hin zu schweren Durchfällen auslösen, ursächlich durch die Überwucherung des Kolons mit Clostridien, insbesondere C. difficile und C. sordellii (obligaten Anaerobiern) führen. Somit werden häufig auch Autoimmunerkrankungen unbemerkt verstärkt.

- Das Krankheitsbild kann alle Schweregrade von milden Formen wässriger Diarrhö bis hin zu fulminanten, nekrotisierenden und hämorrhagischen pseudomembranösen Kolitiden annehmen.

- Clindamycin und Lincomycin wurden am häufigsten als Ursache der pseudomembranösen Kolitis angesehen, doch kann eine Vielzahl anderer Antibiotika dieses Krankheitsbild ebenso auslösen.

- Um eine solche, iatrogen hervorgerufene pathologische Veränderung der Dünn und v.a. Dickdarmflora wirksam zu therapieren und möglichen Negativfolgen für den Organismus vorzubeugen, empfiehlt sich eine Darmsanierung einer Entgiftung mit anorganischem Schwefel und unterschiedliche Formen von Algen anzuschliessen.

17. In der Onkologie nennt sich diese Anpassung des Mikrobiomstoffwechsels im Dünndarm jetzt "Symbioselenkung" und wird zur Steigerung der Überlebensrate gerade nach Bestrahlung und Chemotherapien angewandt, um die Erfolgsquote der doch nicht mit Erfolg gekrönten Krebstherapien, etwas mehr Hoffnung zu schenken.

18. Jüngste Studien aus Kanada zeigten dass Migräne, vasomotorischer Kopfschmerz, Schmerzen des rheumatischen Formenkreises, Asthma bronchiale (allergisch), Rhinitis allergica, rezividierende Sinusitiden, allergische Hauterkrankungen, atopische Dermatitis, Akne, chronische Nierenerkrankungen und allgemeine Infektanfälligkeit geheilt werden konnten.

Diese Studien waren folgender hinterhergeschaltet: EU-Projekt "Ristomed" untersuchte die Neubrandenburger Professorin für klinische Diätetik und Ernährung und Direktorin des Instituts für evidenzbasierte Diätetik an der Hochschule Neubrandenburg gemeinsam mit Wissenschaftlern unter anderem von Universitäten in Rom, Bordeaux und Bologna, wie sich die Ernährung auf die Entzündungsneigung im Alter, das "Inflamm-Aging" auswirkt. An der Studie nahmen 125 Patienten zwischen 65 und 85 Jahren teil. Das Ergebnis: Nur in der Gruppe, die zusätzlich eine Mischung von Probiotika einnahm, verbesserten sich die zuvor negativ veränderten Werte. Probiotika bedeutet, dass lebende Bakterienkulturen in den Darm gelangen. Die Forscher sprechen von einem "immunmodellierenden Effekt".

Kurzkettige Fettsäuren scheinen der Schlüssel zu sein: Wie lässt sich das erklären?

Mehrere Studien, unter anderem an der Universität in Melbourne, haben ans Licht gebracht, dass es zwischen dem Mikrobiom im Darm - der Zusammensetzung und Menge der Bakterienstämme - und dem Immunsystem einen direkten Zusammenhang gibt.

Ballaststoffe dienen bestimmten Bakterien im Darm als Nahrungsquelle. Die Bakterien wiederum bilden daraus kurzkettige Fettsäuren. Der Schlüssel für eine gute Gesundheit, nicht nur, aber besonders im Alter, scheint die Fähigkeit der kurzkettigen Fettsäuren zu sein, die Darmflora gezielt positiv zu verändern und eine ungünstige Zusammensetzung der Darmbakterien zu korrigieren. Kurzkettige Fettsäuren dienen nach dem aktuellen Stand der Forschung besonders denjenigen Darmbakterien als "Futter", die eine besondere Schutzfunktion für den Menschen haben: Sie können Entzündungen im Körper verhindern und vor einem Angriff des menschlichen Organismus auf körpereigene Zellen schützen. Dieser "falsche Alarm" der Körperabwehr ist nicht nur Ursache für "Inflamm-Aging", sondern in jedem Lebensalter Ursache für zahlreiche Auto-Immunerkrankungen wie etwa Multiple Sklerose, Schuppenflechte, Rheuma oder Allergien.

Bearbeitet ( von loppy)

  • Ersteller

Dieses Bild habe ich mir dann mal kürzlich auf eine A3 Seite gemalt und diese 18 Fakten schreibt man auf Karteikarten, die Kernaussage packt man auf ein Extrablatt. 

Entschuldigt, dass ich Euch das jetzt zum einen erstmal sehr chemisch zeige und auf der anderen Seite (durch die Hülle und Fülle von Kreisläufen die hier entstehen) vieles erschlagend wirkt. Berücksichtigt hatte ich auch noch zusätzlich eventuelle Unverträglichkeiten allerdings versucht mal durchzuspielen wie es nun ist, egal wie Euer Bauchgefühl nun isst man kann mal versuchen die Endprodukte der 4 Wege zu summieren und aufschreiben und dann mit den 18 Fakten nachsehen, was passiert wenn man "Substrate" für einen der vier Wege weglässt bzw. was passiert wenn man z.B. Kohlenhydrate oder Eiweiß oder Protein weglässt... gesunde und ungesunde Nahrung im Mix betrachten ... wie sich das Gleichgewicht dann verschiebt. Oder anders man isst nur viel Protein und wenig Fett, was passiert dann? Allerdings man muss immer berücksichtigen, dass eventuell die Resorption am Epithel durch die Vorgeschichte der über Jahre zugeführten Nahrung "gestört" sein kann. Probiert das mal aus, wenn ihr Lust habt und ihr werdet merken warum.. Ernährungsumstellung vielleicht doch gar nichts mit Ernährungsgleichgewicht zu tun haben kann und sie bei so vielen schief geht. Das Problem wird dann vielleicht besser, aber die Situation drifet von halb zu suboptimal und fällt von katastrophal wieder in suboptimal.

Wie gesagt das ist auf einen Schlag sehr komplex allerdings kommt jetzt noch ein Fakt dazu den man immunologisch nicht vergessen darf und das ist die hormonelle Seite:

Erschlagend war für mich.... 99% des menschlichen Serotonins moduliert unser Darmepithel während der Rest unter der Haut und im restlichen Körper fungiert. Man weiss die Psoriasis ist eine TH-17 Helferzell-induzierte Autoimmunerkrankung auf unsere Melanocyten im Unterhautgewebe. Nun was machen Melanocyten, welche Rezeptoren haben die?... und was ist jetzt ... SIBO.. warum spielt der Dickdarm wesentlich weniger eine Rolle als der Dünndarm und dann frage ich: was macht der Enddarm. ?

Bis später!

Bearbeitet ( von loppy)

Am 20.6.2019 um 18:48 schrieb Waldfee:

Hallo Blubb76,

jetzt bin ich auf Deine Antwort gespannt: Bist Du da auch der Meinung, daß man Krebs mit Ernährungsumstellung heilen kann?

Hallo Waldfee,

glaubst du, ein Schweineschnitzel und Pommes bringen dich bei Krebs weiter?

Ich verkaufe hier meine Ernährungsumstellung nicht als Allheilmittel für alles, ich merke schon in welcher Ecke du mich sehen willst.

Aber ich gebe dir noch einen Tip, mach dir mal Gedanken wie Pso, MS und auch mancher Krebs überhaupt entsteht. Wenn du das getan hast können wir mal über Nahrungsmittel sprechen. Ansonsten macht es wenig Sinn sich darüber auszutauschen. Ist nicht böse gemeint.

LG Andreas

 

vor 17 Stunden schrieb Claudia:

Missverständliche Wertung ist nur möglich, wenn auch missverständlich geschrieben wird (bzw. nicht genau genug). Ich habe dir bewusst in meinem Beitrag nur gespiegelt, wie deine Fragen oder Sätze auch ankommen können. Ziel erreicht.

Hättest du deinem Beitrag gleich den einen Satz "Ich beziehe mich nicht auf Fälle, in denen es keine andere Möglichkeit mehr gibt." hinzugefügt", wäre viel weniger Vorwurfs-Potenzial dagewesen. Hättest du von Anfang an so eingegrenzt, welche Betroffenen du meinst, käme es nicht als Vorwurf an alle, auch die schwer Betroffenen, rüber.

Nun, wenn es als Vorwurf interpretiert wird, obwohl es vom "Sender" klar formuliert worden ist, denn das ist es, dann liegt das Empfinden des Vorwurfs ganz klar beim bzw. im "Empfänger".

Wahrscheinlich ist es tatsächlich so, wie schon an anderer Stelle in diesem Forum (nicht von mir) vermutet wurde: Usern, bei denen die Erkrankung schlimme Verläufe angenommen hat, unterliegen offenbar einer höheren Vulnerabilität, was eine unvoreingenommene Disskussion selbstverständlich erschweren kann. Ich finde das insgesamt wirklich sehr schade.

Bearbeitet ( von Ratinacage)

vor 2 Stunden schrieb Matjes:

Guten Morgen, loppy,

was heißt hier eigentlich Humira -Fan ?

Ist man ein Fan, wenn einem ein Medikament jahrelang hilft?

Und ja, ich stehe nach wie vor dazu, Biologika zu spritzen, weil es mir hilft und Lebensqualität zurückgebracht hat.

Ist es nicht schlimm, dass man sich in diesem Thread schon (fast) entschuldigen muss, wenn man Humira u.ä. spritzen muss?

Am 20.6.2019 um 18:47 schrieb kuzg1:

Hallo Andreas,

erstmal: super, dass Du mit Deiner Ernährungsumstellung so tollen Erfolg bei Dir erzielt hast, verbunden mit dem Wunsch, dass dies auch lange, lange anhalten möge. ?

Das was Du allerdings an Lupinchen schreibst, bzw. wie Du es interpretiert hast, hat sie aber doch gar nicht geschrieben.

Ich lese das so und unterstreiche im folgenden Zitat die für mich wesentliche Kernaussage:

Ich denke, wir Leser, User, Mitschreiber vergessen manchmal, dass es unterschiedliche Krankheitsausprägungen gibt; bezogen auf Pso gibt es leichte, mittlere und schwere. Es wird wohl niemand verwerflich finden, wenn bei "schwerer" Ausprägung, der/die Patient*in zur Medizin greift - auch zu harten medikamentösen Maßnahmen. Ebenso wenig verwerflich ist natürlich der Versuch bei leichter bis mittlerer Ausprägung alles zu unternehmen - sei es Homöopathie, Naturheilkunde, Hand auflegen, um Mitternacht den Vollmond anflehen und was es sonst noch alles gibt! - um die Pso zu lindern und um Medikamente in egal welcher Form herum zu kommen. Natürlich gilt das nicht nur für die Pso, sondern im Prinzip für alle Krankheiten. Für mich geht es um Akzeptanz, darüber hinaus um Toleranz - denn jeder Mensch ist anders und das muss nicht bewertet werden. Wer mit Medikamenten seine Lebensqualität steigert - Glück auf, Super, hoffentlich wirkt es lange, lange, lange! Wer mit alternativen Methoden das gleiche schafft - DITO!

Wir haben nur ein Leben und jeder von uns muss seinen Weg hindurch gehen und finden; das gehört nicht Entschuldigung an Alle: von wem auch immer negativ bewertet (angefeindet!). Ich schliesse mich hier durchaus mit ein, lag und liege auch bloß immer mal daneben.

Liebe Abendgrüße - Uli

Hallo Uli,

ich war selbst zu 80% PSO befallen mit anschliessender PSA, und habe es mit alternativen (alleine die Wortprägung Alternative finde ich irgendwie abwertent) geschafft auf 0% zu kommen. OK ich habe es 23 Jahre mit mir rumgeschleppt bis ich die letzten Prozent geschafft habe. 

Des weiteren bin ich nicht der einzige der dies auch bei schwerer Ausprägung mit Ernährung geschafft hat.

Hierzu empfehle ich das relativ neue Buch die Hautdiät geschrieben von einem Medizinstudenten welcher eine ähnliche Methode gefunden hat Pso mit Ernährung zu heilen. Er unterstützt auch auf seiner Webseite hautdiaet.net betroffene bei interesse an der Sache.

Und nochmal, es ist jeden seine Entscheidung Medikamente zu nutzen. Ich sehe nur kein Grund zur veranlassung welche zu nehmen, wenn ich keine brauche. Es geht auch anders und deshalb bin ich bestimmt kein Sonderling der sich die Handauflegen lässt oder bei Mitternacht den Mond anheult.

Mir geht es besser als je zuvor und ganz ohne Nebenwirkungen und befinde mich dennoch in Ärztlicher behandlung um mich regelmäßig checken zu lassen. Und meine Ärztin sagt selbst, ich sei mit meiner Ernährungsumstellung auf einem guten Weg.

 

LG Andreas

vor 27 Minuten schrieb malgucken:

Ist es nicht schlimm, dass man sich in diesem Thread schon (fast) entschuldigen muss, wenn man Humira u.ä. spritzen muss?

Also was ich bisher mitbekommen hab, wird eher anders herum ein Schuh draus. Offenbar wird es den "nicht Usern" von Immunsupressiva in Form von Injektionen nicht zugestanden oder nicht gegönnt ( was auch immer ) das sie sich nicht spritzen müssen.

Ich versteh die ganze hochgeschauckelte und emotionale Disskussion mit teilweise persönlichen Angriffen sowieso nicht.

Bearbeitet ( von Ratinacage)

Guten Morgen Andreas, 

vor 13 Minuten schrieb Blubb76:

Es geht auch anders und deshalb bin ich bestimmt kein Sonderling der sich die Handauflegen lässt oder bei Mitternacht den Mond anheult.

nichts anderes wollte ich ausdrücken. Auch wer es mit Handauflegen und anderem schafft, ist für mich kein Sonderling - er/sie hat dann ihren Weg gefunden und das ist vollkommen okay!

Das Du "alternative Methode" als abwertend empfindest wusste ich nicht. Es wäre nett, wenn Du einen weniger abwertenden Begriff dann benennst, denn es liegt nicht in meiner Absicht Dich oder andere abzuwerten - ganz im Gegenteil.

Bitte gestatte mir - aufgrund meiner Erfahrungen mit Psoriasis - eine Anmerkung zu folgendem Zitat:

vor 19 Minuten schrieb Blubb76:

welcher eine ähnliche Methode gefunden hat Pso mit Ernährung zu heilen.

Leider, leider gibt es KEINE Heilung der Psoriasis. Auch wenn Du mit Ernährungsumstellung völlig erscheinungsfrei geworden bist, es Dir gut geht, Du happy bist und das Leben in vollsten Zügen genießt (was ich Dir und allen von Herzen wünsche!) - die Krankheit schlummert weiter in Dir, bis zum Ende aller Tage. Klingt jetzt hart - ist aber so. Verlässt Du den Pfad Deiner Methode, kommt die Pso zurück. Das gilt für alle Methoden - bisher! Seien es Medikamente, (sorry - hab noch keinen neuen Begriff) alternative Methoden und, und, und ..... 

Von Heilungsversprechen egal welcher Couleur halte ich daher gar nichts!

Dir und Allen ein schönes Wochenende

Gruß - Uli 

Hallo loppy,

also einst muß man Dir lassen: Du kannst Dich ungemein in Deinen Ansichten steigern und Überzeugungsarbeit in ellenlangen Beiträgen leisten. Aber Du solltest wissen, daß Du hier im Forum nicht nur „ Dummerchen „ , sondern User mit jahrelangem Leidensweg und Erfahrungen vorfindest, die schon die Nebenwirkungen der Medis lesen und dann entscheiden können, ob sie diesen   Behandlungsweisen gehen wollen. LG Waldfee

@Lobby

 

 

Was heute für mich mein Biologica ist, war früher der Aufenthalt am TM in  Israel für mich und auch ein Weg aus meiner beginnenden Depression deswegen. Als junge, nicht ganz unhübsche Frau, war mein Therapieversagen echt schimm auszuhalten. Ich war definitiv austherapiert und zumal Allergiker. Meine Allergien festigen und mehren sich, nicht umgekehrt.

Für meine Haut, hatte damals Phasen wo ich auch mal eine Spontanabheilung hatte,  damals, wenn schon vorhanden, kein Biologika oder MTX genommen. Nach meinem Umzug hier nach Franken musste ich endlich etwas tun wg. meiner PsA, bei geringem Hautbefund. Ich bekam MTX, damals fingen wohl alle damit an. Ich habe sehr mit mir gerungen, tagelang. Der Erfolg kam, aber die NW auch. Habe es selber abgesetzt und um jede Praxis einen Bogen gemacht. Ein Megaschub blieb aus, nur die Psa kam mit Macht irgendwann zurück. Naja dann kam Arava, Enbrel usw. alle mit raschem Wirkverlust. Ich kürze hier mal ab, bin dann zu einem TNF-Alpha-Blocker zurück. Ich habe generell Probleme mit meiner Psyche wenn ich etwas nehmen soll/muss, ich werde wohl nicht allein an meinen chronischen Erkrankungen sterben, habe da mehrere, sondern wohl an beidem. Evtl. ja auch nur an Altersschwäche. Ich mache mir viel Gedanken über eine Dauertherapie, aber mir bleibt nichts mehr, außer nichts zu nehmen, oder mich  mit Schmerzmittel vollzupumpen. Zzt. keine Option.

Ich habe die Disposition geerbt, von beiden Seiten, dass kam aber erst heraus als ich schon selber mit Pso gestartet bin.

@Lobby

Was heute für mich mein Biologica ist, war früher der Aufenthalt am TM in  Israel für mich und auch ein Weg aus meiner beginnenden Depression deswegen. Als junge, nicht ganz unhübsche Frau, war mein Therapieversagen echt schimm auszuhalten. Ich war definitiv austherapiert und zumal Allergiker. Meine Allergien festigen und mehren sich, nicht umgekehrt.

Für meine Haut, hatte damals Phasen wo ich auch mal eine Spontanabheilung hatte,  damals, wenn schon vorhanden, kein Biologika oder MTX genommen. Nach meinem Umzug hier nach Franken musste ich endlich etwas tun wg. meiner PsA, bei geringem Hautbefund. Ich bekam MTX, damals fingen wohl alle damit an. Ich habe sehr mit mir gerungen, tagelang. Der Erfolg kam, aber die NW auch. Habe es selber abgesetzt und um jede Praxis einen Bogen gemacht. Ein Megaschub blieb aus, nur die Psa kam mit Macht irgendwann zurück. Naja dann kam Arava, Enbrel usw. alle mit raschem Wirkverlust. Ich kürze hier mal ab, bin dann zu einem TNF-Alpha-Blocker zurück. Ich habe generell Probleme mit meiner Psyche wenn ich etwas nehmen soll/muss, ich werde wohl nicht allein an meinen chronischen Erkrankungen sterben, habe da mehrere, sondern wohl an beidem. Evtl. ja auch nur an Altersschwäche. Ich mache mir viel Gedanken über eine Dauertherapie, aber mir bleibt nichts mehr, außer nichts zu nehmen, oder mich  mit Schmerzmittel vollzupumpen. Zzt. keine Option.

Ich hatte, außer unter MTX, bis jetzt durch die Biologicas keine Infektanfälligkeit, eher im Gegenteil. Hat mich mehr als erstaunt.

Ich habe die Disposition geerbt, von beiden Seiten, dass kam aber erst heraus als ich schon selber mit Pso gestartet bin.

vor 1 Stunde schrieb malgucken:

Ist es nicht schlimm, dass man sich in diesem Thread schon (fast) entschuldigen muss, wenn man Humira u.ä. spritzen muss?

Naja - verfolgt man die Geschichte des ewigen Gezerres um (Schul-)medizin, Homöpathie, Naturheilkunde uns sonstige Methoden hier im Forum gab es auch Zeiten, in welchen sich die Verfechter außerhalb der (Schul-)medizin fast entschuldigen mussten. Ich denke, immer wenn etwas zu missionarisch (hoffentlich fühlt sich nun niemand auf die Pantoffeln getreten) vertreten wird, wird´s leider immer in irgendeiner Weise persönlich. Das beginnt meist mit leicht sarkastischen Bemerkungen - gerade noch witzig! - und nimmt dann mit jedem weiteren Post (Aktion - Reaktion - Aktion) stetig zu. Bis man es kaum mehr ertragen kann. 

Die Pso ist vielseitig - die Behandlungsmethoden sind vielseitig - einseitige Heilungsversprechen sind kurzum: Quark!

....mein Laptop spinnt

vor 47 Minuten schrieb Waldfee:

Hallo loppy,

also einst muß man Dir lassen: Du kannst Dich ungemein in Deinen Ansichten steigern und Überzeugungsarbeit in ellenlangen Beiträgen leisten. Aber Du solltest wissen, daß Du hier im Forum nicht nur „ Dummerchen „ , sondern User mit jahrelangem Leidensweg und Erfahrungen vorfindest, die schon die Nebenwirkungen der Medis lesen und dann entscheiden können, ob sie diesen   Behandlungsweisen gehen wollen. LG Waldfee

.....ich glaube das denkt er nicht. Nur es überfordert, wohl nicht nur mich, einigen Beiträgen hier inhaltlich zu folgen und manchmal habe ich auch keine Lust dazu. Es wird auch dadurch nicht besser, es schürt ggf. Ängste die man eh schon hatte, hilft das? Worauf soll man sich dann noch verlassen? Ich halte (fast) niemanden hier für einen Verschwörungstheoretiker, aber kurz davor. Ich halte z.B. nichts von der Autolobby, aber ich glaube das mein Auto fährt ohne mich von alleine irgendwann zu töten. Nur mal so ein Beispiel, hinkt etwas, aber egal.

Gruß Lupinchen

 

vor 2 Stunden schrieb Ratinacage:

Also was ich bisher mitbekommen hab, wird eher anders herum ein Schuh draus. Offenbar wird es den "nicht Usern" von Immunsupressiva in Form von Injektionen nicht zugestanden oder nicht gegönnt ( was auch immer ) das sie sich nicht spritzen müssen.

Ich versteh die ganze hochgeschauckelte und emotionale Disskussion mit teilweise persönlichen Angriffen sowieso nicht.

Zum ersten Absatz: Das ist deine Interpretation. Selbst wenn es so wäre, welchen Einfluss hätte diese vermeintliche Missgunst hier im Forum auf den verschreibenden Arzt?

Und wäre ich von dem Thema betroffen, würde mich ein Nicht-Gönnen gar nicht interessieren.

Zum zweiten Absatz: Da stimme ich dir definitiv zu!

Die Idee, dass @loppy in einem Blog seine Theorien und Meinungen mit jedem Interessierten diskutiert, hab ich ja schon vorgetragen. Verweisen will ich noch darauf, dass jeder auch eine Gruppe zu seinem Lieblingsthema gründen kann. Auch da kann der Gruppengründer selbst mehr selbst bestimmen – zum Beispiel, ob die Gruppe öffentlich oder geschlossen sein soll, welche Funktionen die Gruppe haben soll und mehr. Nur als Idee.

vor 2 Stunden schrieb Ratinacage:

Offenbar wird es den "nicht Usern" von Immunsupressiva in Form von Injektionen nicht zugestanden oder nicht gegönnt ( was auch immer ) das sie sich nicht spritzen müssen.

Also das ist nun wirklich Quatsch.

vor 31 Minuten schrieb Claudia:

Also das ist nun wirklich Quatsch.

...ist mein Eindruck den ich beim Lesen hier im Forum gewonnen habe. 

Und wie schon gesagt:

Ich versteh die ganze hochgeschauckelte und emotionale Disskussion mit teilweise persönlichen Angriffen sowieso nicht.

 

Bearbeitet ( von Ratinacage)

vor 3 Stunden schrieb malgucken:

Ist es nicht schlimm, dass man sich in diesem Thread schon (fast) entschuldigen muss, wenn man Humira u.ä. spritzen muss?

...und das ist dann wohl Deine Interpretation ?

vor einer Stunde schrieb malgucken:

, welchen Einfluss hätte diese vermeintliche Missgunst hier im Forum auf den verschreibenden Arzt?

...ähm, da kann ich Deinem Gedankengang nicht ganz folgen. Sind denn hier verschreibende Ärzt im Forum unterwegs oder wie kommt diese Assoziation bei Dir Zustande, wenn es sich doch um "Gunst" und "Mistgunst"  (was ich total albern finde) zwischen Betroffenen hier im Forum dreht?

Bearbeitet ( von Ratinacage)

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vor 4 Stunden schrieb malgucken:

Ist es nicht schlimm, dass man sich in diesem Thread schon (fast) entschuldigen muss, wenn man Humira u.ä. spritzen muss?

Ist es nicht schlimm, wenn Leute, die Alternativen suchen und finden, als geistig minderbemittelt, als Lügner und nierengeschädigt hingestellt werden? 

Ich habe ein paar Tage überlegt, ob ich hier schreiben soll, welche Erfolge ich gerade mit meiner Ernährung erziele. Wusste ja, wie das ausgeht. Aber dann habe ich an diejenigen gedacht, denen es ähnlich geht wie mir und die nach Hilfe suchen. 

Ich gönne jedem sein Medikament, wenn er damit klar kommt. Meine eigenen Erfahrungen mit der Schulmedizin, Leitlinienmedizin, modernen evidenzbasierten Medizin oder wie immer das politisch korrekt heißt sind leider andere. 

So wurde mir damals erklärt, 5 mg Kortison machen keine Nebenwirkungen. Stimmt nicht. Neulich sagte mein Lungenfacharzt dazu, da hätte man mich aber schön belogen

Eine Bekannte spritzt Humira und ist der Meinung, dass sei was Pflanzliches. Da frag ich mich schon, wie das mit der Ehrlichkeit und Aufklärung aussieht. 

Vielleicht noch ein Satz zur Schwere meiner Erkrankung. Mein Mann hat unser Haus jetzt so umgebaut, dass ich keine Treppen mehr gehen muss. Mein linker kleiner Finger ist krumm, der rechte hat angefangen, die Biege zu machen. Ich hatte arge Einschränkungen bei jeglicher Aktivität. 

2x Ibu 600 haben daran nicht wirklich was geändert. Ich habe mich nicht mehr getraut, jemandem die Hand zu geben bzw immer sagen müssen : bitte nicht fest drücken vor lauter Schmerzen. 

Das geht alles wieder, ich bin gerade sehr glücklich. 

PS: habe meine Brille nicht griffbereit, bitte daher, Fehler zu entschuldigen. 

Grüße Kitty1389 

Am Friday, June 21, 2019 um 15:11 schrieb Richard-Paul:

... [kann ja keinen Beweis anführen], ich inke meinem Leben auf die Ärzte gehört hätte (wegeDen Medikamenteneinnahme) oder mit Operationen, säße ich schon längst in einem Rollstuhl (oder, es gäbe mich schon längst mich mehr). - Gestern habe ich meinen älteren Bruder (bald 80) in der Reha in Bad Ditzenbach besucht; er hatte einen Herzinfarkt! Die Ärzte staunten, dass er in seinem ganzen Leben noch nie bei einem Arzt (außer Zahnarzt) war und noch nie Tabletten genommen hat. Jetzt muss er 4 verschiedene Tabletten nehmen. Mein Bruder nimmt sie bedenkenlos. -  Ich habe ihm mal erklärt, was "diese" bewirken (mit meinem Wissen aus diesem Forum). - Ich war aber auch überrascht, dass er mit ca. 50 Teilnehmern eingehend über die Nebenwirkungen informiert wurde in der Reha.

LG  Richard-Paul  

Aha - kann alles gut möglich sein. Ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht - nämlich das überhaupt keine "Information" bzw. Aufklärung über Behandlung oder Nebenwirkung stattgefunden hat. 

Was mich überrascht: das Du "Wissen" bezüglich Herzmedikamente hier aus dem Pso.Forum nutzt um Deinen Bruder aufzuklären.

vor einer Stunde schrieb Ratinacage:

Was mich überrascht: das Du "Wissen" bezüglich Herzmedikamente hier aus dem Pso.Forum nutzt um Deinen Bruder aufzuklären.

Um keine lange Erklärung zu schreiben: Es sind genau dieselben Medikamente, die ich bei meinem (Zufalls)-Schlaganfall im Jahr 2018 bekommen habe. - Ich habe die Medikamente nach wenigen Tagen in Gesprächen mit meinen Ärzten (und deren Zustimmung) abgesetzt. - Nebenbei bemerkt: seit 3 Wochen nehme ich freiwillig - zum 1. Mal in meinem Leben -  (aber auch mit Absprache mit meinem Hausarzt) wieder ASS 100 magensaftresistent; wie lange weiß ich noch nicht. 

(Zufalls) = wie ihn viele Menschen haben/hatten, ohne (fast) etwas davon zu merken; einen vorherigen, festgestellten Schlaganfall habe ich selbst nicht bemerkt.

Und an meiner privaten Seite sind mehrere Spezialisten; mit ihnen spricht man privat anders, als z.B. bei und mit meinem Hausarzt. 

LG  Richard-Paul     

Bearbeitet ( von Richard-Paul)
Wort ergänzt

  • Ersteller

Bei manchen Kommentaren von Euch muss ich mir gerade einfach die "Zunge" verbieten ..

vor 5 Stunden schrieb kuzg1:

Leider, leider gibt es KEINE Heilung der Psoriasis

Hast Du gelesen was da oben steht...? Ist ja egal...

Schönes Wochenende ^^

P.S. Das Problem / die Ursache von vielen Autoimmunkrankheiten inkl. allen Arten der Psoriasis ist oben gezeigt - die Komplexität der Cofaktoren und was da an dieser Darmzellwand passiert steht ohne Frage da - die Varianten der Bakterien - die jeweiligen Enterograde in individueller Betrachtung kann man pauschalisieren.

leicht zu verstehen ist das nicht, aber die Grundzüge von organischer Chemie und Biophysik denke ich reichen aus... 

Bearbeitet ( von loppy)

vor 9 Minuten schrieb loppy:

Hast Du gelesen was da oben steht...?

Was wo oben steht? Hab jetzt nicht wirklich Lust alles nochmal durchzuackern. Bitte hilf mir und zitiere die Stelle. 

Dir auch ein schönes Wochenende. 

Gruß - Uli  

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