Jump to content

Recommended Posts

halber Zwilling

Liebe PSOler,

zunächst einmal 1000 Dank für Eure wertvollen Beiträge!

Da mir kein Hautarzt meine Fragen beantwortet (oder beantworten kann), wende ich mich an Euch, die Ihr mir sicher aus Erfahrung antworten könnt.

Frage 1:
Kennt Ihr das, dass die entzündeten Stellen morgens blass erscheinen, so als wären sie auf dem Rückzug.
Nachmittags und Abends sind die Hände und die Stellen am Körper (Oberschenkel, Unterschenkel, Kopf, Rücken...) aber wieder feuerrot, brennen und jucken fürchterlich.

Frage 2:
Geht es Euch auch so, dass für ca. 10- 14 Tage Ruhe einkehrt ( hatte ich doch tatsächlich in den letzten beiden Wochen :rolleyes:), der Juckreiz fast verschwunden ist, und dann plötzlich alles wieder massiv aufblüht?
Ist dieses Auf und Ab bei der PSO normal und ich muss mich daran gewöhnen? Oder kommen auch mal wieder längere gute Phasen?

Frage 3:
Ich hatte in Neukirchen /Rötz im Sommer Lichttherapie bekommen. Am Körper mit Erfolg. An Händen und Füssen wurde alles eher schlimmer.
Jetzt habe ich vergangene Woche Donnerstag beim Hautarzt wieder mit einer Lichttherapie begonnen (keine PUVA) und habe seither die volle Blüte.
Der Juckreiz ist ohne Fenistil unerträglich. Mir kommt es fast vor wie eine Sonnenallergie. Ist das vielleicht eine normale Reaktion, die sich wieder beruhigt?
Wer kennt das auch?

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Liebe Grüße vom halben Zwilling

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Reiki

Hallöchen...versuche mal dir zu helfen.

Hautareale die morgens blasser erscheinen haben in erster Linie mit der Durchblutung zu tun. Im schlaf ist dein Körper sowie dein Blutdruck ebenfalls im "Ruhemodus". Dadurch läuft die Durchblutung nicht auf Hochtouren wie tagsüber. Im Bett liegend muss dein Herz nicht soviel arbeiten um den Blutkreislauf im Körper aufrechtzuerhalten. Somit wirken die Herde heller. Das Phänomen hast du auch wenn du aus einer warmen Badewanne steigst. Durch die wärme wird die Durchblutung angeregt. Die Herde erscheinen feuerrot. Der gesteigerte Juckreiz kommt ebenfalls durch die gesteigerte Durchblutung.

Psoriasis ist eine Krankheit die bei vielen in Schüben verläuft. Bei vielen bessert sie sich eine Zeit lang und verschlechtert sich dann wieder. Gründe sind ganz verschieden. Bei dem einen Stress/ Belastung/Leistungsdruck etc.. Bei dem anderen die Jahreszeiten Sommer/Winter... Bei dem nächsten die Ernährung z.B. viel zucker/ scharfe Lebensmittel und Gerichte usw...

Die Abheilung von Herden an Händen/Füßen dauert immer mit am längsten. Je weiter die Herde von der Körpermitte entfernt sind, umso länger der Heilungsprozess. Am ehesten verschwindet sie in der Körpermitte. Sprich Bauch/Rücken.

Die enorme Rötung seit der jetzigen Bestrahlung ist, zumindest in meinen Augen ganz klar ein Sonnenbrand. Daher auch die enorme Rötung und der Juckreiz. Ich würde einfach mal ein/zwei Behandlungen aussetzen. Dann in verkürzter Form weiterführen.

 

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen. Habe versucht es so verständlich wie möglich zu erklären.

Lg...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
isa-marina54

Sowie es aussieht bin ich eine mit Ernährung, ich habe festgestellt wenn ich verschiedenes Esse habe ich die Schüppe oder wenn ich Sekt trinke jucken mir die Füsse.

 

Herzliche Grüße

isa-marina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Richard-Paul

Hallo halber Zwilling,

was Dir geantwortet wurde kann man nicht einfach alles ohne Ergänzung so stehen lassen [dies betrifft auch andere Beiträge; ich möchte aber nicht mehr schreiben, sondern nur noch mitlesen]. >> Inzwischen schreibt hier eine "neue" Generation, und ich verstehe, dass man nicht das ganze Forum lesen kann.

Deine 1. Frage wurde von Reiki richtig und gut beantwortet. >> Zur Deiner 2. Frage muss man ergänzen, dass es häufig an den falschen/schlechten Blutwerten liegt. - Immer häufiger erwähnen - auch Ärzte - das Vitamin D3, an welchem es uns vor allem im Winter mangelt.  >> Das oxydative Gleichgewicht ist wichtig! >> Dann kommt es darauf an, was Du alles an Medikamenten nimmst, bzw. früher schon mal genommen hast. Unser Immunsystem vergisst so schnell nichts [hierüber hat HLA-B27 in ihren Beiträgen sehr gut berichtet]. - Als  e i n  Beispiel: Wer Medikamente mit Statinen einnimmt, hat eine hohe Wahrscheinlichkeit später mal mit einem Rollator oder Rollstuhl durch die Gegend zu fahren; obwohl zunächst als Nebenwirkungen nichts zu spüren ist (ganz im Gegenteil, die Medikamente werden als "Senker" für das "schlechte Cholesterin" als gut empfunden). - Zum Juckreiz bzw. Kratzen: gib dieses mal oben in der "Suche-Funktion" ein und lese, was wir alles dazu früher schon mal geschrieben haben. >> Zur 3. Frage: Du schreibst, dass Du Deine PSO mit Lichttherapie [was ich für das Beste halte in Bezug auf Nebenwirkungen] behandelst. (bei PUVA muss man andere Dinge berücksichtigen); bei UVB-Bestrahlung (und ohne Medikamente, wozu auch Kortison gehört) werden die PSO-Stellen immer erst schlechter/schlimmer aussehen. Dies hängt davon ab, wie alt die Stellen sind, bzw. wie oft sie wieder "erblüht" sind! Neue Stellen können mit UVB-Bestrahlung in einer Woche wieder für immer verschwinden; alte Stellen können bis zu einem Jahr brauchen. Das Wichtigste aber ist, die regelmäßige/tägliche Anwendung mit genauer Befolgung der Anleitung (daher am besten zu Hause; die KK bezahlen die Bestrahlungsgeräte nach vorherigem Antrag). Wer in den ersten (langweiligen) Tagen meint, "er/sie" sieht ja nichts an Besserung und daher gleich länger bestrahlt, der handelt so fahrlässig, als wenn er/sie alle Tabletten oder Spritzen auf einmal nimmt, weil die ja gut sein sollen. - Richtig ist, was Reiki schreibt, das man mit UVB-Bestrahlung einen "Sonnenbrand" bekommen kann, wenn man die Bestrahlungszeiten nicht einhält.

Man könnte zu Deinen Fragen tausend Seiten schreiben.

LG

Richard-Paul   

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
halber Zwilling

Vielen lieben Dank Euch! Warum beantworten Ärzte einem diese Fragen nicht einfach auch so schlüssig,  dann würde man viel einfacher lernen,  mit dieser eh schon dusselige Krankheit zu leben.

Liebe Grüße aus Schwaben 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Reiki

Hallo Richard - Paul. Gebe dir vollkommen recht mit deiner Antwort. Versuchte eigentlich nur so zu antworten das es jeder, auch jeder Medizinischer Leihe versteht.

Ich empfinde solche Begriffe wie das oxydative Gleichgewicht eher als erschlagend...und nur die wenigsten können dann noch folgen was man eigentlich sagen möchte. Bzw. wenn man es nicht versteht hat man auch keine große Lust weiterzulesen bzw Fremdwörter nachzuschlagen.

Also lange Rede kurzer Sinn...ich wollte es gerne einfach und klar beschreiben und nicht zu weit ausholen.

Das hat wenig mit neuer Generation zu tun. Ich denke ganz oft das sich manches liest als währe man hier unter Medizinern und finde es sehr schade. Denn ich denke viele können damit nicht wirklich was anfangen. Warum also alles immer so kompliziert beschreiben? Verstehe den Sinn nicht. Ist ja keine Prüfung in der ich mein wissen beweisen muss. Genaugenommen gehe ich davon aus das es zig Seiten im Internet gibt in denen man sämtliche Dinge ganz ausführlich nachlesen kann, wenn man das möchte. Ebenso gibt es diverse Fachbücher.

Die Frage könnte man sehr ausführlich beantworten. Es gibt diverse Erkrankungen, Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen die auf eine Psoriasis einwirken können. Meiner Meinung nach reichen kurze knappe Antworten die zudem noch verständlich sind vollkommen aus. Für sich interessante/ Betreffende Themen zu vertiefen kann dann doch jeder selbst...

Lg...

  • + 5
  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dein Kommentar

Du kannst jetzt schreiben und dich später registrieren. Wenn du schon einen Account bei uns hast, logg dich ein, um deinen Beitrag mit deinem Account zu verfassen.
Hinweis: Dein Beitrag wird von einem Moderator freigeschaltet, bevor er erscheint.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Du hattest schon mal angefangen, etwas zu schreiben. Das wurde wiederhergestellt..   Egal, weg damit.

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Ähnliche Inhalte

    • Arno Nühm
      Von Arno Nühm
      Die Diagnose Psoriasisarthritis habe ich vorgestern von einer Orthopädin mit Rheuma-Zertifikat erhalten, nachdem ein junger Dermatologe die Schuppenflechte diagnostiziert hat.
      Angefangen hatte aber eigentlich im Oktober der Zahnarzt, der mir sagte, dass das an den Augen aussieht wie Schuppenflechte. Dadurch konnte ich anfangen, zu recherchieren und landete hier. Probleme mit übel juckender und schuppender Kopfhaut habe ich im Grunde seit August letzten Jahres und im November war es soweit, dass ich mich entschieden habe, damit zum Arzt zu gehen. Einen aus heutiger Sicht deutlich erkennbaren Schub hatte ich aber bereits 2016.
      Probleme mit meinen Knien und auch mal den Füssen hatte ich aber schon seit der Pubertät und wurde bisher von Orthopäden immer ausgelacht, weil nichts zu sehen oder anderweitig messbar war. Mein Knie wurde immer mal punktiert oder bestrahlt oder es gab Sälbchen, aber im Grunde wurden immer meine Beschwerden aufs Gewicht oder gar ins Psychosomatische geschoben.
      Neu ist jetzt, dass ich seit Anfang Januar Schmerzen an den Handgelenken habe (Sehnenscheidenentzündung wie ich meinte und nun tun auch die Handballen weh, die Knochen eben.) und wirklich erschrocken hat mich, als mein linker Zeigefinger anfing, steif zu werden. Der normalerweise weiche Bereich zwischen den Gelenken, wo Muskeln und Sehnen sitzen, ist total verhärtet. Daran sieht aber nichts rot oder dick aus, es tut nur weh und lässt sich nicht mehr richtig beugen und es schwindet dadurch die Kraft, Alltägliches zu tun: Flasche aufdrehen, Müslipackung aufreissen, Hose hochziehen. Ich muss teilweise nur andere Finger nehmen, die Hand anders halten oder ganz die andere Hand nehmen (Flasche aufdrehen). Es ist auch der kleine Finger links betroffen und übrigens beide mittlere Zehen.
      Und weil mein Onkel auch schon Rheuma hatte (chronische Polyarthritis), wusste ich, dass man besonders am Anfang Gas geben muss und habe entsprechend Druck gemacht, dass schnell diagnostiziert wird, damit schnell eine Behandlung eingeleitet wird. Hier in Hamburg ist eine Wartezeit von zwei Monaten auf einen Arzttermin noch kurz.
      Gestern habe ich damit angefangen, Lithium auszuschleichen und dafür Valproinsäure einzuschleichen. (Keine Sorge, der Medikationsplan ist mit meiner Psychiaterin abgesprochen und ich hab auch schon vorbeugend Gespräche mit meinen Leuten bei der Integrierten Versorgung vereinbart.) Lithium verschlimmert die Schuppenflechte und Kortison (bei mir auch -salben) verringert die Wirkung des Lithiums. Deshalb soll es bei bekannter Psoriasis nicht angewendet werden. Ehrlich gesagt habe ich große Hoffnung, dass sich nach Absetzen des Lithiums dieser Schub von selbst in Wohlgefallen auflöst und ich danach allenfalls noch leichte Beschwerden haben werde. Auch das Valproat wäre nicht das richtige Medikament, dauerhaft Kortison zu nehmen, weil dann die Knochendichte sinken kann bis hin zu Knochenbrüchen ... 
      Die Schuppenflechte habe ich im Augenblick auf dem Kopf, im Gesicht oben an der Nase und unten neben den Nasenflügeln so Flecken, die Ellbogen, an der Hüfte ein paar Pünktchen, im Genitalbereich und im Augenblick ist es am Bauch und an den Händen wieder im Kommen. Am Fuß ein Pünktchen, am Oberschenkel eins ... "überall" fänd ich jetzt übertrieben, aber es dauert halt mit dem Eincremen. Es scheint immer mal zu wandern, von innen nach außen und auch außen auf der Haut die Stellen wechseln. Was mir im Augenblick sehr gut hilft, ist das Baden in Eichenrindenextrakt.
      Auch scheint mir zu helfen, wenn ich die Ernährung anpasse wie von den Ernährungsdocs empfohlen: Kein Fleisch, viel Fisch, wenig Kohlenhydrate, Milchprodukte nur auf Magerstufe, keine Zwischenmahlzeiten. Brennesseltee soll entzündungshemmend wirken. Wenn ich alles richtig mache, ist das kein Garant für einen schmerzfreien Folgetag, aber wenn ich auf die Kacke haue, rächt sich das umgehend mit verstärkten Schmerzen.
       
      Nun habe ich einiges aus meiner Anamnese geplaudert. Ich habe also Pso, PSA und eine bipolare Störung. Ich mache nicht mehr viel, außer Arztpraxen aufzusuchen, einerseits geht es zeitweise zeitlich nicht anders und andererseits bin ich eben berufsunfähig und auch wegen voller Erwerbsunfähigkeit berentet mit einem derzeitigen Grad der Behinderung von 70.
      Wenn es mir gut genug geht, gehe ich zum Chanten und wenn mich die Muse knutscht, arbeite ich vielleicht irgendwann an meinem Roman weiter. 48 Seiten sind in einem guten halben Jahr entstanden, aber seitdem habe ich schon eine Pause von einem Dreivierteljahr. Ab und zu raffe ich mich zu Schreibübungen auf, dabei entstehen manchmal brauchbare Kurzgeschichten. Wer etwas von mir lesen will, gerne hier: http://www.schreibkommune.de/ueber-mich/ingo-s-anders/
      Tja, wenn die Knochen mitmachen, dann stelle ich bald den letzten Billy auf und baue endlich die Spülmaschine ein, dann gehen wir ins Tierheim und suchen uns zwei nette Katzen aus. Katzenfell soll ja gut sein bei Rheuma, harhar. 
       
    • Buddahlein
      Von Buddahlein
      Hallo alle miteinander .
      Ich möchte mich vorstellen. Ich wohne im Sauerland, bin 56 Jahre.       Seid meinem 15 Lebensjahr habe ich PSI auf der Haut, an Beinen und Ellenbogen. Seid 2012 auch PsA. 2015 habe ich einen Infekt bekommen. Seid dem plage ich mich mit einer ausgeprägten Fatique herum, die mich komplett Arbeitsunfähig macht. Im Netz findet man viele Berichte darüber, dass das auch ein unterschätztes Phänomen bei Ärzten ist. Mein Hausarzt meinte sogar, es könne CFS sein. Mich würde interessieren, ob hier jemand auch Erfahrungen mit Fatiqe gemacht hat. Freue mich auf Antworten.                       Danke im Voraus
      LG
       
    • Viana
      Von Viana
      Hallo Zusammen,
      ich suche dringend Gleichgesinnten zum Informationsaustausch.
      Ich habe seit dem Geburt eine chronische Hepatitis B. Die Virenzahl ist etwas erhöht mit (fast) normale Leberwerte. Seit der Pubertät habe ich PSA und PSO- seit 3 Jahren eine Verschlechterung. Nach 1 Jahr Biologica (6 unterschiedliche Stoffe) stehen wir vor einem Rätsel. Die Medikamente greifen nicht ausreichend zu. Ich habe täglich Schmerzen in mehrere Gelenken, Niedergeschlagenheit, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen. Verdacht auf Polyarthritis.
      Zusätzlich habe ich leider noch + verschiedene Funktionsstörungen der Wirbelsäule, + Varizen - Stammveneninsuffizienz der Vena saphena magna, + chronische Zystitis, + Hashimoto Autoimmunthyreoiditis und + Sicca Syndrom.
      Frage: Hat einer von euch ein ähnliches Krankheitsbild und möchte mit mir Informationen austauschen?
      Bleibt glücklich und gesund!
      Alexandra
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtig:

Wir verwenden auf unserer Seite Cookies. Du kannst mehr darüber lesen oder einfach weitermachen.