Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Der dritte Teil des Kurses behandelt das Thema „Nichtraucher bleiben“. Er vermittelt Strategien, um vor einem Rückfall gewappnet zu sein oder mit einem Rückfall umzugehen.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
20.05.2026 16:00
Hallo liebe Gemeinde
Nach langem überlegen habe ich mich entschieden meinen Fall hier einmal zu posten mit dem Hintergrund das es auch mal nicht so rund läuft.
Zu meiner Person . Ich bin 43 , verheiratet , 3 Kinder. Noch im Arbeitsverhältnis.
Also das Ganze begann so richtig 2015.
Hatte da einen derart schlimmen Anfall das ich mich kaum noch bewegen ,bzw schlafen konnte .Die Haut war überall mit Flecken übersät und die wie feuer brannten. Und das unter der Behandlung mit Fumaderm.
Darauf hin ging ich natürlich wieder zum Hautarzt und der meinte gleich , dass er mich ins Krankenhaus einweise. Darauf hin kam ich für 4 Wochen nach Norderney.
Aber das Einzigste was da schön war , war der Strand.
Die checkten mich aber komplett durch und stellten fest , das die Wirbelsäule schon sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Und das mir da nichts anderes übrig bleibt als die Behandlung mit Biologikas. Sie schlugen mir das Humira vor. Das wäre da so eine Einstiegsdroge.
Nach reiflicher Überlegung stimmte ich dann zu und lies mir im KH die ersten 2 Spritzen setzen. Meine Haut wurde in der Zeit mit fragwürdigen Salben behandelt die es eigentlich nur noch schlimmer machten. Nach 3 wochen war dann ihre dosis aufs maximale und es wurde immer noch nicht besser. Aber die Ärztin meinte nur das es unter Humira dann auch besser wird. Und so wurde ich dann nach 4 Wochen als geheilt entlassen mit der Auflage mich weiterhin mit Humira spritzen zu lassen.
Daheim angekommen lies ich mir die Nächste Spritze verschreiben und innerhalb kürzester Zeit ging es mir besser . Konnte mich wieder bewegen und gut schlafen. Die Haut wurde innerhalb der nächsten 2 Wochen fast zu 100 % Clean.
Nach weiteren 3 Wochen musste ich seltsame Pusteln feststellen im Nabel Bereich. Die taten sehr weh , brannten und wurden schnell mehr. Der Hausarzt bestätigte mir dann Gürtelrose.
Also musste ich dieses mit Medikamenten behandeln und die Behandlung mit Humira aussetzen. Nach 10 wochen war es wieder abgeklungen und ich konnte die Behandlung weiterführen. Dann kam der Herbst und ich bekam 2 x eine Lungenentzündung.Also wieder absetzen und Antibiotika nehmen. Nachdem ich dann die Behandlung mit Humira weiterführen wollte merkte ich das die Spritzen keine Wirkung mehr zeigten. Also wieder zum Doktor
Darauf folgten dann die Behandlungen mit Enbrel , Cosentyx , Taltz , Cimzia und aktuell mit Stelara. Nebenbei natürlich noch MTX .
2016 wo ich dann mit den ganzen begann wurde ich mit Nebenwirkungen überschüttet. Jedes Medikament löste etwas anderes aus. Asthma , Depressionen , Tinnitus, mal die schlimmsten genannt. Natürlich war es mir in dieser Zeit nicht möglich meinen Beruf auszuüben. Also war ich fast das ganze Jahr 2016 krank geschrieben.Ich beantragte auch gleich einen Schwerbehinderten Ausweis , der auch nach kürzester Zeit genehmigt wurde
Auch stellte ich einen Antrag auf Reha , der aber 2x abgelehnt wurde
Im Herbst hatte ich dann eine etwas stabile Gesundheit und konnte 2017 wieder die Arbeit aufnehmen. Ich merkte aber gleich , dass ich meinen alten Job nicht mehr erfüllen konnte . Ich ging auf den Arbeitgeber zu und fragte ob es möglich sei das ich einen angepassten Arbeitsplatz erhalte. Darauf hin , verlangten die ein Gutachten. Das tat ich auch und legte es vor. Der Arbeitgeber fertigte unter dessen auch ein Arbeitsplatz Bewertung an , in dem der Arbeitsumfang und die körperlichen Belastungen so geschrieben wurden, das es genau auf mein erbrachtes Gutachten passte. Obwohl der Arbeitsaufwand und die körperlichen Belastungen viel höher waren.
Darauf hin wurde mir das präsentiert mit der Aussage , was wollen sie denn, ist doch alles super, Mit der friss oder stirb Methode tränken sie mich natürlich in die Ecke . Nach endlosen Gesprächen blieb mir dann natürlich nichts anderes übrig als den alten Arbeitsplatz wieder zu besetzen. Das ging dann ungefähr ein halbes Jahr dann war ich wieder komplett fertig. es blieb mir wieder nichts anderes übrig als mich krank schreiben zu lassen. Die Arbeitsaufnahme erfolgte zwar danach noch zweimal . Aber diese dauerten nicht lange.
Egal welches Medikament ich bekam, es half nur bedingt. Mein HWS wurde steif und den Kopf konnte ich nur bedingt drehen. Die Krankheit suchte sich immer ein anderes Gelenk aus und wütete immer solange , bis ich es nicht mehr voll bewegen konnte oder es beim bewegen merkwürdige Geräusche machte. Und jeder Arzt stellte mir eine andere Diagnose. Von Psoriasis Athritis, Morbus Bechterew bis Spondylarthrose .Auf Anraten eines Bekannten stellte ich dann einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben. Dieser wurde aber auch von der Rentenversicherung abgelehnt.
So kam es das ich dann die maximalen Krankheitstage der Versicherung ausschöpfte. Mein Arzt gab mir dann den Tipp wenn das nichts mehr wird mit ihnen , müssen sie es versuchen einen Rente zu bekommen . Also stellte ich im juni einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Im August diesen Jahres musste ich mich dann also beim Arbeitsamt melden, weil die Krankheitstage verbraucht waren und man dann automatisch arbeitslos ist.Aber eigentlich bin ich ja noch in einem Arbeitsverhältniss.
Da mir nun das Wasser bis zum Hals stand schaltete ich den VDK ein und bat um Hilfe.Ich schickte alle erforderlichen Unterlagen dem Arbeitsamt zu und hoffte auf positive Nachrichten.
Nach kürzester Zeit erhielt ich ein Schreiben vom Arbeistamt, dass ich laut Paragraph 145 ausgeschleust wäre da ich keine 15 h in der Woche arbeiten könnte. Damit war ich für dem Arbeitsamt nicht mehr vermittlungsfähig und erhielten die Arbeitslosengeld Zahlungen
Nach 6 Monaten erhielt ich dann den Entscheid von der Rentenversicherung das mein Antrag zu 100 % abgelehnt wäre und ich voll einsatzfähig wäre.
Mit dieser schlechten Nachricht ging ich dann wieder zum Arbeitsamt . Diese meinten dann, wenn die das so sagen dann stimmt das auch.
Also wurde ich wieder für gesund erklärt und mir wurde dann per Telefonat die Pistole auf der Brust gesetzt. Entweder ich melde mich für vermittelbar. ,also gesund. Oder ich lasse mich weiterhin krank schreiben und mir wird das Arbeitslosengeld gestrichen.Meine momentane Krankschreibung gilt bis ende des Jahres. Nun muss ich irgend eine Lösung mit meinen Arbeitgeber finden.Und das noch über Weihnachten , weil ich ja dann im neuen Jahr eine Lösung brauche. Oder ich könnte mich ja auch auf dem freien Markt umschauen und wo anders bewerben.Ich bin schon 10 Jahre bei dem Arbeitgeber und habe mit dem SBA besonderen Kündigungsschutz. Wer würde den da freiwillig kündigen?
Eigentlich müsste ich mich ja noch weiterhin krank schreiben lassen , da ich momentan unter stelara keine Verbessrung habe.
Also muss ich jetzt auf den Arbeitgeber hoffen das der für mich eine leichte Arbeit hat die man mit einer Hand erledigen kann.
Die Mitarbeiterin vom VDK kann auch nicht verstehen warum die Rentenversicherung so entschieden hat. Mit ihr zusammen bin ich nun beim Integrationsamt.Diese können aber auch nicht viel mehr wie Einspruch bei der Rentenversicherung einlegen.
Aber bis dieses zu Entscheidung kommt wird es wieder Monate dauern.
Man sagt mir das ich mit 43 zu jung für Rente wäre.
Was ich hier bei dem ganzen sehr vermisse ist ein gewisses Verständnis für Menschen denen es auch im jungen Alter nicht gut geht. Ich habe den Eindruck , das die Wirtschaft und der Staat keinen Platz für solche Leute hat.
Arbeiten bis 70 und dann mit 71 sterben. Dann hätte der Staat das Optimum aus dem Mensch heraus geholt. Und es wären keine unnötigen Kosten entstanden.
Ich möchte auch meinen Teil dazu beitragen . Aber so , dass mir auch die Chance gegeben wir vielleicht auch 71 zu werden.
Es läuft in diesem Staat viel verkehrt und es gibt mit Sicherheit viele Menschen denen es schlechter geht wie mir, aber wohin soll denn die ganze Reise noch gehen?
Sind wir doch mal ehrlich . Die wirkliche Macht in unserem Stadt haben nicht die Politiker , sondern die Wirtschaft. Und der Wirtschaft sind alte und Menschen und Menschen mit bestimmten Einschränkungen ein Dorn im Auge. Und ich bin der Meinung , das dieses mit diesem System noch viel schlimmer wird. Man denke da nur an Leihfirmen . Diese Behandeln ihre Mitarbeiter wie Sklaven.
Ich weis es passt vielleicht nicht in diesen Rahmen aber ich musste mir Luft verschaffen und auch mein Bespiel euch schreiben . Ich hoffe es kommt niemand in die gleiche Situation.
Ich wünsche euch auf diesem Wege ein ruhiges Weihnachten und einen guten Rutsch.
Gruss Falk75