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  1. nelli52134

    Meine Leidensgeschichte

    Hallo will mich mal vorstellen nachdem ich schon lange stiller mitleser bin.Ich bin 39 J. und seit ca. 2007 quält mich meine PSO.Am anfang hatte ich nur vereinzelte stellen an den Fingern und den Handflächen.Sie kamen und gingen und haben mich gar nicht so sehr gestört. In 2008 nachdem mein Vater verstorben ist fingen auch meine Füße an zu blühen aber nur kleine 1 cent große stellen.Genau wie an den Händen kamen die pusteln und gingen wieder. Mit den Jahren hab ich mich damit abgefunden ohne überhaupt zu Wissen was es ist. In 2010 bekam ich starke Schmerzen im rechten Knie und es folgten bis Mitte 2011 3 Athroskopien da die Schmerzen nie aufhörten.Erst nach der 3. OP oh Wunder man sprach mich das erste mal auf meine Hände und Füße an. Erst da erfuhr ich das ich eine Psoriasis Pustolosa habe und erst ende 2012 habe ich erfahren das es auch die Psoriasis Arthritis ist. In den letzten 3 Jahren ging es permanent bergab mit meiner Gesundheit. Unteranderem kam eine Schilddrüsen Überfunktion hinzu mit kalten und Heißen Knoten,so das ende 2011 die komplette Schilddrüse entfernt werden musste. Im Februar 2012 durfte ich 4 Wochen zur Reha nach St. Peter-Ording.Dort behandelte man ,besser gesagt man versuchte meine PsO zu behandeln.Ich bekam Neotigason verschrieben und Daivobet und Daivonex. Man versuchte auch eine PUVA die auch etwas anschlug. Neotigason nahm ich ca.9 Monate dann bekam ich davon Darm Probleme und das Ergebniss davon war das mir ende 2012 20 cm Dickdarm entfernt werden mussten. Anfang diesem Jahres bin ich auf MTX 10mg eingestellt wurde.Nach 6 Monate war immer noch keine Wirkung da und man wechselte zu Leflunomid.Seit Juni ist auch noch ein doppelter Bandscheiben vorfall dazu gekommen. Seit meiner Pubertät habe ich auch ein Problem mit Abszessen in Achseln, Pofalte, unter beiden Brüsten und in beiden Leisten. Das nennt sich Acne Inversa oder auch Hidradenitis suppurativa. Mittlerweile wurde mir die Pofalte saniert im Mai und die wunde war dann im August dann endlich zugeheilt.Im September waren dann beide Achseln dran. Voraussichtlich sind die Wunden dann ca. im Februar zu. Seit ca.8 Wochen ist das Leflunomid abgesetzt weil meine Hände und Füße extrem schlimm aussehen. Seitdem hab ich zusätzlich auch noch die Diagnose SAPHO-SYNDROM. Ich sollte dann auf Enbrel eingestellt werden und wurde Ambulant nach Bad Sooden Allendorf in die Balzerborn Klinik von meiner Rheumatologin geschickt.Statt Enbrel bekomm ich jetzt Colchicum das ist ein Akut Mittel gegen Gicht. Noch nicht mal meine Hausärztin weiß wieso und warum.Dafür versucht meine Hausärztin mich nach Marburg in die Klinik zu bekommen,da ich kaum noch laufen kann weil die Füße komplett offen und entzündet sind und meine Hände sehen genauso aus. Seit der Reha kann ich ja auch nur mit Gehhilfen laufen und an beiden Knien trage ich Orthesen.Das rechte Knie ist leider schon so zerstört,das nur noch ein künstliches Kniegelenk in frage kommt.Das linke Knie sieht auch nicht besser aus. Langsam aber sicher geht mir nicht nur körperlich sondern auch geistig die Puste aus. Sorry das es so lang geworden ist ;-) Liebe Güße nelli52134
  2. Liebe Leidgeprüfte, nachdem ich bereits 2 Beiträge geschrieben habe, und mich noch nicht offiziell vorgestellt habe, möchte ich das nun nachholen. Ich bin weiblich und 57 Jahre alt. Im Februar diesen Jahres habe ich die 1. verdächtige Stelle am linken Fuss bemerkt. Damals hatte ich noch keinerlei Beschwerden damit, außer dass die Haut dort sehr trocken war. Da meine Schwester seit ca. 5 Jahren an Psorias Pustulosa leidet, habe ich ihr die Stelle gezeigt und sie hatte auch sofort die Befürchtung, dass es sich bei mir um die selbe Form handelt. Wenige Wochen später fing die Pustelbildung auch in der linken Handfläche an. Beide Herde haben sich sehr schnell ausgebreitet und zeigten die typischen Anzeichen. Ich habe mir auch sehr bald einen Termin in einer renommierten Hautarztpraxis in München geben lassen - ein sehr leidiges Thema - ich musste 8 Wochen darauf warten... Die Diagnose war schnell gestellt: PP, Typ Barber-Königsbeck. Erwartungsgemäß hat der Arzt mir ein Rezept für eine Cortisonsalbe ausgestellt. Die stärkste Version. Ein paar Pflegetyps und das Angebot für eine PUVA Bestrahlung. Da meine Schwester PUVA schon erfolglos hinter sich gebracht hatte, habe ich das Angebot auch bisher noch nicht in Erwägung gezogen. Enttäuschend, aber eigentlich hatte ich nichts anderes erwartet. Habe 14 Tage das Cortison geschmiert und dann ausgeschlichen, null Erfolg, eher wurde alles noch schlimmer. Habe schon einiges hier nachgelesen und denke, dass man für sich selber herausfinden muss, was einem gut tut. Ich habe mich dagegen entschieden, chemische Keulen zu schlucken oder äußerlich anzuwenden, außer Hydrocortison, welches ich verwende, wenn die Ränder stark entzündet sind und ich die Haut abziehen könnte, vor lauter Juckreiz. Ich glaube an die Kraft der Natur, wir selbst sind schließlich auch nicht in einem Chemielabor hergestellt worden. Aber das muss jeder selbst für sich entscheiden. Auffällig ist auch, dass ich bereits seit 1990 ein Hashimoto-Syndrom habe, also auch eine Autoimmunerkrankung. Bei meiner Schwester wurde Hashimoto vor 3 Jahren diagnostiziert. Genetisch? Stress ist vielleicht auch ein Thema. Bei uns haben sich die Todesfälle in der Familie die letzten Jahre sehr stark gehäuft. War nicht schön... Aber im Grunde bin ich ein sehr starker Mensch und ich lache gerne und viel. Ich gebe der Krankheit nicht so viel Raum und versuche es positiv anzugehen. Es gibt weitaus Schlimmeres! Noch teste ich sehr viel und weiß, dass es keine wirklichen Heilmethoden gibt. Das kann nur mein Körper selbst tun. Ich komme hier immer mal vorbei und freue mich darauf, nette Menschen kennenzulernen. Sigi
  3. Liesl

    SAPHO Syndrom

    Hallo zusammen, bei mir wurde kürzlich das SAPHO Syndrom diagnostiziert. Ich leide seit ca. 3 Jahren an Psoriasis pustulosa palmoplantaris. Ich habe zuerst auf PSA getippt - das hat sich jedoch nicht bestätigt. Stattdessen eben SAPHO. Im MRT mit Kontrastmittel konnte man klar eine Entzündung am Brustbein und der Ansätze zu den Rippen erkennen. Die Sache ist extrem schmerzhaft (Knochenentzündung mit Entzündung der Knochenhaut und auch der Sehnen). Auch im Bereich des Kreuzbein-Darmbein-Gelenks sind wohl Entzündungsherde da. Dieser Krankeitskomplex ist extrem selten (wird auch zum rheumatischen Formenkreis gezählt), bzw. wird wahrscheinlich seltener diagnostiziert als er tatsächlich vorkommt, da auch weitgehend unbekannt - es sei denn, man gelangt an einen Spezialisten. SAPHO ist die Abkürzung der einzelnen Krankheitsbilder (es müssen nicht alle auftreten) S: Synovitis (Gelenkentzündung) A: Akne P: Pustulosa an Händen und Füßen H: Hyperostose (überschüssige Verknöcherung im Bereich des Brustkorbs) O: Osteomyelitis (sterile Knochenentzündung) Gibt es hier vielleicht Leidensgenossen? Es würde mich wirklich sehr freuen, wenn ich mich mit jemandem austauschen könnte. Viele Grüße, Liesl
  4. Hallo erst mal, ich heiße Ramona und werde in 2 Wochen 34 Jahre alt. Seid August/September 2013 habe ich in meiner rechten Handfläche PSO mit kleinen Pusteln die gsd nicht sooo oft jucken (schon anderweitig Horrorszenarien gelesen). Am Anfang hatte ich gedacht - naja, trockene Haut, passiert mal. Die betroffene Fläche war anfangs auch nur etwa 20-50 cent Stück groß. Seid Dezember/Januar bin ich beim Hautarzt. Als erstes kam natürlich Cortison... - 3 Wochen. Als im Feb. das Hautbild sich etwas besserte, habe ich das Cortison sofort weggelassen. Doc hat mir (erst sogar 2 Spurig) Daivonex verschrieben, dass ich seither auch ab und an nutze. Die Schuppenbildung habe ich mit viel Cremen ganz gut im Griff, allerdings wird die betroffene Stelle immer größer. Nun sind es knapp 5x8 cm - also eigentlich die ganze Handinnenfläche (habe kleine "Tippsenhände"). Seid etwa 2 Monaten kommen auf der linken Hand nun auch einige Stellen (Handballen und Mittelfinger rundum). Mein Doc "zuckt" nur mit den Schultern und sagt: ist halt nicht heilbar - einfach weiter cremen. Das dies natürlich sehr unbefriedigend ist und es auch immer schlimmer wird, suche ich nun nach Möglichkeiten, dass es nicht weiter fortschreitet. Nun habe ich mir von Herrn Günther Schäfer das Fachbuch bestellt und bin etwas baff.... Je mehr ich lese - auch hier in diversen Beiträgen - desto unsicherer werde ich. (Nahrungsmittel, Allergietest, Bestrahlungen, Kliniken, etc). Ich würde gerne erst mal auf natürliche Weise versuchen dagegen zu steuern, sei es durch Essensumstellung (die "zu vermeiden" Liste) oder mal einen richtigen Allergietest. Meine Hautärztin ist glaube ich damit vollkommen überfordert :-( Kommt hier jemand aus dem Bereich Kassel/Warburg/Paderborn/Höxter und kann mir einen erfahrenden Doc empfehlen? Dazu muss ich sogar sagen, dass ich Privatpatient bin (trotzdem fehlende Motivation beim Doc - ob gesetzlich od. Privat macht da eh keinen Unterschied) und ggf. einige Behandlungen machen kann, die andere nicht immer bekommen (können). Allerdings möchte ich auch nicht "ausgenutzt" werden und dadurch von einer Therapie in die nächste geschickt werden... O.g. ist halt der Grund warum ich lieber bei den Menschen mit Erfahrungen nachfragen möchte.. also hier . Ich bin fast zu allen bereit, da ich auch in meinem Beruf viel Kundenverkehr habe - dass natürlich schwierig wird, wenn das Gegenüber sofort sieht, dass etwas mit den Händen nicht stimmt... So viele Fragen.... Ich lese natürlich gern hier jeden Beitrag (also bitte gerne verlinken) - durch die Masse an Beiträgen steige ich aber nicht so schnell durch . Lieben Dank erst mal
  5. Seit 12 Jahren habe "hatte" ich schwere Psoriasis pustulosa an den Füßen am 15. 08. war ich wieder in der Hautklinik und ich sollte nach dem mal wieder neue Bilder der Füße gemacht wurden ich mich mit dem Gedanken vertraut machen, das wir mal Spritzen aus probieren wollten. Da ich aber schon alle Tablettensorten hinter mir hatte und nach einer Zeit wegen der Nebenwirkungen, abgesetzt werden mußte, verneinte ich. Am 16.08. ich konnte kaum laufen vor Schmerzen, ich hatte so einen Frust und machte mir ein Fußbad mit einem Schuss Allzweckreiniger, ich dachte schlimmer kann es nicht werden. Ist es auch nicht, im Gegenteil, es ist alles weg, meine Füße sind glatt und weich, einfach unglaublich. Ich hoffe, es bleibt so!! Lg. Roswitha
  6. Finefee 211

    In Sorge

    Hallo ihr alle, Ich bin zur Zeit etwas in Sorge. Habe meine Diagnose psoriasis Arthritis seit November 2016. Zunächst mit mt x 15 mg,dann 20 mg behandelt ohne erolg,dann kam benepali dazu. Das hat ganz gut angeschlagen allerdings nach acht Monaten seine Wirkung zunehmend verloren,d.h.die Spritze hielt nur noch die halbe Zeit ihre wirkung. Nun nehme ich seit sechs Wochen humira zusätzlich zum mtx. . Sofort hatte ich Verbesserungen an Händen und Füßen( habe pustulosa palmoplantaris) und gelenken. Einzig meine Links schulte r und der linke Ellbogen machen mir noch zu schaffen,aber hier verneint der rheumatische einen Zusammenhang zur psoA. Jetzt meine sorge: ich habe nach der zweiten Spritze humira einen stark juckenden Ausschlag am bauch, gesäß und Oberschenkel bekommen. Kleine juckende pöckchen. Zusätzlich habe ich seit 4 Wochen von der hausärztin noch ein Antidepressiva ( amineurin12,5 mg)und Schmerzmittel für die schulterbeschwerden bekommen. Ich 600 und novalminsulfon 500. Diese Tabletten habe ich jetzt abgesetzt,da der Ausschlag sich ausbreitet. War noch nicht beim Arzt. Hab sorge,das ich humira absetzen muss. Kann der Ausschlag von humira kommen? Der Juckreiz ist am schlimmsten.
  7. Shanti

    Mein Leben mit PSO

    Hallo bin 43 Jahre und leide seid 2000 unter Pso . Meine betroffenen Stellen sind der komplette Bereich des Hinterkopfes , beide Ellbogen , beide Hände , linke Knie , Rechte Schienbein , beide Füsse , Rücken sind auch zwei Stellen , Bauchnabel und die Finger-und Fussnägel und seid dieses Jahr hat sich im linken Ellbogen und Knie und Fingerknöcheln auch eine Pso Athritis entwickelt . Leider brachten Cremes , Salben in der ganzen Zeit nie wirklich etwas . Ebenso brachte eine Puva - Therapie eher eine Verschlechterung und musste daher abgebrochen werden . Vor 2 Wochen habe ich nun mit der Fumaderm Therapie gestartet und leide doch sehr unter Magen-Darm Beschwerden , Übelkeit und Kopfschmerzen. Hoffe das legt sich mit der Zeit nehme aktuell für meinen Magen MCP AL , damit lässt es sich ertragen . Vielleicht habt ihr noch Tipps habe schon vor Verzweiflung und den ständigen schmerzen am Hinterkopf meine langen Haare abrasiert ( schnief ) und vermeide die Öffentlichkeit und wenn ich doch raus muss trage ich lange Kleidung und versuche alles um den blicken der Leute aus dem weg zu geh'n . Leide schon sehr unter der Pso , da diese leider sehr grossflächig ist
  8. Nicci

    Kann das PSA sein?

    Hallo liebes Forum, ich bin ganz neu hier und brauche bitte Hilfe bei der Einschätzung meiner Situation. Ich habe im Januar 2002 von jetzt auf gleich schlimme Gelenkschmerzen bekommen, besonders in den Fingern und in den Zehen. Der Rheumatologe, zu dem ich damals ging, diagnostizierte Polyarthritis, ANA und CRP waren erhöht. Eine Skelettszintigrafie ergab Entzündungen in so ziemlich jedem Gelenk. Irgendwann bekam ich dann seltsame Pusteln auf den Händen und Füßen, Handflächen und Fußsohlen haben wie verrückt gejuckt. Es wurde eine allergische Reaktion angenommen, ein Allergietest war jedoch negativ. Warum eine Allergie auch nur an Händen und Füßen auftreten sollte, konnte mir keiner beantworten. Nach Monaten gingen die Pusteln weg, dafür kamen die Gelenkschmerzen wieder. Also wieder zum Rheumatologen, der aber bis auf ein leicht erhöhtes CRP keine auffälligen Blutwerte fand. Behandelt wurde ich mit Diclofenac, Wiedervorstellung alle halben Jahre. 2012 entschied der Rheumatologe schließlich, dass es keine Arthritis sein kann. Mir wurde ein chronisches Schmerzsyndrom bescheinigt. Danach war ich nie wieder bei ihm. Was soll ich auch beim Rheumatologen, wenn ich keine rheumatische Erkrankung habe. Die Pusteln auf Händen und Füßen sind in unregelmäßigen Abständen immer wieder aufgetaucht. Keiner konnte mir bisher sagen, was das ist. Manchmal ist es so schlimm, dass ich Handschuhe anziehen muss. Aufgrund einer anderen Schmerzerkrankung bin ich zu einer Schmerzärztin gegangen. Diese hat eine vollständige Anamnese gemacht und mich wegen der vormals diagnostizierten Arthritis zu verschiedenen Untersuchungen geschickt. Unter anderem auch noch mal eine Skelettszinti. Leichte Entzüngszeichen vor allem in Händen und Füßen, aber auch altersuntypische Arthrose. Und wieder: warum, wieso, weshalb weiß keiner. Mittlerweile weiß ich, dass es eine Psoriasis-Form gibt, die nur an Händen und Füßen auftritt. Leider habe ich noch keinen Hautarzt gefunden, der diese Möglichkeit abklärt. Nun stellt sich mir aber in dem Zusammenhang die Frage, ob der Grund für meine Gelenkbeschwerden ggf. eine PSA sein könnte. Ich weiß, dass das Forum keinen Arztbesuch ersetzt. Aber ich brauche einfach eine Einschätzung von Menschen, die diese Erkrankung kennen. Sorry für den langen Text. LG Nicci
  9. Hallölle... Ich hab mal ne Frage! Ich habe jetzt seit ein paar Jahren kein schub mehr ab und zu löst sich haut aber nur sehr minimal. Kann es sein das ich jetzt keinen mehr bekomme? Und ist das vererbbar? Hab im Januar 2012 ein Kind bekommen.Könnte er es irgendwann auch bekommen? Lg
  10. Caru

    Kennt das jemand ...,

    ... das Gefühl, als würden an den Fusssohlen tausende kleine Mini-Ameisen fangen spielen? Also das ist kein Gefühl von brennen oder jucken, sondern wie ein kribbeln/kitzeln. Ich könnt mir dann vor Lachen fast in die Hose p...... Kann das was mit den Pusteln zu tun haben?
  11. FredFeuerstein

    Weiss nicht mehr weiter

    Ich bin am Ende, weiss nicht mehr weiter. Es juckt und schmerzt unerträglich! Seit einigen Jahren quält mich ein Ausschlag auf der Kopfhaut. Es sind Pusteln von innen, die so richtig schmerzen. Daraus drücke ich dann immer wieder Eiter. Kaum ist das eine abgeheilt schon sind die nächsten da. Am einem Fuß bilden sich am großen Zeh von tief in der Haut irgendwelche Pusteln, die verdammt arg jucken. Da kann ich mich nicht beherrschen so arg ist es, und kratze es wund. Anfangs dachte ich es ist ein Pilz, Der Hautarzt sagt es ist Schuppenflechte. Er hat mir eine Cortisonlösung verordnet, die auch oberflächlich hilft, aber die nächsten bilden sich immer immer wieder von innen. Habe mir MTX verschreiben lassen, jedoch den EIndruck es wird damit nur noch shlimmer. Ich weiss nimmer weiter. Kennt jemand solche Befunde auf der Kopfhaut? Danke
  12. taschi92

    Pustulosa und MTX

    Hallo, ich habe seit Ende Mai Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris. In den letzten 4 1/2 Monaten hatte ich 5 Schübe... sämtliche Salben, Cremes und selbst 4 Wochen Aufenthalt in der Hautklinik brachten nichts. Ich bin gegen jegliche lokale Therapie resistent. Nun war ich gestern bei meinem Hautarzt und habe mit ihm über MTX gesprochen. Nun wollte ich fragen, welche Erfahrungen ihr mit MTX und der PPP habt? Was ich noch anmerken muss, ich habe seit 3 Jahren Morbus Crohn und wurde von Juli 2011 bis Juli 2012 mit Remicade behandelt. Remicade musste jedoch abgesetzt werden, da dies der Trigger meiner Psoriasis ist. Nun werde ich seit Ende August mit Humira behandelt. Auswirkungen auf die PPP hatte Humira bis jetzt nicht. Habe weiterhin eine Schub nach dem anderen. Zum Glück gibt wenigstens mein Crohn seit einem Jahr Ruhe. Mein Hautarzt war erst nicht so begeistert, dass ich mit MTX beginnen möchte, da es ein ziemlich heftiges Medikament ist. Aber ich bin mittlerweile so verzweifelt, dass ich diese ganzen möglichen Nebenwirkungen in Kauf nehme und mir einfach nur wünsche, etwas Ruhe von der PPP zu haben. Auch wenn es nur ein halbes Jahr wäre. Über Berichte von euch, wie es euch mit MTX ergeht, würde ich mich sehr freuen! Liebe Grüße Natascha
  13. Weinrebe

    Entzündung zwischen den Fingern

    Hallo Zusammen, habe Psoriasis pustalosa an den Füssen und Händen. Seit gestern sind meine Hände zwischen den Fingern stark entzündet und jucken. Bisher bekam ich immer kleine mit Flüssigkeit gefüllte juckende Pusteln, die später anfingen zu Schuppen und sich entzündeten. Nach einem Akutaufenthalt im Mai 2012 auf Sylt hatte ich keine Beschwerden mehr an den Händen. Die Flüsse, naja, wie bei den meisten immer, mal mehr, mal weniger, wobei sie immer schlimm sind. Nun meine Frage, kann das jetzt eine neue Form der Schuppenflechte sein, wer hat da Erfahrung?.
  14. taschi92

    Neuling

    Hallo zusammen! Ich heiße Natascha, bin 20 Jahre alt und leide seit Ende Mai 2012 an Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris. Angefangen hat alles mit juckenden kleinen Bläschen an der linken Handfläche. Dann fing es nach ein paar Tagen an der rechten Hand an und nach einer Woche auch an den Fußsohlen... Seitdem hab ich keine Ruhe mehr davon... ich hatte in den letzten 4 monaten 4 schübe... mein hautarzt ging erst von einer dyshidrosis aus... nachdem meine nägel begannen sich stark zu verändern und auch die bläschen sich zu eitrigen pusteln entwickelten kam er auf PP... nun war ich 4 wochen teilstationär in der hautklinik zur behandlung... nach 2 wochen hautklinik kam der 4 schub. Es war sehr deprimierend zu sehen wie andere patienten nach 3 wochen erscheinungsfrei entlassen wurden, nur bei mir hatte ich das gefühl das die behandlung nicht anschlägt... ich bekam jeden tag eine puva therapie sowie salben wie cignolin paste bzw cignolin cold und dermoxin. Vorgestern wurde ich entlassen und was soll ich sagen... hände waren erscheinungsfrei und fast abgeheilt. gestern abend bemerkte ich einen juckreiz an der hand und nun hab ich wieder 3-4 kleine bläschen. Ich hab schon vieles ausprobiert... zink salbe, hand und fußbäder mit totes-meer-salz, hydro cortison salbe, usw. Auslöser meiner PP war der arzneistoff remicade (infliximab) was ich gegen morbus crohn, was ich seit 2009 hab, bekam. Solangsam bin ich wirklich verzweifelt weil es einfach kein ende nimmt und meine ausbildung auf dem spiel steht... ich arbeite im büro und dadurch, das die PP bis zu den fingerkuppen hoch geht und auch so die hände offen sind ist es schwer mit offenen fingerkuppen auf der tastatur zu tippen geschweige denn kundenschreiben anzufassen. Zum glück gibt es solche foren mit leuten denen es genauso geht... gibt einem das gefühl nicht alleine zu sein, denn in meiner familie gibt es niemanden mit PP oder der normalen Psoriasis und somit kann dort auch niemand nachvollziehen wie es mir damit geht.
  15. Hallo zusammen, bin neu hier im Forum, 34 und männlich. Ich möchte einfach mal meine Geschichte erzählen und meinen Krankheitsverlauf und Erfahrungen teilen, eventuell hilft es ja anderen: Mitte Mai, also vor knapp vier Monaten, hat meine Hand angefangen zu jucken, danach kamen gleich feuchte Bläschen und die Haut wurde rissig. 2 Wochen später das gleiche an den Füßen. Der Dermatologe diagnostizierte ein Handekzem und verschrieb mir Kortisonsalbe und Tabletten. Die Tabletten haben gewirkt, danach kam aber alles wieder zurück. Also bin ich Ende Juli (das waren dann etwa 2 Monate nach Krankheitsbeginn), in die Hautklinik München, die ebenfalls ein Handekzem diagnostizierte und mich in die Tagesklinik nahm. Zu diesem Zeitpunkt haben die Hände fürchterlich gejuckt, so dass ich nachts nicht schlafen konnte. In der Klinik bekam ich eine Creme PUVA-Behandlung und Kortisonsalbe. Die PUVA hat dann erst nach ca. 15 Bestrahlungen gewirkt und die Bläschen sind verschwunden. Gleichzeitig hat es mit Beginn der PUVA-Behandlung auch aufgehört zu jucken. Allerdings sind die Symptome nicht komplett verschwunden. Soll heißen: Ich hatte noch verhornte Haut und Rötungen an Händen und Füßen, wohlgemerkt ging man immer noch von einem Handekzem aus und man wollte mit Toctino geben, weswegen ich mit dem Oberarzt sprechen musste. Bei dieser Gelegenheit hat der dann die Diagnose gekippt und eine PP daraus gemacht und mir in diesem Zuge Neotigason nahegelegt. Es wurden mögliche Risiken und Nebenwirkungen detailliert besprochen und ich habe mich FÜR die Behandlung entschieden, einfach aus dem Grund, dass ich alles versuchen möchte, das Ding komplett los zu werden. Jetzt nehme ich seit drei Wochen Neotigason (3 x 10mg jeden Morgen, was auch eine recht geringe Dosis ist) und sehe auch die ersten Erfolge. Die Füße sind quasi frei von allem, auch von Hornhaut, da die sich komplett schält. An den Händen war ich für 2 Wochen völlig frei von Symptomen, mittlerweile schält sich dort auch die Haut. Aber es juckt nichts, ich habe keinerlei Bläschen und freue mich einfach darüber, ansehnliche Hände zu haben. Nebenwirkungen halten sich bisher in Grenzen, wie viele andere auch habe ich vermehrtes Schwitzen, Kopfschmerzen und fühle mich schlapp. Blut wurde bisher einmal abgenommen und die Werte hatten sich kein bisschen verändert, der nächste Termin ist nächste Woche. Alles in allem bin ich also sehr zufrieden mit der momentanen Situation. Ich möchte noch kurz loswerden, dass es klar ist, dass Neotigason bei allen unterschiedlich wirkt und auch teils heftige Nebenwirkungen hervorruft, auch ich habe mir das gut überlegt. Das Mittel allerdings als "Teufelszeug" oder "Chemotherapie" zu bezeichnen, finde ich vielen anderen Betroffenen gegenüber unfair. Man sollte sich beraten lassen, die Risiken einschätzen und dann selbst entscheiden, ob man es nehmen möchte. Momentan komme ich gut klar damit, falls sich etwas ändert oder die Nebenwirkungen heftiger werden würde ich auch nicht zögern es abzusetzen. Generell hat es auch bei mir eine Weile gedauert, das Ganze psychisch zu verarbeiten. Ich muss zugeben, dass das schlimmer war als der "normale" körperliche Zustand. Mit hat geholfen, mit Freunden, Familie und vor allem meiner Partnerin darüber zu sprechen. Wenn man das Psychische mal durch hat, ist einiges im Zusammenhang mit der Krankheit einfacher. Auch habe ich in der Klinik Fälle von Schuppenflechte gesehen, wo ich mir dachte, dass ich mit meinen "Wehwechen" an Händen und Füßen wirklich noch glücklich schätzen kann (das soll in keinster Weise abwertend gegenüber diesen Fällen klingen). So, ich werde versuchen, Euch auf dem Laufenden zu halten wie es mir ergeht und vor allem, was die Therapie mit dem Neotigason bewirkt. VG
  16. Hallo Ihr, heute mal ein Thema in Punkto Ernährungsumstellung - die Ernährungsberater machen einem das Leben auch nicht einfach. Wie in anderen Threads von mir gelesen kämpfe ich gerade gegen die Insulinresistenz, welche als Folge von zu harten Kortisonbehandlungen und der Behandlung mit Toctino bei mir entstanden ist. Dieses angefügte Ernährungsprofil hat Herr Ulf Übel für mich entworfen unter der Kenntnis meiner Vorgeschichte und der ausgeheilten Psoriasis pustulosa an Händen und Füßen. Von den 145kg in 2011 bin ich jetzt bei 108kg also mein BMI ist schon stark zurückgegangen. Allerdings Zucker ist immer wieder ab und an in meiner Nahrung. Ich bin halt auch nicht immer zu Hause. Letzten November war ich noch bei 115kg - Rauchen konnte ich halt immernoch nicht lassen - ich zeige Euch jetzt mal meinen Ernährungsplan nach Analyse mit meinem Health Coach und meinem Arzt in Nürnberg. Ich hoffe ich kann manchen von Euch vielleicht sogar damit helfen, würde mir allerdings wünschen über eventuell einfachere Alternativen zu diskutieren. Bitte nicht durchdrehen - bitte kein Hetzen gegen irgendwas. Dieser Ernährungsberater hat sich an meiner Darmflora, meinem Vitaminprofil und all meinen anderen Werten orientiert. Ich hoffe auch gute Diskussionen. Dieses Ernährungsprofil wurde für mich letztes Jahr erstellt. Die Nahrung dauert schon lange zuzubereiten ist aber lecker und bekommt mir voll. Kommentar zwecks weiterer Empfehlungen sind zwischen den Zeilen zu finden. Ernährungsprofil für Andreas Persönliches Achtsamkeits-Journal/Ernährungstagebuch Während jeder Anpassung des Ernährungsstils (ggf. auch darüber hinaus) ist es sinnvoll und hilfreich, die Entwicklung zu dokumentieren. Dabei sollten die aufgenommenen Nahrungsmittel und die Verdauungsvorgänge dokumentiert werden. Zusätzlich ist es wichtig, weitere Elemente des Alltags zu dokumentieren, dazu gehören Gefühle, Erfolge, Rückschläge, gute Erfahrungen, Dauer und Qualität des Schlafes, Bewegung etc. Alle diese Dinge werden von der Ernährung beeinflusst (und beeinflussen die Ernährung). Auch zeigen sich nicht alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten direkt (zum Beispiel durch Schwellungen etc.), ein über längere Zeit erhöhter Ruhepuls, Kopfschmerzen am Tag oder zwei Tage darauf, Durchfall oder Verstopfung können ebenfalls Signale für eine Unverträglichkeit sein. Dann ist es hilfreich, zu wissen, was man in den 72 Stunden vorher getan, gegessen, erlebt hat. Anders formuliert: Ohne Dokumentation wird es deutlich schwieriger, spezifische Veränderungen oder die Notwendigkeit dazu zu beurteilen und durchzuführen. Wie Sie das Gesundheitsjournal führst, bleibt Ihnen überlassen: Ob Sie sich dafür ein eigenes Tagebuch anschaffen, einen Kalender, der genügend Platz zum Schreiben für alle Wochentage enthält oder einfach ein Notizbuch mit vielen weißen Seiten. Manche schwören auch auf elektronische Dokumentation. Es wird in vieler Hinsicht ein sehr persönliches Buch. Sie sollten das Buch mindestens bis zum ersten Kontrolltermin möglichst detailliert führen. Reservieren Sie sich ein Zeitfenster möglichst immer zur selben Zeit am Tag. Folgende Fragen sollten Sie sich mit dem Buch beantworten können: 1. Was habe ich wann gegessen und getrunken (Art und ungefährer Umfang und Uhrzeit), Wie hat mein Körper auf längere Phasen ohne Essen (=ab 4 Stunden, also auch während der Nacht) reagiert (wichtigste Körperteile in diesem Zusammenhang: Magen, Darm, Kopf + Allgemeinzustand, z.B. Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Glücksgefühle etc.)? 2. Welche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel habe ich wann in welcher Menge zu mir genommen? 3. Wann hatte ich Stuhlgang und wie sah er aus? (Vor allem die Form, versuchen Sie dabei eine Skala in 7 Stufen, wobei die 1 sehr trockener Stuhl in kleinen Brocken und die 7 (extrem) flüssiger Stuhlgang ist, 4 entspricht weichem, aber gut geformtem Stuhl), stark riechender Stuhl ist ein Hinweis auf Verdauungsprobleme, ebenso wie Stuhl mit erkennbaren Nahrungsbestandteilen. 4. Ab wann und wie lange habe ich geschlafen? (Zusatzfragen: fühle ich mich erholt, war ich nachts mehr als ein paar Minuten wachgelegen, musste ich mehrfach aufstehen, nehme ich mir vor, etwas an meinem Schlafverhalten zu verändern etc.) 5. Wieviel habe ich mich heute bewegt? (Wichtig ist Bewegung im Alltag, nicht Sport, ggf. Schrittzähler einsetzen. Zusatzfragen: wie lange habe ich heute gesessen, welche besonderen körperlichen Anstrengungen hatte der Tag?) 6. Wie hoch war mein Stresslevel? (Was war heute besonders unangenehm und warum? Welche negativen Erlebnisse, auch aus früheren Tagen, gingen mir besonders nach? Hatte ich Streit mit Familienmitgliedern, Kollegen, Freunden, Bekannten, Fremden? Wie hat mein Körper, mein Magen, mein Darm darauf reagiert? Was habe ich getan, um das zu bewältigen – Essen, Bewegung, Gespräche? etc.) Hatte ich intensive Gefühle von Nervosität, Angst, Bedrückung, Scham, Wut, Ärger etc.? 7. Welche besonderen Erfolge hatte ich heute, was hat sich besonders gut angefühlt, was hat mich glücklich gemacht, worauf freue ich mich für morgen? (Diese Fragen sollte man sich insbesondere als „Mini-Meditation“ als Letztes vor dem Einschlafen stellen – Ergänzungsfrage für das Aufwachen:“Worauf freue ich mich heute besonders?“) 8. Die Langfristfragen (weil uns gute Entwicklungen oft viel weniger auffallen als schlechte): Welche Schmerzen/Beeinträchtigungen/Sorgen/Ängste etc., die mich früher häufig getroffen haben, habe ich jetzt schon ein paar Tage/ein paar Wochen/ein paar Monate nicht erlebt? Habe ich den Eindruck, auf dem richtigen Weg zu sein? Was überzeugt mich noch nicht so ganz? Wie kann ich das ändern? (Ggf. mit ärztlicher Unterstützung/zusätzlicher Ernährungsberatung) Noch eine Anmerkung: Gerade, wenn Sie zusätzliche Unterstützung von mir benötigen (weil irgendetwas nicht optimal funktioniert), ist meine erste Rückfrage immer: Was haben Sie denn (genau) wann in den vergangenen drei Tagen gegessen? Was ist sonst in dieser Zeit passiert? – Es lohnt sich also, die Dinge zu dokumentieren. Nahrungsergänzungsmittel Grundsätzlich sind die Ernährungsempfehlungen sehr nährstoffdicht, dennoch gibt es Nährstoffergänzungen, die helfen können, besser zu verdauen und den Darm zu unterstützen. Bitte nehmen Sie die von Herrn Wiedenmann verordneten Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel weiter, außerdem empfehle ich: • Magnesium: Zum Beispiel Bioactive Magnesium von www.Vitaminexpress.de, abends eine (= 300mg) Es können selbstverständlich auch andere Magnesiumquellen genutzt werden, achten Sie aber darauf, dass möglichst keine Zusatzstoffe (wie Zucker oder Süßstoff) dabei sind. Magnesium fehlt sehr häufig, und es ist eines der wichtigsten Mineralien für die Insulinerzeugung. Ggf. über das Gesundheitszentrum von Herrn Wiedenmann zu beziehen. • Enzyme: Super Enzymes von Now Foods, über Amazon zu bekommen. Am besten als Kapsel. Zu jeder Mahlzeit nach ein oder zwei Bissen dazu. • MCT-Öl, ein Auszugsöl aus Kokosöl, in der Qualität C8- (Caprylsäure), eine gute Qualität ist online zu bekommen, zum Beispiel über Amazon oder Flowgrade. • Kollagen aus Knochenbrühe (Rezept ganz am Ende dieser Empfehlungen), Täglich mindestens 200 ml für die Verbesserung der Darmgesundheit! Alternativ als Pulver (2-3 Esslöffel mit dem Frühstück), z.B. über Amazon: 100% reines Kollagen Hydrolysat • 500g • ohne Zusätze -> Einschub: Ich habe auf Kokosöl verzichtet und bin auf Fenugreek & Cinnamon Complex gegangen. / Super-Enzymes: Nö, warum ich habe ja Drachenblut. Magnesium nehme ich täglich Phosetamin (Köhler-Pharma) und das zahlt meine Krankenkasse! Die Gesamtheit aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie nehmen, sollten wir beim ersten Kontrolltermin durchgehen und überprüfen. Die angesprochenen Online-Quellen für hochwertiges Fleisch: www.essbare-landschaften.de und über www.gourmet-manufaktur.com, Fisch bekommen Sie auch im Versand, zum Beispiel über Fischmaster. -> Einschub: War mir zu teuer, meine Freundin fährt zum Bauern in die fränkische Schweiz. Grundsätzliche Anmerkungen zum Essen (auch zur Zubereitung) . Planen: Planen ist der vielleicht wichtigste Aspekt einer Ernährungsumstellung: Sie verlassen lange geübte Angewohnheiten, wenn Sie Ihr Essen (auch das Essen für „unplanbare“ Notfälle, Dienst- oder Urlaubsreisen, Verwandtenbesuche, Partys) nicht geplant haben, werden die alten Gewohnheiten Sie wieder einholen. Das gilt ganz besonders für Situationen, in denen Sie nicht in Ihrer „normalen“ Umgebung sind. Setzen Sie sich einmal in der Woche hin und planen Sie das Essen für die ganze kommende Woche, kaufen Sie alles, von dem Sie wissen, dass Sie es nicht überall bekommen z.B. einmal in der Woche auf dem Markt und nutzen Sie den Sonntag oder sonst arbeitsfreie Zeiten, um Essen vorzubereiten, um es im Kühlschrank oder tiefgefroren vorzuhalten. Vorrat: Es ist sinnvoll, insbesondere von allem, was Sie kochen, mehr zuzubereiten, als unmittelbar gebraucht wird und für den späteren Gebrauch gekühlt oder auch tiefgekühlt aufzubewahren. Lassen Sie sich nie von Ihrem Hunger überraschen, das führt zu Fehlgriffen bei der Ernährung. Bei der Nahrungszubereitung bietet es sich immer an, wenn man sowieso in der Küche steht, alle Platten, den Ofen und den Mixer gleichzeitig zu nutzen – die Zeit vergeht solange nur einmal… Alle Gewürze können Sie von Anfang an verwenden, soweit verfügbar, nehmen Sie möglichst frische und bio, das ist immer besser als getrocknet und konventionell. Verwenden Sie Gewürze wie Kurkuma (wegen der Bioverfügbarkeit immer mit etwas weißem oder schwarzem Pfeffer), Rosmarin, Thymian häufig, sie sind antientzündlich und gut für den Darm. Um Rohkost zuzubereiten, brauchen Sie mindestens eine Küchenmaschine/einen Mixer oder Blender, auch um Smoothies zubereiten zu können. Suppen idealerweise immer auf der Basis von Rinder- oder Hühnerfonds (= Knochenbrühe, Rezept ganz am Schluss). Wie besprochen wenig Rohkost, am besten ist es, auch Zutaten für Smoothies vorab in gesundem Fett zu dünsten. Essen Sie langsam und kauen Sie, bis alle Speisen, die Sie schlucken, echte Breiqualität haben (ca. 30x pro Bissen)! Das gilt auch für Smoothies. Essen Sie bewusst, nicht beim Fernsehen oder während Sie etwas Anderes tun. Nur so bauen Sie eine gesunde Beziehung zum Essen auf, nur so können Sie Essen genießen. Niemand, der abnehmen will, darf hungern! Hunger versetzt den Körper in Stress und verhindert die Gesundung! Es kann sein, dass Sie im Rahmen des Zuckerentzugs (auch aus Mehl) Hungerattacken bekommen, es spricht nichts dagegen, dass Sie die Portionen vergrößern oder die drei Mahlzeiten zunächst gar auf vier oder sogar fünf verteilen. Hunger unmittelbar vor den Mahlzeiten ist normal, außerhalb dieser Zeiten auf Dauer nicht. Makronährstoff-Zusammensetzung. Es ist sinnvoll, dass Sie täglich ca. 55-60% gesunde Fette (siehe unten), 15-20% sauberes Protein (siehe unten) aus Fleisch, Fisch, Eiern etc., und etwa 20 - 30% zellulär gebundene Kohlenhydrate aus Gemüse und ungefährlichen Stärken essen. Zum Abnehmen sollte der Anteil an Kohlenhydraten eher am unteren Ende liegen und der Fettanteil am oberen! Ziel und Grundsätze der Ernährungsanpassung Die Ernährungsanpassung zielt in Ihrem Fall besonders darauf, dauerhaft die Nährstoffversorgung zu verbessern und damit die Fettreduktion zu erleichtern. Nein-Danke!-Liste (die folgenden Nahrungsmittel sollten Sie dauerhaft aus Ihrer Ernährung fernhalten: • Alle industriell be-/verarbeiteten Lebensmittel (alles, was Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Aromen, auch „natürliche“ Aromen, oder andere Zusätze hat, die eine chemische Bezeichnung verwenden, das tun sie im Übrigen häufig, um den Konsumenten im Dunkeln zu halten), besonders gefährlich: Süßstoffe/Light-Produkte, darmschädigend, entzündungsfördernd • Getreide (vor allem Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel), darmschädigend, inflammatorisch – hierbei bitte niemals Ausnahmen machen, da winzige Mengen reichen, um einen mehrwöchigen Rückschlag zu erleiden, daher auch keine Getränke, die Getreide enthalten. • Industriell raffinierte Pflanzenöle mit hohem Omega6-Anteil (Sonnenblumenöl, Rapsöl, Weizen-, Mais und andere Keim-Öle etc.), darmschädigend und entzündungsfördernd • Zucker (vor allem Fructose) in azellulärer, also nicht an Faserstoffe gebundener Form, immunsystembelastend, entzündungsfördernd • Soja und Erdnüsse, weiße und braune Bohnen, entzündungsfördernd, nährstoffvernichtend Vielleicht später!-Liste: Die oben nicht genannten Hülsenfrüchte, also z.B. fermentierte, also gewässerte und möglichst lange in Essig gekochte, Linsen können nach 30 Tagen testweise wiedereingeführt werden). Grüne Bohnen und Erbsen (Hülsenfrüchte, die mit der Schale gegessen werden können) sollten kein Problem darstellen- Alle Milchprodukte sollten Sie für 30 Tage auslassen, danach unternehmen Sie einen kontrollierten Versuch mit fermentierten Milchprodukten (z.B. vollfetter Käse, Rohmilchkäse), letztere zunächst nur von Schaf oder Ziege. Weidebutter, Ghee und Sahne sollten allerdings von Anfang an kein Problem sein! 30 Tage alkoholfrei. Generell gilt: Essen Sie zunächst (für 30 Tage) nur Dinge, gegen die keine bekannte Unverträglichkeit (Erfahrung) besteht. Wenn es sich um Dinge handelt, die Sie noch nie zuvor gegessen haben (und davon sollten Sie so viele probieren, wie möglich…), führen Sie im Nachgang für 48 bis 72 Stunden keine weiteren unbekannten Nahrungsmittel zu und testen Sie aus, ob Ihnen das bekommt. Journal führen! Nahrungsmittelübersicht Ja, bitte!-Liste Gemüse: Gemüse ist die Nahrungsmittelgruppe, die Sie so viel wie möglich und mit möglichst viel Abwechslung essen sollten. Insbesondere Kohl ist ein erstklassiger Nährstofflieferant. Versuchen Sie, zu jeder Mahlzeit (auch zum Frühstück!) Gemüse zu bekommen, täglich ein Kilo Gemüse oder mehr ist empfehlenswert. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Gemüse möglichst in seiner bestverdaulichen Form zubereitet ist: gedünstet bei niedriger Temperatur in geringen Mengen Wasser (oder im Dampfgarer) und/oder immer mit gesundem Fett (dazu gleich mehr) und etwas Säure aus Zitrone oder nicht gezuckertem Obstessig (kein „Balsamico“!). Beides macht die Vitamine und Mineralien im Gemüse für den Körper verfügbar, die Säure unterstützt auch die Verdauung. Ebenfalls gut (vor allem für die gesunden Darmbakterien, die einen erheblichen Teil unseres Immunsystems darstellen und für uns bei voller Funktionsfähigkeit bestimmte Nährstoffe aus der Nahrung holen, wie Vitamin K2) sind fermentierte Gemüse, also jede Form von Sauergemüse (Sauerkraut, saure Bohnen etc.), möglichst roh, also nicht pasteurisiert. Am besten selber machen, Grundrezept hängt ebenfalls an. Es reichen davon kleine Mengen, anfangen mit einer Gabel voll, und dann nach Geschmack und Vertragen steigern. Alle Gemüse enthalten Kohlenhydrate, allerdings sollten Sie grüne Gemüse (Blattgemüse) nur als Nährstoff-, nicht als Energielieferanten betrachten oder anders gesagt: ein Kopfsalat oder Zucchini enthalten kaum verwertbare Energie. Gekochte Wurzeln (Karotten, Rote Bete etc.) oder Kürbis enthalten im gekochten Zustand relativ viele verwertbare Kohlenhydrate, bitte also jeweils in nicht zu großen Mengen. Gesunde Fette: Gesunde Fette bestehen u.a. aus industriell nicht bearbeiteten gesättigten Fettsäuren. Dazu zählen tierische Fette (wie Butter, Sahne, Schmalz bzw. Talg ohne Zusatzstoffe von weidegehaltenen bzw. natürlich lebenden und wildgefangenen Tieren). Mit diesen Fetten können Sie auch braten und dünsten. Natürliches Fett (von Tieren und Pflanzen) ist nur in der Kombination mit Zucker problematisch – und es ist dabei immer der Zucker, der die Probleme verursacht. Bezüglich gesättigter pflanzlicher Fette empfiehlt sich vor allem Kokosfett, insbesondere zum Kochen bei niedrigen Temperaturen (Kokosfett hat einen niedrigen Rauchpunkt!) (Kokosfett mild=ohne Geschmack oder nativ=mit Kokosgeschmack). Zum Kochen und Braten ebenfalls geeignet sind Butterschmalz (auch Ghee: Butter ohne Molke). Empfehlenswerte einfach ungesättigte pflanzliche Fette (bitte nicht zu hoch erhitzen) finden Sie in hochwertigem Olivenöl. Mehrfach ungesättigte Fette (Omega3) sollte man möglichst aus natürlichen fettreichen Lebensmitteln wie fettem Fisch bekommen, niemals mit mehrfach ungesättigten Fetten kochen! Fett sollte kalorienmäßig den höchsten Anteil ausmachen, da Fett jedoch sehr energiedicht ist, brauchen Sie kaum 100 Gramm am Tag (wenn Sie schneller abnehmen wollen, reduzieren Sie den Fettverbrauch soweit Sie es können, OHNE den Kohlenhydratverbrauch oder das Protein zu erhöhen und OHNE zu hungern) Das bezüglich Verdaulichkeit und Energieverfügbarkeit gesündeste Fett ist ein Auszugsöl aus Kokosfett: MCT-Öl. MCT-Öl, oben bereits angesprochen, ist leicht verdaulich, die Aufnahme muss aber langsam gesteigert werden. In kleinen Mengen (zunächst nicht mehr als jeweils ein halber Teelöffel auf einmal) zu Salat und Gemüse bzw. in den Kaffee oder Tee tun (Details unten). MCT kann erhitzt werden, sollte aber nicht als Bratfett verwendet werden, dafür eignen sich Kokosfett und die oben genannten anderen Fette besser. Kräuter: Kräuter und Gewürze (möglichst frisch, auch wieder bio-Qualität und nicht künstlich haltbar gemacht). Salz sollte immer Natursalz sein, also nicht raffiniert. Wenn Sie die Kohlenhydrate reduzieren, verliert Ihr Körper auch Wasser und mit dem Wasser Salz und andere Mineralien. Insbesondere Salzverlust kann vorübergehend zu Kopfweh führen, darum immer auf genügend hochwertiges (nicht-raffiniertes) Salz im Essen achten (mehr zum Salz weiter unten). Fleisch: Vollwertiges Eiweiß (und das ist immer tierisches Eiweiß) ist notwendig. Fleisch soll Bioqualität haben und weidegefüttert bzw. freilaufend oder wildgefangen sein (das heißt: Bio reicht nicht. Ein Rind, das mit Bioweizen gefüttert ist oder ein Huhn, dem man Bio-Soja gegeben hat, bleibt ungesund für den Menschen). Bezugsquellen siehe oben, S. 5 Besonders wertvoll sind die Innereien (Leber, Herz) solcher Tiere, weil sie besonders nährstoffreich sind, vor allem, was die B-Vitamine, Cholin und einen Teil der fettlöslichen Vitamine betrifft. Bei Bio- und Wild-Tieren, die auf der Weide bzw. in der Wildnis gelebt haben, können und sollten Sie das Fett mitessen. Ein- bis zweimal/Woche ist fetter Fisch sinnvoll (Forelle, Lachs, Makrele, Sardinen etc.), je kleiner der Fisch, desto geringer in der Regel seine Schwermetall-Belastung. Die meisten Fische aus Aquakultur müssen leider genauso betrachtet werden, wie Industriefleisch, reich an Antibiotika, unnatürlichen Futterstoffen, Schadstoffen etc. Wenn Sie Fleisch aus dem Supermarkt verwenden oder im Restaurant die Quelle nicht kennen, bitte möglichst mager und das Fett nicht mitessen. Ziegen-, Enten- und Wildfleisch darf (und sollte) auch durchaus noch rot im Kern sein, Rind- und Lammfleisch genauso wie Schwein (unbedingt auf bio und natürlich aufgewachsen achten) und Huhn (Geflügel nur in geringen Mengen) immer gut durchgaren (insbesondere Schwein sollte eine Kerntemperatur von über 80 Grad über einen Zeitraum von mindestens 10 Minuten erreicht gehabt haben, ggf. Fleischthermometer verwenden). Huhn sollte ebenso wie Schwein maximal einmal in der Woche auf dem Speiseplan stehen, keine Innereien vom Schwein essen, wenn Sie sich auf die Qualität im oben genannten Sinne nicht verlassen können. Sie sollten ungefähr 120 bis 180 Gramm Fleisch oder Fisch zu jeder Mahlzeit des Tages essen (mindestens jedoch 20 Gramm Eiweiß je Mahlzeit, wenn die Mahlzeit Eiweiß enthält, das entspricht ungefähr 100 Gramm Fisch oder Fleisch), wobei ein „eiweißfreier“ Tag pro Woche empfehlenswert ist. Wurst bitte nur essen, wenn Sie sicherstellen können, dass sie keine Zusatzstoffe, Omega6-haltige Pflanzenfette (z.B. Sonnenblumenöl) und/oder Stärke enthält. Eier sind ebenfalls eine gute Nährstoffquelle (auch hier von freilaufenden Hühnern möglichst in Bioqualität), sie sättigen auch gut. Wenn Sie mehr als zwei Eier am Tag essen, sollten Sie ab dem dritten Ei nur das Eigelb essen. Drei Eigelbe am Tag sind jedenfalls empfehlenswert, wenn Ihnen mehr schmeckt, auch mehr. Auch hier gilt: Das Eigelb eines freilaufenden Huhns enthält besonders viel wertvolle Nährstoffe, Eier von Hühnern aus der Legebatterie sind dagegen voller Giftstoffe. Achtung: Bio ist gerade beim Ei noch kein hinreichender Qualitätsausweis, viele Biobauern füttern ihre Hühner mit Mais oder Soja oder werben sogar damit, dass sie ihre Hühner vegetarisch halten – beides vermindert die Ei-Qualität, Hühner sind Allesfresser, die gelegentlich auch einen Wurm oder eine Larve brauchen und viele „Hühnerei-Allergien“ sind in Wirklichkeit Soja-Allergien. Trinken: Sie sollten immer darauf achten, dass Sie genug aber nicht zu viel trinken (am besten in Form von Wasser, hochwertigem Bio-Kaffee oder pestizidfreien Tees ohne Zusätze, auch Bio-Chai, ein Gewürztee mit oder ohne Schwarztee in Bio-Qualität z.B. von Alnatura oder Yogi). Ebenfalls gut ist es, in das Wasser etwas Obstessig oder Zitronensaft zu geben. Wasser mit Obstessig senkt auch die Zuckerlust. Sie können z.B. auch frischen Ingwer kleinschneiden und mit heißem Wasser übergießen. Davon lässt sich auch ein zweiter Aufguss machen. Das gleiche gilt für Grünen Tee, der allerdings ebenfalls unbedingt pestizidfrei sein sollte. Eine gute Bezugsquelle für solche Tees (grün und schwarz) ist die „Teekampagne“. Für den Darm wichtig und extrem heilend ist, wie ebenfalls angesprochen, ein Fonds aus Rinder- oder Hühnerknochen (Rezept am Ende). Man kann diesen Fonds entweder zwischendurch pur trinken oder daraus Gemüsesuppe zubereiten. Pure oder lacto-fermentierte Gemüsesäfte erst mal sind ebenfalls eine gute Getränkequelle. Trinken möglichst zwischen den Mahlzeiten und nicht dazu. Die Flüssigkeit zu den Mahlzeiten haben Sie mühelos, wenn Sie genügend Gemüse dabeihaben. Wenn Sie so viel Gemüse essen, wie oben empfohlen, reichen über den Tag verteilt 1-1,5 l zusätzlich, wenn es sich nicht um sehr heiße Tage handelt oder Sie wegen körperlicher Anstrengung viel ausschwitzen. Sparsam essen Obst Am besten durchgefärbtes Obst (z.B. Beeren). Niemals als Trockenfrucht oder als puren Saft, sondern entweder als ganze Frucht (bei allem Obst, das man mit der Schale isst, immer auf bio-Herkunft achten) oder im Smoothie – mit Gemüse. Wenn doch Saft (z.B. Granatapfelsaft oder Cranberry-Saft OHNE Zusätze, beide haben etwas weniger Zucker und viele Antioxidantien) immer in einen Smoothie (zu Smoothies unten mehr) oder in einer Mischung mit Gemüsesaft verarbeiten. Säfte und Smoothies funktionieren am besten in einem Mischungsverhältnis 1:3 oder 1:4 Obst zu Gemüse (also ein Teil Obst, vier Teile Gemüse) sowohl geschmacklich als auch von der Zuträglichkeit. Bei Obst (und Gemüse) generell auch auf geringe Lagerzeiten und kurze Transportwege achten. Süße Speisen generell Jede Form des Süßens belastet den Körper (siehe oben), erhöht den Insulinspiegel, schwächt das Immunsystem und löst bei empfindlichen Personen Schmerzen aus. Es sollte daher sparsam gesüßt werden: Ggf. roher Naturhonig in geringen Mengen (max. ein Eierlöffel am Tag). Auch Datteln (selbstgemahlen oder als im Bioladen gekauftes Pulver) oder Melasse jeweils in geringen Mengen eignen sich zum Süßen, weil sie Energie enthalten und gleichzeitig noch Mikronährstoffe. Weitgehend unbedenkliche stärkehaltige Lebensmittel. Dazu zählen Kartoffeln, Süßkartoffeln, Topinambur, weißer Bio-Reis und (etwas weniger geeignet) alle gekochten Wurzeln (Mohrrüben, Petersilienwurzel etc.). Sie sind insofern unbedenklich, als sie normalerweise keinen Schaden in der Verdauung anrichten – da sie jedoch bei vielen Menschen eine starke Insulinantwort und eine Immunreaktion zur Folge haben, sollten Sie diese immer nur am Ende einer Mahlzeit in kleinen Mengen genießen (eine kleine Handvoll gekochten Reis, möglichst mit etwas gesundem Fett und/oder Säure versehen, das senkt die Zuckerlast, Reis wegen seines natürlichen Arsengehalts vor dem Kochen immer gut spülen). Außerdem sollten sie möglichst nicht zum Frühstück aufgenommen werden, stärkehaltiges ist am ehesten mittags oder zum Abendessen sinnvoll. Gekochte und abgekühlte Kartoffeln (z.B. für Kartoffelsalat) sind als resistente Stärke für die gesunde Darmflora wichtig, auch grüne Bananen fallen in diese Kategorie. Reife Bananen sind dagegen sehr zuckerhaltig, ebenso wie Trauben und die meisten Südfrüchte. Als alternative Mehle in nicht zu großer Menge bieten sich Quinoa, Buchweizen (Achtung hohe Kreuzreaktivität zu Weizen), Kochbanane, Kastanie an, außerdem alle anderen Nussmehle, soweit keine Unverträglichkeit gegen sie besteht (ausführlicher zu Nüssen siehe gleich nachstehend). Kokosmehl ist für die meisten Menschen kein Problem. Eine ausführliche Liste von Mehlen im Rezeptteil. Nüsse (außer Erdnüssen, die man ganz weglassen sollte) und Saaten Nüsse sind grundsätzlich nährstoffreich, haben aber das Problem, dass sie diese Nährstoffe zunächst schlecht abgeben und – auch wenn keine Unverträglichkeit festgestellt ist – Verdauungsprobleme erzeugen können (auch sie enthalten die im Getreide zu findenden Lectine und Phytinsäure, die die Verdauung stark beeinträchtigen). Wenn man damit Probleme hat, lässt sich das leicht beheben, indem man die Nüsse vor Verzehr 12-24 Stunden in Salzwasser lagert, das Wasser abgießt und sie anschließend schonend (z.B. im Ofen bei niedriger Temperatur) trocknet. (Trocknen ist wichtig, da Nüsse schnell schimmeln). Bei Saaten (also alle Kerne) kann man die Verdaulichkeit dadurch erhöhen, dass man sie keimen lässt und dann isst. Das funktioniert jedoch nur, wenn es sich jeweils um Rohkost handelt. Keine von der Industrie gerösteten oder gesalzene Nüsse oder Saaten verwenden. Nötigenfalls schonend, bei niedriger Temperatur selbst rösten. Nüsse sollten aber auch deshalb sparsam gegessen werden, weil sie viel Omega6-Öl enthalten, das vom Körper nur in geringen Mengen benötigt wird, in größeren Mengen aber entzündungs- und schmerzverstärkend wirken kann. Den vergleichsweise geringsten Omega6-Anteil haben Macadamia- und Walnüsse. Kokosnuss kann in beliebiger Menge gegessen werden, sie enthält fast nur gesättigte Fettsäuren. Salz: Möglichst nur nicht-raffinierte Salze ohne Zusätze! Dadurch besteht das Salz nicht nur aus Natriumchlorid. Wenn Sie natürliches unbearbeitetes Salz (z.B. Meersalz) verwenden, soviel zum Essen tun, wie Ihnen schmeckt. Achtung: Wenn Sie Kohlenhydrate reduzieren, verlieren Sie Wasser und damit Salz, was vorübergehend zu Kopfschmerzen führen kann. Darum auf genügende Salzzufuhr achten. Fermentierte Milchprodukte (Joghurt/Käse): Bitte nicht während der ersten 30 Tage, danach ausprobieren, ob solche Produkte negative Reaktionen erzeugen. Beginnen Sie mit vollfettem Käse, nicht pasteurisiert (=Rohmilchkäse), besser von Ziege und Schaf als von der Kuh. Wenn das kein Problem gibt, können Sie auch Joghurt ausprobieren, auch hier ist Ziege und Schaf für die meisten Menschen bekömmlicher als Kuh. Alkohol: Kein Bier (dauerhaft) und für 30 Tage auch sonst keinen Alkohol, danach sind ca. 0,1 l Wein/Sekt oder der Gegenwert in getreidefreien Schnäpsen am Tag (möglichst bio) mit mindestens zwei „Ruhetagen“ pro Woche für die meisten Menschen zuträglich. Konsequent weglassen: Zucker in jeglicher Form, dazu gehören auch Marmeladen, pure Obstsäfte etc. Diese enthalten viel von dem Zucker, der die heftigsten Entzündungsfolgen hat: Fruktose. Bitte nicht durch Süßstoffe ersetzen (Aspartam zum Beispiel wird im Körper über nur einen Zwischenschritt in Formaldehyd umgesetzt). Außerdem machen auch „natürliche Süßstoffe“ wie Stevia süchtig und haben eine Insulinantwort zur Folge. Zu möglichen Ersatzstoffen siehe oben im „gelben“ Bereich. Es sollte das Ziel sein, die Zunge für „Süße“ zu resensibilisieren, sie also Süßes auch „zwischen den Zeilen schmecken“ zu lassen. Wenn im Rahmen des Zuckerentzugs starke Cravings auftauchen: einen bis zwei Esslöffel Zitrone oder Obstessig auf ein großes Glas Wasser, langsam trinken. Bei anhaltenden Problemen L-Glutamin über Herrn Wiedenmann. Getreide (egal ob Vollkorn oder ausgemahlen), vor allem Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel. Das hat zwei Gründe: Alle Getreide, vor allem in Vollkorn-Form, beinhalten zahlreiche Stoffe, die die Verdauung stören oder unterdrücken, dabei zunächst den Magen und den Darm schädigen und in der Folge Entzündungen im ganzen Körper verursachen und/oder verschlimmern. Der zweite Grund (und darum sollten Sie erwägen, auch Getreide, die bezüglich entzündlicher Wirkungen über Magen und Darm nicht so problematisch sind, wie Hafer, Buchweizen, Quinoa etc., sparsam zu verwenden): die Stärke im Getreide wird vom Körper wie Zucker behandelt und führt oft sogar zu einer heftigeren Insulin- und Immunantwort als purer Zucker. Das gilt besonders auch für Maismehl. Hülsenfrüchte (Linsen, weiße oder rote Bohnen, Erdnüsse und ALLE Sojaprodukte). Alle Hülsenfrüchte, die mit Schale gegessen werden können (grüne Bohnen, Erbsen, Zuckerschoten) sind relativ unproblematisch. Linsen können ausnahmsweise gegessen werden, wenn sie fermentiert (also z.B. zunächst 24 Stunden in Essigwasser eingeweicht) sind und dann lange gekocht werden (idealerweise wieder mit Essiganteil). Vorsicht wegen der Histamin-Problematik. Alle anderen Hülsenfrüchte, am schlimmsten Soja, sind Gift für die Verdauung (sie schalten einen Großteil der Enzyme aus). Soja ist als (Phyto-)Östrogenlieferant ein besonderes Problem, außerdem wird das gerne als gesund propagierte Sojaeiweiß bei der nötigen industriellen Genießbarmachung von Soja denaturiert. Industriell be-/verarbeitete Lebensmittel, soweit diese Zusätze in irgendeiner Form enthalten (das betrifft zum Beispiel alle Fertiggerichte). Faustregel: Enthält es eine Zutatenliste mit nur einer Zutat, die Sie beim ersten Lesen nicht sofort aussprechen können, zurück ins Regal (oder, wenn Sie es schon zuhause haben: in den Mülleimer) damit. Auch „Glutenfrei“ oder Reiswaffeln etc. sind stark industriell bearbeitete Lebensmittel, energiereich und dabei nährstoffarm, sie verdrängen ggf. nährstoffreichere Lebensmittel aus der Speisenfolge und sind schon deshalb schädlich. Stark Omega-6- oder gar Transfetthaltige Fette: dazu zählen vor allem Pflanzenfette wie Sonnenblumenöl (außer HO-Sonnenblumenöl = stärker Ölsäurehaltig), Distelöl, Margarine, Keimöle, auch Rapsöl ist im Auto-Tank weniger problematisch als im Körper. HO-Sonnenblumenöl kann in Bio-Qualität wie Olivenöl verwendet werden. Unfermentierte Milchprodukte (= pasteurisierte Milch, Frischkäse vor allem aus Kuhmilch) Milch enthält viele Stoffe, darunter Zucker und Hormone, die gesundheitsschädlich sind, durch das Pasteurisieren und andere Formen der Haltbarmachung sind die wertvollen Stoffe, die in Rohmilch zu finden wären, nahezu vollständig eliminiert. Unfermentierte (=Frischmilch)produkte sollten Sie also dauerhaft weglassen. Grundsätze der Nahrungszubereitung Es ist für den Körper am besten, wenn man gleichzeitig die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme und die Belastung des Körpers bei der Nahrungsaufnahme möglichst geringhält. Das geht am besten, wenn man die Energiedichte eines Essens durch gesundes Fett (siehe oben) erhöht (man braucht dann geringere Mengen an Nahrungsmitteln), schwerer verdauliche Lebensmittel (also z.B. Gemüse) in gesundem Fett dünstet (das heißt letztlich auch im eigenen Wasser oder mit etwas Rinderfonds, s.o., Garflüssigkeit mitessen/-trinken, da sind die Nährstoffe drin!) oder, wenn man sie als Rohkost zu sich nimmt, in Form von Smoothies verarbeitet. Alles Essen sollte sehr gut gekaut werden (auch Smoothies sollten, wie bereits erwähnt, eingespeichelt werden, die im Speichel enthaltene Amylase stellt den ersten Schritt der Verdauung sicher). Stärker kohlenhydrathaltige Mahlzeiten (also zum Beispiel mit Reis oder stärkehaltigem Gemüse wie gekochten Rüben) sollten idealerweise später am Tag (Nachmittag, Abend) liegen. Smoothies sind grundsätzlich eine sehr gute Form, Rohkost mit geringer Belastung für die Verdauung zu sich zu nehmen und dabei Enzyme aus Gemüse, andere sekundäre Pflanzenstoffe etc. aufzunehmen. Sie unterstützen ggf. auch die Entgiftung. Sie sollten aber immer höhere Anteile an Gemüse (3-4 Teile) als an Obst (1 Teil) enthalten. Sollten sich daraufhin Blähungen einstellen, bitte das Gemüse und das Obst vor dem Verarbeiten erst leicht dünsten und wieder abkühlen lassen. Um Smoothies anzureichern und die im Gemüse enthaltenen Nährstoffe für den Körper aufzuschließen, sollten auch Smoothies Fett (am besten MCT-Öl, siehe oben) und Säure enthalten (soweit Sie sie vertragen). Säure ist zwar in vielen Obstsorten enthalten, es ist jedoch sinnvoll, immer einen Tee- oder Esslöffel Zitrone oder Obstessig (ohne Zuckerzusatz, also keinen Balsamico) zuzugeben. Um den Smoothie noch gehaltvoller zu machen, kann man Chia-Samen oder geraspelte Kokosnuss zugeben. Auch etwas geschroteter Leinsamen erhöht die Bekömmlichkeit und hilft dem Körper, Giftstoffe abzutransportieren. Selbst gepresster frischer Gemüsesaft, ggf. mit geringen Obstanteilen, ist eine zuträgliche Weise, zusätzlich Enzyme und die nötige Flüssigkeit aufzunehmen, ohne dabei den Insulinspiegel in die Höhe und das Immunsystem in die Knie zu zwingen. Kochvorgänge sollten immer schonend sein, wenig Wasser (was obendrein mitgegessen/-getrunken werden sollte, es enthält wie gesagt die Nährstoffe!); insbesondere Fleisch sollte nicht zu hoch erhitzt werden, um möglichst wenig Giftstoffe zu erzeugen, also nicht stark bräunen. Die Gartemperatur sollte 130 Grad nicht überschreiten. Fett, das geraucht hat, enthält viele Giftstoffe und darf auch nach Abkühlen nicht weiterverwendet werden. Kurze Anmerkung zum Frühstück und zur Häufigkeit der Nahrungsaufnahme Frühstück gilt vielen als die wichtigste Mahlzeit am Tag, auch Studien weisen immer in diese Richtung. Das gilt aber nur deshalb, weil die meisten Menschen, die nicht frühstücken, das nicht tun, weil sie noch bis spät in die Nacht hinein gegessen haben. Essen bei Nacht verringert jedoch die Schlafqualität und belastet den Körper extrem, besonders das Immunsystem: Eine Mahlzeit nachts um 3 zum Beispiel belastet das Immunsystem etwa 12mal heftiger als nachmittags um 15 Uhr. Wenn Sie am Vorabend möglichst spätestens um 19 Uhr die letzte Mahlzeit gegessen haben und da-nach auch keine Snacks mehr und am frühen Morgen dennoch nicht oder nicht besonders hungrig sind, kann das die Botschaft Ihres Körpers sein, dass er noch am Entgiften ist und nicht aufnahmefähig. Unterstützen Sie ihn mit einem großen Glas lauwarmen Wassers (gerne auch erweitert um eine halbe Zitrone). Es empfiehlt sich ein verkürztes Fenster, innerhalb dessen Sie essen, zum Beispiel gegenüberliegend Ihrem Schlaf (Schlaf von 22.30 bis 6.30 Uhr, Essen von 10.30 bis 18.30 Uhr). Innerhalb eines solchen „Fensters“ können Sie Nahrungsaufnahme nötigenfalls problemlos auf viele kleinere Portionen verteilen, um sich mit der Verdauung nicht zu überfordern. Fachleute sprechen bei einer Nahrungsabstinenz, die mindestens 16 Stunden und nicht über 36 Stunden dauert, von intermittierendem Fasten (nächster Absatz). Das hilft dem Körper, der sich nicht mit der Nahrungsaufnahme und -verarbeitung beschäftigen muss, sich gegen Mikroben und Schad-stoffe zu wehren, fehlerhafte Zellen zu recyceln oder und abzutransportieren. Nicht umsonst reagiert unser Körper auf Infekte häufig mit Appetitlosigkeit. Ein Fasten von mehr als 36 Stunden bringt in der Regel keinen zusätzlichen Vorteil, im Gegenteil. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Sie genug Nährstoffe und Energie bekommen. Vor allem jetzt, zu Beginn der Ernährungsumstellung, sollten Sie nötigenfalls sogar häufiger essen, vor allem weil Sie bisher ja zwei Zwischensnacks hatten. Wenn Sie morgens nach sieben oder besser acht Stunden Schlaf (!) und elf bis zwölf Stunden ohne Nahrung hungrig aufwachen, hören Sie auch hier auf Ihren Körper und frühstücken Sie! Das Frühstück sollte aber die kohlenhydratärmste Mahlzeit sein und immer Eiweiß enthalten. Wie unten angeführt bilden Avocado („süß“ mit Obst oder salzig z.B. mit Fisch, Eiern etc.) eine gute Grundlage für das Frühstück, ebenso wie ein „englischer“ Ansatz (mit Eiern und Speck) oder ein mediterranes Frühstück mit Tomaten, Gurken Oliven, später ggf. auch mit Schafskäse etc. Ich habe Ihnen einige Alternativen im Rezeptteil exemplarisch vorgestellt. Wechseln Sie auch hier ab! Kaffee, Tee (oder Chai) mit Butter und MCT-Öl – intermittierendes (Fett-)Fasten Sie können, wenn Sie sich daran gewöhnt haben, mehr gesundes Fett zu essen, statt des Frühstücks auch intermittierend Fettfasten, das garantiert die nötigen Energiereserven, regt, wie erklärt, den Fettstoffwechsel aus den eigenen Depots an und verhindert Hunger bis zum Mittagessen in den meisten Fällen: In einen hochwertigen Kaffee (zwei Tassen) oder Tee einen halben, wenn Sie sich daran gewöhnt haben auch einen ganzen Kaffeelöffel MCT-Öl und 1-2 Kaffeelöffel Weidebutter, das Ganze mit einem Mixer/Zauberstab aufschlagen, bis der Kaffee oder Tee milchig ist und sich ein leichter Schaum gebildet hat. Mit wenig MCT-Öl anfangen, da es zunächst leicht abführend wirken kann. Snacks: Generell muss der Mensch nicht „grasen“, also nicht ständig essen. Das gilt aber nur, wenn Sie zu den Mahlzeiten genügend Energie und Nährstoffe bekommen haben. Insbesondere wenn Sie zwischendurch echten Hunger bekommen, ist ein Smoothie, ein Gemüsesaft und/oder zum Beispiel ein gekochtes Ei, eine Handvoll Nüsse (am besten Wal- oder Macadamia-Nüsse) sinnvoll. Zuhause eine Tasse Hühner(knochen)suppe (mit oder ohne Gemüse) ist ebenfalls geeignet. Eine halbe Avocado mit etwas Salz und Essig, ein paar kleine Oliven oder ähnliches lassen sich verhältnismäßig leicht transportieren und schließen den Magen. Nachsatz: Bewegung Wie besprochen ist Bewegung sinnvoll und gesundheitsfördernd (vor allem auch für den Darm), solange sie nicht in zehrenden Sport ausartet. Bewegung hilft unter anderem, das Stresshormon Adrenalin abzubauen, das Gehirn (und alle anderen Körperteile) besser zu durchbluten, die Mitochondrien (das sind sozusagen die Kraftwerke in den Zellen) aufzubauen, die Verdauung anzuregen, die Schlafqualität zu verbessern, das gesamte Wohlbefinden zu verbessern etc. Dabei ist es wichtig, Bewegung nicht mit (Leistungs-)Sport zu verwechseln. Es geht um viel Bewegung im Alltag, nutzen Sie jede Gelegenheit, sich zu bewegen. (Und nutzen Sie, wenn möglich, alles, eine meditative Qualität hat, Tai-Chi oder ähnliches). Stehen Sie mindestens alle 20 Minuten vom Stuhl auf und gehen Sie am Tag möglichst viele Schritte. Zweimal am Tag richtig anstrengen für 4-5 Minuten (nicht mehr), am besten Kraftübungen bis die Muskeln etwas schmerzen, nicht auf nüchternen Magen und die anschließende Mahlzeit sollte etwas mehr vollwertiges Protein enthalten (Kollagen und/oder Fleisch). Nachsatz: Schlaf 7-8 Stunden netto ist die Schlafzeit, die (je)der Mensch braucht, um auf Dauer gesund zu bleiben bzw. zu werden. Wenn Sie die bisher nicht haben, denken Sie darüber nach, was Sie tun können, um sich diese Schlafzeit für sich einzurichten. Schlafhygiene-Maßnahmen: Achten Sie darauf, keine elektronischen Geräte im Schlafzimmer zu haben (generell sollte zur Förderung der Schlafqualität für Jugendliche eine Bildschirmabstinenz ab spätestens 20 Uhr herrschen), absolute Dunkelheit sicherzustellen und absolute Stille. Trinken Sie möglichst bis auf Weiteres abends keinen Alkohol und nach 14 Uhr keinen Kaffee. Das waren die einfachen Maßnahmen, die schwierigste ist für die meisten Menschen die folgende, die zugleich erfahrungsgemäß den besten Erfolg verspricht: Gehen Sie jeden Abend im selben 15-Minuten-Fenster ins Bett und stehen Sie jeden Morgen um dieselbe Uhrzeit auf. Wenn Sie nachts aufwachen und nicht sofort wieder einschlafen können, stehen Sie auf, machen Sie aber kein Licht und versuchen Sie etwas zu meditieren. Nachsatz: Stress Hier gilt im Grunde das Gleiche wie beim Schlaf: Ein Teil des Stresses wird mit einer anderen Ernährung verschwinden, was dadurch natürlich nicht verschwindet, sind andere äußere Umstände, die uns mit Stress reagieren lassen. Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie man diesen Stress beseitigt. Auch hier muss, wenn das nicht allein gelöst werden kann (was oft der Fall sein wird) externe Hilfe in Anspruch genommen werden. Eine der einfachsten Möglichkeiten sind 10 Minuten Meditation am Tag, dazu gibt es eine ganze Reihe an leicht zugänglichen Methoden. Welche für Sie funktioniert, müssen Sie ggf. ausprobieren. Anhang Grund-Rezepte Mögliche Alternativ-Mehle (weniger problematisch aber nicht ohne Probleme…) • Kichererbse (Achtung: Hülsenfrucht, erst verwenden, wenn Darm ausgeheilt) • Buchweizenmehl • Hafer (Achtung: häufig Kreuzverunreinigung durch glutenhaltige Getreide, auch Hafer hat Lectine, die die Verdauung beeinträchtigen) • Kokos • Erdmandeln • Kastanien • Taff • Kochbananen • Kartoffeln • Reis • Quinoa (ebenfalls Lektin-haltig, Problem kann in diesem Fall durch Kochen im Druckkochtopf beseitigt werden) • Tapioka Nussmehle (soweit sie vertragen werden, Achtung: keine Erdnüsse und möglichst keine Cashews!) Finger weg von „Glutenfreien“ Industrieprodukten, sie sind in der Regel genauso ungesund oder sogar noch ungesünder als Getreide. Ernährungsbaukasten Einige meiner Kunden tun sich zunächst schwer mit der Umstellung. Wir haben daher ein Bausteinsystem entwickelt, das es einfacher macht, mit den Vorgaben zurecht zu kommen. Wählen Sie zu jeder Mahlzeit (egal ob morgens, mittags, abends) eine der Zutaten aus jeder der nachstehenden Spalten, also ein stärkehaltiges Nahrungsmittel, eine Süßpflanze, ein Fleisch oder Fisch, ein (grünes) Gemüse, eine Fett-/Ölsorte, eine Säure und einen Umami-Geschmack. Die jeweilige Menge spielt keine große Rolle, allerdings sollten sich die Gemüse zum Fleisch wie 2/3 zu 1/3 verhalten. Kochen und essen Sie sie zusammen. Es wird immer gut schmecken und die Zahl der möglichen Kombinationen beträgt rund 37, das heißt es gibt 2.187 mögliche Kombinationen – selbst wenn Sie immer nur daraus auswählen würden und dreimal am Tag essen, könnten Sie gut zwei Jahre Mahlzeiten zubereiten, ohne dass es eine einzige identische Wiederholung gibt. 1. Stärkehaltige Pflanze/ Wurzel - Weißer Reis, Kartoffel, Taro oder Süßkartoffel 2. Süßpflanze: Rüben, Apfel, Blaubeere 3. Fleisch: Rind, Lamm, Fisch / Meeresfrüchte 4. Gemüse: Spinat, Spitzkohl, Zwiebeln 5. Fett / Öl: Kokosmilch, Saure Sahne, Mandelbutter  6. Säure: Zitronensaft, Essig, Lauge aus fermentiertem Gemüsen (z.B. Sauerkraut) 7. Umami (Geschmack aus Fermentierung): Fischsoße, Worcestersauce, Teriyakisoße Alles möglichst immer auf Basis der Knochenbrühe Achtung: Das ist nur für den Fall, dass Sie sich mit der Umsetzung schwer tun, Sie können beliebige andere Zutaten aus derselben Kategorie dort einsetzen, auch ein Smoothie, wie er auf Seite 20 zusammengestellt ist. Das Kürbisbrot auf Seite 19 deckt zum Beispiel 1,2 und 5 ab, man kann es mit Hähnchenleber und Avocado, die mit Essig und z.B. Worcestersoße angemacht ist, ergänzen. Rezept für Nussbrot (rund 600 Gramm) 4 Eier trennen, Eiweißschnee schlagen, bis er fest ist. Die Eigelbe zusammen mit • 200 gr. geriebenen Haselnüssen (oder anderen Nüsse nach Geschmack und ggf. individueller Verträglichkeit – aber keine Erdnüsse), dazu noch eine Handvoll grob zerkleinerte Walnüsse (macht es herber, wenn man stattdessen Mandeln nimmt, wird das Brot etwas süßer) • 30 gr. geschrotetem Leinsamen • 30 gr. Flohsamenschalen (zum Binden, da der Teig kein Gluten enthält, wenn man als Grundstoff geraspelte Mandeln nimmt, kommt man notfalls auch ohne aus, das Brot wird aber unter Umständen etwas bröckelig). • einer Prise Meersalz • 3 Esslöffel Obstessig • 2 Esslöffel flüssige Butter oder Kokosöl • nach Geschmack Brotgewürze: Kümmel, Fenchel, Koriander • bis zu 130 ml warmes Wasser (Teig sollte gerade so zusammenhalten, nicht zu feucht machen, er wird anschließend noch mit dem Eischnee verbunden.) verrühren. Die Mischung vorsichtig unter den Eischnee heben. Nicht zu heftig rühren, damit nicht alle Luftblasen aus dem Eischnee verschwinden. Teig und fertiges Brot bleiben so lockerer. In eine (evtl. mit Backpapier ausgelegte) kleine Kasten-Backform (lässt sich anschließend leicht herausheben) und bei ca. 150 Grad 50-60 Minuten backen. Das Brot enthält nahezu keine Kohlenhydrate (solange man nicht Cashews verwendet) und kein Gluten. Wenn man „Konditoren-Haselnüsse“ verwendet, sind die Haselnüsse nicht gemahlen, sondern geraspelt, sie haben mehr Volumen und der Teig wird noch lockerer. Sie können außerdem, wenn Sie es vertragen, einen Beutel Trockenhefe beifügen, dann den Teig vor dem Backen 30 Minuten bei 50 Grad im Ofen gehen lassen. -> Einschub: Das macht meine Freundin uns immer. Es gibt auch Backmischungen für getreidefreie Brote (mit und ohne Nüsse), die sehr einfach, meist nur unter Zugabe von Wasser, zuzubereiten sind. Zu finden über www.organicworkout.de oder die dr almond-Produkte z.B. über Amazon. Relativ teuer, aber dafür wirklich sehr einfach herzustellen. Kürbis-Brot Vorbereitungszeit 20 Minuten (+ 80 Minuten Kürbis im Ofen) Backzeit ca. 45 Minuten Zutaten • 1 Butternut – Kürbis (mittel) • 6 Eier • 60 Gramm Butter oder Ghee • 4 Esslöffel Kokosöl • 1 Esslöffel roher Honig • 50 ml Kokosmilch • 100 Gramm Kokosmehl • 250 Gramm Mandel- oder Haselnussmehl, bei Unverträglichkeit z.B. Kastanienmehl, Kochbananenmehl • 2 Teelöffel Backpulver (Weinstein) • ½ Teelöffel Salz • 2 Teelöffel Zimt • ½ Teelöffel Muskatnuss • 1 Teelöffel Brotgewürz Zubehör: Kastenform, Handmixer oder Küchenmaschine, Backpapier Zubereitung Kürbis als Ganzes bei 200 Grad im Backofen gar werden lassen (er muss sich am Ende leicht mit einem spitzen Messer stechen lassen). Backofen auf 160 Grad abkühlen lassen und Kastenform mit Backpapier auskleiden. Kürbis von der Haut befreien (Vorsicht, HEISS!), öffnen, Kerne entfernen. Kürbis pürieren mit Eiern Butter/Ghee und Honig mixen. Kokos- und weiteres Nussmehl, Salz und alle Gewürze zufügen und Rührteig machen. Der Teig sollte fest, aber problemlos durchzurühren sein. (Wenn zu feucht, mehr Kokosmehl, wenn zu trocken mehr Kokosöl oder etwas Kokosmilch zugeben.) Bei 160 Grad ca. 45 Minuten backen (mit Zahnstocher prüfen, wenn Zahnstocher sauber bleibt, ist der Teig fertig.) Wenn der Teig nach 45 Minuten noch nicht durch sein sollte, aber außen zu dunkel zu werden droht, mit Alufolie abdecken und einige Minuten weiter backen. Aus der Form heben und auf einem Rost abkühlen und etwas nachtrocknen lassen. Das Brot ist relativ süß, wer es herzhafter mag (oder weniger Kohlenhydrate) kann den Honig weglassen und/oder geraspelte Walnüsse zugeben. Dann eignet es sich auch hervorragend als Grundlage für Leberwurst. Wenn nicht sofort verbraucht, kühl und trocken lagern, ggf. einfrieren. Frühstücksalternativen: KB Smoothie (nach Kelly Brogan, „A Mind Of Your Own“) • 100-150 g Beerenobst, bio, ggf. tiefgefroren (z.B. Alnatura) • 300 g frischen Bio-Spinat (oder 150 g tiefgefrorenen) • 200 ml Kokoswasser • 3 Esslöffel Zitronensaft • 1 Esslöffel Bio-Mandelbutter (ersatzweise z.B. eine halbe Avocado) • 3 große (rohe oder höchstens weichgekochte) Eigelb von freilaufenden, natürlich aufwachsenden Hühnern (bio-Qualität, aber Vorsicht: möglichst nicht Mais- oder Getreide-lastig gezogen) • 1 Esslöffel bio-Kokosfett (mit Geschmack = nativ, oder ohne Geschmack = mild) • 1-2 Esslöffel Ghee (geklärte Butter, grasgefüttert bzw. bio) • 1-2 Esslöffel rohes Kakaopulver • Alles in einen Blender/Mixer oder mit Zauberstab zu einem Smoothie verarbeiten, 3 Esslöffel Kollagen Hydrolysat (weidegefüttert, bio) einrühren (oder auf sehr niedriger Stufe im Mixer mitlaufen lassen, um die Proteinstrukturen zu schützen) Menge reicht gut für eine Person – Frühstück (bei Verdauungsschwierigkeiten, Bedürfnis nach Zwischenmahlzeiten etc. ggf. auf zwei Portionen verteilen, eine nach dem Aufstehen, eine morgens um 11) Fleisch- und Gemüsefrühstück für eine Person • 100-125 Gramm grasgefüttertes Hackfleisch • 1 Messerspitze Meersalz • ½ Esslöffel Kokosfett oder Ghee • 2 Frühlingzwiebeln kleingehackt • 1 kleine oder eine halbe große Süßkartoffel, geschält, kleingehackt • 1 kleine Zucchini (oder eine halbe größere) in zwei Hälften geschnitten • Wenn es die Jahreszeit hergibt: Zwei Stangen Spargel in mundgerechte Stücke zerteilt • 2 Prisen Zimt • 1 Prise Muskatnuss • ½ große oder eine kleine Avocado in Schlitze geschnitten Hackfleisch bei mittlerer bis geringer Hitze leicht anbräunen, salzen, beiseite stellen Kokosfett oder Ghee erhitzen, Zwiebeln hinzufügen, drei Minuten kochen, Süßkartoffeln zuführen und für weitere 3-5 Minuten kochen, Zucchini, ggf. Spargel zufügen und weiterkochen, bis Gemüse gar aber noch bissfest. Mit Zimt und Muskatnuss nach Geschmack würzen und mit der geschnittenen Avocado servieren. -> Einschub: Schmeckt toll! Englisches Frühstück Eier in jeder Zubereitungsvariante, ab dem dritten Ei möglichst nur noch Eigelb, Speck (Vorsicht: Quelle, Schwein muss unbedingt natürlich gewachsen sein, kein Nitritpökelsalz, nicht zu dunkel braten!), möglichst immer um ein Gemüse ergänzen, gut passt zum Beispiel Mangold in Butter und Zitrone (ganze Biozitrone, Schale in Julienne-Streifen schneiden und zugeben). Avocado und ihre Freunde Eine ganze Avocado zu einer guten Handvoll Beeren, Avocado salzen, einen halben Bund Rucola kleingehackt, mit Apfel- oder Himbeeressig (kein Balsamico!!!) Dazu wiederum Ei oder – ganz anders – geriebene dunkle Schokolade (85+ Prozent, Milch- und Soja-/Sonnenblumenlecitin-frei) zusätzlich würzen. Wenn Sie zum Frühstück „Brot mit Nutella“ brauchen, können Sie auch eine reife Avocado mit leicht erwärmter mindestens 85+ prozentiger Schokolade und Haselnüssen im Mixer cremig rühren und als Brotaufstrich (Brotrezepte siehe oben) verwenden. Brot mit Hähnchenleber Brot entsprechend einem der oben genannten Rezepte oder ähnlich (aber immer ohne echtes Getreide!), dick mit Weidebutter bestreichen, Hähnchenleber, gedünstete Zwiebeln, Radieschen, gut salzen. Fermentiertes Gemüse selbst gemacht: Eingelegtes Gemüse (Rezept kann auch auf andere Gemüse angewendet werden) • 2-3 Zweige frischen Dills • 1 Teelöffel ganze schwarze Pfefferkörner • 500 Gramm kleingehackter Blumenkohl • 250 Gramm kleingeschnittene grüne Bohnen. • 250 Gramm kleingeschnittene Karotten • 400 ml Wasser • 1-1,5 Esslöffel Meersalz • 1 großes Kohlblatt Dill und Pfeffer auf den Boden eines verschließbaren Glasgefäßes (Einmachglas etc.) legen. Das Einmachglas sollte so groß sein, dass es das Gemüse eng gepackt aufnimmt (und das Kohlblatt noch obendrauf passt). Salz im Wasser gut auflösen, über das Gemüse kippen, das Gemüse sollte mindestens mit ½ Zentimeter Salzwasser bedeckt sein. Kohlblatt gefaltet oben drauf, damit das Gemüse unter Salzwasser bleibt, Deckel zuklemmen oder zuschrauben. An einem nicht direkt der Sonne ausgesetzten Platz in der Küche aufbewahren. Nach 2-3 Tagen, wenn es im Glas anfängt zu blubbern, den Deckel aufmachen, um die überschüssigen Gase rauszulassen und wieder fest zumachen. Ab da jeden Tag ein- bis zweimal „Luft“ aus dem Glas ablassen. Nach 5-7 Tagen (wenn Ihnen die Säuremenge passt, das müssen Sie ausprobieren) kann das saure Gemüse gegessen werden. Man kann es bis zu 6 Monate im Kühlschrank aufbewahren, idealerweise in einer offenen Glasschüssel, die von einem Teller bedeckt wird. Rinderknochen-Brühe (alternativ: Brühe aus Knochen eines ganzen Huhns) für Kollagen Rinderknochen (Mark-Knochen) besorgen, Fleisch abnehmen und für später in Kühlschrank aufbewahren oder (für noch spätere Verwendung) einfrieren. Knochen Eine große Zwiebel kleingeschnitten Eine Knoblauchknolle geviertelt (optional) 4 Karotten, kleingeschnitten Je 3 Zweige frischen Thymian, Rosmarin, Petersilie 2 Lorbeerblätter 2 Teelöffel Meersalz 2 Esslöffel Apfelessig (Alnatura oder andere Bio-Marke) 2 Liter Wasser (mindestens, am Anfang möglichst gefiltert oder Mineralwasser ohne Kohlensäure – nicht aus Plastikflaschen –, weil Leitungswasser immer noch relativ viele Stoffe enthält, die mit ein Auslöser für Gesundheitsprobleme sein können, das Gleiche gilt für alle Plastikflaschen und –behältnisse, Aufbewahrung von Lebensmitteln möglichst immer in Glas oder Stahl) Alle Zutaten 8-12 Stunden vor sich hin simmern lassen, anschließend Knochen entfernen und Rest durch ein Metallsieb geben. In einem Metall- oder Glasbehältnis im Kühlschrank aufbewahren, das ist immer wieder der Grundstock für verschiedene Gerichte (hilft den Darm auszuheilen). Anmerkung: Kann mich natürlich nicht so wahnsinnig daran halten aber die Gerichte esse ich nun oft und es hilft unheimlich. Bei mir jetzt halt.
  17. sabi65

    Schuppenflechte

    Hallo Ihr alle, habe mich eben eingeloggt und freu mich dieses Forum gefunden zu haben. Ich bin 47 Jahre und leide seid 10 Wochen unter Psoriasis in den Händen und an den Füßen. Begonnen hat alles als kleine Blase unter meinem Fuß. Dann im Urlaub kamen die ersten Blasen in meinen Händen. Der Arzt in Frankreich sagte, Staphyloccen, also Anthib einnehmen und auch Anthibi Salbe, was alles um einvielfachs verschlimmerte. Zurück zu Hause, zum Hautarzt,welcher sagte" Oh Gott ihre Hände". Eine Woche Cortison,a 70mg,plus 2 mal täglich Karison Salbe. Alles hilft nichts. Immer neue Eiterblasen. Mein Arzt sagt soll sie mir aufstechen,was ich auch mache.Aber ein gutes Gefühl habe ich nicht dabei. Was haltet Ihr von Alo plus Propolis? Bin am verzeifeln. Liebe Grüße Sabine
  18. Hallo zusammen, ich möchte Euch hier mal meine Erfahrungen über viele Jahre mitteilen. Viele von Euch werden sich sicherlich zumindest zum Teil wiedererkennen. Vielleicht hilft Euch der eine oder andere Tip ja auch. Bei mir ging es in der Pubertät los, dass ich mit einem Mal Bläschen an den Fußsohlen bekam. Dazu permanenter Juckreiz. Unbeschreiblich. Die Folge: jeden Morgen blutige Fingernägel und blutiges Bettzeug. Kein Besuch bei diversen Hautärzten mit allen ihren Therapien brachte Linderung. Irgendwann habe ich zufällig herausgefunden, dass heißes Wasser guttat. Also nach dem Duschen oder langem Tragen von Schuhen immer wieder heiß im Waschbecken gewaschen. So ließ sich zumindest der Juckreiz und damit das Kratzen stundenlang unterbinden. Nach der Geburt unseres ersten Sohnes und einer Umstellung im Job ging es dann auch an den Händen los. Wahrscheinlich ausgelöst durch Stress. Damals war ich Konstrukteur und habe viel am Zeichenbrett gearbeitet. Es ging dann so weit, dass ich blutige Spuren auf den Zeichnungen hinterlassen habe, weil die Haut an den Fingern durch Cortison relativ dünn geworden war. Dann habe ich angefangen, meine Essgewohnheiten zu untersuchen und meine Ernährung auf viel Salate usw. umgestellt. Da wurde es nur noch schlimmer! Teilweise hätte ich im Stehen einschlafen können. Ohne Ende Bläschen an den Händen und Füßen. Dazu dann immer wieder "gesunde Ernährung" und noch mehr Leid. Alle Versuche mit Meersalzbädern und Salben brachten allenfalls kurzfristige Besserung. Ich habe zu der Zeit auch ganz deutlich gespürt, dass das Problem von innen kommt. Also kann eine äußerliche Behandlung ja allenfalls die Symptome lindern aber nicht das Problem beseitigen. Meine Erfahrung ist also, dass man mit Mittelchen, egal welcher Art, keinen Erfolg erzielen kann. Durch Zufall habe ich dann herausgefunden, wie es mir besser gehen kann: Ich habe einige Tage hintereinander keinen Salat gegessen, der mit frischen Tomaten, Essig, Öl und teils auch mit Zwiebeln angemacht war. Und siehe da: die Beschwerden gingen ziemlich schnell zurück. In der Folge habe ich mit Lebensmitteln noch weiter probiert. Hier mal meine Liste der Dinge, die ich am Besten gar nicht und höchstens mal ausnahmsweise in kleinen Mengen roh essen darf, gekocht kein Problem: Essig (besonders schlimm: Balsamessig!) Senf (süßer Senf geht einigermaßen) Rohe Tomaten Rohe Zwiebeln Radieschen Sellerie Lauch- oder Frühlingszwiebeln Bestimmte Rot- und Weißwein Milch (auch haltbare muss dringend nochmal aufgekocht werden) Zitrone Orange Kiwi (besonders agressiv!) Erdbeeren (superagressiv!) Limetten u.ä. Dazu zählen natürlich auch alle Lebensmittel, die Bestandteile der Liste enthalten! somit muss ich auch bei Grillsoßen, Dressings usw. aufpassen. Man kann also erkennen, dass das Problem bei mir weitestgehend Säuren sind! Wenn ich wochenlang brav war, macht mir auch eine Bratwurst mit Senf oder ein Glas Wein nichts aus. Danach ist dann aber wieder Disziplin angesagt. 2, 3 Mal hintereinander in einer Woche sündigen bedeutet einen Rückfall. Aber ich kann das so gut kontrollieren, dass ich heute ohne Beschwerden leben kann. Immerhin hat das dann auch 20 Jahre gedauert. Übrigens: Rauchen und Alkoholgenuss macht mich für Rückfälle empfänglicher!! Also passe ich auch da auf. ich esse supergerne asiatisch scharf. Das macht mir gar nichts aus und hat überhaupt keinen Einfluß auf die Flechte. Mein Tip an Euch: experimentiert doch mal mit den o.g. Lebensmitteln bzw. lässt sie einfach mal für ein, zwei Wochen weg oder kocht sie vorher, sodass die Säure rauskocht. Und schaut Euch die Inhaltsangaben von Fertigsoßen, Fertiggerichten, die ihr nicht kocht, genau an. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Ihr macht. Ich musste mir selber helfen, weil ich den Eindruck gewonnen habe, dass die meisten Hautärzte nicht weit über die Begriffe "Neurodermitis und Cortison" hinauskommen. Leider. Viel Erfolg! Cycle
  19. Hi, ist oder kann Druck (z.B. von Radfahren) auf die Handflächen neue Pusteln auslösen? Ich bin mir nicht sicher was der Auslöser dafür war das aktuell wieder mehr Pusteln auf meinen Händen sind. Habt Ihr mit Sport und der pustulösen Variante ähnliche Erfahrungen? Gruß, Alex
  20. ninny

    Pustolosa nach Scharlachinfektion

    Hallo zusammen, ich hatte Ende Januar 12 ne Scharlachinfektion, die bei mir nen Psoriasis pustolosa Schub ausgelöst hat! Mein Hautarzt meinte, ich solle jetzt 4 wochen Neotigason nehmen, dann ginge die pustolosa wieder weg! Stimmt das? Hat da jemand Erfahrung mit? Liebe Grüsse, Ninny
  21. siri30

    Psoriasis Pustulosa seit einem Jahr

    Hallo Alle Zusammen, ich bin die Iris aus Brühl und bis vor einem Jahr, hatte ich noch ganz normale Füsse. Vor einem Jahr bekamm ich dann kleine Bläschen an den Fußsohlen, die juckten. Gingen zwischenzeitlich immer mal wieder weg. Dann kamen die Pusteln stärker wieder und die Pusteln wurden größer. Es ging soweit, dass ich offene Fußsohlen hatte. Dann habe ich Kortisontabletten bekommen und die Bläschen gingen weg. Nachdem ich die Tabletten absetzte kamen sie sofort wieder. Dann habe ich eine Zinksalbe und noch irgendeine Tinktur bekommen (keine Ahnung aus was sich diese Tinktur zusammen gesetzt hat). Die Bläschen bliesen wieder den Rückzug an. Nachdem ich alles verbraucht hatte, hatte ich drei Wochen Ruhe, dann ging das ganze wieder von vorne los. Jetzt sind die Blasen echt heftig groß, meine Füsse halten mich die ganze Zeit wach und ich kann ab und an schlecht drauf laufen. Ich bin jetzt in der Uniklinik in Köln in Behandlung. Bei meinem ersten Besuch, war ja alles durch Cortison unterdrückt, aber ich hatte zum Glück alles fotografiert. Daher konnte der Arzt schon anhand der Fotos die Diagnose stellen. Ja am Freitag habe ich meinen nächsten Termin. Diesesmal kann er sich meine zerschundenen Füsse dann mal Live anschauen. Alles was ich hier gelesen habe kann ich total nachvollziehen. Mir gehts damit auch ziemlich bescheiden und ich wünschte ich würde morgens aufwachen und es wäre alles wieder, wie vor einem Jahr. Zusätzlich habe ich auch schlimme Muskelschmerzen und Unterleibsbeschwerden. Ich weiß nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt. Vor einem Jahr konnte ich vor Schmerzen gar nicht arbeiten. Keiner konnte mir sagen warum, ich die Schmerzen eigentlich habe. Ja. Und : ich bin Raucher. Vielleicht hat es doch etwas mit dem Rauchen zu tun, aber warum hatte ich das dann auch nicht schon vorher. Ich weiß noch: Vor ca. 20 Jahren, hatte ich das gleiche an den Händen. Ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen. Nach 6 Jahren, ist es einfach so von alleine weggegangen und ich weiß nicht warum. Ich habe jetzt eine Reha beantragt. Da ich noch zwei andere Hauterkrankungen habe, würde ich gerne in eine Hautklinik fahren. Vielleicht kann man mir dort helfen. Die meisten hier beschriebener Symptome habe ich auch und kann sehr gut nachvollziehen, wie schlimm das alles ist. :-(. Wenn ich so Jahreszahlen, wie 8 Jahre und mehr lese, dann wird mir richtig anders. Hat eigentlich hier auch noch jemand starke Akne Inversa. Ich habe mal gelesen, dass es da einen Zusammenhang geben kann. Viele Grüße aus Brühl- Iris.
  22. Al_Egs

    Grüße Euch!

    Hi, ich bin neu und stelle mich mal kurz vor. Ich bin 35 Jahre und leide seit 6 Monaten an Psoriasis Pustulosa an Händen und Füssen. Ich bin mittlerweile bei einer Lichttherapie gelandet, mit bisher jedoch mäßigem Erfolg. Letztens sah es schon sehr gut aus, wurden dann aber wieder richtig schlimm. Ich werde jetzt mal zusätzlich die Heilpraktikerecke konsultieren und bin gespannt ob sich eine Besserung einstellt. Bisher habe ich das Rauchen aufgehört und werde jetzt auch komplett dem Alkohol absagen. Ich bin immer noch auf der Suche nach möglichen Schub Auslösern. Ich habe auch direkt eine Frage nach Euren Erfahrungen mit Sport. Dadurch das ich Hände und Füsse fast nicht benutzen kann sind die Sportmöglichkeiten ja doch sehr eingeschränkt. Wenn es eben geht nutze ich im Fitnessstudio einen Sitzfahrradergometer und trainiere auch an Geräten. Gerade beim Gerätetraining wird Druck auf die Handinnenflächen ausgeübt. Ich habe nun die Vermutung das dieser Druck neue Pustelherde hervorruft. Habt Ihr damit Erfahrung oder irgendwelche Empfehlungen? Viele Grüße, Alexander
  23. redsnapper

    neu hier, Psoriasis pustulosa

    Hallo, freue mich das Forum und die Seiten gefunden zu haben. Leide seit 2,5 Wochen stark an Psoriasis pustulosa und bin mehr oder weniger deprimiert. Bin männlich, 46 Jahre alt, habe damit bisher noch nie zu tun gehabt. Ganz leicht machte sich die Krankheit allerdings schon vor 2 Jahren bemerkbar: linke Hand, 2 oder 3 Bäschen, dann dunkle Punkte und leichtes Schälen der Hand an den Stellen. Habe bisher geraucht und auch gerne, fast täglich ein bischen Alkohol getrunken, Rotwein oder Bier im Sommer. Habe kein Übergewicht. Nun ist folgendes gelaufen dieses Jahr: Bereits im April oder Mai fiel mir das wieder auf und ich dachte zum ersten mal daran zum Hautarzt zu gehen. Dann so um den 31 Mai rum wurde es stärker, das war ein Freitag. Übers Wochenende schaute ich mir das an, ich meine es wurde noch etwas stärker - und trotzdem noch lange nicht so schlimm wie jetzt. Jetzt kommt's: am darauffolgenden Montag, es war der 03. Juni, brach bei mir ne Mandelentzündung aus. Am gleichen Tag machte ich einen Termin beim Hautarzt für Donnerstag, 06. Juni. Am 03.06./04.06. lag ich im Bett, habe am 04.06. stark gefiebert. Am 05.06. bin ich zum HNO und habe Penicilin verschrieben bekommen. Pencilin habe ich also vom 05.06. an 10 Tage lang genommen, letzter Tag war gestern, 14.06. Am 06.06. zum Hauztarzt, es war an der linken Hand noch schlimmer geworden. Der hat aber keine Untersuchungen mit mir gemacht, hat sich das kurz angesehen und meinte gleich das ist "Dyshidrotisches Ekzem" und hat mir ne Creme verschrieben mit Cortison "Prednitop" + Pflegecreme. Dann kam der Freitag und das Wochenende, Montag der 10.06. und es wurde immer schlimmer an der linken Hand. Mandelentzündung hingegen wurde besser und ist natürlich inzwischen weg. Am Dienstag 11.06. hatte ich die Faxen dicke und bin noch mal zu diesem Arzt und hab ihn gefragt ob das wirklich die richtige Therapie ist. jaja hat er gesagt und mir noch UV-Bestrahlung empfohlen. Am gleichen Tag haben meine Füße gejuckt, am drauffolgenden Tag hab ich sie mir angesehen, da waren inzwischen auch so rote Punkte, allerdings nicht so wild wie an den Händen. und auch eher an den Seiten und nicht Fußsohle. Am 13.06. hat es mir gereicht, habe mich viel im Netz weiter schlau gemacht und erst mal gelernt dass ein Dyshidrotisches Ekzem entweder durch Pilz oder durch Viren oder Bakterien oder als Kontaltexzem ausgelöst werden kann. Und dass man erst mal Untersuchungen machen sollte was es denn nun tatsächlich ist. Toll dachte ich, habe ja nen tollen Arzt erwischt und hab mir ne Alternative gesucht. Bin also am 13.06. zu ner anderen Hautärztin, die hat sich zumindest schon mal mehr Mühe gemacht von Anfang an: Probe aus Bläschen, Blutentnahme, Befragung Krankheiten, und ich mache noch einen Allergietest, allerdings erst Ende Juli. Sie sagt Verdacht auf Schuppenflechte. Sie hat mir etwas anderes verschrieben was ich seit gestern nehme: ClobeGalen Lösung, enthält Clobetasolpropionat. Und ach ne andere Pflegecreme. Habe mir ausserdem noch die Handcreme von Linola geholt. Nun mal abwarten, Handinnenfläche ist weniger geworden, aber da gehts nun los mit dem Pellen. Aber das Schlimme ist zwischen den Fingern, auf den Fingern, auf dem Handrücken, am Daumen geht's nun auch langsam los mit den Bläschen, die sind in der Regel sehr klein. Ich fühl mich unwohl und hab so Horrorvisionen dass das immer schlimmer wird. Dass irgendwann beide Handrücken komplett mit Blasen überzogen sind. Rauche jetzt nur noch 3 Kippen am Tag und seit gestern kein Alkohol mehr. Hier mal 2 aktuelle Fotos von heute: inke Hand, die stärker befallen ist https://dl.dropboxus...81/IMG_1117.jpg linke Hand https://dl.dropboxus...81/IMG_1118.jpg rechte Hand https://dl.dropboxus...81/IMG_1123.jpg rechte Hand https://dl.dropboxus...81/IMG_1124.jpg Das ist doch Psoriasis pustulosa oder? Der Ausbruch scheint ja durch die Mandelentzündung geschehen zu sein. Wieso geht das nicht einfach wieder weg wo die Mandelentzündung doch auch vorbei ist. So das war es!
  24. Ein liebes Hallo an alle Mitleidenden! Darf ich mich kurz vorstellen, ich bin 59, w., rauche und mein Leben ist ziemlich stressig. Hoffentlich macht es nichts, wenn ich mit meiner Krankengeschichte weiter aushole und der Text dadurch ziemlich lang wird. Schon vor mindestens 10 Jahren hatte ich immer wieder Rheumaschmerzen, die Gelenke haben sich abgewechselt, mal Knie, mal Schulter, mal Ellenbogen, fast immer mitbeteiligt waren die Grundgelenke der beiden Zeigefinger und der rechte Daumen. Mit Schmerzmitteln habe ich versucht, über die Schübe zu kommen, nicht immer mit Erfolg. Anfang 2011 war es dann mit den Zeigefingern so schlimm, dass ich mir nichtmal einen Knopf oder einen Zippverschluß schliessen konnte. Die Grundgelenke waren dick geschwollen, rot und heiss. Meine Hausärztin hat mich dann in die Rheumambulanz eines Krankenhauses überwiesen und da wurde mir nach einem MRT beider Hände und diversen Bluttests dringend empfohlen, eine Basistherapie zu beginnen, da es sich um eine Rheumatoide Arthritis handelt. Im April 2011 begann ich mit Ebetrexat (MTX), hatte aber von Anfang an ziemlich starke Nebenwirkungen. Am Tag nach der Einnahme war (und bin) ich irgendwie - ich möchte fast sagen - desorientiert, mir fallen Namen nicht ein, ich agiere ungeschickt usw. Das nehme ich heute auch noch einmal die Woche, sowie an 2 Tagen Folsan 5mg. Seit mindestens ebensolanger Zeit hatte ich immer beim Jahreszeitenwechsel (juckende) Bläschen an den Händen, die mehrmals von verschiedenen Hautärzten als Dyshidrotisches Ekzem eingestuft wurden. Im August 2012 waren die Bläschen über die ganzen Handinnenflächen verbreitet, waren grösser als bisher und sind auch nicht mehr, wie die Jahre davor, nach ein paar Wochen wieder vergangen. Ich wurde dann in der Dermatologie der Uniklinik durchgecheckt und die Diagnose war: Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris. Zu diesem Zeitpunkt hat sich das Ganze noch auf die Hände beschränkt, wenig später kamen einzelne Bläschen im Hohlfuss dazu. Vorerst bekam ich Dermovate und Protopic Salbe verschrieben, das hat aber keine Besserung gebracht. Zur Zeit verwende ich eine in der Apotheke gemischte Salbe, die etwas hilft, die Bläschen trocknen aus, die Haut schuppt ab, darunter ist dünne rosa Haut und kaum ist alles verheilt, kommt der nächste Schub. Als Fettcreme während des Abheilens verwende ich Excipial Lipocreme. Das waren aber noch nicht alle Versuche, die Pustulosa in den Griff zu bekommen. Von Dezember 2012 bis Juli 2013 habe ich von der Uniklinik Toctino 10 mg verschrieben bekommen und eingenommen - kein Erfolg. Von Juli bis Oktober 2013 wurde mir das Ebetrexat subkutan gespritzt, in der Hoffnung, damit eine bessere Wirkung zu erzielen. Erfolg = Null. Die Rheumatoide Arthritis habe ich soweit im Griff durch das Ebetrexat, die Pustulosa ist aber immer da, ein Schub kommt nach dem anderen. Ab Juli 2014 kam der Versuch mit Simponi 50mg Spritzen. Nach der ersten dachte ich an ein Wunder, am nächsten Tag keine neuen Bläschen, zwei Tage später waren die Hände so schön, wie schon ewig nicht mehr. Nach der 3. Spritze kam dann der Supergau... Meine Füsse waren so schlimm wie noch nie, über und über mit juckenden, grossen Bläschen bedeckt. Nach insgesamt 5 Spritzen habe ich aufgegeben. Meine Füsse sind immer noch nicht abgeheilt, schmerzen und sehen furchtbar aus. Nun möchte mein Arzt nach einer zweimonatigen Wartezeit mit Stelara beginnen. Allerdings habe ich im I-Net in der Patienteninformation gelesen, dass unter Umständen eine Nebenwirkung sein kann, dass aus einer "normalen" Psoriasis eine Pustulosa werden kann. Bin jetzt verunsichert, ob ich das überhaupt riskieren soll. Hat jemand von euch Erfahrung mit Stelara? Hat jemand schon die Puva-Lichttherapie ausprobiert? In der Uniklinik wurde mir gesagt, dass die Psoriasis auch durch Stress getriggert wird. Habt ihr auch diese Erfahrung gemacht? Was mich immer wieder verwundert ist die Tatsache, dass ja an sich MTX auch gegen Psoriasis zum Einsatz kommt und ich die Pustulosa in diesem starken Umfang erst seit der Einnahme von Ebetrexat bekommen habe. Das ist ja meiner Meinung nach ein Widerspruch. Familiäre Vorbelastungen gibt es in meiner Familie keine. Sorry, jetzt habe ich euch zugetextet, ich wollte aber gleich alles schreiben, was mir so am Herzen liegt. Falls jemand antworten möchte, würde es mich sehr freuen, ich muss aber dazusagen, dass ich nicht immer gleich zurückschreiben kann, da ich mit der Pflege meiner Mutter ziemlich im Einsatz bin. Liebe Grüße, Limes
  25. Hallöchen Zusammen. Ich geistere nun doch schon ein paar Wochen hier im Forum rum, wollte aber nichts schreiben, bevor ich nicht eine fast genaue Diagnose habe. (jetzt ist es was mit Psoriasis Pustulosa Palmodingsbums) Angefangen hat alles vor ca. 1 Jahr. Mit kleinen Pusteln in der Hand und am Zeh. Es hat dann auch zwischenzeitlich nicht mehr aufgehört, nur war es erst nicht so schlimm, dass ich es einfach ignoriert habe. (Hilft aber nix! ) Dann letztes Jahr vor Weihnachten ist mir fast der linke Fuß (Unterseite) und die rechte Handfläche "explodiert". Der Auslöser war wohl letztendlich Kytta-Salbe, die ich meinem Mann verabreicht habe....hat meiner Handfläche nicht gefallen, die hat gleich Meldung an meinen Fuß gemacht . Meine Hand und Fuß konnte ich nun gut 2 Wochen nicht gebrauchen, da beide Komplett an den Innenseiten mit Pusteln befallen waren, die entweder aufplatzten oder eintrockneten. Damals war der Juckreiz noch in Grenzen zu halten und Risse hatte ich auch noch nicht. Wahrscheinlich, weil die Haut einfach noch nicht so strapaziert war. Heute sind noch die gleichen Stellen befallen, aber viel extremer. Ich habe ständig einen Wechsel zwischen Pusteln, Jucken, Rissen, offenen Stellen usw. Nicht gut! Sehr schmerzhaft! Auch nicht sehr schön anzusehn, gerade wenn man mal Wechselgeld an der Kasse bekommt oder ähnliches. Mit Hautärzten bin ich momentan bissel aufm Kriegsfuß, da die mich entweder totheilen wollten oder sich totverdienen. Keine Ahnung, warum hier immer so lange "Geschiß" gemacht wird.... Meine momentane Therapie sieht so aus, ich ignoriere, schmiere morgens einmal Advantan Milch und zwischendrin AloeVera-Creme, die meine Haut schön geschmeidig hält. Größtes Problem sind eigentlich die Fettcremes, oder Fettsalben, sobald ich es "zuschmiere" fängt es an zu blühen und zu jucken..... So, das wars mal fürs erste Grüße Belle PS: gerade noch mal so an mir runtergeblickt An 2 Fingernägeln habe ichs auch Vergesse des manchmal, weils nicht so arg wehtut, nur doof aussieht
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