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Juhlis

Herz - Psoriasis-arthritis

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Juhlis

Sehr geehrter Herr Dr. Markus Rihl.

Ich habe fast alle Formen der Psoriasis  (-pustulosa/-vulgaris/-inversa, Nagel-Pso und Psoriasis Arthritis, sowie Arthrose). Mit den Gelenkbeschwerden zusammen, kamen 2014, Haarausfall und auch Herzrythmusstörungen, sowie immer ein Gefühl, als wenn sich etwas im Brustkorb festsetzt und immer wieder Hustenanfälle. (Immer sporadisch, es gibt Zeiten, da hatte ich keinerlei Herzrythmusstörungen, sowie keinen Haarausfall und auch keinerlei Husten hatte.) Der Husten soll nochmals im Januar von einem Kardiologen mit abgeklärt werden. Laut damaligem Kardiologen (Bericht von 2015) außer einer geringfügigen Trikuspidalklappeninsuffizienz, die fast jeder hätte, alles i.O.  Bei einer Ablation jetzt im Sommer 2017, wurde festgestellt, dass ich mittlerweile eine leichtgradige Trikuspidalklappeninsuffizienz und eine leichtgradige Mitralklappeninsuffizienz, mit einem beginnend konzentrisch hypertrophierten linken Ventrikel habe.  Es gibt aber keinen Hinweis auf irgendeine damalige Herzentzündung und die Lunge ist frei,  laut Arztbrief. Meine Frage ist: Kann das mit der Psoriasis zusammenhängen? Sollte das weiter kontrolliert werden? Ich habe im Januar den Nachsorgetermin bei einem Kardiologen und bin auch ambulant, in einer Rheumaklinik in Behandlung. (Blutwerte für eine Kollagenose sind negativ) 

 

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Dr.Rihl

Hallo Juhlis,

grundsätzlich ist das Risiko für Herzerkrankungen bei Psoriasis und Psoriasis-Arthritis erhöht, Erkrankungen an Herzklappen zählen i.e.S. aber nicht dazu; denkbar wären noch Infekte (an Lunge/Bronchien oder Herzklappen wie z.B. eine chron. Bronchitis oder eine Endokarditis; diese könnten im Zusammenhang mit einer Immunsystem-unterdrückenden Therapie stehen), das können aber Pneumologen und Kardiologen untersuchen;  chron. Husten kann manchmal auch im Zusammenhang mit der Einnahme von Schmerzmitteln (konkret NSAR) stehen, hier wäre dann eine Spiegelung von Speiseröhre und Magen (ÖGD) sinnvoll; ansonsten sollten alle Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen erkannt und minimiert werden (Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Diabetes mellitus, Rauchen etc) und natürlich auch die Psoriasis gut behandelt sein!

Herzl. Grüße,

PD Dr. M. Rihl 

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    • butzy
      By butzy
      Wenn man eine Krankheit hat ist dies schon blöd. Hat man mehrere ist das blöder!
      Was ich in den letzten 3 Monaten so alles erlebt habe im Zusammenhang von verschiedenen
      Erkrankungen, deren Behandlung und Medikamenten, lässt sich alles gar nicht so genau wieder geben.
      Eines steht auf jeden Fall fest, Medis für PSO, Herz und Hüfte passen nicht so richtig zusammen.
      Solange man verschiedene Blutverdünner nimmt sind entzündungshemmende Medis nicht angesagt.
      Den Blutverdünner (Plavix) muss man z.B. ein halbes Jahr nach Einsetzen von Stents nehmen,
      und solange gibt es keine entzündungshemmenden Medis.
      Solange bekommt man aber auch keine Spritzen in die Gelenkgegend, damit Einblutungen nicht entstehen können.
      Eine OP der Hüfte wird auch ausgeschlossen, außer in einem Notfall!
      Und jeder Facharzt schaut natürlich erst mal auf sein Ding. Der Kardiologe bestand darauf, dass ich den Blutverdünner bis Anfang Februar nehme.
      Jetzt habe ich ihn endlich absetzten können.
      So kam es, dass ich seit Anfang Dezember fast jede Woche ein Infusion bekomme, um bis zur OP,
      einigermaßen schmerzfrei zu leben.
      Von meinem Orthopäden bekam ich Krankengymnastik verschrieben, damit sich die Muskulatur
      nicht noch mehr verschlimmert.
      Nächste Woche ist es dann endlich soweit und ich freue mich schon auf die OP, denn der Leidensdruck ist schon enorm und eine neue Hüfte wird eine Erlösung sein.
      Meine Töchter ( Ergo- und Physiotherapeutinnen ) haben mich mit Hilfsmitteln, jeglicher Art, gut ausgestattet.
      Auch ein Buch: „Mut zur neuen Hüfte“, war dabei.
      Die anschließende Reha ist auch schon geregelt.
      Ich gehe die ganze Sache eher entspannt, aber gut vorbereitet, an.
      Habe ich doch durch viele Bekannte erfahren, dass es hinterher fast immer besser ist.
      Ein Restrisiko bleibt natürlich immer bestehen.
      Aber wie heißt es so schön: No risk, no fun.
      Werde über die OP und ihre Folgen natürlich hier berichten.
      Viele Grüße in die Runde, Uwe
    • otello125
      By otello125
      Hallo,
      kennt jemad eine gute Klinik wo Kardiologen und Hautärzte zusammen arbeiten? 
      Möchte demnächst wieder  in die Reha und benötige mittlerweile beide Fachrichtungen. 
      Gruß otello125 
    • otello125
      By otello125
      Hallo,
       
      ich möchte wieder zur Reha und benötige mittlerweile beide Fachrichtungen - Kardiologie und Schuppenflechte.
      Hat jemand hier eine Idee welche Klinik beides behandelt?
      Gruß otello125 
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