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Pustulöse Schuppenflechte - Behandlung mit Anzupgo


Perserkatze90

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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb opsister:

m neuen Jahr habe ich dann mit meinen Vorgesetzten ein Gespräch wegen evtl. Versetzung in einen trockenen Job(Aufnahme, keine Pflege mehr).

Ich drücke dir für das Gespräch ganz fest die Daumen. Eigentlich sollte es klappen, da, wenn ich es richtig mitbekommen habe, es ein BG FALL ist.

Viel Glück

Gruss Anne

Neu hier? Ein guter Start.

Du liest gerade eine Diskussion von Betroffenen. Das kann anfangs überfordern – jeder Verlauf ist anders.

Als Gast liest du mit. Als Mitglied fragst und antwortest du.

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Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Tenorsaxofon:

Ich drücke dir für das Gespräch ganz fest die Daumen. Eigentlich sollte es klappen, da, wenn ich es richtig mitbekommen habe, es ein BG FALL ist.

Viel Glück

Gruss Anne

Guten Morgen Anne,

Danke! Ja, es ist ein BG Fall. Es würde aber auch von meinem zukünftigen Verdienst an der neuen Arbeitstelle abhängen. Das die Schichtzulage wegfällt wär mir dann bewusst. Aber ich will auch nicht zu tief fallen. Ansonsten würde ich nach der Option fragen in den Nachtdienst zu wechseln. Aber tief im Inneren will ich raus aus der Pflege. Ich hoffe das die Reha von der DRV nicht gar zu lange braucht bis sie durch ist.

LG Irmi

 

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Burg:

Hallo Irmi @opsister

klasse, ein neues Wort!!! Und früher brachten unsere Newbees frische Ideen in alte eingfahrene Arbeitsstrukturen und waren bei mir sehr beliebt. 

Das wird für Dich eine Herausforderung sein... und trotzdem, versuche dabei so cool wie möglich zu bleiben... Du hast in Deinem Leben schon enorm viel Verantwortungsbewußtes geleistet, da wirst Du das Neue auch bewältigen. 

Wenn ich zurückblicke, waren meine späten beruflichen Umstellungen für mich sehr stressig, aber auch sehr, sehr schön mit neuer Verantwortung und dann weltweiter Kundschaft. Aber da war ich wahrscheinlich noch jünger als Du jetzt. Wenn ich eher gewusst hätte, wie schön das Neue werden würde, hätte ich den neuen Job viel ruhiger angehen können. - Etwas Gutes: Die Veränderungen halten den Geist jung. 

Und lass´ Dir für die Umstellung genug Zeit, manches braucht dann eben länger... Habe mit Dir Geduld. 

Nach meinem Umzug mit Ende 60, brauchte ich 1-2 Jahre, bis ich wieder alle wichtigen Geschäfte, Institutionen und ihre Öffnugszeiten parat hatte. Es hatte gedauert,.... so hatte ich mir das vorher nicht vorgestellt... war aber so. LG Burg 

Guten Morgen Burg,

der neue Arbeitsbereich wäre deutlich weniger umfangreich und weniger körperlich belastend. Krux an der Sache ist nur das ich finanziell nicht gar zu tief abstürzen darf und will, mal sehen was ich mit denen aushandeln kann. Als ich damals mit 37 in den OP wechseln musste war ich noch jünger und habe "gebrannt", jetzt glimmt nur noch der Docht😉 und ich bin körperlich ein halbes Wrack. 

Ich habe mir nur eins geschworen, das ich mich nicht mehr "aufopfere". Es bringt nichts.

Ich hoffe auch das die Reha, die ich bei der DRV beantragt habe, schnell durch geht.

Jetzt aber erst mal die heilenden Hände und Füße genießen...😊

LG Irmi

Falls man sich nicht mehr liest wünsche ich Dir und allen anderen einen Guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2026.

Geschrieben

Hier noch zwei Vorher/Nachher Fotos meiner linken Fußsohle, wie gut das Azupgo auch dort anschlägt(ekzematisierte PSO). Die rechte ist noch einen Funken schlimmer, wird aber auch langsam.

LG Irmi

PXL_20251007_193534736.jpg

PXL_20251229_081713368.jpg

  • Like 1
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb opsister:

Ich hoffe auch das die Reha, die ich bei der DRV beantragt habe, schnell durch geht.

Warum DRV? In meiner Reha (COPD) war eine Mitpatientin, von Beruf Pflegefachkraft, die über BG in Reha ging. Was sie alles bekommen hat war erstaunlich. 

Mach dich mal schlau, ob dir ausser der Schichtzulage auch noch der Stundensatz gekürzt werden darf. 

Gruss Anne

  • Danke 1
Geschrieben
vor 35 Minuten schrieb Tenorsaxofon:

Warum DRV? In meiner Reha (COPD) war eine Mitpatientin, von Beruf Pflegefachkraft, die über BG in Reha ging. Was sie alles bekommen hat war erstaunlich. 

Mach dich mal schlau, ob dir ausser der Schichtzulage auch noch der Stundensatz gekürzt werden darf. 

Gruss Anne

Hallo Anne,

über die DRV deshalb weil nur die Hauterkrankung von der BGW anerkannt ist und übernommen wird. Ich hab aber eine Reha wegen der Psyche beantragt. Die Hauterkrankung ist zwar der überwiegende Auslöser, aber es gibt auch noch andere Gründe. 

Die BGW Ärztin hatte mich ja auch in dem Vorhaben bestärkt diese zu beantragen und hat keine Anstalten gemacht eine erneute BGW Reha einzuleiten, weil ja die Psyche im Vordergrund steht.

Ich steh mit dem Betriebsrat in Verbindung

LG Irmi

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Irmi, @opsister

wenn ich die Wahl zwischen BG und DRV hätte, würde ich ersteres wählen. Bei DRV kann man Glück haben aber auch manchmal nicht. Wie schnell hättest Du die REHA bei der BG? Wenn Du eher in REHA könntest, würde das Deiner Psyche auch helfen und hautmäßig könnte Dein jetziger Erfolg dort noch stabilisiert werden..., es sei denn Du wärest z.B. Mobbing ausgesetzt, dann wäre DRV wohl besser. LG Burg 

bearbeitet von Burg
Geschrieben
Am 27.12.2025 um 13:17 schrieb opsister:

Hallo Inga,

willkommen im Azupgo Salbe Erfahrungsaustausch-Thread. Schön zu lesen das sie auch bei Dir gut anschlägt👍

Wie lange machst Du denn schon rum mit dieser fiesen Hautkrankheit? 

LG Irmi

Hallo Irmi, 

Ich habe noch gar nicht geantwortet. Bei mir ging es Anfang Oktober los. Da verhornten die Füße an den Fersen und unter den Zehen langsam und dann ging es rasant bergab. An den Händen ging es Ende Oktober los. Mein Hausarzt hat dann Fusspilz diagnostiziert und das Mittel dafür hat alles nur noch schlimmer gemacht. 

Ich habe natürlich im Umkreis von 70km keinen Hautarzt gefunden, der neue Patienten annimmt und mich dann bei einem in der Nähe einfach online für ein kurzfristig verfügbares Hautkrebs-Screening eingebucht. 

Zum Glück wurde dort akzeptiert, dass ich aus einem anderen Grund da bin und nun bin ich seit 27.11. dort in Behandlung. Aufgrund der ebenfalls neu aufgetretenen Schuppenflechte an Rücken, Oberkörper und leider auch leicht auf dem Kopf, wurde mir bereits eine systematische Therapie in Aussicht gestellt, wenn die Cortison Salben nicht wirken. Die Lichttherapie vertrage ich leider nicht. Und bevor ich einer systematischen Therapie zustimme, muss ich mich damit erstmal auseinandersetzen. 

Das ist alles noch ganz neu für mich und mir war bis zum Ausbruch der Krankheit gar nicht bewusst, wie sehr das einschränkt und wie unangenehm dieser ständige Juckreiz und die Schmerzen sind. Ich habe für jeden Einzelnen hier Mitleid. Was für ein riesiger Mist. 

Liebe Grüße

Inga

Geschrieben
vor 52 Minuten schrieb Burg:

Hallo Irmi, @opsister

wenn ich die Wahl zwischen BG und DRV hätte, würde ich ersteres wählen. Bei DRV kann man Glück haben aber auch manchmal nicht. Wie schnell hättest Du die REHA bei der BG? Wenn Du eher in REHA könntest, würde das Deiner Psyche auch helfen und hautmäßig könnte Dein jetziger Erfolg dort noch stabilisiert werden..., es sei denn Du wärest z.B. Mobbing ausgesetzt, dann wäre DRV wohl besser. LG Burg 

Hi Burg,

wie schon oben geschrieben. Die BGW ist bisher nur für die Haut zuständig, deshalb Beantragung über die Rentenkasse. Ich hatte ja im Feb.2022 schon mal eine Reha über die Rentenkasse wegen den Füßen und wegen der Wirbelsäule. 2026 würde also passen(wegen der 4 Jahres Frist). Also die wissen bescheid das bei mir was vorliegt. Und meine Hausärztin hat ja auch noch was dazu geschrieben. Von daher warte ich ab was da kommt.

Eine Reha über die BGW(Haut) dann würde ich evtl. wieder bei der unmöglichen Professorin in HD landen. Nein Danke. Das würde meine Psyche noch mehr angreifen. Dann würden die wieder zuviel Therapie machen, hauptsache das Behandlungsheft ist voll, ob alles Sinn ergibt fragt keiner. 

Damals wurden in der Derma Reha(2023) zwar auch psychologische Einzelgespräche geführt aber Hauptaugenmerk war die Haut.

LG Irmi

 

Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb IngaChr.:

Hallo Irmi, 

Ich habe noch gar nicht geantwortet. Bei mir ging es Anfang Oktober los. Da verhornten die Füße an den Fersen und unter den Zehen langsam und dann ging es rasant bergab. An den Händen ging es Ende Oktober los. Mein Hausarzt hat dann Fusspilz diagnostiziert und das Mittel dafür hat alles nur noch schlimmer gemacht. 

Ich habe natürlich im Umkreis von 70km keinen Hautarzt gefunden, der neue Patienten annimmt und mich dann bei einem in der Nähe einfach online für ein kurzfristig verfügbares Hautkrebs-Screening eingebucht. 

Zum Glück wurde dort akzeptiert, dass ich aus einem anderen Grund da bin und nun bin ich seit 27.11. dort in Behandlung. Aufgrund der ebenfalls neu aufgetretenen Schuppenflechte an Rücken, Oberkörper und leider auch leicht auf dem Kopf, wurde mir bereits eine systematische Therapie in Aussicht gestellt, wenn die Cortison Salben nicht wirken. Die Lichttherapie vertrage ich leider nicht. Und bevor ich einer systematischen Therapie zustimme, muss ich mich damit erstmal auseinandersetzen. 

Das ist alles noch ganz neu für mich und mir war bis zum Ausbruch der Krankheit gar nicht bewusst, wie sehr das einschränkt und wie unangenehm dieser ständige Juckreiz und die Schmerzen sind. Ich habe für jeden Einzelnen hier Mitleid. Was für ein riesiger Mist. 

Liebe Grüße

Inga

Hallo Inga,

ja leider sind diese Hauterkrankungen ziemlich mies und schränken den Alltag und das Berufsleben mehr ein als einem lieb ist. 

Da sprichst Du was an mit der Misere keinen entsprechenden Facharzt zu finden. Das ist so frustrierend. Wie schaut´s denn aus mit Biopsien oder Epicutantestung? Würde ich evtl. mal anfragen. Oder hast Du momentan verstärkt Stress? Hormonumstellung oder mit der Schilddrüse Probleme?(TSH mal checken lassen).

Wir wurden 2022, im Rahmen der Derma Reha, von einem Zahnarzt, einem Internisten und einem HNO Arzt durchgecheckt...wegen evtl. versteckten Entzündungsherden. Nimmst Du Bluthochdruckmedikamente ein?

Kortisonsalben sind immer nur für die Akutphasen. Was hat man Dir denn für eine systemische Medikation in Aussicht gestellt? Auch das Toctino oder Skilarence? Ich war all die Jahre so sauer auf die Ärzte das sie nie in Erwägung zogen mal ein Biologika zu versuchen. Im Entlassungsbericht der Derma-Reha stand als Option das Dupilumab drin als Empfehlung. Das wollte mir aber mein Hautarzt nicht verschreiben(das hätte die BGW nicht übernommen da zu teuer. Das hätte er bei der KK einreichen müssen und das hat er abgelehnt...Ende der Diskussion). Als ob man mit der Erkrankung nicht schon genug bestraft ist, muß man auch noch kämpfen wie blöd. Ich habe mir wie oft gewünscht einfach in ein Koma gelegt zu werden😁, nur mal um zum testen: Wenn man nicht mehr kratz ob es dadurch besser wird. Klingt komisch...is aber so.

Btw: Die Söckchen kenne ich nicht.

Schönen Abend noch

Irmi

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb opsister:

Eine Reha über die BGW(Haut) dann würde ich evtl. wieder bei der unmöglichen Professorin in HD landen. Nein Danke. Das würde meine Psyche noch mehr angreifen. Dann würden die wieder zuviel Therapie machen, hauptsache das Behandlungsheft ist voll, ob alles Sinn ergibt fragt keiner. 

Hallo Irmi, dann hast Du Deine Erfahrung damit schon gemacht. Ja, es kommt doch sehr auf die Charaktere an, mit denen man es zu tun hat. Mit Bedenken- oder Einspruch-ist-zwecklos-Typen hat man es sehr schwer. Da verstehe ich Dich gut. Viel Glück für Dein weiteres Vorgehen. 

Leider gibt es das Angebot von der DRV in Bad Berleburg mit Haut- und psychologischer Betreuung (vor 15J) nicht mehr. Dort war es für mich sehr gut und ich stand in dieser Zeit immer in telefonischem Kontakt mit dem Betriebsrat. 

Ich hatte mal recherchiert, aber leider keine, der guten Ärzte und Psychologen von dort mehr im Internet gefunden. Die Einrichtung gibt es noch, aber leider mit anderen Indikationen. LG Burg 

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb opsister:

Wenn man nicht mehr kratz ob es dadurch besser wird. Klingt komisch...is aber so.

Es wird besser!!!

Das durfte ich vor 45J erfahren, als ich mich in einen Bürojob versetzen ließ. Dort konnte ich täglich medizinische Texte lesen und sie auf ihre Relevanz hin überprüfen; das war für mich als Fachfremde sehr anstrengend, machte mir aber auch enormen Spaß - so konnte ich auch meine medizinische Fachliteratur zur Pso lesen + verstehen - und obendrein war ich dadurch so abgelenkt, dass ich glatt das Kratzen vergessen hatte. Meine Pso bekam so eine Chance und auch Kinder wurden dann in meinem Leben noch möglich. LG 

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb opsister:

Hallo Inga,

ja leider sind diese Hauterkrankungen ziemlich mies und schränken den Alltag und das Berufsleben mehr ein als einem lieb ist. 

Da sprichst Du was an mit der Misere keinen entsprechenden Facharzt zu finden. Das ist so frustrierend. Wie schaut´s denn aus mit Biopsien oder Epicutantestung? Würde ich evtl. mal anfragen. Oder hast Du momentan verstärkt Stress? Hormonumstellung oder mit der Schilddrüse Probleme?(TSH mal checken lassen).

Wir wurden 2022, im Rahmen der Derma Reha, von einem Zahnarzt, einem Internisten und einem HNO Arzt durchgecheckt...wegen evtl. versteckten Entzündungsherden. Nimmst Du Bluthochdruckmedikamente ein?

Kortisonsalben sind immer nur für die Akutphasen. Was hat man Dir denn für eine systemische Medikation in Aussicht gestellt? Auch das Toctino oder Skilarence? Ich war all die Jahre so sauer auf die Ärzte das sie nie in Erwägung zogen mal ein Biologika zu versuchen. Im Entlassungsbericht der Derma-Reha stand als Option das Dupilumab drin als Empfehlung. Das wollte mir aber mein Hautarzt nicht verschreiben(das hätte die BGW nicht übernommen da zu teuer. Das hätte er bei der KK einreichen müssen und das hat er abgelehnt...Ende der Diskussion). Als ob man mit der Erkrankung nicht schon genug bestraft ist, muß man auch noch kämpfen wie blöd. Ich habe mir wie oft gewünscht einfach in ein Koma gelegt zu werden😁, nur mal um zum testen: Wenn man nicht mehr kratz ob es dadurch besser wird. Klingt komisch...is aber so.

Btw: Die Söckchen kenne ich nicht.

Schönen Abend noch

Irmi

Hi Irmi,

eine Biopsie steht noch aus, ich habe den nächsten Termin Mitte Januar. 

Ich habe Hashimoto, das ist aber gut eingestellt, habe es vor einem Monat mit Blutabnahme testen lassen (mache ich alle 3 Monate). Bin in der Perimenopause und hatte beruflich viel Stress. Denke, da ist einmal alles zusammen gekommen. 

Meine Hautärztin sagte, sie plane eine systematische Therapie, wenn es mit Cortison Cremes und der Anzupgo nicht besser wird. Anzupgo wirkt super an Händen und Füssen. Der Rest vom Körper wird mit Cortison langsam etwas besser und ich bin ja zusätzlich noch in homöopathischer Behandlung. Wollte das einfach mal ausprobieren. Ob es was bringt, kann ich noch nicht sagen. 

Die Fersensocken mit den Gelpads sind sehr angenehm an den Hacken. Dadurch war es nicht mehr so steinhart und es kamen keine neuen Risse. Kann ich sehr empfehlen. 

Ja, das Ganze schränkt sehr ein. Wobei ich versuche, es nicht so sehr an mich ranzulassen. Ich bin froh, dass ich wieder halbwegs normal laufen kann und genieße die Spaziergänge mit unserem Hund jetzt umso mehr. Heute will ich mit meiner Tochter Schlittschuh laufen, Füße gut gepolstert. :)

Liebe Grüße, Inga

 

Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb IngaChr.:

Hi Irmi,

eine Biopsie steht noch aus, ich habe den nächsten Termin Mitte Januar. 

Ich habe Hashimoto, das ist aber gut eingestellt, habe es vor einem Monat mit Blutabnahme testen lassen (mache ich alle 3 Monate). Bin in der Perimenopause und hatte beruflich viel Stress. Denke, da ist einmal alles zusammen gekommen. 

Meine Hautärztin sagte, sie plane eine systematische Therapie, wenn es mit Cortison Cremes und der Anzupgo nicht besser wird. Anzupgo wirkt super an Händen und Füssen. Der Rest vom Körper wird mit Cortison langsam etwas besser und ich bin ja zusätzlich noch in homöopathischer Behandlung. Wollte das einfach mal ausprobieren. Ob es was bringt, kann ich noch nicht sagen. 

Die Fersensocken mit den Gelpads sind sehr angenehm an den Hacken. Dadurch war es nicht mehr so steinhart und es kamen keine neuen Risse. Kann ich sehr empfehlen. 

Ja, das Ganze schränkt sehr ein. Wobei ich versuche, es nicht so sehr an mich ranzulassen. Ich bin froh, dass ich wieder halbwegs normal laufen kann und genieße die Spaziergänge mit unserem Hund jetzt umso mehr. Heute will ich mit meiner Tochter Schlittschuh laufen, Füße gut gepolstert. :)

Liebe Grüße, Inga

 

Hallo Inga,

was ich all die Jahre an den Füßen beobachten konnte ist, das es im Arbeitsalltag mal besser und auch mal schlechter zu händeln war. Man war ja auch überwiegend abgelenkt. Im großen und ganzen ging es den Tag über. Ich hatte aber auch Tage dabei wo ich überwiegend auf dem Außenrist gelaufen bin. Aber wenn ich abends heim kam und ich mich auf die Couch legte(also keine Belastung mehr auf den Füßen war) dann hat es langsam angefangen zu "arbeiten". Erst Kribbeln dann Juckreiz und ich wieder gekratzt. Oftmals hab ich mit kaltem Wasser abgespült um den Juckreiz zu stoppen. Druck auf die Fußhaut war ja dann gut. Man kann aber nicht 24/7 auf seinen Füßen stehen bleiben, außerdem gab es ja auch Phasen wo das Stehen weh tat, je nach Läsionen. Ich habe in diesen OP Schuhen halt auch oftmals geschwitzt(mit ein Grund für die Dyshidrose). Ich hatte mir auch Gedanken darüber gemacht ob das Futter in dem Schuh vielleicht mit einem Kleber geklebt wurde, der Kolophonium enthält(aber da hätte das schon viel früher ausbrechen müssen). Barfuß oder in Strümpfen laufen war immer schmerzhafter als mit entsprechend gepolstertem Schuhwerk.

Ich hatte vor der Derma Reha 2023 auch eine kurze Phase wo ich CBD Tropfen und eine CBD Creme versuchte(aus reiner Verzweiflung). Bei uns gab es einen Shop...sündhaft teuer das Zeug und geholfen hat es 0,0. Nur Kohle versenkt. 

Was in der Derma Reha der BGW auch noch angewandt wurde war eine Leitungswasser-Iontophorese. Ich war aber nicht so der Fan davon, im Gegenteil, ich hatte den Eindruck das es bei mir wieder die Bläschen an den Händen aktiviert hatte. Das ist auch nur machbar wenn die Haut ohne Läsionen ist, ansonsten wird das mit dem Stromfluß zu schmerzhaft. 

Schön das Du dich von der Krankheit nicht so runter ziehen lässt👍 und es sei Dir nur zu wünschen, das Du eine Therapie bekommst die auch dauerhaft anschlägt. Und noch viel Spaß beim Gassi gehn und Schlittschuh Laufen🐕⛸️

LG Irmi

 

  • 3 Monate später...
Geschrieben
Am 24.12.2025 um 09:13 schrieb Perserkatze90:

Hallo liebe Irmi 🙂 

Erstmal Frohe Weihnachten und herzlichen Dank für das Erzählen deiner Geschichte!

Du hast ja schon einiges durch mit dieser Krankheit. Das tut mir sehr Leid zu hören! Da wundert es mich nicht, dass man es an den Nerven bekommt.. 

Es ist ganz schlimm, dass jeder was anderes sagt oder man nur als Versuchskaninchen eingesetzt wird. Jeder weiß was anderes aber es kommt nicht viel dabei herum. 

Ich hatte noch nie Hautprobleme oder einen Ausschalg, nicht mal Pickel... Bei mir fing es Mitte Juli 2025 an. Zig Kortisoncremes verschrieben bekommen. Im Sommer hat es 2 - 3x Hände und Füße komplett bis aufs Fleisch abgeschält. Konnte kaum noch meinen Alltag bewerkstelligen. War fast 5 Monate krankgeschrieben (bin Verwaltungsfachangestellte im öffentlichen Dienst). 

Die Hautärztin setzte Bestrahlung an über 6 Wochen hinweg und überwies mich in die Hautklinik nach Karlsruhe. Wartezeit auf diesen Termin um die 2,5 Monate...

Vorher Biopsie am Fuß: Diese sagte Dyshidrotisches Ekzem.

In der Hautklinik angekommen: Dreischlagtherapie unter Okklusion mit einer Kortisoncreme, welche auch die Hautärztin eigentlich schon viel viel früher hätte einsetzen können. Zudem dort Bestrahlung, welche ich aber abgebrochen habe, da es mir unter diesem starken Gerät hundeelend ging im Anschluss. 

Es besserte sich rasch unter dieser Maßnahme, neue Blasen kamen aber am vorletzten Entlasstag wieder zurück.  
Es hieß dann vom leitenden Klinikdirektor das ist chronisch, da kann man nichts machen. Ich könne Tabletten mit dem Wirkstoff Acitretin nehmen. Bekam ne Liste mit Nebenwirkungen und mir war klar: So ein Teufelszeug nehme ich nicht!

Zudem gab es von dort an eine neue Diagnose: Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris.. auf eine erneute Biopsie wurde verzichtet, da laut den Ärzten dort die Behandlung der beiden Sachen eh gleich wäre. 

Wieder zurück bei meiner Hautärztin erfolgte wieder Bestrahlung und jetzt eben auch Anzupgo. 

Hände und Füße haben sich stabilisiert vom Wundsein, habe das Gefühl dass der innerliche Bläschenprozess gedrosselt wird. Die Haut ist jedoch sehr verdickt aber wenn es sich dann schält, dann nicht mehr bis aufs Fleisch und es ist auch "trocken" darunter. Im Sommer war die Haut darunter komplett feucht nach der Schälung. 

Im März habe ich (von einem anderen Hautarzt überwiesen) einen Termin in der Uniklinik Heidelberg.. bis heute wurde bei mir kein Allergietest gemacht. Als Ursache hieß es nur Genetik... ich vermute aber auch der Mist reagiert auf Stress.. 

Soll jetzt Fußpflege bekommen und dann mal sehen wie es weitergeht. So wie es jetzt ist, könnte ich langfristig damit leben (auch wenn es nicht schön aussieht), vermute aber dass es im Frühling/Sommer wieder komplett eskalieren könnte. 

Ich zeige dir anbei 4 Vorher/Nachher Bilder: Die ersten 2 Bilder sind von Sommer/Herbst 2025. die letzten 2 Bilder sind aktuell. 

Ich wünsche Dir von Herzen Alles Gute und hoffe langfristig auf Besserung 🙂 

Liebe Grüße Jasmin 

 

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IMG_0294.jpg

Liebe Jasmin,

Danke fürs Teilen deiner Leidensgeschichte. 

Mir geht es seit nun fast 6 Monate ähnlich, erste die Hände nun seit 2-3 Monate auch die Füße. Bade Puva hilft nicht wirklich. Habe nach einem Klinikaufenthalt nun auch Anzupgo bekommen. Schmiere seit ca 2 Wochen. Leider arbeitet es weiter in der Haut, ähnlich wie von dir beschrieben eher trockenes Ekzem anstatt die nässende Bläschen. Darf ich fragen wie viel Zeit zwischen deinen Bilder liegt? Ab wann das Anzupgo bei dir angefangen hat zu "greifen". 

 

Liebe Grüße 

Melissa 

Geschrieben

Hallo Liebe Melissa, 

das tut mir Leid dass du so Probleme hast. Ich fühle mit dir. Es ist so wahnsinnig belastend… 

 

das Anzupgo hat bei mir ca. 4 Wochen gedauert bis es gegriffen hat. Nehme es jetzt seit Dezember 25. Jetzt bin ich im Moment am „ausschleichen“ und schmiere es nur noch alle 2 Tage.
 

Ja ich muss sagen es hat sich verschlechtert, seit es auch etwas wärmer geworden ist und unter der Sonne. Gepaart mit (psychischem) Stress ist es tatsächlich grad schlechter aber immer noch aushaltbar. Ich bin gespannt was es im Sommer macht. 
 

Viele Grüße 🌷 und alles Gute 🍀 

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