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Fischi

Guten Abend,

habe seit 33 Jahren PSO Vulgaris und Inversa. Habe über die Jahre festgestellt ,das wenn

man die Salben wechselt eine Verbesserung entsteht.

Ist da wirklich was dran an meinen Erfahrungen ?

Klaus...

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Dr.Weyergraf

Guten Abend,

da ist auf jeden Fall etwas dran, aus der klinischen Erfahrung sowieso und die Pharmakologen nennen diese Erschöpfung des Therapieeffektes "Tachyphylaxie". Gerade für die Vitamin-D-Salben wie Curatoderm, Daivonex und Co. ist dieses Phänomen bekannt und ein Therapiewechsel oder der Einbau von Therapiepausen sinnvoll. Auch eine scheinbar nicht mehr wirksame Salbe kann dann wieder gute Dienste leisten!

mit freundlichen Grüßen, Dr. med. Ansgar J. Weyergraf

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    • TinaK
      By TinaK
      Hallöchen zusammen, ich bin Tina und ziemlich neu hier. Ich bin 55 Jahre alt und habe einen erwachsenen Sohn. Ich leide an Psoriasis seit meiner Jugend. Da ich aber nun seit Monaten an sehr starker PSO leide und ich mittlerweile ziemlich verzweifelt bin, bin ich auf dieses Forum gestoßen. Baleotherapie gemacht, dann war es für ein paar Wochen besser. Dann fing es wieder klein an und jetzt sehe ich aus wie ein Hummer. Es juckt und brennt und ich komme mir dem cremen fast nicht hinterher. Am meisten betroffen sind die Beine. Zwischendurch bekomme ich auch eine angemixte Salbe die  Cortison enthält. Hilft auch nur bedingt, bis jetzt habe ich Kokosöl, Bepanthensalbe, Olivenöl und Hanföl. Das Hanföl erst seit ein paar Tagen. Bisher ist es noch nicht besser. Hat jemand noch andere Erfahrungen mit Cremes oder Ölen? Danke und LG 
    • P-Taylor
      By P-Taylor
      Hallo,
      auf diesem Wege möchte ich mich gerne vorstellen. Ich bin Anfang 30, männlich, sportlich und habe seit Ende 2019 die Diagnose Psoriasis Vulgaris von meiner Hautärztin bekommen. Leider weiss ich nicht, wie die krankheit bei mir ausgelöst wurde. Meine Hautärztin sprach von erblicher genetischer Veranlagung sowie starker psychischer Belastung als mögliche Auslöser. Eine familiäre Vorerkrankung wäre mir nicht bekannt, aber selbst wenn würde mir diese Information wohl wenig nützen. Eher vermute ich eine Urlaubsreise in 2018, auf der ich an einer ernsteren Reiseerkrankung und dementsprechendem Stress litt, als möglichen Auslöser.
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      Zu diesem Zweck würde ich mich freuen, wenn ich mich mit Anderen austauschen könnte, die ggf. schon mehr Erfahrungen hierzu gesammelt haben als ich :)
       
      Viele Grüße
      Peter
    • Endlichgeheilt
      By Endlichgeheilt
      Hallo Zusammen,
       ich litt viele Jahre unter Afterjucken ohne sichtbare Rötung, welches abends immer sehr stark wurde, und ich mich im Schlaf dann immer wieder gekratzt haben muss. Der Proktologe behandelte dies immer wieder mit weicher Zinkpaste, und bei Juck-Schüben mit selbst angemischtem Hydrocortison + Basiscreme oder + weicher Zinkpaste, bis dies einfach nicht mehr half. Durch das jahrelange nächtliche willenlose Kratzen im Schlaf kam dann irgendwann doch eine sichbare Rötung dazu, die immer stärker und größer wurde.
       Ich hatte dann anschließend die letzten fünf Monate ein stark gerötetes und brennenden sowie juckendes Ekzem am Hintern. Besser gesagt vier Ekzeme, nämlich je Seite zwei gerötete mindestens daumengroße Stellen, und zwar nicht direkt an der Afteröffnung, sondern eher drumherum, sowie um das Steißbeim herum.
      Da mir diverse Ärzte - Dermatologen, Proktologen, darunter mindestens zwei Professoren – nicht helfen konnten, und ich mich am Ende selbst geheilt habe, möchte ich anderen ratlosen Menschen helfen, die vielleicht das gleiche Problem haben wie ich, und dem Universum so für meine Heilung danken.
       Alle Ärzte haben mir, ohne eine Diagnose zu stellen bzw. zu bestätigen, ständig nur neue Salben, Cremes und Pasten mit und ohne Cortison verschrieben, wobei diese immer nur ein paar Tage und auch nur sehr wenig hinsichtlich der Rötung geholfen haben. Teils dachten Ärzte auch an Schuppenflechte, eine Biopsie wurde jedoch nie gemacht, sondern nur fleißig weiter die Symptome behandelt, und nicht die Ursache, da es ja ohnehin keine Heilung für bspw. Schuppenflechte gibt.
      Starke Cortisone (Betamethason, Triancinolonacetat) haben gut geholfen, wobei nach ein paar Tagen, manchmal auch Wochen eine ganz leichte Rötung wieder da war, auch wenn der Juckreiz weg war.
       Irgendwann habe ich dann in meiner Hinflosigkeit selbst gegooglet und bin auf die Stewardess-Krankheit gestoßen, die eigentlich periorale Dermatitis heißt und in Kurzform bedeutet, dass die Haut einfach keine Lust mehr auf den ganzen Schmierkram (Cortison, Cremes und Salben mit diversen Wirkstoffen) hat, und deshalb in Form von Rötung, Juckreiz und Wundgefühl protestiert.
       Da dies fürher bei Stewardessen der Fall war, die ihre stark durch Pflegeprodukte und Kosmetik beanspruchte Haut mit dem damals gerade frisch entdeckten Coastison aus USA behandelten, was das Hautbild erstmal verbesserte, aber dann zunehmend verschlechterte. Die Google-Bilder dieser Krankheut und die Beschreibung des Verlaufes erinnerten mich an meine Krankengeschichte und mein Krankenbild.
       Ich ließ also wirklich ALLES weg, und siehe da, es wurde immer besser und nach ca 14 Tagen war der Ausschlag komplett verschwunden und der Juckreiz war weg. Mittlerweile ist das schon ca. einen Monat her, und ich bin ohne Symptome.
       Ich bin mittlerweile auch weiter, was die Ursache des jahrelangen Afterjuckens angeht, also wie mein Krankheitsverlauf angefangen hat…
      Was mir nicht klar war: Nahrungsmittel - bei mir Kichererbsen und Linsen – können auch ohne starken Durchfall und Allergiesymptome eine allergische Reaktion auslösen und mal kann dagegen eine Hautunverträglichkeit haben. Ich habe nämlich mal alles Essen weggelassen und nur Kartoffeln und Karotten und Thunfisch gegesen, und dann nach einer Woche immer mehr Sachen dazugenommen.
      Einmal habe ich dann Kichererbsen gegessen, was erstmal nur unangenehme Blähungen direkt 20 min nach den Essen mit sich brachte. Die Haut hat bei den Blähungen stark gebrannt, und nach dem Stuhlgang am nächsten Tage ist dann nahezu eine ganze Woche lang trotz Hydrocortison wieder ein starker Juckreiz dazugekommen.
       Was ich daher kritisiere an allen Ärzten:
      -       Wieso kam niemand auf die Idee, dass Nahrung trotz fehlender Allergiesymptome einen starken Juckrein (nur!) am Hintern auslösen kann.
      -       Wieso kam niemand auf die Idee, mal alles wegzulassen und den Hintern nur mit Wasser in Berührung kommen zu lassen, sonst keine Cremes, etc.
      Ich hoffe das hilft dem ein oder Anderen, ich selbst habe fast nciht mehr daran geglaubt jemals geheilt zu werden!

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