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Goldfisch

Üble Krankenkassenabzocke: Bad Rothenfelde!

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Goldfisch

Kurz zu meinem Fall:

Großflächiger Ganzkörperbefall inkl. Kopfhaut und Nägel. Mal mehr mal weniger seit 14 Jahren. Bisher behandelt in der Nordseeklinik auf Sylt (3 mal, 3 mal erfolgreich mit einer er-scheinungsfreien Zeit von ca. 6 Monaten). Da ich sehr kurzfristig ins Krankenhaus musste wählte ich die Johann-Wilhelm-Ritterklinik in Bad Rothenfelde.

Hier wurde mir gleich beim Aufnahmegespräch mitgeteilt daß mein Aufenthalt nur 16 Tage betragen könne, da die Krankenkasse nicht mehr bezahlen würde. In Aussicht stellte er nur eine Anschlussrehabehandlung dafür sei ich aber beim falschen Rentenversicherungsträger. Meine Krankenkasse verneinte dies und erklärte, es reiche aus, einen Verlängerungsantrag zu stellen um den Aufenthalt zu verlängern. Dazu weigerte sich aber der leitende Mediziner, un-beachtet meiner ausgeprägten Pso. Nach wiederholten Nachharken bei meiner Krankenkasse stellte sich heraus, dass der dortige Chefarzt wissentlich die Unwahrheit gesagt hat und die Fallpauschale. Nach 16 Tagen (davon waren übrigens alle Pso-Patienten dort betroffen) wur-de ich also mit einer Besserung entlassen. Es ist gerade eine Woche her und die Pso erscheint langsam wieder.

Nun, die Behandlung dort ist ganz gut, aber es bringt überhaupt nichts, den Patienten mitten in der Behandlung und im Heilungsprozess nach Hause zu schicken – nur der Klinik in Form einer Behandlungspauschale.

Hier mein Rat: vergesst Bad Rothenfelde.

Gruss euer Goldfisch...

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frabur

Hallo zusammen,

dies ist nicht nur in Bad Rothenfelde so. Auch in Bad Bentheim geht es seit neuestem so zu, nur das dort die Behandlungspauschale bei 21 Tagen liegt. Was ich nun sehr merkwürdig finde, ist die Differenz von 5 Tagen. Dies würde ich gerne mal von beiden Kliniken erklärt bekommen, doch ich fürchte dazu ist eh keine Bereit.

Gruß Frabur

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Goldfisch

Nabend Frabur,

die Erklärung ist recht einfach. Die Krankenkassen zahlen keine Tagessätze mehr sondern vielmehr eine Fallpauschale. Für die Pso (die Höhe kenne ich leider noch nicht) gillt eine durchschnittliche Behandlungsdauer von 28 bis 32 Tage. Damit muss das Krankenhaus klar kommen. Bei einem höheren 'Tagessatz' verkürzt sich die Behandlungsdauer. Liegt die tatsächliche Behandlungsdauer unter dieser Zeit macht das Krankenhaus gewinn, liegt sie drüber zahlt es drauf...

Deshalb war der Behandelnde Arzt auch so scharf darauf im Anschluss eine Reha zu beantragen, denn dann erhällt das Krankenhaus nochmal eine Fallpauschale vom Rentenversicherungsträger welche obendrein auch höher ist.

Gruss Goldfisch

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Danila

du kannst es also drehen wie du willst...

gewinnen werden immer nur die kliniken in deutschland

und die kassen ebenso - indem solche abmachungen getroffen werden

ein hoch auf die GesundheitsReform

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nurkurz5
du kannst es also drehen wie du willst...

gewinnen werden immer nur die kliniken in deutschland

und die kassen ebenso - indem solche abmachungen getroffen werden

ein hoch auf die GesundheitsReform

Den Deutschen geht es einfach zu gut. Ich bekomme ein relativ

teures Medikament regelmäßig und anstandslos von der

gesetzlichen Krankenkasse bezahlt, meine Familie ist mitversichert,

ich zahle bei einer Erkrankungen einen gewissen Teil zu. Ja und?

Gerade Psoler werden in vielen Fällen weniger zahlen als sie

letztlich bezahlt bekommen...

"Gewinnen werden immer die Kliniken und Kassen"?

Was für ein Blödsinn. Daß viele Kliniken und Kureinrichtungen

wegen der Gesundheitsreform erhebliche finanzielle *Probleme*

haben ist dir entgangen?! Daß die Kassen bis vor kurzem

grundsätzlich Minus gemacht haben ist dir entgangen?!

Daß eine erhebliche Zahl von Menschen mit kleineren

Einkommen in diesen Einrichtungen ihr täglich Brot

verdienen und davon gerade so leben hast du nicht mitbekommen?!

Eine ganze Menge Leute bekommen regelmäßig Kuren, Rehas und

in unserem speziellen Fall auch noch Aufenthalte am Toten Meer bezahlt.

Ach, wie schlimm ist unser Gesundheitswesen...

Ich würde dir mal zu einem Blick über die Grenzen raten, dann wirst du

vielleicht mitbekommen, daß du in puncto Gesundheitswesen noch auf

einer Insel der Seeligen lebst.

Dieses Gejammere auf "höchstem Niveau" kann einem auf den Keks gehen.

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Danila

hi nur kurz

sorry das du das als gejammere ansiehst

aber ich bin nur auf die "tagesration" eingegangen

vom rest redete ich garnicht

das ich medikamente bekommen habe die sau teuer sind - iss ja klar

nur das sie mir noch nie was gebracht haben....

das ich regelmäßig zur reha fahre iss auch nicht ganz allein meine schuld

die bfa hätte längst ruhe vor mir haben können

aber wer nicht will der hat schon

und auf der anderen seite

ich gehe auch arbeiten und bekomme auch nicht das was es sein sollte

und ich nehme ( damit ich der bfa nimma auf den keks gehen kann) eben eine reha ans tote meer

zu deiner info

diese reha kostet definiv nicht anseitsweise das was eine deutschland reha kostet

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Goldfisch

Zitat von nurkurz5:

... Ich bekomme ein relativ teures Medikament regelmäßig und anstandslos von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt,...

Wenn ich auf den Verpackungen die Preise für verschiedene Cortisone und Vitamin D Derivate sehe wird mir ganz schlecht.

Zitat von nurkurz5:

Gerade Psoler werden in vielen Fällen weniger zahlen als sie

letztlich bezahlt bekommen...

Natürlich ist das bei chronisch Kranken so. Aber das ist ja auch nicht der Sinn einer Krankenkasse, sondern daß die Gesunden bzw. weniger häufig Kranken die Anderen mittragen. Mit den Zuzahlungen tragen ja gerade chronisch Kranke einen Mehrbeitrag, zwar nicht im Verhältnis zu den realen Kosten, aber das ist auch Geld (und das ist nicht nicht wenig), was uns dann fehlt. Wofür wir nun wirklich nichts können.

Zitat von nurkurz5:

Eine ganze Menge Leute bekommen regelmäßig Kuren, Rehas und

in unserem speziellen Fall auch noch Aufenthalte am Toten Meer bezahlt.

Ach, wie schlimm ist unser Gesundheitswesen...

Das ist ja auch eine gute Sache. Nur wenn in einem Krankenhaus intern ein Tagessatz von 146,00 Euro statt 76,00 Euro berechnet wird und das zu Lasten der Patienten geht indem man sie vorzeitig entläßt ist das nicht in Ordnung. Und wenn obendrein durch eine baldige Wiedereinweisung nochmal Kosten enstehen geht das zu Lasten der Krankenkassen. In diesem Fall hat die BKK Bertelsmann eines Mitpatienten bereits einen Anwalt eingeschaltet. Offensichtlich ist dies schon an der Grenze des Legalen. Unser Gesundheitswesen ist schon sehr gut, besser als in vielen anderen Ländern Europas. Schade ist nur, daß es zu Lasten der Pso-Patienten geht wie aus den Streichlisten des Gesetzgebers hervorgeht.

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Guest greeky

Auch auf die Gefahr hin, langsam offtopic zu werden...

Über das deutsche Gesundheitssystem braucht man sich zwar wirklich (noch) nicht beschweren, wenn man eine Zeitlang mit dem englischen Gesundheitssystem konfrontiert wurde, aber:

Wir sind mittlerweile in Deutschland leider auf dem besten Weg, es den Briten gleichzutun.

Nur ein paar wenige Beispiele aus der Praxis:

- Erwiesenermassen bewährte ambulante Therapieformen (Balneo-Photo-Therapie, Bade-PUVA, etc.) werden in Deutschland (trotz freiwilliger Tests und Studien von Dermatologen) nicht mehr von den Kassen bezahlt, weil irgendein Ausschuss dies einfach so aufgrund angeblich nicht nachgewiesener Erfolge beschliesst. Kurioserweise werden die gleichen Behandlungen stationär weiterhin verordnet...

- Stationäre Klinik- und Kuraufenthalte werden zeitlich radikal begrenzt; obwohl von einer Erscheinungsfreiheit keine Rede sein kann, werden Patienten trotz anschlagender Behandlung aus Kostengründen als "erfolgreich therapiert" entlassen.

In den Abschlussberichten wird dabei gelogen, daß sich nur so die Balken biegen.

- Gerade für uns Psoriatiker werden wirksame Hilfsmittel, wie z.B. Urea-(Harnstoff-)Präparate nur noch in Ausnahmefällen von den Kassen getragen und müssen ansonsten selbst finanziert werden.

Auch wenn man es nicht wahrhaben will, das solide deutsche Gesundheitssystem geht mittlerweile dramatisch vor die Hunde, nur, um kurzfristig Gelder in den Finanz-Haushalten einzusparen.

Die längerfristigen Kostenfaktoren und die Langzeitfolgen werden dabei gnadenlos ignoriert.

Just my 2 cents...

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Goldfisch

Kann jemand hier von einem Akutklinikaufenthalt berichten, bei dem er/sie nach dem 01.01.05 erscheinungsfrei entlassen wurde (ohne anschliessende Reha)?

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Suzane

Ich habe immer noch so meine schwierigkeiten durch die ganzen Kuren durch zu blicken...aber fakt ist das ich letztes Jahr für 4 Wochen in der Tomesa war und danach 5 Monate erscheinungsfrei.Im Januar bin ich zu meiner Ärztin mit der Bitte einen erneuten Antrag zu stellen weil es mir nicht gut ging und man mir gesagt hat das es einem chronisch Kranken nicht verweigert werden darf....lange rede kurzer Sinn...die Ärtztin hat 6 Wochen gebraucht um den Antrag auszufüllen ,die Krankenkasse hat sich mächtig für mich ins Zeug gelegt das sie diesen Antrag überhaupt bekommen, haben immer wieder in der Kurklinik angerufen und gebeten das Bett zu halten das der Antrag noch nicht abgelehnt wäre.Montags hat die Ärztin den Brief direkt zum Ärtzlichen Dienst gefaxt ,Mittwochs hatte ich das Zimmer und habe morgens um halb 10 Uhr von der Dame der Krankenkasse persönlich erfahren das ich fahren dürfte. 3 Wochen wären genehmigt 5 sind es ohne Dikussion geworden !!

Die Tomesa ist kein Akut Krankenhaus (aber ich habe darauf hingewiesen das mir diese Therapie geholfen hat ,das ich vorher 3 Wochen in der Uni Düsseldorf als Akut Patientin gelegen habe und es a) nichts gebracht hat und :) mehr gekostet hat)

Wollte nur sagen es geht auch anders.Selbst die Krankenkassen würden gerne die billigere und hilfreichere Variante wählen aber sie dürfen nicht !!!Frage mich welche Deppen da das sagen haben um das entscheiden zu können.

Werde nächste Jahr 2 Wochen privat fahren.Finde die Klinik echt super !!!

LG Suzane

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MathiasM

Ich gehöre nicht zu den eifrigsten Forum-Lesern und habe das hier erst jetzt entdeckt, drum die späte Antwort.

Kann jemand hier von einem Akutklinikaufenthalt berichten, bei dem er/sie nach dem 01.01.05 erscheinungsfrei entlassen wurde (ohne anschliessende Reha)?

Nachdem ich ab Anfang Mai 2 1/2 Wochen in der Hautklinik der Uni Jena verbracht habe, war ich fast (!) sauber. Hätten sie noch 1 Woche draufgelegt, dann hätte es wahrscheinlich sehr gut ausgesehen.

Der relativ gute Behandlungserfolg lang aber sicher da dran, daß ich Dithranol (Cygnolin) sehr gut vertrage und es in recht kurzer Zeit auf 2% gesteigert werden konnte - siehe auch die Fotos meiner Pso im Forum. Zum anderen bekomme ich seit Mai Raptiva. Wobei Raptiva alleine alles andere als ein Wundermittel ist. Nur wenn ich noch kräftig mit Diavobet nachlege, verschwinden die Herde.

Beim Tagessatz scheint es so zu sein, daß die 76,-/146,- € wohl nur für Reha-Kliniken und/oder "normale" Kliniken gelten. Bei Unikliniken gilt scheinbar "nur" eine Pauschale für die Dauer der Behandlungszeit. Die ist bei 2 Wochen plus maximal 1 dazu. Die Kosten, die die Uniklinik als Akutkrankenhaus mit der Krankenkasse abrechnet, sind vergleichsweise gewaltig - allein die Unterbringung wird mit mittlerweile um die 300 Euro pro Tag berechnet. Ich bekam ein paar Tage Verlängerung, weil man schauen wollte, wie groß die Nebenwirkungen bei der zweiten Dosis Raptiva ausfallen.

In Jena geht es zu wie in den meisten anderen Unikliniken auch. Im Prinzip wird für jeden stationären Patienten jeden Tag neu eine Zusammenstellung der Kosten angefertigt: So viel hat er uns schon gekostet, so viel dürften wir nach der Pauschale noch ausgeben, und über wieviel dieser Summe ist es möglich, daß die Krankenkasse einen Streit vom Zaun bricht. Geht das dem Ende zu, dann gibt es eben verschaärfte Anstrengungen, den Patienten halbwegs manierlich aussehend wieder nach Hause schicken zu können. Inzwischen rennen die Ärzte seltener offen mit diesen Tabellen rum, aber die gibt es und an dieser Klinik sind 2 Oberärzte nebenher damit beschäftigt, sie zu erstellen.

Meine Pso ist in den letzten Jahren zwar auch nicht besser geworden, aber ich merke doch, daß die Kürzung der Behandlungsdauer dafür sorgt, daß auch der Erfolg der Klinikbehandlungen nicht mehr so lange anhält.

Merke: Es geht nix über Hintergrundgespräche mit den Schwestern, wenn doch mal etwas Zeit ist... :)

Viele Grüße,

Mathias

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lillifee

Hallöle Goldfisch ;)

Ich war am 10.5 mit meinen 16 Jährigen Sohn in dieser Klinik .Wir sollten dahin weil mein Sohn eine andere creme bekommen sollt da der Hausarzt meinte er solle doch von der cortisoncreme runter da er noch so jung ist

Wir also dahin und haben uns auch nichts dabei gedacht da für uns klar war der Doc schaut sich den Dennis (so heißt mein Sohn) an und gut ist, gibt dann eine neue creme und wir fahren wir nach Hause .Aber es kam ganz anders der Doc kam rein und wir redeten über die PSO wie lange schon und was schon gemacht wurde und und und …………… wie das so ist wenn man einen nicht neuen Doc aufsucht.

Dennis zog sich aus und der Doc schaute ihn an und meinte dann zu uns „ ja so ein typisches Erscheinungsbild der PSO wäre das ja für ihn nicht“ Ich musste schlucken da ich mit allem gerechnet hatte aber damit nun nicht :confused: .Die Flecken die Dennis hat wären ihn nicht groß genug .Mir blieb die spucke im hals stecken , habe mir dann weiter angehört was dieser Doc zusagen hatte , er schlug uns vor eine Gewebeprobe zunehmen um dann zusehen was es ist. Weiter schlug er uns vor das der Dennis dann 3 bis 4 tage Stat. in dieses Klinik kommt

Seit gut 8 Jahren wird Dennis auf PSO behandelt und er war auch schon zur Kur auf Sylt und noch nie hat jemand die PSO angezweifelt Nun bin ich echt gespannt was da wohl raus kommt.

Dieser neue Doc hat mich völlig verunsichert,:confused:

Da ich mit dieser Klinik keine Erfahrung habe möchte ich dich bitten mir deinen Eindruck zu schildern.

Hat nix mit abzocke zutun aber liegt mir am Herzen Danke schon mal für deine Mühe.

Gruß

Lillifee

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Claudia
Seit gut 8 Jahren wird Dennis auf PSO behandelt und er war auch schon zur Kur auf Sylt und noch nie hat jemand die PSO angezweifelt Nun bin ich echt gespannt was da wohl raus kommt.

Dieser neue Doc hat mich völlig verunsichert,

Das kann ich verstehen. Aber eher würde ich es so herum sagen: Wenn in den acht Jahren, die Dennis nun behandelt wird, noch kein Arzt eine Gewebeprobe genommen hat, ist das eher traurig. Psoriasis ist bei Kindern wirklich nicht häufig. Eine Gewebeprobe hätte schon viel eher Gewissheit geben können, zumal beispielsweise Neurodermitis auch anders behandelt wird.

Berichte auch Du hier mal, wie es weitergegangen ist, wenn Du mehr weißt.

Es grüßt

Claudia

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lillifee

Hallo Claudia

es war bist heute immer so das die Doc es ohne gewebeprobe erkannten. Und wir waren echt schon bei bestimmt 5 verschiedenen Hautärzten . War nie ein Thema immer gleich PSO sieht man doch sagten sie meist. Aber ich muß am 22 .5 wieder in die Klinik und werde weiter berichten .

danke für deine Antwort

Gruß

Lillifee

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Nabend Frabur,

die Erklärung ist recht einfach. Die Krankenkassen zahlen keine Tagessätze mehr sondern vielmehr eine Fallpauschale. Für die Pso (die Höhe kenne ich leider noch nicht) gillt eine durchschnittliche Behandlungsdauer von 28 bis 32 Tage. Damit muss das Krankenhaus klar kommen. Bei einem höheren 'Tagessatz' verkürzt sich die Behandlungsdauer. Liegt die tatsächliche Behandlungsdauer unter dieser Zeit macht das Krankenhaus gewinn, liegt sie drüber zahlt es drauf...

Deshalb war der Behandelnde Arzt auch so scharf darauf im Anschluss eine Reha zu beantragen, denn dann erhällt das Krankenhaus nochmal eine Fallpauschale vom Rentenversicherungsträger welche obendrein auch höher ist.

Gruss Goldfisch

Hallo Goldfisch,

das ist ja alles furchtbar, Hilfe und Änderung evtl. über Psoriasis-Stiftung

ist tatsächlich notwendig für Psoriasi s/ Neurodermitis Patienten.

Gruß Angelika

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lillifee

Bescheid......;)

die Geschichte hat ein Ende. Es ist also bei Dennis PSO

und der Doc hat auch gleich alles in die Wege geleitet,

was mich freut. Er geht Anfang Juni in die Klinik für

10 Tage dann AHB und dann soll es ihm ja wohl besser

geht.

gruß

Lillifee

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Linna

Es muss aber nicht heißen, dass nur diese 16, 21 etc Tage abgerechnet werden. Ich hatte heute einen Artikel in der Hand. Zig Kliniken, Ärzte etc etc. unterschlagen Geld indem sie Zeug, Aufenthalte....abrechnen, die nie so stattfanden. Inzwischen sind sie bei sowas ganz groß am Nachforschen.

Und das Gesundheitssystem....ohne Worte....ich sehe es jeden Tag von morgens um 7 bis abends 16 Uhr *augen verdreh*

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RoDi

Hallo,

ganz kurz: bitte schaut mal, meinen Bericht von Bad Rothenfelde vom November 2008.

Ich denke darin ist alles gesagt.

Den Satz mit der üblen Krankenkassenabzocke finde ich einfach ungeheuerlich, denn er der Inhalt kann so, wie es da steht, einfach nicht stimmen.

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Lupinchen
Kann jemand hier von einem Akutklinikaufenthalt berichten, bei dem er/sie nach dem 01.01.05 erscheinungsfrei entlassen wurde (ohne anschliessende Reha)?

.....wie soll das gehen bei höchstens 21 Tagen (Akut), denn bei Akut ist man wohl stark betroffen von der PSO. Was ist denn so tragisch daran, dass die Klinik dafür sorgt dass der Patient nach der Akutphase noch eine Reha hinten dranhängt. Nur so können doch die erforderlichen Behandlungstage zustande kommen. Die Klinik gibt übrigens ihre Tagessätze bekannt in den Prospekten.

Eine Reha am TM ist für einige einfach effektiver und nicht teurer, warum also darauf herumhacken. Nicht jedem hift eben dasselbe. Ich freu mich schon wenn ich wieder ans TM kann, in Deutschland hatte ich gute aber eben nicht erscheinungsfreie Erfolge und bei der PSA fast garkeine. Natürlich habe ich die Physiotherapie genossen aber das TM wirkt eben ganz ohne Therapeut und Medis, ich kann es selber einteilen ohne Terminstreß. Ich verbringe dort jede freie Minute an der Luft die wie Seide ist.

...und ich lebe in Deutschland und zahle hier meine Steuern und Beiträge, dafür möchte ich eben auch die Leistungen die mir zustehen. Ich finde die Bedingungen in anderen Ländern und die dortigen Zustände im Gesundheitswewsen telw. furchtbar,aber ich lebe eben nicht dort.

LG Anjalara

ups, die Beiträge sind ja schon ein wenig älter:-)

Edited by anjalara

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