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MTX: Woche 3 vorbei


Claudia

5.144 Aufrufe

blog-0359546001394473376.jpgMein Anfang mit MTX scheint inzwischen in geordneten Bahnen zu verlaufen. Sonntagabends der Pen, Montags etwas neben der Kappe, Montagabend Folsäure, ab Dienstag geht's bergauf.

Gestern lief ich recht spät abends noch eine 8-Kilometer-Joggingrunde, den Pen setzte ich erst ganz kurz vor dem Schlafengehen an. Heute war mir nicht so "schwummrig" wie sonst in den vergangenen Wochen. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Keine Ahnung.

Nach dem nächsten Pen wird dann die Dosis reduziert - auf 12,5 mg. Die Ärztin will sehen, ob das reicht und die Nebenwirkungen zurückgehen.

Die Haut ist an den Händen noch immer für meine Verhältnisse ziemlich gut, was ich aber immer noch auf meine Kortison-unter-Folie-Kur schiebe. Sachte ist schon wieder eine Rötung sichtbar, die Haut ist "härter" als die restliche. Bin gespannt, ob MTX noch rechtzeitig einsetzt, bevor die Kortison-Wirkung verschwunden ist.

Wegen meiner Magenprobleme nehme ich weiterhin Pantoprazol ein. Schwierig daran ist, dass ich es morgens auf nüchternen Magen mindestens eine halbe, am besten eine Stunde vor dem Essen einnehmen soll. Ich muss schon ganz schön trödeln, wenn zwischen Wachwerden und Frühstück eine halbe Stunde vergehen soll. :) Eine ganze Stunde - keine Ahnung, wie das gehen soll.

Einzige deutlich spürbare Nebenwirkung vom MTX ist ein stark und schmerzhaft eingerissener Mundwinkel, für den ich nun eine weitere Salbe habe.

Tja, und die Katze? Die freut sich wie ich über den frühen Frühling. :)

11 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hucki

Geschrieben

Finde ich super, wie du versuchst, dich zu motivieren, Claudia.

Das du trotz MTX in gewohnter Form joggen kannst, das ist aus meiner Erfahrung ein richtig gutes Zeichen.

( MTX macht viele auch kraftlos). Jetzt so in den Frühling hineinzulaufen- wie schön für dich. Ich drücke dir die Daumen, dass du die jetzigen NW auch noch verlierst und dir MTX gut hilft.

 

Gegen die Aften und Entzündungen im Mund hatte ich mir Salviathymol aus der Apo geholt und immer ein paar Tropfen im Mund direkt verteilt und auch "gezogen". Dadurch waren die Entzündungen schneller weg.

KleinKoeln

Geschrieben

  • Deine Haltung macht mir Mut, Claudia.

Gehe mit Verdacht auf PSO (mit Nagel) und PSA und Augenentzündung (sehr stark eingeschränkte Sehstärke. Blendungs-empfindlich) übernächste Woche in  zur Untersuchung in die Klinik. Bei der Voruntersuchung wurde mir bereits gesagt, dass man bei mir das Immunsystem "runterfahren" will. Wie ich (nicht nur hier im Netz) lesen kann, könnte das für mich bedeuten "mtx"? - Nebenwirkungen zu MTX lesen sich schon ziemlich "krass". Du gehst von Beginn der Medikametierung voll weiter arbeiten. Lässt dich einfach nicht unterkriegen. Toll!! - Mach weiter so!

Claudia

Geschrieben

Naja... Ich muss doch konstatieren, dass seit Dienstag der Schwindel doch wieder stärker geworden ist. Sehr viel stärker. Manchmal bin ich froh, dass ich quasi immer Menschen um mich habe, die mich im Notfall auflesen würden - Großstadt im Allgemeinen und Großraumbüro im Besonderen.

Lupinchen

Geschrieben

 

  • Deine Haltung macht mir Mut, Claudia.
  • Gehe mit Verdacht auf PSO (mit Nagel) und PSA und Augenentzündung (sehr stark eingeschränkte Sehstärke. Blendungs-empfindlich) übernächste Woche in  zur Untersuchung in die Klinik. Bei der Voruntersuchung wurde mir bereits gesagt, dass man bei mir das Immunsystem "runterfahren" will. Wie ich (nicht nur hier im Netz) lesen kann, könnte das für mich bedeuten "mtx"? - Nebenwirkungen zu MTX lesen sich schon ziemlich "krass". Du gehst von Beginn der Medikametierung voll weiter arbeiten. Lässt dich einfach nicht unterkriegen. Toll!! - Mach weiter so!

 

Die meisten gehen und können, unter MTX o.Ä. arbeiten gehen. Bei schweren Verläufen und anderen Begleiterkrankungen ist das natürlich schwieriger. Dabei ist dann aber nicht das Medikament schuld, sondern die Erkrankung. An den Tagen wo man etwas einnimmt oder spritzt sind aber viele angeschlagen, gehen aber trotzdem arbeiten.

Gruß Lupinchen

KleinKoeln

Geschrieben

Die meisten gehen und können, unter MTX o.Ä. arbeiten gehen. Bei schweren Verläufen und anderen Begleiterkrankungen ist das natürlich schwieriger. Dabei ist dann aber nicht das Medikament schuld, sondern die Erkrankung. An den Tagen wo man etwas einnimmt oder spritzt sind aber viele angeschlagen, gehen aber trotzdem arbeiten.

Gruß Lupinchen

Besten Dank für die erklärenden Worte, Lupinchen!

Ich wart' erst mal in Ruhe ab, was die Doc's nächste/übernächste Woche bei mir diagnostizieren. Leben muss ich ja eh damit. Die medikamentöse Basis-Einstellung wird man (wenn) sowieso im Krankenhaus vornehmen. Etwas Sorge macht mir die Bemerkung meines Hausarztes heute: Er fragte mich wo denn meine Beinmuskulatur geblieben sei. - Und dass ich die Ärzte im Krankenhaus unbedingt darauf aufmerksam machen sollte.

Mir war auf der Oberseite jedes Oberschenkels eine ziemliche "Beule" aufgefallen. Die sehen aus wie kleine Fettpolster. Nun gehe ich mit meinen Hund jeden Tag 2 bis 3 Stunden stramm spazieren.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Psoriasis und (nicht durch Schonhaltung entstandenen) Muskelschwund?

Hucki

Geschrieben

Hallo Claudia,

 

mit dem Schwindel ist nicht zu spassen. Ich hatte auch ständig Schwindel. Dadurch verstärkt sich auch die Übelkeit. Das nimmt ganz schön Lebensqualität. Sprich mit deinem Arzt, wenn die Nebenwirkungen weiter anhalten.

Ich glaube jetzt, nach 1Jahr und 7 Monaten, ich habe mich zu lange gequält, immer in der Hoffnung, dass es besser wird. Aber es wurde nicht besser. Habe MTX jetzt abgesetzt.

 

LG Hucki

Claudia

Geschrieben

Ich glaube jetzt, nach 1Jahr und 7 Monaten ... Habe MTX jetzt abgesetzt.

Das ist lange. Sehr lange.

 

Wenn es mit dem Schwindel so ist wie letzte Woche, werden MTX und ich keine Freunde mehr. Aber ich habe diese Woche die niedrigere Dosis (12,5 mg) genommen, bis jetzt geht's. Bin allerdings auch heute wieder gelaufen (9 km). Vielleicht werden so die Nebenwirkungen ja wegverstoffwechselt ;) (Okay, ich glaube nicht wirklich dran...)

Bremen

Geschrieben

nachtrag:

ich war zwischendurch auf 10mg runter aber das mach ich nicht wieder :(

Hucki

Geschrieben

Hallo Claudia,

 

habe vor 3,5 Wochen das letzte mal MTX genommen, seit dem habe ich keine Übelkeit, keinen Schwindel mehr. Mein Kopf arbeitet auch schon etwas besser, kann wieder etwas besser denken und verstehen.

 

Allerdings hatte ich schon seit Anfang Januar Leflunomid eingeschlichen, das wirkt jetzt noch so, als wenn ich MTX genommen hätte. Also die PSA-Schmerzen sind auf leichtem Niveau gleichgeblieben. Hoffe, dass die Wirkung sich noch verstärkt, man kann bis zu 4 Monaten damit rechnen.

 

Zu meinem Durchhalten mit MTX kann ich dir nur sagen, dass ich mir der Nebenwirkungen nicht wirklich bewusst war. Ich hatte das auf Anämie, Hormonschwankungen wegen Wechseljahren und Stress geschoben. Ausserdem hatte ich schon mal einen echten Drehschwindel vor Jahren, das passte dann auch noch dazu. Vor allem, weil der Schwindel durch MTX erst Monate später auftrat, die Übelkeit allerdings von Anfang an.

 

MTX hat mir allerdings in den Gelenken gute Dienste geleistet, das stelle ich dann doch nochmals fest.

 

Nun, nach 4 Wochen solltest du in den Gelenken auch schon eine Wikung verspühren, oder?

 

Drücke dir die Daumen.

LG Hucki

Lupinchen

Geschrieben

Mir ging es ähnlich wie bei Hucki, es wird einem einiges erst bewußt wenn man aufgehört hat. Es ist auch schwer bei PsA Nebenwirkungen von Medikamenten und Begleiterscheinungen der Erkrankung selber zu bestimmen. Geht mir bei Arava jetzt auch gerade so. Die Müdigkeit fühlt sich aber schlimmer an als sonst und der Hochdruck auch. Fließschnupfen habe ich auch, schon bevor die Pollen flogen. Werde jetzt bei der nächsten Blutentnahme die Schilddrüse mit reinnehmen und ich habe starke Muskelschmerzen im rechten Bein. Das muss auch abgeklärt werden. Diese ewige Ärztrennerei ist mir sowas von zuwider...brrrr

Lg. Lupinchen

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      Korrektur:  Statt "Gehörknöchelchen" muss es richtig heißen: kleine Kalziumkristalle*  Manchmal schieben sich kleine Kalziumkristalle aus dem Innenohr in die Bogengängen, die Bestandteil des Gleichgewichtsorgans sind. Die verirrten Kristalle simulieren dem Gehirn eine Bewegung, die nicht stattfindet. Dadurch wird das Gehirn irritiert und reagiert mit Schwindel. Beseitigung des Dreh- oder Lagerungsschwindels:  *Mit geeigneter Kopfbewegung lassen sich die Kristalle auch wieder
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