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27 Antworten vorhanden

#21 Offline   Köln

Köln

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geschrieben 16. August 2009 - 19:56

Ich fände folgende Formulierung wesentlich besser und sicher auch für die meisten ohne Kommentar hinzunehmen:

Ich habe gute Erfahrungen mit der Ernährungsumstellung gemacht und möchte jedem empfehlen, es zu versuchen.
...


Ups, da hab ich so vorsichtig formuliert und es musste doch noch einmal optimiert werden....


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#22 Offline   Marko

Marko

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geschrieben 16. August 2009 - 20:22

In 2007 ließ ich desweiteren auch das Fleisch komplett weg. (Da im Fleisch Anarchinonsäure enthalten ist). Im August bis Dezember 2007 fühlte ich mich allerdings nicht mehr so wohl, der Antrieb fehlte ein wenig, ich hatte teils Schwindelgefühle. War dieses evtl. das fehlende Fleisch? 2008 aß ich dann wieder Fleisch, da im Fleisch lebensnotwendige Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind. Der Antrieb war wieder gegeben: Und: Eine Verschlechterung der Schuppenflechte konnte ich dabei auch nicht feststellen.


Diese Beobachtung habe ich auch gemacht. Ich habe lange Zeit kein Fleisch zu mir genommen, leider hatte das keine Auswirkung auf die Psoriasis. Allerdings merkte auch ich, daß mir zu vielem die Lust bzw. Ausdauer fehlte, und ich verlor ein wenig den "Biss" im Berufsleben. Nicht schön.

Zum Glück kam mit dem Fleisch wieder der Antrieb (und meine Haut hat's nicht interessiert).

Gruß,
Marko

#23 Offline   Domi Loorie

Domi Loorie

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geschrieben 17. August 2009 - 19:16

Hallo.

Ich bin seit länger als 20 Jahre Psoriatiker.

Von mehreren Psoriatikern (nicht von allen Psoriatikern natürlich)hörte ich, dass sie in der Jahreszeit "Sommer" eine Besserung der Schuppenflechte erfuhren. Persönlich bemerkte ich in dieser Jahreszeit NIE eine Besserung...

Da alle, oder besser gesagt, die meisten Ärzte behaupten, dass Ernährung die Schuppenflechte absolut NICHT beeinflusse...

...Im Juli 2007 wurde ich dann das ERSTE Mal, seit 18 Jahren Psoriasis, zu 100% erscheinungsfrei...

Die Erscheinungsfreiheit hielt ganze 2 Monate an. Dann, im September 2007, brach sie wieder aus. Die Ernährung war, nach wievor, die gleiche Ernährung, wie im März 2007...

Übrigens: In 2007 ließ ich desweiteren auch das Fleisch komplett weg. (Da im Fleisch Anarchinonsäure enthalten ist)...


Fredy

Vielen Dank für Deinen ausführlichen, sehr informativen Bericht! Es zeigt mir auch ein bisschen auf, wie viel sich ein Psoriatiker in seinem täglichen Leben mit der Ernährung befasst, und wie wenig sich die Psoriasis manchmal ernährungsphysiologisch beeinflussen lässt. Vorallem dann, wenn man das Ganze über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet.

Edit: Du meintest doch bestimmt die Archidonsäure, stimmt's?

Einen lieben Gruss

Domi

Bearbeitet von Domi Loorie, 17. August 2009 - 19:22


#24 Offline   Fredy

Fredy

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geschrieben 17. August 2009 - 22:59

Hallo Fredy,

diese Aussage ist nicht korrekt. Ich werde jetzt hier nicht die vielen positiven Argumente für eine vegetarische Ernährung auflisten. Das kann man sich wunderbar im Internet oder Büchern anlesen.
Ich bin seit 1992 Vegetarierin und lasse mich alle zwei Jahre durchchecken. Bis auf wenige Ausnahmen (die wahrscheinlich jeder hat) sind meine Werte überdurchschnittlich gut.

Dass es überhaupt noch Leute gibt, die solch eine Mär verbreiten, ärgert mich sehr.

Gruß
Gina



Hallo Gina.

Ich wollte keinen Vegetarier mit der Äußerung "Jeder Mensch braucht Fleisch" angreifen. Weswegen auch?

Ich gebe nur das wieder, was mir Dr. Schäfer im Jahr 2008 telefonisch mitteilte. Dr. Schäfer ist selbst Psoriatiker und ißt ebenfalls Fleisch. Sogar das Schweinefleisch!!!

Fairerweise muß man natürlich zugeben, dass seine Erscheinungsfreiheit zu 100% (und das 46 Jahre), etwas mit seinen Fumartabletten zu tun hat, die er jeweils zu 1-1-1 am Tag einnimmt. Trotzalledem könne aber auch, lt. Aussage von Dr. Schäfer, die Ernährung während der Fumartablettentherapie die Psoriasis ungünstig beeinflussen...

Aber... , hier gibt es ja auch wiederum Unterschiede: Die einen Psoriatiker reagieren negativ auf die Ernährung, die anderen wiederum nicht.

2007 ließ ich nicht nur das Fleisch, sondern auch alle tierischen Produkte weg: Ich war schlichtweg Veganer. Da ich mich allerdings eine ganze Zeit lang unwohl fühlte, mein Antrieb fehlte, wie auch schon von Marko angesprochen, begann ich 2008 wieder mit dem Fleischessen. (nicht mehr als 2 Mal in der Woche)

Anfang 2009, als ich mit meinem 4. Fumadermtherapieversuch begann, ließ ich dann wiederum das Fleisch komplett weg. Denn: Ich wußte nicht so recht, wem ich glauben sollte...Ich wollte nichts FALSCHES machen.
Aber auch in dieser Zeit wiederum stellte ich einen "reduzierten" Antrieb fest. Und dieses war KEINE Einbildung. Desweiteren las ich auch im Internet, dass durch komplettes Weglassen des Fleisches die Lymphozytenwerte evtl. sinken können???Meine Lymphozytenwerte waren anfangs immer niedrig: Ich hatte damals immer 3 Fumartabletten täglich eingenommen. Als ich dann aber wiederum begann, Fleisch zu essen, erhöhten sich die Lymphozytenwerte.
(zumindestens für 3 Monate!). (Die Lymphozytenwerte sind sehr wichtig bei der Blutkontrolle während der Fumadermtherapie. Sie dürfen nicht zu niedrig werden.):

Ob das alles nur ein Zufall war, weiß ich nicht.

Ich hatte damals (fast) ALLES unternommen, damit meine Blutwerte ok blieben. Ich trieb Sport, ernährte mich gesund, aß sehr viel Gemüse (70%) und Obst (30%), aß 2 Mal in der Woche Fleisch und nahm Eisenbrausetabletten (die man benutzt, wenn man evtl. geringe Lymphozytenwerte hat, also einen evtl. Eisenmangel).

Doch: Als die Tablettenanzahl, aufgrund fehlender Wirkung, erhöht wurde, schwankten wieder die Blutwerte, ...und ...die Therapie mußte dann zum 4. Mal abgebrochen werden.

Zu Dir, Gina:

Ich freue mich sehr für Dich, dass Du ab Januar erscheinungsfrei geworden bist. Ein gutes Zeichen, dass Ernährung, zumindestens bei einigen, sehr großen Erfolg bringen kann.

Darf ich fragen, ob Du momentan im Alltagsleben sehr viel Streß hast?
Die Frage ergibt sich doch, ob bei der "richtig gewählten" Ernährung eines Psoriatikers die Schuppenflechte, UNTER Einfluß von Streß, sich WEITERHIN nicht zu Wort meldet. Sollte der "Streß" Deine Schuppenflechte nicht stören bzw. unbeachtet lassen, würde ich dann ansonsten doch sehr gern einmal
wissen, wie Du Dich GENAU ernährst.

Das Meiden des Fleisches reduziert meinen Antrieb: Dieses ist zunächst nur eine Feststellung von mir. Aber, ob dieses stimmt?: Natürlich kann es auch sein, dass ich evlt. andere Nahrungsmitteldefizite hatte. Denn: Das Lebensmittelprodukt, das man am liebsten ißt, versucht man, unbewußt, zu "schützen"; : z.B.: "Ohne Alkohol kann ich meine Nerven nicht beruhigen"...usw.

Ich bin der Meinung, dass man, gerade als Psoriatiker, wenn man auf Lebensmittel negativ reagiert, in der Lage sein sollte, sich selbst zu kritisieren: Man hat in der Vergangenheit viele Ernährungsfehler begangen,
mit der Zeit hat man dann Einiges dazugelernt, ausgelernt hat man aber bekanntlich nie.

Persönlich weiß ich, dass das Fleisch, bei übermäßigem Verzehr, schlimmstensfalls zu einem Herzinfakt führen kann. Die gesättigten Fettsäuren, die sich im Fleisch befinden, bleiben nach dem Verzehr im Körper.
(gegensätzlich zu den ungesättigten Fettsäuren: Sie werden aus dem Körper ausgeschieden.). Treibt man ausführlich Sport, können auch die gesättigten Fettsäuren wieder ausgeschieden werden, nur : der Körper muß immer in Bewegung bleiben, und dieses ist sehr oft nicht zu bewältigen.

Ich esse Fleisch in Maßen, nicht in Massen. Aber eigentlich dürfte ich auch dieses nicht:

Psoriatiker haben, lt. dem letzten Bericht in Juli 2009, nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern außerdem das Risiko, an einem Herzinfarkt zu versterben. (3-faches Risiko, wie bei einem gesunden Menschen.): Die Herzkranzgefäße sind infolge der chronischen Krankheit dauernd entzündet. Dieses ist natürlich alarmierend! Äße man Fleisch, hätte man dann noch ein höheres Risiko.

Treibst Du zusätzlich eigentlich auch noch Sport, Gina? Ich meine, von Januar bis heute 2009?


Viele nette Grüße aus Hamburg
Fredy

#25 Offline   Köln

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geschrieben 18. August 2009 - 12:55

Hallo Gina.

Ich wollte keinen Vegetarier mit der Äußerung "Jeder Mensch braucht Fleisch" angreifen. Weswegen auch?


Hallo Fredy,

angegriffen fühle ich mich nicht. Bei diesem Thema bin ich nicht angreifbar. Ich mache mein Ding, unabhängig von äußeren Sympathien dazu.
Es ärgert mich nur wahnsinnig, dass Leute und besonders ein Arzt solche Falschaussagen tätigen und dass Du sie auch noch weiter trägst.


Darf ich fragen, ob Du momentan im Alltagsleben sehr viel Streß hast? …


Ich habe beobachten können, dass sich meine Pso nicht im geringsten beeinflussen lässt von Stress oder Nichtstress.


Das Meiden des Fleisches reduziert meinen Antrieb: Dieses ist zunächst nur eine Feststellung von mir. Aber, ob dieses stimmt?: Natürlich kann es auch sein, dass ich evlt. andere Nahrungsmitteldefizite hatte.


Eine gute Überlegung, die Du vielleicht weiter verfolgen kannst.

Als ich damals Vegetarierin wurde, hatte ich im Gegenteil viel Kraft. Es wurden Energien freigesetzt als ob ich Ballast abgeworfen hätte.


Treibst Du zusätzlich eigentlich auch noch Sport, Gina? Ich meine, von Januar bis heute 2009?

Viele nette Grüße aus Hamburg
Fredy


Ich laufe zweimal in der Woche, gehe hin und wieder wandern und wenn das Wetter es zulässt, toure ich einmal in der Woche mit den Inlinern. Das habe ich aber alles schon vor diesem Januar gemacht.

Äh, ja, eigentlich könnte ich das jetzt so stehen lassen. Sieht gut aus.
Fakt ist, den ganzen Sport kann ich auch gerne mal für vier Wochen ruhen lassen und dann geht’s wieder weiter.

Auch einen netten Gruß aus Köln,
Gina

#26 Offline   General Bradley

General Bradley

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geschrieben 01. September 2009 - 10:31

Vor einem Jahr hatte ich die Gelegenheit Beruflich für 5 Wochen nach Indien zu gehen. Nun, nach einer Woche hing mir das Indische Essen wirklich zum Hals raus, und ich bin auf Vegetarische Rohkost und Reis.

Mal ist das ja okay aber 4 Wochen ... war hart an der grenze. Sicherlich war das jetzt keine Test der zu 100% ausagekräft ist, aber er hat doch folgendes Gezeigt:

Ich mag Indien nicht, ich habe 5 Kilo abgenommen und meine PSO u. PSA hat das nicht im geringsten interresiert.

#27 Offline   BlueSunshine

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geschrieben 08. September 2009 - 10:40

Hallo

Für mich ist da nichts naheliegend. Meine Schuppenflechte hatte sich für etwa fünf Jahre komplett verabschiedet und ich habe nichts an meiner Ernährung verändert. Ich habe lediglich die mir verschriebene Salbe verwendet. Seit etwa vier Jahren ist die Pso wieder präsent und ich habe meine Ernährung wieder nicht geändert. Ich sehe für mich keinen Zusammenhang zwischen Ernährung und Schuppenflechte.

Gruß

Stefan


Diese Aussage heftig. Lese deinen Beitrag nochmal. Du widersprichst der menschlichen Logik.

#28 Offline   BlueSunshine

BlueSunshine

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geschrieben 08. September 2009 - 11:41

Hallo.

Ich bin seit länger als 20 Jahre Psoriatiker.

Von mehreren Psoriatikern (nicht von allen Psoriatikern natürlich)hörte ich, dass sie in der Jahreszeit "Sommer" eine Besserung der Schuppenflechte erfuhren. Persönlich bemerkte ich in dieser Jahreszeit NIE eine Besserung. Mit großem Neid sah ich auf die "anderen" Psoriatiker hinauf, (übertrieben ausgedrückt) und fragte mich: "Wieso bin ICH denn nicht derjenige, der mich im Sommer von diesem "Leiden" ein wenig entlastet?".

Im März 2007 begann ich dann meine Ernährungsumstellung. Zu allererst stellte ich fest, dass das zuviele "Colatrinken" ein Auslösefaktor der Psoriasis war bzw. ist. Ich trank in der Vergangenheit jeden Tag 1-2 Liter Cola. Diese ließ ich bzw. lasse ich nun komplett weg. Innerhalb von 2 Wochen erfuhr eine Besserung meiner Schuppenflechte: Die dunkelroten Hautstellen an meiner Stirn verschwanden komplett: Dieses war eines meiner Erfolgserlebnisse zum Thema "Ernährung".

Da alle, oder besser gesagt, die meisten Ärzte behaupten, dass Ernährung die Schuppenflechte absolut NICHT beeinflusse, und ich dann an mein Erfolgserlebnis zurückdenke bzw. in 2007 zurückdachte, weiß ich nun, dass diese Behauptung NICHT der Wahrheit entspricht. Ich möchte diese Feststellung nicht pauschalisieren; denn ich weiß, dass auch sehr viele andere Psoriatiker nicht "ein kleines bißchen" auf die Ernährung reagieren. Denn ich vermute, dass, wie ich natürlich auch hier gelesen habe, nicht nur ich, sondern auch viele andere Psoriatiker ihre eigene Ernährung geprüft bzw. kontrolliert haben. Denn, wer erst zu den Fumaderm, MTX oder zu den Biologicals greifen "muß", hat in der Tat verstanden, dass neben Salbenbehandlungen und Bestrahlungen und natürlich AUCH keine Ernährungsumstellung eine positive Wirkung der Psoriasis erzielt werden kann:
Die Biologicals gehen mit sehr hohen Risiken einher, da diese, aufgrund der teils noch sehr geringen Behandlungserfahrung, das Leben bzw. auch das späte Alter ruinieren können: Denn, WER MÖCHTE SCHON EIN VERSUCHSKANINCHEN SEIN???

Im März 2007 begann ich dann, aufgrund der Tatsache mit dem "Colameiden", jedes Lebensmittel komplett zu überprüfen: Zunächst begann ich, an einem Tag NUR Kartoffeln zu essen,...keine Reaktion,...usw.
Wie Marko könnte auch ich einen ganzen Roman über die Ernährung schreiben. Aber, ich glaube, dieses interessiert hier NIEMANDEN.
Bei Reis erfuhr ich am Anfang z.B. immer einen Auslöser meiner Schuppenflechte. Und ich nahm Reis mit den Lebensmitteln zu mir, die KEINE Reaktion verursachten. Heutzutage kann ich Reis z.B. ganz normal essen. Aus welchen Gründen auch immer.

In 2007 ernährte ich mich hauptsächlich basenreich: D.H. Viele Kartoffeln, grüne Gurken (PH-Wert: +30,00), Zwiebeln, Bananen, Poree, Zukinis, ...usw.
Bei Reis erfuhr in 2007 immer wieder einen Auslöser, (da evlt. Reis zur "Säure"gehört?). Ich experimentierte mit mir, kaufte Basen-Medical im Reformhaus: (Das sind Salze, die die Säuren neutralisieren sollen.). Denn mir fiel damals auf, dass alle "Säuren" einen Auslöser verursachten. Also Kaffee, Alkohohl, Nikotin, Nudeln, Reis,..usw. Nur ein Zufall??? Basen-Medical half mir TATSÄCHLICH. Es war WAHNSINNG. Die Haut beruhigte sich. Und das nicht nur für Wochen, sondern für längere Zeit:

Im Juli 2007 wurde ich dann das ERSTE Mal, seit 18 Jahren Psoriasis, zu 100% erscheinungsfrei. Ich war der Meinung, ich hätte die Psoriasis "im Griff" gehabt. Ich nahm keine Salben und keine inneren Medikamente zu mir: Ich war ein "neugeborener" Mensch, äußerlich als auch innerlich. Stolz berichtete ich meinen Eltern, (die aus allen Wolken fielen, als sie mich sahen), meiner Schwester und meinem Schwager, was ICH geschafft hatte. Damals, noch OHNE "Bücher lesen" über die Psoriasis (außer im Internet).

Es war eine SEHR schöne Zeit: Ich war erscheinungsfrei, ich lernte auch endlich wieder einmal eine nette Frau kennen....Es war...HimmelHochJauchzend!!!

Die Erscheinungsfreiheit hielt ganze 2 Monate an. Dann, im September 2007, brach sie wieder aus. Die Ernährung war, nach wievor, die gleiche Ernährung, wie im März 2007: Ich war tiefbetrübt. Und: Als ich dann wieder in die Hautartzpraxis ging, sagte mir mein Arzt, als er meine Haut betrachtete:"Es wird Herbst. Ein ganz normaler Zustand.".

Mein Fazit: Die Schuppen an meiner Stirn als auch im Kopfbereich, einige viele Hautstellen im Bauchbereich, sind 2007, 2008 und 2009 nicht wieder zurückgekommen. Also: Bei mir hat die Ernährungsumstellung meine Psoriasis im Durchschnitt höchstens 15% gelindert! Seit 2007 habe ich bis heute 20kg abgenommen: Vor März 2007 wog ich noch 92kg (bei 181cm Größe.), im August 2007 wog ich dann noch 70kg; Zustand bis heute. Für mich persönlich nun: Je schlanker ich bin, desto weniger "wuchert" meine Schuppenflechte.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Übrigens: In 2007 ließ ich desweiteren auch das Fleisch komplett weg. (Da im Fleisch Anarchinonsäure enthalten ist). Im August bis Dezember 2007 fühlte ich mich allerdings nicht mehr so wohl, der Antrieb fehlte ein wenig, ich hatte teils Schwindelgefühle. War dieses evtl. das fehlende Fleisch? 2008 aß ich dann wieder Fleisch, da im Fleisch lebensnotwendige Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind. Der Antrieb war wieder gegeben: Und: Eine Verschlechterung der Schuppenflechte konnte ich dabei auch nicht feststellen. Denn:

Lt. Telefonat mit Dr. Schäfer, einem Allgemeinarzt in Bad Säckingen, und Ernährungsspezialist bei der Psoriasis, erfuhr ich, dass man Fleisch auf keinen Fall weglassen dürfe. "Fleisch" braucht der Körper, teilte er mir mit. Und, als ich das Thema "Übersäurung" ansprach, erzählte er mir, dieses Thema könne er nur belächeln. Jede Pflanze benötige einen sauren Boden. Ohne einen sauren Boden könne eine Pflanze gar nicht existieren. Das gleiche gelte für den Stoffwechsel eines Menschen: Ohne eine "Säure" könne ein Stoffwechsel gar nicht "überleben" bzw. funktionieren. Es müsse IMMER ein Zusammenspiel "Säure und Base" gegeben sein.

Mit Dr. Schäfer bin ich dann in 2008 noch einmal jedes Lebensmittel einzeln telefonisch durchgegangen. (Das Gespräch am Telefon dauerte eine ganze halbe Stunde.) Aber...erscheinungsfrei.............Lächel....bin ich leider bis heute noch nicht.


Fredy


Habt ihr auch Nahrungsmittelallergien und Intoleranzen austesten lassen, oder probiert ihr nur herum ????????




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