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Ronnie123

Nach Bestrahlung jetzt Sonnenbrand

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Ronnie123

Hey,

also ich habe heute durch die Bestrahlung einen echt heftigen Sonnenbrand bekommen. Davor war noch alles gut.. ich habe jetzt Angst, dass ich einen neuen Schub bekomme, weil die meisten Stellen haben sich schon sehr verbessert und nicht das es auf einmal wieder schlechter wird. 

Danke im Voraus!

Edited by Ronnie123
Falsche Überschrift

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Tessa

Hallo Ronny,

ich hatte dieses Problem auch vor vielen Jahren. Damals gab man noch zur

Bestrahlung Meladenine Tabletten, die die Haut noch Lichtempfindlicher machten.

Die Ärzte meinten, als sie mich sahen -- wenn man das Licht ausmacht wird es auch

nicht dunkler-- sehr witzig, weil so ein Sonnenbrand richtig weh tut.

Ich habe gelitten, aber, die Pso wurde dadurch nicht schlechter. Es hat mir

wirklich geholfen, aber sei vorsichtig und fahr die Zeit runter.

Jede Haut reagiert anders, und manche Ärzte gehen einfach über diesen Fakt

hinweg. Sie müssen es ja danach nicht aushalten.

Ich drück dir die Daumen.

Lieben Gruß Tessa

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Köln

Hallo Ronnie123,

ein Sonnenbrand durch Bestrahlung ist ein Sonnenbrand! Also nicht gut für deine Haut.
Überlege bitte gut, was du deiner Haut antun möchtest.
Denk nach über langfristige Schädigung deiner Haut.

Viel Erfolg und einen schönen Sommer,
Gina

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Waldfee

Hallo Ronnie 123,

Am Anfang meiner PSO-Karriere haben 

zu viele , zu  schlecht kontrollierte Bestrahlungen und PUVA  bei mir eine Unverträglichkeit der Sonne bis zum Lebensende ausgelöst. Die Behandlungen wurden in Kliniken, sogar Uni-Klinik und beim damaligen Hautarzt durchgeführt. Ich bin Hauttyp 2, also sowieso empfindlich. Da hat keiner Rücksicht darauf genommen. Bitte aufpassen und sich nix diktieren lassen. LG Waldfee

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Richard-Paul

Hallo Ronny,

die Kernaussage meiner beiden ersten Vorschreiber ist absolut richtig.

Wenn Du keine "Vorschäden" hast, spielt ein Sonnenbrand (egal in der Natur, oder durch Bestrahlung) keine weitere Rolle; außer den Schmerzen eines Sonnenbrandes. - Ich selbst habe mir wenige PSO-Stellen regelrecht "ausgebrannt" mit meiner UVB-Lampe. Nur der "Sonnenbrand" tat tagelang weh. - Bitte nicht nachmachen (nur mit viel Erfahrung). Egal, ob du dich selbst bestrahlst oder bei einem Arzt,  D U  must immer selbst mit auf die Zeiten achten. Es geht immer los mit einer Anfangsbestrahlungszeit [bei meinem UVB-Kamm mit 45 Sek.], die von Tag zu Tag um ca. 10 % gesteigert wird [bei meinem UVB-Kamm ist das 260 Sek. Endbestrahlung pro Stelle; im Haar mit Bewegung andere Zeiten]. Am Anfang ziemlich nervig, weil "man" nichts sieht. Der erste Erfolg ist immer, wenn es schlimmer auszusehen scheint.

Ich rate davon ab, lichtempfindliche Mittel zu verwenden. Diese werden von "Ärzten" angewendet, weil wir PSO-ler alle ungeduldig sind, und wollen am liebsten nach 10 Bestrahlungen wieder gesund sein.

Ich habe mich vom 09.01.1992 bis 03.07.2012 fast täglich mit einem eigenen UVB-Lichtkamm bestrahlt; - inzwischen habe ich den dritten UVB-Lichtkamm. - Unter meiner Badehose, wo keine UVB-Strahlen auf der Karibik-Kreuzfahrt hinkamen, hatte sich eine PSO-Stelle gebildet [ständiger Wechsel von klimatisierten Räumen in die Hitze], die hier zu Hause nach 8 Tagen Bestrahlung mit meinem UVB-Kamm wieder verschwunden ist. Nur die "Bräune" - wie in der Natur - ist noch zu sehen. > Meine hartnäckigste PSO-Stelle hat  1 ½ Jahre tägliche Bestrahlung gebraucht. 

Meine Lebenspartnerin sagte mir heute Morgen, wie kann man nur eine so gute, straff aussehende Haut haben. Meine Antwort: "Gesund leben".

Wenn Du mehr zu UVB-Bestrahlung  in allen Einzelheiten wissen möchtest, dann schau in meine unendlichen Berichte hier im Forum mit vielen Bildern von mir; (auch wie ich ausgesehen habe).  >> Ich bin seit 2012 wieder gesund. Ich nehme (fast) nie Medikamente.  - Geduld und Regelmäßigkeit sind die obersten Gebote.

Und wundere Dich nicht (auch in meinen Beiträgen), wenn hier (auf meine Ausführungen) andere User negativ antworten/reagieren.

Ich wünsche Dir viel Erfolg

Liebe Grüße

Richard-Paul

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    • Ron
      By Ron
      Hallo Leute,
      ich war vor einer Weile in der Hautklinik in Stuttgart Bad Cannstatt und möchte euch darüber berichten, wie ich dort behandelt worden bin.
      Also ich fange mal an
      Stationäre Aufnahme
      Man braucht dazu Überweisung vom Hautarzt – nicht Hausarzt!
      Die stationäre Aufnahme lief etwas chaotisch ab. Ich hatte mich dazu entschlossen, mich wegen meiner Psoriasis vulgaris durch meine Hausärztin behandeln zu lassen. Meine Ärztin erzielte nach einem heftigen Schub, der nicht mehr wegging, durch MTX 15mg Spritzen + 5mg Folsäure eine extreme Verbesserung bei mir. Nachdem eine Prednisolontabletten-Therapie keine Besserung zeigte, beschloss ich, die vorgeschlagene MTX Therapie auszuprobieren, die gleich nach 2 Wochen anschlug und meine Hände wieder normal machte. Einige Flecken heilten ab, nur die an den Beinen und Armen sind schwer wegzubekommen. Deshalb beschloss ich, ich möchte intensiv behandelt werden in einer Klinik.
      Meine Ärztin stellte mir eine Überweisung aus für die ambulante Untersuchung in der Hautklinik Stuttgart in Bad Cannstatt, diese Überweisung musste aber der Facharzt sprich der Hautarzt ausstellen.
      Deshalb ging ich zum meinem Hautarzt mit meiner Überweisung meiner Hausärztin und erklärte den Arzthelferinnen alles, diese klärten kurz alles mit dem Hautarzt ab und ich bekam meine Überweisung für die Ambulanz.
      Gut, die Anfahrt zur Klinik dauerte knapp eine Stunde. Ich meldete mich an mit der Überweisung vom Hautarzt.
      Ich wartete von 9:00 Uhr bis 12:45 Uhr. Kleiner Tipp: Man kann auch im Wartezimmer durch eine Glastüre nach draußen gelangen (es war heiß an dem Tag). Mineralwasserspender hatte das Wartezimmer auch, von dem man Gebrauch machen musste bei der Hitze und den vielen Patienten.
      Um ca 12:45 Uhr wurde ich dann aufgerufen.
      Die Untersuchung dauerte ein paar Minuten. Man sagte mir in einem schroffen Ton: "Sie dürfen hier keine Wunder erwarten, wir können nicht hexen. Und das ist kein Notfall, stellen Sie sich auf eine längere Wartezeit ein." Daraufhin sagte ich: "Ich rechne mit keinen Wundern, ich weiß, dass ich die Psoriasis mein Leben lang haben werde, aber man kann die Stellen abheilen mit Therapien und prophylaktisch (vorsorglich) eincremen oder spritzen, um einen erneuten Ausbruch zu verhindern. Und für mich ist es ein Notfall ich hab es am ganzen Körper nur noch mittelstark und bekomme es ohne Hilfe nicht in den Griff".
      Ich war von der Doktorin enttäuscht, wie sie mit mir sprach. Aber gottseidank hatte ich eine andere Ärztin auf der Station, die für mich zuständig war.
      Nach der ambulanten Sprechstunde durfte ich mich beim Management anmelden, was gleich in der Nähe war.
      Um in der Hautklinik Stuttgart in Bad Cannstatt aufgenommen zu werden, brauchte ich einen rötlichen Überweisungsschein entweder vom Hautarzt oder vom Hausarzt, den ich mir von meiner Hausärztin holte.
      Angekommen, musste ich, was üblich war, um genau 9:00 Uhr da sein. Bis ich in mein Zimmer durfte, vergingen knapp 2 bis 3 Stunden.
      Therapie
      Klinikaufenthalt: 7 Tage
      Lokaltherapie:
      Kopfhaut:
      Haarwäsche mit Kertyol p.s. o. 3x wöchentlich Lygal-Kopftinktur fast jeden Tag (das tat sehr gut / kühlend) Xamiol Gel 2 mal in der Woche (schmierend fettig) Gesicht / Fazial:
      Läsional Protopic 0,1% 2x täglich, zur Pflege Physiogel Al. Körperherde:
      Micanol 3% für 10 bis 15 min (jeden Tag, muss man auftragen, einwirken lassen und abduschen), danach Triamcinolon in Unguentum leniens Liquor carbonis detergens in Eucerin 5%ig (stinkt nach Teer, riecht und fühlt sich unangenehm schmierig auf der Haut an. Anfangs jeden Mittag oder Abend) initial Salycil-Vaseline 5% für die Abschuppung bekam ich die ersten 3 Tage sehr oft. (geruchslos, angenehm), zuletzt Kerasal-Basissalbe und Daivonex-Creme in täglichenm Wechsel Oberkörper und Unterkörper (die letzten 3 Tage). Zum Zwischenfetten
      Kochsalz-Harnstoff-Salbe 5%ig ( sehr angenehm kühlend und spendet der Haut viel Feuchtigkeit, fast jeden Tag) Strahlentherapie mit Creme PUVA, letzte Einzeldosis 1,0J/cm2 ( vier mal bestrahlt).
      Fazit
      Sehr nette Ärztin und sehr nette Pfleger und Pflegerinnen. Der Aufenthalt in der Hautklinik Stuttgart in Bad Cannstatt hat mir persönlich mit den anderen Patienten und Pfleger/Innen viel Spaß gemacht. Die Therapie hat sehr gut angeschlagen. Ich wurde nach 7 Tagen mit einer sehr guten Verbesserung entlassen mit der Empfehlung, daheim weiterzumachen mit Daivobet, Micanol 3%, Protopic 0,1%, MTX 20mg + 5mg Folsäure und UVA Bestrahlung beim örtlichen Hautarzt.
      Hautbild heute
      Viele Stellen sind komplett weg einige haben nur noch kleine rote Punkte, die ehemalige Flechte sieht gesund und hell aus und ist leider bräunlich umrandet.
      Ich wurde sehr gut behandelt und empfehle die Hautklinik sehr gern weiter.
      Viele Grüße
      Ron
      PS: TV + Telefonanschluss kostet am Tag 4 Euro, den man mit einer Karte an einem Automaten aufladen kann. Karte kostet 5 Euro Pfand, was man bei der Abgabe am Automaten wieder zurück bekommt sowie das Restgeld auf der Karte.
      Internet an dem Multi-TV kostet 5 Euro am Tag, Sky 2 Euro. Alles zusammen (TV-Telefon-Internet-Sky) 8 Euro am Tag. Der Touch-Flatscreen ist positionierbar mit Kopfhörer-Anschluss, Internet und TV.
      Ein Kopfhörer sollte man mitbringen, sonst muss man sich einen billigen für 2 Euro aus einem Automaten rauslassen.
    • Hannah91
      By Hannah91
      Hallo zusammen,
      ich bin neu hier im Forum und finde es super interessant und hilfreich eure Beiträge zur Psoriasis guttata zu lesen.
      Nun zu meinem Verlauf:
      Ich hatte letztes Jahr zwei Mandelentzündungen innerhalb von zwei Monaten und wurde insgesamt mit 3 Antibiotika behandelt. Bei meiner zweiten Mandelentzündung und am letzten Tag meines Antibiotikums (Amoclav) brach ein Hautausschlag aus. Zuerst diagnostizieren mir mehrere ÄrztInnen Röschenflechte, die jedoch nicht von selbst abheilte, sondern sich weiter ausbreitete. In meiner Verzweiflung ging ich zu einem privaten Hautarzt, der mir Psoriasis Guttata diagnostizierte und mir eine Cortisonsalbe verschrieb, mit der ich mich 2 Monate gut über Wasser halten konnte. Als sie leer war, begannen die roten Punkte wieder zum Vorschein zu kommen und in meiner Verzweiflung und auf Rat meiner HNO und Hausärztin, die nach dem Streptokokken Blutwert urteilten (bei mir 3mal so hoch) ,vereinbarte ich einen Termin zur Mandelentnahme. Die Ärzte in der Klinik sagten mir jedoch, dass man in Folge diesen Blutwertes keine Mandeln mehr entnimmt. Ich fand jedoch trotzdem einen, der bereit war die OP durchzuführen. 
       
      In Rücksprache mit einem befreundeten Heilpraktiker habe ich mich letztlich kurz vor knapp jedoch dazu entschieden die OP wieder abzusagen und die Psoriasis Guttata erst einmal weiter zu beobachten da sie scheinbar noch wenig erforscht ist und es keine Garantie dafür gibt, dass sie nach einer Mandelop verschwindet. Zudem gibt es wohl Fälle, bei denen es von selbst wieder abgeheilt ist bzw. es bei einem Schub geblieben ist. 
       
      Nun nutze ich eine Salbe ohne Cortison und hoffe, dass es bei einem Ausbruch bleibt. Wie sind eure Erfahrungen? 
      Und hat hier jemand hilfreiche Tipps in Richtung Naturheilverfahren, Ernährungsumstellung, naturbelassene Öle usw. 
      Vielen Dank schonmal und Liebe Grüße
    • speedy72
      By speedy72
      Hallo Ihr Lieben,
       
      Frage: Ich habe seit 2006 Pso-vulgaris.....Flecken die vereinzelt klein beginnen und eventuell wie die Fläche einer unförmigen kleinen Kaffeetasse erhalten.
       
      Jetzt habe ich eine Schub in Form von windpockenartigem Befall? Was ist das?
       
      Mein Hautarzt hat nicht neues gesagt?! Mir weiter Kortisonsalbe aufgeschrieben und ich beginne jetzt den dritten Versuch in meiner Laufbahn mit Fumaderm, da ich mich gegen MTX weigere!
       
      Im Frühjahr letzten Jahres hatte ich Fumaderm bei den blauen Pillen nach zwei oder drei Wochen absetzen müssen, da die Leberwerte drastisch gestiegen wären. Gerade fingen sie an zu wirken, da musste ich sie schon wieder absetzen, die Nebenwirkungen alles umsonst gehabt.
       
      Jetzt nehme ich heute Abend die erste Initial wieder, werde aber begleitend Pantoprazol Tabletten nehmen, die hatte ich das letzte mal nicht dabei genommen. Vielleicht klappt es ja ohne Nebenwirkungen, die waren Magenkrämpfe, Übelkeit und zum Schluss Durchfallattacken. (
       
      Würdet ihr es auch nochmal versuchen? Oder was macht ihr bei einem heftigen Schub??
       
      Gibt es auch was kurzfristiges zur Genesung?
       
      LG an Euch
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