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Psoriasis rein psychisch


Martin333
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Ich hatte seit der Pubertät Schuppenflechte, mal mehr mal weniger. Auffällig war immer, dass ich besonders in stressigen Zeiten stärker betroffen war. Aber jetzt komms, seitdem ich endlich mein Diplom in der Tasche habe, bin ich komplett geheilt. Dazu muss man sagen, dass ich seit der Pubertät eine schwierige Zeit in der Schule und wärend des Studiums hatte. Zumindest bin ich jetzt der festen Überzeugung das der einzige Auslöser für meine Schuppenflechte meine Psyche (Stress) war.

Also mein Tipp an Euch, lößt eure Probleme, dann seit Ihr auch die Schuppenflechte los. (Natürlich weiss ich aus eigener Erfahrung, dass man das nicht immer kann.) Ich wünsch Euch alles Gute.

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Aber jetzt komms' date=' seitdem ich endlich mein Diplom in der Tasche habe, bin ich komplett geheilt.

.

Also mein Tipp an Euch, lößt eure Probleme, dann seit Ihr auch die Schuppenflechte los.[/quote']

Hallo, Martin,

durch deine Problemlösung bist du also komplett geheilt. Für mich hört sich das so an, dass du in deinem weiteren Leben nie wieder mit Problemen rechnest - und die Psoriasis deshalb nie wieder auftritt. Schön wäre es, ich wünsche es dir, auch wenn ich das für Utopie halte.

Lieben Gruß

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Ich hatte seit der Pubertät Schuppenflechte, mal mehr mal weniger. Auffällig war immer, dass ich besonders in stressigen Zeiten stärker betroffen war. Aber jetzt komms, seitdem ich endlich mein Diplom in der Tasche habe, bin ich komplett geheilt. Dazu muss man sagen, dass ich seit der Pubertät eine schwierige Zeit in der Schule und wärend des Studiums hatte. Zumindest bin ich jetzt der festen Überzeugung das der einzige Auslöser für meine Schuppenflechte meine Psyche (Stress) war.

Also mein Tipp an Euch, lößt eure Probleme, dann seit Ihr auch die Schuppenflechte los. (Natürlich weiss ich aus eigener Erfahrung, dass man das nicht immer kann.) Ich wünsch Euch alles Gute.

Hallo,

diese Argumentation hakt. Es gibt auch durchaus Menschen die keine Probleme mit ihrer Psyche oder Streß aber trotzdem Pso haben. Welchen Streß oder welche psychischen Probleme hat Bitte denn ein neugeborenes Baby welches schon bei der Geburt Pso hat ? :altes-grübeln :altes-grübeln

Die Pso ist und bleibt eine Krankheit mit genetischer Anlage, genauso vielfältig wie die individuellen Ursachen sind auch die Heilmethoden. Du kannst m. e. also nur für dich sprechen. :smile-alt:

Gruss Micha

P. S. :Bei mir war die Pso auch für ne handvoll Jahre verschwunden und ich dachte ich wäre Sie los, aber Sie kann wieder.... :wütend-alt: :zwinker-alt:

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Welchen Streß oder welche psychischen Probleme hat Bitte denn ein neugeborenes Baby welches schon bei der Geburt Pso hat ? :altes-grübeln :altes-grübeln

Hi Micha,

es gibt da schon einige Faktoren, die ein Ungeborenes Kind im Mutterleib ausgesetzt werden kann: zB. Nikotin- und Alkoholsucht, Medikamente, die während der Schwangerschaft eingenommen werden musste, viell. auch Stress der eigenen Mutter ....

Warum sollte sich dieser Stress nicht auch auf das Neugeborene in irgendeiner Art und Weise auswirken, bzw. es ist bewiesen, dass solche Kinder nach der Geburt eigenem Stress u.a. durch Entzug ausgesetzt sind.

Gruss Martin

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Warum sollte sich dieser Stress nicht auch auf das Neugeborene in irgendeiner Art und Weise auswirken, bzw. es ist bewiesen, dass solche Kinder nach der Geburt eigenem Stress u.a. durch Entzug ausgesetzt sind.

Moin Martin,

:( ....., weil dann z.B. die gesamte Kriegs-Nachkriegsgeneration einen an der Waffel haben und mit Neurodermitis gesegnet sein müsste?

Das Ausweichen von Bomben, Granaten und sonst noch son metallischen Zeugs, der Überlebenskampf im wahrsten Sinne des Wortes, ich könnte mir keinen größeren Stress einer werdenden Mama vorstellen?

Ich kenne tatsächlich ne ganze Menge meiner Altersgruppe, die nicht durch Krankheiten beglückt worden sind.

Vielleicht liegt's ja auch daran, dass eine Schwangerschaft in der heutigen Zeit eine "schwere Krankheit" ist?:)

Morgendlichen Gruß

Siegfried

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Hallo Siegfried,

das habe ich auch so nicht behauptet:

:

Das Ausweichen von Bomben, Granaten und sonst noch son metallischen Zeugs, der Überlebenskampf im wahrsten Sinne des Wortes, ich könnte mir keinen größeren Stress einer werdenden Mama vorstellen?

Ich kenne tatsächlich ne ganze Menge meiner Altersgruppe, die nicht durch Krankheiten beglückt worden sind.

Morgendlichen Gruß

Aber hilf mir mal, deine ALtersgruppe ( 56 ) dürfte nicht während den Kriegswirren geboren worden sein?? :)

Ich meinte auch nicht die Zeit vor sondern während einer Schwangerschaft.

Gruss Martin

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Hi,

ich komme gerade von meiner Ärztin (Uni Düsseldorf).

Diese Dame bestätigte nochmals: die Psoriasis wird durch einen Gen-Defekt ausgelöst.

Diverse Belastungen können die PSO negativ beeinflussen wie z.B. Stress (negativer UND positiver), Nahrungsmittel, Umweltreize, Nikotin, Alkohol sogar Waschmittel ... etc.

Aber eines ist sicher: das Lösen von Problemen HEILT eine Schuppenflechte nicht. Indem Stress wegfällt kann auch die PSO besser abheilen weil man (der Körper) in einer besseren Balance ist - aber weg ist sie deshalb nicht.

LG - ALien

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Ich meinte auch nicht die Zeit vor sondern während einer Schwangerschaft.

Hallo Martin,

ich fange mal in umgekehrter Reihenfolge an.

Genau diese Zeit meinte ich auch.:)

Aber hilf mir mal, deine ALtersgruppe ( 56 ) dürfte nicht während den Kriegswirren geboren worden sein?? :(

Ich seh schon, du brauchst keine NachHilfe in Mathe;):)

Ich hatte das (Un)Glück einer späteren Geburt. Da habe ich mich wohl ein bissel mist-verständlich ausgedrückt?:)

Was ist aber mit dieser Kriegsgeneration? Leiden die alle an Pso u.o. Neurodermitis?

Und da gibbet es noch die These, dass Stress jeglicher Art u.a. die Nebennierenrinden anregt. Son Zeug in erhöhten Masse auszuschütten, welche man Stresshormone nennt. Wenn ich mich nicht täusche, setzt die Medizin dieses Zeug, künstlich hergestellt, als "Wundermittel" für allerlei Kranheiten ein?

Es grüßt

Siegfried

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Warum sollte sich dieser Stress nicht auch auf das Neugeborene in irgendeiner Art und Weise auswirken, bzw. es ist bewiesen, dass solche Kinder nach der Geburt eigenem Stress u.a. durch Entzug ausgesetzt sind.

Gruss Martin[/font][/color]

Genau...warum nicht?

Heißt ja nicht jedes Neugeborene leidet an einer solchen "Stresskrankheit".

Und wer sagt denn, wie sich solche Krankheiten äussern? Da gibt es doch viele Möglichkeiten , nicht nur Hautkrankheiten, sondern vielleicht auch Dinge wie Stottern, HDS, sonstige Nervositäten usw.

Mein Sohn hat Neurodermitis, Gott sei Dank, ist er seid einigen Jahren beschwerdefrei.

Wir waren im Krankenhaus, als er 4 Monate war und in Langzeitkur als er knapp 2 Jahre alt war.

In dem Kurzentrum sagte man uns, dass 80% aller dort aufgenommenen Kinder ein traumatisches Geburtserlebnis hatten, also Kaiserschnitt u. ä.

Mein Sohn hatte einen kompletten Atem- u. Herzstillstand als er zur Welt kam und kurz danach fing der Mist an.

Ich empfinde es als garnicht so abwägig! Jeder Mensch hat auch Krebszellen im Körper, aber nicht bei jedem entwickeln sie sich weiter!

Bis dahin

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  • 4 months later...
Barbara Anna

Also ich habe PSO seit meinem zweiten lebensjahr und von meiner Mutter geerbt. Ich habe keine psychischen Probleme und halte es für völligen Blödsinn zu sagen wer keine Probleme hat wird auch seine Krankheit los. Sicher kann es so sein das sich Streß auf die PSO negativ auswirkt, sowie viele andere faktoren auch. Wenns aber so einfach wäre das man nur seine Probleme lösen muß dann dürfte ich keine PSO mehr haben.

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Also mein Tipp an Euch, lößt eure Probleme, dann seit Ihr auch die Schuppenflechte los.

Geil. Gilt das auch für erblich bedingten Haarausfall und für das Down-Syndrom? Sollte man denen mal sagen.

Gruß,

Marko

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Es haben schon viele von euch erwähnt, dass die PSO bei jedem andere Eigenschaften entwickelt, deshalb versteh ich den Spott in euren Aussagen nicht ganz.

Ich bin weder Psychologe, noch Hautarzt. Alles was ich über die PSO weiß habe ich bzw. mein Körper mir selbst beigebracht.

Die PSO ist bei mir das erste Mal nach einem Umzug quer durch Deutschland und der darauf folgenden, sehr schweren Eingewöhnungszeit aufgetreten. Im weiteren Verlauf der Krankheit hat es sich auch immer wieder gezeit, dass die PSO etwas mit meiner Psyche zutun hat.

Das heißt aber nicht, dass ohne Stress die PSO automatisch geheilt ist. Es kann aber sein, dass man ohne psychische Druck Erscheinungsfrei ist.

Dass es sich um einen Gendeffekt handelt ist Fakt; dass es Äuslöser und Heilungs-/Besserungschancen gibt, aber auch.

Wieso sollte die Psyche also keine Rolle spielen?

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Barbara Anna

Ich bestreite nicht das die Psysche eine Rolle spielt, aber sie ist nicht Auslöser der PSO. Und zu sagen löst eure Probleme dann seid ihr auch Eure PSO los ist schon ein wenig unverschämt.Es mag sein das sich es bei dem ein oder anderen aufs Erscheinungsbild der PSO auswirkt wenn er besonders unter Streß steht.Bei mir ist es zum Beispiel so das sich die PSO mit dem Jahreszeitenwechsel entweder bessert oder verschlimmert.Ich denke jeder Körper reagiert anders, das ist nun mal Fakt. Und viele Dinge die anderen mit PSO helfen, lösen bei mir genau das Gegenteil aus.:D

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Ich denke die Aussage ist einfach zu pauschalisiert.

Meine Pso ist das 1. Mal auf getreten ( ich war 19) als mein Vater im sterben lag, ich 120 km weit entfernt (Ausbilungs bedingt) für 6 Wochen in der Psychatrie arbeiten musste,ich meine Mutter schlicht weg zum kotzen fand und mein damaliger Freund 6 Wochen in Spanien war.

Na ?? was hier wohl der Auslöser war ? Die Psyche !! Da bin ich felsenfest von überzeugt.

Die Pso ist in den darauf folgenden Jahren ( nur auf dem Kopf )geblieben.

3 Jahre später war ich mit einem Freund 18 Tage in Kroatien zelten. ( war ein toller Urlaub) eines Abends ich stand vorm Spiegel ging mir durch die Haare und stellte fest "ALLES WEG !!!!!"

Das hielt 2 Jahre.

Einen verstärkten neuen Schub bekam ich in der 1. Schwangerschaft ....und seit dem bin ich ich ausser in meiner Reha die Pso nie wieder los geworden .

(lag es jetzt an der Hormon Veränderung,die ja auch häufig genannt wird oder wieder an der Psyche ?)

Ich denke an an allem ist etwas wahres dran....und man müsste den gesunden zwischen Weg finden.

Ein sehr guter Freund von mir (selbst mit Pso) hat mal eine Aussage getätigt womit er den Nagel meiner Meinung nach auf den Kopf getoffen hat.

" Wir alle haben uns irgendwann mal in eine Situation begeben ,von der wir felsenfest überzeugt waren,die wir genau so wollten,nur unser Körper läst sich nicht verarschen und zeigt uns was er davon hält !"

Das kann partnerschaftlich,beruflich oder Wohnort bedingt sein.

Ich liebe meine Familie...habe drei tolle Männer ,trotzdem machen sie mich manchmal wahnsinnig.

Leben wollte ich nie in Düsseldorf.

Und seit Jahren suche ich nach einem Job ,der mir Freude machen könnte.

Wenn ich mich jetzt von meiner Familie trennen,umziehen und in einen neuen Job stürzen würde,wäre dann alles weg ??

Wohl kaum !! dann hätte ich wahrscheinlich neue Probleme .

Also solches ist der Satz " löst Eure Probleme und ihr seit geheilt"....denke ich vom Ansatz nicht verkehrt ,aber überhaupt nicht realisierbar !!

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Ich bestreite nicht das die Psysche eine Rolle spielt, aber sie ist nicht Auslöser der PSO. Und zu sagen löst eure Probleme dann seid ihr auch Eure PSO los ist schon ein wenig unverschämt.

Es ärgerlich, dass die Propagandisten aus den "eigenen Reihen" dafür sorgen, dass außer der genetisch bedingten Pso praktisch jedem Psoler noch ein psychisches Problem angedichtet wird. Wenn ich dann zusätzlich noch selbstgestrickte Küchenpsychologie hier lesen muss, im Sinne von "Menschen mit Pso wirken automatisch unsympathisch, weil sie mit ihrer Krankheit nicht zurecht kommen", dann könnte man vielleicht eben doch gleich noch Doofheit als typisches Pso-Merkmal hinzu zählen.

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Wenn ich dann zusätzlich noch selbstgestrickte Küchenpsychologie hier lesen muss,

Wo steht das geschrieben dass du das lesen

Musst

drück doch einfach deine Ignorertaste :D

in dem Sinne einen schönen Sonntag

Guy;)

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Auch ich bin 100% davon überzeugt, dass meine PsA von zwei Faktoren ausgelöst wurde. Einmal durch eine lebensbedrohende Situation (Prostatakarzinom) und nachfolgender rad. OP. Wo die Psyche ja logischer Weise eine Rolle spielt. Darauf folgend eine chem. Hormonreduktion und Bestrahlungen. Schon bei den Bestrahlungen setzte bei mir die PsA mit fatalen Schmerzen ein. Habe vorher nicht eine Schuppe gehabt, aber Schuppenflechte ist in der Familie mütterlicherseits hier und da bekannt.

LG manni:smile-alt:

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Barbara Anna
Es ärgerlich, dass die Propagandisten aus den "eigenen Reihen" dafür sorgen, dass außer der genetisch bedingten Pso praktisch jedem Psoler noch ein psychisches Problem angedichtet wird. (von KEINE PANIK)
"Menschen mit Pso wirken automatisch unsympathisch, weil sie mit ihrer Krankheit nicht zurecht kommen", dann könnte man vielleicht eben doch gleich noch Doofheit als typisches Pso-Merkmal hinzu zählen.

Also so ganz versteh ich deine Aussage nun nicht.Ich habe niemandem irgend etwas angedichtet.Ich sagte lediglich das ich NICHT bestreite das bei dem ein oder anderen die Psysche der Auslöser für die PSO war. Und unsympathisch kann mir nur jemand werden den ich auch real kenne.Ausserdem bezog sich meine Aussage auf ein vorhergehendes Posting.

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Also so ganz versteh ich deine Aussage nun nicht.Ich habe niemandem irgend etwas angedichtet.Ich sagte lediglich das ich NICHT bestreite das bei dem ein oder anderen die Psysche der Auslöser für die PSO war. Und unsympathisch kann mir nur jemand werden den ich auch real kenne.Ausserdem bezog sich meine Aussage auf ein vorhergehendes Posting.

Mein Beitrag war etwas missverständlich, weil ich mich gedanklich noch auf einen anderen Beitrag bezogen hatte. Grundsätzlich tendiere ich klar zu deiner Meinung und mein posting war eher als zustimmender Kommentar gemeint.

Zitate sollte man übrigens nicht mit eigenen Einträgen verfälschen....

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@ Martin333

Natürlich wünsche ich Dir, dass Du nie wieder erkrankst. Wie schon von anderen geschrieben, die PSO ist genetisch determiniert, verantwortlich sind verschiedene Faktoren. Daher erbt nicht jeder die PSO von seinen Eltern sondern nur die Veranlagung. Jede PSO ist ein wenig anders, beim einen spielen körperliche Faktoren eine größere Rolle, bei anderen ist es die Psyche, wie es bei Dir zu sein scheint. Die PSO ist eine Autoimmunerkrankung, d. h. das Immunsystem greift körpereigenes Gewebe, in erster Linie die Hautzellen an. Es können aber auch Gelenke betroffen sein. Dann kommt es zunächst zur Arthritis. Wenn diese länger besteht wird die Arthritis zur Arthrose, d. h. die Gelnke verändern sich durch die Entzündung.

Glücklicherweise muss das aber alles nicht passieren. Prognosen sind schwierig. Daher genieße es jetzt symptomfrei zu sein. Wenn Du Glück hast, wird es ja auch so bleiben! Grüße von Kuno

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Einerseits finde ich es schade, dass auf Postings die die Psoriasis betreffen teilweise so agressiv reagiert wird. Andererseits ist ein "Tipp" á la :"Wozu macht ihr so nen Aufriss, die Lösung ist ja so einfach.", schon äußerst provokativ.

Was die Psyche betrifft halte sie für den Trigger und bestimmendsten Faktor bei meiner Psoriasis. Das trifft aber sicher nicht immer für alle anderen zu.

So kann es bei mir durchaus vorkommen, dass sich die Krankheit im Sommer zum Schlechten verändert anstatt zum Guten (letztes Jahr geschehen).

Jeder hat da seine eigenen Erfahrungen.

Ich kann mich daher nur den Vorpostings anschließen, die eine derartige Pauschalisierung verurteilen.

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Die Schuppe

Hallo,

hier meine Meinung:

"Psoriasis rein psychisch" kann einfach NICHT stimmen. Wie schon erwähnt hat Psoriasis einen genetischen Ursprung. Mann dürfte höchstens behaupten "Psoriasis-Ausbruch rein psychisch".

Meine Psoriasis zeigte sich zum erstem mal nach dem Abstillen (da war meine Tochter 6 Monate alt und ich 35 Jahre). Da haben wohl Hormone UND Psyche mitgespielt, denn wie jede Mutter weiss verändert so ein erstes Kind den Alltag ganz schön... :P

Seitdem habe ich aber nicht feststellen können dass es bei mir einen Zusammenhang zwischen Stress und Pso gäbe. Meine Schübe verlaufen unabhängig von meinem Gemütszustand, den Jahreszeiten, dem Zyklus und der Ernährung (habe wirklich einiges langwierig ausprobiert).

Die Pso hat mich aber schon dazu gebracht einige Leichen im Keller auszugraben (im Alleingang, ohne Therapeuten), was sehr schmerzhaft aber auch sehr heilbar (seelisch) war.

Ich war sogar irgendwann bei einer Heilerin was zur Folge hatte dass die Pso sich sehr reduziert hat für drei Viertel Jahr. Sie hat dass nicht bewirkt - nur ich, ich habe durch sie gelernt mich um mich und meinen Körper zu kümmern, was bei mir grosses Thema war. Ich habe mich dann öfter eingekremt, abgeschuppt und getraut mit meinen Riesenflecken in die Öffentlichkeit zu gehen (Sauna, Baden). Es kam dann trotzdem ein Riesenschub den ich so nicht mehr in Griff bekommen habe.

Jetzt habe ich gelernt mir Erscheinungsfreiheit zu "gönnen" und mache gerade eine Fumaderm-Therapie. Wäre vor einem Jahr nicht gegangen (was chemisches nehme ich nicht, dass muss doch auch so gehen usw.).

Pso und Psyche hängen also in meinen Augen schon zusammen, ich finde aber "Psoriasis rein psychisch" totalen Quatsch.

Gruss,

die Schuppe.

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