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Parapsoriasis und Hashimoto und Leber


Marlene

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Ja, hallo! Deine Frage verstehe ich zwar den Worten nach, aber mir bleibt unklar, worauf Du hinaus willst. Ich habe außer PSO noch Bluthochdruck, Schlafapnoe-Syndrom - und bin gerade von einem bösartigen Tumor befreit worden.

Geht es Dir um Zusammenhänger verschiedener Autoimmunerkrankungen? Oder geht es darum, ob viele Menschen mehrere Krankheiten haben?

Grüße von Kuno

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Hallo ,ach ich habe nen ganzen stall voll krankheiten,pso vulgaris,pso arthritis,wie es aussiehtauch pso pustolosa,asthma,diabetis,schlafapnoe,manche krankheiten hängen mit der pso zusammen hat der arzt gesagt aber nicht alle.

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Ich hab auch so eine lange Liste von Krankheiten, dass der Platz auf den Fragebögen, die manche Ärzte verteilen, nicht ausreicht. Die meisten kriege ich mit Medikamenten so gut in Griff, dass ich sie fast schon wieder vergesse: Schilddrüse, Asthma, Allergien, chronische Sinustis, Bluthochdruck.

Schlimmer sind die, die nicht oder nur schwer zu behandeln sind. Oder die verbieten, für andere Krankheiten wichtige Medikamente einzusetzen.

Ich hatte z.B. als Kind eine heftige Tuberkulose, so dass all die guten Biologicals bei mir nicht angewendet werden können. Und das MTX hilft jetzt nach 14 Jahren nicht mehr so richtig...:wacko:

Grüße von Linnda

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Ich habe das Gefühl, dass vieles von der Schilddrüse kommt, wenn diese in der Vergangenheit nicht behandelt wurde deshalb meine Frage. Viele Leute mit Hashimoto haben auch Psoriasis und noch jede Menge andere Sachen.

Viele Grüße

Marlene

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Hallo Kuno,

ja mir geht es um die Zusammenhänge verschiedener Autoimmunkrankheiten. Ich selbst habe Parapsoriasis seit Mai 2010 (ist glaube ich keine Autoimmunkrankheit) ,Hashimoto und meine Leber und Bauspeicheldrüsenwerte sind immer auch schlecht ich war schon in der Uniklinik zur Biopsie und bei zig verschiedenen Ärzten aber keiner kann eine Diagnose stellen. Sie meinen dass es auf eine Autoimmune Lebergeschichte hinausläuft.

Viele Grüße Marlene

Ja, hallo! Deine Frage verstehe ich zwar den Worten nach, aber mir bleibt unklar, worauf Du hinaus willst. Ich habe außer PSO noch Bluthochdruck, Schlafapnoe-Syndrom - und bin gerade von einem bösartigen Tumor befreit worden.

Geht es Dir um Zusammenhänger verschiedener Autoimmunerkrankungen? Oder geht es darum, ob viele Menschen mehrere Krankheiten haben?

Grüße von Kuno

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@ Marlene

An Autoimmunerkrankungen ist es bei mir die Psoriasis, möglicherweise auch mit beginnender Psoriasisarthritis. Mein aktuller Tumor hat nichts mit Autoimmunprozessen zu tun. Er wird häufig durch Asbestfasern ausgelöst. Bei mir gibt es in der Vergangenheit aber keine herausragenden Ereignisse, die für eine wesentliche Exposition sprechen.

Herzliche Grüße von Kuno

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  • 8 months later...

Hallo,

also ich habe auch einen M. Hashimoto seit ca. 25 Jahren, die Kopfpso habe ich seit ungefähr 20 Jahren. Anfangs hatte ich die Pso auch um die Augen (ganz schlimm) am Ellenbogen, in den Achselhöhlen und an der Wade. Nach ein paar Jahren waren die Stellen, außer am Kopf und hinter den Ohren nach intensiver Cortisonbehandlung komischerweise dauerhaft weg.

Angefangen hat der M. Hashimoto mit meiner 2. Schwangerschaft. Habe schon öfters gehört, dass Schwangerschaften so was auslösen können.

Da beides Immunerkrankungen sind, könnte das schon zusammenhängen.

Mein Arzt meint, einmal Immunerkrankung - immer Immunerkrankung. D.h. es werden wohl noch andere (z.B. Diabetes) dazukommen. Ich hoffe, dass das - wenn es stimmt - noch lange auf sich warten lässt.

Mia

Edited by mia maier
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    • ASP
      By ASP
      Hallo Zusammen,
      Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt mich mit „Leidensgenossen“ zu vernetzen und hier bin ich nun 😊
      Zunächst: Entschuldigt bitte die Länge des Textes, ich habe einfacht runtergeschrieben und schon war das ganze so lang 😉
       
      Nun zu meiner Geschichte:
      Ich bin 38 Jahre alt, männlich und habe Q2/2017 die ersten deutlichen Symptome einer PSA entwickelt. Angefangen hat alles mit einem unglaublichen Berührungsschmerze in der rechten großen Fußzehe. Da haben dann alle gesagt, es sei ein Gichtanfall und ich habe das Ganze dann ohne Arztbesuch mithilfe von Voltaren Creme wegbekommen. Relativ zeitnah zu meinem „Behandlungserfolg“ habe ich einem Bewegungsschmerz und eine starke Schwellung inklusive Rötung in der zweiten rechten Zehe entwickelt. Hier habe ich mit Voltaren nichts mehr erreichen können. Die dritte rechte Fußzehe begann nun dieselben Symptome zu entwickeln und etwa zeitgleich fing der linke Fuß auch an den Zehen an Schwellungen und Bewegungsschmerzen zu entwickeln. Nun fing das Rennen von Arzt zu Arzt an. Zunächst Hausarzt --> Überweisung an Orthopäden. Der Orthopäde sagt, es sei ein Spreizfuß --> Einlagen. Wertvolle Zeit geht verloren, in der alles nur schlimmer wird. Ich kann immer schlechter laufen. Mein linkes Knie ist nun betroffen. Blutentnahmen, Besuche beim Internisten, etc... Es ist nun Weihnachten 2017 und ich brauche Krücken. Ich wache nachts vor Schmerzen auf, fühle mich vor Gelenksteifheit fast gelähmt. Ich spüre es nun in der Hüfte aufkommen und habe Angst. Und fühle mich von den Ärzten im Stich gelassen. Meine Mutter sagt, ich solle mal beim Rheumatologen anrufen. Januar 2018: Besuch im Rheumazentrum Südostbayern. Ich habe Psoriasisarthritis sine psoriase – PSA ohne Hautbeteiligung Dezember 2020: Ich schaue mir im Internet Bilder von Schuppenflechte an und stelle fest, dass ich sehr wohl eine Hautbeteiligung aufweise. Ich habe bisher immer angenommen, ich hätte „nur trockne“ Haut an den Händen und ab und zu schuppende Kopfhaut. Nach ein bisschen Recherche schreibe ich die Symptome aber nun sehr deutlich einer Psoriasis zu. Ich habe es nicht dauerhaft, sondern nur manchmal und dummerweise gerade bei Hautarztbesuchen immer nicht 😉  Zu meiner Therapie:
      Ab 01/2018: Ibuprofen 800 mg retard 1-0-1: Sehr viel Lebensqualität kehrt zurück. Ich habe nur noch schwache Restschmerzen, Schwellungen und Rötungen sind deutlich zurückgegangen. Aber es ist eben nicht weg. Und es ist auch keine Dauerlösung täglich 1600 mg Ibuprofen zu sich zu nehmen Ab 04/2018: 15 mg/Woche MTX Fertigpen, Begleitend 20 mg Prednisolon - ab 05/18 in absteigender Dosierung: Die Beschwerden klingen nach und nach vollständig ab. Zwischenzeitlich bezeichne ich mich als vollständig beschwerdefrei. Allerdings macht mir das MTX zu schaffen. Übelkeit und Durchfälle, manchmal Schwindel. Starke Abgeschlagenheit und Müdigkeit – wie nach einer heftig durchzechten Nacht. Mir gefällt der Verlust an Lebensqualität, der mit MTX einhergeht, nicht. Ich trinke gerne mal ein Glas Wein oder einen Whiskey. Ich möchte bedenkenlos in die Sonne gehen können. Kein Kaffee? Man! Plötzlich ist man anfälliger für Infekte. Ich vertrage plötzlich keinen Fisch mehr. Regelmäßige Blutuntersuchungen…Ein Kinderwunsch ist nicht mehr ohne weiteres zu erfüllen. Ich gebe zu, dass ich viel viel viel Lebensqualität durch MTX zurückgewonnen habe – aber halt auch verloren. Ich bin nicht glücklich mit diesem Zeug. Zunehmend habe ich einen Kompromiss gefunden um nicht ganz auf all die Annehmlichkeiten des Lebens zu verzichten. Ich bin aber fernab davon mich mal gehen lassen zu können 😉 Mit meinem Arzt bespreche ich meine Situation. Ich habe den Wunsch MTX abzusetzen. Ich bin symptomfrei. Die Krankheit soll schubweise verlaufen. Wieso nicht einfach MTX absetzen und sobald nur die Idee eines Schubs aufkommt, diesen mit Ibuprofen im Keim ersticken. So mein wahrscheinlich naiver Plan. Wir vereinbaren das MTX stückweise runter zu fahren und genau zu beobachten was passiert. Ab 04/2019: Oralisierung der MTX-Gabe als erster Schritt der Wirkstoffreduktion: Weiterhin stabile Remission, weiterhin die oben beschriebene Nebenwirkung. Ab 10/2019: Reduzierung der MTX Dosis auf 10 mg/Woche: Keine Verbesserung der NW. Wenn nach einem halben Jahr weiterhin eine stabile Remission und Symptomfreiheit besteht würde ein Wegfallen von MTX folgen. So die Abmachung. 5 Monate keine Probleme. Plötzlich spüre ich „Etwas“ in der zweiten rechten Zehe. Kein richtiger Schmerz, allenfalls ein ganz leichter Schmerz. Es fühlt sich eher einfach nicht „normal“ an. Es ist der erste Corona-Lockdown und mein Termin beim Rheumatologen findet telefonisch statt. Keine Untersuchung, aber die Sache scheint klar zu sein. Die Beschwerden kehren zurück. Der Versuch MTX abzusetzen ist fehlgeschlagen. Ab 02/2020: Rückkehr auf MTX 15 mg/Woche oral: Nebenwirkungen sind unverändert. Meine Zehe fühlt sich genauso an wie zuvor. Nicht normal, nur die Idee eines Schmerzes. Keine Rötung, keine Schwellung. Im Oktober war ich wieder beim Rheumatologen. Es liegt keine Entzündung vor! Weder im Gelenk, noch im Blut ist etwas bemerkbar. Alles sieht ganz wunderbar aus. Trotz meines seltsamen Gefühls in der Zehe. Nun stelle ich mir natürlich die Frage, ob dieses Gefühl im Zeh überhaupt etwas mit meiner PSA zu tun hat und ob der Versuch das MTX abzusetzen eigentlich doch nicht gescheitert war, sondern fehlinterpretiert wurde. Allerdings haben sich nun meine Leberwerte verschlechtert. Das müssen wir beobachten hieß es vom Rheumatologen. Über welchen Zeitraum müssen die Werte denn in welchem Bereich sein, damit man hier mit welchen Maßnahmen auch immer aktiv wird? Hier noch eine Übersicht, über meine Leberwerte.
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      Noch etwas hat sich verändert: Ich habe seit Anfang des Jahres eine schuppende innenvorhaut am Glied. Täglich kann ich nun nach dem Wasserrlassen, die oberste Hautschicht vor der Innenseite meiner Vorhaut "abrollen" und es sieht aus wie ein starker Smegmabefall. Es ist eine Rötung vorhanden, jedoch kein jucken oder andersgearteter Schmerz. Das hatte ich noch nie. Mein Hautarzt ist unbesorgt und verschreibt mir ein Antimykotikum. Er sagt, ich sei wegen des MTX einfach anfälliger für soetwas. Ich bekomme es aber leider nicht vollständig in den Griff. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
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      Nun bin ich vorläufig am Ende meiner Geschichte angelangt. Ich danke Euch fürs Lesen – es tut gut mal seine Geschichte aufzuschreiben. Und ich danke im Voraus auch für die Gedanken die Ihr Euch vielleicht um den einen oder anderen Punkt von mir macht.
      Liebe grüße
       
    • Renner
      By Renner
      Guten Abend mitsammen,
      ich werde seit fast genau 2 Jahren mit Tremfya behandelt, nachdem ich davor so ziemlich alle - erfolglos - an mir "erprobt" habe. Erstmals befriedigende Wirkung konnte mit Biologica erzielt werden, allerdings kam es auch da zu Komplikationen (Produkte wurden vom Markt zurückgezogen, massive Rückfallschübe, Gewöhnungseffekte, Venenentzündung...). Erst mit Tremfya stellte sich eine nachhaltige und bis heute hervorragende Wirkung ein. Allerdings wurde jetzt bei mir eine nichtalkoholische Fettleber und eine beginnende Umformung durch Leberzirrhose diagnostiziert. 

      Hat jemand aus der Runde Erfahrungen/Informationen bzw. Verträglichkeit speziell in Hinblick auf Leberschäden? Ich mach mir Sorgen und es täte mir extrem leid, wenn ich auf das Mittel verzichten müsste. Aber wenn es tats. Komplikationen gibt, wären die Alternativen Pest oder Cholera...

      Danke und alles Gute
      Walter RENNER (65)
    • Waltraud B.
      By Waltraud B.
      Hallo an alle
      seit Mai diesen Jahres habe ich (weiblich, 65)  die Diagnose Parasoriasis en plaque und würde mich sehr interessieren, welche Therapien neben der Licht- und Badtherapie helfen können.  Mein Hautarzt hat regelrechte "Weltuntergangsstimmung" verbreitet.
       
      Ich habe im Vorfeld ab und an irgendwelche allergischen Reaktionen (Duftstoffe) gezeigt, schuppige und juckende Kopfhaut, Reaktionen an Nabel und im Knick hinter dem Ohr.
      Die roten juckenden Stellen an den Beinen habe ich  als Allergie gesehen und wollte eine entsprechende Behandlung.   Doch die Biopsie hat nun eine andere Diagnose ergeben.
      Behandlung: Balnea-Bad und Lichttherapie (4x bisher) läuft.
      Einerseits denke ich es hilft, doch dann sind wieder Flecken an anderer Stelle. Besonders arg ist es im Moment im Hals- und Dekolleté-Bereich, es heizt, juckt und brennt besonders am Abend und in der Nacht.
      Kann man mit Ernährung etwas erreichen?       Booh ..... ich koche, backe und esse so gern.😋
      Herzliche Grüße
      Waltraud B.

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Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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