Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Tagesseminar des ein. Angesprochen führen sollen sich Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten.
Es wird Vorträge geben – zum Beispiel:
„Psoriasis – nur eine Haut- und Gelenkerkrankung?“ – Entstehung, Vorkommen und Ausprägungsformen der Erkrankung sowie Diagnosemöglichkeiten und Schweregrade.
Vertiefte Informationen zu Therapiemöglichkeiten (äußerliche, innerliche und physikalische Therapien)
Krankheitsbewältigung
Referenten sind der Hautarzt Dr. Thomas Rosenbach und ein/e Rheumatolog/in.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos, egal, ob Mitglied beim DPB oder nicht.
Anmeldungen gehen an info@psoriasis-bund.de oder unter Telefon 040 223399-0.
Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite vom DPB.
Die Veranstaltung wird von sechs Pharmafirmen finanziell unterstützt.
22.08.2026 08:00
bis
14:00
Aufgrund des hervorragenden Austausches im Hauptthread zum Thema Lichttherapie, möchte ich wie bereits angekündigt meine Erfahrungen und hoffentlich ?Erfolge? dazu hier gern teilen.
Vorab zu mir: Psoriasis vulgaris seit nun ca. 30 Jahren, fast am ganzen Körper, teils großflächig, so dass zb in schlimmen Phasen Beine, Rücken und Bauch fast zu 100% bedeckt sind... Also keine Kleinigkeit mit einzelnen Stellen, denen es hier an den "Kragen gehen" soll
Ich habe bis Ende 2023 und auch davor lange mit vielen Biologics (Humira, Ilumetri, Bimzelx) teils erfolgreich, teils leider durch Nebenwirkungen nicht mehr so erfolgreich gelebt. Ende 2023 waren die Nebenwirkungen von Bimzelx dann so stark, dass ich eine Reißleine ziehen mussten. (Infekte, Leberwerte, Depressionen? oder zumindest sehr schlechter Gemütszustand, Müdigkeit,...)
In 2024 habe ich mich dann nun entschieden mal wieder etwas "Anderes" und "Natürlicheres" zu versuchen: (Mit Unterstützung meiner Dermatologin)
1) Zur Unterstützung habe ich mich Enstilar Schaum gestartet. (Betamethason und Calcipotriol), welches auch begleitend an wenigen Tagen pro Woche und Monat sukzessive ausgeschlichen wird bzw. weiter weniger werden soll.
2) Dazu eine komplette Ernährungsumstellung seit Ende Januar 2024! (Sehr wenig Fleisch, viel Fisch, viel Obst und Gemüse: + Entzündungshemmende Nahrung -Entzündungsfördernde Nahrung)
3) Cremen, Cremen und Cremen mit Sorion und Urea
4) Totes-Meer-Salz-Bäder
5) und zuletzt die Anschaffung eines eigenen UVB-Bestrahlungsgerät: Dermalight 1000 von Dr.Hönle Medizintechnik
-> Damit bestrahle ich ca. 5x pro Woche (je nach Hautvertragen und auch wie das Wetter dazu noch draußen ist) und steigere so gut es geht die Dosis. Davor nehme ich fast immer ein Totes-Meer-Bad, um die Haut zu reinigen und zu beruhigen.
Es sind nun insg. über 2 Monate vergangen mit der Behandlung von 1) 2) 3) und 4), sowie ca. 1 Monat mit der UVB-Bestrahlung
Das keine Wunder bei dem großflächigen Aufkommen der PSO zu erwarten sind ist mir klar, meine Hautärztin findet es grds. gut, ist aber auch skeptisch, dass man eine so stark ausgeprägte Psoriasis damit gut behandelt bekommt. Aber sie lässt mich machen, was ich sehr gut finde.
Nach einem extremen Schub nach dem Absetzen von Bimzelx Ende Januar (Letzte Spritze im September 2023) hat sich die haut durch die Ernährung und Enstilar echt erstmal gut beruhigt.
Derzeit merke ich an vielen Bereichen, wie die Hautstellen wo einst die PSO war verschwinden und noch leicht rot schimmernde helle aber glatte Haut bleibt, die dann langsam dunkler wird. Also die Bestrahlung tut schon das was sie soll. Es kommen allerdings auch neue Stellen dazu, was sich auch durch den Einsatz all der o.g. Methoden nicht ganz vermeiden lässt und sich dann natürlich immer etwas wie ein Rückschlag anfühlt.
Dennoch ist die Haut im Gesamten definitiv "besser" geworden! Nach meinen Beobachtungen hat die sehr strikte Ernährungsumstellung dazu geholfen alles mehr zu beruhigen und zu verlangsamen und die UVB-Bestrahlung um die Stellen langfristiger zu "normalisieren".
Laut Bestrahlungsplan dauert eine Serie ca. 5-8 Wochen und die möchte ich auch weiter durchziehen und dann optimalerweise einen guten Status der Haut in den Sommer rüber retten, wenn es eh warm und sonnig draußen ist.
Also es ist noch lange nicht perfekt! Aber ich bin fast ohne Medikamente (außer klar das Enstilar) auf einem guten Weg. Zumindest kein Vergleich zu dem was ich vorher genommen oder gespritzt habe!
Ich werde gern weiter berichten, wie es mit diesem Weg weiter geht!