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Vor einigen Wochen hatte ich einen Artikel gelesen, den ich gut fand. Ein Journalist liefert darin Innenansichten eines Depressiven – weil er selbst Depressionen hat. Damit wir Nicht-Depressiven ihn verstehen, hat er aufgeschrieben, was ihm in einer Depressionsphase gut tut, wenn wir es tun oder sagen – und was nicht.
Ja, Schuppenflechte ist komplett was anderes. Aber den Gedanken find ich interessant: Was erhoffen wir uns eigentlich von der Partnerin, vom Partner, von Freunden, wenn die Schuppenflechte gerade so richtig aktiv ist? Was tut uns gut, wenn sie es sagen?
Was ich dann nicht hören mag, das fällt mir schnell ein, aber das Gegenteil? Lasst uns doch mal gemeinsam überlegen.
Was mir gut tut: Wenn Freunde dann ohne zu Zucken sagen "Na gut, fahren wir halt nicht Fahrrad, machen wir was anderes" (weil Fahrradfahren wegen der Hände dann nicht geht). Ohne groß zu Diskutieren, ob ich nicht doch mit dicken Fahrradhandschuhen und so...